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Wir suchen noch ganz dringend Aaron und Eric. Ohne euch ist Hilltop unvollständig! Bitte meldet euch! Hartlan Carson wird auch dringend gesucht, also melde auch du dich bitte! Die Moonlight Kolonie sucht noch weitere Bewohner! Gerne Free Characters, aber auch Seriencharaktere, die mal einen Tapetenwechsel brauchen, sind herzlich willkommen.

An Aus


#881

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 30.11.2025 00:21
von Jax Rovia | 2.104 Beiträge

Da Jax ja keine andere Wahl hatte, ließ er sich von den beiden Männern von der Krankenstation wegbringen. Zur Zeit waren ja alle Patienten versorgt und falls etwas sein sollte, war ja auch noch Juliet da. Jax wurde ja hier wie ein Gefangener behandelt, was ihm überhaupt nicht gefiel. Sie waren doch auf dem besten Wege, sich friedlich mit Mephisto zu einigen und nun hatte der so reagiert und Jesus eingesperrt, um Jax zu erpressen. Jax verstand den Sinn dahinter nicht. Wenn Mephisto doch einfach seine Forderungen angenommen hätte, dann hätte er ihm doch freiwillig geholfen. Jetzt dachte Jax darüber nach, was er tun konnte, um zu erreichen, dass Jesus und die anderen wieder frei gelassen wurden. Er hatte schon eine Idee und hoffte sehr, dass die Leute darauf anspringen würden und dann tun, was er verlangt. Jax hoffte, dass es klappt, denn er hatte nur diese eine Möglichkeit.

Die Männer brachten ihn, nicht wie erwartet, wieder zum Gefangenenbereich, sondern woanders hin. Hier war es weitaus angenehmer, als unten in dem feuchten, kalten Zellentrakt der Gefangenen. Hier war es auch weitaus sauberer. Jax sah einen Mann, der einen Overall anhatte, den wohl hier vorher auch die Insassen getragen hatten. Der Mann musste wohl einer der Sklaven sein, die nicht freiwillig hier waren. Jax fragte sich, ob die sich auf seine und Jesus Seite stellen würden, sollte es irgendwann noch zu einem Krieg kommen. Der Mann hatte einen Putzwagen bei sich und Jax nickte ihm freundlich zu. Schließlich kamen sie bei einem Raum an, der von einem der Männer aufgeschlossen wurde und er die Tür öffnete. Jax wurde recht unfreundlich aufgefordert dort hineinzugehen, aber er tat, was verlangt wurde. "Ja, du mich auch...Blödmann....", murmelte Jax, als die Tür hinter ihm wieder verschlossen wurde. Jax seufzte und sah sich um. Als er Jesus entdeckte, fiel ihm ein riesiger Stein vom Herzen, denn Jesus sah nicht allzuschwer verletzt aus.

Jax eilte gleich zu ihm und schloss ihn fest in seine Arme. "Tigerchen....Bist du verletzt...?Haben die dir was getan...?", fragte er besorgt, doch bis auf das blaue Auge, das man ihm ja schon kurz nach der Ankunft verpasst hatte, schien er keine weiteren Verletzungen zu haben. Jesus bestätigte dann auch, dass er nur das blaue Auge hatte. So eins hatte Jax ja nun auch von Mephisto bekommen und es tat auch immernoch etwas weh. Jax war erschöpft, gestresst und hatte Angst um seine Familie und Freunde. Daher musste sein Plan Morgen früh unbedingt funktionieren. Immerhin würde man ihn und Jesus für die Nacht in Ruhe lassen, so konnte er sich etwas entspannen. Er und Jesus umarmten sich und Jesus legte den Kopf an seine Schulter. Jax kuschelte mit ihm und atmete ebenfalls einmal tief durch. "Ich habe einen Plan, wie wir hier Morgen alle wegkommen...also haltet euch morgen bereit..", flüsterte er ganz leise, gegen das Ohr seines Mannes, damit es niemand sonst hören konnte. Jax traute hier sonst niemandem und wer wusste denn schon, wie dick die Wände hier waren. Er küsste Jesus liebevoll und streichelte ihm sanft über den Rücken. "Ich werden Morgen bei der OP damit drohen Mephisto zu töten, wenn sie nicht tun, was ich verlange...die Leute hängen hier irgendwie schon an diesem Idioten...und werden wohl tun, was ich sage..Ich werde ihnen sagen, dass sie dich und die anderen nach Hause fahren lassen müssen...", sagte Jax und Jesus gefiel das natürlich gar nicht, da er Jax hier nicht allein zurück lassen wollte. "Anders geht es aber nicht, Tigerchen....wenn du hierbleibst, wird er dich wieder als Druckmittel benutzen und das ertrage ich nicht...Mir ist es lieber, wenn du mit den anderen nach Hause fährst....", flüsterte Jax leise und küsste Paul dann nochmal. "Außerdem musst du dann Zuhause dafür sorgen, dass Hilltop auf Mephistos Besuche vorbereitet ist und er uns nicht nochmal so überfallen kann...Falls er doch noch in nächster Zeit sterben sollte, müssen wir uns auch auf einen Krieg vorbereiten...", flüsterte Jax leise und küsste Jesus dann wieder.

@Paul Rovia (Jesus)




Paul Rovia (Jesus)
ist Schockiert.
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#882

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 30.11.2025 14:46
von Paul Rovia (Jesus) | 2.456 Beiträge

Paul hob den Kopf, als er Schritte vor der Tür hörte. Er hatte mit vielem gerechnet, aber nicht damit, dass sich die Tür öffnete und Jax vor ihm stand. Einen Augenblick stockte ihm der Atem, dann hüpfte sein Herz vor Freude, gefolgt von tiefer Erleichterung. Jax war hier. Er war wirklich hier.
Ohne zu zögern stand Jesus auf, und als Jax auf ihn zu eilte, fiel er ihm förmlich in die Arme. Er hielt ihn fest, fast verzweifelt, und vergrub sein Gesicht an Jax’ Hals. Tief atmend spürte er, wie ein Stück seiner Angst von ihm abfiel. Die Stunden ohne Jax hatten sich wie endlose Tage angefühlt, erfüllt von Sorgen, was ihm wohl hätte zustoßen können.
"Mir geht’s gut, wirklich. Es ist nichts Schlimmes, nur das blaue Auge" sagte Jesus leise, während er vorsichtig Jax’ Wange berührte. Doch als sein Blick auf Jax’ eigenes Veilchen fiel, zog sich in ihm alles vor Wut zusammen. Mephistos Schlag hatte gesessen, und Paul hasste es, dass Jax das durchmachen musste.
Er wirkte erschöpft, etwas gestresst und unter Druck. Paul spürte, dass es Jax nicht gut ging. Also hielt er ihn einfach im Arm, legte behutsam seinen Kopf an Jax’ Schulter und genoss für einen Augenblick die Ruhe. Doch dann flüsterte Jax etwas, das Pauls Herz für einen Moment zum Stillstand brachte. Ein Plan. Ein Ausweg. Aber nur für die anderen, nicht für ihn. Langsam hob Paul den Blick, als er begriff, was Jax vorhatte.
Drohen, Mephisto während der Operation zu töten, die Leute dazu bringen, ihn und die anderen freizulassen. Und Jax wollte selbst bleiben.
Paul schluckte schwer. Seine Finger klammerten sich unwillkürlich ein wenig fester in Jax’ Kleidung, als könnte das allein verhindern, ihn zu verlieren. "Jax.." begann er leise. "Du willst, dass ich gehe… ohne dich?"Es klang nicht vorwurfsvoll, nur nach purer, ehrlicher Angst.
Jax erklärte weiter, dass es keine andere Möglichkeit gebe, weil Paul sonst erneut als Druckmittel missbraucht werden könnte, das Hilltop vorbereitet werden musste und es zu gefährlich wäre, wenn er bleibt.
Mit jedem Wort begriff Paul ein wenig mehr und seine Angst wuchs dadurch erneut. Er schloss kurz die Augen, atmete tief durch und lehnte dann sanft seine Stirn an Jax’. Seine Hände strichen beruhigend über dessen Rücken, auch wenn seine eigenen Gedanken alles andere als ruhig waren.
"Wenn das wirklich unsere einzige Möglichkeit wäre, dann würde ich tun, was du verlangst“ flüsterte Paul leise. "Aber Jax … ich sehe nicht nur die Chance in deinem Plan, sondern auch mögliche Konsequenzen. Sehr gefährliche,vor allem für dich, wenn du hier allein zurückbleibst und zuvor gedroht hast, diesen Kerl sterben zu lassen. Du weißt, wie riskant das ist, und ich will nicht einer von denen werden, die nicht wissen, was aus ihrem Mann geworden ist."
Paul atmete schwer, suchte Jax’ Blick. Seine Hände hielten Jax fester, aus Angst, ihn hier allein lassen zu müssen.
"Jax… Du willst das wirklich? Dass ich mit den anderen gehe und du hierbleibst?" Seine Stimme war leise und angespannt, aber ohne Vorwürfe. "Ich verstehe deinen Plan. Wirklich. Und ich verstehe auch, warum du denkst, dass es so sein muss."
Er hob legte eine Hand an seine Wange und strich leicht darüber. "Aber du siehst nur, wie du mich und die anderen schützen kannst. Du denkst keinen Moment daran, wer dich schützt, wenn ich weg bin." Jesus schluckte schwer. "Was, wenn sie dir etwas antun? Was, wenn du nach dieser Drohung nicht mehr hier rauskommst? Ich kann doch nicht einfach weggehen und hoffen, dass du schon irgendwie überlebst."
Er lehnte seine Stirn wieder gegen Jax’, die Nähe beruhigte ihn ein wenig. "Ich will nicht der Typ sein, der draußen frei ist und nicht weiß, was mit seinem Mann passiert ist. Das würde mich zerstören."
Einen Moment herrschte Stille, dann sprach Jesus weiter, leiser, aber bestimmter "Wenn wir das wirklich machen wollen, dann muss es einen Weg geben, wie wir beide zusammen hier rauskommen nach der Operation."
Er blickte Jax dann in die Augen. "Bitte sag mir, was du wirklich fühlst. Nicht nur, was du für richtig hältst. Lass uns das zusammen überlegen und entscheiden. Ich will dich nicht verlieren, Jax." Machte er seinem Mann klar in der Hoffnung, dass er vielleicht bereit ist das Ganze nochmal zu überdenken. Die anderen konnten ja gehen. Er wollte das nur ungern aber er fürchtete, dass es letztendlich so kommen wird, dass er auch zurück nach Hilltop gehen und Jax hier zurücklassen würde, auch wenn er das nicht wollte und der Plan ihm so nicht gefiel.

@Jax Rovia



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#883

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 30.11.2025 22:16
von Jax Rovia | 2.104 Beiträge

Als Jax zu Jesus gesperrt wurde, nahm er seinen Mann in den Arm und ließ die Umarmung sehr lange andauern. Er löste sich nur, um Jesus kurz zu mustern, um zu sehen, ob er noch weitere Verletzungen hatte. Zum Glück war es nicht so. Das blaue Auge war auch mehr, als genug. Es reichte ja auch, dass die anderen aus Hilltop schwerer verletzt waren. Joel hatte zwar auch nur ein blaues Auge von dem Typen, der ihn vergewaltigen wollte, aber das hatte sich Joel nicht gefallen lassen. Als sich Jax vergewissert hatte, dass Jesus ansonsten unverletzt war, drückte er ihn an sich und wollte ihn am Liebsten nicht mehr loslassen. Jax hatte zwar einen Plan, aber es gab keine Garantie, dass dieser auch funktionierte. Im allerschlimmsten Fall würden sie morgen alle sterben. Falls es allerdings so lief, wie Jax hoffte, dann würden sie alle Morgen nach Hause kommen. Jax nur später, als Jesus und die anderen.

Jax erzählte Jesus flüsternd von seinem Plan und Jesus reagierte, wie er es erwartet hatte. Der Plan gefiel Jesus natürlich überhaupt nicht. "Ich will am Liebsten, dass wir alle sofort und zusammen nach Hause fahren, aber das ist nicht möglich....Er wird uns nicht gehen lassen....wenn ich morgen damit drohe, ih zu töten, werden seine Leute euch freilassen. Ich bleibe nur noch solange, wie ich noch gebraucht werde und komme dann nach...", sagte er und drückte Jesus an sich, als er meinte, dass ihm das nicht gefiel. "Ich weiß, mein Schatz..mir gefällt es auch nicht, aber das ist unsere einzige Chance...wenn ihr nicht mehr da seid, hat er kein Druckmittel mehr, um mich zu erpressen und wird mir zuhören müssen....",sagte Jax und strich Jesus über den Rücken, während er weiter mit ihm kuschelte und ihn im Arm hielt. "Sie werden mir nichts tun....Mephisto ist auch mich als Arzt angewiesen....ich denke, mehr als das blaue Auge, wird er sich bei mir nicht wagen...Aber euch würde er etwas antun.....der Gedanke, dass er dich verstümmelt, wenn ich irgendwas tue, was ihm nicht gefällt, macht mir sehr große Angst...Ich liebe dich und will dich nicht verlieren.", sagte Jax und küsste Jesus sanft. Als Jesus dann wissen wollte, was er wirklich fühlte und wollte, strich er ihm über die Wange. "Ich hab richtig große Angst..Ich wünschte es würde eine Lösung geben, bei der wir alle zusammen einfach von hier weg könnten, aber das geht nicht...das würde von uns niemand überleben....Ich will es auch nicht, aber so, wie ich denke, ist es der Einzige Weg, dass wir hierb weg kommen...", sagte er und küsste Jesus nochmal. "Ich weiß, wie schwer es dir fällt, mich zurück zu lassen, aber mir wird er nichts antun....er ist auf meine Hilfe angewiesen. sobald er soweit okay ist, dass Juliet die Nachsorge machen kann, werde ich nach Hause kommen....", sagte er und drückte Jesus wieder eng an sich. "Ich weiß, dass dieser Plan schlimm ist, aber eine andere Chance hier rauszukommen haben wir nicht...", sagte er und seufzte dann leise. Er wünschte, es würde einen anderen Weg geben, denn gefallen tat ihm der Plan auch nicht, doch da mussten sie jetzt wohl durch, wenn sie nicht noch länger hierbleiben wollten.

@Paul Rovia (Jesus)



zuletzt bearbeitet 30.11.2025 22:30 | nach oben springen

#884

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 01.12.2025 13:41
von Paul Rovia (Jesus) | 2.456 Beiträge

Jax hielt Jesus lange im Arm und auch er hielt seinen Mann fest als könnte allein diese Umarmung alles Schlechte und Böse fernhalten, die Angst, den Schmerz und diesen schrecklichen Ort, an dem sie gefangen und in großer Gefahr waren. Jesus war sich dessen sehr wohl bewusst. Trotzdem wollte er Jax hier nicht allein zurücklassen. Alles in ihm sträubte sich dagegen, doch gleichzeitig wusste er, dass Jax recht hatte. Es war ihre einzige Chance, hier herauszukommen. Der Anführer schien nicht der Typ zu sein, der Gefangene einfach gehen lässt. Am liebsten hätte Jesus Jax nie wieder losgelassen, bis ihre Welt wieder sicher war. Aber je länger Jax leise seinen Plan erklärte, desto klarer wurde ihm, dass Jax wirklich recht hatte.
Er hörte jedes Wort, verstand jedes Argument, und dennoch schmerzte es sehr.
Als Jax meinte, er müsste bleiben, hob Jesus langsam den Kopf. In seinen Augen war keine Wut, sondern tiefe, stille Sorge, die nur aus Liebe kommen kann. Er musterte Jax’ Gesicht und legte behutsam die Hand an seine Wange.
"Er will stark sein… Aber er hat genauso große Angst wie ich." dachte Jesus. Er spürte die Anspannung seines Mannes, das angestrengte Atmen und ein leichtes Zittern, das Jax selbst vielleicht gar nicht bemerkte. Genau das brach Jesus fast das Herz. Jax hatte Angst, und der Plan war mehr als unsicher und gefährlich. Wenn es schiefging, würden sie alle hier sterben, wenn es gutging, dürften Jesus und die anderen aus Hilltop gehen, aber nicht Jax. Und das war das Schlimmste für Jesus.
Er wollte ihn wirklich nicht allein hier zurücklassen und überlegte immer noch, hierzubleiben, um ihn zu beschützen. Langsam lehnte Jesus seine Stirn an Jax’ Stirn. Seine Stimme war leise, ruhig und ehrlich. "Ich will nicht, dass du hier allein bleibst, aber ich weiß, dass du es tust, um uns zu beschützen. Doch wer beschützt dich, wenn du allein bist? Natürlich braucht er dich und wird dir nichts antun, aber das wird nicht immer so bleiben."
Er schloss kurz die Augen, atmete tief ein und sprach dann weiter. "Und wenn du dann keinen Nutzen mehr für ihn hast,was glaubst du, wird er tun? Dich einfach nach Hause schicken? Einfach so, nachdem du gedroht hast, ihn während der Operation sterben zu lassen?" Seine Hände wanderten von Jax’ Gesicht zu dessen Nacken und zogen ihn noch ein Stück näher heran. Allein die Vorstellung, Jax morgen zurücklassen zu müssen, schnürte ihm die Kehle zu. Jesus verharrte noch einen Moment regungslos in Jax’ Armen. Als er dann die Erschöpfung bei sich und auch bei Jax spürte, löste er sich ein kleines Stück, sah seinen Mann an und sagte leise. "Komm, legen wir uns hin."
Er nahm Jax’ Hand, führte ihn zu dem Bett, das gerade so für zwei Personen groß genug war und setzte sich zuerst. Das Bett war hart, nicht wirklich gemütlich und die Decke dünn, doch in diesem Moment war ihm das egal. Alles, was zählte, war, dass sie diesen Abend und diese letzte Nacht für längere Zeit, hoffentlich nicht für immer, Seite an Seite verbringen konnten.
Jesus schlüpfte unter die Decke und hob den Arm. Jax kuschelte sich dicht an ihn, und Jesus rückte noch ein Stück näher, als wolle er kein bisschen Abstand zwischen sich und seinem Mann zulassen.
Jesus legte seinen Kopf an Jax’ Brust und lauschte dem ruhigen Herzschlag. Allein dieses Geräusch schenkte ihm ein wenig Ruhe und Frieden. Mit seiner freien Hand strich er langsam über Jax’ Bauch unter dem Shirt und schmiegte sich eng an seinen Liebsten. Dann zog er die dünne Decke etwas höher über Jax und sich und gab ihm einen langen, zärtlichen Kuss auf die Lippen. Mit geschlossenen Augen seufzte er leise und ein wenig betrübt, ehe er seinen Mann erneut küsste. "Ich wünschte, diese Nacht würde ewig dauern." flüsterte er ganz leise nahe an seinen Lippen. Die Angst war noch da. Die Sorge war noch da. Doch in diesem Moment zählte nur eins, dass sie sich hatten und die Nacht gemeinsam verbringen konnten.

@Jax Rovia



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#885

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 01.12.2025 22:28
von Jax Rovia | 2.104 Beiträge

Jax wollte diese Umarmung am Liebsten niemals lösen und wünschte sich, dass diese Nacht ewig dauern würde. Er hatte wahnsinnige Angst vor dem kommenden Tag. Wenn sein Plan schief ging, würden sie morgen alle sterben. Das wollte Jax natürlich nicht, also hoffte er, dass sein Plan aufging und Mephistos Leute auf seine Forderung eingingen.Dann wären immerhin Jesus und die anderen wieder frei und in Sicherheit, sobald sie wieder Zuhause waren. Jax würde hierbleiben müssen, da er die OP ja dann erst noch beenden musste und zudem auch noch einige Nachuntersuchungen machen. Er würde erst gehen können, wenn sicher war, dass es Mephisto gut ging und Juliet sich um die Nachbehandlung kümmern konnte. Das würde sicher noch einige Tage dauern. Jax fühlte sich unwohl, wenn er daran dachte, dass er die nächsten Tage ganz allein sein würde, aber anders ging es nunmal nicht. Wenn sein Plan aufging und Mephistos Leute Jesus und die anderen nach Hause schicken würden, dann hätte Mephisto kein Druckmittel mehr und würde wohl dann vielleicht endlich mal zuhören. Wenn Jax allein hier war, konnte er Mephisto auch Angst machen, was seine Gesundheit anging, oder er konnte sich auch einfach weigern, Mephisto weiter zu behandeln, wenn der sich nicht ändern würde. Wenn keiner aus Hilltop mehr da war, hätte Mephisto keine Mittel mehr, um Jax zu erpressen. Daher hoffte Jax, das Morgen alles gut ging. Das musste es einfach.

Ihm war klar, dass Jesus die Sache überhaupt nicht gefiel und er wollte Jax nicht hier allein zurück lassen, sondern auch hierbleiben würde. Jax hätte ihn auch am Liebsten bei sich, aber dann hätte Mephisto weiterhin ein Druckmittel, um Jax zu erpressen und das durfte nicht sein. Das erklärte Jax seinem Mann und auch wenn es Jesus richtig schwer fiel, den Plan von Jax zu folgen, würde er es tun. Jesus äußerte seine Ängste und Bedenken, weshalb Jax irgendwie versuchte, ihn zu beruhigen. "Glaub mir, mein Schatz...ich hab richtig große Angst vor Morgen, aber wir müssen alles auf diese eine Karte setzen...eine andere Wahl haben wir nicht...", sagte Jax und wurde dann von Jesus zum Bett gezogen, da sie beide ziemlich erschöpft waren. Das Bett war nicht so groß, wie das, was sie Zuhause hatten aber es reichte für sie beide. Jax legte sich zu Jesus unter die Decke und kuschelte sich so eng an ihn heran, so nahe es nur ging. Jesus glitt mit der Hand unter sein Shirt und streichelte seinen Bauch. Das machte Jax heiß und er ließ seine Hand in Pauls Hose gleiten, wo er erstmal noch sanft seinen Hintern streichelte und ihm auch immer mal durch die Pospalte. "Du weißt, dass du gerade dabei bist, mich heiß zu machen, mein kleiner heißer Tiger...", hauchte Jax und küsste seinen Mann dann wieder leidenschaftlich. Als er spürte, dass Jesus mit der Hand weiter nach unten wanderte und diese in seiner Hose verschwinden ließ, musste Jax aufkeuchen, da Jesus nun seinen Schwanz berührte, der natürlich hart wurde. "Du frecher, kleiner Tiger...", keuchte Jax und küsste seinen Mann wieder innig. Dann hielt er es aber nicht mehr aus und begann Jesus von seinen Klamotten zu befreien. Das tat Jesus auch bei ihm und während sie sich gegenseitig auszogen, küssten sie sich wild. Die Klamotten landeten unachtsam auf dem Boden verteilt und Jax feuchtete seine Finger mit Speichel an, da sie ja nichts anderes hatten und er Jesus nicht weh tun wollte. Als seine Finger nass waren, feuchtete er den Eingang seines Mannes ein und drang auch schonmal mit der Fingerspitze in ihn ein, was Jesus ein leichtes Stöhnen entlockte und er sich seinem Finger auch etwas entgegendrückte. "Ich liebe dich, mein heißer Tiger..", keuchte Jax und bewegte seinen Finger, was auch Jesus immer wieder ein Stöhnen entlockte und er nach einigen MInuten noch einen zweiten Finger dazunehmen konnte. Mit den Fingern dehnte Jax seinen Mann vorsichtig und küsste ihn auch wieder wild, wobei er die Zunge von Jesus immer wieder mit der eigenen umspielte. Zwischendurch musste er immer mal aufstöhnen, da Jesus seinen Schwanz so gut massierte, dass er es kaum noch aushielt und sich schon darauf freute, wenn Jesus bereit war und er in sein Inneres eindringen konnte.

@Paul Rovia (Jesus)



zuletzt bearbeitet 02.12.2025 16:17 | nach oben springen

#886

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 02.12.2025 18:00
von Paul Rovia (Jesus) | 2.456 Beiträge

Jesus spürte, wie Jax sich dicht an ihn schmiegte. Die Anspannung, die den ganzen Tag wie ein unsichtbarer Schatten zwischen ihnen gelegen hatte, löste sich ein wenig, als sie sich berührten. Beide waren zwar erschöpft, doch Jesus verspürte trotzdem Lust auf seinen Mann, obwohl die Situation, in der sie sich befanden, sehr besorgniserregend und gefährlich war. Er versuchte, das auszublenden,zum Glück mit Erfolg.
Sanft legte Jesus eine Hand auf Jax’ Rücken und zog ihn noch näher an sich. Dann strich er liebevoll über den Bauch seines Liebsten und musste trotz der angespannten Situation leicht über Jax’ Worte grinsen. Natürlich war ihm bewusst, dass er ihn gerade heiß machte.
"Ich weiß." antwortete er leise, mit einem verschmitzten, frechen Grinsen auf den Lippen.
Jesus wollte einfach für diese Nacht vergessen, was sie morgen alles schlimmes erwarten könnte und wollte auch erreichen, dass Jax es vergessen kann. Die beiden Männer küssten sich erneut, erst langsam und zärtlich,dann etwas wilder und leidenschaftlicher und Jesus wanderte mit seiner Hand zu der Hose seines Mannes, langsam öffnete er seinen Gürtel und ließ seine Hand in seine Hose gleiten. Zunächst zärtlich berührte er seinen Schwanz, der natürlich auf die Berührung reagierte und härter wurde. Jesus spürte das nur zu gerne, grinste wieder leicht frech und leckte einmal sanft genüsslich über Jax süße Lippen, ehe die beiden sich wieder heiß,wild und innig küssten. Jax begann damit ihn ausziehen und auch Jesus zog Jax das Shirt langsam aus und warf es einfach aus dem Bett. Dann zog er ihm auch seine Hose aus und warf seine Shorts gleich danach hinterher.
Als sich ihre nackten Körper eng aneinander schmiegten, spürte Jesus, wie die Welt außerhalb des kleinen, wenig einladenden Raums immer mehr verblasste. Alles Schlechte, das sie erwarten könnte, geriet in Vergessenheit, und selbst die Tatsache, dass das Bett alles andere als bequem war, nahm er kaum noch wahr.
Er spürte nur noch Jax, seine Berührungen und wie er zunächst sanft nur mit einem Finger in sein Inneres vordrang und nach einer Weile einen zweiten dazunahm.
Es dauerte gar nicht lange bis er mehr wollte und auch bereit dafür war und sich Jax Fingern enger entgegen drängte und auch immer mal wieder ein leises zufriedenes Stöhnen von sich gab. Er versuchte nicht zu laut zu werden und würde das auch weiterhin versuchen da ihm, auch wenn er nur noch Jax wahrnahm, immer noch ein wenig im Hinterkopf hatte, wo sie hier waren und die Türe von außen und nicht von innen abgeschlossen war. Hier konnte leider jederzeit jemand hereinkommen aber das störte die Lust der beiden aufeinander zum Glück nicht.

@Jax Rovia



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#887

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 02.12.2025 22:17
von Jax Rovia | 2.104 Beiträge

Jetzt, wo Jax endlich mit Jesus alleine war und von ihnen nichts mehr verlangt wurde, konnte sich jax endlich etwas entspannen. Er legte sich mit Jesus ins Bett und kuschelte mit ihm. Jesus wusste genau, wo er Jax streicheln musste, um ihn heiß zu machen und das gelang ihm sogar, auch wenn sie hier Gefangene waren und die Gefahr bestand, dass jederzeit jemand einfach hier reinplatzen könnte. Jesus sorgte dafür, dass Jax diesen Ort und seine Bewohner für diesen Moment vergessen konnte und für diesen Moment nur noch Augen für Jesus hatte. Die Beiden zogen sich gegenseitig aus und warfen ihre Klamotten einfach aus dem Bett. Jax feuchtete seine Finger an und ließ sie zu Jesus Eingang wandern, den er anfeuchtete und ihn vorsichtig weitete, um ihn auf sich vorzubereiten. Er liebte es. seinen Mann stöhnen zu hören und musste selbst immer wieder aufstöhnen, da Jesus seinen Schwanz massierte und dieser größer und härter wurde.

Nach einer Weile spürte Jax, dass Jesus bereit war, mehr in sich aufzunehmen, denn er drückte sich seinen Fingern immer mehr entgegen und diese schienen ihm auch nicht mehr zu reichen. Also zog Jax seine Finger zurück und küsste Jesus wieder wild, während er sich zwischen seinen Beinen platzierte und behutsam mit seinem Schwanz in ihn eindrang. Dabei keuchte er leise auf und machte es vorsichtg, um Jesus nicht weh zu tun. Als er ganz eingedrungen war, bewegte er sich nur ganz leicht, damit sich Jesus an ihn gewöhnen konnte. Nach einer Weile begann Jesus sich ihm wieder entgegenzudrücken, was Jax wissen ließ, dass er sich an ihn gewöhnt hatte. Jax küsste ihn leidenschaftlich und begann dann, sich in ihm zu bewegen, was ihn immer wieder leicht aufstöhnen ließ, denn diese heiße Enge, die ihn immer wieder willig in sich aufnahm, fühlte sich so gut an, dass er nicht anders konnte. Es war ihm egal, ob man ihn vielleicht hören konnte. Sie taten hier schließlich nichts verbotenes. Sie waren zwei erwachsene Männer, die zudem miteinander verheiratet waren. "Du bist so heiß, mein kleiner Tiger..", stöhnte er und begann dann sich ein wenig schneller in dieser herrlichen Enge zu bewegen.

@Paul Rovia (Jesus)



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#888

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 03.12.2025 13:28
von Paul Rovia (Jesus) | 2.456 Beiträge

Jesus spürte, wie die Anspannung der Situation hier, da sie Gefangene waren, immer mehr von ihm abfiel, als Jax sich an ihn schmiegte. Er dachte dann kaum noch an die letzten Stunden. Jetzt existierte für ihn im Moment kein Gefängnis mehr, kein Mephisto, keine Operation dieses Mistkerls für morgen und auch kein Risiko wegen Jax' Plan den Kerl auf dem Operationstisch sterben zu lassen, wenn er ihn und die anderen aus Hilltop nicht nachhause gehen lässt,nur der Mann, den er liebte, war für ihn jetzt in diesem Moment gerade noch wichtig und seine heiße Nähe.
Er nahm Jax’ Gesicht zwischen seine Hände, sein Blick war sanft, aber man sah auch die Lust in seinen Augen. Er wollte Jax, ganz ohne Zweifel. Jede Berührung von Jax ließ Jesus Herz etwas schneller schlagen. Sein Körper reagierte natürlich auch auf jede einzelne Berührung seines Liebsten.
Jesus zog ihn enger an sich, seine Finger streichelten über Jax’ Rücken.
Es durchfuhr ihn ein leichtes Zittern, als Jax sich auf ihn legte. Ungeduldig wartete er darauf, ihn endlich in sich zu spüren, und Jax ließ ihn nicht lange warten. Vorsichtig und behutsam drang er in ihn ein. Jesus stöhnte leise und zufrieden, atmete tief durch, während Jax inne hielt und sich nur sanft bewegte, bis Jesus sich an die Größe gewöhnt hatte. Schmerzen verspürte er keine, wusste jedoch, dass man etwas Zeit braucht, damit es so bleibt und keine Verletzungen entstehen. Das konnten sie auf keinen Fall gebrauchen,schon gar nicht an diesem Ort, auch wenn es hier offenbar eine gut ausgestattete Krankenstation gab.
Er schloss die Augen, legte seine Lippen auf die seines Mannes und die beiden küssten sich wild und leidenschaftlich, während Jesus sich nun auch leicht unter seinem Mann bewegte und sich ihm entgegen drängte da er bereit war dafür, dass Jax seine Bewegungen schneller und intensiver werden lassen konnte. Jax bewegte sich dann auch schneller und drang mit jeder seiner Bewegungen tief in sein Inneres vor was auch Jesus zum Stöhnen brachte, was jetzt auch ein wenig lauter ausfiel.
Das Jax und ihn jemand hören könnte, war ihm jetzt auch schon egal. Er genoss es auch Jax zufrieden stöhnen zu hören. Alles fühlte sich so verdammt heiß und auch richtig an. Auch wenn sie alles andere als sicher waren, hier an diesem Ort fühlte sich Jesus jetzt in diesem Moment sicher. Er stellte sich vor, sie wären Zuhause in Hilltop in ihrem eigenen Bett. Er stellte sich auch vor, dass man draußen die Tiere hören konnte, Hundegebell,die Geräusche der Pferde und der anderen Tiere.
Das gab es hier ja alles nicht, aber die Vorstellung beruhigte ihn zuhause zu sein und er schaffte es voll und ganz abzuschalten und diesen Ort und dieses kalte, lieblos eingerichtete schmutzige Zimmer auszublenden.
Jesus Hände wanderten langsam zu Jax’ Rücken, wo er sich sanft festhielt, während er sich bei jeder Bewegung eng und voller Verlangen an seinen Liebsten drängte. Mit jeder Sekunde schlug sein Herz immer schneller.
Jax’ Worte klangen so heiß in diesem Moment, die entlockten Jesus ein leichtes Grinsen aber antworten konnte er gerade nichts. Er atmete tief durch, stöhnte erneut zufrieden und wieder nicht wirklich leise, da er sich nicht mehr zurückhalten konnte. Das war unmöglich. Sein Körper reagierte ganz instinktiv auf Jax Schwanz in seinem Inneren, der immer wieder tief eindrang,er wollte ihn noch tiefer spüren und drängte sich näher an ihn heran, dadurch wurde ihm schon fast schwindelig aber auf gute Art. In diesem Moment vergaß Jesus wirklich alles immer mehr um sich herum. Es gab keine Angst mehr, keine Bedrohung durch diese Leute hier, nur noch Jax und ihn vereint.
Jesus legte eine Hand an Jax’ Nacken, zog ihn zu sich und die beiden küssten sich wieder für einen Moment wild und leidenschaftlich.
Jesus spürte, wie sich Jax’ unruhige Atmung sanft an seinem Hals spürbar war. Ein Zittern durchfuhr Jesus ganzen Körper. Jede Berührung und jedes Mal als er Jax tief in sich spürte fühlte sich an, als würde es etwas tief in seinem Inneren bald zum Explodieren bringen.
Lange konnte er es ganz sicher nicht mehr durchhalten aber er versuchte sich noch ein wenig zu beherrschen.
Seine Finger wanderten über Jax’ Rücken weiter in Richtung seines Hintern. Er massierte den zunächst leicht, dann etwas fester und drückte Jax immer bei jeder seiner Bewegungen tiefer in sich hinein. Zeitgleich Jesus drängte sich enger an ihn heran, achtete dabei auf jede Reaktion und jedes Zittern und Stöhnen das zeigte, dass Jax ebenso kurz davorstehen könnte zu kommen, wie er. Ein leises Stöhnen gab Jesus von sich, das nächste wurde dann auch schon wieder lauter und seine Selbstbeherrschung wurde immer weniger, da er bald nicht mehr durchhalten konnte. Das spürte Jesus immer mehr, auch wenn er es noch nicht zu lassen wollte.
Jesus Atmung wurde immer schwerer, seine Finger krallten sich sanft in Jax’ Hintern ab und zu , als die Hitze in ihm immer stärker wurde und er, spürte, dass er nun wirklich kurz davorstand zu kommen.
"Jax" hauchte er leise völlig fertig und unruhig, da er ihm mitteilen wollte, dass er nicht mehr lange durchhalten konnte aber mehr als seinen Namen bekam er gerade nicht mehr heraus.

@Jax Rovia



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#889

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 03.12.2025 22:47
von Jax Rovia | 2.104 Beiträge

Für diesen Moment konnte Jax diesen Ort, seine Bewohner und das, was Morgen auf sie alle wartete, vergessen. Jetzt und hier in diesem Zimmer gab es nur ihn und Jesus, der unter ihm lag und so wundervoll stöhnte, während er mit seinem Schwanz in ihn eindrang. Als er ganz drin war, bewegte er sich erstmal nur minimal, damit Jesus sich an ihn gewöhnen konnte. Jax sah seinem Mann liebevoll in seine wunderschönen, blauen Augen und küsste seine wunderschönen weichen Lippen. Als er spürte, dass Jesus begann, sich ihm entgegenzudrängen, fing er an, sich mehr zu bewegen. Dabei stöhnte er immer mal auf, denn diese heiße Enge, die seinen Schwanz tief und willig in sich aufnahm, war einfach herrlich. "Du bist so heiß, mein kleiner Tiger...", stöhnte Jax und bewegte sich dann etwas mehr in dieser wundervollen Enge.

Nach einer Weile wurde Jesus fordernder und drängte sich ihm noch mehr entgegen, was Jax noch mehr zum Stöhnen brachte. Ihm war egal, ob man es hörte, oder nicht. Schließlich taten sie hier nichts Verbotenes. Trotzdem hoffte Jax, dass nicht einfach jemand von Mephistos Leuten hereinplatzen würde. Er beobachtete seinen Mann, denn er fand ihn wunderschön, wenn er mit geschlossenen Augen vor sich hin stöhnte. Als Jesus ihm dann aber die Hand in den Nacken legte und ihn wieder dicht an sich zog, küsste Jax seinen Mann wieder wild und leidenschaftlich, während er sich in ihm bewegte und seine Bewegungen auch etwas schneller und fester werden ließ. Auch er stöhnte immer wieder auf und spürte, dass er wohl auch nicht mehr solange durchhalten würde. Vor allem, als Jesus die Hände an seinen Hintern legte und ihn noch tiefer in sich hineindrückte. Das machte es für Jax schwieriger, länger durchzuhalten, aber er bemühte sich, es noch solange rauszuzögern, wie es nur ging.

Da er es noch ein wenig verzögern wollte, zog er sich aus Jesus zurück und brachte seinen Mann dazu, sich vor ihn zu knien. Als Jesus das tat, kniete er sich hinter seinen Mann und drang von hinten wieder in ihn ein. Dabei stöhnte er wieder auf, denn jetzt konnte er noch etwas tiefer in diese heiße Enge vordringen. Als er hörte, wie Jesus wieder aufstöhnte, begann er wieder, sich in ihm zu bewegen, wobei er nun auch den Schwanz seines Mannes in die Hand nahm und anfing, diesen zu massieren. Dabei drang er auch immer wieder tief in Jesus ein und als er einen gewissen Punkt traf, stöhnte Jesus besonders laut auf. "Ja, stöhn für mich, mein heißer Tiger...", stöhnte Jax und bemühte sich, diesen besonderen Punkt im Inneren seines Mannes immer wieder zu treffen. Das gelang ihm offenbar auch, denn Jesus stöhnte immer wieder laut auf und drängte sich ihm noch mehr entgegen. Nach einer Weile merkte Jax dann allerdings wieder, dass er sich kaum noch zurückhalten konnte und Jesus schien es genauso zu gehen, denn auch er atmete unruhig und stöhnte immer wieder auf, bis er sich schließlich in der Hand von Jax ergoss. Da sich Jesus während seines Orgasmus etwas zusammenzog, konnte sich auch Jax nicht mehr zurückhalten und kam tief in seinem Mann zu seinem Orgasmus. Er spritzte seinen Saft tief in seinen Liebsten hinein und stöhnte dabei auch etwas lauter auf. Als er fertig war, atmete er schwer und zog sich aus Jesus zurück, als er merkte, dass sein Schwanz wieder erschlaffte. Er legte sich mit Jesus hin und zog ihn sanft in seine Arme. "Das war wundervoll, mein heißer Tiger..", hauchte er und küsste Jesus wieder liebevoll.

@Paul Rovia (Jesus)



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#890

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 04.12.2025 14:54
von Paul Rovia (Jesus) | 2.456 Beiträge

Jesus verlor sich völlig im Moment, in Jax, in seiner Nähe, die alles schlechte hier an diesem Ort ausblendete,auch die drohende Gefahr durch die Leute hier die Jesus für unberechenbar hielt,besonders den Anführer und diesen Cyle aber an so etwas dachte er jetzt gerade gar nicht, er vergaß die ganze Welt um sie herum und blendete völlig aus wo sie wirklich waren. Jesus stellte sich einfach vor sie wären zuhause in Hilltop und das half ihm einfach abzuschalten.
Während Jax sich heiß und intensiv in ihm bewegte, stöhnte Jesus immer wieder zufrieden auf, längst nicht mehr leise, doch das war ihm egal. Sollten die Leute hier es ruhig hören. Schließlich hatten sie die beiden entführt und eingesperrt, also mussten sie damit leben, dass es in dieser Nacht in diesem Raum etwas heißer zuging.
Er lag unter Jax, hatte die Hände an seinem Rücken, die beiden küssten sich dann wieder wild,leidenschaftlich und verlangend.
Als sie sich küssten, wanderte Jesus mit beiden Händen zu Jax Hintern und drückte ihn mit jeder einzelnen seiner Bewegungen fester in sich hinein und drängte sich ihm auch zeitgleich und verlangend nach dem Wunssch ihn noch tiefer in sich zu spüren,entgegen. Er ließ sich völlig fallen. Er stöhnte immer wieder mal zufrieden nicht wirklich leise auf was Jax nur noch mehr anheizte.
Als Jax sich schließlich aus ihm zurückzog und ihn dazu brachte, sich vor ihm zu hinzuknien, tat das Jesus nur zu gerne. Nicht aus Unterwerfung,sondern weil er wusste dass er Jax in der Stellung nur noch tiefer in seinem Inneren spüren konnte und das war es ja was er unbedingt wollte. Sein Atem ging schneller, als er Jax wieder in sich spürte.
Als er wieder wieder begann sich zu bewegen, schloss Jesus die Augen und gab ein nicht wirklich leises zufriedenes Stöhnen von sich,was er einfach nicht unterdrdücken konnte und das auch nicht wollte.. Er bewegte sich ihm instinktiv entgegen. Seine Finger krallten sich leicht in das Bettlaken als er nun auch noch Jax' Hand an seinem Schwanz spürte die den so wundervoll und auch intensiv und zunächst sanft,dann auch schon etwas fester und intensiver massierte. Jax brachte ihn gerade völlig aus der Fassung,erst recht dann als auch noch immer wieder eine Stelle in seinem Inneren traf an der er besonders empfindlich reagierte.
Jedes Mal, wenn Jax diesen einen Punkt traf stöhnte er erregt ziemlich laut,es wurde immer unmöglicher mit jedem Mal das noch zu unterdrücken.
Jesus drängte sich ihm weiterhin eng und verlangend entgegen auch wenn er dadurch immer mehr spürte dass gleich alles zu spät war und er sich nicht mehr beherrschen kann,er ließ dann einfach los als er spürte dass er nicht mehr konnte,das war so überwältgend und heiß als er dann kam in der Hand seines Liebsten. Sein Körper bebte, sein Atem wurde schneller und klammerte er sich verdammt fest an dem Bettlaken und stöhnte auch alles andere aber wirklich nicht leise sodass das sicher einige gehört haben mussten aber ihm war es egal. Sollten die doch denken was sie wollten.
In diesem Augenblick, als er nachgab, fühlte er nur einige Sekunden später dass auch Jax kam,tief in seinem Inneren,so wie Jesus das liebte. Das Gefühl das zu spüren war so unglaublich heiß. Jesus hielt sich eng an ihn gedrängt als wollte er das bloß nichts daneben geht, er genoss das Gefühl wirklich wie Jsax tief in seinem Inneren kam,atmete tief durch und als er sich dann aus ihm zurückzog legten die beiden sich zusammen hin und kuschelten erstmal miteinander.
Während die beiden dann zur Ruhe kamen lag Jesus erschöpft, leicht zitternd und gleichzeitig völlig entspannt und erleichtert in Jax’ Armen. Seine Lippen strichen sanft über Jax’ Hals, und er grinste leicht verschmitzt über seine Worte.
"Ohja. Das war es." antworte er leise. Dann hauchte er ihm einen Kuss auf seine Lippen,der Kuss war langsam und zärtlich.
Die Ruhe zwischen ihnen hielt nur eine Weile an. Jesus lag noch eng an Jax' gekuschelt als er spürte dass er Lust auf eine weitere Runde bekam.
Jesus ließ seine Fingerspitzen über Jax Schwanz gleiten, nahm den in die Hand und massierte den bis er spürte dass der wieder härter wurde.
Jesus zog Jax enger zu sich, küsste ihn diesmal nicht sanft, sondern wieder leidenschaftlich und wild.
Die Lust der beiden wurde schnell wieder größer und Jesus setzte sich dann einfach auf seinen Mann und es folgte ein weitere heiße Runde ehe sie sich dann wieder nebeneinander unter die dünne Decke kuschelten.
Beide Male waren wirklich überwältigend gewesen,auch wenn das zweite mal nicht solange gedauert hatte,wie das erste.
Normalerweise wäre jetzt eine gemeinsame Dusche gut aber dieses schäbige Zimmer hatte nur ein Bett,einen Stuhl,einen Tisch und ein klapprigen alten Nachttisch,kein Bad was nicht so gut war aber daran konnte man jetzt nichts ändern.
Als die beiden sich langsam wieder beruhigten, kuschelten sie erschöpft aber zufrieden und glücklich und miteinander.
Jesus schmiegte sich noch enger an seinen Mann, seine Finger streichelten sanft über Jax’ Oberkörper.
Die beiden kuschelten eng miteinander und Jesus spürte dass er langsam schläfrig wurde. Jax ging das sicher nicht anders.
"Lass uns ein paar Stunden schlafen Honeybär." flüsterte er leise. "Gute Nacht." Jesus gab ihm noch einen zärtlichen Kuss und versuchte auch wenn jetzt nachdem er zur Ruhe kam wieder Platz für diese Gedanken war nicht an morgen zu denken und was alles passieren könnte.

@Jax Rovia



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#891

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 04.12.2025 21:18
von Jax Rovia | 2.104 Beiträge

Jax hatte für diese Nacht ausgeblendet, wo sie sich derzeit befanden und hatte im Moment nur noch Augen für Jesus. Alles andere um sie herum war verblasst. Es gab nur noch Jesus, seine weichen, wundervollen Lippen und seinen heißen, engen, wohlgeformten HIntern, der ihn immer wieder willig tief in sich aufnahm. Jax stöhnte immer wieder auf und spürte, dass er wohl nicht mehr allzulange durchhalten würde, wenn er nicht die Stellung wechselte. Also zog er sich aus Jesus zurück und brachte seinen Mann liebevoll dazu, sich umzudrehen und sich vor ihn zu knien. Das tat Jesus dann auch und er konnte von hinten wieder in ihn eindringen. Das tat Jax dann auch und stöhnte dabei auf, denn so konnte er noch etwas tiefer in seinen Mann eindringen. Es dauerte auch nicht lange, bis er sich wieder in dieser heißen Enge bewegen konnte. Er stöhnte immer wieder auf und nahm dann Pauls Schwanz in die Hand, den er dann anfing zu massieren und nach einer Weile auch fester zugriff und ihn richtig pumpte. Während er das machte, drang er auch immer wieder tief in das Innere seines Mannes ein, was diesem ein recht lautes Stöhnen entlockte, denn Jax hatte den besonderen Punkt im Inneren seines Mannes getroffen. Jax bemühte sich, diesen Punkt nun immer wieder zu treffen, denn er liebte es, wenn Jesus vor lauter Lust so benommen war, dass er nur noch lauter stöhnte und sich ihm so eng, wie es nur ging entgegendrängte. Schließlich spürte Jax, wie Jesus in seiner Hand zum Orgasmus kam und sich dabei auch zusammenzog, was dafür sorgte, dass sich nun auch Jax nicht mehr zurückhalten konnte und seinen heißen Saft tief in Jesus hineinspritzte. Dabei stöhnte auch er wieder etwas lauter auf und zog sich dann erst aus ihm zurück, als auch wirklich der letzte Tropfen in Jesus gelandet war und Jax spürte, dass sein Schwanz langsam wieder weicher wurde. Als es soweit war, legte er sich hin und Jesus kuschelte sich an ihn. Jax atmete noch schwer und küsste seinen Mann liebevoll. "Das war wundervoll...", hauchte er in den Kuss und küsste Jesus dann auch wieder inniger.

Nach einer Weile waren sie wieder zur Ruhe gekommen und offenbar wollte Jesus noch eine zweite Runde heißen Sex, denn er begann wieder den Schwanz von Jax zu massieren. Da auch Jax wieder Lust hatte, dauerte es auch nicht lange, bis sein Schwanz wieder hart wurde. Jesus küsste ihn wild und leidenschafrtlich und setzte sich dann auf ihn. Jax spürte, wie sein Schwanz erneut in diese heiße Enge eindrang und stöhnte dabei auf. Die zweite Runde bestimmte also Jesus, was Jax auch sehr gefiel. Er nahm auch den Schwanz von Jesus in die Hand und pumpte diesen, während Jesus sich auf ihm bewegte und ihn immer wieder tief in sich aufnahm. So machten sie es eine ganze Weile, bis sie zum zweiten Mal gemeinsam zum Höhepunkt kamen.

Als Jesus sich dann wieder zu ihm legte und sich an ihn kuschelte, deckten sie sich zu und Jax hörte, was Jesus sagte. "Ja, ein paar Stunden Schlaf werden gut tun...", sagte Jax und küsste seinen Mann nochmal, ehe er die Augen schloss und nach einer Weile einschlief. Am nächsten Morgen klopfte es früh an der Tür. "Guten Morgen Doc...bitte Aufstehen, Sie müssen sich auf die OP vorbereiten und wollten sicher auch vorher etwas frühstücken...", hörte Jax eine Stimme von draußen, aber zum Glück kam der Mann nicht einfach herein. "Ja, ist okay...", rief er und sah dann zu Jesus, der natürluch auch wach geworden war. "Wir werden wohl aufstehen müssen...", sagte Jax und küsste Jesus nochmal, ehe er sich von ihm löste und aufstand. Er zog sich seine Klamotten wieder an, wobei er eigentlich lieber erst mit Jesus duschen gegangen wäre, doch eine Dusche gab es hier nicht, also mussten sie darauf verzichten. Auch Jesus zog sich an und kaum hatten sie das erledigt wurde die Tür aufgeschlossen und zwei bewaffnete Männer kamen herein und richteten ihre Waffen auf Jax und Jesus, damit die beiden keine Dummheiten versuchten. Dann kam eine Frau herein, die den beiden einen Teller mit fertig geschmierten Broten und zwei Flaschen Wasser hinstellte. "Ihr habt eine halbe Stunde zum Frühstücken...dann holen wir den Doc ab..", sagte einer der Männer und sie verließen das Zimmer wieder. Jax seufzte leise, denn nun blieb ihm mit Jesus nur noch eine gemeinsame halbe Stunde. Wann er ihn dann wiedersehen würde, wusste er nicht. Da die meisten Brote mit Wurst belegt waren, teilten sich Jax und Jesus die wenigen Käsebrote und umarmten sich dann nochmal sehr lange, als sich die halbe Stunde dem Ende zuwandte. "Halt dich bereit und mach dich auf alles gefasst. Ich hoffe, dass alles gut geht...", flüsterte er Jesus ins Ohr und nur kurze Zeit später wurde die Tür auch schon wieder geöffnet. Jax verabschiedete sich mit einem langen Kuss von Jesus und verließ dann mit den Männern, die ihn abholten das Zimmer. Dieses wurde dann wieder verschlossen und Jesus war wieder allein.

@Paul Rovia (Jesus)



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#892

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 07.12.2025 22:52
von Daryl Dixon | 1.551 Beiträge

Nachdem Daryl mit Ellie in Hilltop angekommen war, wurden sie hereingelassen und Daryl merkte, dass man ihn offenbar für diesen Diego hielt. Er verstand nur nicht warum. Als ihm dann sogar eine Frau knutschend um den Hals fiel, fragte er sich, wer dieser Diego war, dass man ihn so dermaßen verwechselte. Nachdem die Frau es aber gemerkt und sich entschuldigt hatte, führten sie und Ellie ihn in das große Haus, wo ihn der stellvertretende Anführer empfing. Daryl fiel das Baby auf, das er auf etwa ein Jahr schätzte. Ellie erklärte ihm, dass das Tom, der kleine Sohn von Jesus und Jax war. Tristan redete mit ihm und erwähnte ebenfalls, dass er genauso, wie Diego aussah. Sie erklärten ihm auch, dass der Anführer, sowie auch einer der Ärzte und noch weitere von einer anderen Gemeinschaft entführt worden war. Unter den Entführten war auch Diego, der, sowie Tristan, Ellie und Julia meinten, sein Zwillingsbruder sein musste. Daryl wusste davon jedoch nichts, da er nur einen Bruder hatte, der älter war und Merle hieß. Julia äußerte dann die Vermutung, dass die Eltern Diego vielleicht weggegeben hatten, weil sie mit seiner Behinderung nicht klar kamen. "Kann schon sein...Unsere Alten waren nicht besonders fürsorglich...", sagte er dann nachdenklich. Tristan machte dann auch den Vorschlag, dass Daryl, solange er hier war, im Zimmer von Diego schlafen konnte. Als sie dann auch besprochen hatten, dass er dann auch nochmal mit Rick vorbeikommen würde, brachten Ellie und Julia ihn zu dem Zimmer, in dem er übernachten sollte. Auf dem Weg dorthin wollte er wissen, wieso der eigentliche Anführer Jesus genannt wurde und fragte, ob das hier auch eine Sekte, oder sowas war, was Ellie und Julia zum Lachen brachte. Ellie erklärte ihm dann, dass Jesus seinen Spitznamen nur wegen seinem Aussehen hatte, weil er mit seinem Bart und seinen langen Haaren eben dem Jesus aus der Bibel sehr ähnlich sah.

Als sie Daryl das Zimmer gezeigt hatten, erklärten sie ihm, dass eines der Pferde ausgerissen war und es sich um Diegos Hengst handelte. Sie meinten, dass dieses Pferd gefärlich sein. Daryl ahnte ja nicht, wie gefährlich dieses Pferd war und bot an, es einzufangen. Für die Zeit, die er hier war, würde er natürlich mit anpacken und helfen, wo er konnte. Vielleicht konnten sie ja auch das Pferd täuschen, sowie sie auch die Menschen hier getäuscht hatten. Julia gab ihm sogar Diegos Hut, aber bat ihn, diesen nicht zu verlieren, da der Hut das einzige war, was ihr derzeit von Diego geblieben war. "Ich pass drauf auf...", versprach er und machte sich auf den Weg das Pferd zu suchen. Ellie begleitete ihn, um ihm zu helfen. Daryl suchte nach Spuren und fand auch Hufabdrücke, doch er konnte nicht sicher sagen, ob sie von dem entlaufenen Pferd stammten. Schließlich schienen öfter einige Leute von Hilltop zu Pferd unterwegs waren. Daryl folgte den Spuren weiter, hier und da, war Farn platt getreten und kleine Zweige abgeknickt, also war hier ein Pferd offenbar im Galopp durchgerauscht. Daryl sagte nichts, falls das Tier wirklich noch in der Nähe war. Sie folgten weiter den Spuren, bis Daryl Geräusche hörte und Ellie per Zeichen zu verstehen gab, stehen zu bleiben. Er hob seine Armbrust und zielte in die Richtung, aus der die Geräusche kamen. Nach kurzer Zeit kam ein Untoter in Sicht, dem Daryl einen Pfeil in den Kopf schoss. Als der Untote umgefallen war, ging Daryl hin und zog seinen Pfeil wieder aus dem Kopf des Untoten heraus. Dann suchten sie wieder nach den Spuren des Pferdes. Diese verloren sich allerdings, als der Wald von einer Straße durchbrochen wurde. Leider war auch weit und breit nichts von einem Pferd zu sehen und es wurde inzwischen auch schon dunkel. "Lass uns zurückgehen....im Dunkeln macht die Suche keinen Sinn...wir suchen Morgen ab dieser Stelle hier weiter...", sagte er und machte sich dann mit Ellie auf den Rückweg. Als sie wieder in Hilltop angekommen war, gab er Julia Diegos Hut zurück und erklärte ihr, dass er Morgen weiter nach dem Pferd suchen würde. Julia hatte etwas zu essen gemacht, das er dankend annahm. Nach dem Essen zog er sich in Diegos Zimmer zurück, um sich auszuruhen.

@Ellie
@Julia Carson



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#893

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 08.12.2025 14:04
von Paul Rovia (Jesus) | 2.456 Beiträge

Jesus war unsanft aus dem Schlaf gerissen worden, noch ehe er begriff, warum sich sein Herz so schwer anfühlte. Die Stimme vor der Tür holte ihn zurück in die Realität und erinnerte ihn daran, wo sie waren und was heute auf sie zukam. Der Raum wirkte kalt und noch trostloser, als er es am Abend zuvor empfunden hatte, und für einen flüchtigen Moment wünschte er sich, einfach wieder in die Wärme an Jax’ Seite zurückkehren und dort bleiben zu können.
Doch Jax richtete sich schon auf, und Jesus tat es ihm gleich. Seine Bewegungen fühlten sich träge an, fast so, als wollte jeder Muskel ihn davon abhalten, diesen Morgen überhaupt zu beginnen. Die Nacht war intensiv gewesen und heiß und Jesus wünschte sich sie wäre noch nicht vorbei und könnte Jax zumindest begleiten, aber sicher musste er hierbleiben in diesem Raum.
Als die Wächter eintraten, spannte Jesus automatisch die Schultern etwas an. Die Waffen waren eine grobe Erinnerung daran, wie wenig Kontrolle sie über ihr Schicksal hatten im Moment. Er beobachtete die Frau, die ihnen die Brote hinstellte, dann die Männer, die wieder verschwanden mit ihr zusammen.
Jax setzte sich neben ihn, und sie teilten sich die wenigen Käsebrote. Jesus schmeckte der Käse nicht, und er hatte auch keinen richtigen Appetit. Er musterte den Mann an seiner Seite. Wie oft würde er dieses Gesicht noch sehen? Würde Jax zurückkehren? Würden sie beide diesen Tag überstehen? Und was würde mit den anderen passieren?
Als das Ende der halben Stunde nahte, spürte Jesus, wie sich seine Kehle zuschnürte. Er umklammerte Jax, als könnte er damit die Zeit anhalten. Seine Stirn lag auf dessen Schulter, die Finger krallten sich fast in den Stoff seines Shirts."Ich werde bereit sein." murmelte er leise, kaum hörbar, und in seiner Stimme lag mehr Angst, als er zugeben wollte. "Und du… Bitte komm zurück."
Die Tür öffnete sich erneut. Die Männer warteten.
Jax’ Abschiedskuss war wundervoll, aber auch schwer zu ertragen und Jesus hielt Jax so lange fest, wie man es ihm erlaubte. Viel zu schnell wurde die Verbindung gelöst, und Jax wurde aus dem Raum geführt. Jesus blieb zurück, allein in diesem Raum.
Er stand eine Weile reglos da, den Blick auf die Tür gerichtet, als könnte er sie mit seiner Willenskraft wieder öffnen.
Langsam setzte sich Jesus auf die Bettkante, legte die Hand auf die Stelle, an der Jax eben noch gelegen hatte, und holte tief Luft, um nicht den Mut zu verlieren. Er musste stark bleiben. Für Jax. Für das, was bevorstand.
Und für die anderen aus Hilltop.
Als die Schritte auf dem Flur nicht mehr zu hören waren, schien der Raum hier noch enger zu werden. Für einen Moment blieb er einfach sitzen, die Hand weiterhin auf der dünnen Matratze, wo die Wärme von Jax noch kaum wahrnehmbar zu spüren war.
Schließlich zwang er sich aufzustehen. Bewegung half ihm dabei, den Kopf klar zu halten. Zumindest redete er sich das ein. Er ging ein paar Schritte im Zimmer auf und ab, doch der Raum war so klein, dass es sich eher wie das Hin- und Herlaufen eines eingesperrten Tieres im Zoo anfühlte. Seine Hände zitterten leicht, und er ballte sie zu Fäusten, bis seine Knöchel weiß wurden.
Er versuchte zu ruhig zu atmen, langsam und gleichmäßig.
Er wollte stark bleiben. Er musste es einfach.
Jesus setzte sich wieder aufs Bett, stützte die Ellenbogen auf die Knie und vergrub das Gesicht in den Händen. Bilder der letzten Nacht tauchten vor seinem inneren Auge auf, nicht nur die körperliche Nähe, sondern auch die Wärme seines Mannes und das Vertrauen zu Jax. Der Gedanke machte die Situation jedoch nur noch schmerzhafter.
"Du kommst zurück… Du musst zurückkommen", dachte Jesus, als könne allein dieser Gedanke die Realität beeinflussen. Sein Blick ging zur Tür. Wenn er nur wüsste, was sich dahinter abspielt. Was Jax erwartet. Ob er in Sicherheit war. Doch all das lag in diesem Moment außerhalb seiner Reichweite.
Er zwang sich, aufzustehen, rieb sich mit beiden Händen übers Gesicht, als könnte er Angst und Unruhe einfach wegwischen. Der Raum bot keinerlei Ablenkung, nichts, womit er sich beschäftigen konnte,nur ein Tisch, zwei Wasserflaschen und ein Teller mit den Resten ihrer gemeinsamen Mahlzeit. Langsam trat er ans vergitterte Fenster. Draußen hingen graue Wolken am Himmel, ein Stück der Anlage war zu sehen, und die Gewissheit, dass er nicht hier wegkonnte im Moment. Trotzdem blieb er eine am Fenster Weile stehen und starrte hinaus. Sein Atem ließ das Glas beschlagen.
Er legte die Stirn dagegen und schloss kurz die Augen.
"Bitte bleib am Leben", dachte er. Schließlich wandte er sich vom Fenster ab, setzte sich wieder aufs Bett, zog die Knie an den Oberkörper und verschränkte die Arme darum. Er wusste nicht, wie viel Zeit verging, Minuten, eine Stunde, vielleicht mehr. Die Ungewissheit ließ jede Sekunde endlos erscheinen. Doch egal, wie lange es dauern würde, Jesus würde warten. Für Jax und die anderen aus Hilltop.
Auch für die Hoffnung, die sie beide und die anderen wohl am Leben hielt. Die Zeit zog sich endlos hin. Er saß noch immer auf dem Bett, die Knie an den Oberkörper gezogen, bis die Haltung schließlich unbequem wurde. Er zwang sich, die Beine auszustrecken, und ließ sich langsam rücklings auf die Matratze sinken. Die Decke über ihm war schlicht, schmutzig und fleckig, und trotzdem starrte er sie an. Jesus gab ein leises, leicht genervtes Seufzen von sich.
Je länger er dort lag, desto deutlicher wurde ihm die Leere an seiner Seite bewusst. Der Platz, an dem Jax geschlafen hatte, wirkte kälter, als er ertragen konnte. Fast automatisch wanderte seine Hand dorthin, suchte nach etwas, das nicht mehr da war. Er atmete ein, zog die Hand zurück und rieb sie nervös an seiner Hose ab. "Reiß dich zusammen", murmelte er leise vor sich hin.
Aber es brachte nichts. Er richtete sich auf und stand erneut auf, diesmal mit einem Ziel. Am Tisch angekommen, griff er nach einer Wasserflasche, schraubte sie auf und trank ein paar kräftige Schlucke. Für einen winzigen Moment half das kalte Wasser, seine Gedanken zu sortieren. Dann stützte er sich mit beiden Händen auf die Tischplatte. Sein Blick wanderte über die Brotreste und blieb schließlich an der Tür hängen. Sein Atem zitterte. Vor seinem inneren Auge sah er Jax’ Gesicht, diesen entschlossenen Ausdruck und doch war da dieser winzige Funken Angst, als die Männer ihn geholt hatten.
Er drehte sich um und ließ sich wieder aufs Bett fallen. Diesmal legte er sich auf die Seite, zog das dünne Kissen fest an sich und vergrub das Gesicht darin, als könnte er noch Jax’ Geruch darin finden. Für einen Moment glaubte er tatsächlich, ihn zu riechen. oder wollte es sich vielleicht nur einbilden. Die Minuten schlichen dahin. Wieder stand er auf, unfähig stillzusitzen, setzte sich ans Fenster auf das schmale Fensterbrett und beobachtete die Wolken, die über den Himmel zogen.
"Er schafft das… Er hat schon Schlimmeres überstanden" , murmelte er leise zu sich selbst, um sich irgendwie zu beruhigen. Doch die Sorge war stärker und ließ ihm keine Ruhe. Immer wieder wanderte sein Blick zur Tür, als könnte sie sich jeden Moment öffnen. Als würde Jax hereinkommen, gesund und unversehrt, mit diesem warmen Lächeln, das Jesus jedes Mal verzauberte. Aber alles blieb still. Niemand kam herein.
Es war schwer, aber er zwang sich schließlich, auf der Matratze sitzen zu bleiben und tief durchzuatmen. Vielleicht würde man ihn irgendwann holen. Vielleicht würden sie ihm etwas sagen, wenn Jax seinen Plan durchgezogen hatte. Bis dahin blieb ihm nur das Warten,ein Warten, das sich wie ein Kampf gegen die Zeit und die eigene Verzweiflung anfühlte. Er hatte Angst, keine Frage, aber genau diese machte Jesus stärker und wachsamer, und das war gut.
Die Zeit verstrich träge, bis ein Geräusch auf dem Flur seine Aufmerksamkeit weckte. Schritte, vermutlich von zwei Personen,die einen schwerer, die anderen leichter. Jesus setzte sich sofort auf, sein Körper war angespannt. Als sich die Tür öffnete, stand er vom Bett auf, instinktiv und wachsam.Eine Frau kam herein, dieselbe wie am Morgen. Hinter ihr ein bewaffneter Mann, das Gewehr entsichert, auch wenn der Lauf gesenkt war. Wahrscheinlich nur Routine, doch für Jesus wirkte es wie eine leise Bedrohung. "Ich hol das Geschirr", sagte die Frau knapp, ihre Stimme klang neutral, fast gelangweilt.
Der Wächter musterte Jesus kurz, als wollte er sichergehen, dass dieser keine Dummheiten plante.
Jesus blieb still stehen,bewegte sich keinen Zentimeter. Doch innerlich arbeitete es in ihm.
Er könnte angreifen,ihm die Waffe wegnehmen ohne Probleme.Jetzt wären sie nur zu zweit. Aber was dann? Was sollte er tun?
Sicher hatte er die Fähigkeiten alle aus Hilltop hier im Alleingang zu befreien aber, ob er das tun sollte war fraglich.
Der Wachmann stand mit dem Rücken zur Wand, leicht schräg, damit er sowohl Jesus als auch die Frau im Blick behalten konnte. Die Frau selbst beugte sich über den Tisch, sammelte die Teller ein, ihre Hände zitterten leicht. Vielleicht vor Angst, vielleicht auch wegen etwas anderem. Er wusste es nicht.
Jesus’ Blick glitt von der Waffe zum Wächter, dann zur Entfernung bis zur Tür und von der Frau wieder zurück zum Wachmann. Er könnte ihn tatsächlich überwältigen und sich die Waffe schnappen. Der Überraschungsmoment wäre auf seiner Seite, wenn er nur schnell genug handelte. Er ballte die Fäuste so fest, dass seine Finger schmerzten.
Vor seinem inneren Auge sah er, wie er den Mann überwältigte, die Tür aufriss und nach Jax und den anderen suchte, um alle zu retten. Doch dann holte ihn die Realität zurück.
Ihm fehlte jede Information, wo genau Jax ist.
Und Jax’ und vor allem das Leben der anderen aus Hilltop,sowie sein eigenes,hing möglicherweise von der Frage ab, ob Jesus für die Wächter kooperativ blieb oder nicht.
Jede impulsive Handlung von ihm konnte das alles gefährden, was Jax vorhatte.
Die Frau wischte die Krümel mit einer Handbewegung vom Tisch. Der Wachmann starrte Jesus weiterhin an, als erwartete er einen Angriff. Vielleicht hoffte er sogar auf einen, um einen Grund zu haben, Gewalt anzuwenden.
Jesus atmete ruhig ein.dann aus. Und setzte sich wieder hin.
Ein Zeichen an den Mann,Ich tue nichts. Der Wächter entspannte sich etwas. Die Frau nickte kurz, sichtlich erleichtert über die Stille im Raum, dass nichts passiert war, und trat rückwärts zur Tür. "Fertig" sagte sie leise, fast hastig, als wollte sie nicht länger als nötig in diesem Raum bleiben. Als sie hinausgegangen waren und die Tür wieder verriegelt wurde, blieb Jesus allein zurück. Er blickte auf seine Hände, die leicht vor Aufregung zitterten.
Vielleicht hätte ich ihn überwältigen können. Aber der Preis dafür wäre wohl hoch gewesen, dachte er.
Er schloss die Augen und drücktedie Hände gegen die Stirn. Er wollte Jax und die anderen retten. Er wollte diesem Alptraum entkommen. Er wollte kämpfen, doch im Moment konnte er es nicht.
Er durfte nichts tun, was Jax und die anderen noch mehr in Gefahr bringen würde. Sein Atem wurde langsamer und etwas ruhiger. Er setzte sich auf die Bettkante und vergrub das Gesicht in den Händen. Der Drang zu kämpfen war immer noch da, doch für Jax und die anderen aus Hilltop hatte er ihn zurückgehalten.

Und das quälende Warten ging weiter.

@Jax Rovia



zuletzt bearbeitet 08.12.2025 19:48 | nach oben springen

#894

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 08.12.2025 22:32
von Jax Rovia | 2.104 Beiträge

Als Jax und Jesus an diesem Morgen geweckt wurden, war auch Jax sehr schwer ums Herz, denn er wusste nicht, ob sein Plan aufging und Jesus und die anderen frei gelassen wurden, oder ob sie alle hier heute sterben würden. Er hoffte sehr, dass sein Plan funktionierte und Jesus udn die anderen nach Hause fahren konnten. Er musste hierbleiben, solange Mephisto ihn brauchte, aber wenn die Familie von Jax in Sicherheit war, hatte Mephisto kein Druckmittel mehr und würde sich vielleicht endlich auf eine vernünftige Verhandlung ein. Jax hatte Angst vor diesem Tag, aber er versuchte, sich nichts anmerken zu lassen. Nachdem sie geweckt worden waren, stand Jax recht widerwillig auf und zog sich an. Gerade, als sich auch Jesus angezogen hatte, wurde die Türgeöffnet und ein bewaffneter Mann achtete darauf, dass Jax und Jesus sich nicht rührten, während eine Frau einen Teller mit belegten Broten und zwei Flaschen Wasser auf dem Tisch abstellte. Leider waren die meisten Brote mit Wurst belegt und Jax und Jesus mussten sich die wenigen Käsebrote teilen, die auch nicht wirklich schmeckten, da der Käse schon ein wenig ranzig war. Jax war sehr bedrückt und kuschelte mit Jesus, solange sie das noch tun konnten, denn sie hatten nur noch eine gemeinsame halbe Stunde. Jax wusste nicht, ob und wann er Jesus danach wiedersehen würde.

Die halbe Stunde ging viel zu schnell um. Als zwei Männer kamen, um Jax abzuholen, verabschiedete er sich mit einem sehr langen Kuss von seinem Mann. Erst als einer der Männer sagte, dass das jetzt reichte, löste er sich widerwillig von Jesus und verließ mit den Männern das kleine Zimmer. Er folgte ihnen zur Krankenstation, wo Mephisto im OP-Hemdchen bereits auf dem OP-Tisch saß. Jax hatte mit Juliet ja am Abend vorher schon alles vorbereitet und zurechtgelegt. Juliet hatte Mephisto auch schon einen Zugang gelegt, über den Jax ihm die Narkose geben würde. "Guten Morgen....", sagte Jax und Mephisto grüßte ihn ebenfalls und wollte dann wissen, wie die Nacht gewesen war. "Geht dich nichts an...", sagte Jax darauf nur, denn schließlich war das auch so. Er zog sich die OP-Kleidung an, die Juliet ihm bereitgelegt hatte und trat dann wieder an den OP-Tisch. Er zog das Narkosemittel auf eine Spritze. Juliet hatte ihm ja schon alle Informationen gegeben, die er brauchte, also wusste er, wie hoch die Dosis sein musste, damit Mephisto für ca 4 Stunden schlief. "Ich werde dir jetzt die Narkose geben, die dich etwa 4 Stunden schlafen lässt..", sagte er und gab Mephisto über den Zugang das Narkosemittel. Mephisto legte sich dann richtig hin und Jax forderte ihn auf bis 10 zu zählen. Das tat Mephisto, kam aber nur bis zur 4, da das Narkosemittel schnell wirkte. Als sich Jax vergewissert hatte, dass Mephisto tief schlief, begann er mit der OP, wobei ihm Juliet assistierte und ihm alles reichte, was er gerade brauchte. Als er Mephistos Rücken aufgeschnitten hatte, um an den Tumor zu kommen, wandte er sich an die beiden Männer, die ebenfalls dabei waren. "Ihr werdet mir jetzt zuhören....Wenn ihr wollt, dass euer Anführer diese OP überlebt, dann sagt euren Leuten, dass sie meinen Mann und meine Familie freilassen sollen...Ihr werdet ihnen ein Auto zur Verfügung stellen, mit dem sie die Verletzten gut nach Hause bringen können, also ein Wohnmobil.....Ihr werdet meinen Leuten nicht ein einziges Haar krümmen und sie friedlich nach Hause fahren lassen....Befolgt ihr meine Anweisungen, wird Mephisto überleben....macht ihr allerdings irgendeinen Mist, dann stirbt er....ist das klar....", forderte er und sah die Männer ernst an. Einer verschwand daraufhin. Nur kurze Zeit später kamen zwei von Mephistos sehr engen Freunden. "Ich hoffe doch, dass meine Botschaft angekommen ist...", sagte Jax, woraufhin die beiden nickten. Niemand hier wollte, dass Cyle der nächste Anführer wurde. Das wollte hier niemand. "Und wenn wir deine Leute freilassen, was dann..?", wollte einer der Männer wissen. "Wenn ihr tut, was ich verlange, dann wird Mephisto diese OP gut überstehen und ich sorge dafür, dass er wohlbehalten wieder aufwacht...", sagte Jax. "Ihr gebt meinen Leuten ihre Waffen wieder zurück und lasst sie mit einem Wohnmobil nach Hause fahren...und auch ich will mein Katana wiederhaben...Ich bleibe anschließend noch eine Weile hier, bis es Mephisto wieder soweit gut geht, dass Juliet die weitere Behandlung übernehmen kann.....", forderte Jax und beobachtete die Freunde, die sich kurz berieten udn sich ihm dann zuwandten. "Ist gut.....wir werden deiner Forderung nachkommen, aber um Himmelwillen, bring ihn nicht um. "Werd ich nicht....und ich will ein Walkie Talkie haben....meinen Mann gebt ihr das passende Gegenstück, damit ich mich vergewissern kann, dass ihr auch wirklich euer Wort haltet...", sagte er und die Leute taten, was er verlangte. Sie machten sich auf den Weg, um Jesus und die anderen zu holen. Als sie alle beisammen hatten, gaben sie Jesus ein Walkie Talkie. Die Waffen hatten sie schon im Wohnmobil verstaut.

"Ihr werdet jetzt nach Hause fahren....ihr seid frei....aber müsst zusehen, wie ihr alleine den Weg nach Hause findet....", sagte einer der Männer zu Jesus. "Und was ist mit Jax...?", fragte Joel, der sich Sorgen um seinen Bruder machte. "Der Arzt wird vorerst hierbleiben....", sagte der Mann und sorgte mit ein paar anderen dafür, dass alle aus Hilltop in das Wohnmobil stiegen. Tyler war immernoch etwas schwach auf den Beinen und legte sich in eins der Betten, während sich die anderen auch ihre Plätze suchten. Joel stieg auf der Fahrerseite ein. Er würde das Wohnmobil fahren, denn Jesus war nervlich dazu nicht in der Lage. Joel wollte Jax nicht hier zurücklassen, aber etwas anderes blieb ihnen wohl nicht übrig, also startete Joel, den Motor des Wohnmobils und fuhr los, bevor es sich diese Leute wieder anders überlegten.

Jax machte in der Zwischenzeit mit der OP weiter. er entfernte den Tumor und sah dann zu den Männern, die ihm ein Walkie Talkie und sein Katana gaben. Jax nahm das Walkie Talkie in die Hand und sprach hinein. "Tigerchen, hörst du mich...?", fragte er und wartete auf eine Antwort. Als sich Jesus dann meldete und meinte, dass sie auf dem Weg nach Hause waren. atmete Jax erleichtert durch. Also hatten sich die Männer an seine Forderung gehalten. "Das ist gut, Tigerchen...Ich komme nach, sobald ich kann....Ich liebe dich...", sagte Jax und steckte das Walkie Talkie im die Tasche seines Arztkittels. Dann machte er mit der OP weiter. Er entfernte den ganzen Tumor, was einige Zeit in Anspruch nahm. Juliet war eine gute Assistenzärztin und reichte ihm alles, was er brauchte. Nach etwa 3 Stunden war er fertig und vernähte die OP Wunde. Er klebte ein großes Pflaster auf die Wunde und ließ dann ein Krankenbett bringen. Zwei der Männer legten Mephisto vorsichtig vom OP Tisch rüber in das Krankenbett und brachten ihn dann in das Krankenzimmer, wo Jax ihm noch eine Infusion einhängte. Danach machte er sich an die Untersuchung des Tumors, den er in kleinte Teile schnitt und sich diese unter einem Mikroskop ansah. Juliet räumte währendessen den OP Bereich auf. "Ich hatte keine andere Wahl...", sagte er zu Juliet und war froh, dass nun wenigstens seine Familie wieder frei und bald wieder Zuhause in Sicherheit war. Er war froh, dass sein Plan geklappt hatte. Offenbar war Mephisto diesen Leuten hier wichtig. Vielleicht würde das nun auch dazu beitragen, dass Mephisto seine Art diese Gemeinschaft zu führen, nochmal zu überdenken.

@Paul Rovia (Jesus)
@Dr.Juliet Burke

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Paul Rovia (Jesus)
ist Schockiert.
zuletzt bearbeitet 11.12.2025 13:01 | nach oben springen

#895

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 09.12.2025 13:12
von Dr.Juliet Burke • 27 Beiträge

Juliet stand während der OP an Jax’ Seite, reichte ihm Instrumente, wischte Blut weg und sorgte dafür, dass er arbeiten konnte. Er hatte Mephistos Rücken bereits geöffnet, als Jax innehielt, die OP stoppte und die beiden bewaffneten Männer, die etwas abseits Wache hielten, mit einem eiskalten Blick fixierte. In diesem Moment wusste sie, dass es kein Zurück mehr gab. Sie hatte davon gewusst und geschwiegen, da sie mit den Methoden hier überhaupt nicht einverstanden war. Sicher würde das nie jemand erfahren,jedenfalls hoffte Juliet das.
Er sprach mit fester, fordernder Stimme, zugleich aber ruhig. Die Drohung durchschnitt die angespannte Stille im OP-Raum. Wenn die Männer nicht taten, was er verlangte, würde er Mephisto sterben lassen, hatte Jax gesagt. Aus dem Augenwinkel sah Juliet, wie die beiden Männer erstarrten. Einer trat nach vorn, die Augen weit aufgerissen wie bei einem Tier, das in die Enge getrieben worden war.
"Juliet, du musst die Operation beenden!", platzte es besorgt aus ihm heraus. Panisch sagte der andere "Wenn er so offen daliegt, stirbt er doch! Du musst etwas tun!" Juliet trat einen Schritt zurück. Sie hatte schon vieles erlebt, aber noch nie hatte ein bewaffneter Mann sie angefleht, eine lebenswichtige Operation fortzuführen, während ein Patient narkotisiert und mit offenem Rücken vor ihr lag.
"Ich kann die Operation nicht zu Ende bringen. Ich bin keine Chirurgin." Ihre Stimme bebte leicht. "Habt ihr überhaupt eine Ahnung, was ihr da von mir verlangt? Wenn ich das versuche, wird er ganz sicher sterben."
Der Mann, der sie aufgefordert hatte die Operation zu beenden hatte, fuhr sich verzweifelt durch die Haare. "Dann bleibt hier! Wir dürfen nicht riskieren, dass er stirbt! Cyle darf auf keinen Fall die Führung übernehmen!" murmelte einer der beiden leise.
Juliet spürte, wie ihr Herz raste. Der Druck war kaum auszuhalten.
Neben ihr stand Jax, konzentriert und schweigend, völlig unbeeindruckt von der Panik um ihn herum. Drohungen brauchte er keine mehr, die Männer hatten längst begriffen, dass das Leben ihres Anführers am seidenen Faden hing. Schließlich stolperte einer zur Tür, riss sie auf und rannte hinaus, offenbar um die Forderungen zu erfüllen. Der andere blieb noch einen Moment neben dem Tisch stehen, bis er merkte, dass er nur im Weg war. Dann trat auch er zurück und stellte sich wieder an die Tür. Als diese ins Schloss fiel, herrschte für einen Augenblick Stille.
Juliet holte tief Luft und versuchte, ihre zitternden Hände zu beruhigen. Sie trat erneut an den Tisch heran.
"Okay… warten wir." sagte sie leise,vielleicht etwas mehr zu sich selbst als zu Jax, um sich zu sammeln und ein wenig selber zu beruhigen.
Mephisto atmete ruhig unter der Narkose. Juliet wusste, dass sie sich jetzt keinen Fehler erlauben durfte, nicht bei dieser Operation, nicht in dieser Situation.
Draußen liefen Mephistos Leute hektisch umher, weil Jax ihnen kaum eine andere Wahl gelassen hatte. Drinnen hing Mephistos Leben davon ab, dass die beiden weitermachten. Juliet zwang sich zur Ruhe, während von draußen hastige Schritte und kurze Befehle zu hören waren. Schon bald kehrten zwei weitere Männer zurück,zwei von Mephistos engsten Freunden. Juliet erkannte sofort ihre Nervosität. Die Anspannung lag förmlich in der Luft, und sie wusste, dass sie Jax’ Drohung verstanden hatten.
Sie hörte, wie sie Jax bestätigten, dass seine Forderungen angekommen waren. Erleichterung lag in ihren Stimmen, als er versprach, Mephisto würde überleben, solange sie ihren Teil erfüllten. Juliet fühlte, wie ein Teil der Last von ihren Schultern abfiel, doch sie wagte nicht, sich darauf zu verlassen. Alles konnte sich in Sekunden ändern.
Die OP war schon kompliziert genug, ganz ohne die Gefahr eines bewaffneten Freundes von Mephisto, der kurz vor einem Nervenzusammenbruch stand. Schließlich stimmten die Männer den Bedingungen zu. Juliet hörte sie mehrfach eindringlich betonen, dass Jax Mephisto auf keinen Fall sterben lassen dürfte, und spürte das Zittern in ihren Stimmen. Niemand hier wollte Cyle als Anführer,nicht einmal annähernd. Dann verschwanden sie, um die Freilassung vorzubereiten, und Juliet blieb allein mit Jax und dem narkotisierten Mephisto im OP-Raum zurück.
Nach einer Weile kam einer der Männer zurück und brachte Jax das gewünschte Walkie, damit er mit seinem Mann sprechen konnte, was er auch tat. Als er sicher war, dass seine Familie weggefahren war, setzte er die Operation fort. Juliet arbeitete weiter mit Jax, während die Stimmen auf dem Flur leiser wurden und sie sich nur noch auf das konzentrierte, was ihre Hände taten.
Drei Stunden vergingen,drei Stunden, in denen sie sich keinen Augenblick erlaubte, darüber nachzudenken, was geschehen würde, falls noch etwas schiefging. Jax entfernte den Tumor, während Juliet ihm jedes Instrument reichte, noch bevor er darum bitten musste. Diese Routine gab ihr Halt. Als Jax schließlich die letzten Nähte setzte und den großen Verband anlegte, atmete Juliet zum ersten Mal seit Beginn der OP etwas auf. Mephisto war stabil, so stabil, wie man es nach so einem Eingriff nur sein konnte. Gemeinsam sorgten sie dafür, dass er in ein Krankenbett verlegt wurde. Juliet trat einen Schritt zurück, als zwei Männer Mephisto vom OP-Tisch ins Bett hoben. Sie beobachtete, wie Jax die Infusion einstellte, und merkte erst jetzt, wie sehr ihre Beine zitterten.
Während die Männer Mephisto ins Krankenzimmer brachten, begann Juliet, den OP aufzuräumen,Tupfer, Instrumente, die blutbefleckte Unterlage. Alles musste gereinigt oder entsorgt werden. Hinter sich hörte sie Jax sagen, er habe keine andere Wahl gehabt, und sie wusste, dass es stimmte. "Du hast getan, was du tun musstest." sagte sie, ohne aufzusehen, ihre Stimme leise, aber bestimmt. "Ich habe früher, noch vor den Untoten, auch einiges Fragwürdige getan, um meine Schwester zu retten.
Und dank dir sind sie jetzt alle auf dem Weg nach Hause. Deine Familie und Freunde sind in Sicherheit, zumindest vorerst."
Sie sah ihn erst an, als der OP-Tisch leer war und die Instrumente im Reinigungsbecken lagen.
"Vielleicht bringt das, was du getan hast, ja wirklich etwas. Vielleicht denkt Mephisto nun darüber nach, wie er diese Gemeinschaft führt."
Ob sie es wirklich glaubte, wusste sie nicht. Aber sie hoffte es.
Für alle,die hier lebten und von ihm gequält und zur Zwangsarbeit gezwungen wurden.

@Jax Rovia


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#896

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 09.12.2025 19:39
von Paul Rovia (Jesus) | 2.456 Beiträge

Jesus saß im Wohnmobil. Alles verschwamm. Sein Kopf schmerzte etwas. Er hörte die Männer draußen reden und hörte wie Joel den Motor startete, doch nichts davon drang so richtig zu ihm durch jetzt gerade.
Sein Blick fixierte das Walkie in seiner Hand.
Die Fahrt hatte kaum begonnen, als ihm klar wurde, dass sich sein Herz verdammt schwer anfühlte. Jax war nicht hier. Nicht bei ihm und den anderen. Und obwohl sie jeetzt frei waren, fühlte es sich nicht wie Freiheit an.
Nicht, solange Jax dortblieb,an diesem furchbaren Ort.
Er hätte fahren können, doch Joel fuhr das Wohnmobil da er vermutlich dachte dass Jesus das im Moment nicht konnte und er hatte Recht.
Er war nervlich dazu gerade nicht fähig. Also ließ er Joel fahren. Jesus saß neben Joel auf dem Beifahrersitz und Malcolm saß auch hier vorne da hier genug Platz für 2 Personen war neben dem Fahrer.
Als das Walkie Talkie plötzlich knackte, hielt er instinktiv die Luft an.Dann hörte er Jax’ Stimme.
"Tigerchen, hörst du mich…?" war zu hören.
Jesus schloss die Augen für einen Moment. Ein Gefühl wie ein Kloß in seinem Hals machte es schwer zu antworten, doch er drückte den Knopf und zwang sich zu sprechen.
"Ich höre dich,wir sind unterwegs."
Seine Stimme klang etwas brüchig, aber er fing sich dann wieder. Er wollte nicht, dass Jax sich noch mehr Sorgen macht als vermutlich ohnehin schon.
Als Jax mit Erleichterung antwortete, durchzog Jesus ein schwerer Schmerz.
Jesus presste das Walkie an seinen Oberkörper, atmete tief durch um sich zu beruhigen,er spürte wie ihm Tränen in die Augen stiegen aber versuchte sich zu beherrschen. Schließlich war er der Anführer und musste stark bleiben,was leider im Moment alles andere war aner nicht einfach.
"Ich liebe dich auch, bitte komm zurück." sprach er in der Hoffnung das Jax es noch gehört hatte.
Joel warf ihm einen kurzen Blick zu. Einen Blick der sagte, dass er wirklich verstand,wie es ihm gerade geht.
Sein Blick sagte aber auch aus,dass sie nicht wirklich eine Wahl gehabt hatten. Jesus wischte sich rasch über die Wange, richtete sich ein wenig auf und atmete tief ein.
Er musste sich wirklich zusammenreißen,für Jax,für alle Zuhause in Hilltop,für alle, die hier im Wohnmobil waren und versuchte möglichst ruhig zu bleiben was gar nicht so einfach war. Er wusste nicth was passiert wenn Mephisto erwacht. Vielleicht wurde der Jax etwas schlimmes antzun lassen und er würde ihn nie wieder sehen.
Tyler lag hinten in einem der Betten, er war noch recht blass. Robby saß bei ihm und hielt seine Hand, während die anderen schweigend um den Tisch herum saßen.
Jesus starrte aus dem Fenster. Die Landschaft flog vorbei, in seinem Kopf war nur ein Gedanke im Moment.
'Jax ist dort. Allein. Umgeben von Menschen, die ihn jederzeit umbringen würden, wenn ihnen etwas nicht passt. Und ich kann nichts tun.'
Er spürte die Wut in sich aufsteigen gegen die Gruppe aus dem Gefängnis und gegen Gefühl der Schuld weil er nicht bei Jax geblieben war.
Die Fahrt dauerte an, doch Jesus hörte kaum noch auf die Geräusche um sich. Alles seine Gedanken waren bei Jax.
Er hoffte nur, dass Mephisto überlebt und der Jax dann nicht auf die Idee kommt Jax schwer verletzen oder töten zu lassen. Das war seine größte Sorgen im Moment.
Dann würde er seinen Honeybär vielleicht nie wieder in den Armen halten können und Tom würde nur noch mit einem Elternteil aufwachsen.
Und dieser Gedanke schnürte ihm mehr als nur die Kehle zu.
Die ersten Meilen verliefen ruhig, doch schon nach kurzer Zeit merkte Jesus, dass etwas nicht stimmte. Joel fuhr langsamer. Immer wieder beugte er sich nach vorne, kniff die Augen zusammen und fluchte leise.
Er erkannte wohl die Schilder und Wegweister nicht da die vergilbt,verrostet,runtergefallen oder zugewuchert waren von Pflanzen.
Manche fehlten auch ganz.
Die Strassen waren teils auch von liegengebliebenen Autos blockiert.
Nach einer weiteren halben Stunde bog Joel vorsichtig rechts ab. "Ich glaube, das ist der richtige Weg." Meinte Jesus und Malcolm nickte leicht. Sie wussten es aber nicht sicher.
Zehn Minuten später war klar, dass es der falsche Weg war. Sie fuhren durch ein Waldgebiet, das keiner von ihnen je zuvor gesehen hatte. Der Weg wurde enger. Bäume ragten über die Straße.
Dann hörten sie etwas.
Dumpfe, schlurfende Geräusche.
Ein lautes Knurren.
Tyler richtete sich im Bett auf um zu sehen was los war,auch Robby sah hinaus.
Es waren Untote.
Erst sahen sie 5,dann 8 und dann noch mehr.
"Nicht anhalten!" rief Jesus.
Joel gab Gas. Das Wohnmobil schwankte heftig, als sie durch die Horde fuhren. Ein Körper prallte gegen die Seite und rutschte am Fenster entlang. Ein anderer blieb an der Stoßstange hängen, bevor er unter dem Fahrzeug verschwand.
Robby hielt Tyler fest, während der Wagen über die toten Körper fuhr.
Die anderen klammerten sich an Sitze oder Schränke, alles, was ihnen etwas Halt gab.Ein weiterer Schlag gegen die Seite.
Ein alter Topf fiel vom Regal und polterte auf den Boden.
Schließlich, nach mehreren nervenzerreißenden Minuten, hatten sie die Herde hinter sich gebracht,die meisten waren hoffentlich tot.

Nach einigen weiteren Meilen tauchte ein alter Campingplatz vor ihnen auf, der war zugewuchert und größtenteils von der Natur zurückerobert. In der Mitte war ein stiller, dunkler See zu sehen, der fast friedlich wirkte in dem ganzen Chaos.
"Wir machen eine kurze Pause. Wir müssen etwas essen. Und einfach kurz durchatmen."
schlug Jesus vor. Alle waren erschöpft und sie hatten keine Vorräte,weder etwas zu Essen,noch Wasser. Wenigstens hatten sie Waffen.
Jesus stieg vorsichtig aus zusammen mit Robby und Malcolm,er warf einen prüfenden Blick auf die Umgebung. Es war ruhig. Verdammt ruhig. Vielleicht auch etwas zu ruhig. Nur der Wind war zu hören.
"Vielleicht finden wir hier was Essbares." meinte Jesus und sah zu den Picknickbänken und verlassenen Feuerstellen hinüber. "Irgendwas muss hier noch sein." Jedenfalls hoffte er das.
Jesus hielt sein Messer fest in der Hand. Das Walkie hatte er am Gürtel befestigt.
"Bleibt zusammen,wenn ihr euch umseht."
sagte er leise.
"Wir durchsuchen den Platz. Und wenn jemand was hört oder sieht was gefährlich ist,sofort zurück zum Wohnmobil.“ Sein Blick wanderte zum Walkie Talkie an seinem Gürtel.
Für einen Moment wünschte er sich, Jax’ Stimme würde wieder daraus erklingen.
Nur ein Wort.
Etwas, das ihm sagte, dass alles gut werden würde.
Doch es blieb still.
Und Jesus musste stark bleiben für die Gruppe und für seinen Mann der völlig alleine an diesem furchtbaren Ort zurückgeblieben war.
Jesus nickte Malcolm zu, dann wandte er an Robby und Joel. "Wir bleiben zusammen. Kein unnötiges Risiko."
Robby schluckte unruhig, doch dann nickte er.
Jesus konnte den Drang in seinen Augen sehen, etwas tun zu wollen, zu helfen, etwas, das ihn nützlich machte.
Wahrscheinlich wollte er helfen da ohne Jax Einsatz und die Eerpressung Tyler und er für immer hätten an in dem Gefängnis bleiben müssen.
Jesus ging voran, Malcolm, Robby und Joel waren dicht hinter ihm. Das Wohnmobil blieb nicht unbewacht zurück,Diego und Tyler blieben drinnen während sie die verfallenen Hütten,die alten zerstörten Wohnwagen und längst ausgebranten Feuerstellen absuchten.
Überall ragten Grasbüschel zwischen dem Asphalt hervor und man musste darauf achten nicht zu stolpern.
"Siehst du was?" flüsterte Robby, während er hinter einem alten Wohnwagen hervorsah.
Jesus schüttelte den Kopf. "Noch nichts. Aber bleibt wachsam. Die Ruhe hier kann trügerisch sein."
Die Hütten waren leer. Überall lagen alte Campingstühle und Tische verstreut, einige verfallen, andere noch halb intakt. Robby hob vorsichtig eine alte Kühltasche hoch. Staub wirbelte auf, als sie sich öffnete,nur zerfallene Verpackungen und vergammelte Essenreste, nichts was man noch essen konnte.
"Verdammt." fluchte Jesus leise
"Wir werden hier kaum was finden. Aber wir können Wasser holen aus dem See."
Robby nickte, holte einen alten Kanister aus dem Wohnmobil und gab ihn Jesus.
Das Wasser war dunkel und still. Nur Kleine Wellen bewegten sich über die Oberfläche, als der Wind darüber wehte. Jesus kniete nieder, tauchte den Kanister ein und füllte ihn, während er auf jeden Laut aus dem Wald achtete.
Die anderen die mit hinausgekommen waren standen neben ihm am Ufer.
Er füllte den Kanister bis genug Wasser für die Gruppe darin war. Jesus atmete aus, als er sich aufrichtete.
"Kommt, wir gehen zurück zum Wohnmobil." sagte er leise. "Und dann sehen wir mal ob wir was in den Schränken finden." Robby nickte, Joel und Malcolm waren bereits ein Stück vorausgegangen. Jesus hielt den Kanister in der einen Hand, das Messer in der anderen Hand. Er war wachsam,denn in Sicherheit waren sie hier nicht. Der Zaun war an mehreren Stellen zerstört der um das Gelände führt.Jesus stieg als Letzter ins Wohnmobil. Joel saß wieder am Steuer und konzentrierte sich auf die Strasse die vom Campingplatz wegführte.
Jesus stellte den Kanister auf der Arbeitsfläche ab und griff nach dem Topgf der zuvor auf den Boden gefallen war.
"Wir müssen das Wasser abkochen." sagte er ruhig während er den kleinen Gasherd im Wohnmobil entzündete.Die Flamme flackerte kurz, dann brannte sie gleichmäßig. Das Gas roch ein wenig streng in der Luft, aber das war besser als jedes Risiko krank zu werden.
"Sonst riskieren wir krank zu werden oder schlimmeres.“ Robby hielt den Topf fest, während Jesus das Wasser aus dem Kanister vorsichtig in den Topf goss. Während das Wasser langsam heiß wurde, setzte sich Jesus auf einen kleinen Hocker neben dem Herd.
Jede Meile die sie hinter sich ließen, brachte sie zwar von der Gefahr der Untoten weg,die vielleicht von der Herde noch übrig waren, aber Jax war dadurch auch immer weiter weg und Jesus wusste, dass er in diesem Moment nichts tun konnte, außer abzuwarten.
Robby setzte sich wieder sich wieder zu seinem Freund Tyler.
Bald begann das Wasser zu blubbern, der erste Dampf stieg auf.
"Fertig." sagte er schließlich nach einer Weile und schaltete den Herd ab. der Dampf stieg ihm ins Gesicht. Jetzt musste das nur noch etwas abkühlen. Dann konnten alle etwas trinken.
Jesus hatte dann die Idee , die kleinen Vorratsschränke im Wohnmobil zu durchsuchen. Staub lag dick auf den Regalböden,
"Hier hinten… vielleicht noch was brauchbares." murmelte er und rückte einen verstaubten Karton beiseite. Malcolm kam neugierig näher und schnupperte etwas misstrauisch,der Schrank roch nach alten Lebensmitteln.
Jesus griff tief hinein und zog mehrere Packungen Fertignudelsuppen aus dem Karton hervor. Der Staub wirbelte auf. Jesus untersuchte eine Packung vorsichtig und prüfte das Verfallsdatum. Fast hätte er sie weggeschmissen, doch zu seiner Überraschung waren sie noch essbar,trotz des Alters und des Staubs.
"Das könnte essbar sein." sagte er "Wir machen uns die Suppe.
Ich hätte nie gedacht, dass wir uns über Tütensuppe freuen würden." fügte er noch hinzu.
Die Suppe dampfte bald, der Geruch füllte das Wohnmobil, vermischte sich mit dem Gasgeruch des Herds. Tyler und Robby, die hinten im Wohnmobil waren, schnupperten neugierig. Die Aussicht auf warme Mahlzeit brachte einen kleinen Funken Hoffnung in die angespannte Situation.
Jesus goss die Brühe vorsichtig in die Schüsseln und veteilte sie. Wenn Joel auch etwas essen wollte musste mussten er das Wohnmbil nochmal anhalten.
Er blies vorsichtig auf die heiße Suppe und probierte einen kleinen Löffel. Der Geschmack war fad und nicht besonders lecker aber es war Nahrung und die brauchten sie alle.
Stundenlang fuhren sie durch verlassene Orte, vorbei an zerstörten Häusern, verfallenen Tankstellen und überwucherten Straßenschildern. Die Landschaft wurde nur von vereinzelten zerfallenen Strommasten und Autowracks unterbrochen.
"Ich glaube wir haben uns völlig verfahren.“ meinte Jesus nach einer Weile. Jesus starrte aus dem Fenster. Alle Schilder waren auch hier entweder weggefallen, unleserlich oder komplett zugewachsen.
Karte hatten sie keine.
Sie mussten von Georgia nach West Virginia und dann weiter nach Hilltop,der Weg schien endlos, wie ein Labyrinth, das sich ständig veränderte..
Robby lehnte sich erschöpft gegen seinen Freund und legte sich zu ihm. "Wanm sind wir endlich da?" Fragte er da ihm von dem Geschaukel etwas schlecht wurde.
Jesus sah zu ihm. "Wir finden nachhause, Robby. Wir müssen nur ruhig bleiben. Wir dürfen uns nicht hetzen." Die Sonne ging schon langsam unter. Jesus spürte, wie die Anspannung hier im Wohnmobil wieeder stieg, alle hier waren müde und erschöpft,vor allem wahrscheinlich Joel der das Fahrzeug steuerte,sicher wurde es Zeit dass ihn jemand ablöst.
"Es wird dunkel. wir sehen hier bald gar nichts mehr." meinte Malcolm der jetzt hinten auf einem der Sitze saß.
Jesus seufzte, während Joel das Wohnmobil vorsichtig über die dunklen Straßen lenkte. "Wir müssen einen Platz finden, um dort zu bleiben, bis die Sonne aufgeht." meinte Jesus.
Sie waren noch immer auf der Suche nach Hilltop, und der Weg schien endlos. Sie waren wahrscheinlich immer noch in Georgia,keiner wusste das so genau. Jede Meile fühlte sich an als würden sie Stunden brauchen um sie hinter sich zu bringen.
"Wir schaffen das,wir müssen einfach nur dranbleiben."
Doch tief in seinem Inneren wusste er, dass die Nacht ihnen noch viel Angst bringen würde, ehe sie vielleicht ihr Ziel erreichen könnten.
Die Dunkelheit lag über der Straße, als das Wohnmobil langsam über Schlaglöcher und den überwucherten Asphalt fuhr. Jesus saß nun wieder vorn, den Blick auf die Straße gerichtet, doch seine Gedanken kreisten nun wieder unaufhörlich um Jax.
Er griff nach dem Walkie Talkie an seinem Gürtel.
"Jax…?" sprach er in das Gerät. Seine Stimme klang leicht nervös, obwohl er sich bemühte, ruhig zu wirken. "Honeybär?!… hörst du mich? Hier ist Jesus… bist du okay?"
Er wartete und lauschte. Nur das Rauschen der Funksignale war zu hören.
"Jax, bitte,meld dich, wir sind unterwegs, ist alles okay bei dir?" wiederholte er etwas lauter, die Hände fest um das Gerät geklammert. Malcolm war neben ihm eingeschlafen und Joel fuhr konzentriert, die Augen auf die Straße gerichtet.Noch immer keine Antwort. Jesus biss sich auf die Lippen, zwang sich ruhig zu atmen. Er versuchte es erneut. "Jax?! Hörst du mich?! sag mir, dass alles gut ist… hörst du mich?!"
So langsam machte sich ein wenig Verzweiflung breit. Warum antwortete er nicht?
Das Rauschen im Walkie wurde kurz lauter, als hätte er eine Reaktion gehört, doch dann verstummte es wieder.
"Bitte Jax,ich muss wissen, dass es dir gut geht." Vielleicht war es auch nur ein Funkloch weswegen keine Antwort kam oder es war etwas schlimmeres.
Für einen kurzen Moment glaubte er, ein leises Knacken und anschließendes Flüstern zu hören, als hätte Jax’ Stimme versucht, sich durch das statische Rauschen zu kämpfen. Doch es war so undeutlich, dass Jesus nur hoffen konnte, dass es wirklich Jax war. Er schloss die Augen und drückte das Walkie fest gegen sich. Joel warf ihm einen flüchtigen Blick zu, ohne ein Wort zu sagen.
Jesus hielt das Walkie Talkie fest in der Hand, die Augen auf die Straße gerichtet, während die Nacht immer dunkler wurde.
"Honeybär… hörst du mich? Bitte… sag mir, dass alles gut ist." sprach er erneut in das Gerät. Nur ein Rauschen antwortete.
Neben ihm rührte sich plötzlich Malcolm auf seinem Sitz,der wach geworden war "Seht mal da drüben" flüsterte er aufgeregt. "Da ist eine Mauer,vielleicht können wir dahinter die Nacht verbringen." Das er den Ort hinter der Mauer kannte erkannte Malcolm gerade nicht da bei Nacht alles anders aussieht als am Tag. Jesus folgte seinem Blick. Zwischen den Bäumen ragte eine hohe Mauer. Dahinter schienen Gebäude zu liegen. Das war vielleicht ein Hoffnungsschimmer,zumindest für diese Nacht.
"Gut, wir schauen es uns an." agte Jesus leise. Joel nickte und lenkte das Wohnmobil vorsichtig auf die Zufahrt.
Als sie die Mauer erreichten, stiegen sie vorsichtig aus. Jesus zog seine Waffe und hielt sie locker in der Hand, aber bereit zu schießen wenn nötig,die Augen auf die Gebäude hinter der Mauer gerichtet. Die anderen die mit ausstiegen blieben dicht bei ihm.
Aus der Entfernung sah das Gelände verlassen aus. Sie schlichen näher. Die Mauer war hoch genug, um einen gewissen Schutz zu bieten, doch als er hoch zu Eingangstor sah bemerkte Jesus Bewegungen.
Robby wich einen Schritt zurück. Malcolm runzelte die Stirn und hiekt seine Waffe schussbereit.
Da drinnen lebten eindeutig Menschen.
"Wir können hier nicht bleiben." flüsterte Jesus. "Zieht euch zurück." Er hielt es für gefährlich Kontakt aufzunehmen
Robby sah ihn mit großen Augen an und zitterte leicht. "Aber es ist dunkel.wir können doch nicht einfach weiter durch die Nacht fahren ohne zu wissen wohin wir müssen."
Jesus legte ihm beruhigend eine Hand auf die Schulter. "Ich weiß. Ich weiß,wir müssen nur vorsichtig sein. Wir dürfen keinen Fehler machen.“
Er blickte erneut zum Walkie Talkie, hoffte inständig auf ein Signal von Jax. Vielleicht würde ein kurzes Lebenszeichen ihm die Kraft geben, die Entscheidung zu treffen.
Die Gestalten bewegten sich weiterhin oberhalb des Tores. Jesus spürte etwas Unruhe in sich aufsteigen.
Jeder Moment konnte gefährlich werden. Jeder Schritt näher heran konnte sie verraten. Jesus spürte, wie die Spannung in der Gruppe erneut anstieg, als sie sich dem Tor näherten. Malcolm ging dann voran, leise, um die Gruppe nicht zu verraten, während Joel im Wohnmobil geblieben war falls sie schnell fliehen mussten.
Jesus hob den Blick als sie näher kamen und bemerkte die Personen dann. Wachen standen auf den Mauern oberhalb des Tores,die Hände an den Waffen, die Augen aufmerksam jede Bewegung draußen.
"Okay,das ist ein Wachposten." flüsterte Malcolm. "Bleibt ruhig. Wenn ihr ruhig bleibt, passiert nichts. Ich kenne diesen Ort." Jetzt wo sie näher dran waren erkannte er es. Er war schon einmal hier gewesen.
Robby versteckte sich hinter Jesus und klammerte sich ein wenig an ihn.
"Sie werden uns vielleicht nicht reinlassen, oder?" Fragte er leise.
Jesus schüttelte leicht den Kopf. "Wir wissen es nicht. Aber wir haben Malcolm. Das hilft uns vielleicht"
Am Tor angekommen, hörten sie plötzlich eine Stimme. Einer der Wachen rief hinunter "Halt! Wer seid ihr?"
Jesus hob beschwichtigend die Hände. "Wir sind Überlebende. Wir suchen Schutz für die Nacht. Wir haben uns verirrt."
Malcolm trat dann vor, hob die Hände leicht und rief hinauf "Hey! Ich kenne euch! Ich war schon mal hier! Bitte helft uns."
Eine der Wachen verschwand kurz und kam eine Weile später zurück, allerdings nicht allein. Er hatte jemanden mitgebracht.
Jesus’ Herz schlug etwas schneller. Vielleicht waren sie endlich an einem sicheren Ort. Vielleicht würden sie hier die Nacht überstehen, ohne die ständige Bedrohung von Untoten hier draußen und vielleicht auch noch von Menschen, die ihnen nichts Gutes wollten. Bisher waren sie ja auf dem Weg zum Glück keinen anderen Menschen begegnet.
Die Wachen auf den Mauern blieben aufmerksam, doch der Mann der hinzugekommen war trat nach vorne.
Er musterte Malcolm, dann schließlich Jesus und die anderen.

@Joel Smith

@Jax Rovia

@Diego Dixon

(@Vane Dixon )

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zuletzt bearbeitet 09.12.2025 20:42 | nach oben springen

#897

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 11.12.2025 15:16
von Ellie • 51 Beiträge

Ellie blieb noch im Flur stehen, nachdem Daryl das Zimmer betreten und die Tür hinter sich geschlossen hatte. Julia wirkte zugleich erleichtert und erschöpft, und Ellie konnte ihr das nicht verdenken. Der Tag war chaotisch gewesen, voller Missverständnisse und Sorgen um Diego, Jesus, Joel, Malcolm und die beiden Jungs, die in der Gewalt dieser Psychos waren. Auch die Tatsache, dass ein Mann aufgetaucht war, der Diego fast bis ins kleinste Detail ähnelte, machte die Situation nicht weniger belastend, vermutete Ellie.
Sie verabschiedete sich von Julia,die dann ging. Als Julia weg war, blieb Ellie noch einen Moment im Flur stehen. Sie lauschte kurz, ob Daryl vielleicht schon schlief bevor sie sich langsam abwandte.
Doch ihre Gedanken wollten einfach nicht zur Ruhe kommen. Immer wieder tauchten die Bilder der letzten Stunden vor ihrem inneren Auge auf, Daryls irritierter Blick, als Julia ihn mit Diego verwechselt hatte, und seine unerwartete Bereitschaft, sofort zu helfen und nach dem entlaufenen Pferd zu suchen.
Das Pferd, ja.
Hätte Daryl gewusst, wie gefährlich der Hengst wirklich sein konnte, hätte er wohl kaum so entspannt gewirkt. Ellie hingegen war während der Spurensuche im Wald mehrmals angespannt gewesen. Zertrampeltes Farn, abgebrochene Zweige, verstreute Hufabdrücke, all das deutete darauf hin, dass das Tier in Panik unterwegs war. Und dann der Beißer, der plötzlich aus dem Unterholz stolperte. Daryl hatte ihn mit fast erschreckender Routine erledigt. Ellie bewunderte das, war aber zugleich erleichtert, dass er klug genug war, die Suche nach dem Pferd bei Einbruch der Dunkelheit zu beenden.
Zurück in Hilltop wirkte er müde, aber nicht verloren. Eher wie jemand, der nach langer Zeit wieder einen Ort betrat, der nicht sein Zuhause war, an dem er jedoch für ein paar Stunden durchatmen konnte. Ellie hatte beobachtet, wie er Julia den Hut übergab, vorsichtig, als wüsste er genau, wie wichtig ihr dieses Stück war. Etwas in seinem Blick erinnerte sie an Diego,nicht nur äußerlich, sondern auf eine schwer zu beschreibende Weise.
Morgen würde wieder ein langer Tag werden, und sie hatte das Gefühl, dass die Suche nach dem Pferd schwerer werden würde. Mit diesem Gedanken ging sie ins Bett, da sie am nächsten Morgen früh aufstehen wollte, um Daryl bei der Suche nach dem Hengst zu helfen.

@Daryl Dixon



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#898

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 15.12.2025 22:19
von Daryl Dixon | 1.551 Beiträge

Leider hatten Daryl und Ellie an diesem Tag keinen Erfolg das entlaufende Pferd zu finden, denn als es dunkel wurde, mussten sie die Suche abbrechen und wieder nach Hilltop zurückgehen. Dor angekommen, aßen sie etwas und dann zog sich Daryl auf das Zimmer zurück, das man ihm für die Tage, die er hier verbringen würde, zugewiesen hatte. Das war das Zimmer seines Zwillingsbruders, den er allerdings nie kennengelernt hatte und bis vor zwei Tagen nichtmal wusste, dass es ihn überhaupt gab. Auch jetzt konnte er das noch nicht so recht glauben, denn bisher war Merle sein einziger Bruder gewesen. Daryl zog sich die Schuhe aus und stellte seine Armbrust neben dem Bett ab. Er legte sich auf das Bett und seufzte leicht. Er grübelte immernoch darüber nach, dass er nun auch einen Zwillingsbruder haben sollte. Aber so, wie die Leute hier auf ihn reagiert hatten und Diegos Frau ihn sogar verwechselt und geküsst hatte, musste es ja so sein. Zumindest ging Daryl davon aus, Dass Julia Diegos Frau war, sonst hätte sie ihn wohl kaum geküsst. Auf jeden Fall waren die Leute hier in Ordnung, also konnte er Rick erzählen, dass die Leute in Hilltop gute Leute waren. Daryl war allerdings neugierig auf seinen Bruder und die anderen, wie den Anführer, die ja mit einigen anderen, darunter einem der Ärzte entführt worden waren. Vielleicht gab es ja eine Möglichkeit, dass Daryl irgendwie helfen konnte, die Vermissten zu finden. Morgen würde er auf jeden Fall weiter nach dem vermissten Pferd suchen. Vielleicht würde er ja Morgen etwas mehr Glück haben. Es fiel ihm allerdings nicht sehr leicht, schnell einzuschlafen, denn in seinem Kopf rumorten noch zu viele Gedanken. Allen vorran, dass er nicht fassen konnte, dass er einen Zwillingsbruder haben sollte und nie etwas davon gewusst hatte. Julia und Ellie hatten gesagt, dass sein Bruder nicht sprechen konnte und das vielleicht der Grund gewesen war, dass die Eltern Diego weggegeben hatten. Das war wirklich ein gutes Argument, denn die Eltern von Daryl waren noch nie sonderlich fürsorglich gewesen. Die Mutter Alkoholikerin und Kettenraucherin und der Vater, ebenso Alkohol und Nikotinsüchtig, aber dazu auch noch sehr gewalttätig, was einige Narben auf Daryls Rücken bezeugten. Die wären niemals fähig gewesen, ein behindertes Kind, das sich nicht bemerkbar machen konnte, großzuziehen. Vielleicht war das auch Diegos Glück gewesen, denn so hatte er nicht auch noch unter den brutalen Wutausbrüchen des Vaters leiden müssen. Mit diesen Gedanken schlief Daryl dann irgendwann doch ein.

Am nächsten Morgen wurde er früh wach und stand auf. Er ging rüber in das Bad, um sich zu erleichtern und wusch sich anschließend die Hände. Als er das Bad verließ, suchte er den Weg zur Küche, um sich dort was zum Frühstücken zu suchen. Kaum machte er sich auf den Weg zur Treppe, kam Ellie aus ihrem Zimmer und wünschte ihm einen guten Morgen. "Morgen..kommst du heute auch wieder mit..?", fragte er, denn er mochte Ellie. Sie war nicht wie andere Mädchen in ihrem Alter. Als sie nickte, machte er sich mit ihr auf den Weg zur Küche. Dort war auch schon Julia, die bereits etwas zu essen gemacht hatte. Da sie geahnt hatte, dass Ellie, Daryl bei der Suche nach dem Pferd wieder helfen würde, hatte sie für Beide einige Sandwiches gemacht, die sie auf zwei Dosen verteilt hatte. Zudem hatte sie auch Wasser besorgt und Frühstück gemacht. "Morgen....", sagte Daryl, was Julia erwiderte und ihn einlud zu frühstücken. "Danke..", sagte er und setzte sich mit Ellie und Julia an den Tisch. "Vielleicht sollten wir die Suche doch mit Pferden machen...dann kommen wir schneller vorran. Mein Bike ist mir zwar lieber, als ein Pferd, macht aber zuviel krach...", schlug er vor und hoffte, dass es hier Pferde gab, die nicht ganz so schreckhaft waren, wie die schreckhafte Nelly.

@Ellie
@Julia Carson



zuletzt bearbeitet 16.12.2025 21:46 | nach oben springen

#899

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 17.12.2025 11:17
von Ellie • 51 Beiträge

Ellie war schon wach gewesen, lange bevor Daryl am nächsten Morgen aus seinem Zimmer gekommen war. Sie hatte unruhig geschlafen, immer wieder an das verschwundene Pferd gedacht und an Diego. An den Gedanken, dass ihr Anführer Jesus und die anderen die entführt worden waren, irgendwo da draußen waren, vielleicht verletzt oder in Gefahr, hatte sie sich noch immer nicht gewöhnt. Trotzdem riss sie sich zusammen. Jammern half niemandem.
Als sie ihre Zimmertür öffnete und Daryl auf dem Flur sah, huschte ein kleines Lächeln über ihr Gesicht. Irgendwie wirkte er ganz anders als Diego und gleichzeitig erstaunlich vertraut. Jedes Mal, wenn sie ihn ansah, sah sie Diego,nur härter und etwas verschlossener.
"Morgen!", sagte sie leise.
Als er sie fragte, ob sie wieder mitkommen wolle, nickte sie ohne Zögern. Natürlich wollte sie. Schon der Gedanke, untätig in Hilltop zu bleiben, machte sie nervös. Außerdem vertraute sie Daryl, er war ruhig, aufmerksam und behandelte sie nicht wie ein Kind, sondern wie jemanden, den man ernst nahm.
Zusammen gingen sie in die Küche, wo Julia bereits mit den Vorbereitungen beschäftigt war. Ellie setzte sich an den Tisch, schnappte sich etwas zum Frühstück und warf Daryl einen verstohlenen Blick zu. Er wirkte gedankenverloren, vielleicht auch erschöpft. Ellie fragte sich, wie es für ihn sein musste, plötzlich mit der Wahrheit über einen Zwillingsbruder konfrontiert zu werden, den er nie gekannt hatte. Sie selbst konnte sich ein Leben ohne Diego nicht ausmalen.
Als Daryl vorschlug, die Suche mit Pferden fortzusetzen, horchte Ellie auf. Der Gedanke gefiel ihr. Pferde waren leiser und konnten Wege nehmen, wo Fahrzeuge nicht hinkamen.
"Das könnte funktionieren." sagte sie nachdenklich.
"Du kannst Hunter reiten. Er ist nicht so schreckhaft wie die anderen Pferde, aber du musst gut auf ihn aufpassen. Er gehört Jesus. Ich bin mir sicher, er hätte nichts dagegen."
Sie biss in ihr Brot und spürte, wie ein kleiner Funke Hoffnung in ihr aufstieg. Vielleicht würden sie das Pferd heute finden. Vielleicht würde das Pferd sie sogar auf die Spur von Diego und den anderen bringen. Ellie wusste, dass es riskant war, sich Hoffnungen zu machen, aber ganz ohne konnte sie nicht. Solange sie suchen konnte, würde sie nicht aufgeben.

@Daryl Dixon



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#900

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 17.12.2025 11:45
von Julia Carson • 45 Beiträge

Julia war schon eine ganze Weile in der Küche gewesen, bevor Ellie und Daryl hereinkamen. Sie hatte etwas gebraucht, womit sie ihre Gedanken beschäftigen konnte, Sandwiches schmieren und belegen, Wasser abfüllen, so tun, als wäre alles halbwegs normal. Doch normal war hier schon lange nichts mehr. Jesus war verschwunden. Jax war weg, sowie auch Tyler,Robby,Malcolm,Joel und Diego waren entführt worden. Kurz danach hatte sie ja von ihrem Bruder erfahren, dass sie ein Kind erwartet. Das alles belastete Julia sehr aber sie musste ruhig bleiben so gut es ging.
Jedes leise Geräusch draußen ließ ihr Herz kurz schneller schlagen und machte sie etwas nervös.
Als sie Schritte hörte und Ellie zusammen mit Daryl in der Küchentür erschien, blickte sie auf. Für einen kurzen Moment stockte ihr der Atem. Es passierte ihr immer noch. Dieses eine halbe Sekunde zu lange Hinsehen, dieses Gefühl, ihren Freund vor sich zu haben. Doch dann erkannte sie die Unterschiede, die Haltung, der Blick, die Art, wie Daryl sich bewegte. Er wirkte etwas härter und verschlossener aber er war ein guter Kerl. Das wusste sie.
"Guten Morgen!", sagte sie ruhig und zwang sich zu einem kleinen Lächeln. Sie wollte nicht, dass Ellie oder Daryl sahen, wie sehr es in ihr wirklich ging.
Während sie sich an den Tisch setzten, beobachtete Julia Daryl aus dem Augenwinkel. Sie konnte sich kaum vorstellen, wie verwirrend das alles für ihn sein musste. Erst die Begegnung mit Ellie im Wald, dann die Wahrheit über einen Zwillingsbruder, ihren Diego, und dann auch noch dieses Zimmer, dieses Bett, all die Dinge, die eigentlich jemand anderem gehörten. Sie fragte sich, ob er nachts genauso wenig Schlaf gefunden hatte wie sie.
Ellie wirkte entschlossen, fast schon erwachsen für ihr Alter. Julia war stolz auf sie, auch wenn sie sich wünschte, das Mädchen müsste diese Last nicht tragen. Als Daryl vorschlug, die Suche mit Pferden fortzusetzen, hob Julia leicht den Kopf. Der Plan ergab Sinn. Leiser und weniger Risiko, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Als Ellie Hunter erwähnte, nickte Julia langsam.
"Jesus würde es sicher erlauben", sagte sie leise. Der Gedanke, das Pferd, das Jesus so wichtig war, von jemand anderem reiten zu lassen, schnürte ihr kurz die Kehle zu. Doch sie vertraute Daryl, und Hunter war wirklich die beste Wahl, da er eines der ruhigsten Pferde im Stall war und sich auch gut für Anfänger eignete.
Sie schob die Dosen mit den Sandwiches ein Stück näher zu Daryl und Ellie.
"Passt da draußen auf euch auf", sagte sie ernst.
Julia beobachtete, wie sie aßen. Solange noch gesucht wurde, war nichts verloren,weder Diegos Pferd noch Jesus und die anderen. Vielleicht würden sie zurückkehren. Falls nicht, müsste ein neuer, dauerhafter Anführer bestimmt werden.
Solange Daryl und Ellie unterwegs waren, bestand noch Hoffnung. Eigentlich suchten sie nur Diegos Pferd, doch vielleicht würde das Tier sie auch auf die Spur von Diego und den anderen Vermissten bringen.

@Daryl Dixon


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