An Aus
Nachderm Tyler auch gefesselt worden war, wurde er zusammen mit Robby und Diego in einen der Lieferwagen gesperrt. Tyler hatte Angst, denn er ahnte schon, dass die Strafe von der Mephisto geredet hatte, heftig sein würde. Das letzte Mal als er bestraft worden war, hatte Mephisto ihn mitten im Winter auf dem Hof schlafen lassen und das nur mit einem dünnen Schlafsack. Dadurch hatte er die Lungenentzündung bekommen, die ihn auf der Flucht fast umgebracht hatte und auch immernoch nicht ganz weg war. Nun erwartete sie wieder dieser zugige kalte Keller, denn Tyler war sich sicher, dass sie ihn und Robby dort einsperren würden, da es dort am schwierigsten war, auszubrechen. Die Zellen dort hatten feste Türen und keine Gitter. Zudem waren die klein und es war darin stockdunkel.
Als der Lieferwagen nach einigen Stunden anhielt, wurden er, Robby und Diego aus dem Transporter gezerrt und Diego wurde von ihnen getrennt. Wie Tyler es auf der Fahrt schon befürchtet hatte, wurden er und Robby in den Keller gebracht und dort in eine dieser kleinen, dunklen Zellen gesperrt. Die Fesseln hatte man ihnen auch nicht gelöst, wohl als Vorsichtsmaßnahme, damit Robby kein Karate anwenden konnte, sollte jemand in die Zelle kommen. Tyler konnte ohnehin noch kein Karate, aber auch ihn ließen sie gefesselt. "Robby...ich hab Angst...was ist, wenn wir Cyle ausgeliefert werden..der hat ja Spaß, andere zu foltern...", sagte Tyler, denn die Schreie von dem Mann, der jetzt gerade von Cyle "bestraft" wurde, konnte man selbst durch die dicken Zellenwände hören. Nach etwa einer Viertelstunde waren die Schreie verstummt und die Zellentür ging auf. "So, Dixon....du bist dran.....die ganze Scheiße mit der Flucht ist schließlich auf deinem Mist gewachsen...das treibt Cyle dir jetzt entgültig aus...", lachte einer der Männer und sie zogen Tyler aus der Zelle. Robby versuchte irgendwie seinen Freund zu beschützen, doch da er ja gefesselt war, war es unmöglich. Einer der Männer schubste ihn einfach auf den Zellenboden und lachte. Spiel dich nicht so auf...du bist auch noch dran...", sagte der Kerl und dann nahmen sie Tyler mit und machten die Zelle wieder zu.
"Bitte...nicht zu Cyle...", bat Tyler, doch die Typen brachten ihn zu Cyle, wo sie ihn mit ausgebreiteten Armen an zwei Pfosten banden. Cyle stellte sich vor ihn mit einem Grinsen im Gesicht, während einer der Männer Tyler sein Hemd zerschnitt. In Cyles Hand befand sich eine Peitsche und davor hatte Tyler Angst. "Bitte.....Cyle....", bettelte Tyler, doch er wusste, dass es nicht half. Cyle stellte sich hinter ihn und schlug mit der Peitsche zu, was Tyler zum Schreien brachte. "Bitte....Cyle....ich....ich verspreche nie wieder abzuhauen....und auch nie wieder was zu planen...", bettelte Tyler, doch Cyle machte weiter. er verpasste ihn noch weitere Schläge mit der Peitsche, die blutige Striemen auf Tylers Rücken hinterließ. Als er ihn 10 mal mit der Peitsche geschlagen hatte, hörte Cyle auf. "Das reicht erstmal....ihr könnt ihn zurückbringen....", Ich mach jetzt erstmal Pause...der andere ist später dran...", sagte Cyle und legte die Peitsche weg. Die Männer banden Tyler los und brachten ihn zurück zu der Zelle. Sie schlossen diese auf und warfen Tyler hinein. "Du bist später auch noch dran....", lachte einer der Kerle und dann machten sie die Tür wieder zu. Tyler weinte und zog sich in eine Ecke zurück. Immerhin war er nicht mehr gefesselt, also konnte er auch Robbys Fesseln lösen. So konnte sein Freund wenigstens versuchen, sich zu wehren.
@Robby

Robby ist Schockiert.
Robby wollte auf keinen Fall zurück ins Gefängnis und Tyler hätte er das auch gerne erspart, da ihre Beziehung inzwischen mehr als Freundschaft war und sie in Hilltop in gutes Leben hatten. Leider konnte Robby im Moment nichts tun, da die Gegner viel zu zahlreich waren. Gegen zwei oder drei konnte er sich leicht zur Wehr setzen, aber nicht gegen eine ganze Gruppe.
Er machte sich Sorgen um Tyler, der immer noch nicht ganz gesund war, und befürchtete, dass sie wieder in die Zellen im Keller gebracht würden, die gleichen, in denen früher Verbrecher von schweren Straftaten eingesperrt waren. Die Zellentüren waren aus massivem Metall, ohne Gitter, und es gab keine Möglichkeit, herauszukommen, es sei denn, jemand öffnete die Tür und man war nicht gefesselt. Dann hätte Robby vielleicht eine Chance, sich und Tyler zu befreien, aber das musste er abwarten.
Viele Stunden vergingen, bis der Truck endlich anhielt und die Türen aufgingen. Robby blinzelte und sah einen kurzen Moment zu Tyler, bevor sie aus dem Wagen gezerrt wurden. Sie wurden von Diego und den anderen, die in einem anderen Truck transportiert worden waren, getrennt und tatsächlich in den Keller gebracht. Zum Glück waren sie zusammen, aber die Angreifer hatten weder Tyler noch Robby die Fesseln abgenommen. Viele in der Gruppe wussten, dass Robby Karate konnte und gut darin war. Vor der Flucht hatte er so getan, als respektiere er den Anführer, um sich Freiheiten zu erschleichen. In dieser Zeit hatten viele von Robbys Fähigkeiten erfahren. Diese Freiheiten hatten die Flucht von Tyler, Dennis und ihm erleichtert.
Leider war all das jetzt umsonst, da sie wieder hier gefangen waren und sicher von dem sadistischen Cyle gequält und gefoltert werden würden. Tyler hatte ähnliche Befürchtungen, da er, als sie allein waren, sagte, er hätte Angst, dass sie beide zu Cyle gebracht werden würden. Schreie eines anderen Mannes waren zu hören und es klang alles andere als gut.
"Ja, ich weiß. Wir müssen etwas unternehmen", meinte Robby und überlegte kurz. "Versuche mal, meine Fesseln zu lösen." Tyler versuchte es, aber bedauerlicherweise ohne Erfolg, bis schließlich die Zellentür aufging und zwei Männer waren zu sehen. Einer von ihnen lachte und sagte zu Tyler, dass er ihn jetzt zu Cyle bringen würde. Als Robby das hörte und Tyler weggezogen wurde, trat er nach dem Mann. Leider war es mit gefesselten Händen schwierig, zu kämpfen. Es war zwar möglich, aber er hatte das nie gelernt, und selbst wenn er es trainiert hätte, wäre es dennoch eine Herausforderung gewesen. Er wurde zurückgeschubst und die Zellentür wurde wieder verschlossen. "Ihr verdammten Idioten!", brüllte er wütend hinterher und trat mehrmals gegen die Tür. Die alten Wände bröckelten etwas, aber die Tür blieb unversehrt und ließ sich nicht öffnen. Robby war so wütend, dass er nicht bedacht hatte, dass Tritte nicht ausreichten, um die Tür zu öffnen.
Er wollte auf keinen Fall, dass Tyler bestraft wurde. Kurz darauf hörte er die schmerzhaften Schreie seines Freundes, was ihn dazu brachte wieder, mit aller Kraft gegen die Tür zu treten. Robby wollte helfen, aber er wusste, dass es mehr brauchte, als nur Tritte, um diese Tür aufzubekommen. Schließlich gab er auf und wartete darauf, dass Tyler zurückgebracht wurde. Er hoffte, dass Tyler zu ihm zurückkehren würde und nicht von dem Mann so hart bestraft würde, dass er es nicht überlebte.
Nach einer Weile ging die Zellentür wieder auf und Tyler wurde herein geschubst. Robby war entsetzt, als er sah, dass Tylers Shirt am Rücken zerschnitten und voller Blut war. Auch sein Rücken war stark blutig. Der gleiche Mann wie zuvor sagte zu Robby, dass er als Nächster dran sei, und lachte wieder dumm.
"Ich bring’ dich um... du verdammter Idiot!" drohte Robby und meinte es ernst,wenn sich die Gelegenheit bot, würde er es auch tun. Der Mann schloss die Zellentür und Robby wandte sich an Tyler. "Hey Tyler, kannst du meine Fesseln lösen?", fragte er, und Tyler begann zu helfen.
Robby war fest entschlossen, sich zu wehren und diesen Typen die Lektion zu erteilen. Zuerst zog er aber sein Shirt aus und reichte es Tyler, um ihm etwas Wärme zu geben. Dann ging er zu dem alten Metallhochbett, das im Raum stand, und versuchte gewaltsam, eine der Stangen abzubrechen, was ihm schließlich nach einer Weile gelang. Damit wollte er dem nächsten Mann, der hereinkam, über den Kopf schlagen und dann den zweiten erledigen. Falls weitere Männer auftauchten, würde er auch die fertigmachen, und danach hatte Robby vor, Cyle zu finden.
Robby kannte den Raum, in dem er sich normalerweise aufhielt. Der Mann, der Tyler verletzt hatte, sollte dafür büßen, und Robby war fest entschlossen, Rache zu nehmen. Dass Rache falsch war, hatte er zwar irgendwann einmal gelernt, aber das war ihm gerade vollkommen egal.
Die Männer ließen auf sich warten. Nach etwa zwei Stunden öffnete sich erst wieder die Tür, und wieder erschien der gleiche Mann wie zuvor, diesmal begleitet von einem anderen. Bevor dieser erneut sprechen konnte, trat Robby ihn zielgerichtet in den Bauch und schlug ihm anschließend mit einer Metallstange vom Bett so hart auf den Kopf, dass er bewusstlos zusammenbrach. Der zweite Mann war zunächst überrascht, versuchte dann aber, Robby anzugreifen. Er hatte eine Schusswaffe dabei, doch Robby war schneller und körperlich überlegen,also schaffte er es nicht diese zu ziehen. Er packte den Angreifer am Arm, warf ihn heftig zu Boden und trat ihm in den Unterleib, sodass dieser nur noch vor Schmerz jammerte. Solche Aktionen waren in Turnieren verboten, doch hier handelte es sich um das echte Leben, wo es keine Regeln gab, besonders nicht, wenn man von jemandem wie diesem Angreifer bedroht wurde.
Robby nahm dem Mann die Waffe und die Schlüssel ab, ebenso wie dem Bewusstlosen, der möglicherweise auch tot war. Er übergab Tyler einen der Schlüssel und eine Waffe. "Mach die Tür zu. Ich suche diesen Idioten Cyle und werde ihn zur Rechenschaft ziehen. Wenn einer von denen hier in die Zelle kommt, leg ihn um.", sagte Robby bestimmt und küsste Tyler. "Er hat zum letzten Mal jemanden gefoltert."
Entschlossen blickte Robby Tyler in die Augen, bevor er sich auf den Weg machte, um Cyle zu finden und ihm das zu geben, was er verdient hatte.
@Tyler Dixon

Als Mephisto und Juliet zu ihm kamen, sah Jax den Anführer dieser Gemeinschaft finster an und sagte auch gleich, dass er seine Familie sehen wollte. Mephisto versuchte ihm zu erklären, warum er Jax hierhergebracht hatte, doch Jax dachte überhaupt nicht daran, ihm zuzuhören, bis die Frau das Wort übernahm und sich vorstellte. Sie teilte ihm dann den Grund mit, weshalb Jax hier war. "Man hätte uns auch freundlich darum bitten können...", sagte Jax wütend und die Frau sprach dann auch mit etwas sarkastischem Ton mit Mephisto. "Ich will meine Familie sehen, oder du kannst dir deine OP in die Haare schmieren..", sagte Jax, woraufhin Mephisto ihm damit drohte, seine Familie umzubringen, wenn er nicht gehorchte. "Ohne meine Familie bedeutet mir mein Leben nichts....bringst du sie um, nehme ich mir das Leben und du wirst langsam und elendig an deiner Krankheit zugrunde gehen...kein schöner Tod...", sagte Jax, woraufhin Mephisto auch durch zureden seiner Ärztin nachgab und Jax versprach, dass er auf dem Weg zur Krankenstation seine Leute sehen durfte.
Auf dem Weg lief ihm Joel in die Arme, der weinte und vor einem von Mephistos Männern ausgerissen war. Joel erzählte weinend, was der Mann getan hatte und noch tun wollte. Jax funkelte Mephisto wütend an und Mephisto ließ den Mann in Gewahrsam nehmen und ließ ihn zu Cyle bringen. Joel blieb vorerst bei Jax, denn Jax ließ nicht zu, dass Joel weggebracht wurde. Dann kamen welche von Mephistos Männern, die sagten, dass einer der Gefangenen verletzt worden war und bei der Krankenstation wartete. Sie machten sich auf den Weg zur Krankenstation, wo Diego auf einem Stuhl saß und sich ein inzwischen blutgetränktes Hanfdtuch an den Kopf hielt. Der Anblick von Diego machte Jax Angst und er bestand darauf sofort seine Familie zu sehen "Ich will sofort meinen Mann und meinen Schwager sehen...!!", sagte Jax grimmig, worauf ihn Mephisto ansah. "Deinen Mann...?", fragte Mephisto, denn er hatte nicht gemerkt, dass Jax und Jesus, der Anführer, den er ja auch gefangen genommen hatte, ein Paar waren. "Heißt das, dass du schwul bist...?", fragte Mephisto und Jax hörte den angewiderten Unterton heraus. "Ja, stell dir vor....kannst du dir ja aussuchen, ob du dich von einem schwulen Arzt operieren lässt, oder nicht.....und jetzt bring mich zu meinem Mann und zu meinem Schwager.....danach will ich Tyler und Robby sehen, denn die gehören auch zu uns und nicht mehr zu dir....", sagte Jax und bat die Ärztin, sich um Diego zu kümmern. Mephisto tat, was Jax verlangte und brachte ihn dann zu der Zelle, in der Jesus eingesperrt war. "Jesus....geht es dir gut...? Hat dir jemand was getan...?", fragte er und musterte seinen Mann, der an die Gittertür kam. Zum Glück konnte er keine Verletzungen finden, was immerhin ein Trost war.
"Wenn du meine Familie schon nicht freilassen willst, weil du sie als Druckmittel benutzen willst, dann verlange ich, dass du sie wie Gäste behandelst...Du hättest auf deine Ärztin hören sollen....aber Nein....jetzt wäre wegen deinem Scheiß mein kleiner Bruder fast vergewaltigt worden und Diego ist schwer verletzt...Ich erwarte, dass du deine Männer unter Kontrolle hältst, denn offenbar scheinen die nicht recht auf deine Anweisungen zu hören..", sgate Jax streng und Mephisto gab nach. Er ließ die Zelle aufschließen und Jesus durfte herauskommen.
@Paul Rovia (Jesus)

RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 02.10.2025 15:06von Paul Rovia (Jesus) •
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Jesus blieb ruhig, obwohl er in einer Zelle saß und sich große Sorgen um alle machte, die aus Hilltop verschleppt worden waren. Besonders um Malcolm, dem es während der Fahrt wirklich schlecht gegangen war. Im Truck hatte er Panik bekommen, und niemand hatte gewusst, dass er enge, dunkle Räume nicht ertragen konnte. Deshalb war eine Zelle mehr als ungeeignet für ihn, da sie äußerst klein war. Sie bot gerade genug Platz für ein Bett, einen kleinen Tisch, eine unhygienische Toilette und ein winziges Waschbecken in der Ecke. Bewegungsfreiheit gab es kaum, und das kleine Fenster ließ nur wenig Tageslicht und frische Luft herein.
Als die Tür hinter ihm ins Schloss fiel, ließ Jesus seinen Blick schweifen. Er trat zur Zellentür, um nach Schwachstellen zu suchen, doch es gab keine. Die Wände und Gittertüren waren solide, ein Ausbruch schien nahezu aussichtslos. Mit einem schweren Seufzen legte er sich auf das alte Bett. Er hatte keine Idee, wie sie hier je wieder herauskommen sollten. Niemand wollte bleiben, doch der Anführer machte nicht den Eindruck, als würde er jemals Gefangene freilassen.
Jesus blickte eine Weile auf die Unterseite des oberen Bettes und dachte an Jax, Joel und Malcolm, ebenso an die anderen Gefangenen aus Hilltop, sowie an Tom, der jetzt ohne seine Väter auskommen musste. Sicherlich würden sich die anderen um den kleinen Jungen kümmern, doch Tom hing sehr an Jax und ihm und würde sie bestimmt vermissen.
Nach einer Weile erschienen einige Personen vor der Zelle. Jesus erkannte Jax und Joel, und auch der Anführer war dabei, was ihn jedoch nicht weiter interessierte. Er stand auf und ging zu den Gitterstäben. Jax fragte, ob es ihm gut gehe oder ob ihm jemand etwas angetan habe. "Hi Jaxi", sagte Jesus mit einem Lächeln. "Ich bin froh, dich zu sehen. Mir geht's gut. So ein Schlag von diesem Kerl haut mich nicht gleich um."
Jax sprach dann mit dem Anführer und forderte, dass Jesus aus der Zelle rausgelassen wurde und er und die anderen wie Gäste behandelt werden,wenn sie nicht gehen durften.
Jesus warf dem Anführer einen kurzen Blick zu, sprach aber nicht mit ihm. Der Anführer rief tatsächlich einen seiner Männer und ließ die Zellentür aufschließen. Jesus verließ sofort den Raum, ging näher zu Jax und gab ihm einen Kuss, ganz gleich, dass die Anwesenden,abgesehen von Joel,angewidert zusahen.
"Hast du Malcolm schon gesehen?", fragte er besorgt. "Es ging ihm wirklich schlecht während der Fahrt, und dann wurde er, wie alle anderen, irgendwo anders hingebracht." Jax antwortete, dass er ihn noch nicht gesehen hätte, ebenso wenig wie die anderen. Jesus wandte sich daraufhin direkt an den Anführer. "Wir müssen meinen Bruder sofort aus der Zelle holen. Seine Panik vor engen Räumen ist ernst zu nehmen. Er könnte sich verletzen oder ohnmächtig werden. Wir wollen jetzt zu ihm, und ich fordere, dass er aus der Zelle freigelassen wird."
Er schaute Jax fragend an und warf einen kurzen Blick zum Anführer. "Worum geht es hier eigentlich genau? Wer soll operiert werden und warum?" fragte er. "Egal, worum es genau geht, es wäre klüger gewesen, uns freundlich um Hilfe zu bitten, statt Menschen zu entführen und Druck auszuüben. Das ist einfach dumm. Aber gut, so ist es jetzt, und wir kommen euch entgegen, wenn ihr uns ebenfalls entgegenkommt. Malcolm, Robby, Tyler und Diego sollen aus ihren Zellen geholt und in normalen Zimmern untergebracht werden.
Malcolm und Joel teilen sich ein Zimmer, ebenso Robby und Tyler. Ich bleibe bei Jax. Diego kommt auf eure Krankenstation, um sich von seinen Verletzungen zu erholen und wird gut versorgt. Dann bekommt ihr eure Operation, und alle können nach Hause gehen." stellte Jesus seine Forderungen, denn schließlich wollte der Anführer etwas von Jax, also sollte er diese auch erfüllen.
Wenn der Anführer jemanden aus Hilltop töten lassen würde, nur weil Jax und Jesus Forderungen gestellt haben, würde die Operation nicht durchgeführt werden, und der Patient würde wahrscheinlich sterben. Der Grund für die Operation musste wirklich lebensbedrohlich sein, sonst hätte der Anführer solche drastischen Maßnahmen nicht ergriffen.
@Mephisto
@Jax Rovia

Mephisto passte es eigentlich überhaupt nicht, dass der Chirurg Forderungen stellte, aber ohne ihn war er nunmal aufgeschmissen. Natürlich hatte er seinen Nachfolger im Falle seines Todes schon längst festgelegt, doch noch war er nicht so weit, um abzutreten, also würde er den Forderungen wohl nachgeben müssen. Obendrein bekam er von Juliet auch immer wieder diese "Ich hab dir gesagt"-Blicke zu spüren. Was ihn allerdings auch störte war, dass einige seiner Männer seinen Anweisungen keine Folge leisteten, Zuerst der, der den kleinen Bruder des Chirurgen vergewaltigen wollte, was Mephisto ohnehin widerlich fand, dann war der Mann, der die ganze Zeit nicht ein einziges Wort gesprochen hatte, so schlimm zusammengeschlagen worden, dass er nun auf die Krankenstation musste. Mephisto ließ die Männer, die das getan hatten zu Cyle bringen. Sollte er ihnen die Regeln nochmal beibringen.
Da sich Juliet nun auf der Krankenstation um den verletzten Mann kümmerte, setzte Mephisto den Weg allein mit dem Chirurgen fort. Er brachte ihn zu der Zelle, in der der Anführer der anderen Gemeinschaft untergebracht war. Natürlich bestand der Chirurg darauf, dass der Mann freigelassen wurde. Er hatte "mein Mann" gesagt, wobei Mephisto erst dachte, er hätte sich verhört, doch als der Mann aus der Zelle kam, küsste er den Chirurgen, der das auch erwiderte. Mephisto fand das ekelhaft, aber der Chirurg hatte gesagt, dass er es sich ja überlegen konnte, ob er sich von einem schwulen Arzt operieren lassen wollte. Der Anführer, der von seinen Leuten wohl "Jesus" genannt wurde, stellte dann einige Forderungen und verlangte dann tatsächlich, dass sie nach der OP dann nach Hause gehen konnten. "Ich werde vorerst auf einen Teil der Bedingungen eingehen...", sagte Mephisto, denn freilassen würde er niemanden, denn er brauchte den Chirurgen wahrscheinlich noch öfter, also konnte er ihn nicht einfach gehen lassen, wenn die OP vorbei war.
Dann rief er zwei Männer zu sich, die er schickte, bescheid zu sagen, dass drei Zimmer hergerichtet wurden. Als der Anführer dann meinte, dass sein Bruder unbedingt aus dieser Zelle heraus musste, da er Platzangst hatte und da wohl etwas passieren konnte, wenn er zu lange eingesperrt war. Also ließen sie sich dorthin bringen, wo Malcolm gefangen hielt. Als dort die Tür geöffnet wurde, lief Joel sofort zu seinem Freund, der mit einer Kette gefesselt war, die von der Decke hing, dass er sich überhaupt nicht rühren konnte. "Bitte....befreit ihn von diesen Ketten..er hat euch doch nichts getan...", flehte Joel und Mephisto ließ Malcolm von den Ketten befreien, dass dieser zu Boden sackte. Jax sah nach ihm, denn Malcolm sah ziemlich blass aus, also forderte Jax, dass auch Malcolm erstmal zur Krankenstation sollte, da er ihn dort durchchecken wollte.
@Paul Rovia (Jesus)
@Malcolm Whitly
Jax kannte diese Ärztin nicht und es fiel ihm schwer, Diego mit ihr allein zu lassen, denn er würde sich lieber selbst um Diegos Verletzungen kümmern, doch er machte sich fürchterliche Sorgen umd Jesus, Malcolm und die beiden Jungs und wollte die Vier auf der Stelle sehen. Mephisto meinte, er hätte angeordnet, dass den Gefangenen aus Hilltop nichts getan werden durfte, doch darauf gab Jax nichts, denn man sah ja an Diego, wie sich Mephistos Leute scheinbar an Befehle hielten. Es schien wohl einige zu geben, die trotzdem einfach das machten, wonach ihnen der Sinn stand. "Wenn du willst, dass ich dir mit der OP dein Leben rette, verlange ich, dass meine Familie und auch meine Freunde, die du verschleppt hast, wie Gäste behandelt werden und nicht, wie Gefangene..", forderte Jax, der sich bewusst war, dass Mephisto ihn und seine Familie wohl nicht so einfach nach der OP wieder gehen ließ, aber darüber war das letzte Wort noch nicht gesprochen.
Als sie im Gefangenentrakt ankamen, wurden sie von Mephistos Leuten zu der Zelle geführt, in der Jesus saß. Jax lief sofort zu der Zelle und schaute, ob sein Mann irgendwelche Verletzungen hatte. Als Jesus meinte, dass ein Schlag ihn nicht gleich umhauen würde, funkelte Jax, Mephisto wütend an. Jesus wurde dann aus der Zelle gelassen und küsste Jax erstmal, was Jax natürlich zu gerne erwiderte. Er bemerkte allerdings auch den Blick von Mephisto, der scheinbar ei Problem mit Homosexualität hatte. Er konnte es sich ja aussuchen, ob er sich von einem schwulen Arzt behandeln lassen wollte, oder nicht.
Jesus wollte wissen, o er Malcolm schon gesehen hatte, doch Jax schüttelte den Kopf. Er hatte leider nicht mitbekommen, dass es Malcolm so schlecht ging, denn er musste ja in der Limousine von Mephisto mitfahren und wurde, als sie hier angekommen waren, als erster reingebracht und in dieses Zimmer gesperrt. Daher hatte er Jesus, Malcolm, Joel, Diego, Tyler und Robby nicht mehr gesehen. Jesus konnte viel besser Forderungen stellen, als er, aber er war ja auch nicht umsonst zum Anführer in Hilltop ernannt worden. Mephisto ließ sich zähneknirschend auf die Forderungen ein und schickte zwei Männer los, die beischeid geben sollten, dass noch zwei weitere Zimmer hergerichtet wurden und die Gäste aus Hilltop dort einquartiert werden sollten, wie Jesus es forderte.
Dann machten sie sich auf den Weg zu der Zelle, in der Malcolm gefangen gehalten wurde. Als diese geöffnet wurde, erschrack Jax, denn Malcolm war mit Ketten gefesselt, die an der Zellendecke befestigt waren. Also würde man ihn jeden Augenblick auspeitschen wollen. Joel lief sofort zu ihm und auch Jax ging zu ihm. Malcolm war ziemlich blass und man merkte, dass es ihmnicht gut geht, also forderte Jax, dass Malcolm erstmal zur Krankenstation gebracht werden musste, wo er sich um ihn kümmern würde, dann konnte er auch noch nach Diego sehen, der ja wirklich sehr schlecht ausgesehen hatte. Mephisto ließ Malcolm von den Ketten befreien und zur Krankenstation bringen. "Joel, bleib du bitte bei Malcolm...die Ärztin hier ist nett und scheinbar die einzige Person mit Verstand....sie wird sich um Malcolm kümmern und ich komme später dazu....Ich will jetzt noch Tyler und Robby sehen..", sagte Jax, denn er fürchtete, dass den beiden Jungs auch etwas angetan worden war.
@Paul Rovia (Jesus)
@Malcolm Whitly

RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 06.10.2025 10:51von Paul Rovia (Jesus) •
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Jesus wollte unbedingt, dass sie alle nach der Operation gehen konnten. Der Anführer hatte kein Recht, sie hier zu behalten, schließlich war es nicht das Problem von Jax, Jesus und den anderen, dass dieser Mann sterben würde, wenn er nicht operiert wurde. Die Operation würde stattfinden, und die blonde Ärztin soll sich um die Nachsorge kümmern. Das wollte Jesus ihm später noch einmal sagen.
Zuerst mussten sie jedoch nach den anderen sehen, insbesondere nach Malcolm, der ja bereits auf der Fahrt in einem schlechten Zustand gewesen war. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg zu seiner Zelle. Was sie dort sahen, war erschütternd. Malcolm war mit Ketten an die Decke gefesselt und konnte sich nicht bewegen, weder sitzen noch liegen.
Als die Zelle geöffnet wurde, eilten Jax und Joel zu ihm. Joel flehte darum, Malcolm von seinen Ketten zu befreien, und Jesus wandte sich mit einem wütenden Blick an den Anführer, bevor er auch zu seinem Zwillingsbruder ging. "Was stimmt nicht mit euch?" fragte er den Anführer vorwurfsvoll, der daraufhin befahl, dass Malcolm von seinen Ketten befreit wurde.
Es war nicht mehr zu erkennen, dass es Malcolm vorhin besser gegangen war und er sich dagegen gewehrt hatte eingesperrt zu werden. Jetzt sah er beinahe bewusstlos aus und musste dringend liegen und sich ausruhen. Sicherlich benötigte er Medikamente. Jax oder die Ärztin würden wissen, was er brauchte.
Zwei Männer sollten Malcolm zur Krankenstation bringen, was sie auch taten. Jax bat Joel, bei Malcolm zu bleiben, und dieser folgte den Männern. Jesus blieb zusammen mit Jax und dem Anführer zurück. Während sie den Gang entlang gingen, wandte sich Jesus noch einmal an den Anführer "Wenn deine Leute auch Robby und Tyler verletzt haben, sollten wir das mit der Operation wirklich überdenken aber da das niemandem etwas nutzen würde werden wir das nicht tun. Die OP sollte jedoch gleich morgen stattfinden, und dann fahren wir nach Hause."
Jesus hätte dem Anführer auch sagen können, dass Jax und er einen kleinen Sohn haben, doch darauf verzichtete er, da das Mephisto rein gar nichts anging. "Und ihr stellt uns ein Fahrzeug zur Verfügung, damit wir nicht laufen müssen. Weder Diego noch Malcolm sind dazu momentan in der Lage und werden es auch in den nächsten Tagen nicht sein. An dem Tag, an dem wir aufbrechen, bekommen alle Waffen sowie ausreichend Wasser und Lebensmittel für die Rückfahrt." forderte er noch, als sie vor der stabilen Tür im Keller ankamen, hinter der früher Schwerverbrecher wie Mörder in ihren Zellen saßen.
@Mephisto
@Jax Rovia

Victor war während des Ausbruchs mit seiner Familie Zuhause. Er war in letzter Zeit oft traurig, da er Benji nur noch selten sehen konnte. Benjis Vater hasste Victor und war der Meinung, dass Victor seinem Sohn nicht guttun würde und er Angst hatte, dass sein Sohn wegen Victor wieder anfangen würde zu trinken. Also entschied Benjis Vater, ihn auf ein Internat zu schicken, wo Benji auch während des Ausbruchs gewesen war. Zuletzt hatten Victor immer per Videochat miteinander geredet, oder sich geschrieben, doch als das Internet und die Telefonnetze abbrachen, gab es keine Möglichkeit mehr in Verbindung zu bleiben.
Victor und seine Familie blieben erst noch Zuhause, doch die Stadt füllte sich immer mehr mit Untoten und sie mussten weg. Es wurde immer schwieriger, den Untoten zu entkommen, aber Victor gelang es irgendwie immer wieder. Leider wurde er dabei von seiner Familie getrennt. Er musste flüchten und sich verstecken. Als er Tage später nach seiner Familie suchte, fand er sie vereinzelt umherlaufen. Sie waren gebissen und teilweise angefressen gewesen. Victor brachte es nicht fertig, sie zu erlösen und suchte sich ein Auto, mit dem er aus der Stadt fliehen konnte. Als er eins gefunden hatte, fuhr er los. Er wollte versuchen zu dem Internat zu gelangen, in dem Benji untergebracht worden war, doch er kam nicht dorthin durch. Die meisten Straßen waren gesperrt und einige Brücken sogar gesprengt. Victor musste sehr viele Umwege fahren.
Es dauerte ganze drei Monate, bis Victor dieses Internat gefunden hatte, doch es war verlassen. Niemand war noch hier, bis auf einige Untote. Victor hatte sich inzwischen auch Waffen besorgt, um sich gegen die Untoten zu verteidigen. Da er im Internat niemanden mehr fand, erledigte er die paar Untoten, die noch hier herumliefen und suchte dann nach Vorräten. Er fand noch einige Konserven, ein paar Packungen Reis und 3 Nudelpakete. Danmit würde er erstmal eine Weile auskommen, wenn er sich die Lebensmittel gut einteilte. Zum Glück funktionierte noch das Wasser, mit dem er eich ein paar Wasserflaschen füllen konnte. Dann zog er weiter und durchsuchte Häuser und Garagen. Er fand auch einige Benzinkanister, die er im Kofferraum verstaute.
Dummerweise geriet er nach einigen Tagen an andere Überlebende, die nichts Gutes im Sinn hatten. Sie nahmen ihm alles weg und schlugen ihn obendrein zusammen, als er wieder zu sich kam, konnte er sich noch gerade so vor einem Untoten retten, den er mit einem Stein erschlug. Er hatte von den Typen, die ihn bestohlen hatten, einiges abbekommen und zog sich erstmal in ein verlassenes Haus zurück, in dem er sich verchanzte, um sich etwas auszuruhen. Als er sich einige Tage später etwas besser fühlte, zog er weiter. Er musste unbedingt etwas zu essen finden. Wasser hatte es im Garten des Hauses gegeben, da sich dort ein Brunnen befand, an dem er Wasser pumpen konnte. Doch zu essen hatte er nichts. Er durchsuchte das Haus und auch die Häuser in der Umgebung, doch mehr, als eine Packung Reis konnte er nicht finden. Er sah sich auch nach brauchbaren Autos um, doch dabei hatte er kein Glück, denn bei allen Autos, die es hier gab, war schon das Benzin abgezapft worden. Er würde damit also gerademal bis zur nächsten Ecke kommen. Das Einzige, was er fand, war ein Fahrrad, das in einer der Garagen stand, also nahm er das, denn damit würde er wenigstens etwas schneller vorrankommen, als zu Fuß. Victor wusste nicht, wo er hin sollte, oder wo er nach Benji suchen sollte und war daher ziemlich verzweifelt, aber er hoffte, dass er vielleicht irgendwann Hilfe finden würde.
Nach einigen Tagen traf er auf eine Gruppe Menschen, die ih bei sich aufnahmen. Als die dann allerdings merkten, dass er kein Interesse an den Teenagermädchen zeigte, fingen sie an Fragen zu stellen und Victor erklärte, dass er schwul war und einen Freund hatte, auch wenn er nicht wusste, wo Benji war und ob er noch lebte. Leider bestand die gesamte Gruppe offenbar aus homophoben Leuten, die ihn beschimpften und aus der Gruppe warfen. Victor musste sich also wieder alleine durchschlagen. Oft war er so verzweifelt, dass er einfach nur noch weinen konnte. In den nächsten Monaten war er alleine unterwegs und fand nur selten etwas zu essen. Seit dem Ausbruch war inzwischen sogar schon ein Jahr vergangen. Victor hatte inzwischen ein neues Messer gefunden und eine Machete, aber mit Essen sah es schlecht aus und von Benji fehlte weiterhin jede Spur.
Dadurch, dass Victor nur so selten etwas zu essen fand, hatte er einiges abgenommen, aber es war noch nicht schlimm. Da er aber so schrecklichen Hunger hatte, versuchte er etwas zu essen zu finden. Da inzwischen Mitte September war, wuchsen im Wald schon Pilze, von denen auch welche aussahen, wie Champignons. Die sammelte Victor und machte sich dann ein Feuer. Er hatte eine kleine Bratpfanne, in der er die Pilze etwas anrösten wollte. Als er das getan hatte, aß er die Pilze und wusch die Pfanne in einem Bach, bei dem er auch seine Wasserflasche auffüllte.
Einige Stunden, nachdem er die Pilze gegessen hatte, bekam er schlimme Bauchschmerzen und musste sich auch immer wieder übergeben. Dazu wurde ihm auch immer wieder schwindelig. Er wusste nicht, was er machen sollte, aber er musste weiter. Als er aus dem Wald kam, sah er eine hohe Mauer und ein großes Tor, also ging er davon aus, das dort Leute lebten, die ihm vielleicht helfen konnten. Er musste sich wieder übergeben und lief dann weiter. Da es inzwischen schon ziemlich spät am Abend war, war es bereits dunkel, doch die Leute, die das Tor bewachten, bemerkten ihn. "Hey, wer bist du..?", fragte die und Victor sah nach oben. "Bitte....ich brauche dringend Hilfe...ich bin auch nicht infiziert", bat er und musste sich wieder übergeben, was wohkl nun nicht gerade glaubwürdig rüberkam. Die Wachen reagierten und holten Tristan und sagten auch Julia und Harlan bescheid.
Tristan ließ das Tor öffnen und sie holten den Jungen, der sich kaum noch auf den Beinen halten konnte. "Wie heißt du, Junge..?", wollte Tristan wissen. "Victor...", antwortete Victor und Harlan wollte anschließend wissen, was er zuletzt gegessen hatte. "Pilze im Wald...die sahen aus, wie Champignons, also dachte ich, das es welche sind, seitdem gehts mir total schlecht...", sagte Victor, woraufhin Harlan einen kurzen Blick mit Julia tauschte. "Karbol-Champignons...", sagte Harlan, der Victor dann mit Julia zur Krankenstation brachte. Dort legten sie ihn auf die Untersuchungsliege und Harlan tastete den Bauch ab. "Ich muss ihm den Magen ausspülen...", sagte Harlan und da Julia als Krankenschwester wusste, was das bedeutete, suchte sie die notwenigen Sachen dafür zusammen.
Das Ausspülen des Magens war sehr unangenehm, aber musste unbedingt sein. Dazu wurde ein Schlauch durch Victors Nase in den Magen eingeführt und der Magen mit lauwarmen, salzhaltigem Wasser gespült und es nachher abgesaugt, diesen Vorgang wiederholte Harlan solange, bis das, was rauskam klar war. Danach zog er den Schlauch wieder raus und spritzte Victor noch ein Gegengift, Schmerzmittel und etwas gegen Erbrechen. Als die Behandlung zuende war, brachten Harlan und Julia den Jungen auf die Krankenstation, wo er sich nun erstmal ausruhen konnte. "Ich danke euch sehr, dass ihr mir helft..", sagte Victor müde und erschöpft zu Julia, die sich einen Stuhl nahm und sich zu ihm setzte.
@Julia Carson

Tristan stand noch am Tor, als die Wachen,auf seinen Befehl hin, den kranken Jungen hereingebracht hatten. Der Fremde sah furchtbar aus, blass, zitternd, konnte sich kaum noch auf den Beinen halten. Tristan spürte sofort, dass es ernst war. Er half dem Jungen, sich auf eine Bank zu setzen, und versuchte ruhig zu bleiben.
Er fragte sich, woher der Junge kam und wie lange er schon allein unterwegs gewesen war. Es muss lange gewesen sein. Man sah es ihm an. Er sah erschöpft und müde aus, auch sehr dünn.
Er wusste, dass sie niemanden einfach draußen lassen konnten, egal wie riskant es war. Er musste das nun entscheiden da Jesus weg war, entführt worden von dieser Gruppe zusammen mit seinem Bruder,Jax,Joel,Robby,Diego und Tyler. Keiner wusste, ob sie jemals zurückkehren würden. "Kümmer dich um ihn, Doc", sagte er an Harlan gewandt, nachdem er den Namen des Jungen erfahren hatte., dann gab er den Wachen Anweisungen das Tor zu schließen und es weiter zu bewachen.
Während das Tor wieder geschlossen wurde, blieb Tristan noch einen Moment hier stehen. In Gedanken hoffte er nur, dass der Junge durchhält. In dieser Welt überlebten ohnehin schon zu wenige.
Dr. Carson hatte sofort erkannt, was passiert war. Schon bei Victors ersten Worten über Pilze,die er gegessen hatte war ihm klar, dass es keine gewöhnlichen harmlosen Speisepilze gewesen waren. In seinem Kopf ging er die Symptome durch. Erbrechen, Schwindel, starke Schmerzen. Alles passte dazu.
Er sagte nichts weiter, nur ein knappes "Schnell zur Krankenstation."
Dort tastete er den Bauch ab, sah den Schmerz im Gesicht des Jungen und spürte, wie wenig Zeit Julia und er nur noch hatten.
"Ich muss ihm den Magen ausspülen", sagte er schließlich ruhig, obwohl er auch etwas angespannt seine Hände waren. Julia verstand sofort, und gemeinsam bereiteten sie alles vor.
Die Behandlung war hart mitanzusehen aber da musste Victor nun durch. Der Junge wand sich leicht, stöhnte leise, aber Harlan und Julia blieben ruhig. Sie hatten so etwas schon ab und an mal hier in Hilltop getan, doch jedes Mal hofften sie, dass es der letzte Patient sein wird, der so leiden muss.
Als alles vorbei war, fing der Junge an gleichmäßiger zu atmen, noch war er aber sehr schwach. "Er wird sicher wieder gesund.", sagte Julia. Und innerlich hoffte sie, dass das auch wirklich stimmte.
Nachdem alles vorbei war,der Junge in ein Krankenbett verlegt worden war und Harlan sich zurückgezogen hatte,blieb sie an Victors Bett sitzen. Das Licht der kleinen Lampe, die hier brannte, beleuchtete leicht Victors Gesicht. Er sah noch blass aus aber das würde auch wieder werden.
Julia sah ihn eine Weile an. Sie dachte an all die anderen, die hier schon gelegen hatten, manche hatten es geschafft, andere nicht. Jeder hatte eine Geschichte, jeder hatte jemanden verloren.
Leise seufzte sie und flüsterte "Du bist nicht mehr allein."
Dann blieb sie einfach bei ihm, wachte über ihn und lauschte ab und zu den leisen Geräuschen der Nacht draußen außerhalb Hilltops, als würde sie erwarten oder hoffen, dass Diego und die anderen zurückkehren.
Es war schon spät in der Nacht. In der Krankenstation war es still, es regnete und nur die Regentropfen die gegen die Scheibe tropften waren zu hören.. Julia saß auf einem Stuhl neben Victors Bett.
Victor war wach, aber wirkte sehr schwach. Seine Augen waren halb geöffnet, und er sah sie manchmal kurz an. Julia lächelte müde.
"Du musst dich ausruhen. Versuch zu schlafen." sagte sie leise.
Sein Atem ging ruhig, aber man merkte, dass er noch ein wenig Schmerzen hatte. Julia blieb einfach sitzen und passte auf ihn auf.
Während sie dort saß, dachte sie an die Entführten.
An Jesus,der immer stark gewesen war, auch wenn etwas schwer wurde. Sie fragte sich, wo er jetzt war. Ob er noch lebte. Sie dachte auch an Malcolm, seinen Zwillingsbruder. Der war oft etwas voreilig und ungeduldig, aber beide hatten ein gutes Herz. Beide hatten Hilltop immer beschützt.
Dann dachte Julia auch an ihren Freund Diego.
Es schmerzte, wenn sie an ihn dachte. Julia hatte erst vor Kurzem erfahren, dass sie schwanger ist von ihm aber sie hatte es ihm nicht sagen können, bevor er verschleppt wurde,da sie es erst kurz danach erfahren hatte. Sie legte eine Hand auf ihren Bauch und hoffte sehr, dass Diego noch lebte.
Auch Jax und Joel kamen ihr in den Sinn. Jax war ein guter Chirurg. Jetzt zwangen die Feinde ihn, eine Operation für sie zu machen. Julia machte sich Sorgen, was sie ihm und den anderen etawas antaten, wenn die OP schiefging.
Und dann waren da ja auch noch Robby und Tyler. Die beiden Teenager. Julia hatte sie oft gesehen und lachen gehört, als sie noch in Hilltop waren. Jetzt waren auch sie Geiseln. Der Gedanke machte sie wirklich sehr traurig.
Sie seufzte leise und sah wieder zu Victor.
Er öffnete wieder kurz die Augen und sah sie an. Sie lächelte schwach.
"Alles wird gut", flüsterte sie, auch wenn sie selbst nicht ganz daran glaubte,was die Entführten anging aber zumindest Victor würde gesund weerden.
"Du bist hier bei uns sicher."
Julia blieb weiterhin sitzen, die ganze Nacht. Sie wollte nicht schlafen. Sie wachte über Victor, und dachte an die anderen aus Hilltop die entführt worden waren. Irgendwann schlief aber vor lauter Müdigkeit auf dem Stuhl ein.
@Victor Salazar
Kaum waren sie in diesem Gefängnis angekommen, wurde Diego auch schon von einigen Typen in die Mangel genommen. Natürlich waren die auch noch zu Feige, seine Fesseln zu lösen, denn sonst hätte er sich recht gut wehren können, aber sie hatten die Fesseln drangelassen und waren mit mehreren auf ihn losgegangen, weil sie einfach nicht kapieren wollten, dass er stumm war. Diego hatte Glück, dass andere Männer dazukamen, die dazwischen gingen und meinten, dass sie das melden würden. Die Männer brachten ihn zur Krankenstation, wo sie ihn auf einen Stuhl setzten und dann auf die Ärztin warteten. Die kam auch nach einer Weile in Begleitung von diesem Mephisto, aber Jax und Joel waren auch dabei. Jax sorgte sich auch gleich um ihn, doch Diego merkte ihm an, dass Jax wahnsinnige Angst um Jesus hatte. Jax äußerte dann auch, dass er ihn auf der Stelle sehen wollte und Diego nickte ihm zu, denn er verstand, dass Jax jetzt erstmal nach Jesus und den anderen sehen wollte. Er traute dieser Ärztin zwar nicht, aber eine andere Wahl hatte er jetzt erstmal nicht. Immerhin hatten ihn die Männer, die ihm geholfen hatten, die Fesseln abgenommen, leider hatten sie nicht mitbekommen, dass die anderen Typen Diego auch seine Umhängetasche abgenommen hatten, in der sich seine Schreibtafel befunden hatte. So hatte er jetzt keine Möglichkeit, sich zu äußern, denn kaum jemand konnte die Gebärdensprache. Die Ärztin half ihm dabei, mit in den Behandlungsraum zu kommen. Dort half sie ihm auch, die Klamotten auszuziehen, denn sie musste ihn komplett untersuchen. Er blutete nicht nur am Kopf, sondern auch an einigen anderen Stellen, da die feigen Typen ihn auch mit ihren Taschenmessern geschnitten hatten. Nachdem sie ihm geholfen hatte, sich auf die Liege zu legen, meinte sie, dass er keine Angst haben brauchte. Angst hatte er auch keine, aber er war misstrauisch, denn schließlich gehörte sie zu Mephistos Leuten und denen konnte man schließlich nicht trauen. Sie hatte ihn auch gefragt, wie er hieß, doch das konnte er ihr ja nicht sagen und da er ihr auf keine ihrer Fragen antworten konnte, kam sie schließlich darauf, dass er nicht sprechen konnte. Zum Glück waren die Schnitte nicht tief und brauchten nicht genäht werden. Die Wunde am Kopf war allerdings schlimmer und musste genäht werden. Diego hielt still, so gut er konnte, aber zwischendurch musste er husten, weshalb die Ärztin warten musste, bis sich der Husten wieder gelegt hatte. Diego lebte ja scho seit vielen Jahren mit diesem Husten. Schließlich schaffte sie es doch die Wunde zu nähen und konnte sie anschließend verbinden. Als sie fragte, ob er noch irgendwo Schmerzen hatte, schüttelte er den Kopf. Die Wunde am Kopf schien bisher die schlimmste Verletzung zu sein. Dann kamen zwei Männer, die Diego abhohel wollten, um ihn wieder in den Gefangenentrakt zu bringen, doch die Ärztin bestand darauf, dass er erstmal auf der Krankenstation bleiben sollte, da nicht sicher war, ob er nicht vielleicht doch noch schlimmere Verletzungenn hatte, die sich jetzt einfach nur noch nicht bemerkbar machten. Die Männer nickten und brachten Diego daher nur auf die Krankenstation. Die war hier um einiges Größer, als in Hilltop und offenbar auch besser besucht, denn einige Betten waren belegt. Die Männer brachten Diego zu einem der Betten und sagten ihm, dass er sich hier ausruhen sollte. Diego schnaufte nur stumm und sah sich um. Hier sollte man sich ausruhen? Und das als Gefangener. Da musste man ja Angst haben, dass die anderen Patienten hier einen abstechen würden, also würde Diego hier wohl kein Auge zumachen. Ausruhen tat er sich dennoch. Er legte sich auf sein Bett, verschränkte die Arme hinter seinem Kopf und sah sich in dem Raum um. Dabei dachte er an Julia, die er sehr vermisste und hoffte, dass es ihr gut ging. Zudem dachte er an seinen Hengst, den es ganz sicher nicht in Hilltop gehalten hatte.
Kaum waren Diego, Jesus, Jax, Joel, Malcolm, Tyler und Robby von Mephisto und seinen entführt worden, hatte Diegos Hengst gemerkt, dass etwas nicht stimmte und begann zu randalieren. Er brach aus seiner Weide aus und galloppierte durch das Tor, dass eigentlich gerade wieder geschlossen wurde. Er folgte den davon fahrenden Autos, doch seine Ausdauer machte das nicht mit und er musste langsamer werden. Er lief trotzdem weiter. Er würde seinen Herrn suchen, denn so hatte er das immer getan. Ellie machte sich wegen dem Hengst nicht ganz so große Sorgen, denn sie kannte ja die Macken dieses Pferdes. Sie machte sich natürlich viel mehr Sorgen um Diego, denn niemand wusste, was Mephisto und seine Leute mit den Geiseln anstellten.
@Dr.Juliet Burke
@Julia Carson
@Ellie

Schließlich hatte Juliet es geschafft, die Wunde zu nähen,nachdem er aufgehört hatte zu husten. Die Verlertzung am Kopf war tiefer gewesen, als Juliet anfangs vermutet hatte, aber sie hatte schon weitaus Schlimmeres gesehen. Vorsichtig klebte sie ein Pflaster darauf an, drückte es leicht fest und achtete darauf, seine Haut nicht unnötig zu reizen. "Das sollte erstmal halten", meinte sie mehr zu sich selbst als zu ihm. Eine Antwort erwartete sie ohnehin nicht,sie wusste ja, dass Diego nicht sprechen konnte.
Er sah sie nur an, ruhig, etwas misstrauisch. Seine Augen waren klar trotz der Verletzungen und der Erschöpfung, und sie hatte das Gefühl, dass seine Augen mehr sagten als jedes Wort. Für einen Moment blickte sie ihm in seine Augen, dann trat sie einen Schritt zurück.
Zwei Männer erschienen in der Raum, bereit um den Mann zurück in die Zelle zu bringen. Juliet hob sofort die Hand. "Er bleibt hier", sagte sie bestimmt. "Er braucht Ruhe. Wenn die Naht aufreißt oder sich etwas entzündet, habt ihr am Ende einen toten Gefangenen und das will keiner."
Die Männer sahen sich an, zögerten, nickten schließlich und zogen sich zurück. Erst als die Tür wieder zu war, atmete Juliet erleichtert auf.
Sie beobachtete, wie Diego sich langsam hinlegte, die Hände hinter dem Kopf verschränkte. Diese Haltung erinnerte sie an jemanden, der lieber kämpfen als sich helfen lassen wollte. Sie konnte es ihm ja auch nicht verdenken.
Juliet holte eine leere Akte aus einer Schublade,zog einen Stuhl neben sein Bett und setzte sich. Sie hatte über jeden Akten der hier untersucht und behandelt wurde,also bekam jetzt auch der Mann eine,allerdings noch ohne Namen da sie den nicht wusste. Sie schrieb seine Verletzungen und die Behandlungen hinein.
Doch ihr Blick wanderte immer wieder zu ihm. "Wenn dir schwindlig wird oder du Schmerzen bekommst, klopf einfach an die Bettkante, ja?" Sie machte eine deutliche Geste mit der Hand, um ihm zu zeigen, was sie meinte.
Er reagierte mit einem kaum merklichen Nicken.
Juliet erwiderte knapp. "Gut."
Ein Moment der Stille folgte,nur ein andere Patient der hustete unterbrach die Ruhe. Es schien so, als würde zwischen Juliet und dem Mann Frieden herrschen,allerdings ziemlich zerbrechlicher,so als wenn zwei Menschen nicht wissen, ob sie aneinander vertrauen können.
Es waren ein paar Stunden vergangen, seit Diego auf der Krankenstation angekommen war. Die meisten anderen Patienten ruhten sich aus oder schliefen, und Juliet nutzte die Zeit, um zu überprüfen was für Medikamente noch da waren und weitere Notizen in ihren Unterlagen zu machen. Doch immer wieder wanderte ihr Blick zu dem Bett am Ende des Raums,in dem Diego lag.
Er hatte sich kaum bewegt. Lag noch immer da, die Arme hinter dem Kopf verschränkt, den Blick an die Decke gerichtet. Irgendetwas an seiner stummen Ruhe irritierte sie. Vielleicht, weil sie sie nicht deuten konnte. War es Gelassenheit? Trotz? Oder dachte er an jemanden zuhause? Sie wusste efs nicht. Es war schwer für sie zu verstehen was er dachte da er nicht mit Worten kommuzieren konnte.
Juliet nahm sich eine Schale mit lauwarmen Wasser, frische Tücher und ging hinüber zu ihm. Als sie neben seinem Bett stand, blieb sie kurz stehen, um ihn nicht zu erschrecken. "Ich will nur nachsehen, ob alles in Ordnung ist" sagte sie ruhig. Keine große Reaktion kam von ihm,nur ein kurzer Seitenblick, der deutlich machte, dass der Mann sie bemerkt hatte.
Sie entfernte das Pflaster und reinigte mit dem Tuch und dem Wasser vorsichtig die Wunde und überprüfte dann seine Temperatur. ZUm Glück hatte er kein Fieber. Die Wunde sah auch ok aus, nur leicht gerötet. "Sieht gut aus“ Sagte sie.
Als sie das neues Pflaster aufklebte, bemerkte Juliet, dass er sie beobachtete. Nicht feindselig ihrer Meinung nach.
Juliet legte den Kopf leicht schräg. "Alles in Ordnung? Brauchst du was ? Vielleicht was zu essen? Wasser?"
Fragte sie.
Es war seltsam für sie, jemanden zu behandeln, der nichts sagen konnte, und doch schien sie ihn besser zu verstehen als so manche Männer, die ständig redeten.
Sie holte einen kleinen Notizblock aus einer Schublade und legte den auf den Tisch neben seinem Bett zusammen mit einem Stift. "Wenn du etwas brauchst“ sagte sie und tippte auf den Block "kannst du’s aufschreiben."
Kaum hatte Juliet abgewandt um ihre Arbeit weiterzumachen, hörte sie ein leises Geräusch hinter sich. Sie lauschte. Er schrieb etwas
Langsam drehte sie sich um. Diego hatte den Block tatsächlich an sich genommen. Er saß leicht aufgerichtet im Bett, hielt den Stift zwischen den Fingern. Es war das erste Mal, dass sie ihn eine richtige Bewegung machen sah, seit er hier war.
Juliet ging wieder näher,langsam,um ihn nicht beim Schreiben zu stören. Nach einer WEile legte er den Stift beiseite und schob den Block ein Stück in ihre Richtung. Sie nahm ihn entgegen und las die Nachricht.
"Wie lange bleibe ich hier?" Stand auf dem Blatt.
Die Frage war einfach, aber sie wusste, dass mehr hinter der Frage lag. Vermutlich Unsicherheit und Missstrauen,Vielleicht auch etwas Hoffnung.
"Solange, bis du wieder stabil bist" antwortete sie ruhig, während sie den Notizblock wieder auf den Tisch legte. "Ich entscheide, wann du zurück in die Zellen kommst und ich werde es ganz sicher lange hinauszögern." flüsterte die leise.
Für einen Moment dachte sie, er würde wieder den Stift nehmen.
Juliet betrachtete ihn kurz. "Du hast Glück gehabt" sagte sie dann. "Wenn sie dich noch schwerer verletzt hätten wärst du vielleicht gar nicht mehr hier."
Sie sah ihn nochmals an, in seinen Augen war etwas, das sie nicht sofort deuten konnte. Vielleicht war es Dankbarkeit,aber auch noch etwas Misstrauen.
Juliet nickte knapp, wandte sich dann ab um sich wieder um ihre anderen Arbeit zu kümmern.
Als sie das Wasser was sie zum säubern seiner Wunden verwendet hatte und das Gefäß reinigte,hörte sie wieder das er etwas schrieb. Dann hielt er ihr den Block erneut hin,als sie nochmals zu seinem Bett ging.
"Danke." Stand darauf.
Nur das eine Wort.
Juliet sah es an, und ohne es zu wollen, lächelte sie kurz. "Schon gut" sagte sie leise und nahm den Block entgegen, um ihn wieder neben seinem Bett auf den Tisch zu legen. "Ruh dich aus und versuch jetzt etwas zu schlafen.Ich schau’ später nochmal nach dir." Sie hoffte sehr, dass er das auch tat,denn er brauchte den Schlaf.
Als sie zurück an ihre Arbeit ging, blieb ihr Lächeln noch einen Moment. Sie hätte nie gedacht, dass ein einzelnes, geschriebenes Wort so viel sagen konnte.
@Diego Dixon
Joel war froh, dass er Jax in die Arme gelaufen war und dieser Anführer hier etwas gegen Vergewaltigungen hatte. Er wollte sich lieber nicht ausmalen, was der Kerl mit ihm gemacht hätte, wennder ihn eher wieder erwischt hätte. Zum Glück war er einer Vergewaltigung entgangen, aber der Kerl hatte ihm so feste mit der Faust ins Gesicht geschlagen, dass die Stelle langsam blau wurde und Joel zudem auch Kopfschmerzen hatte, aber das war ihm im Moment egal, denn er machte sich schreckliche Sorgen um Malcolm, denn es war ihm schon auf der Fahrt nicht gut gegangen. Zum Glück bestand Jax darauf, ihn zu sehen und der Anführer kam der Forderung nach. Als sie bei der Zelle ankamen und diese geöffnet wurde, erschrak Joel und lief zu Malcolm, der mit Ketten gefesselt war, die an der Zellendecke befestigt war, als würde man ihn jeden Augenblick auspeitschen wollen. "Bitte....befreit ihn von diesen Ketten..er hat euch doch nichts getan...", flehte Joel und fing an zu weinen, denn seinen Freund so zu sehen, war schlimm. Mephisto ließ zwei Männer kommen, die Malcolm von den Fesseln befreiten. Jax sah sich Malcolm an, aber da er auch noch nach Tyler und Robby sehen musste, denen bestimmt auch etwas angetan worden war, bat er Joel bei Malcolm zu bleiben und sich mit ihm zur Krankenstation bringen zu lassen. Mephisto wies seine Männer an, die Beiden dorthin zu bringen, was diese dann auch taten. Die Männer redeten freundlich mit Joel und trugen Malcolm zusammen. Sie schienen nicht so zu sein, wie der Kerl, der Joel vergewaltigen wollte. Als sie auf der Krankenstation ankamen, legten die Männer Malcolm auf die Behandlungsliege und schauten, wo die Ärztin war. Joel blieb bei Malcolm und hielt seine Hand, während er sich mit der anderen immer wieder die Tränen wegwischte. Um sein Linkes Auge herum wurde inzwischen alles blau. Das war die Stelle, wo der Kerl ihn geschlagen hatte. Joel dröhnte der Kopf, denn der Kerl hatte wirklich ziemlich hart zugeschlagen.
Schließlich kamen die Männer mit der Ärztin zurück, die sie nebenan im Krankenzimmer gefunden hatten. "Bitte helfen sie meinem Freund...", bat Joel weinend und wischte sich wieder mit dem Hand rücken die Tränen weg. Jax hatte gesagt, dass die Ärztin nett zu sein scheint, also hoffte Joel, dass sie das auch wirklich war und dass sie Malcolm helfen würde. Das tat sie dann auch und redete, während sie Malcolm, der bewusstlos war, behandelte, mit Joel, der immernoch etwas weinte und die Hand seines Freundes hielt. Sie fragte nach den Namen, während sie Malcolm ein Mittel spritzte, das seinen Kreislauf wieder stabilisieren würde. "Ich heiße Joel und das ist mein Freund Malcolm...", sagte Joel leise und sah der Ärztin zu, wie sie Malcolm behandelte. Natürlich fiel ihr auch Joels allmählich blau werdendes Auge auf und sie wollte wissen, wer das gewesen ist. "Weiß ich nicht....so ein widerlicher, Typ mit Bierbauch und Halbglatze....der wollte mich vergewaltigen und hat mich geschlagen, als ich versucht habe, mich zu wehren....aber ich hab mich weiter gewehrt und nachdem ich seine Eier zu brei getreten hab, bin ich abgehauen.....", sagte Joel und sah besorgt zu Malcolm. "wird er wieder gesund...?", fragte er und die Ärztin nickte.
Als sie nach einer Weile mit Malcolms Behandlung fertig war, rief sie die beiden Männer wieder, die Malcolm dann rüber ins Krankenzimmer brachten und ins Bett neben dem von Diego legte. Joel sah zu Diego, aber er schlief im Moment, also ließ Joel ihn schlafen, denn Diego sah übel zugerichtet aus. Joel zog sich einen Stuhl an Malcolms Bett und setzte sich hin. Er nahm auch wieder die Hand seines Freundes und die Ärztin brachte ihm einen Kühlbeutel für sein blaues Auge. Als sie fragte, ob er Schmerzen hatte, nickte er. "Ja, mir dröhnt immernoch der Kopf. Der Typ hat so feste zugeschlagen, dass ich gedacht hab, dass mein Kopf explodiert....", sagte Joel und bedankte sich für den Kühlbeutel, den er sich dann auf sein Auge legte.
@Malcolm Whitly
@Dr.Juliet Burke
Als Tyler von den Männern aus der Zelle geholt wurde und diese meinten, dass Cyle ihn nun bestrafen würde, dafür, dass diese Flucht auf Tylers Mist gewachsen war, bekam Tyler Angst, denn er wusste, dass Cyle nur zu gerne Menschen folterte. Der Kerl war ein echter Psychopat und würde Tyler wohl wirklich so richtig weh tun. Tyler bettelte darum, nicht zu Cyle gebracht zu werden, doch den Männern war das offenbar egal. Die brachten ihn in Cyles Folterkeller und banden ihn mit ausgebreiteten Armen an zwei Pfosten fest. "Zuvor war Tyler zwar auch schon von Cyle bestraft worden, in dem der ihn mit einer Gerte geschlagen hatte, doch nun sollte die Strafe wohl härter ausfallen und davor hatte Tyler richtig Angst. Als er festgebundne war, zerschnitt ihm der Mann das Hemd, dass sein Oberkörper frei war und wünschte ihm viel Spaß, wobei der gehässig grinste. Als Cyle kam, sah Tyler zu ihm und spürte die Tränen kommen, als er sah, dass sich Cyle die Peitsche nahm. Die Schläge mit der Gerte waren schon immer ziemlich schmerzhaft gewesen, aber die Peitsche war sicher durchaus schlimmer. "Bite, Cyle....bitte nicht...", flehte Tyler, doch Cyle grinste nur und schlug feste zu. Tyler schrie auf bei dem Schlag und spürte, wie die Haut an der Stelle, wo Cyle ihn mit der Peitsche traf, aufriss. "Bitte...hör auf...ich verspreche nie wieder was zu planen und abzuhauen...", flehte Tyler, doch es brachte nichts. Cyle schlug ihn weiter feste mit der Peitsche und bei jedem einzelnen Schlag schrie Tyler auf. Als Cyle ihn 10 mal geschlagen hatte, hörte er endlich auf und meinte, das würde reichen. Tyler hörte, dass er sich den anderen später vornehmen wollte. Die Männer banden ihn los und brachten ihn wieder zu der Zelle. Tyler war so wackelig auf den Beinen, dass er selbst kaum laufen konnte. Bei der Zelle angekommen, öffneten sie diese und schubsten Tyler hinein. Dann machten sie die Zelle wieder zu und meinten Robby wäre später dran. Tyler war völlig fertig und hatte schreckliche Schmerzen. Die Striemen auf seinem Rücken brannten und bluteten. Tyler kroch in eine Ecke, wo er sich weinend zusammenkauerte. Robby fragte, ob er ihm die Fesseln lösen konnte, was Tyler dann auch tat, da er selbst ja nicht mehr gefesselt war.
Es dauerte etwa zwei Stunden, bis die Typen wiederkamen, um Robby zu holen, doch der wehrte sich und schlug die Typen k.o. Er nahm ihnen die Schlüssel und Waffen ab und gab Tyler eine davon. Als Tyler hörte, dass Robby nach Cyle suchen wollte, schüttelte Tyler den Kopf. "Nein....Robby....der Kerl ist ein Psycho....der hat seine eigenen Eltern lebendig gehäutet...der bringt dich um...", flehte Tyler und erwiderte den Kuss, den er von Robby bekam, doch Robby gab ihm sein Shirt und sagte, dass er auf jeden schießen sollte, der versuchte, in die Zelle zu kommen. Dann verließ Robby die Zelle und Tyler sah ihm weinend nach. Er hatte schreckliche Angst um Robby und wäre ihm am Liebsten nachgelaufen, um ihn daran zu hindern zu Cyle zu gehen, denn der würde seinen Freund sicher töten, wenn Robby versuchte, ihnn anzugreifen, aber Tyler konnte sich vor Schmerzen kaum bewegen, also blieb ihm nichts anderes übrig, als hierzubleiben und zu hoffen, dass Robby nichts passieren würde.
@Robby

Robby sah, wie Tyler vor Angst und Schmerz in der Ecke der Zelle kauerte. Sein Herz zog sich schmerzhaft zusammen als er ihn so sah., er konnte sich gut vorstellen wie große Schmerzen sein Freund haben musste. Er musste handeln,das wusste Robby.
Mit einem tiefen Atemzug richtete sich Robby auf, musterte die Männer, die einige Zeit später kamen um Robby zu holen.
Jeder Muskel in seinem Körper spannte sich an,ein wenig aus Angst aber mehr aus Aufregung. Das war seine Chance den Mistkerl der Tyler verletzt hatte fertigzumachen.
Dank seiner Kampferfahrung und dem Karate - Training wusste er, wie er die Gegner schnell ausschalten konnte.
Als die Männer versuchten, ihn zu packen, wich er aus und setzte Schläge und Tritte ein. Einer nach dem anderen ging k.o. bevor sie überhaupt so richtig begriffen, was geschah. Dann nahm er ihnen die Schlüssel und Waffen ab und reichte Tyler eine der Waffen und den Schlüssel. "Mach' die Tür zu. Ich suche diesen Cyle und werde ihn dafür was er getan hat zur Rechenschaft ziehen. Wenn jemaned hier in die Zelle kommt, leg ihn um." sagte Robby bestimmt zu seinem Freund und küsste Tyler. "Der Penner hat zum letzten Mal jemanden gefoltert."
Robbys Blick verhärtete sich, als er an diesen Cyle dachte. Der Psychopath war gefährlich, doch Robbys Kampferfahrung und sein Wille, Tyler und die anderen zu beschützen, gab ihm Kraft. Ohne zu zögern, verließ er dann die Zelle, bereit, Cyle zu stellen und wenn es sein musste mit allen Mitteln gegen ihn zu kämpfen.
Der Junge lief vorsichtig durch die dunklen Gänge in denen es reicht kühl war aber auch wenn Robby kein Shirt trug spürte er die Kälte kaum.
Robby schlich leise weiter bis er schließlich den richtigen Raum fand. Die Türe war halb offen und dort drin stand ein Mann,der hatte in dem Rücken zugewandt,es war düster in der Kammer ,auf Tischen lagen verschiedene Werkzeuge und andere Gegenstände die dieser Irre wohl zum Foltern nutzte. In den Raum standen auch 2 Pfosten an denen die Folteropfer sicher gefesselt wurden dass sie sich nicht wehren konnten.
Robby fragte sich kurz ob sich jemals jemand gegen diesen Kerl hatte wehren können.
Erst dran trat der Junge in den Raum.
Die Folterkammer war düster, die Luft hier schwer. Ein Geruch von Metall und Blut lag in der Gefühl.
Cyle wandte sich Robby zu als er bemerkte das jemand hereingekommen war. Natürlich erkannte er den Jungen ,er zuckte nicht einmal zusammen da er keine Angst kannte,ein arrogantes Grinsen zeigte sich auf seinem Gesicht. Er nahm die Peitsche zur Hand und dachte wohl dass er ein leichtes Spiel mit ihm hatte. Robbys Anwesenheit schüchterne ihn nicht ein,es schien mehr die Lust auf einen Kampf zu wecken und Robby dann ebenso mit der Peitsche zu betrafen wie er es bei Tyler getan hatte. Er war offenbar überzeugt davon dass er Robby überlegen war aber dabei dachte Cyle auch nicht daran das Robby jünger,schneller und eben auch sehr kampferfahren war.
Robby blickte sein Gegenüber wütend an und rief ihm zu. "Du hast Tyler verletzt, dafür bezahlst du jetzt." Cyle bewegte sich dann blitzschnell auf ihn zu. Der Junge wich aus und spürte, wie die Peitsche knapp an seiner Schulter vorbeisauste.
Robby und Cyle standen sich dann gegenüber. Cyle bewegte sich auch sehr schnell wie ein Raubtier, mit der Peitsche in der Hand um jede Unachtsamkeit von Robby zu nutzen.
Der zweite Angriff kam auch blitzschnell, Cyle holte aus und schleuderte die Peitsche Richtung Robbys Kopf. Robby duckte sich gerade noch so rechtzeitig, doch die Spitze streifte seine Schläfe. Er verspürte einen kurzen stechenden Schmerz doch Robby biss die Zähne zusammen und reagierte sofort. Er verpasste Cyle einen gezielten Stoß gegen seinen Oberkörper mit der Faust.
Cyle taumelte kurz und grinste dan teuflisch wie ein Verrückter. Er holte aus und traf Robby mit einem kräftigen Schlag an der Seite, der ihn ins Stolpern brachte. Robby spürte, wie ihm kurz die Luft wegblieb,doch er hielt sich auf den Beinen, riss die Hand zur Verteidigung hoch und setzte zu einem schnellen Tritt an, der Cyles Schulter erwischte. Cyle verzog schmerzhaft das Gesicht.
Die Peitsche flog erneut, dieses Mal traf sie Robbys Unterarm. Ein brennender Schmerz ging durch seinen Arm,er hatte jetzt schon mehrere kleine blutende Wunden, wich aber aus, konterte dann aber mit schnellen Kniestößen gegen Cyles Bauch und einem Ellbogenstoß gegen sein Kinn. Cyle taumelte zurück und musste sicher Schmerzen verspüren,doch seine Angriffe blieben aggressiv.
Robby spürte, wie seine Rippen schmerzten, als Cyle ihm einen zweiten harten Schlag gegen die Seite verpasste.
Der Junge schlug zurück und verpasste ihm einen Tritt in den Magen.
Cyle stürzte zurück, taumelte,doch Robby griff weiter an.
Mit jedem Angriff wurden beide etwas schwächer und Robby begann zu verstehen dass sein Gegner sehr stark und wirklich gefährlich war.er spürte den Schweiß auf seiner Stirn, die Schmerzen, doch das alles trat in den Hintergrund. Nur Tyler zählte und seine Freunde.
Robby wollte Cyle ein für allemal töten und war auch entschlossen das zu schaffen.
Die beiden kämpften bis es Robby gelang sich eine der Eisenstangen vom Tisch zu greifen und ihm diese über den Kopf zu ziehen.
Schließlich lag Cyle entweder tot oder auch nur bewusstlos auf dem kalten Boden, seine Peitsche lag nun neben ihm und Robby trat einen Schritt zurück und atmete schwer.
Er warf die Eisenstange auf den Boden neben den vermeintlich toten oder bewusstlosen Cyle.
Dass Cyle seine Bewusstlosigkeit nur vorspielen könnte ahnte der Junge im Moment nicht und wandte sich von ihm ab um zu Tyler zurückzukehren.
@Cyle Adkins

Tyler Dixon ist Schockiert.
Nachdem Cyle die Bestrafungen, die heute anstanden, soweit erledigt hatte, brauchte er erstmal eine Pause, also würde er die letzte Bestrafung für heute in etwa zwei Stunden erledigen. Der letzte, den er bestraft hatte, war Tyler gewesen. Der versuchte ja ständig irgendwie auszubrechen. Allerdings landete er auch immer wieder hier. Gut, die letzte Flucht hatte länger gedauert, doch nun war der Junge wieder hier und auch aus Robby würde er den Widerstand noch rausprügeln. Cyle hatte ja keine Ahnung, dass ihn mit Robby noch ein richtiger Kampf erwarten würde.
Nach etwa zwei Stunden machte sich Cyle bereit, um Robby seine Strafe zu verpassen. Danach würde er einen der anderen Gefangenen foltern. Dazu hatte er sich schon seine Folterwerkzeuge zurecht gelegt. Robby würde er mit 10 Hieben auspeitschen, wie er es auch schon bei Tyler getan hatte. Als er alles vorbereitet hatte, schickte er zwei seiner Männer los, um Robby zu holen. Das dauerte diesmal ungewöhnlich lange. Als sie Tyler geholt hatten, ging das schneller. Nach einer Weile kam schließlich jemand. Cyle hörte an den Schritten, dass es eine einzelne Person war und drehte sich zu dieser Person um. Er wusste, dass Robby Karate konnte und konnte sich auch denken, dass er die beiden Männer überwältigt hatte. Er fing an zu grinsen, denn er dachte sich schon, dass Robby sich wohl wegen Tyler rächen wollte. Das sagte Robby dann auch und Cyle grinste wieder. "Ich hoffe, dass du dir das gut überlegt hast....", sagte Cyle und begann dann Robby anzugreifen. Er schlug immer wieder mit der Peitsche zu, erwischte Robby aber nicht schwer. Cyle bewegte sich schnell und lachte immer mal. Ihm machte der Kampf sogar Spaß. Zwischendurch bekam er mal einen Schlag ab, oder einen Tritt, aber er teilte auch aus und verpasste Robby Schläge in die Seite.
Cyle hatte dennoch viel zu viel Spaß. Schließlich gelang es Robby, sich eine Eisenstange zu greifen, mit der er dann zuschlug. Cyle machte sich einen Spaß und ließ sich zu Boden fallen. Er tat so, als wäre er Bewusstlos. Er wollte wissen, ob der Junge sein Vorhaben auch beenden würde, oder nicht. Dann hörte er die Eisenstange zu Boden fallen und beobachtete den Jungen unauffällig. Der hatte sich von ihm abgewandt und atmete schwer. Offenbar hatte der Kampf den Jungen viel Kraft gekostet. Noch bevor Robby gehen konnte, stand Cyle so leise, wie nur möglich wieder auf und packte sich den Jungen dann von hinten, diesmal allerdings so, dass er Robby so im Griff hatte, dass sich der Junge die Arme brechen würde, wenn er versuchen würde sich aus Cyles Griff zu befreien. "Wo willst du denn hin...? Glaubst du, wir sind schon fertig..? Ich bin gerade erst warm geworden...", lachte Cyle. und legte Robby Handschellen an. Anschließend zog er ihn zu dem Stuhl, der in dem Raum stand. Der war sehr massiv. und man konnte Menschen daran fesseln. Das tat Cyle nun auch mit Robby. Er fixierte seinen Oberkörper und band auch die Beine fest. Die Arme waren ja immernoch mit den Handschellen gefesselt. "Wenn ich dir einen kleinen Rat geben darf...wenn du vorhast jemanden umzubringen, dann solltest du das auch wirklich tun und nicht nur androhen....weißt du...eigentlich sollte deine Strafe aussehen, wie die von Tyler, aber ich denke, dass ich mit dir etwas anderes mache....", sagte er und nahm eines der Werkzeuge vom Tisch. Das war ein Skalpell. mit dem er Robby nun näher kam. "Hmm....mal sehen....was ich mit dir anstelle. Vielleicht schneid ich dir deine Augäpfel raus, oder deine Zunge, dann hast du vielleicht nicht mehr so ein vorlautes Maul...", hast du ernsthaft geglaubt, dass du ne echte Chance gegen mich hast....? Tja, da musst du noch viel lernen....", grinste Cyle und wollte sich gerade mit dem Skalpell Robbys Auge näheren, als Cyle den Befehl bekam, aufzuhören. "Cyle, das reicht jetzt.....hör auf....und bind den Jungen los...", sagte Mephisto, der scheinbar mit Jesus und Jax gerade noch rechtzeitig gekommen war.
@Robby

Robby ist Schockiert.
RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 14.10.2025 14:26von Malcolm Whitly •
| 304 Beiträge
Malcolm lag bewusstlos auf der Liege, während die Ärztin, die von den Männern im Nebenraum gefunden worden war, ihn behandelte. Seine Schultern und sein ganzer Körper schmerzten sehr, doch sein Bewusstsein war sich wie in Watte gepackt an. Stimmen hörte er nur gedämpft,er spürte Joels Hand, die die seine hielt, doch reagieren konnte er darauf im Augenblickj nicht.
Nach einer Weile, als er bereits in ein Krankenzimmer verlegt worden war, öffnete Malcolm langsam die Augen. Alles war verschwommen, und sein Kopf fühlte sich schwer an. Doch dann,nach einer Weile, erkannte er ein vertrautes Gesicht. es war das seines Freundes Joel.
"Joel?", flüsterte er leise, seine Stimme klang schwach. Joel saß nahe bei ihm, hielt seine Hand fest und wischte sich die Tränen von den Augen. Malcolm bemerkte, dass Joel verletzt war, sein Auge war blau und angeschwollen, und der Gedanke daran, was sein Freund durchgemacht haben könnte, war schlimm für Malcolm.
Er versuchte sich ein wenig aufzurichten, aber sein ganzer Körper schmerzte. Ein leises, schmerzhaftes Stöhnen gab er von sich, die Ärztin eilte herbei, um ihn sanft zurückzudrücken. Sie sprach beruhigend mit ihm, doch Malcolm hörte kaum auf ihre Worte. Alles, was zählte, war Joel, der neben ihm saß und ihm die Hand hielt.
"Ich dachte, ich sehe dich nie wieder" flüsterte Malcolm leise. Ein schwaches Lächeln huschte über sein Gesicht, denn er war froh, dass Joel jetzt bei ihm war, auch wenn seine Schmerzennoch nicht nachließen.
Joel drückte seine Hand ein wenig fester, während Malcolm langsam ruhiger wurde. Die Nähe seines Freundes gab ihm ein Gefühl von Sicherheit in dieser schwierigen Situation.
"Ich bion froh dass du hier bist“, hauchte Malcolm leise und versuchte, seinen Blick einmal kurz durch den Raum schweifen zu lassen. Neben ihm im Bett lag Diego, der schlief, aber Jax und Jesus waren nicht zu sehen.
Er wandte sich dann wieder an Joel. "Geht es Jax und Jesus gut? Wo sind sie? Und was ist mit Tyler und Robby?" Malcolm machte sich Sorgen, weil sie nicht hier waren. "Wie lange war ich bewusstlos? Wie lange sind wir schon hier? Hat Jax diesem … Kerl schon geholfen?" Am liebsten wäre er sofort aufgestanden um hier wegzufahren voon diesem Ort, aber das war unmöglich, schon allein wegen seines Gesundheitszustands, und auch Diego im Nachbarbett sah nicht so gesund aus.
Die Ärztin sprach kurz mit Joel, gab ihm einen Kühlbeutel für sein Auge und ging dann wieder.
@Joel Smith
Nachdem Jax Diego gesehen hatte, der schlimm zugerichtet worden war, machte er sich Sorgen um Jesus und die anderen und verlangte alle zu sehen Auf dem Weg rannte ihm Joel in die Arme, der auf der Flucht vor einem Kerl war, der ihn vergewaltigen wollte und geschlagen hatte. Joel blieb dicht bei Jax und Mephisto ließ den Mann bestrafen. Dann gingen sie weiter und kamen bei der Zelle von Jesus an, der dann auch rausgelassen wurde. Jesus war wohl auch geschlagen worden, aber meinte, dass das nicht weiter schlimm war. Jax war erleichtert, dass es seinem Mann soweit gut geht, dann machten sie sich auf den Weg zu der Zelle in der Malcolm gefangen gehalten wurde. Als diese geöffnet wurde, war Malcolm an der Decke festgekettet und schien bewusstlos zu sein. Joel lief gleich zu ihm und flehte darum, dass man ihn befreien sollte. Jax gefiel es überhaupt nicht, wie hier mit seiner Familie umgegangen wurde. Auch Jesus wandte das Wort an Mephisto und verlangte vernünftige Zimmer und Jax verlangte auch, dass seine Leute, wie Gäste und nicht, wie Gefangene behandelt werden sollten. Schließlich verlangte Mephisto etwas von Jax, was für ihn lebenswichtig war, also konnte Jax auch verlangen, dass man ihn und seine Familie wie Gäste behandelte, wobei es Jax lieber wäre, wenn Mephisto seine Familie wieder freilassen würde, aber darauf ließ sich Mephisto nicht ein, also würde sich Jax etwas einfallen lassen, um zu erzwingen, dass seine Familie freigelassen wurde. Joel und Malcolm wurden dann von zwei Männern, die Malcolm trugen, zur Krankenstation gebracht. Jax wollten nun die beiden Jungs sehen, also setzten sie ihren Weg fort Zwischendurch bekam Mephisto bescheid, dass einer der Jungen ausgebrochen war und sich mit Cyle anlegte. Also beeilten sie sich, um schneller dorthin zu kommen. Als sie ankamen, wollte Cyle offenbar gerade Robby foltern. "Cyle, das reicht jetzt...", sagte Mephisto, wobei sich dieser Cyle dann umdrehte. "Aber ich hab noch gar nicht angefangen...der Rotzbengel hat mich angegriffen und wollte mich mit seinem Karate fertig machen....tja, der Kleine muss noch lernen, dass man sich nicht mit Stärkeren anlegt...", meinte Cyle und seufzte, als Mephisto dann nochmal meinte, dass es reichte. "Also gut....losmachen könnt ihr ihn selber...", sagte Cyle und verzog sich. Jax und Jesus befreiten Robby von den Fesseln am Stuhl und von den Handschellen. Robby erzählte ihnen, dass Cyle Tyler gefoltert hatte und er sich dafür rächen wollte. "Zeig uns bitte, wo Tyler ist..", sagte Jax, der Mephisto wieder mit einem ziemlich wütendem Blick bedachte. Wenn du willst, dass ich dich opereriere, hast du ziemlich viel wieder gut zu machen....", knurrte er und folgte Robby, der Jax, Jesus und Mephisto zu der Zelle brachte, in der sich Tyler eingeschlossen hatte. Robby hatte ihnen auf dem Weg erzählt, dass Tyler ausgepeitscht worden war. "Hoffen wir, dass er nicht inzwischen Bewusstlos ist....", sagte Jax und als sie an der Zelle ankamen, rief Robby, dass er wieder zurück war, doch es passierte nichts. Da auch Mephisto Schlüssel für die Zellen hatte, schloss er sie auf und öffnete sie. Tyler lag auf einer der Pritschen und sein Rücken blutete immernoch. Jax sah nach ihm und seufzte schwer. Er hat nicht wenig Blut verloren.....er muss auf die Krankenstation...", sagte Jax und nahm Tyler behutsam auf den Arm, um ihn zur Krankenstation zu tragen. "Darüber reden wir später noch...", knurrte Jax in Mephistos Richtung, doch nun musste er sich erstmal um Tyler, Malcolm und Diego kümmern. Auf der Krankenstation, brachte Jax Tyler ins Behandlungszimmer. "Ich brauche Verband. Wundendesinfetionsmittel, Wundsalbe und eine Spritze mit Schmerzmittel, sagte er zu Juliet, die gerade wieder in den Behandlungsraum kam. Jax war sich bewusst, dass er vielleicht gerade etwas forsch klang, aber das war ihm im Moment egal. Tyler brauchte jetzt erstmal Hilfe.
@Paul Rovia (Jesus)
@Robby
@Dr.Juliet Burke

RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 15.10.2025 13:10von Paul Rovia (Jesus) •
| 2.454 Beiträge
Cyle drehte sich um, bereit zu gehen, mit einem selbstgefälligen Grinsen, als wäre das Ganze nur ein lästiger Zwischenfall. Doch bevor er die Tür erreichte, stellte sich Jesus ihm in den Weg. Seine Bewegung war ruhig, aber dennoch entschlossen genug, um Cyle zum Stehenbleiben zu bringen.
"Cyle" begann Jesus mit ruhiger, doch gefasster Stimme, doch sein Tonfall verriet allerdings seine wahre Stimmung. Er war wütend.
Cyle sah ihn an, sein Blick war kalt, abwartend und voller Arroganz.
Jesus sah ihn direkt an. "Ich will, dass du verstehst, was du angerichtet hast."
Er machte einen Schritt auf ihn zu. "Du hältst dich für stark, weil du Macht ausübst und andere verletzt, wenn sie wehrlos sind aber wahre Stärke zeigt sich nicht darin, Schmerz zuzufügen, sondern darin, ihn zu verhindern."
Cyle grinste spöttisch, doch Jesus ließ sich davon nicht verunsichern.
„Ich weiß, was du jetzt denkst. Du glaubst, dir alles erlauben zu können, aber das stimmt nicht." Er deutete auf Robby, der immer noch gefesselt da a8uf dem Stuhll saß. "Das ist eine Grenze, die du überschritten hast, und ich schätze, es war nicht das erste Mal.
Und ich verspreche dir, Cyle. Wenn du diese Grenze noch einmal überschreitest, vor allem bei meinen Leuten, dann werde ich dir zeigen, was Schmerz wirklich bedeutet."
Jesus erwartete keine Antwort, keinen Widerspruch und auch keine Reue. Er wollte nur, dass Cyle Bescheid weiß, was ihn erwartet, wenn er erneut jemanden aus Hilltop verletzt. Dann verließ er den Raum. Jesus blickte ihm nach, bevor er sich an Jax wandte. "Befreien wir ihn." Gemeinsam lösten sie Robbys Fesseln. Jesus legte Robby eine Hand auf die Schulter. "Du bist frei, Junge. Alles in Ordnung?", fragte Jesus. "Niemand wird dir mehr etwas antun. Wo ist Tyler?"
Robby atmete schwer und zitterte leicht, die Angst war ihm deutlich anzusehen. Er berichtete, dass Tyler gefoltert worden war und sich in einer der Zellen eingeschlossen hatte. Jesus nickte nur und half ihm zusammen mit Jax, wieder auf die Beine zu kommen. Glücklicherweise hatte er aus dem Kampf wohl nur ein paar Prellungen, blaue Flecken und kleinere Wunden von den Peitschenhieben davongetragen. "Okay, dann los", sagte Jesus leise.
Sie verließen den Raum und gingen durch die Gänge zur Zelle, in der Tyler war. Die Luft hier unten war kalt und feucht. Robby zitterte leicht, da er kein Shirt trug. Jesus hatte nicht gefragt, wo es war, da er vermutete, dass Tyler es trug. Jesus hätte Jax sicher auch sein Shirt gegeben, wenn er es gebraucht hätte. Das Problem war nur, dass es ihm wahrscheinlich nicht gepasst hätte und deshalb nicht hilfreich gewesen wäre.
Vor der Zelle blieb Robby stehen und rief nach Tyler, aber es kam keine Antwort. Jesus trat neben ihn und wirkte angespannt, da der Junge weder antwortete noch die Tür öffnete. "Mach die Tür auf", sagte er ruhig, aber bestimmt zu Mephisto. Ohne ein Wort zog Mephisto, der neben ihnen stand, den Schlüssel hervor und öffnete die schwere Zellentür. Der Geruch von Blut fiel Jesus sofort auf. Auf dem Bett lag Tyler, Robbys weißes Shirt, das er trug, war am Rücken mit Blut durchtränkt. Jax eilte sofort zu ihm, während Jesus an seiner Seite überprüfte, ob Tyler noch atmete. Nach einem Moment nickte er. "Er lebt. Aber vielleicht nicht mehr lange, wenn wir uns nicht beeilen." Gemeinsam hoben sie ihn vorsichtig hoch. Dann warf Jesus Mephisto einen wütenden Blick zu, sagte jedoch nichts, da Jax ihm bereits eine Ansage gemacht hatte und es nichts mehr hinzuzufügen gab.
Sie verließen den Keller und brachten die Jungs zur Krankenstation.
Jax trug Tyler und Jesus ging neben Robby her. Vor ihnen lief Mephisto.
In der Krankenstation herrschte Stille. Juliet kam gerade herein, als Jax Tyler auf die Liege legte. Jax verlangte Verbände, Desinfektionsmittel und Schmerzmittel. Juliet reagierte sofort und brachte ihm die Sachen.
Jesus blieb neben ihm und half behutsam, Tylers Rücken freizumachen.
"Er ist stark", sagte er schließlich zu Robby. "Ich bin sicher, dass er das überleben wird."
Juliet reichte Jax die Spritze, während Jesus und Robby einen Schritt zurücktraten. Jesus verschränkte die Arme und sein Blick wanderte kurz zu Mephisto, der in der Tür stand und alles beobachtete.
"Du bleibst hier", sagte Jesus ruhig, ohne Aggression, aber mit Nachdruck in der Stimme. "Wenn er versorgt ist, unterhalten wir uns."
Dann sah er wieder zu Tyler, dessen Atem langsam ruhiger wurde.
Das hier würde ganz sicher nicht ohne Folgen bleiben, was diese Leute getan hatten. Erst Diego, dann Malcolm und jetzt waren auch noch Tyler und Robby verletzt.
Jesus selber war zum Glück nur leicht verletzt, das musste nicht unbedingt behandelt werden.
@Cyle Adkins
@Jax Rovia
@Mephisto

Victor war sehr froh, als ihm das große Tor geöffnet wurde und er hineinkommen durfte. Es kamen auch gleich Leute zu ihm, die sich wohl mit Medizin auskannten,. Vielleicht waren der Mann und die Frau sogar richtige Ärzte, das wusste Victor nicht, aber er hoffte, dass sie ihm helfen konnten. Der Mann wollte wissen, was er zuletzt gegessen hatte. Victor erzählte, dass er Pilze gegessen hatte, die er für Champignons gehalten hatte, da die auch so ausgesehen hatten. Der Mann meinte, dass es wohl Karbol-Champignons gewesen waren und er ihm den Magen ausspülen musste, um die Reste herauszukriegen. Victor hatte sich durch die Pilze vergiftet und wenn das nicht schnell und richtig behandelt wurde, konnte sowas durchaus tödlich enden. Zum Glück waren die Pilze, die Victor gegessen hatte, nicht tödlich giftig, aber bei der Menge, die er gegessen hatte, war die Vergiftung schon recht schlimm, also musste alles raus. Victor ließ sich behandeln, auch wenn das sehr unangenehm war, denn ihm wurde ein Schlauch durch die Nase in den Magen geschoben und dann wurde sein Magen immer wieder mit lauwarmen, salzhaltigen Wasser gespült und es anschließend abgesaugt. Das wurde solange gemacht, bis das, was rauskam klar war. Als es soweit war, wurde der Schlauch wieder rausgezogen, was auch wieder sehr unangenehm war. Victor war daher sehr froh, als er es hinter sich hatte. Der Arzt, der sich als Dr. Carson vorgestellt hatte, spritzte ihm noch etwas gegen die Schmerzen und auch was gegen Übelkeit.
Dann war die Behandlung abgeschlossen und Victor wurde ins Krankenzimmer gebracht, das ja in Hilltop recht klein war und es daher nur Platz für 2 Patienten gab. Im Moment war Victor dort allerdings der einzige Patient. "Ich danke euch, dass ihr mir helft...", sagte Victor leise und atmete tief durch. Er sah sich in dem Zimmer um und sah dann zu Julia, die ihm sagte, dass alles wieder gut werden würde und er hier in Sicherheit war. "Das ist gut...", sagte Victor schläfrig und langsam fiel es ihm schwer, die Augenn noch offen zu halten. Er war seit Monaten an keinem sicheren Ort mehr gewesen. Ständig musste er auf der Hut sein und von Ort zu Ort ziehen. Geschlafen hatte er kaum, und wenn dann immer mit einem offenen Auge. Bereit jeder Zeit zu flüchten, oder zu kämpfen, wenn es sein musste. Doch jetzt war er an einem sicheren Ort. Geschützt von einer hohen Mauer mit Wachen, die aufpassten. Victor lag auch nach Monaten endlich mal wieder in einem richtigen Bett. Da war es kein Wunder, dass es nicht lange dauerte, bis er einschlief.
Victor schlief die ganze Nacht durch und wurde erst am nächsten Morgen wieder wach. Als er sich umsah, entdeckte er Julia, die auf einem Stuhl saß und schlief. Er war immernoch ziemlich müde, also machte er die Augen wieder zu und schlief auch wieder ein. Erst, als dann die Tür aufging und eine Frau mit einem Frühstückswagen hereinkam. Das weckte offenbar auch Julia auf, denn sie grüßte die Frau und sah dann zu Victor. "Guten Morgen...", sagte Victor mit leicht kratziger Stimme. Die Frau, die hereingekommen war, stellte ihm ein Tablett mit Frühstück hin. Das bestand aus eine Kanne Kamillentee und einer Schüssel Milchbrei. "Harlan hat mir gesagt, dass du eine Pilzvergiftung hast und dir der Magen ausgepumpt wurde. Daher sollst du noch nicht so schwer essen und heute erstmal nur Püriertes, also hab ich dir zum Frühstück Milchbrei mit Banane gemacht. "Danke...das ist wirklich großartig...", sagte Victor und nahm sich die Schüssel und aß etwas von dem Brei. Er trank auch etwas von dem Tee, der wirklich gut tat. Allerdings musste er dann an Benji denken und wurde traurig. Als sie das letzte Mal telefoniert hatten, hatte Victor seinem Freund gesagt, dass er zu dem Internat kommen würde, um ihn abzuholen. Das war aber beinahe unmöglich gewesen und hatte ewig gedauert, als Victor das Internat endlich erreicht hatte, war dort niemand mehr gewesen. Victor wusste nicht, wo Benji war, oder ob er überhaupt noch lebte, aber er hoffte es sehr. Bei dem Gedanken an Benji kamen ihm Tränen, die er eilig wegwischte. Allerdings schien Julia zu merken, dass ihn etwas traurig machte. "Ich vermisse meinen Freund...Hier gibt es keinen Jungen, der Benji heißt, oder...?", fragte er und Julia meinte, dass hier leider kein Benji lebte. "Schon okay....hab ich mir irgendwie schon gedacht....", sagte Victor leise und aß noch ein paar Löffel von seinem Brei, bis er genug hatte und die Schale beiseite stellte. Er hatte etwas weniger, als die Hälfte gegessen und legte sich wieder hin. Er würde später nochmal etwas essen.
@Julia Carson

Der Morgen war ruhig. Nur das Zwitschern einiger Vögel außerhalb der Mauer war leise zu hören. Das hörte man in der Tat leider selten da es wohl nicht mehr so viele Vögel wie früher gab. Julia schlief noch in dem Stuhl. In der Nacht hatte sie kaum geschlafen da der Stuhl nicht allzu bequem war aber sie hatte den Jungen nicht alleine lassen wollen.
Als sich die Tür öffnete, erwachte Julia und hob ihren Kopf. Eine Frau mit einem Wagen trat ein, es war Charlotte. Durch ihr leuchtend rotes Haar erkannte man sie sofort. Julia musste etwas lächeln. "Guten Morgen, Charlotte." grüßte Julia sie. Charlotte und sie waren Freunde und nicht nur weil sie beide feuerrote Haare haben.
Charlotte erwiderte freundlich Julias Begrüßung und sagte noch. "Und der junge Mann ist ja auch wach wie ich sehe.
Harlan hat gesagt, dass du eine Pilzvergiftung hattest und dir der Magen ausgepumpt wurde. Aus dem Grund sollst du noch nichts Schweres essen, Ich habe dir deswegen Frühstück Milchbrei mit pürierter Banane gemacht."
Sie schob dann den Wagen näher ans Bett. Der Duft nach Kamillentee und warmer Milch verbreitete sich. Charlotte stellte das Tablett vorsichtig vor Victor ab. "Milchbrei mit Banane ist jetzt nichts Aufregendes, aber besser als das, was du die letzten Tage im Magen hatte,oder?"
Julia nickte und Victor schien auch zufrieden zu sein.
"Danke. Du hast wieder an alles gedacht." Meinte Julia zu ihr.
Victor trank langsam einen Schluck Tee und aß dann auch etwas von dem Brei.
. "Danke, Charlotte."
Die Frau schenkte ihr ein kurzes Lächeln. "Und du, Julia, ruh dich auch mal aus. Du siehst so aus, als hättest du selbst seit Tagen nicht geschlafen."
Julia wollte etwas entgegnen, doch Charlotte hob nur die Hand zum Abschied, lächelte verschmitzt und schob den Wagen hinaus. Die Tür schloss sie leise hinter sich.
Julia sah ihr kurz nach, dann fiel ihr Blick wieder zu dem Jungen, der ihr eine Frage stellte. Er fragte nach einem anderen Jungen namens Benji.
Sie hatte auch seine Träne bemerkt. Julia kannte jeden hier und einen Benji gab es hier nicht. Neue Bewohner wurden normalerweise immer vorgestellt und auch mit Namen in einem Schreibheft aufgeschrieben. Das war Malcolms Aufgabe und der war gerade ja leider nicht hier aber es waren ja auch gar keine neuen Bewohner hier eingetroffen in der letzten Zeit.
"Nein,tut mir leid. Es gibt hier niemanden namens Benji. Wie sieht er denn aus?" Fragte sie ruhig nach. Wenn er gesehen werden würde oder vor dem Tor auftaucht was ja, auch wenn die Chance eher gering war, immerhin möglich wäre, wüssten die Bewohner dann Bescheid. Noch besser wäre natürlich ein Foto.
"Du bist hier wirklich in Sicherheit“ Sagte sie zu ihm "Und wenn Benji noch da draußen ist und lebt sucht er doch bestimmt und wird vielleicht den Weg hierher finden."
Draußen vor der Türe waren kurz Schritte zu hören und das Quietschen der Räder des Essenswagens. Das war sicher Charlotte auf dem Weg in die Küche um das Mittagessen zu kochen.
Gleich würde sie in der Küche stehen um dafür zu sorgen, dass in Hilltop mittags das Essen auf dem Tisch steht. Oft halfen ihr aber auch noch andere Bewohner, manche kochten auch ihr Essen selber.
@Victor Salazar
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