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Wir suchen noch ganz dringend Aaron und Eric. Ohne euch ist Hilltop unvollständig! Bitte meldet euch! Hartlan Carson wird auch dringend gesucht, also melde auch du dich bitte! Die Moonlight Kolonie sucht noch weitere Bewohner! Gerne Free Characters, aber auch Seriencharaktere, die mal einen Tapetenwechsel brauchen, sind herzlich willkommen.

An Aus


#901

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 01.01.2026 15:07
von Daryl Dixon | 1.547 Beiträge

Als sich Daryl ins Bett gelegt hatte, dachte er noch eine ganze Weile an seinen unbekannten Zwillingsbruder. Dass die Eltern ihn damals wegen seiner Behinderung weggegeben hatten, wunderte Daryl nicht, aber sie hätten ihm und Merle ja immerhin sagen können, dass es ihn gibt. Dann hätte Daryl wahrscheinlich schon viel früher nach ihm gesucht. Jetzt war unsicher, ob er ihn überhaupt kennenlernen würde, denn er, der Anführer dieser Gemeinschaft ein Arzt und noch 4 weitere waren ja entführt worden, wie Daryl mitbekommen hatte. Leider wusste niemand, wo sich der Ort befand, an dem sie gefangen gehalten wurden. Es war nur bekannt, dass es ein Gefängnis war, aber davon gab es allein in Georgia ja schon 35 staatliche Gefängnisse. Da war es unmöglich, ohne irgendwelche Anhaltspunkte das Richtige zu finden. Blieb nur zu hoffen, dass es den Entführten irgendwie gelang von dort zu entkommen.
Mit diesen Gedanken schlief Daryl ein und konnte hier auch in aller Ruhe schlafen, ohne ein Auge offen halten zu müssen.

Am nächsten Morgen stand er früh auf, da er weiter nach dem Pferd seines Bruders suchen wollte. Auch wenn er Pferde nicht besonders mochte, entschied er, dass es besser war, mit Pferden nach dem vermissten Pferd zu suchen. Als er aus seinem Zimmer kam, wartete Ellie bereits im Flur. "Morgen...warte noch eben....", sagte er und verschwand im Bad. Als er wieder rauskam, machten sie sich auf den Weg in die Küche, wo sich Julia befand und sogar schon Frühstück gemacht hatte. "Morgen..", begrüßte Daryl auch sie und bedankte sich, als sie ihn zum Frühstück einlud. Dann fragte er Ellie, ob es hier auch wenig schreckhafte Pferde gab und erzählte ihr, dass es besser war, mit Pferden nach dem vermissten Tier zu suchen. Ellie hielt das für eine gute Idee und schlug vor, dass Daryl das Pferd von Jesus nehmen sollte und Julia stimmte zu.

Nachdem sie mit dem Essen fertig waren, packten sie auch noch das Essen ein, das Julia ihnen für Unterwegs gemacht hatte und machten sich dann auf den Weg zum Stall. Ellie zeigte Daryl, welches Pferd das von Jesus war und dann sattelten sie die Pferde. Ihren Proviant für Unterwegs verstauten sie in den Satteltaschen. Daryl war froh, dass Ellie ihn wieder begleitete, denn er mochte sie und wenn sein Bruder für sie sowas, wie ein Vater war, dann war er für sie wohl sowas, wie ihr Onkel. Zudem war ihm aufgefallen, dass sie zu den anderen Teenagern keinen so guten Draht hatte. Während sie langsam zu der Stelle ritten, an der sie gestern aufgehört hatten, unterhielten sie sich. "Die anderen in deinem Alter sind nicht so deine Wellenlänge, oder...?", fragte er und Ellie erklärte ihm, dass Sarah und Victor ganz okay waren, wobei Viktor ja erst seit zwei Tagen dort war. Ihre richtigen Freunde, mit denen sie sich sehr gut verstand, waren ja leider mit enführt worden. "Ich hoffe, dass sie es irgendwie schaffen zu entkommen...", sagte Daryl, denn im Moment konnten sie nur hoffen. Es störte ihn, dass sie sonst nichts tun konnten, denn allein das richtige Gefängnis zu finden würde Wochen, oder vielleicht auch Monate dauern. Daher wollte Daryl das Pferd finden und einfangen, um wenigstens etwas Erfolg zu haben.

Nach einer Weile erreichten sie die Stelle, wo sie zuletzt gewesen waren. Hier wurde der Wald von einer Straße geteilt und auf dem Asphalt hatte das Pferd keine Spuren hinterlassen, also mussten sie hoffen, dass irgendwo auf der anderen Seite Spuren waren. Danach suchte Daryl gründlich und fand schließlich auch wieder spuren. Denen folgten sie und Daryl lauschte auch zwischendurch, doch ein Pferd war weder zu hören, noch zu sehen. Das Einzige, was sie fanden, waren ein paar Untote, die sie töteten, wenn sie ihnen zu nahe kamen. Hunter, wie das Pferd von Jesus hieß, verhielt sich tatsächlich sehr ruhig und gelassen. Als sie am Mittag immernoch nach dem Pferd suchten, beschlossen sie eine Pause zu machen und etwas zu essen. Sie hatten gerade eine kleine Lichtung erreicht, auf der viel Gras wuchs. Daryl überlegte, ob sie hier einfach warten sollten, ob das Pferd hierher kam, doch die Chance war sehr gering. Während sie hier saßen und etwas aßen und tranken, sah sich Daryl immer wieder aufmerksam um, doch von dem Pferd fehlte weiterhin jede Spur. Daryl entdeckte zwar immer mal Hufabdrücke, doch die waren nicht mehr so frisch. Sie suchten den ganzen Tag, doch das Pferd war weiterhin verschwunden. "Lass uns zurück reiten....es wird schon dunkel....", sagte Daryl, dem man anmerkte, dass es ihn störte, dass dieser Tag wieder Erfolglos gewesen war.

@Ellie
@Julia Carson



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#902

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 02.01.2026 11:55
von Ellie • 48 Beiträge

Ellie hatte schon im Flur auf Daryl gewartet, als er an diesem Morgen aus seinem Zimmer trat. Sie kannte ihn noch nicht lange, aber in seiner Nähe fühlte sie sich irgendwie sicher. Vielleicht, weil er sie an Diego erinnerte. Vielleicht auch, weil sie wusste, dass er alles tun würde, um sie notfalls zu beschützen.
Als er ihr erzählte, dass er mit Pferden nach dem vermissten Tier suchen wollte, fand sie die Idee sofort gut. Dass er dafür Jesus’ Pferd nehmen sollte, erschien ihr nur logisch, Hunter war ruhig, stark und gut trainiert. Genau das, was sie brauchten.
Während sie ritten, musterte Ellie den Wald aufmerksam. Alles wirkte friedlich, doch sie wusste, dass hinter jedem Baum Gefahr lauern konnte. Als Daryl das Gespräch auf die anderen Jugendlichen lenkte, wurde ihr schwer ums Herz. Ihre echten Freunde… sie waren weg. Entführt. Und niemand wusste, wo sie waren.
"Sarah und Victor sind ganz okay, die anderen eher nicht, und meine beiden besten Freunde sind ja weg, entführt worden." Ellie bemühte sich, sich nichts anmerken zu lassen, doch der Gedanke daran, dass Tyler und Robby verschwunden waren, begleitete sie wie ein dunkler Schatten und machte sie traurig.
Je länger die Suche dauerte, desto mehr wuchs Ellies Frust. Immer wieder stießen sie auf alte Hufspuren doch nichts Frisches. Kein Wiehern, kein Knacken im Unterholz, kein Lebenszeichen, nur Untote, die sie erledigten, bevor sie zu nah kamen.
Als sie mittags auf einer Lichtung Pause machten, ließ Ellie ihren Blick über das hohe Gras schweifen und wünschte sich sehnlichst, dass plötzlich ein Pferdekopf zwischen den Bäumen auftauchen würde. Doch es blieb still.
Am Abend, als die Sonne schon tief stand und der Wald dunkler wurde, sah Ellie die Enttäuschung und Müdigkeit in Daryls Gesicht. Auch sie war erschöpft.
Sie wusste, dass dieser Tag ihm wichtig war. Nicht nur wegen des Pferdes, sondern weil er endlich etwas tun und erreichen wollte. Schweigend ritt sie an seiner Seite zurück. Und obwohl sie nichts gefunden hatten, freute sie sich, diesen Tag mit ihm verbracht zu haben.

@Daryl Dixon



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#903

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 14.01.2026 00:30
von Daryl Dixon | 1.547 Beiträge

Nachdem auch der zweite Tag erfolglos verlaufen war, da Daryl und Ellie das Pferd von Diego wieder nicht gefunden hatten, war Daryl völlig unzufrieden. Er hätte Julia gerne Diegos Pferd zurückgebracht, doch leider war dieses nicht aufzufinden. Nachdem er und Ellie wieder den ganzen Tag mit der Suche verbracht hatten, mussten sie, als es dunkel wurde, die Suche wieder abbrechen und zurückkehren. Als sie wieder in Hilltop waren, brachten sie die Pferde wieder in den Stall. "Ich will es Morgen nochmal versuchen.....wenn wir es dann immernoch nicht finden, schätze ich, dass es die Beißer erwischt haben...", sagte Daryl und Ellie sah ihn fragend an und wollte dann wissen, wen er mit Beißer meinte. "Na, die Toten, die überall in der Gegend rumschlurfen...in Alexandria sagen wir Beißer zu denen, weil die eben andere Menschen beißen...wie nennt ihr die....?", fragte Daryl, während sie die Pferde absattelten und ihnen was zu fressen und trinken gaben. Ellie meinte, dass sie eigentlich gar keinen festen Namen dafür hatten und Beißer sich gar nicht so schlecht anhören würde.

Als die Pferde versorgt waren. gingen Daryl und Ellie in die Küche, um sich was zu essen zu machen. Zumindest hatten sie das vor, doch Julia hatte schon auf die beiden gewartet und etwas zu essen gekocht. Da die beiden ohne Pferd zurückgekommen waren, wusste Julia, dass der Tag erfolglos gewesen war. "Tut mir leid.....vielleicht haben wir morgen mal etwas Glück....", sagte Daryl, der die Suche noch nicht aufgeben wollte. Julia hatte heute Spaghetti mit Hackfleischsoße gemacht. Die ließen sich Daryl und Ellie schmecken. "Die sind echt gut....", sagte Daryl und als Julia wissen wollte, ob er in Alexandria auch jemand Besonderen hatte, schüttelte Daryl den Kopf. "Nein...Ich hab Freunde, ja, aber das wars dann...", sagte er und aß dann weiter. Als Julia meinte, dass sie hoffte, dass er auch noch jemanden finden würde zuckte er leicht mit den Schultern, da er daran gewöhnt war, allein zu sein. Bisher hatte keine Beziehung lange gehalten und Daryl hatte auch keine Ahnung, dass er einen 16 jährigen Sohn hatte.

Als sie aufgegessen hatten, halfen Daryl und Ellie Julia beim Spülen, wobei Julia einfiel, dass Tyler, als er hier angekommen war, mal erwähnt hatte, dass er auf der Suche nach seinem Vater gewesen war, er aber nur wusste, wie er hieß. Julia fragte Daryl ob er Kinder hatte, woraufhin er den Kopf schüttelte. "Nein.....hat sich leider nie ergeben...", antwortete er, woraufhin Julia nur nickte. Sie wusste nicht recht, ob sie ihm einfach von Tyler erzählen sollte, oder lieber nicht. Schließlich entschied sie sich dazu, dass erstmal noch zu lassen, denn Daryl war schon überrumpelt genug mit der Tatsache, dass er einen Zwillingsbruder hatte, von dem er nie etwas gewusst hatte. Ihm dann auch noch zu sagen, dass er wohl auch einen Sohn hatte, würde ihn wohl überfordern. Als sie in der Küche fertig waren, wünschte Daryl Julia und Ellie eine gute Nacht und zog sich auf Diegos Zimmer zurück, welches er ja, solange er hier war, bewohnte.

Am nächsten Morgen, stand Daryl wieder früh auf und Ellie wartete bereits wieder auf dem Flur. Sie würde ihn auch heute wieder begleiten. In der Küche machten sie sich ein paar Sandwiches und füllten sich auch Wasser in Flaschen, die sie auch einpackten. Dann gingen sie in den Stall, um die Pferde zusatteln. Als das erledigt war, machten sich die Beiden wieder auf die Suche. Sie waren noch nicht allzu weit von Hilltop entfernt, als sie Geräusche hörten. Sie konnten den Motor eines Wagens hören , sowie auch das geklapper von Pferdehufen. "Warte....bleib ruhig....", sagte Daryl zu Ellie und beobachtete aufmerksam die Lage. Soweit er es durch die Bäume und Büsche erkennen konnte, waren auf der Straße ein Wohnmobil und mehrere Pferde unterwegs. Da Daryl und Ellie nicht viel erkennen konnten, ließen sie die Fremden vorbei, ohne bemerkt zu werden. "Wir wissen nicht, wer das ist und wenn wir einfach hinrennen, könnte es gefährlich werden. Ich weiß, dass du offst, dass es eure vermissten Leute sind, aber es kann auch sein, dass dieser Typ, der euch tyrannisiert seine Leute geschickt hat, um noch mehr Geiseln zu holen...wer weiß, wozu die so fähig sind....wir halten uns besser versteckt...vielleicht eskaliert die Sache, dann müssen wir vielleicht das Schlimmste verhindern...", sagte er und Ellie begriff, dass er recht hatte. Es konnte alles möglich sein. Da die Bäume und Sträucher noch dicht bewachsen waren, konnte man auch kaum etwas sehen, also konnten sie nur Schemenhaft sehen, wie sich die Gruppe richtung Hilltop bewegte.

Daryl und Ellie hielten sich weiterhin verborgen und ritten langsam der Gruppe hinterher. Daryl hielt seine Armbrust schussbereit, falls man sie entdeckte und angriff. Die Gruppe hatte etwa 10 Meter Vorsprung und hatte das Tor schon fast erreicht, als auch Daryl und Ellie den Waldrand erreichten. Nun hatten sie endlich freie Sicht und Ellie entdeckte Diego auf seinem Hengst. Ins Wohnmobil konnte sie nicht schauen und die Frau und den anderen Mann auf den Pferden, kannte sie nicht, aber Diego war da und auf seinem Hengst. Da Ellie sich nun freute, dass Diego wieder da war, ließ sie alle Deckung fallen und ritt zum Tor, wo die Gruppe gerade hereingelassen wurde. Daryl seufzte und hoffte, dass sich in dem Wohnmobil der Rest der Vermissten befand und keine von Mephistos Leuten. Dann hörte er die Wachen rufen, also war wohl alles okay und die Vermissten hatten es tatsächlich geschafft zu flüchten. Daryl ritt Ellie nach und auch sie wurden durch das Tor gelassen. Ellie sprang von ihrer Stute ab, während Daryl langsam absteig und die Situation erstmal beobachtete.

@Ellie
@Julia Carson



zuletzt bearbeitet 14.01.2026 14:28 | nach oben springen

#904

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 14.01.2026 17:46
von Ellie • 48 Beiträge

Ellie hatte gespürt, wie schwer die Stimmung auf Daryl lastete. Zwei Tage lang hatten sie Diegos Pferd gesucht, ohne Erfolg, und auch wenn Daryl kaum darüber sprach, war seine Enttäuschung deutlich spürbar. Er meinte dass das Pferd möglicherweise von Beißern erwischt worden war, wenn sie es morgen immer noch nicht finden würden. Ellie blickte ihn fragend an. "Von was? Was sind denn Beißer?" Daryl erklärte ihr was er mit Beißer meinte und wollte von ihr erfahren wie die Toten hier genannt wurden. "Ähm Ich habe nicht wirklich eine Ahnung. So einen richtigen Namen haben wir für diese Dinger eigentlich gar nicht. Untote habe ich mal hier gehört aber sonst.. Das klingt ja auch irgendwie ziemlich langweilig, oder? Beißer ist besser."

Am nächsten morgen war Daryl wieder früh aufgestanden, genauso entschlossen wie zuvor und Ellie wollte natürlich mit.
Während sie die Sandwiches zubereiteten und Wasser abfüllten, blieb sie still. Sie wusste, dass Worte nichts ändern würden, und solange noch Hoffnung bestand, würden sie nach dem Pferd suchen. Als sie schließlich die Pferde sattelten und Hilltop hinter sich ließen, war Ellie trotz allem zuversichtlich. Sie wollte glauben, dass Diego noch lebte, ebenso sein Hengst und die anderen, die gerade nicht in Hilltop waren.
Als sie dann die Geräusche hörten, den Motor eines Fahrzeugs und das Geräusch von Hufen, stockte ihr kurz der Atem. Daryls ruhige, eindringliche Stimme brachte sie sofort zum Anhalten. Fast reglos saß sie auf Shimmer, während sie gemeinsam durch das Dickicht spähten. Ellie erkannte nur Umrisse, ein Wohnmobil und mehrere Reiter. Ihr Herz schlug schneller, Hoffnung und Angst machten sich in ihr breit.
Sie verstand, warum Daryl sie zurückhielt. Sie wusste, dass alles passieren konnte. Und doch als sie später aus dem Wald ritten und endlich freie Sicht hatten, sah sie ihn.
Einer der Reiter war Diego, und er ritt seinen Hengst, kein anderes Pferd. In diesem Moment vergaß Ellie jede Vorsicht. Sie galoppierte direkt auf das Tor zu, während ihr Herz vor Freude und Aufregung schneller schlug. Als die Wachen die Gruppe einließen und sie Diegos Gesicht endlich klar erkennen konnte, stieg sie ab und lief ihm entgegen.
"Diego!" rief sie und fiel ihm um den Hals, ohne sich darum zu kümmern, wer sie beobachtete. Tränen der Erleichterung und Dankbarkeit stiegen ihr in die Augen. Das war untypisch für Ellie, doch sie freute sich so sehr, dass er und die anderen wieder zu Hause waren.
Sie waren alle noch am Leben, und in diesem Moment war das alles, was zählte. Dass jemand fehlte, war Ellie noch nicht bewusst. Als Daryl zu ihnen kam, blieb sie dicht neben Diego stehen. Ihr Blick wanderte zu Tyler und Robby, die gemeinsam mit einem fremden Jungen aus dem Wohnmobil traten. Er wirkte nicht gefährlich.
Eher so, als wäre er jemand, den diese Typen, die hier gewesen waren, genauso entführt hatten, wie so viele andere vermutlich.
Ellie musterte ihn einen Moment länger als nötig. Sie hatte gelernt, die Absichten von Menschen zu erkennen und irgendetwas an ihm passte nicht in die Kategorie Feind.
Dann ging sie zu Tyler und Robby und zog beide in eine feste, kurze Umarmung, nicht überschwänglich, aber dennoch freudig.
"Ihr Idioten", murmelte sie, und ein Grinsen huschte über ihr Gesicht. Das war eben typisch Ellie.
"Ihr habt mir gefehlt, ihr alle. Geht es euch gut? Was ist passiert?", fragte sie.
"Ich hätte nicht gedacht, dass dieser Scheißkerl euch gehen lässt. Was wollte der?" Die Blicke der beiden verrieten ihr, dass etwas nicht stimmte.
Ellie machte sich Sorgen und hoffte, dass keiner von den Hilltop-Leuten an dem Ort, an den sie gebracht worden waren, getötet wurde.

@Diego Dixon

@Daryl Dixon



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#905

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 15.01.2026 22:34
von Victor Salazar • 6 Beiträge

Victor hatte sich in der Zwischenzeit von seiner Vergiftung erholt und würde ganz sicher nie wieder einfach irgendwelche Pilze sammeln und essen. Er hatte großes Glück gehabt, dass er keine Pilze gegessen hatten, die tödlich waren, denn dann hätte Benji ihn wohl nie wieder gesehen. Er hatte sich in den Tagen, die er hier war auch schon gut eingelebt. Das Einzige, was ihn traurig machte war, dass Benji nicht hier war und die anderen Jugendlichen hier eher abweisend waren. Er wusste nicht, warum, aber scheinbar hatten die ein Problem damit, dass er schwul war. Die einzigen, die nett waren, waren die Mädchen Sarah und Ellie, wobei Ellie die meiste Zeit mit Daryl unterwegs war, da sie nach einem vermissten Pferd suchten.

Nachdem sich Victor erholt und eingelebt hatte, bekam er auch Aufgaben, die er zu erledigen hatte. Das mussten neben dem Unterricht alle Jugendlichen machen. Da der Unterricht von 9:00 bis 12:00 Uhr ging und im Anschluss noch 2 Stunden Training, hatten sie ab 14 Uhr frei und konnten daher auch etwas bei der Arbeit helfen. Dazu zählten Arbeiten, wie in der Küche helfen, oder beim Waschen, oder auch wenn Zäune repariert werden mussten, halfen die Jugendlichen dabei. Dann war da auch der Haushaltsplan, der für das große Haus galt und für alle Bewohner gedacht war. Dazu gehörte auch das putzen der Bäder und Toiletten. Das musste jeder, der im Haus wohnte machen, sogar der Anführer und sein Mann der Arzt war, waren auf dem Plan eingetragen. Leider waren Beide und noch ein paar andere Menschen entführt worden. Deswegen war Julia sehr traurig, denn unter den Entführten war auch ihr Partner Diego gewesen, der, sowie Ellie ihm erzählt hatte, für sie sowas wie ein Vater war. Victor hoffte, dass die Entführten eine Gelegenheit hatten, irgendwie zu entkommen.

An diesem Tag war er nach dem Unterricht mit dem Bäder und Toilettendienst dran, da der Dienst von Jax und Jesus im Moment unter den anderen Bewohnern aufgeteilt werden musste. Die anderen Jungs meinten ihn dabei ärgern zu müssen, indem sie eine der Toiletten, die Victor gerade sauber gemacht hatte, wieder schmutzig machten. Dummerweise erwischte Charlotte sie dabei und verdonnerte sie dazu, die Toilette, die sie absichtlich wieder schmutzig gemacht hatten, selber zu putzen. Als Victor mit seiner Arbeit fertig war, hörte er die Wachen rufen und wurde neugierig. Er musste eh nach draußen, um das schmutzige Putzwasser wegzuschütten. Als er nach draußen kam, war gerade eine Gruppe aus 3 Reitern und einem Wohnmobil durch das Tor gefahren und dieses wurde wieder geschlossen. Auch Ellie und Daryl waren wieder zurück und Ellie sprang schon beinahe von ihrem Pferd und rannte einem der Reiter in die Arme, wo sie dann fest umarmt wurde. Auch Julia ging an Victor vorbei und rannte zu dem Mann, den Ellie gerade umarmte. Dann musste das wohl Diego sein und Victor freute sich, dass sie es geschafft hatten, wieder frei zu kommen. Als er dann allerdings sah, wer aus dem Wohnmobil stieg, ließ er den Eimer fallen und spürte, wie seine Augen freucht wurden und dann rannte auch er. "Benji....", rief er und lief seinem Freund in die Arme, den er dann an sich drückte und immer wieder küsste. "Du bist hier.....Das ist....ich kanns einfach nicht glauben...", sagte er und küsste Benji nochmal, um sich zu vergewissern, dass er nicht träumte. Als ihm klar wurde, dass Benji wirklich hier war umarmte er ihn wieder und wollte am Liebsten nicht mehr loslassen. "Ich bin zu dem Internat gefahren, aber als ich endlich da angekommen bin, war da niemand mehr...es tut mir leid, dass ich zu lange gebraucht habe....Ich bin so froh, dass du lebst und dass es dir soweit gut geht...", sagte Victor und sah seinem Freund in die Augen, froh, ihn endlich wiederzuhaben.

@Benji
@Julia Carson



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#906

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 16.01.2026 14:35
von Benji • 7 Beiträge

Als das Wohnmobil endlich durch das Tor von Hilltop fuhr und zum Stehen kam, blickte Benji so gut er konnte aus dem Fenster neben dem Bett, in dem er lag. Die Anspannung, die ihn während der ganzen Fahrt begleitet hatte, ließ langsam nach, auch wenn sein Herz noch immer schnell schlug. Er wusste nicht, was ihn hier erwartete, nur dass die anderen ihm versichert hatten, dies sei ein sicherer Ort mit guten Menschen und anderen in seinem Alter sei.
Er stieg vorsichtig aus dem Wohnmobil, unterstützt von Robby und Tyler, und ließ seinen Blick über das Gelände schweifen. Menschen, Pferde, bewaffnete Wachen,alles wirkte organisiert und lebendig. Dann folgte sein Blick einem Mädchen.
Sie rannte an ihm vorbei, direkt auf Diego zu, und Benji musste unwillkürlich lächeln. Ihre Freude war so ansteckend, ehrlich und echt. Er begriff sofort, wie viel dieser Mann ihr bedeutete. Auch die anderen Begrüßungen ließen ihn nicht unberührt. Umarmungen, Erleichterung und Tränen. Es war klar, dass diese Menschen eine Familie waren, selbst in dieser zerstörten Welt.

Benji blieb zunächst etwas abseits stehen, fühlte sich fremd und fehl am Platz. Er wollte niemanden stören oder auffallen. Sein Blick glitt suchend über die Gesichter, in der Hoffnung, ein bekanntes zu entdecken.
Da hörte er plötzlich jemand seinen Namen rufen.
Der Klang von Victors Stimme traf ihn wie ein Schlag und raubte ihm für einen Moment den Atem. Ehe er begriff, was geschah, sah er Victor auf sich zurennen. Benjis Augen weiteten sich, und wie von selbst humpelte er ein Stück nach vorne.
"Victor..." brachte er kaum hörbar hervor, bevor Victor schon in seinen Armen lag.
Benji drückte ihn fest an sich. Seine Hand verkrampfte sich im Stoff von Victors Kleidung, sein Gesicht vergrub sich an dessen Schulter. Er lachte leise auf, ein ungläubiges, zittriges Lachen war es. Er hoffte, dass das wirklich kein Traum ist und sie nicht noch auf der Fahrt waren und er im Wohnmobil schlief.
Als Victor ihn küsste, erwiderte Benji seine Küsse ohne zu zögern, voller Erleichterung, dass er noch lebt. Er zog ihn noch enger an sich, als müsste er sich vergewissern, dass er wirklich da war.
"Hey…" flüsterte Benji mit brüchiger Stimme, während Victor sprach, und legte seine Stirn an seine. "Du musst dich nicht entschuldigen. Wir haben uns wiedergefunden. Das ist alles, was zählt."
Er hob eine Hand, strich Victor sanft über die Wange und musterte sein Gesicht. "Ich dachte, ich würde dich nie wiedersehen." , gab er leise zu. "Jeder Tag ohne dich war die Hölle. So oft habe ich gedacht… das war’s."
Benji atmete durch dann lächelte er, ehrlich und voller Glück. "Aber jetzt bist du hier und ich bin hier. Und wir leben." Er zog Victor erneut in eine Umarmung, diesmal etwas ruhiger, aber nicht weniger innig. "Ich lass’ dich nicht mehr los." In diesem Moment war all das Grauen, das er durch den Autounfall erlebt hatte, nebensächlich. Alles, was für Benji zählte, war der Junge in seinen Armen, den er so sehr vermisst hatte.
Benji wollte gerade noch etwas sagen, als ein stechender Schmerz sein Knie durchfuhr. Unwillkürlich verzog er das Gesicht, verlagerte sein Gewicht und griff nach Victors Arm, um Halt zu finden. Er atmete tief durch, senkte kurz den Blick und sah Victor dann wieder an, leicht verlegen. Er ließ Victors Arm nicht los. "Wir hatten einen Unfall mit dem Van, die anderen aus der Band und ich. Sie haben es nicht überlebt." Seine Stimme war ruhig, doch die Anspannung und Trauer waren deutlich zu hören. "Mein Knie und meine Schulter sind verletzt. Nichts Lebensgefährliches, aber…" Er zuckte mit der unverletzten Schulter. "Im Moment bin ich ziemlich nutzlos. Ich kann nicht arbeiten oder sonst irgendetwas hier tun."
Ein schwaches Lächeln zeigte sich, doch in seinen Augen lag Unsicherheit. "Die Ärzte aus der anderen Gemeinschaft meinten, ich soll mich schonen. Keine Arbeiten, kein Training. Schon beim Gehen habe ich Schmerzen." Kurz senkte er den Blick, dann sah er seinen Freund wieder an.
Benji lehnte sich ein Stück näher zu Victor, darauf bedacht, die schmerzende Schulter zu schonen. "Es fällt mir schwer, einfach nichts zu tun. Vor allem, weil hier sicher jeder seinen Teil beiträgt. Aber im Moment… brauche ich wohl Ruhe, bis alles verheilt ist." Er sah Victor erst ernst an, dann etwas weicher. "Ich hasse es, schwach zu wirken."
Benji holte einmal tief Luft. "Ich werde wieder fit, versprochen. Und dann hole ich alles nach."
Im Moment aber blieb er dicht bei Victor, dankbar für jede Sekunde Nähe und für die Gewissheit, diese Zeit nicht mehr allein durchstehen zu müssen, neue Freunde gefunden zu haben in Moonlight, sowie auch hier und vor allem endlich wieder mit seinem Freund zusammen sein zu können.

@Victor Salazar



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#907

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 16.01.2026 15:54
von Paul Rovia (Jesus) | 2.450 Beiträge

Paul saß vorne mit Malcolm auf der Sitzbank des Wohnmobils, Joel saß auch hier vorne und steuerte das Wohnmobil.
Die Enge des Fahrzeugs störte ihn nicht. Sein Blick ruhte immer mal wieder auf Benji der hinten auf dem Bett lag, blass, erschöpft, aber er war wach. Jede Meile der Fahrt hatte Jesus wachsamer gemacht, zu Beginn war er mit den Gedanken eher etwas abwesend gewesen.
Die Rückkehr nach Hilltop war nun zum Greifen nah, doch Jesus konnte die Anspannung nicht abschütteln. Auf der Fahrt konnte einfach zu viel schiefgehen. In den letzten Tagen hatte er Diego, Tyler, Robby, Joel und Malcolm stets im Auge behalten. Sie hielten sich gut, sogar Malcolm, der auf der Fahrt zum Gefängnis wegen des geschlossenen, dunklen Frachtraums des Fahrzeugs so etwas wie eine Panikattacke erlitten hatte.
Als das Wohnmobil langsamer wurde und schließlich zum Stehen kam, merkte Jesus sofort, wie sich die Stimmung veränderte. Er war einer der Ersten, die aufstanden, öffnete die Tür und warf einen prüfenden Blick nach draußen, bevor er zur Seite trat. Sicherheit war für ihn selbstverständlich. Erst danach half er Robby und Tyler, Benji vorsichtig aus dem Wohnmobil zu führen, darauf bedacht, seine verletzte Schulter und das Knie nicht zu belasten.
Draußen nahm er alles auf einmal wahr. Ellie schoss wie ein Pfeil an ihm vorbei, direkt in Diegos Arme. Diego hielt sie fest, als fürchtete er, es könnte nicht echt sein. Kurz darauf kam Julia hinterher. Jesus’ Herz zog sich schmerzhaft zusammen, er war wirklich froh, dass sie lebten. Doch der Gedanke an Jax kehrte zurück, und die Sehnsucht nach ihm wurde nur noch stärker.
Er blieb bei Benji stehen, ein Stück hinter ihm. Er bemerkte, wie sich der Junge suchend und vorsichtig umsah, als könne er kaum glauben, dass dieser Ort wirklich existierte. Jesus wollte gerade etwas sagen, da hörte er, wie jemand seinen Namen rief. Der Junge war ihm fremd.

Er sah, wie dem Jungen der Eimer aus der Hand fiel und sich sein Gesicht veränderte, noch bevor er losrannte. Dann folgten die Umarmung und die Küsse der beiden. Jesus trat einen Schritt zurück, um ihnen Raum für ihr Wiedersehen zu geben. Manche Wiedersehen durfte man einfach nicht stören.
Er sah still zu, wie Benji sich an Victor klammerte. Als Benji vor Schmerz das Gesicht verzog, war Jesus sofort zur Stelle, um zu helfen, doch Victor reagierte schneller.
Jesus hörte Benjis Worte über den Unfall, die Band und dass sie nicht überlebt hatten. Für einen Moment senkte er den Blick. Wieder junge Leben, die diese Welt einfach ausgelöscht hatte. Als Benji davon sprach, nutzlos zu sein, räusperte sich Jesus etwas, trat einen Schritt näher und sprach mit ruhiger Stimme: "Sich von Verletzungen zu erholen, ist kein Nichtstun. Das ist harte Arbeit für deinen Körper, auch wenn man sie nicht sieht." Sein Blick war direkt, aber freundlich. "Und niemand hier misst deinen Wert daran, wie schnell du wieder arbeiten oder trainieren kannst." Kurz wandte er sich Victor zu, nickte ihm zu und sagte "Ich bin Paul Rovia, der Anführer von Hilltop. Aber du kannst mich auch Jesus nennen. Das tun die meisten hier. Es freut mich, dich kennenzulernen."
Dann sah er Benji wieder an. "Du bleibst so lange in Behandlung, wie es nötig ist aber du musst nicht unbedingt auf der Krankenstation bleiben wenn du es nicht willst. Der Arzt kommt zu Dir. Er hat ja keinen besonders weiten Weg." Meinte Jesus leicht schmunzelnd.
Dann ließ er kurz den Blick über den Hof schweifen zu Ellie Diego,Malcolm ,Tyler,Robby,Joel und all den anderen.
"Willkommen in Hilltop, Benji und Victor." , sagte Jesus schließlich noch ruhig als er die beiden wieder ansah. "Ihr seid hier sicher und Ihr seid nicht allein. Wenn es irgendwelche Probleme geben sollte wendet euch an mich." Er wusste ja nur zu gut dass auch einige der Teenager hier Mobber sind und das Victor und Benji das Ziel von denen werden könnten.

Nachdem sich der erste Trubel hier draußen etwas gelegt hatte und alle versorgt wurden, verschwand sich Jesus leise aus dem Geschehen. Er war froh, dass sie zurück waren, wirklich froh, auch wenn sein über alles geliebter Mann nicht hier war,doch nun gab es etwas, das er unbedingt tun musste.
Das große Haus von Hilltop wirkte vertraut und gleichzeitig war es schwerer als sonst für Jesus hineinzugehen als er die Tür öffnete. Jeder Schritt durch den Flur erinnerte ihn daran, wie knapp alles gewesen war und das Jax nicht hier war. Seine Hand strich kurz über das Holzgeländer der Treppe, dann ging er zielstrebig durch das Zimmer von Jax und sich in das Kinderzimmer von Tom was nebenan war.
Jesus blieb einen Moment im Türrahmen stehen. Sein Sohn lag ruhig in seinem Bettchen, ein Arm über ein Kuscheltier gelegt. Der Atem des Jungen ging gleichmäßig. Er schlief tief und fest. Er trat näher, strich Tom sanft über das Haar und beobachtete ihn eine Weile.
Dann verließ er das Zimmer wieder, weil er ihn nicht wecken wollte.
Als er das Zimmer verließ, begegnete ihm Tristan im Flur.
Jesus Müdigkeit war noch da und er hatte auch immer noch dunkle Schatten unter seinen Augen aber seine Haltung war dennoch aufrecht.
"Hi." Grüßte er ihn. "Danke, dass du alles zusammengehalten hast,während wir weg waren." sagte er ruhig. Er warf nicht mit großen Worten um sich, nur mit ehrlicher Anerkennung. "Jetzt bin ich wieder da."
Er machte eine kleine, aber bestimmte Handbewegung. "Wir sprechen gleich noch über die Lage bei einer Versammlung."
Jesus ging an Tristan vorbei in Richtung Büro. "Und ich möchte mit dem sprechen, der gerade Funkdienst hat. Schickst du ihn bitte zu mir?" fragte er noch, bevor er im Büro verschwand und die Tür hinter sich schloss.

@Victor Salazar



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#908

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich Gestern 21:07
von Diego Dixon • 200 Beiträge

Diego war einfach nur froh, als sie das Gefängnis hinter sich gelassen hatten. Leider war Jax dort zurückgeblieben, was die Freude auf Zuhause ein wenig dämpfte. Vor allem für Jesus war es schlimm, denn schließlich waren er und Jax miteinander verheiratet und nun musste Jesus ohne Jax nach Hause zurückkehren. Diego wusste nicht, wie es weitergehen würde, und ob Jax überhaupt wieder zurückkommen würde, denn so, wie Diego Mephisto und seine Leute kennengelernt hatte, würde Mephisto Jax sicher niemals wieder frei lassen. Diego hoffte allerdings, dass Jax eine Möglichkeit fand, um frei zu kommen und Diego war Jax dankbar, dass er dafür gesorgt hatte, dass sie frei gelassen worden waren.

Nachdem sie sich verfahren hatten und im Moonlight bei Vane übernachteten, fand auch Diegos Hengst in der Nacht den Weg hierher. Darüber hatte sich selbst Diego gewundert, denn schließlich war sein Friese ein Pferd und kein Fährtenspürhund. Aber dieses Pferd war ohnehin etwas besonderes und irgendwie hatte er es fertiggebracht zu Diego zu finden. Darüber war Diego froh und er freute sich schon darauf, am nächsten Tag auf seinem Hengst nach Hause zu reiten. In der Nacht konnte er immerhin schlafen. Im Gefängnis hatte er das nicht getan, um die anderen Norfalls beschützen zu können. Hier war das nicht nötig, da der Anführer und die Leute hier gute Menschen waren und die Gemeinschaft sicher in Zukunft mit Hilltop ein enges Bündnis eingehen würde, denn schließlich war die Freundin des Anführers die Schwester von Jesus und Malcolm, also gab es eine enge Bindung.

Am nächsten Morgen hatte Vane Straßenkarten auf dem Küchentisch liegen. Es waren drei Stück, bei denen Vane markiert hatte, wo sich Die Moonlight Gemeinschaft befand. Joel und Malcolm sahen sich das an und als Joel dann meinte, dass sie ja gar nicht so weit von zu Hause weg zu sein schienen und Vane dann bestätigte, dass es von hier aus ungefähr eine gute Stunde dauerte, wurde Diego klar, dass es tatsächlich nur ein Zufall gewesen war, dass sein Hengst hier aufgetaucht war. Hätten die Nachtwachen nicht versucht ihn zu fangen, wäre er vielleicht einfach weitergelaufen. Daher war Diego froh darum, dass ihn die Wachen in der Nacht mit ihrem Lärm geweckt hatten.

Nach dem Frühstück bekam jeder noch ein Lunchpalet mit einer kleinen Wasserflasche und einem belegten Sandwich. Eigentlich wäre das für die Stunde, die sie brauchten, nicht nötig, aber wer wusste schon, wie lange der Weg wirklich dauern würde. Schließlich konnten unterwegs auch Gefahren oder Hindernisse auftauchen, also war es besser, wenn sie ein wenig Proviant dabei hatten. Diego steckte sein Lunchpaket in seine Umhängetasche, in der er immer seine Schreibtafel mit sich trug. Das passte so gerade eben noch mit rein, da die Umhängetasche nicht sonderlich groß war. Sie war eben nur für die Tafel gedacht.

Als alle mit dem Frühstück fertig waren, gingen Tyler und Robby den Jungen holen, den sie auf der Krankenstation kennengelernt hatten. Da es hier keine anderen Teenager gab, sollte er mit nach Hilltop, wo es ja mehrere Teenager gab. Auf einen dieser Teenager in Hilltop freute sich auch Diego schon sehr. Ellie, die für ihn wie eine Tochter war und die er auch liebte, wie eine Tochter, würde er in Hilltop wiedersehen und auch Julia, die er auch liebte und sehr vermisste. Diego ging mit Vane und Leah in den Stall, wo sie ihre Pferde sattelten und aufstiegen. Diego ritt ohne Sattel. Ihm reichte zur Not auch das Seil, das sein Hengst um den Hals hatte. Zuhause hatte er ja seinen eigenen Sattel und eine Trense hasste sein Hengst ohnehin, daher ritt er nur mit Halfter. Als alle soweit waren, wurde das Tor geöffnet und sie machten sich auf den Weg nach Hilltop. Unterwegs kamen ihnen hin und wieder Untote entgegengetorkelt, die Diegos Hengst niedertrat und ihnen die Köpfe zermatschte. Vane und Leah machten erstaunte Gesichter, denn gewöhnlich taten Pferde sowas nicht. Diegos Pferd war eben stark und hatte einen eisernen Überlebenswillen, daher wehrte er sich.

Die Gruppe war etwa 40 Minuten unterwegs, als sie beschlossen, eine kleine Rast zu machen, denn auch wenn der Sommer zuende ging, war es immernoch sehr warm. Da sie auch einen Eimer und einen Kanister Wasser für die Pferde im Wohnmobil verstaut hatten, holten die diesen raus und schütteten das Wasser in den Eimer aus dem sie abschwechselnd die Pferde trinken ließen. Dann aßen und tranken sie auch etwas und setzten den Weg fort. Immer wieder mal kamen ihnen Untote entgegen, um die sich Diego und Vane kümmerten. Sie waren dann wieder für ungefähr 40 Minuten unterwegs, bis endlich die Mauer von Hilltop in Sicht kam. Diego freute sich schon so sehr auf Julia und Elllie, dass er schneller wurde und anfing, zu galoppieren. Die Wachen erkannten ihn offenbar, denn er hörte sie rufen und sah, wie das Tor aufging. Er ritt hindurch und hielt auf dem Platz vor dem großen Haus. Sein Hengst stieg einmal und kam dann wieder zur Ruhe. Diego stieg ab und hörte Ellie nach ihm rufen. Nur Sekunden später rannte sie ihm in die Arme und klammerte sich an ihn.Diego drückte sie an sich und umarmte sie eine Weile. Als sie sich wieder von ihm löste, um auch Tyler und Robby zu begrüßen, sah sich Diego nach Julia um, die gerade aus dem Haus kam und anfing vor Freude zu weinen, als sie ihn entdeckte. Diego lief ihr entgegen und schloss sie fest in seine Arme, als er sie erreichte. Er umarmte sie und küsste sie dann auch immer wieder. Er war glücklich, sie endlich wieder in seinen Armen halten zu können. Dass sie eine sehr große Neuigkeit hatte, die sie ihm allerdings später in Ruhe mitteilen würde, ahnte er nicht. "Du hast mir so sehr gefehlt....", sagte er in Gebärdensprache. Dass sein Zwillingsbruder, den er noch nicht kannte, in unmittelbarer Nähe stand, hatte Diego noch nicht gemerkt, da sich Daryl erstmal noch zurückhielt.

@Ellie
@Julia Carson



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#909

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich Heute 12:56
von Julia Carson • 42 Beiträge

Julia konnte die Tränen nicht zurückhalten, als sie Diego endlich wieder in den Armen hielt. All die Angst, die schlaflosen Nächte, das ständige Hoffen und Bangen waren vorbei. Sie vergrub ihr Gesicht an seiner Schulter, hielt ihn fest, als hätte sie Angst, er könnte verschwinden, wenn sie ihn loslassen würde. Sein vertrauter Geruch und seine Wärme, all das machte es endlich real.
Er war wieder da, lebte und war Zuhause. Dass Jax fehlte, bemerkte sie in diesem Moment noch gar nicht.
Als Diego sie küsste, erwiderte sie sofort seine Küsse, legte ihre Hand an seinen Nacken und schloss für einen Augenblick die Augen.
Ihr Herz raste so sehr, dass es ihr fast den Atem raubte. Sie hatte sich unzählige Male vorgestellt, wie dieser Moment sein würde, und jetzt war er noch schöner und intensiver, als sie es sich jemals hätte erträumen können.Sie löste sich ein kleines Stück von ihm, nur so weit, dass sie sein Gesicht ansehen konnte.
Mit den Fingern strich sie über seine Wange, als wollte sie sich vergewissern, dass er wirklich hier war und sie nicht im Bett liegt und das nur träumt.
Als er ihr in Gebärdensprache sagte, wie sehr sie ihm gefehlt hatte, liefen ihr erneut Tränen über die Wangen. Sie lächelte dabei, es war ein Lächeln voller Erleichterung, Liebe und tiefer Verbundenheit zu Diego.
"Du hast mir auch gefehlt." antwortete sie leise. "Mehr, als du dir vorstellen kannst." Sie lehnte ihre Stirn gegen seine,atmete tief durch und versuchte sich zu sammeln. In ihr war gerade ein Gefühlschaos aus Freude, Dankbarkeit und Nervosität, denn die Neuigkeit, die sie ihm erzählen musste, lag ja noch vor ihr.
Noch war nicht der richtige Moment. Jetzt zählte nur, dass er hier war und dass sie ihn wieder hatte. Julia hielt ihn dann wieder fest, schlang die Arme um ihn und blendete für diesen Augenblick alles andere aus, selbst die neugierigen Blicke um sie herum und den Mann, der ein Stück abseits stand und Diego aufmerksam beobachtete, noch hatte den Mann, der genauso aussah wie ihr Freund,ja gar nicht bemerkt.

@Diego Dixon


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