An Aus
Diego wurde wieder wach, als es im Behandlungszimmer nebenan hektischer und dadurch auch lauter zuging. Er konnte die Simmen von Jax und Jesus hören und auch die, der Ärztin, die hier scheinbar die einzige Vernünftige zu sein schien. Diego fragte sich, wieso Mephisto diese Gemeinschaft mit Hass und Gewalt anführte. War Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft in der heutigen Zeit nicht wichtiger? Zudem hätte Jax sicher nicht Nein gesagt, wenn Mephisto von Vornerein freundlich um Hilfe gebeten hätte. Zudem wäre dann auch jetzt niemand verletzt. Diego hustete zwischendurch immer wieder, was durch die Verletzungen noch unangenehmer war, als sonst. Wenn diese anderen Männer nicht dazwischen gegangen wären, hätten diese Typen Diego wohl noch schlimmer verletzt.
Diego lag auf seinem Bett und hörte Jax und Jesus mit der Ärztin reden. Offenbar war Tyler richtig schlimm verletzt und brauchte dringend eine Blutspende. Er bekam auch mit, dass die Ärztin Tylers Blut untersucht hatte und er ausgerechnet die seltenste Blutgruppe der Welt hatte. Die hatte Diego allerdings auch, also bot er sich an, um dem Jungen etwas von seinem Blut zu geben. Jax wollte den Nachnamen des Jungen wissen und Diego wurde hellhörig, als Robby meinte, dass Tylers Nachname Dixon war. Das war auch der Nachname von Diego und als Jax meinte, dass Diego dann offenbar Tylers Vater, oder der Bruder des Vaters sein musste, fing Diego an, nachzudenken. Diego hatte nie lange Beziehungen und daher keine Kinder. Wobei er sich da auch nicht ganz sicher war, denn da er vor dem Ausbruch nie eine Frau gefunden hatte, die es länger als zwei Wochen mit ihm aushielt. Irgendwann hatte er sich damit abgefunden und sich einfach nur noch hin und wieder mit Prostituierten vergnügt. Mal mit und auch mal ohne Kondom. Diego konnte nicht ausschließen, dass er vielleicht Kinder hatte, die er überhaupt nicht kannte. Daran wollte er allerdings auch nicht denken, denn jetzt hatte er Julia, die er liebte, und die offenbar auch ihn liebte, da sie es schon viel länger als 2 Wochen mit ihm aushielt.
Da er, während sein Blut in einen Beutel floss, so völlig in Gedanken versunken war, erschrak er sich ein wenig, als er plötzlich eine Hand auf seiner Schulter spürte. Er sah zu der Ärztin, die wissen wollte, ob alles okay war, woraufhin er nickte. Da der Beutel inzwischen voll war und das reichen sollte, um Tyler wieder auf die Beine zu helfen, zog Juliet die Nadel aus Diegos Vene und drückte ein Wattepad drauf, das Diego dann festhalten sollte, bis sie ein Pflaster darüber geklebt hatte. Anschließend brachte sie die Blutspende zu Tyler, der inzwischen auch im Krankenzimmer in einem Bett lag. Jax nahm den Beutel Blut entgegen und hängte ihn mit an den Insusionsständer, dann gab er Tyler die Infusion und nickte Diego dankbar zu, als er auch wieder inns Krankenzimmer ging und sich wieder in sein Bett legte. Seine Gedanken wanderten wieder zu Julia, die er sehr vermisste und hoffte, dass sie alle recht bald wieder nach Hause durften, wenn Mephisto bekommen hatte, was er wollte.
Als am Abend das Essen für die Patienten verteilt wurde, war Diego zuerst skeptisch, denn schließlich traute er hier niemandem, bis auf seinen eigenen Leuten und der Ärztin, die ihn überzeugt hatte, dass man ihr trauen konnte. Da aber auch alle anderen dasselbe Essen bekamen, schien dieses wohl okay zu sein. Es gab Tomatensuppe mit Maisbrot. Diego aß die Suppe und ruhte sich danach aus. Als er eine Weile später mitbekam, dass sich Juliet allein in einen anderen Raum zurückzog, stand er auf und folgte ihr. Er klopfte an und betrat dann den Raum. Er hatte auch den Schreibblock mitgebracht, obwohl ihm seine Tafel lieber wäre, denn der Block produzierte zuviel Müll. "Alles okay...?", schrieb er auf den Block und gab ihr den, damit sie es lesen konnte, während er sich zu ihr setzte.
Als sie ihm den Block zurück gab und meinte, dass alles okay sei, legte er den Kopf schief und zog eine Augenbraue hoch, was sie wissen ließ, dass er ihr nicht glaubte, dass alles okay war. "Ich denke, dass auch du mal jemanden brauchst, der sich um dich kümmert und dem du deine Sorgen anvertrauen kannst....", schrieb er auf und gab ihr den Block wieder. Sie war nett zu ihm und den anderen aus Hilltop gewesen, also wollte er ihr auch helfen, sofern das möglich war.
@Dr.Juliet Burke

Dr.Juliet Burke hat sich bedankt!
Juliet hatte gerade angefangen, die Medikamentenliste für den nächsten Tag zu schreiben. Neben ihr stand eine Tasse heißer, dampfender Tee, als plötzlich ein dumpfes Poltern und laute Stimmen zu hören waren. Kurz darauf folgte ein Knall, jemand fluchte, und sie hörte etwas, das verdächtig nach einem schmerzhaften Stöhnen klang. Mit leicht gerunzelter Stirn stellte sie fest, dass die Geräusche eindeutig aus der Richtung der Toiletten kamen, wo Robby hingegangen war. Sie legte den Stift beiseite, stand auf und eilte dorthin.
Als sie die Tür öffnete, offenbarte sich ihr ein chaotisches Bild. Drei junge Männer, alle Patienten, hatten Robby offenbar in die Enge getrieben. Nun lagen alle drei am Boden, und sogar das Waschbecken war zerbrochen. Juliet stand einen Moment lang fassungslos in der Tür. "Schluss jetzt!", rief sie mit strenger Stimme. "Hier wird niemand angegriffen, habt ihr das verstanden?“
Die jungen Männer wichen zurück, murrten etwas Unverständliches und standen vom Boden auf. Juliet fixierte sie mit einem Blick, der keinen Widerspruch duldete. "Verschwindet. Sofort." Rief sie. "Geht in eure Betten und bleibt dort."
Als die Tür hinter den Männern zufiel, atmete sie tief durch und wandte sich Robby zu. Der Junge stand schwer atmend da, er hatte Schweiß auf der Stirn und eine neue leichte Schramme an der Wange, aber sonst schien er keine neuen Verletzungen zu haben.
"Alles in Ordnung?" fragte sie, trat näher an ihn heran und musterte den Jungen prüfend.
Robby nickte, "Ja. Ich wollte nur zur auf die Toilette. Die haben mich angegriffen. Ich habe mich nur verteidigt." sagte er.
Juliet legte ihm kurz eine Hand auf die Schulter. "Schon gut. Du hast dich gut gewehrt. Geh auf die Toilette. Ich warte draußen und bring dich dann zurück zum Krankenzimmer."
Dann ging sie hinaus.
Erst als sie wieder auf dem Flur stand, spürte Juliet, wie sehr ihr Herz raste.
Sie wartete auf den Jungen und brachte ihn zurück.
Anschließend ging sie wieder in den kleinen Aufenthaltsraum. Die Anspannung, die sich in ihr angestaut hatte,all das Chaos, die Verantwortung und die Gewalt, die sie hier ständig mitansehen musste, wurden Juliet langsam etwas zuviel. Es fing an sie zu belasten.
Sie setzte sich, legte die Hände um die mittlerweile nur noch lauwarme Teetasse und trank einen Schluck, als es an der Tür klopfte. Als sie aufsah, stand Diego im Türrahmen, den Schreibblock in der Hand, mit einem ruhigen, besorgten Blick.
Er setzte sich neben sie, und schrieb
"Alles okay...?"
Juliet zwang sich zu einem Lächeln und nickte. "Ja. Es ist alles ok." Tief in ihr wusste Juliet allerdings, dass nichts wirklich okay war. Nicht mit all dem, was um sie herum passierte.
Diego legte den Kopf leicht schief und sah sie an. Sein Blick war ruhig, aber durchdringend, dass sie das Gefühl hatte, er sah direkt durch ihre Fassade hindurch.
Dann schrieb er wieder.
"Ich denke, dass auch du mal jemanden brauchst, dem du dich anvertrauen kannst." stand auf dem Zettel.
Juliet nickte langsam, als Diego sie weiter aufmerksam ansah, wie jemand, der innerlich einen Entschluss fasst. Sie wusste, dass sie ihm noch mehr erzählen musste, wenn er verstehen sollte, was in ihr vorging.
Juliet seufzte kaum hörbar. Einen Moment lang sagte sie nichts, starrte nur auf die Seite des Blocks, auf der Diego geschrieben hatte.
"Du hast recht." sagte sie schließlich. "Es ist nicht alles okay."
Sie lehnte sich zurück, rieb sich die Stirn und holte tief Luft, bevor sie weitersprach. "Manchmal halte ich das hier kaum aus, Mephisto. Seine Methoden sind unmenschlich. Er behandelt Menschen wie sein Eigentum und nicht wie Menschen. Jeden Tag sehe ich, was hier passiert, und ich kann es kaum noch ertragen."
Ihre Stimme wurde etwas leiser. "Ständig muss ich hier Wunden behandeln von Menschen, die er zu Cyle bringen ließ. Ich bin Ärztin, ich will helfen. Aber das hier… ist etwas anderes, da diese Verletzungen nicht von Unfällen stammen" erzählte sie ihm. "Natürlich gibt es hier auch Menschen, die einen Unfall hatten oder krank sind, aber alles andere, was ich hier sehe, geht einfach nicht. Ich bin keine Chirurgin. Ich kann Wunden nähen, auch größere, aber das war es. Und wenn er jemanden schlimm verletzt hat, blieben manchmal Schäden zurück, und ich kann das einfach nicht mehr verantworten."
Sie warf einen kurzen Blick auf ihre zitternden Hände, atmete tief aus und erzählte weiter.
"Bevor das alles losging und ich hierherkam, arbeitete ich auf einer kleinen Insel an der Küste Georgias. Dort gab es ein privates Forschungslabor. Offiziell forschten wir an Krebstherapien und Fruchtbarkeitsmedizin,Heilung und Hoffnung, das war unser Ziel. Aber es gab dort auch ein anderes Nebenprojekt. Es ging um genetische Experimente, Zellveränderungen und künstliche Immunverstärkung." Sie hielt inne, als hätte sie Angst, zu viel preiszugeben, und sprach dann leiser weiter.
"Ich war ehrgeizig und fest davon überzeugt, dass wir etwas Gutes tun. Doch irgendwann wurde mir klar, dass wir längst Grenzen überschritten hatten. Wir haben Embryonen manipuliert, Krankheiten verändert, und einige von uns fragten sich, ob wir nicht sogar neue erschaffen hatten. Als das Virus ausbrach, war ich noch dort. Viele Menschen sind gestorben, und manche haben Dinge getan, um zu überleben, die ich niemals vergessen kann."
Einen Moment herrschte Stille. Juliet schloss kurz die Augen, bevor sie ihn ansah. "Ich glaube, genau deshalb halte ich an meinem alten Beruf fest. So kann ich wenigstens noch etwas Gutes bewirken, auch wenn alles um uns herum aussichtslos erscheint." Sie rang sich ein schwaches Lächeln ab. "Und vielleicht… ist es auf eine gewisse Weise sogar gut, dass ihr hierher gebracht wurdet. Ihr erinnert mich daran, dass es noch Menschlichkeit gibt."
Sie schwie kurz und sah Diego einen Moment lang in die Augen. Es war das erste Mal seit langer Zeit, dass sie sich wirklich verstanden fühlte. "Das Schlimmste an der Insel war, dass wir zu Beginn des Ausbruchs keine Ahnung hatten, womit wir es eigentlich zu tun hatten.
Weißt du." sprach sie dann weiter. "eine Weile lang waren wir überzeugt davon, dass das Virus in unserem Labor entstanden ist. Wir waren sicher, dass wir selbst die Ursache für das alles waren. Ich habe mich schuldig gefühlt." Ihr Blick wanderte kurz zur Tasse in ihren Händen, bevor sie ihn wieder ansah. "Aber das stimmte nicht. Ja, wir haben geforscht, an Genetik und Zellregeneration, aber das Virus kam von außen."
Ihre Hände umklammerten die Teetasse fester, als sie sich erinnerte. "Es war ein schöner, sonniger Tag. Ich weiß es noch genau. Ich saß mit Freunden zusammen, wir hatten einen Buchclub, sprachen über das Buch, tranken Kaffee und aßen Muffins, als wir draußen ein Dröhnen hörten. Wir liefen hinaus. Dann war da dieses Licht direkt über uns... Es war eine Explosion. Ein Flugzeug, das in der Luft zerbrach, direkt über der Insel. Teile davon stürzten in den Wald, andere ins Wasser."
Sie schwieg erneut kurz. "Schon am nächsten Morgen sind die ersten beiden Menschen krank geworden. Ethan und Goodwin, die auch bei den Trümmern geholfen hatten, wurden von einem Passagier aus dem Flugzeug gebissen, bekamen Fieber, dann Halluzinationen. Innerhalb von Stunden waren beide tot. Und kurz darauf begannen sie sich wieder zu bewegen und haben andere gebissen."
Ihre Finger zitterten leicht, doch sie zwang sich zur Ruhe. "Goodwin war mein Freund. Ich habe ihn geliebt und wir konnten nichts tun um irgendjemanden zu retten. Das Virus verbreitete sich schneller, als wir es überhaupt verstehen konnten." Sie holte tief Luft. "Dr. Alpert und Dr. Linus, die Leiter der Einrichtung, versuchten, das Virus zu untersuchen, um vielleicht ein Gegenmittel zu finden. Aber es breitete sich zu schnell aus. Innerhalb eines Tages war das ganze Labor verloren, nach zwei Tagen die ganze Insel. Wir konnten uns kaum noch von einem Gang zum nächsten bewegen. Überall hörte man Schreie, Kratzen und Klopfen an den Türen."
Sie blickte Diego an, und in ihren Augen spiegelte sich tiefer Schmerz wider. "Richard war derjenige, der die Entscheidung traf. Er meinte, wir könnten das Labor und die Insel nicht retten, aber vielleicht verhindern, dass sich das Virus weiter ausbreitet. Ben aktivierte den Selbstzerstörungsmechanismus des Labors, während ich versuchte, einige Überlebende in Sicherheit zu bringen. Als ich zurückkam, stand das Labor bereits in Flammen. Bis heute weiß ich nicht, wie viele es lebend herausgeschafft haben.
Wir flohen mit einem Boot. Dr. Richard Alpert, Dr. Benjamin Linus und ich waren vermutlich die einzigen Überlebenden der Insel. Manchmal frage ich mich, ob ich überhaupt hätte fliehen sollen." Ein bitteres Lächeln huschte über ihre Lippen. "Vielleicht hätte ich dort bleiben sollen.
Als wir das Festland erreichten, begannen sie sich zu verändern. Sie vertrauten niemandem mehr. Für sie war jeder Fremde ein potenzieller Infizierter. Sie töteten jeden, dem wir begegneten. Ich konnte das einfach nicht länger ertragen. Ich wollte helfen, Leben retten. Doch sie wollten nur Leben vernichten. Ich habe sie in einer Nacht verlassen, während sie schliefen. Ich bin allein weitergezogen. Ich weiß nicht, was aus ihnen geworden ist, aber wenn sie dir oder deinen Freunden jemals irgendwo begegnen, macht, dass ihr wegkommt.
Sie werden sich höflich vorstellen, ihren Namen nennen und den Eindruck erwecken, als ob keine Gefahr von ihnen ausgeht, doch in Wahrheit sind sie gefährlich."
Sie schwieg wieder für einen Moment, bevor sie leise sagte "Deshalb ertrage ich Mephisto immer weniger. Seine Machtspielchen erinnern mich zu sehr an das, was ich damals durchgemacht habe. Richard und Ben waren ihm ziemlich ähnlich, und ich schwöre mir jeden Tag, dass ich nie wieder zulassen werde, was hier passiert. Aber ich bin nur eine einzelne Frau. Ich kann nichts gegen ihn ausrichten. Leider habe ich keinen Zugang zu Gift oder Waffen." Sie sprach diesen Gedanken leise aus und erschrak sofort über ihre eigenen Worte.
"Mephisto macht mir Angst. Er erinnert mich ein wenig an Dr. Alpert und Dr. Linus."
Sie holte tief Luft, sah ihn dankbar und erleichtert an, froh darüber, endlich mal das ausgesprochen zu haben, was sie so lange beschäftigt hatte.
"Danke, dass du gefragt hast,ob alles ok ist,", sagte sie schließlich leise. "Das machen die meisten heutzutage nicht mehr."
@Diego Dixon
Mephisto würde später noch mit seinen Leuten sprechen, denn dass die Leute aus Hilltop gefoltert und geschlagen worden waren, ohne sein Einverständnis ging ihm sehr gegen den Strich. Nachdem alle vorerst auf der Krankenstation untergebracht waren und der Arzt sich vergewissert hatte, dass seine Leute vorerst sicher waren, war er bereit mit ihm zu verhandeln und folgte ihm, zusammen mit dem Anführer in sein Büro. Mephisto bemerkte, wie sich sich auf dem Weg ansahen und sich an der Hand hielten. Er fand das unnormal und ekelhaft und bei dem Gedanken, dass der Arzt ihn während der OP angrapschen könnte, wurde ihm beinahe schlecht.
Als sie im Büro ankamen, küssten sich die beiden auch noch, woraufhin Mephisto sie bat, das in seiner Gegenwart zu lassen und fragte auch gleich, ob der Arzt ihn während der OP begrapschen würde. Der Arzt reagierte darauf ziemlich gereizt und wollte wissen, ob Mephisto es auch mit jeder Frau machte, die ihm über den Weg lief. "Nein, natürlich nicht....", sagte Mephisto und wurde dann von dem Arzt darüber aufgeklärt, dass er zwar schwul war, aber deswegen nicht jeden Mann angrapschte. Der Arzt erklärte, dass der einzige Mann, den er angrapschen wollte, sein Ehemann war und er mit diesem schon seit 13 Jahren glücklich war und absolut kein Interesse an anderen Männern hatte.
Dann stellte der Arzt seine Forderungen und der Anführer pflichtete ihm bei. Allerdings war Mephisto mit den Forderungen nicht zufrieden und es ging ihm gegen den Strich, dass die beiden hier überhaupt Forderungen stellten. Zudem war er jemand, der gerne seine Macht ausspielte und das tat er nun auch. Er nickte einem seiner Männer, die an der Tür standen, nur kurz zu und einer von ihnen verschwand für einige Minuten. Als er wiederkam. hatte er weitere Männer dabei. Der Arzt wollte wissen, was das werden soll, doch Mephisto antwortete ihm im Moment nicht. Stattdessen ließ er beide überwältigen und fesseln. Die Männer hielten Jesus fest, während die anderen Jax wieder in den Sessel drückten. "Bringt den Anführer auf das versprochene Zimmer und sperrt ihn dort ein...", befahl Mephisto und die Männer brachten Jesus weg. "Und nun zu dir....Wenn du deinen Mann lebend und unversehrt in einem Stück wiedersehen willst, dann wirst du diese Operation morgen durchführen. Ansonsten sorge ich dafür, dass dein geliebter Mann einige Körperteile verliert und das willst du doch nicht, oder...?", fragte Mephisto und sah Jax eiskalt in die Augen. "So und nun sag ich dir, was du tun wirst....Du wirst gleich mit Juliet die OP besprechen und dann alles vorbereiten...Danach bringen dich meine Männer auf den Zimmer, damit du dich ausruhen kannst....solltest du irgendeinen Mist versuchen, werden mir meine Männer das mitteilen und dann lasse ich deinen so heiß geliebten Mann zu Cyle bringen und du weißt, wozu Cyle fähig ist.....das, was er mit Tyler gemacht hat, ist das kleinste Problem....Ach und was die beiden angeht.....Tyler und Robby gehören mir...die sind von hier abgehauen...das sind meine Sklaven und das bleiben meine Sklaven...damit das klar ist.."sagte Mephisto und schlug Jax ziemlich feste ins Gesicht. "Das ist eine kleine Erinnerung daran, dass ihr hier meine Gefangenen seid. Und solange Du machst, was ich von dir verlange, wird deinen Leuten und vor allem deinem Mann nichts passieren....ist das klar..?", stellte Mephisto klar und sah Jax ernst an. Der Arzt nickte und Mephisto sah, dass ihm einige Tränen herunter liefen. "Fein....dann bringen dich meine Männer nun zu Juliet, damit du mit ihr über die OP reden kannst...", sagte Mephisto und ließ Jax wegbringen.
@Paul Rovia (Jesus)
Paul Rovia (Jesus) ist Schockiert.
Paul Rovia (Jesus) sagt dazu nichts mehr.
Nachdem Tyler von Jax versorgt worden war und sich alle aus Hilltop auf der Krankenstation befanden, bis auf Jax und Jesus, gingen die Beiden mit Mephisto in dessen Büro, um mit ihm zu verhandeln und vor allem wollte Jax, dass Mephisto alle aus Hilltop wieder freilassen und nach Hause schickte. Das würde Jax fordern. Im Büro angekommen, setzten sich Jax und Jesus in die Sessel, die vor Mephistos Schreibtisch standen. Mephisto zeigte offen, dass er Homophob war, aber das interessierte Jax nicht. Schließlich war er der einzige Chirurg und Mephisto würde sich von ihm operieren lassen müssen. Den Luxus, sich den Arzt aussuchen zu können, gab es nunmal nicht mehr.
Im Büro angekommen, setzte sich Jax mit Jesus in die Sessel vor dem Schreibtisch und Mephisto fragte tatsächlich, ob Jax ihn während der OP begrapschen wollte. Offenbar ging Mephisto davon aus, dass schwule Männer alles angingen, was nicht bei drei auf den Bäumen war. Jax fragte ihn daraufhin, ob er es denn auch mit jeder Frau machte, die ihm über den Weg lief. Mephisto verneinte das und Jax klärte ihn darüber auf, dass er mit Jesus glücklich verheiratet war und er der Einzige war, den er begrapschen wollte. "Bei uns ist das nicht anders, als bei euch. Du springst ja auch nicht mit jeder Frau ins Bett. Und Schwule machen sowas auch nicht...Ich bin mit meinem Mann glücklich und das bleibt auch so....ich habe kein Interesse an anderen Männern...und an dir erst recht nicht....", sagte Jax deutlich und teilte Mephisto dann auch mit, was er als Gegenleistung für die OP verlangte, wobei diese Gegenleistung, keine wirkliche war, den Jax verlangte ja nur, dass seine Familie, wie Gäste und nicht wie Gefangene behandelt wurden und Mephisto sie morgen nach Hause schicken sollte und Jesus forderte, dass Mephisto Hilltop und seine Bewohner in Ruhe lassen sollte. Nur dann war Jax bereit, ihm zu helfen.
Mephisto schien eine Weile zu überlegen und nickte einem seiner Männer zu. Jax dachte, dass er wohl auf seine Forderungen eingehen würde, doch Jax täuschte sich. Der Mann kam mit Verstärkung wieder zurück. Die Männer waren schwer bewaffnet und in der Überzahl. Da hätte Jesus selbst mit Karate schlechte Karten. Mephisto ließ Jesus fesseln und wegbringen, dann wandte er sich an Jax, dem er sagte, dass er lieber tun sollte, was Mephisto sagte, denn sonst würde er Jesus lebendig verstümmeln. "Wieso tust du das...? Wir waren doch auf dem Besten Weg, uns friedlich zu einigen...?"; sagte Jax und nickte, als Mephisto wissen wollte, ob er seinem Mann zuliebe tun würde, was Mephisto verlangte. "Mir bleibt ja nichts anderes übrig....Ich will aber, dass Jesus und den anderen nichts mehr getan wird....Ich bitte dich...ich tu, was du verlangst, aber bitte lass meinen Mann und die anderen gehen...", bat Jax und fing auch an zu weinen, denn er hatte Angst um Jesus, denn wenn Mephisto ihn zu diesem Cyle bringen lassen würde, dann würde dieser Irre doch ganz sicher was Schlimmes mit ihm machen. "Gut, dann kannst du jetzt zu Juliet gehen, um mit ihr für Morgen alles vorbereiten..."; sagte Mephisto und ließ Jax von seinen Männern zur Krankenstation bringen. Jax wischte sich unterwegs immer wieder die Tränen weg, denn die Angst um Jesus machte ihn fertig und zudem hatte Mephisto richtig fest zugeschlagen, weswegen sich nun auch bei Jax ein blaues Auge bildete und Jax der Kopf dröhnte.
Auf der Krankenstation angekommen, wollten die anderen wissen, wo Jesus war. "Mephisto hat ihn weggebracht...ich weiß nicht, wo er ist, aber wenn ich nicht tue, was Mephisto verlangt, dann wird er ihn foltern lassen...er hat damit gedroht ihn lebendig zu verstümmeln, wenn ich mich widersetze....", sagte Jax und wandte sich dann an Juliet. Er will, dass wir ihn morgen operieren und wir sollen dafür alles vorbereiten...", sagte er und überlegte, was er tun konnte, damit Jesus und die anderen endlich nach Hause konnten und Mephisto kein Druckmittel mehr hatte.
@Paul Rovia (Jesus)

RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 06.11.2025 18:39von Paul Rovia (Jesus) •
| 2.454 Beiträge
Jesus hatte gehofft, das Gespräch mit Mephisto würde friedlich verlaufen. Zusammen mit Jax betrat er dessen Büro, fest entschlossen, Hilltop und seine Leute zu schützen. Doch kaum angekommen, spürte er, wie tief Mephistos Abneigung gegen ihn und Jax ging. Der Mann ließ keinen Zweifel daran, dass er schwule Paare verachtete, und seine abfälligen Bemerkungen ekelten Jesus an. Trotzdem blieb er ruhig, während Jax klarstellte, dass er nur an seinem Mann interessiert war und sich von Mephisto nicht einschüchtern ließ.
Als Jax schließlich seine Forderungen gestellt hatte, die sichere Rückkehr nachhause aller Hilltop-Bewohner die hier waren,inklusive Robby und Tyler natürlich und Jesus dann noch forderte, dass Mephisto Hilltop und seine Bewohner in Ruhe lassen sollte, schien Mephisto zunächst nachzudenken. Doch die Hoffnung auf Einigung zerschlug sich, als er einem seiner Männer ein kurzes Zeichen gab. Innerhalb von Minuten standen einige schwer bewaffnete Männer im Raum. Bevor Jesus richtig reagieren konnte, wurde er überwältigt, gefesselt und von Jax getrennt.
Jesus rief noch Jax' Namen und drohte Mephisto, er solle es ja nicht wagen, Jax etwas anzutun, obwohl die Gefahr eigentlich größer war, dass Jesus selbst etwas Schlimmes angetan werden könnte, nicht Jax. Denn diesen brauchte er schließlich. Mephisto machte Jax, während Jesus bereits aus dem Raum gezerrt wurde, unmissverständlich klar, dass jeder Widerstand Jesus das Leben kosten könnte, oder zumindest ein paar Finger oder ähnliches. Jesus hörte noch, wie Mephisto drohte, ihn zu verstümmeln, sollte Jax sich weigern, die Operation durchzuführen. Der Blick, den Jax ihm zuwarf, bevor er weggeführt wurde, war voller Angst und Verzweiflung, und dieser brannte sich in Jesus' Gedächtnis ein.
Nun saß Jesus in einem verschlossenen Raum, allein, gefesselt und mit der Sorge um seinen Mann und die anderen aus Hilltop. Er wusste, dass Jax alles tun würde, um ihn zu schützen. Doch Jesus schwor sich, dass er nicht tatenlos hier herumsitzen würde. Sobald sich eine Gelegenheit bot, würde er einen Weg finden, sie alle hier herauszuholen.
Jesus gab sich nicht damit zufrieden hier darauf zu warten dass ein Wunder geschieht. Er war geübt darin, aus schwierigen Lagen zu entkommen, erbegann er mit ruhigen, gezielten Bewegungen, die Fesseln an seinen Handgelenken zu lockern. Stück für Stück arbeitete er sich frei. Als er schließlich die Handgelenke befreit hatte, blieb er kurz sitzen, lauschte und sammelte seine Kräfte.
Vorsichtig näherte er sich dem Fenster und blickte hinaus. Obwohl er sich im Verwaltungsgebäude des Gefängnisses befand, waren schwere Gitter davor, sodass ein Ausbruch unmöglich war. Sonst hätte er vielleicht aufs Dach gelangen können. Vor der Tür standen Wachen. Nicht nur eine, sondern drei, die wachsam und bereit waren. Jesus beobachtete sie durch einen kleinen Spalt in der Holztür und studierte ihre Positionen. Die Tür wäre leicht einzutreten, aber die Männer draußen waren schwer bewaffnet, und allein mit Karate hätte er keine Chance. Er musste klug vorgehen. Er sah sich im Raum um,ein Stuhl, ein schäbiges Bett, gerade groß genug für zwei Personen. Es gab nichts, womit er sich verteidigen oder fliehen konnte.
Anstatt unüberlegt loszustürmen, legte er sich für einen Moment auf das Bett und sortierte seine Gedanken. Er wusste, dass Jax alles tun würde, um ihn zu retten, doch er wollte kein leichtes Ziel sein, das Mephisto für zusätzlichen Druck nutzen konnte. Also begann Jesus, einen Plan zu schmieden. Er beobachtete die Wachen, belauschte Gespräche und überlegte, was er tun könnte. Er ließ sich nicht von der Verzweiflung überwältigen,die Sorge um Jax und die anderen machte ihn nur entschlossener. Sobald sich eine echte Chance bot, würde er sie nutzen. Bis dahin blieb er wachsam, geduldig und bereit zum Handeln.
Leider zweifelte Jesus stark daran, dass die Jax zu ihm bringen würden. Er befürchtete, dass diese Leute ihn jetzt woanders unterbringen werden. Andernfalls könnte er gemeinsam mit ihm überlegen, was sie tun sollten.
@Jax Rovia

Tyler fragte sich, was Mephisto von Jax wollte und Robby meinte, dass wohl jemand krank sein musste und eine OP brauchte. "Hmm....dann muss das aber einer von Mephistos engen Freunden sein, oder sogar er selbst...oder was meinst du...", mutmaßte Tyler, denn er konnte sich nicht vorstellen, dass Mephisto diesen ganzen Aufwand nur für einen Sklaven oder Arbeiter veranstaltete, denn die würde Mephisto einfach sterben lassen. Das tat er schließlich auch, wenn ein Sklave, oder Arbeiter gebissen worden war. Dann wurde nichtmal versucht, ihn zu retten, sondern die Leute wurden direkt erschossen. Auch Robby vermutete, dass es einer von Mephistos engen Freunden war, oder eben er selbst. Vielleicht würden sie das ja noch erfahren. Dann gab es etwas zu Essen und Tyler war froh, dass es kein Schmalzbrot war, denn das hasste er. Es war eine Tomatensuppe, zu der es frisches Maisbrot gab. Das schmeckte um Längen besser. Nach dem Essen legte sich Tyler wieder hin und schlief nach einer Weile auch wieder ein. Er bekam nicht mit, dass Robby weggegangen war.
Als Robby wiederkam, war Tyler wieder wach und merkte, dass etwas passiert war, denn sein Freund sah aufgebracht aus und schwitzte auch ein wenig. "Was ist passiert....?", wollte Tyler wissen und Robby erzählte ihm, dass ihn drei von den anderen Patienten angegriffen hatten. "Das kann doch nicht wahr sein, das heißt, dass wir auch hier nicht sicher sind.,,,Ich hoffe echt, dass Jax und Jesus Mephisto überredet kriegen, uns wieder frei zu lassen...", sagte er und sah kurz zu Diego, der Aufstand und das Krankenzimmer verließ. Tyler vermutete, dass er vielleicht zur Toilette musste, oder zu der Ärztin wollte. Joel saß an Malcolms Bett und schien ein wenig erleichtert zu sein, dass er nicht wieder in die Zelle musste. Allerdings sah er immernoch ziemlich verängstigt aus und Tyler fand das auch verständlich. "Je schneller wir hier wegkommen, desto besser. Ich hoffe echt, dass Jax und Jesus etwas erreichen...", sagte er und seufzte leise.
Nach einer Weile wurde Jax von zwei Männern hergebracht. an seinem Auge bildete sich ein Veilchen, also war er offensichtlich geschlagen worden und Jesus war nicht bei ihm. Das war nicht gut. Joel fragte auch, wo Jesus war und Jax erklärte, dass Mephistos Männer ihn weggebracht hatten und Jax nun damit erpressten, Jesus zu verstümmeln, wenn Jax nicht tat, was Mephisto verlangte. "Das ist nicht gut...", sagte Tyler leise und hoffte sehr, dass es vielleicht doch noch irgendeinen Plan geben würde, mit dem sie es schaffen würden, hier irgendwie wieder herauszukommen.
@Robby

Robby saß wieder neben Tylers Bett, die Hände leicht zitternd, während er versuchte, die Aufregung herunterzuschlucken. Schweiß perlte ihm von der Stirn, und wie wohl jeder in Hilltop sehnte er sich nach einer Dusche. Doch das war im Moment ihr kleinstes Problem. Drei der anderen Patienten hatten ihn ohne ersichtlichen Grund angegriffen,vielleicht aus Angst, vielleicht aus Wut oder weil der Wahnsinn in diesem verfluchten Gefängnis langsam alle auffraß. Er wusste es nicht und es war ihm gerade auch egal. Wichtig war nur, dass er den Angriff überlebt hatte.
Er strich sich mit der Hand über die Stirn, wischte den Schweiß weg und warf einen kurzen Blick zu Tyler. Dessen besorgter Blick traf ihn, und einen Moment lang fühlte Robby sich schlecht, weil ihm keine beruhigenden Worte einfielen. "Ich hab mich nur gewehrt." murmelte er und lehnte sich im Stuhl zurück.
Der Gedanke, dass sie selbst hier, auf einer sogenannten Krankenstation, nicht sicher waren, machte ihn fertig. Mephisto hatte hier überall seine Leute, die ihm treu ergeben waren.
Er hob den Kopf, als die Tür aufging und zwei Männer Jax hereinführten. Der Anblick ließ Robby unwillkürlich zusammenzucken. Das Veilchen an Jax’ Auge sprach Bände, und die Tatsache, dass Jesus nicht bei ihm war, jagte ihm Angst ein. Als Jax erzählte, was passiert war und wie Mephisto ihn erpresste, verkrampfte sich Robby ein wenig. "Verdammt" murmelte er kaum hörbar.
Einen Moment lang senkte er den Blick und ballte die Hände zu Fäusten. Dieses Gefühl der Ohnmacht hasste er. Sie waren gefangen, ausgeliefert, wie Spielzeuge in Mephistos krankem Spiel, das er hier veranstaltete. Solange Jax noch kämpfte und Jesus ebenso, solange sie beide noch lebten, durfte auch er nicht aufgeben.
Robby atmete tief durch, zwang sich zur Ruhe und blickte wieder zu Tyler. "Wir müssen durchhalten", sagte er leise zu Tyler, Jax und den anderen. "Egal, was kommt, wir dürfen uns das nicht nehmen lassen. Wir müssen zurück nach Hause. Hier werden wir alle früher oder später draufgehen." seine Stimme klang ein wenig erschöpft und ängstlich, doch Robby war fest entschlossen, mitzuhelfen, dafür zu sorgen, dass sie alle nach Hause konnten, egal mit welchen Mitteln. Notfalls, wenn es wirklich keinen anderen Weg gab, mussten sie etwas finden, womit sie Mephisto oder seine Leute unter Druck setzen konnten,das sprach Robby jedoch nicht laut aus, nicht hier im Raum, wo zu viele neugierige Ohren waren, die nicht zu Hilltop gehörten. Auch die Männer, die Robby in den Toilettenräumen angegriffen hatten, lagen inzwischen wieder in ihren Betten.
Vielleicht hatte Jax denselben Gedanken mit einer Erpressung von Mephisto oder seinen Leuten längst im Kopf.
@Tyler Dixon

Joel saß an Malcolms Bett auf einem Stuhl und hielt die Hand seines Freundes. Er streichelte ihm auch sanft durch das Haar und sah sich immer wieder leicht um. Hier waren auch andere Patienten. Leute, die zu Mephisto gehörten und vor denen hatte Joel Angst. Er fragte sich, ob die hier alle so fies waren, wie der Kerl der ihn beinahe vergewaltigt hätte. Davon hatte Joel ein blaues Auge, für das ihm die Ärztin einen Kühlbeutel gab. "Danke..", sagte er und hielt sich den Kühlbeutel auf sein Auge, während er weiterhin Malcolms Hand hielt und hoffte, dass sein Freund bald aufwachen würde.
Nach einiger Zeit wurde Malcolm dann endlich wieder wach. Joel sah zu ihm und hörte, was er sagte. "Ich hatte auch Angst, dich nie wieder zu sehen....ich habe immernoch Angst....Ich will nicht hier sein....Ich will, dass wir wieder nach Hause können", sagte Joel und zitterte immernoch etwas. Er hatte Angst vor den Leuten, die hier lebten. Die Einzige, die wohl in Ordnung war, war die Ärztin. Die kam auch gleich zu ihnen, als Malcolm versuchte, sich aufzurichten und drückte ihn sanft, aber bestimmt wieder zurück ins Kissen. "Jax und Jesus versuchen mit dem Kerl zu verhandeln....Ich hoffe, dass sie erreichen, dass wir wieder gehen können...", sagte er, als Unruhe aufkam. Jax und Jesus kamen zurück Jax trug Tyler auf dem Arm, der blass war und offenbar auch bewusstlos. Joel sah ihn nur wenige Sekunden, dann verschwanden Jax, Jesus und die Ärztin im Behandlungsraum. Als es nach einer Weile hieß, dass Tyler eine Blutspende brauchte, aber die seltenste Blutgruppe von allen hatte, machte sich Joel Sorgen, dass der Junge es nicht überleben würde. Allerdings stand dann Diego auf und verschwand ebenfalls im Behandlungsraum. Es dauerte eine ganze Weile, bis sie dort wieder rauskamen und Tyler von Jax in das Bett neben Malcolm gelegt wurde und eine Bluttransfusion bekam. "Wird er wieder gesund...?", fragte Joel seinen großen Bruder, der nickte und dann mit Jesus und Mephisto wieder verschwand. Die Ärztin kümmerte sich um alles weitere. Joel bat sie flehend, hierbleiben zu dürfen, denn er hatte schreckliche Angst davor, alleine in dieser Zelle zu schlafen. Die Ärztin erlaubte es ihm zum Glück und Joel hoffte wirklich, dass es wenn überhaupt nur diese eine Nacht werden würde.
Jax und Jesus waren ziemlich lange weg und Joel hoffte, dass sie den Kerl zur Vernunft bringen konnten. Dann kam allerdings alles anders. Als Jax wiederkam, wurde er von zwei Männern hergebracht und hatte ebenfalls ein blaues Auge. Er war eingeschüchtert und erzählte, dass Mephisto ihn und Jesus von seinen Männern hatte überwältigen lassen und dass Jesus weggebracht worden war. Jax erzählte, dass sie ihn damit bedrohten, Jesus lebendig zu verstümmeln, wenn er nicht tat, was Mephisto von ihm verlangte. "So ein Mistkerl...", sagte Joel und merkte, dass sein Bruder verzweifelt war. Robby meinte dann, dass sie durchhalten mussten. Das, was er sagte, brachte Jax offenbar dazu nachzudenken, denn nach einigen Minuten sah er den fest entschlossenen Gesichtsausdruck seines Bruders, der dann fragte, wo er die Ärztin finden konnte. Sie ist im Raum gegenüber vom Behandlungszimmer mit Diego..", sagte Joel und Jax machte sich auf den Weg dorthin. "Er hat etwas vor..,mein Bruder ist niemand, der einfach aufgibt...das hat er nie getan und er ist, wie du weißt schon oft genug durch die Hölle gegangen...", flüsterte Joel so leise, dass nur Malcolm ihn hören konnte, denn die anderen Patienten durften das nicht hören. Schließlich gehörten die zu Mephistos Leuten und durften es daher nicht hören.
@Malcolm Whitly
RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 13.11.2025 13:34von Malcolm Whitly •
| 304 Beiträge
Malcolm lag noch immer schwach im Bett, während Joel neben ihm saß, seine Hand hielt und ihm sanft durchs Haar strich. Durch seine halb geöffneten Augen konnte Malcolm kaum erkennen, wie angespannt Joel war,immer wieder sah er sich um, wachsam, fast ängstlich. In diesem Krankenzimmer lagen auch andere Patienten, Menschen, die zu Mephisto gehörten. Allein der Gedanke daran jagte Malcolm einen Schauer über den Rücken. Er konnte sich gut vorstellen, was Joel durchgemacht hatte, seit sie hierhergebracht worden waren. Das blaue Auge, das Joel nun mit einem Kühlbeutel versorgte, war der bittere Beweis dafür. Trotzdem wich er nicht von Malcolms Seite.
Als Malcolm schließlich langsam wieder richtig zu sich kam, war Joels Hand das Erste, was er spürte. Der Blick seines Freundes war zugleich von Sorge und Erleichterung erfüllt. Leise hörte Malcolm, wie Joel mit zitternder, brüchiger Stimme gestand, dass er Angst gehabt hatte, ihn nie wiederzusehen, und dass er nicht hier sein wollte, sondern einfach nur nach Hause. Malcolm nickte, ihm ging es genauso. Die ganze Situation fühlte sich an wie ein Alptraum, aus dem sie einfach nicht erwachen konnten.
Die Ärztin kam hinzu, als er versuchte, sich aufzurichten, und drückte ihn sanft, aber bestimmt wieder zurück ins Bett. Joel erklärte Ihm dann ruhig, dass Jax und Jesus sicher versuchen werden, mit Mephisto zu verhandeln. Malcolm konnte nur halb zuhören, sein Kopf pochte, sein Körper fühlte sich schwer an, aber der Gedanke an Jax und seinen Bruder, die sicher versuchern werden, für sie alle etwas auszuhandeln, machte ihn stolz aber auch etwas ängstlich. Malcolm kannte solche Typen wie Mephisto von seiner Arbeit und die waren unberechenbar und gefährlich.
Als Jax schließlich zurückkam, trug er Tyler auf dem Arm,blass und bewusstlos. Malcolm konnte kaum begreifen, was er sah. Die Ärztin und Jax verschwanden sofort mit dem Jungen im Behandlungsraum, und die Minuten, die darauf folgten, schienen sich endlos zu dehnen. Als schließlich bekannt wurde, dass Tyler eine Blutspende brauchte, aber eine seltene Blutgruppe hatte, breitete sich eine eisige Stille aus unter allen aus Hilltop hier im Raum. Erst, als Diego aufstand und in den Raum ging, kam ein winziger Funken Hoffnung auf. Vielleicht hatte er ja auch diese Blutgruppe.
Als Tyler später ins Bett neben Malcolm gelegt wurde, bemerkte er, dass die Transfusion schon lief. Joel fragte leise, ob Tyler wieder gesund werden würde, und Jax nickte. Dieser kurze Moment der Erleichterung war wie ein kleiner Lichtblick in all dem Dunkel.
Doch die Ruhe hielt nicht lange. Jax und Jesus waren erneut verschwunden, und Malcolm konnte die wachsende Unruhe in Joels Haltung sehen. Als Jax schließlich zurückgebracht wurde, von zwei Männern festgehalten und mit einem blauen Auge, war klar, dass etwas Schlimmes passiert war. Die Angst stand ihm ins Gesicht geschrieben. Er erzählte, dass Mephisto sie hatte überwältigen lassen und dass Jesus nun gefangen war. Malcolm spürte, wie sich sein Magen zusammenzog, als Jax weiter sprach,von Drohungen, von Gewalt, von der Erpressung, Jesus etwas anzutun.
Joel nannte Mephisto einen Mistkerl, und Malcolm konnte ihm nur zustimmen. In Jax’ Gesicht lag eine tiefe Verzweiflung, die Robbys Worte nur kurz zu durchbrechen schienen. Doch irgendetwas in dem, was Robby sagte, veränderte ihn. Nach einigen Minuten wich die Verzweiflung einem entschlossenen Blick.
Als Jax schließlich fragte, wo die Ärztin sei, und Joel ihm antwortete, wusste auch Malcolm, dass Jax etwas vorhatte. Etwas, das gefährlich werden konnte. Joel sah seinem Bruder nach und sagte leise, dass Jax niemals aufgegeben hatte, egal wie schlimm es wurde. Malcolm verstand genau, was er meinte. Sie waren alle schon durch die Hölle gegangen, und dennoch kämpften sie immer weiter.
Während Jax fort war, lag Malcolm still im Bett, Joels Hand fest in seiner. Mitten in all der Angst, der Ungewissheit und der drohenden Gefahr war das sein einziger Halt, die Gewissheit, dass sie füreinander da waren.
@Joel Smith
Als Diego zu Juliet in den Pausenraum kam, wollte er von ihr wissen, ob alles okay war und anfangs meinte sie, es wäre alles okay, aber an der Art, wie sie es sagte und ihrer Mimik merkte Diego sofort, dass eben doch nicht alles okay war und schrieb das dann auch auf seinen Block und setzte sich hin. Das war wohl eine seiner Stärken und der Vorteil, wenn man nicht sprechen konnte. Man beobachtete die Menschen genauer und lernte mit der Zeit die Mimik und die Gesten richtig zu deuten. Also merkte Diego, dass sie ihn im Bezug auf ihr Wohlbefinden anflunkerte. Schließlich seufzte sie und gab zu, dass doch nicht alles in Ordnung war und fing an, ihm alles zu erzählen, was ihr das Herz schwer machte. Sie erzählte ihm, dass ihr Mephistos Methode diese Gemeinschaft zu führen überhaupt nicht gefiel und dass sie nicht verstand, wieso es nicht auch mit Freundlichkeit und Verständnis möglich war. Zumindest schien das bei Mephisto so zu sein. "Natürlich kann man eine Gemeinschaft auch mit Freundlichkeit und Verständnis führen...Jesus macht das so..", schrieb Diego auf seinen Block und hörte ihr dann geduldig weiter zu, als sie ihm von ihrer Vergangenheit erzählte. Von den Leuten, mit denen sie in diesem Labor gearbeitet hatte. Sie erzählte ihm von den Forschungen und Experimenten, von denen einige ihrer Meinung nach auch zu weit gegangen waren und sie erst befürchtet hatte, dass das Virus dadurch ausgelöst worden war. Sie hatten aber festgestellt, dass das Virus einen anderen Ursprung hatte.
Diego hörte ihr aufmerksam zu, als sie auch erzählte, was mit ihren Kollegen passiert ist, wie sie sich verändert hatten und böse und unberechenbar wurden. Diego merkte sich die Namen und würde acht geben, sollte er ihnen jemals begegnen. Vielleicht waren sie ja schon den Untoten zum Opfer gefallen. Juliet erzählte weiter, wie ihre Kollegen sich verändert hatten und jeden töteten., der ihren Weg kreuzte, egal, ob lebendig, oder tot. Sioe erzählte, dass sie das nicht mehr ausgehalten hatte und geflohen war. Dann war sie hierher gekommen und das, was Mephisto tut, erinnerte sie immer wieder an die Vergangenheit, was auch mit ein Grund war, wieso sie es hier immer schlimmer war und es vielleicht irgendwann nicht mehr aushalten konnte. "Wenn du wirklich hier weg willst, bist du in Hilltop sicher herzlich willkommen...Ich denke, Jesus sieht das auch so..", schrieb Diego auf seinen Block und hörte ihr weiter zu, als sie erzählte, dass Mephisto sie an ihre beiden Arztkollegen erinnerte, die am Ende auch viel zu brutal wurden. "Ich bin mir sicher, dass es auch einen anderen Weg gibt, eine Gemeinschaft zu führen. Mephisto müsste sich das zeigen lassen, vielleicht kann man ihn doch noch zur Vernunft bringen...", schrieb Diego und lächelte, als sich Juliet dafür bedankte, dass er ihr zugehört hatte und meinte, dass es gut getan hatte, sich auch mal alles von der Seele zu reden. "Manchmal muss das eben auch mal sein, alles nur in sich reinfressen ist auf Dauer nicht gut...", schrieb er auf seinen Block und sah dann zur Tür, als diese aufging und Jax hereinkam. Diego merkte sofort, dass was sich stimmte und Jax erzählte dann auch ihm und Juliet, was Mephisto getan hatte. Das hörte sich gar nicht gut an und Jax sah recht verängstigt aus und hatte auch ein Veilchen. Offenbar war er geschlagen worden und Paul war jetzt wieder irgendwo allein eingesperrt, was Jax natürlich Angst machte. Aber Diego merkte an Jax Augen, dass er irgendwas plante, was dafür sorgte, dass sie hier wieder herauskamen. Er hoffte, dass das, was Jax plante auch klappen würde. Jax wandte sich an Juliet und meinte, dass Mephisto morgen operiert werden wollte. Da Diego da ohnehin nicht mitreden konnte, verließ er den Pausenraum und ging wieder zurück ins Krankenzimmer. Er sah zu Joel, Malcolm, Robby und Tyler, dann aber auch zu den anderen Patienten, denen er kein Stück traute und daher die Nacht über auf seine Leute aufpassen würde. Er setzte sich wieder auf sein Bett und hoffte, dass sie die Nacht überstehen würden und Morgen wieder nach Hause konnten.
@Dr.Juliet Burke

Nachdem Jax und Jesus von Mephistos Männern überwältigt worden waren, wurde Jesus weggebracht und Jax bekam die Faust von Mephisto zu spüren, der ihm klarmachte, dass er hier das Sagen hatte und ihm dann auch damit drohte, dass er Jesus lebendig verstümmeln lassen würde, wenn Jax nicht das tat, was er von ihm verlangte. Das schüchterte Jax ein und machte ihm Angst. Er wollte auf keinen Fall, dass Jesus etwas so Grausames angetan wurde, also blieb ihm wohl nichts anderes übrig, als zu gehorchen und das zu tun, was Mephisto verlangte. Als Mephisto wissen wollte, ob er das kapiert hatte und tun würde, was Mephisto verlangte, nickte Jax und spürte, wie ihm die Tränen kamen. Aus Angst um Jesus, der Verzweiflung und den Schmerzen, denn Mephisto hatte heftig zugeschlagen. Die Männer brachten ihn zurück zur Krankenstation und blieben dort. Sie würden Jax dann auf das Zimmer bringen, wenn er mit Juliet alles besprochen hatte. Als er das Krankenzimmer betrat, sahen Joel, Malcolm, Tyler und Robby zu ihm. Jax riss sich zusammen, um nicht zu weinen, allerdings konnte er die Tränen nicht wirklich zurückhalten, also kullerte hier und da mal eine Träne über seine Wangen, während er erzählte, was passiert war. Die anderen aus Hilltop waren natürlich geschockt und machten sich Sorgen, wie es weitergehen würde.
Dann ergriff Robby das Wort und meinte, dass sie auf keinen Fall aufgeben durften und Jax fand, dass er recht hatte. Jax hatte sein ganzes Leben lang gekämpft und durfte jetzt nicht damit aufhören. Er war der Einzige, der die Möglichkeit hatte, etwas zu tun, also fing er an, zu überlegen. Schließlich kam ihm ein Gedanke, der zwar Riskant, aber die einzige Möglichkeit war, die anderen aus Hilltop zu retten. Wenn Mephisto ihn erpresste, würde er das auch tun, aber dafür musste er erstmal wissen, wievielen Leuten Mephisto hier wichtig war. Wenn es nicht viele waren, würde das, was Jax im Kopf hatte wohl nicht funktionieren. "Wisst ihr, wo Juliet ist..?", fragte er und Joel verriet ihm, wo sie war und dass Diego auch dort war. Jax ging dann hinüber in den Pausenraum und erklärte Juliet, dass Mephisto verlangte, dass er ihm morgen operieren sollte. Ihr würde er natürlich nicht verraten, was er vorhatte, denn sie war zwar nett, aber auch sie gehörte zu Mephistos Leuten, also vertraute Jax auch ihr nicht viel. Jax ging rüber in den Pausenraum, und teilte Juliet mit, dass Mephisto verlangte, Morgen operiert zu werden. "Wir müssen alles für die OP vorbereiten und du klärst ihn am Besten auch nochmal darüber auf, dass er ab 22 Uhr nichts mehr essen und trinken darf, bis auf Wasser...", sagte er und begann dann mit Juliet die OP vorzubereiten. "Wie stehen die Leute hier eigentlich zu Mephisto...? Leben hier alle nur in Angst und Schrecken, oder gibt es auch welche, die ihn mögen..?", fragte Jax und seufzte leise. "Tut mir leid...es fällt mir einfach schwer zu glauben, dass diesen Kerl irgendjemand mag...", sagte er und Juliet erzählte ihm tatsächlich etwas über Mephisto. Die Sklaven mochten Mephisto natürlich nicht, aber Mephistos enge Freunde und auch der Großteil der Arbeiter mochten Mephisto, denn er würde sie fair behandeln. "Kann ich mir irgendwie nur schlecht vorstellen...", sagte Jax, während er sich das Op Besteck zurecht legte, nachdem Juliet es sterilisiert hatte.
@Dr.Juliet Burke

Juliet saß im Pausenraum, als Diego hereinkam und fragte, ob alles in Ordnung sei. Erst behauptete sie, dass es ihr gut ging, doch er durchschaute sie sofort. Schließlich gab sie nach und begann zu reden. Sie erzählte ihm, dass Mephistos Art zu führen sie ständig an ihre Vergangenheit erinnerte, an das Labor, in dem sie gearbeitet hatte.
Sie erzählte ihm von Dr. Richard Alpert und Dr. Benjamin Linus, den beiden leitenden Wissenschaftlern, mit denen sie damals auf einer Insel vor der Küste Georgias zusammengearbeitet hatte. Nach der geplanten Explosion des Labors waren sie gemeinsam aufs Festland geflohen. Doch dort änderte sich alles. Richard und Ben wurden immer misstrauischer und nervöser, aus Angst vor einer möglichen Virusinfektion oder was auch immer es war. Schließlich begannen sie, jeden zu töten, der ihnen begegnete, egal ob krank, gesund, gefährlich oder völlig harmlos. Juliet berichtete Diego, wie sehr sie diese Brutalität schockiert hatte und dass es schließlich zu einem heftigen Streit zwischen ihr und den beiden Männern gekommen war. Am Ende floh sie allein vor ihnen, aus Angst, die Nächste zu sein, und weil sie nicht mehr mitansehen konnte, wie die beiden jeden töteten.
Diego hörte ihr geduldig zu und schrieb auf seinen Block, dass es auch andere Wege gäbe, eine Gemeinschaft zu führen. Dass man nicht alles mit Angst und Gewalt erreichen müsste. Und dass sie in Hilltop willkommen wäre, falls sie eines Tages nicht mehr hierbleiben wollte. Juliet war froh, dass er ihr zuhörte, es tat gut, das alles endlich einmal auszusprechen.
Doch das Gespräch endete plötzlich, als Jax hereinkam. Er sah völlig fertig aus, mit einem frischen Veilchen, und Juliet spürte sofort, dass etwas Schlimmes passiert war. "Was ist passiert?" fragte sie nach und blickte ihn schockiert und fragend an.
Er erzählte ihr, dass Mephisto ihn geschlagen und Jesus und er getrennt wurden. Mephisto hätte ihn einsperren lassen.. Man sah ihm die Angst an.
Kurz darauf ging Diego zurück ins Krankenzimmer, während Jax Juliet erklärte, dass Mephisto am nächsten Tag operiert werden wollte. Juliet atmete tief durch und nickte. "Dann sollten wir gleich anfangen. Je früher wir alles vorbereiten, desto besser. Ja, ich sage ihm später nochmal, was er vor der OP beachten muss."
Gemeinsam verließen sie den Pausenraum und gingen ins Behandlungszimmer, um die OP vorzubereiten. Während sie arbeiteten, fragte Jax sie, wie die Menschen hier wirklich zu Mephisto standen. Juliet bemerkte, wie angespannt Jax war. Auf seine Frage antwortete sie ehrlich "Es ist… schwierig. Die Sklaven hassen ihn. Aber viele der Arbeiter mögen ihn. Sie sagen, er behandelt sie fair. Und er hat hier viele enge Freunde, allen voran Cyle. Die beiden sind wohl ziemlich gut befreundet.
Ich weiß, das ist schwer zu glauben, wenn man ihn so erlebt hat wie du.“ Sie legte ein sterilisiertes Instrument ab, dass er es sich nehmen konnte und sah Jax ernst an. "Viele sind auch einfach blind und sehen mit Absicht weg, wenn er anderen Unrecht tut. Manche sehen nur das, was sie sehen wollen aber ich nicht.
Ich habe es auch schon Diego gesagt. Mit seinen Methoden und der Lebensweise hier bin ich nicht einverstanden, aber was soll ich tun? Ich bin auf mich allein gestellt, kann nicht weg und auch nichts wirklich gegen ihn und seine Freunde unternehmen. Ich habe weder Zugriff auf Waffen, Narkosemittel noch Gift. Außerdem gibt es noch ein weiteres Problem. Wenn Mephisto aus irgendeinem Grund sterben sollte, wird vermutlich Cyle der neue Anführer und das will niemand. Glaub mir. Dann müsste man gleich beide töten."
Sie trat näher an ihn heran und flüsterte so leise, dass nur Jax es hören konnte. "Wenn du irgendetwas vorhast, pass bitte auf dich auf. Er ist unberechenbar. Wenn etwas schiefläuft, musst du hierbleiben, deine Freunde, für die er keine Verwendung hat, werden sterben, und der Rest wird die Drecksarbeit erledigen müssen. Du musst dir sicher sein, dass du es schaffen kannst."
Sie spürte, dass er innerlich längst einen Plan gefasst hatte, auch wenn er ihr nichts verriet. Trotz ihrer Sorge, dass etwas schiefgehen könnte, würde sie ihm helfen. Juliet ahnte, dass der nächste Tag alles verändern könnte, und hoffte, dass es zum Guten und nicht zum Schlechten wäre.
@Diego Dixon
@Jax Rovia
RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 18.11.2025 00:24von Daryl Dixon •
| 1.550 Beiträge
Daryl bemerkte den erleichterten Gesichtsausdruck des Mädchens, als die hohen Holmauern ihres Zuhauses in Sichtweite kamen. Daryl war da eher skeptisch, denn schließlich wusste er nicht, was ihn hinter dieser Mauer erwartete. Er und Ellie wurden ohne Probleme durch das Tor gelassen und einer der Wachen rief, dass Ellie und Diego wieder Zuhause seien. Ellie fand das witzig und kicherte. Sie meinte, dass die anderen ihn für Diego hielten. Daryl fragte sich, wieso man ihn so sehr verwechselte. Dann kam eine Frau angelaufen, die ihm um den Hals fiel und ihn küsste. Nur kurze Zeit später bemerkte sie allerdings, dass es wohl doch nicht der Mann war, den sie eigentlich küssen wollte. "Schon okay..Ich bin Daryl...", sagte Daryl, nachdem sich die Frau bei ihm entschuldigt hatte. Er erklärte, dass er Ellie geholfen hatte und sie nun nach Hause brachte. Julia, wie die Frau hieß, erklärte ihm, dass eines der Pferde ausgerissen war. Ellie erklärte ihm, dass Diegos Hengst gefährlich war und nur Diego an sich heranließ. "Naja, vielleicht kann ich euch helfen, das Pferd wieder einzufangen. Wenn die Leute hier mich schon für Diego halten, wieso dann nicht auch der Gaul...", sagte Daryl, der nicht so ganz glaubte, dass das Pferd gefährlich war.
Aber erst sollte er zu Tristan, der hier die Vertretung für Jesus machte, solange dieser abwesend war. "Wieso nennt sich euer Anführer Jesus...? Ist das hier sowas, wie nie Sekte...?", fragte er, woraufhin Julia und Ellie lachten. Ellie erklärte ihm dann, weshalb Jesus so genannt wurde. Im Büro angekommen, fiel Daryls Blick auf einen Babylaufstall, in dem ein kleiner Junge saß und spielte. Daryl schätzte ihn auf ein Jahr, also musste er zu Begin des Ausbruchs geboren worden sein. Dass Daryl nicht Diego war, hatten die Leute gemerkt, als Daryl geredet hatte, denn das konnte Diego ja nicht. Hier im Büro unterhielt sich Daryl dann mit Tristan, der auch nochmal anmerkte, dass Daryl genauso aussah, wie Diego. "Aber wie soll das möglich sein....Dann müsste Diego mein Zwilling sein, aber ich hab nur einen Bruder und der ist älter als ich und heißt Merle...", sagte Daryl, auch wenn er nicht wusste, wo Merle war, oder ob er noch lebte. Daryl vermutete aber, dass Merle noch lebte, denn der war hart im Nehmen, genauso, wie er selbst. Julia aüßerte schließlich die Vermutung, dass die Eltern seinen Zwilling nach der Geburt vielleicht weggegeben hatten. Schließlich konnte Diego seit seiner Geburt nicht sprechen, vielleicht waren die Eltern mit einem Baby, das nicht schreien konnte zu sehr überfordert gewesen. Das machte Daryl nachdenklich. "Hmmm...möglich...meine Eltern waren schon mit mir und Merle überfordert...", sagte Daryl und Tristan schlug vor, Daryl erstmal in Diegos Zimmer unterzubringen, für die Zeit, die Daryl hier war. Es handelte sich ja nur um ein paar Tage und sie wussten ja nicht, wie lange Jax, Jesus, Diego. Joel, Malcolm, Robby und Tyler bei dieser Gemeinschaft bleiben mussten. Tristan versuchte immernoch herauszufinden, wo sich dieses Gefängnis befand, hatte dabei aber bisher kein Glück. Selbst Dennis konnte sich nicht mehr an den Weg erinnern. Als sie geflüchtet waren, war es mitten in der Nacht gewesen und Dennis war einfach nur gefahren, um möglichst weit von da weg zu kommen. Er hatte während der Flucht weder auf Schilder, noch auf was anderes geachtet, was er jetzt bereute. Zudem plagte Dennis die Frage, wieso er Tyler und Robby wieder mitgenommen hatte, aber ihn nicht, obwohl er ja auch Sklave gewesen war.
Als Tristan keine weiteren Fragen an Daryl hatte, zeigte Julia ihm das Zimmer von Diego. Diego war in letzter Zeit ohnehin nicht mehr hier drin gewesen, da er immer bei Julia schlief und so gesehen schon bei ihr eingezogen war, also war es kein Problem, wenn Daryl das Zimmer nutzte, für die Zeit, die er hier war. Daryl bedankte sich bei ihr. Daryl wollte sich auch gleich daran machen, nach dem vermissten Pferd zu suchen. "Ich kann nicht versprechen, dass ich es finde, aber ich tu mein bestes...", sagte er und Julia bat ihn, kurz zu warten. Dann verschwand sie für eine Weile und als sie wiederkam, hatte sie einen schwarzen Cowboyhut dabei. Das war Diegos Hut, den er verloren hatte, als er von Mephistos Männern überwältigt worden war. Julia meinte, dass das Pferd ihn dann vielleicht noch eher für Diego halten würde. Der Hut war zwar nicht Daryls Stil, aber wenn er dem Zweck diente, würde er ihn anziehen. Julia bat ihn, auf den Hut acht zu geben, da er das Einzige war, was sie im Moment noch von Diego hatte. "Mach ich...", sagte Daryl und nahm sich seine Armbrust, die noch am Lenker seines Bikes klemmte. Er würde zu Fuß nach dem Pferd suchen, denn so konnte er besser nach Fährten suchen. Mit dem Hut sah er noch mehr nach Diego aus, doch die meisten Leute hier wussten inzwischen, dass er nicht Diego war. Als er sich auf dem Weg zum Tor machte, kam Ellie zu ihm, die sich mit einem Jungen unterhalten hatte. Sie fragte, ob er jetzt den Hengst fangen wollte, woraufhin er nickte. "Ja, hab ich vor...Julia hat mir Diegos Hut gegeben, da sie meint, dass sich der Hengst dann eher täuschen lässt. Ellie meinte daraufhin, dass es vielleicht sogar klappen würde, wenn Daryl nicht sprach. "Werd versuchen, mich zu beherrschen, wenn wir ihn gefunden haben...", sagte Daryl und Ellie kam mit, um ihm bei der Suche zu helfen.
@Ellie
@Julia Carson

Ellie atmete erleichtert auf, als sie die hohen Mauern ihres Zuhauses erblickte. Endlich fühlte sie sich wieder sicher. Daryl hingegen blieb wachsam, da er nicht wusste, was ihn erwarten würde. Am Tor gab es keinerlei Schwierigkeiten. Eine der Wachen rief sogar, dass Ellie und Diego zurück seien. Das brachte Ellie zum Lachen, denn man hatte Daryl mit Diego verwechselt.
Kurz darauf kam Julia angerannt, warf sich Daryl an den Hals und küsste ihn. Ellie musste kichern, als Julia merkte, dass es gar nicht Diego war. Daryl blieb ruhig und stellte sich vor. Er erklärte, dass er Ellie geholfen und sie nach Hause gebracht hatte. Julia erzählte ihnen dann, dass eins der Pferde weggelaufen war. Ellie sagte, dass es Diegos gefährlicher Hengst war, der nur Diego an sich heranließ. Daryl glaubte nicht so recht, dass das Pferd wirklich so gefährlich war und meinte, dass er es vielleicht einfangen könnte. Besonders, weil alle ihn ohnehin für Diego hielten. Also vielleicht auch das Pferd?
Vielleicht würde es wittern, dass er nicht Diego ist. So sicher wusste sie das nicht.
Bevor sie losgingen, um das Pferd zu suchen, sollte Daryl aber zu Tristan, der Jesus vertrat. Daryl fragte, ob dieser Ort hier sowas wie 'ne Sekte war da der Anführer "Jesus" genannt wurde, was Ellie und Julia zum Lachen brachte. Ellie erklärte ihm dann, warum Jesus so genannt wurde.
"Du willst wissen, warum er Jesus genannt wird?" fragte sie mit einem Grinsen. "Ganz einfach: Er sieht eben so aus. Lange Haare, Bart, total ruhig und freundlich. Eben wie Jesus, nur dass er keine gewellten Haare und keine dunklen Augen hat. Seine Haare sind glatt, und seine Augen sind abgefahren blau." erzählte sie Daryl. "Nicht, dass es mich interessiert. Er ist ein alter Mann und ich .. na ja,egal." Sie sprach den Satz nicht zu Ende und wechselte schnell wieder das Thema zu Jesus.
"Außerdem kann er sich unglaublich leise bewegen. Man merkt kaum, wenn er ankommt. Manchmal steht er plötzlich hinter einem, ohne ein Geräusch. Voll der Ninja." Sie zuckte kurz mit Schultern.
"Irgendwer hat ihn dann Jesus genannt, erzählt man sich hier, irgendwelche Freunde glaube ich, ob welche aus Hilltop oder ob das lange vorher war irgendwo anders weiß ich nicht. Vielleicht wars sein Mann, der ihm den Namen gegeben hatte und der Name ist einfach geblieben."
Ellie wusste nicht, dass es in Wirklichkeit seine kleine Schwester war, die ihn als erstes so nannte, als Jesus gerade erwachsen wurde und sie noch fast ein Kind war.
Sie warf Daryl einen kurzen Blick zu und grinste. "Mehr ist es nicht. Er sieht so aus, benimmt sich so. Fertig."
Im Büro entdeckte Daryl den kleinen Jungen im Laufstall. Ellie mochte den kleinen Tom sehr, er war fast immer fröhlich, im Moment wohl nicht, da seine Daddys nicht bei ihm waren.
Während des Gesprächs fiel Tristan auf, wie ähnlich sich Daryl und Diego sahen. Daryl verstand das nicht, denn er hatte nur einen Bruder, Merle. Julia äußerte vorsichtig den Gedanken, dass vielleicht ein Zwilling bei der Geburt weggegeben worden war, weil Diego niemals hatte schreien können. Ellie beobachtete, wie Daryl darüber nachdachte.
Dann bekam Daryl von Tristan Diegos Zimmer zugewiesen, und Julia brachte ihn dorthin. Diego schlief ohnehin fast nur noch bei Julia. Ellie fand es merkwürdig, wie sehr Daryl Diego ähnelte und doch so anders wirkte. Daryl wollte sofort los, um nach dem Pferd zu suchen. Julia holte noch Diegos Cowboyhut, damit der Hengst ihn leichter verwechseln würde, und bat ihn, gut auf den Hut aufzupassen.
Als Daryl zum Tor ging, lief Ellie zu ihm. Sie hatte eben noch mit Victor, den sie sympathisch fand, im Büro gesprochen, sich dann verabschiedet und war Daryl nach draußen gefolgt, als sie merkte, dass er aufbrechen wollte. Er erklärte, er wolle jetzt den Hengst suchen. Ellie meinte, er solle besser nicht sprechen, sonst würde das Pferd den Unterschied bemerken. Daryl versprach, es zu versuchen.
Dann machten sie sich gemeinsam auf den Weg, um das vermisste Pferd zu suchen. Ellie hoffte, dass alles gutgehen würde. Sie vertraute Daryl, und der Hut würde bestimmt helfen. Ellie lief an Daryls Seite in den Wald. Unter den hohen Bäumen war es kühl und still, nur das Rascheln der Blätter und das Knacken kleiner Äste unter ihren Schuhen war zu hören. Den Weg kannte Ellie gut, schließlich war sie hier schon oft gewesen. Trotzdem fühlte sie sich sicherer, weil Daryl neben ihr ging. Es war fast wie mit Diego.
Daryl blieb immer wieder stehen und kniete sich nieder. Ellie sah zu, wie er mit der Hand über den Boden strich. Er sagte nichts, wie sie es ihm geraten hatte, wirkte aber sehr konzentriert. Auch Ellie beugte sich hinunter und versuchte, das Gleiche zu erkennen wie er. "Sind da Spuren?", fragte sie leise. Daryl nickte nur. Im weichen Waldboden waren tatsächlich große, runde Hufabdrücke zu sehen, die eindeutig von einem Pferd stammen mussten. Vielleicht gehörten sie zu dem Hengst.
Man konnte sogar sehen, in welche Richtung es gelaufen war. Ellie war ein wenig stolz darauf, dass sie es selbst bemerkt hatte. Gemeinsam folgten sie den Spuren tiefer in den Wald. Hier und da war Gras platt getreten oder kleine Zweige waren abgebrochen. Ellie hielt die Augen offen und deutete immer wieder auf Dinge, die ihr auffielen. Daryl nickte nur stumm zur Bestätigung. Der Wald wurde dichter, und Ellie merkte, wie die Luft kühler wurde. In der Ferne hörte sie einen Vogel. Plötzlich hob Daryl die Hand, um sie anzuhalten. Sofort blieb Ellie stehen. Er zeigte auf eine Stelle, an der der Boden besonders aufgewühlt war. Das Pferd musste hier gestanden haben, vielleicht um zu grasen oder die Gegend zu betrachten. Hoffentlich war es nicht von Untoten angegriffen worden, dachte Ellie. "Glaubst du, es ist noch in der Nähe?", flüsterte sie.Daryl blickte sich aufmerksam um, während Ellie vor Aufregung ein Kribbeln im Bauch spürte. Vielleicht würden sie den Hengst wirklich bald finden. Sie atmete tief durch und folgte Daryl weiter zwischen den Bäumen hindurch, immer den Spuren hinterher.
@Daryl Dixon

Victor war einfach froh, dass man ihn nicht weggeschickt, sondern aufgenommen hatte. Zudem hatte er das Glück, dass es hier offenbar auch Ärzte gab, die ihm helfen konnten. Gut, das Auspumpen des Magens war sehr unangenehm gewesen, aber es hatte geholfen und Victor ging es besser. Nach der Behandlung durfte er sich ausruhen und schlief die ganze Nacht durch. Er war völlig erschöpft und schlief daher die ganze Nacht durch. Vor allem schlief er auch endlich mal wieder richtig gut. Das war in den letzten Monaten überhaupt nicht möglich gewesen. Um einmal etwas zu schlafen, musste er sich in einem Haus in einer Kammer verstecken. In einem richtigen Bett hatte er schon lange nicht mehr geschlafen.
Daher schlief er am nächsten Morgen recht lange und wurde erst wach, als das Frühstück gebracht wurde. Da sich sein Magen erst noch erholen musste, bekam er erstmal nur Milchbrei mit Banane und Kamillentee. Damit war er auch völlig zufrieden, denn er war ja froh, dass er endlich mal wieder was richtiges zu Essen hatte. Die letzten Monate hatte er sich von dem ernährt, was er hatte finden können und das war nicht viel gewesen. Daher hatte er ja aus Verzweiflung den Fehler gemacht und Pilze gesammelt. Zum Glück hatte er keine tödlich giftigen Pilze gegessen. Das hätte auch anders ausgehen können und Victor schwor, dass er nie wieder einfach irgendwelche Pilze, oder Pflanzen essen würde, wenn er sich nicht sicher war, ob sie giftig, oder essbar waren. Der Bananenbrei schmeckte Victor richtig gut und auch der Kamillentee war gut. Nach dem Frühstück durfte er auch etwas nach draußen, um sich umzusehen.
Das tat er auch und weckte die Aufmerksamkeit eines Mädchens, die ihn gleich ausfragte, ob er schon eine Freundin hatte. Er ließ sie wissen, dass er einen Freund hatte, was das Mädchen offenbar enttäuschte, denn sie ließ die Bemerkung fallen, dass hier alle gut aussehenden Jungs schwul waren. Er entschuldigte sich und fragte Julia, die ihn begleitete, ob er etwas fasches gesagt hatte. Sie erklärte ihm, dass das Mädchen, das Sarah hieß, nur gerne einen Freund hätte, aber mit der bestehenden Auswahl nicht zufrieden war. Da konnte Victor leider nicht helfen, denn er liebte Benji und vermisste ihn sehr. Dann ließ Julia ihn erstmal stehen, da es wohl am Tor etwas gab, wo sie unbedingt hin musste. Victor sah sich daher erstmal allein weiter um.
Nach einiger Zeit kam ein anderes Mädchen zu ihm, die sich als Ellie vorstellte. "Hi, ich bin Victor...", stellte er sich vor und unterhielt sich eine ganze Weile mit ihr. Mit Ellie konnte man sich gut unterhalten, denn sie versuchte absolut nicht mit ihm zu flirten. Das fand er gut. doch als der Mann, mit dem Ellie gekommen war, offenbar wieder aufbrechen wollte, verabschiedete sie sich von ihm. "Okay, man sieht sich...", sagte er und hoffte, dass das auch wirklich so war, denn er mochte Ellie. Victor bekam mit, dass Ellie und der Mann, der Daryl hieß, nach einem Pferd suchen wollten. Victor hätte gern geholfen, aber er musste sich noch ausruhen. Also ging er wieder ins Haus und ins Krankenzimmer, das er recht schnell wiederfand. Das Haus war sehr groß und hier wohnten sicher auch noch viele andere Leute. Victor ging noch nicht ins Krankenzimmer zurück, sondern sah sich das Haus an, das wirklich sehr schön war. Nach einer Weile kam Julia wieder zu ihm. "War das dein Mann...?", fragte Victor, denn er hatte ja gesehen, wie sie den Mann geküsst hatte, als er angekommen war.
@Ellie
@Julia Carson

Auf dem Weg zur Krankenstation überlegte Jax, was er tun konnte, damit sie alle hier heil rauskamen. Mephisto musste endlich kapieren, dass das, was er mit ihnen machte überhaupt nicht in Ordnung war. Jax verstand nicht, wieso dieser Mann so ein großes Problem damit hatte, einfach nur freundlich um Hilfe zu bitten. Dann wäre all das überhaupt nicht passiert. Jax hätte doch niemals eine freundliche Bitte um Hilfe abgelehnt. Auf der Krankenstation erzählte er seinen Leuten, was passiert war und ging dann rüber in den Pausenraum, in dem sich die Ärztin mit Diego befand. Da Jax was mit der Ärztin zu besprechen hatte, verließ Diego den Raum. Jax legte ihm kurz eine Hand auf die Schulter und nickte ihm zu. Dann wandte er sich an die Ärztin, der er erklärte, dass Mephisto morgen operiert werden wollte. "Du musst ihm dann sagen, dass er heute Abend ab 10 nichts mehr Essen darf und nur noch Wasser trinken darf...wenn er morgen nicht nüchtern ist, wird das mit der OP nichts...", sagte er und sie schlug vor, rüber zu gehen und alles vorzubereiten. Jax nickte und folgte ihr.
Während sie das OP Besteck vorbereiteten, fragte Jax, wie die Leute hier zu Mephisto standen. Offenbar mochte ihn der Großteil. Das die Sklaven ihn hassten, hatte sich Jax schon irgendwie gedacht, aber er fragte sich, wer der Nachfolger sein würde, falls Mephisto sterben sollte. Die Frage beantwortete Juliet ihm, ohne, dass er überhaupt gefragt hatte. Sie erzählte ihm, dass im Fall von Mephistos Tod Cyle den Anführerposten übernehmen würde und das wollte hier niemand. "Also ist es den Leuten wichtig, dass Mephisto Anführer bleibt, solange es nur möglich ist...?", fragte er und sie schien zu merken, dass er sich einen Plan überlegte. Sie trat dicht an ihn heran und warnte ihn, dass er gut überlegen musste, was er tat, da sonst zuviele Leben auf dem Spiel standen. Das war Jax durchaus bewusst, daher musste sein Plan auf jeden Fall aufgehen. Jetzt, wo er wusste, dass niemand hier wollte, dass Cyle Anführer wurde, dachte sich Jax, dass sie dann wohl auf seine Forderungen eingehen würden.
Als er zusammen mit Juliet schließlich alles für die OP am nächsten Morgen vorbereitet hatte, warteten schon die beiden Männer, die ihn wohl in eine Zelle, oder sonst wohin bringen würden. Die beiden sagten nichts, als er fragte, wo sie ihn hinbrachten. "Fein....wie ihr wollt...", sagte er genervt und wandte sich dann wieder an Juliet. "Ich hab wohl keine andere Wahl, als mitzugehen..wenn ich mich irgendwie widersetze, erfährt es Mephisto und lässt Jesus irgendwas anutun und das will ich nicht..", sagte er und wünschte ihr dann eine gute Nacht.
Die beiden Männer brachten ihn nicht, wie erwartet wieder in den Bereich, wo die Gefangenen eingesperrt waren, sondern diesmal ging es woanders hin. Jax stellte keine Fragen und folgte den beiden Typen einfach nur. Die würden ihm wahrscheinlich eh nicht antworten. Schließlich blieben sie vor einer Tür stehen, die einer der Beiden aufschloss und öffnete. "Rein da...", sagte er und Jax tat, was verlangt wurde. Kaum war er drin, wurde die Tür auch schon wieder geschlossen und verriegelt. "Ja, du mich auch...Blödmann...", murmelte Jax vor sich hin und machte große Augen, als er sah, dass er nicht alleine war. Auf dem Bett lag Jesus, der offenbar genauso wenig damit gerechnet hatte, wie er. "Tigerchen...", sagte Jax und lief zu seinem Mann, den er in den Arm nahm und an sich drückte. Die Umarmung dauerte ziemlich lange, bis Jax sich schließlich ein wenig löste und seinen Mann besorgt ansah. "Haben die dir was getan...?Geht es dir gut....?", fragte er und musterte Jesus. Auf den ersten Blick konnte er, bis auf das blaue Auge keine weiteren Verletzungen erkennen.
@Dr.Juliet Burke
@Paul Rovia (Jesus)

Kaum war Jax mit den Männern verschwunden, machte sich Juliet sofort auf den Weg. Ohne zu zögern, ohne Umwege oder kurze Pausen, ging sie direkt den langen Flur hinunter bis zu der schweren Tür, hinter der Mephisto sein Büro hatte. Es waren nur ein paar kurze, aber wichtige Informationen, die sie ihm noch geben musste und sie wollte sicher sein, dass er sie auch wirklich verstand.
Sie klopfte einmal, öffnete die Tür und trat ein. Mephisto saß an seinem Schreibtisch, scheinbar in Gedanken versunken, doch als er ihre Schritte hörte, hob er den Kopf. Sofort fixierte er sie, aufmerksam wie immer. Er sagte kein Wort, aber sein Blick stellte eine stumme Frage, Was gibt es?
Juliet trat näher und blieb vor seinem Schreibtisch stehen. "Ich wollte dir nur kurz etwas zur Vorbereitung für morgen sagen." begann sie gelassen. "Es ist nichts Kompliziertes, aber wirklich wichtig."
Mephisto richtete sich etwas auf. Sein Körper verriet, dass er ihr genau zuhörte.
"Ab 10 Uhr heute Abend darfst du nichts mehr essen." erklärte sie ihm klar und langsam. "Gar nichts. Kein Snack, keine Kleinigkeit, nichts." Sie hob dabei leicht die Hand, um die Wichtigkeit zu unterstreichen.
Mephisto nickte knapp, als Zeichen, dass er es aufgenommen hatte.
"Und ab dann darfst du nur noch Wasser trinken", fuhr sie fort. "Bis etwa Mitternacht, danach bitte gar nichts mehr."
Mephisto runzelte leicht die Stirn,nicht kritisch, eher nachdenklich.
Juliet musterte ihn und nickte leicht. "Es ist eine Vorsichtsmaßnahme, damit die Operation möglichst reibungslos verläuft.“
Mephisto warf ihr einen kurzen, prüfenden und zugleich zustimmenden Blick zu.
"Gut." sagte Juliet leise. "Dann weißt du jetzt alles, was du wissen musst." Ihre Stimme klang bemüht freundlich, doch ein Hauch von Ärger ließ sich nicht überhören.
Juliet drehte sich zur Tür, hielt aber noch einmal inne. "Vergiss es nicht, es ist wichtig, dass du’s einhältst.“ Sie warf ihm einen kurzen Blick über die Schulter zu.
Dann verließ sie das Büro, leicht verärgert aber auch beruhigt, weil die letzte wichtige Information nun geklärt war.
@Mephisto
RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 25.11.2025 13:03von Paul Rovia (Jesus) •
| 2.454 Beiträge
Jesus hob den Kopf, als sich die Tür öffnete, erst zögerlich, dann erschrocken, als er erkannte, wer in den Raumgeschoben wurde. Für einen Moment setzte sein Herz aus. Die Männer blieben stumm, machten keinerlei Anstalten, etwas zu erklären. Die Tür fiel ins Schloss, wurde verriegelt, und plötzlich herrschte wieder absolute Stille.
Jax stand im Raum.
Einen Moment lang konnte Jesus es kaum glauben. Die Stunden ohne ihn hatten sich endlos angefühlt, und in seinem Inneren hatte sich die Angst festgesetzt, dass sie ihm etwas antun würden. Doch jetzt stand Jax hier, lebendig und bis auf Kleinigkeiten unverletzt. Er sah erschöpft aus.
Als Jax sich ihn ansah, lächelte Jesus und stand auf. Er brauchte keinen einzigen gesprochenen Satz, um zu verstehen, was in Jax vorging. Die Erleichterung, die Sorge und die Anspannung standen ihm klar ins Gesicht geschrieben.
Jax kam auf ihn zu, ohne zu zögern und zog Jesus in seine Arme. Die Umarmung war stark, fester als sonst, und Jesus erwiderte sie sofort, als würde er ihn damit festhalten wollen, damit keiner der Männer ihn erneut von ihm wegreißen konnte.
Er spürte Jax’ Herzschlag. Und je länger sie sich hielten, desto mehr fühlte er, wie sich die Anspannung der letzten Stunden etwas löste.
Als Jax sich ein wenig löste, sah Jesus zu ihm auf. Seine Hände blieben an Jax’ Armen liegen, fast so, als hätte er Angst, dass er verschwinden könnte, wenn er losließ. Jax musterte ihn, suchte nach Verletzungen und Jesus wusste genau, was die Frage in seinen Augen bedeutete.
Jax wollte erfahren, und fragte dann ob sie ihm etwas getan und ob es ihm gut geht.
Er schüttelte langsam den Kopf. "Nein, nichts Schlimmes. Nur das blaue Auge." Es schmerzte, war aber auszuhalten. Wirklich schlimme Verletzungen hatte er nicht, jedenfalls noch nicht, und er hoffte, dass es auch so bleiben würde.
Vorsichtig hob Jesus eine Hand und legte sie an Jax’ Wange. Sein Daumen strich sanft über die Haut, eine beruhigende, wortlose Geste. Er wollte ihm zeigen. Ich bin hier. Ich bin ok. Und du auch.
Er betrachtete seinen Mann aufmerksam, den Stress in seinen Augen, die Müdigkeit, die Angst um ihn und die anderen konnte Jesus erkennen. Und je länger er Jax ansah, desto sicherer wurde er sich. Jax hatte zu viel durchgestanden, während er weg war.
Jesus zog ihn wieder näher an sich. Er legte den Kopf gegen Jax’ Schulter, schloss die Augen und atmete tief ein.
Jax war hier. Und das war das Einzige, was für diesen Moment zählte.
@Jax Rovia

Nachdem Mephisto die Beiden hatte wegbringen lassen, lehnte er sich in seinem Stuhl zurück und dachte nach. Immer wieder kamen ihm Bilder in den Kopf, wie der Arzt ihn während der OP ständig angrapschte und an Stellen anfasste, wo ihn kein Mann anfassen sollte. Dann kamen ihm aber auch wieder die Worte des Arztes in den Kopf. Er hatte gesagt, dass er sowas niemals tun würde und nicht nötig hatte. Mephisto hoffte sehr, dass das auch stimmte. Er war immernoch in Gedanken versunken, als es an der Tür klopfte. Das Klopfen nahm er nicht wahr und auch nicht das Öffnen der Türe. Erst, als er Schritte wahrnahm, die auf ihn zukamen, hob er den Kopf. Es war Juliet, die er nichtmal fragen musste, was sie wollte, da sie ihm die Frage schon von den Augen ablas und ihm direkt sagte, weshalb sie hier war. Sie erklärte ihm, dass er nach 22 Uhr nichts mehr essen und nur noch Wasser trinken durfte. "Ist gut...", sagte er und nickte, als sie ihm nahelegte, dass er sich auch auf jeden Fall daran halten sollte, da es für die OP wichtig war.
Er merkte, dass sie sich bemühte freundlich mit ihm zu sprechen, doch man hörte heraus, dass sie verärgert war. Mephisto wusste ja, wie sie darüber dachte, wie er andere Menschen behandelte, aber er war der Meinung, dass es so, wie er es machte am Besten war. Und dennoch brachten ihn die Worte des Arztes wieder zum Grübeln. Kaum war Juliet zur Tür raus, stand er auf und lief ihr nach. "Warte bitte...komm nochmal zurück...Mir geht das, was der Arzt gesagt hat, nicht mehr aus dem Kopf...Ich kann irgendwie nicht glauben, dass er und seine Leute mir geholfen hätten, wenn wir einfach nur höflich gefragt hätten....Da wäre doch dann sicher auch ein Haken dran gewesen, oder was meinst du...?", fragte er die Ärztin, die leicht den Kopf schüttelte und meinte, dass sie dann sicher nur was als Gegenleistung gewollt hätten. Schließlich hatte es noch nie was umsonst gegeben und unter normalen Umsänden hätte Mephisto für die OP bezahlen müssen, also war ein kleiner Handel in diesen Zeiten jawohl das kleinere Übel. ZUdem hielt sie ihm vor, dass das, was er getan hatte, ein absolutes No-Go war. Dass der Arzt irgendwas ausheckte, verriet sie Mephisto nicht. Vielleicht musste er wirklich mal auf die Fresse fallen, um es zu kapieren, dass der Weg, den er ging, der Falsche war. "Ich denk drüber nach...", sagte er dazu nur und seufzte dann. "Kannst du Morgen aufpassen, dass er mich nicht da anfasst, wo er nicht anfassen sollte...? Ich fühl mich unbehaglich, weil ich ausgerechnet an einen schwulen Arzt geraten bin, aber eine Alternative hab ich ja nicht..", sagte er und als Juliet wissen wollte, wo er ihn untergebracht hatte, seufzte er leise. Ich hab ihn zu seinem Mann bringen lassen, was die in dem Zimmer machen, will ich lieber nicht wissen....Hauptsache, er ist Morgen nicht zu müde für die OP....", sagte er und ließ Juliet dann gehen, da sie meinte, dass er sich wegen sowas wohl keine Sorgen machen musste.
@Dr.Juliet Burke
Juliet hatte Mephisto bereits den Rücken zugewandt, als er sie im Flur zurückrief. Eigentlich hatte sie gehofft, der Tag würde nun endlich ein Ende finden, doch der Tonfall in seiner Stimme ließ sie anhalten. Sie drehte sich langsam um, sah ihn an, er wirkte unsicher, angespannt, fast verletzlich. Ein Anblick, den man bei ihm selten erlebte.
Er sprach davon, wie ihm die Worte des Arztes nicht aus dem Kopf gingen, davon, dass er nicht glauben konnte, die beiden hätten ihm einfach so geholfen, wenn man nur höflich gefragt hätte. Juliet hörte ihm zu, verschränkte die Arme und schüttelte den Kopf. Sie wirkte äußerlich gelassen, doch man konnte erkennen, dass sie innerlich noch immer über sein Verhalten wütend war.
Sie sagte ihm unmissverständlich, dass es unter normalen Umständen nie kostenlos gewesen wäre.
"Mephisto, niemand macht so eine Operation ohne Gegenleistung. Niemand. Es gibt immer etwas. Immer. Aber er hätte geholfen, ohne zu zögern.
Ja, davon bin ich überzeugt, auch ohne Drohungen. Das hätte den Menschen dort viel Leid erspart. Aber jetzt kannst du nicht mehr zurück. Lass dich morgen operieren und lass ihn sowie alle anderen gehen. Auch die beiden Teenager. Sie sind jung und brauchen ihre Freiheit. Du hast hier genug Leute."
Sie verschränkte die Arme, ihre Stimme wurde schärfer.
"Und was du getan hast war ein absolutes No-Go. Da gibt es keine Rechtfertigung. Nicht "ich musste", nicht "es war nötig". Es war falsch."
Kurz sah sie ihn durchdringend an, als wolle sie prüfen, ob bei ihm wenigstens ein Funken Einsicht ankam.
"Irgendwann musst du verstehen, dass deine Art nicht immer der richtige Weg ist. Vielleicht…" Sie seufzte. "brauchst du wirklich einmal eine ordentliche Lektion, um das zu verstehen."
Was sie ihm jedoch bewusst verschwieg war, dass der Arzt längst etwas plante. Vielleicht war es genau die Art Realitätsschock, die Mephisto endlich zum Nachdenken bringen würde.
Als er schließlich darum bat, dass sie morgen bei der OP darauf achten sollte, dass ihn der Arzt nicht da anfasst, wo er nicht anfassen sollte, zog Juliet langsam eine Augenbraue hoch. Noch mehr, als er betonte, dass er sich unwohl fühle, weil er ausgerechnet an einen schwulen Arzt geraten sei. Und er erzählte er ihr dann, dass er den Arzt zu dessen Mann hatte bringen lassen. In ein gemeinsames Zimmer. Für die ganze Nacht.
Juliet blinzelte. Dann musste sie leise lachen.
"Du hast zwei erwachsene verheiratete Männer, die seit einigen Tagen keine Ruhe hatten, allein in ein Zimmer gesteckt… und fragst dich jetzt, was sie da drinnen tun?"
Sie trat einen Schritt auf ihn zu und senkte ihre Stimme leicht.
"Mephisto, glaub mir, die werden heute Nacht garantiert nicht viel schlafen. Und nein, das wird morgen überhaupt nichts beeinträchtigen, außer vielleicht, dass die beiden besser gelaunt und entspannter sein werden als du."
Ein kurzer Funken Belustigung blitze in ihren Augen auf, bevor sie ernster wurde.
"Und mach dir wegen des "Anfassens" keine Sorgen. Nur weil jemand schwul ist, heißt das nicht, dass er dich an Stellen anfasst, die nicht nötig sind für die OP. Professionelle Ärzte beachten Grenzen,selbst in diesen Zeiten. Jedenfalls dieser Arzt.
Du bist sein Patient, mehr nicht. Er ist verheiratet und wirkt wie eine treue Seele. Dennoch, ich bin morgen dabei. Ich halte ein Auge auf alles. Wenn dir das hilft, ruhiger zu bleiben."
Sie tippte ihm leicht gegen die Brust, fast schon freundschaftlich.
"Aber jetzt geh schlafen und vergiss auf keinen Fall die Regeln. Nach 10 Uhr kein Essen mehr, nur Wasser. Nach Mitternacht gar nichts mehr." Damit ließ sie ihn stehen und ging den Flur entlang.
Je weiter sie sich entfernte, desto mehr Spannung fiel von ihr ab. Sie kam an einem kleinen Fenster vorbei, blieb einen Moment stehen und blickte in die dunkle Nacht hinaus. Der Gedanke an das, was Jax und Jesus vermutlich gerade in ihrem Zimmer taten, entlockte ihr ein leises, genervtes wegen Mephisto und zugleich amüsiertes Schnaufen.
"Mephisto würde sterben, wenn er wüsste, wie die beiden gerade ihre freie Zeit nutzen."
Der Gedanke hob ihre Stimmung merklich. Juliet mochte den Gedanken, dass die zwei vermutlich jetzt gerade glücklich waren.
Schließlich erreichte sie ihr Zimmer. Als sie die Tür hinter sich schloss, umfing sie eine wohltuende Ruhe. Keine Stimmen, keine Fragen, keine absurden Gespräche über schwule Ärzte und Mephistos merkwürdige Ängste. Er machte sich anscheinend keine Gedanken über die Risiken des schweren Eingriffs morgen aber darüber das der schwule Chirurg ihn unsittlich berühren könnte während er in der Narkose liegt.
Juliet lehnte sich für einen Augenblick an die Tür, atmete tief durch und spürte, wie ihr Körper langsam losließ. Sie zog ihre Schuhe aus, hängte ihre Jacke über den Stuhl und löste ihre Haare, die dann über ihre Schultern fielen. Sie zündete eine Kerze an und das warme flackernde Licht tauchte den Raum in eine angenehme, beruhigende Atmosphäre.
Juliet nahm ein Glas Wasser, trank einen Schluck und ließ sich aufs Bett sinken. Ihre Gedanken schweiften noch einmal kurz zu Mephisto,seiner Unsicherheit, seinem Misstrauen, seinem völlig verdrehten Bild der Situation. Und dazu, wie er wohl keine Sekunde daran gedacht hatte, was die beiden Männer in dem Zimmer tatsächlich taten, nachdem er Jax zu seinem Mann hatte bringen lassen. Ein müdes, sanftes Lächeln glitt über ihre Lippen.
Wenn er wüsste, was auf ihn zukommt.. dachte sich Juliet.
Sie legte sich richtig hin, pustete die Kerze aus,zog die Decke bis zum Kinn und schloss die Augen. Die Müdigkeit packte sie augenblicklich. Mit dem letzten, fast flehenden Gedanken "Bitte lass das Chaos morgen erst nach meinem ersten Kaffee anfangen" schlief sie tief ein.
@Mephisto
Besucher
1 Mitglied und 1 Gast sind Online: Daryl Dixon
Besucherzähler Heute waren 59 Gäste und 1 Mitglied, gestern 184 Gäste und 1 Mitglied online. |
Forum Statistiken
|
Walking Talk
1
| Einfach ein eigenes Forum erstellen |

.
.
.
.
.
Antworten
Besucher

Forum Statistiken