An Aus
RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 01.01.2026 15:07von Daryl Dixon •
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Als sich Daryl ins Bett gelegt hatte, dachte er noch eine ganze Weile an seinen unbekannten Zwillingsbruder. Dass die Eltern ihn damals wegen seiner Behinderung weggegeben hatten, wunderte Daryl nicht, aber sie hätten ihm und Merle ja immerhin sagen können, dass es ihn gibt. Dann hätte Daryl wahrscheinlich schon viel früher nach ihm gesucht. Jetzt war unsicher, ob er ihn überhaupt kennenlernen würde, denn er, der Anführer dieser Gemeinschaft ein Arzt und noch 4 weitere waren ja entführt worden, wie Daryl mitbekommen hatte. Leider wusste niemand, wo sich der Ort befand, an dem sie gefangen gehalten wurden. Es war nur bekannt, dass es ein Gefängnis war, aber davon gab es allein in Georgia ja schon 35 staatliche Gefängnisse. Da war es unmöglich, ohne irgendwelche Anhaltspunkte das Richtige zu finden. Blieb nur zu hoffen, dass es den Entführten irgendwie gelang von dort zu entkommen.
Mit diesen Gedanken schlief Daryl ein und konnte hier auch in aller Ruhe schlafen, ohne ein Auge offen halten zu müssen.
Am nächsten Morgen stand er früh auf, da er weiter nach dem Pferd seines Bruders suchen wollte. Auch wenn er Pferde nicht besonders mochte, entschied er, dass es besser war, mit Pferden nach dem vermissten Pferd zu suchen. Als er aus seinem Zimmer kam, wartete Ellie bereits im Flur. "Morgen...warte noch eben....", sagte er und verschwand im Bad. Als er wieder rauskam, machten sie sich auf den Weg in die Küche, wo sich Julia befand und sogar schon Frühstück gemacht hatte. "Morgen..", begrüßte Daryl auch sie und bedankte sich, als sie ihn zum Frühstück einlud. Dann fragte er Ellie, ob es hier auch wenig schreckhafte Pferde gab und erzählte ihr, dass es besser war, mit Pferden nach dem vermissten Tier zu suchen. Ellie hielt das für eine gute Idee und schlug vor, dass Daryl das Pferd von Jesus nehmen sollte und Julia stimmte zu.
Nachdem sie mit dem Essen fertig waren, packten sie auch noch das Essen ein, das Julia ihnen für Unterwegs gemacht hatte und machten sich dann auf den Weg zum Stall. Ellie zeigte Daryl, welches Pferd das von Jesus war und dann sattelten sie die Pferde. Ihren Proviant für Unterwegs verstauten sie in den Satteltaschen. Daryl war froh, dass Ellie ihn wieder begleitete, denn er mochte sie und wenn sein Bruder für sie sowas, wie ein Vater war, dann war er für sie wohl sowas, wie ihr Onkel. Zudem war ihm aufgefallen, dass sie zu den anderen Teenagern keinen so guten Draht hatte. Während sie langsam zu der Stelle ritten, an der sie gestern aufgehört hatten, unterhielten sie sich. "Die anderen in deinem Alter sind nicht so deine Wellenlänge, oder...?", fragte er und Ellie erklärte ihm, dass Sarah und Victor ganz okay waren, wobei Viktor ja erst seit zwei Tagen dort war. Ihre richtigen Freunde, mit denen sie sich sehr gut verstand, waren ja leider mit enführt worden. "Ich hoffe, dass sie es irgendwie schaffen zu entkommen...", sagte Daryl, denn im Moment konnten sie nur hoffen. Es störte ihn, dass sie sonst nichts tun konnten, denn allein das richtige Gefängnis zu finden würde Wochen, oder vielleicht auch Monate dauern. Daher wollte Daryl das Pferd finden und einfangen, um wenigstens etwas Erfolg zu haben.
Nach einer Weile erreichten sie die Stelle, wo sie zuletzt gewesen waren. Hier wurde der Wald von einer Straße geteilt und auf dem Asphalt hatte das Pferd keine Spuren hinterlassen, also mussten sie hoffen, dass irgendwo auf der anderen Seite Spuren waren. Danach suchte Daryl gründlich und fand schließlich auch wieder spuren. Denen folgten sie und Daryl lauschte auch zwischendurch, doch ein Pferd war weder zu hören, noch zu sehen. Das Einzige, was sie fanden, waren ein paar Untote, die sie töteten, wenn sie ihnen zu nahe kamen. Hunter, wie das Pferd von Jesus hieß, verhielt sich tatsächlich sehr ruhig und gelassen. Als sie am Mittag immernoch nach dem Pferd suchten, beschlossen sie eine Pause zu machen und etwas zu essen. Sie hatten gerade eine kleine Lichtung erreicht, auf der viel Gras wuchs. Daryl überlegte, ob sie hier einfach warten sollten, ob das Pferd hierher kam, doch die Chance war sehr gering. Während sie hier saßen und etwas aßen und tranken, sah sich Daryl immer wieder aufmerksam um, doch von dem Pferd fehlte weiterhin jede Spur. Daryl entdeckte zwar immer mal Hufabdrücke, doch die waren nicht mehr so frisch. Sie suchten den ganzen Tag, doch das Pferd war weiterhin verschwunden. "Lass uns zurück reiten....es wird schon dunkel....", sagte Daryl, dem man anmerkte, dass es ihn störte, dass dieser Tag wieder Erfolglos gewesen war.
@Ellie
@Julia Carson

Ellie hatte schon im Flur auf Daryl gewartet, als er an diesem Morgen aus seinem Zimmer trat. Sie kannte ihn noch nicht lange, aber in seiner Nähe fühlte sie sich irgendwie sicher. Vielleicht, weil er sie an Diego erinnerte. Vielleicht auch, weil sie wusste, dass er alles tun würde, um sie notfalls zu beschützen.
Als er ihr erzählte, dass er mit Pferden nach dem vermissten Tier suchen wollte, fand sie die Idee sofort gut. Dass er dafür Jesus’ Pferd nehmen sollte, erschien ihr nur logisch, Hunter war ruhig, stark und gut trainiert. Genau das, was sie brauchten.
Während sie ritten, musterte Ellie den Wald aufmerksam. Alles wirkte friedlich, doch sie wusste, dass hinter jedem Baum Gefahr lauern konnte. Als Daryl das Gespräch auf die anderen Jugendlichen lenkte, wurde ihr schwer ums Herz. Ihre echten Freunde… sie waren weg. Entführt. Und niemand wusste, wo sie waren.
"Sarah und Victor sind ganz okay, die anderen eher nicht, und meine beiden besten Freunde sind ja weg, entführt worden." Ellie bemühte sich, sich nichts anmerken zu lassen, doch der Gedanke daran, dass Tyler und Robby verschwunden waren, begleitete sie wie ein dunkler Schatten und machte sie traurig.
Je länger die Suche dauerte, desto mehr wuchs Ellies Frust. Immer wieder stießen sie auf alte Hufspuren doch nichts Frisches. Kein Wiehern, kein Knacken im Unterholz, kein Lebenszeichen, nur Untote, die sie erledigten, bevor sie zu nah kamen.
Als sie mittags auf einer Lichtung Pause machten, ließ Ellie ihren Blick über das hohe Gras schweifen und wünschte sich sehnlichst, dass plötzlich ein Pferdekopf zwischen den Bäumen auftauchen würde. Doch es blieb still.
Am Abend, als die Sonne schon tief stand und der Wald dunkler wurde, sah Ellie die Enttäuschung und Müdigkeit in Daryls Gesicht. Auch sie war erschöpft.
Sie wusste, dass dieser Tag ihm wichtig war. Nicht nur wegen des Pferdes, sondern weil er endlich etwas tun und erreichen wollte. Schweigend ritt sie an seiner Seite zurück. Und obwohl sie nichts gefunden hatten, freute sie sich, diesen Tag mit ihm verbracht zu haben.
@Daryl Dixon

RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 14.01.2026 00:30von Daryl Dixon •
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Nachdem auch der zweite Tag erfolglos verlaufen war, da Daryl und Ellie das Pferd von Diego wieder nicht gefunden hatten, war Daryl völlig unzufrieden. Er hätte Julia gerne Diegos Pferd zurückgebracht, doch leider war dieses nicht aufzufinden. Nachdem er und Ellie wieder den ganzen Tag mit der Suche verbracht hatten, mussten sie, als es dunkel wurde, die Suche wieder abbrechen und zurückkehren. Als sie wieder in Hilltop waren, brachten sie die Pferde wieder in den Stall. "Ich will es Morgen nochmal versuchen.....wenn wir es dann immernoch nicht finden, schätze ich, dass es die Beißer erwischt haben...", sagte Daryl und Ellie sah ihn fragend an und wollte dann wissen, wen er mit Beißer meinte. "Na, die Toten, die überall in der Gegend rumschlurfen...in Alexandria sagen wir Beißer zu denen, weil die eben andere Menschen beißen...wie nennt ihr die....?", fragte Daryl, während sie die Pferde absattelten und ihnen was zu fressen und trinken gaben. Ellie meinte, dass sie eigentlich gar keinen festen Namen dafür hatten und Beißer sich gar nicht so schlecht anhören würde.
Als die Pferde versorgt waren. gingen Daryl und Ellie in die Küche, um sich was zu essen zu machen. Zumindest hatten sie das vor, doch Julia hatte schon auf die beiden gewartet und etwas zu essen gekocht. Da die beiden ohne Pferd zurückgekommen waren, wusste Julia, dass der Tag erfolglos gewesen war. "Tut mir leid.....vielleicht haben wir morgen mal etwas Glück....", sagte Daryl, der die Suche noch nicht aufgeben wollte. Julia hatte heute Spaghetti mit Hackfleischsoße gemacht. Die ließen sich Daryl und Ellie schmecken. "Die sind echt gut....", sagte Daryl und als Julia wissen wollte, ob er in Alexandria auch jemand Besonderen hatte, schüttelte Daryl den Kopf. "Nein...Ich hab Freunde, ja, aber das wars dann...", sagte er und aß dann weiter. Als Julia meinte, dass sie hoffte, dass er auch noch jemanden finden würde zuckte er leicht mit den Schultern, da er daran gewöhnt war, allein zu sein. Bisher hatte keine Beziehung lange gehalten und Daryl hatte auch keine Ahnung, dass er einen 16 jährigen Sohn hatte.
Als sie aufgegessen hatten, halfen Daryl und Ellie Julia beim Spülen, wobei Julia einfiel, dass Tyler, als er hier angekommen war, mal erwähnt hatte, dass er auf der Suche nach seinem Vater gewesen war, er aber nur wusste, wie er hieß. Julia fragte Daryl ob er Kinder hatte, woraufhin er den Kopf schüttelte. "Nein.....hat sich leider nie ergeben...", antwortete er, woraufhin Julia nur nickte. Sie wusste nicht recht, ob sie ihm einfach von Tyler erzählen sollte, oder lieber nicht. Schließlich entschied sie sich dazu, dass erstmal noch zu lassen, denn Daryl war schon überrumpelt genug mit der Tatsache, dass er einen Zwillingsbruder hatte, von dem er nie etwas gewusst hatte. Ihm dann auch noch zu sagen, dass er wohl auch einen Sohn hatte, würde ihn wohl überfordern. Als sie in der Küche fertig waren, wünschte Daryl Julia und Ellie eine gute Nacht und zog sich auf Diegos Zimmer zurück, welches er ja, solange er hier war, bewohnte.
Am nächsten Morgen, stand Daryl wieder früh auf und Ellie wartete bereits wieder auf dem Flur. Sie würde ihn auch heute wieder begleiten. In der Küche machten sie sich ein paar Sandwiches und füllten sich auch Wasser in Flaschen, die sie auch einpackten. Dann gingen sie in den Stall, um die Pferde zusatteln. Als das erledigt war, machten sich die Beiden wieder auf die Suche. Sie waren noch nicht allzu weit von Hilltop entfernt, als sie Geräusche hörten. Sie konnten den Motor eines Wagens hören , sowie auch das geklapper von Pferdehufen. "Warte....bleib ruhig....", sagte Daryl zu Ellie und beobachtete aufmerksam die Lage. Soweit er es durch die Bäume und Büsche erkennen konnte, waren auf der Straße ein Wohnmobil und mehrere Pferde unterwegs. Da Daryl und Ellie nicht viel erkennen konnten, ließen sie die Fremden vorbei, ohne bemerkt zu werden. "Wir wissen nicht, wer das ist und wenn wir einfach hinrennen, könnte es gefährlich werden. Ich weiß, dass du offst, dass es eure vermissten Leute sind, aber es kann auch sein, dass dieser Typ, der euch tyrannisiert seine Leute geschickt hat, um noch mehr Geiseln zu holen...wer weiß, wozu die so fähig sind....wir halten uns besser versteckt...vielleicht eskaliert die Sache, dann müssen wir vielleicht das Schlimmste verhindern...", sagte er und Ellie begriff, dass er recht hatte. Es konnte alles möglich sein. Da die Bäume und Sträucher noch dicht bewachsen waren, konnte man auch kaum etwas sehen, also konnten sie nur Schemenhaft sehen, wie sich die Gruppe richtung Hilltop bewegte.
Daryl und Ellie hielten sich weiterhin verborgen und ritten langsam der Gruppe hinterher. Daryl hielt seine Armbrust schussbereit, falls man sie entdeckte und angriff. Die Gruppe hatte etwa 10 Meter Vorsprung und hatte das Tor schon fast erreicht, als auch Daryl und Ellie den Waldrand erreichten. Nun hatten sie endlich freie Sicht und Ellie entdeckte Diego auf seinem Hengst. Ins Wohnmobil konnte sie nicht schauen und die Frau und den anderen Mann auf den Pferden, kannte sie nicht, aber Diego war da und auf seinem Hengst. Da Ellie sich nun freute, dass Diego wieder da war, ließ sie alle Deckung fallen und ritt zum Tor, wo die Gruppe gerade hereingelassen wurde. Daryl seufzte und hoffte, dass sich in dem Wohnmobil der Rest der Vermissten befand und keine von Mephistos Leuten. Dann hörte er die Wachen rufen, also war wohl alles okay und die Vermissten hatten es tatsächlich geschafft zu flüchten. Daryl ritt Ellie nach und auch sie wurden durch das Tor gelassen. Ellie sprang von ihrer Stute ab, während Daryl langsam absteig und die Situation erstmal beobachtete.
@Ellie
@Julia Carson

Ellie hatte gespürt, wie schwer die Stimmung auf Daryl lastete. Zwei Tage lang hatten sie Diegos Pferd gesucht, ohne Erfolg, und auch wenn Daryl kaum darüber sprach, war seine Enttäuschung deutlich spürbar. Er meinte dass das Pferd möglicherweise von Beißern erwischt worden war, wenn sie es morgen immer noch nicht finden würden. Ellie blickte ihn fragend an. "Von was? Was sind denn Beißer?" Daryl erklärte ihr was er mit Beißer meinte und wollte von ihr erfahren wie die Toten hier genannt wurden. "Ähm Ich habe nicht wirklich eine Ahnung. So einen richtigen Namen haben wir für diese Dinger eigentlich gar nicht. Untote habe ich mal hier gehört aber sonst.. Das klingt ja auch irgendwie ziemlich langweilig, oder? Beißer ist besser."
Am nächsten morgen war Daryl wieder früh aufgestanden, genauso entschlossen wie zuvor und Ellie wollte natürlich mit.
Während sie die Sandwiches zubereiteten und Wasser abfüllten, blieb sie still. Sie wusste, dass Worte nichts ändern würden, und solange noch Hoffnung bestand, würden sie nach dem Pferd suchen. Als sie schließlich die Pferde sattelten und Hilltop hinter sich ließen, war Ellie trotz allem zuversichtlich. Sie wollte glauben, dass Diego noch lebte, ebenso sein Hengst und die anderen, die gerade nicht in Hilltop waren.
Als sie dann die Geräusche hörten, den Motor eines Fahrzeugs und das Geräusch von Hufen, stockte ihr kurz der Atem. Daryls ruhige, eindringliche Stimme brachte sie sofort zum Anhalten. Fast reglos saß sie auf Shimmer, während sie gemeinsam durch das Dickicht spähten. Ellie erkannte nur Umrisse, ein Wohnmobil und mehrere Reiter. Ihr Herz schlug schneller, Hoffnung und Angst machten sich in ihr breit.
Sie verstand, warum Daryl sie zurückhielt. Sie wusste, dass alles passieren konnte. Und doch als sie später aus dem Wald ritten und endlich freie Sicht hatten, sah sie ihn.
Einer der Reiter war Diego, und er ritt seinen Hengst, kein anderes Pferd. In diesem Moment vergaß Ellie jede Vorsicht. Sie galoppierte direkt auf das Tor zu, während ihr Herz vor Freude und Aufregung schneller schlug. Als die Wachen die Gruppe einließen und sie Diegos Gesicht endlich klar erkennen konnte, stieg sie ab und lief ihm entgegen.
"Diego!" rief sie und fiel ihm um den Hals, ohne sich darum zu kümmern, wer sie beobachtete. Tränen der Erleichterung und Dankbarkeit stiegen ihr in die Augen. Das war untypisch für Ellie, doch sie freute sich so sehr, dass er und die anderen wieder zu Hause waren.
Sie waren alle noch am Leben, und in diesem Moment war das alles, was zählte. Dass jemand fehlte, war Ellie noch nicht bewusst. Als Daryl zu ihnen kam, blieb sie dicht neben Diego stehen. Ihr Blick wanderte zu Tyler und Robby, die gemeinsam mit einem fremden Jungen aus dem Wohnmobil traten. Er wirkte nicht gefährlich.
Eher so, als wäre er jemand, den diese Typen, die hier gewesen waren, genauso entführt hatten, wie so viele andere vermutlich.
Ellie musterte ihn einen Moment länger als nötig. Sie hatte gelernt, die Absichten von Menschen zu erkennen und irgendetwas an ihm passte nicht in die Kategorie Feind.
Dann ging sie zu Tyler und Robby und zog beide in eine feste, kurze Umarmung, nicht überschwänglich, aber dennoch freudig.
"Ihr Idioten", murmelte sie, und ein Grinsen huschte über ihr Gesicht. Das war eben typisch Ellie.
"Ihr habt mir gefehlt, ihr alle. Geht es euch gut? Was ist passiert?", fragte sie.
"Ich hätte nicht gedacht, dass dieser Scheißkerl euch gehen lässt. Was wollte der?" Die Blicke der beiden verrieten ihr, dass etwas nicht stimmte.
Ellie machte sich Sorgen und hoffte, dass keiner von den Hilltop-Leuten an dem Ort, an den sie gebracht worden waren, getötet wurde.
@Diego Dixon
@Daryl Dixon

Victor hatte sich in der Zwischenzeit von seiner Vergiftung erholt und würde ganz sicher nie wieder einfach irgendwelche Pilze sammeln und essen. Er hatte großes Glück gehabt, dass er keine Pilze gegessen hatten, die tödlich waren, denn dann hätte Benji ihn wohl nie wieder gesehen. Er hatte sich in den Tagen, die er hier war auch schon gut eingelebt. Das Einzige, was ihn traurig machte war, dass Benji nicht hier war und die anderen Jugendlichen hier eher abweisend waren. Er wusste nicht, warum, aber scheinbar hatten die ein Problem damit, dass er schwul war. Die einzigen, die nett waren, waren die Mädchen Sarah und Ellie, wobei Ellie die meiste Zeit mit Daryl unterwegs war, da sie nach einem vermissten Pferd suchten.
Nachdem sich Victor erholt und eingelebt hatte, bekam er auch Aufgaben, die er zu erledigen hatte. Das mussten neben dem Unterricht alle Jugendlichen machen. Da der Unterricht von 9:00 bis 12:00 Uhr ging und im Anschluss noch 2 Stunden Training, hatten sie ab 14 Uhr frei und konnten daher auch etwas bei der Arbeit helfen. Dazu zählten Arbeiten, wie in der Küche helfen, oder beim Waschen, oder auch wenn Zäune repariert werden mussten, halfen die Jugendlichen dabei. Dann war da auch der Haushaltsplan, der für das große Haus galt und für alle Bewohner gedacht war. Dazu gehörte auch das putzen der Bäder und Toiletten. Das musste jeder, der im Haus wohnte machen, sogar der Anführer und sein Mann der Arzt war, waren auf dem Plan eingetragen. Leider waren Beide und noch ein paar andere Menschen entführt worden. Deswegen war Julia sehr traurig, denn unter den Entführten war auch ihr Partner Diego gewesen, der, sowie Ellie ihm erzählt hatte, für sie sowas wie ein Vater war. Victor hoffte, dass die Entführten eine Gelegenheit hatten, irgendwie zu entkommen.
An diesem Tag war er nach dem Unterricht mit dem Bäder und Toilettendienst dran, da der Dienst von Jax und Jesus im Moment unter den anderen Bewohnern aufgeteilt werden musste. Die anderen Jungs meinten ihn dabei ärgern zu müssen, indem sie eine der Toiletten, die Victor gerade sauber gemacht hatte, wieder schmutzig machten. Dummerweise erwischte Charlotte sie dabei und verdonnerte sie dazu, die Toilette, die sie absichtlich wieder schmutzig gemacht hatten, selber zu putzen. Als Victor mit seiner Arbeit fertig war, hörte er die Wachen rufen und wurde neugierig. Er musste eh nach draußen, um das schmutzige Putzwasser wegzuschütten. Als er nach draußen kam, war gerade eine Gruppe aus 3 Reitern und einem Wohnmobil durch das Tor gefahren und dieses wurde wieder geschlossen. Auch Ellie und Daryl waren wieder zurück und Ellie sprang schon beinahe von ihrem Pferd und rannte einem der Reiter in die Arme, wo sie dann fest umarmt wurde. Auch Julia ging an Victor vorbei und rannte zu dem Mann, den Ellie gerade umarmte. Dann musste das wohl Diego sein und Victor freute sich, dass sie es geschafft hatten, wieder frei zu kommen. Als er dann allerdings sah, wer aus dem Wohnmobil stieg, ließ er den Eimer fallen und spürte, wie seine Augen freucht wurden und dann rannte auch er. "Benji....", rief er und lief seinem Freund in die Arme, den er dann an sich drückte und immer wieder küsste. "Du bist hier.....Das ist....ich kanns einfach nicht glauben...", sagte er und küsste Benji nochmal, um sich zu vergewissern, dass er nicht träumte. Als ihm klar wurde, dass Benji wirklich hier war umarmte er ihn wieder und wollte am Liebsten nicht mehr loslassen. "Ich bin zu dem Internat gefahren, aber als ich endlich da angekommen bin, war da niemand mehr...es tut mir leid, dass ich zu lange gebraucht habe....Ich bin so froh, dass du lebst und dass es dir soweit gut geht...", sagte Victor und sah seinem Freund in die Augen, froh, ihn endlich wiederzuhaben.
@Benji
@Julia Carson

Als das Wohnmobil endlich durch das Tor von Hilltop fuhr und zum Stehen kam, blickte Benji so gut er konnte aus dem Fenster neben dem Bett, in dem er lag. Die Anspannung, die ihn während der ganzen Fahrt begleitet hatte, ließ langsam nach, auch wenn sein Herz noch immer schnell schlug. Er wusste nicht, was ihn hier erwartete, nur dass die anderen ihm versichert hatten, dies sei ein sicherer Ort mit guten Menschen und anderen in seinem Alter sei.
Er stieg vorsichtig aus dem Wohnmobil, unterstützt von Robby und Tyler, und ließ seinen Blick über das Gelände schweifen. Menschen, Pferde, bewaffnete Wachen,alles wirkte organisiert und lebendig. Dann folgte sein Blick einem Mädchen.
Sie rannte an ihm vorbei, direkt auf Diego zu, und Benji musste unwillkürlich lächeln. Ihre Freude war so ansteckend, ehrlich und echt. Er begriff sofort, wie viel dieser Mann ihr bedeutete. Auch die anderen Begrüßungen ließen ihn nicht unberührt. Umarmungen, Erleichterung und Tränen. Es war klar, dass diese Menschen eine Familie waren, selbst in dieser zerstörten Welt.
Benji blieb zunächst etwas abseits stehen, fühlte sich fremd und fehl am Platz. Er wollte niemanden stören oder auffallen. Sein Blick glitt suchend über die Gesichter, in der Hoffnung, ein bekanntes zu entdecken.
Da hörte er plötzlich jemand seinen Namen rufen.
Der Klang von Victors Stimme traf ihn wie ein Schlag und raubte ihm für einen Moment den Atem. Ehe er begriff, was geschah, sah er Victor auf sich zurennen. Benjis Augen weiteten sich, und wie von selbst humpelte er ein Stück nach vorne.
"Victor..." brachte er kaum hörbar hervor, bevor Victor schon in seinen Armen lag.
Benji drückte ihn fest an sich. Seine Hand verkrampfte sich im Stoff von Victors Kleidung, sein Gesicht vergrub sich an dessen Schulter. Er lachte leise auf, ein ungläubiges, zittriges Lachen war es. Er hoffte, dass das wirklich kein Traum ist und sie nicht noch auf der Fahrt waren und er im Wohnmobil schlief.
Als Victor ihn küsste, erwiderte Benji seine Küsse ohne zu zögern, voller Erleichterung, dass er noch lebt. Er zog ihn noch enger an sich, als müsste er sich vergewissern, dass er wirklich da war.
"Hey…" flüsterte Benji mit brüchiger Stimme, während Victor sprach, und legte seine Stirn an seine. "Du musst dich nicht entschuldigen. Wir haben uns wiedergefunden. Das ist alles, was zählt."
Er hob eine Hand, strich Victor sanft über die Wange und musterte sein Gesicht. "Ich dachte, ich würde dich nie wiedersehen." , gab er leise zu. "Jeder Tag ohne dich war die Hölle. So oft habe ich gedacht… das war’s."
Benji atmete durch dann lächelte er, ehrlich und voller Glück. "Aber jetzt bist du hier und ich bin hier. Und wir leben." Er zog Victor erneut in eine Umarmung, diesmal etwas ruhiger, aber nicht weniger innig. "Ich lass’ dich nicht mehr los." In diesem Moment war all das Grauen, das er durch den Autounfall erlebt hatte, nebensächlich. Alles, was für Benji zählte, war der Junge in seinen Armen, den er so sehr vermisst hatte.
Benji wollte gerade noch etwas sagen, als ein stechender Schmerz sein Knie durchfuhr. Unwillkürlich verzog er das Gesicht, verlagerte sein Gewicht und griff nach Victors Arm, um Halt zu finden. Er atmete tief durch, senkte kurz den Blick und sah Victor dann wieder an, leicht verlegen. Er ließ Victors Arm nicht los. "Wir hatten einen Unfall mit dem Van, die anderen aus der Band und ich. Sie haben es nicht überlebt." Seine Stimme war ruhig, doch die Anspannung und Trauer waren deutlich zu hören. "Mein Knie und meine Schulter sind verletzt. Nichts Lebensgefährliches, aber…" Er zuckte mit der unverletzten Schulter. "Im Moment bin ich ziemlich nutzlos. Ich kann nicht arbeiten oder sonst irgendetwas hier tun."
Ein schwaches Lächeln zeigte sich, doch in seinen Augen lag Unsicherheit. "Die Ärzte aus der anderen Gemeinschaft meinten, ich soll mich schonen. Keine Arbeiten, kein Training. Schon beim Gehen habe ich Schmerzen." Kurz senkte er den Blick, dann sah er seinen Freund wieder an.
Benji lehnte sich ein Stück näher zu Victor, darauf bedacht, die schmerzende Schulter zu schonen. "Es fällt mir schwer, einfach nichts zu tun. Vor allem, weil hier sicher jeder seinen Teil beiträgt. Aber im Moment… brauche ich wohl Ruhe, bis alles verheilt ist." Er sah Victor erst ernst an, dann etwas weicher. "Ich hasse es, schwach zu wirken."
Benji holte einmal tief Luft. "Ich werde wieder fit, versprochen. Und dann hole ich alles nach."
Im Moment aber blieb er dicht bei Victor, dankbar für jede Sekunde Nähe und für die Gewissheit, diese Zeit nicht mehr allein durchstehen zu müssen, neue Freunde gefunden zu haben in Moonlight, sowie auch hier und vor allem endlich wieder mit seinem Freund zusammen sein zu können.
@Victor Salazar

RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 16.01.2026 15:54von Paul Rovia (Jesus) •
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Paul saß vorne mit Malcolm auf der Sitzbank des Wohnmobils, Joel saß auch hier vorne und steuerte das Wohnmobil.
Die Enge des Fahrzeugs störte ihn nicht. Sein Blick ruhte immer mal wieder auf Benji der hinten auf dem Bett lag, blass, erschöpft, aber er war wach. Jede Meile der Fahrt hatte Jesus wachsamer gemacht, zu Beginn war er mit den Gedanken eher etwas abwesend gewesen.
Die Rückkehr nach Hilltop war nun zum Greifen nah, doch Jesus konnte die Anspannung nicht abschütteln. Auf der Fahrt konnte einfach zu viel schiefgehen. In den letzten Tagen hatte er Diego, Tyler, Robby, Joel und Malcolm stets im Auge behalten. Sie hielten sich gut, sogar Malcolm, der auf der Fahrt zum Gefängnis wegen des geschlossenen, dunklen Frachtraums des Fahrzeugs so etwas wie eine Panikattacke erlitten hatte.
Als das Wohnmobil langsamer wurde und schließlich zum Stehen kam, merkte Jesus sofort, wie sich die Stimmung veränderte. Er war einer der Ersten, die aufstanden, öffnete die Tür und warf einen prüfenden Blick nach draußen, bevor er zur Seite trat. Sicherheit war für ihn selbstverständlich. Erst danach half er Robby und Tyler, Benji vorsichtig aus dem Wohnmobil zu führen, darauf bedacht, seine verletzte Schulter und das Knie nicht zu belasten.
Draußen nahm er alles auf einmal wahr. Ellie schoss wie ein Pfeil an ihm vorbei, direkt in Diegos Arme. Diego hielt sie fest, als fürchtete er, es könnte nicht echt sein. Kurz darauf kam Julia hinterher. Jesus’ Herz zog sich schmerzhaft zusammen, er war wirklich froh, dass sie lebten. Doch der Gedanke an Jax kehrte zurück, und die Sehnsucht nach ihm wurde nur noch stärker.
Er blieb bei Benji stehen, ein Stück hinter ihm. Er bemerkte, wie sich der Junge suchend und vorsichtig umsah, als könne er kaum glauben, dass dieser Ort wirklich existierte. Jesus wollte gerade etwas sagen, da hörte er, wie jemand seinen Namen rief. Der Junge war ihm fremd.
Er sah, wie dem Jungen der Eimer aus der Hand fiel und sich sein Gesicht veränderte, noch bevor er losrannte. Dann folgten die Umarmung und die Küsse der beiden. Jesus trat einen Schritt zurück, um ihnen Raum für ihr Wiedersehen zu geben. Manche Wiedersehen durfte man einfach nicht stören.
Er sah still zu, wie Benji sich an Victor klammerte. Als Benji vor Schmerz das Gesicht verzog, war Jesus sofort zur Stelle, um zu helfen, doch Victor reagierte schneller.
Jesus hörte Benjis Worte über den Unfall, die Band und dass sie nicht überlebt hatten. Für einen Moment senkte er den Blick. Wieder junge Leben, die diese Welt einfach ausgelöscht hatte. Als Benji davon sprach, nutzlos zu sein, räusperte sich Jesus etwas, trat einen Schritt näher und sprach mit ruhiger Stimme: "Sich von Verletzungen zu erholen, ist kein Nichtstun. Das ist harte Arbeit für deinen Körper, auch wenn man sie nicht sieht." Sein Blick war direkt, aber freundlich. "Und niemand hier misst deinen Wert daran, wie schnell du wieder arbeiten oder trainieren kannst." Kurz wandte er sich Victor zu, nickte ihm zu und sagte "Ich bin Paul Rovia, der Anführer von Hilltop. Aber du kannst mich auch Jesus nennen. Das tun die meisten hier. Es freut mich, dich kennenzulernen."
Dann sah er Benji wieder an. "Du bleibst so lange in Behandlung, wie es nötig ist aber du musst nicht unbedingt auf der Krankenstation bleiben wenn du es nicht willst. Der Arzt kommt zu Dir. Er hat ja keinen besonders weiten Weg." Meinte Jesus leicht schmunzelnd.
Dann ließ er kurz den Blick über den Hof schweifen zu Ellie Diego,Malcolm ,Tyler,Robby,Joel und all den anderen.
"Willkommen in Hilltop, Benji und Victor." , sagte Jesus schließlich noch ruhig als er die beiden wieder ansah. "Ihr seid hier sicher und Ihr seid nicht allein. Wenn es irgendwelche Probleme geben sollte wendet euch an mich." Er wusste ja nur zu gut dass auch einige der Teenager hier Mobber sind und das Victor und Benji das Ziel von denen werden könnten.
Nachdem sich der erste Trubel hier draußen etwas gelegt hatte und alle versorgt wurden, verschwand sich Jesus leise aus dem Geschehen. Er war froh, dass sie zurück waren, wirklich froh, auch wenn sein über alles geliebter Mann nicht hier war,doch nun gab es etwas, das er unbedingt tun musste.
Das große Haus von Hilltop wirkte vertraut und gleichzeitig war es schwerer als sonst für Jesus hineinzugehen als er die Tür öffnete. Jeder Schritt durch den Flur erinnerte ihn daran, wie knapp alles gewesen war und das Jax nicht hier war. Seine Hand strich kurz über das Holzgeländer der Treppe, dann ging er zielstrebig durch das Zimmer von Jax und sich in das Kinderzimmer von Tom was nebenan war.
Jesus blieb einen Moment im Türrahmen stehen. Sein Sohn lag ruhig in seinem Bettchen, ein Arm über ein Kuscheltier gelegt. Der Atem des Jungen ging gleichmäßig. Er schlief tief und fest. Er trat näher, strich Tom sanft über das Haar und beobachtete ihn eine Weile.
Dann verließ er das Zimmer wieder, weil er ihn nicht wecken wollte.
Als er das Zimmer verließ, begegnete ihm Tristan im Flur.
Jesus Müdigkeit war noch da und er hatte auch immer noch dunkle Schatten unter seinen Augen aber seine Haltung war dennoch aufrecht.
"Hi." Grüßte er ihn. "Danke, dass du alles zusammengehalten hast,während wir weg waren." sagte er ruhig. Er warf nicht mit großen Worten um sich, nur mit ehrlicher Anerkennung. "Jetzt bin ich wieder da."
Er machte eine kleine, aber bestimmte Handbewegung. "Wir sprechen gleich noch über die Lage bei einer Versammlung."
Jesus ging an Tristan vorbei in Richtung Büro. "Und ich möchte mit dem sprechen, der gerade Funkdienst hat. Schickst du ihn bitte zu mir?" fragte er noch, bevor er im Büro verschwand und die Tür hinter sich schloss.
@Victor Salazar

Diego war einfach nur froh, als sie das Gefängnis hinter sich gelassen hatten. Leider war Jax dort zurückgeblieben, was die Freude auf Zuhause ein wenig dämpfte. Vor allem für Jesus war es schlimm, denn schließlich waren er und Jax miteinander verheiratet und nun musste Jesus ohne Jax nach Hause zurückkehren. Diego wusste nicht, wie es weitergehen würde, und ob Jax überhaupt wieder zurückkommen würde, denn so, wie Diego Mephisto und seine Leute kennengelernt hatte, würde Mephisto Jax sicher niemals wieder frei lassen. Diego hoffte allerdings, dass Jax eine Möglichkeit fand, um frei zu kommen und Diego war Jax dankbar, dass er dafür gesorgt hatte, dass sie frei gelassen worden waren.
Nachdem sie sich verfahren hatten und im Moonlight bei Vane übernachteten, fand auch Diegos Hengst in der Nacht den Weg hierher. Darüber hatte sich selbst Diego gewundert, denn schließlich war sein Friese ein Pferd und kein Fährtenspürhund. Aber dieses Pferd war ohnehin etwas besonderes und irgendwie hatte er es fertiggebracht zu Diego zu finden. Darüber war Diego froh und er freute sich schon darauf, am nächsten Tag auf seinem Hengst nach Hause zu reiten. In der Nacht konnte er immerhin schlafen. Im Gefängnis hatte er das nicht getan, um die anderen Norfalls beschützen zu können. Hier war das nicht nötig, da der Anführer und die Leute hier gute Menschen waren und die Gemeinschaft sicher in Zukunft mit Hilltop ein enges Bündnis eingehen würde, denn schließlich war die Freundin des Anführers die Schwester von Jesus und Malcolm, also gab es eine enge Bindung.
Am nächsten Morgen hatte Vane Straßenkarten auf dem Küchentisch liegen. Es waren drei Stück, bei denen Vane markiert hatte, wo sich Die Moonlight Gemeinschaft befand. Joel und Malcolm sahen sich das an und als Joel dann meinte, dass sie ja gar nicht so weit von zu Hause weg zu sein schienen und Vane dann bestätigte, dass es von hier aus ungefähr eine gute Stunde dauerte, wurde Diego klar, dass es tatsächlich nur ein Zufall gewesen war, dass sein Hengst hier aufgetaucht war. Hätten die Nachtwachen nicht versucht ihn zu fangen, wäre er vielleicht einfach weitergelaufen. Daher war Diego froh darum, dass ihn die Wachen in der Nacht mit ihrem Lärm geweckt hatten.
Nach dem Frühstück bekam jeder noch ein Lunchpalet mit einer kleinen Wasserflasche und einem belegten Sandwich. Eigentlich wäre das für die Stunde, die sie brauchten, nicht nötig, aber wer wusste schon, wie lange der Weg wirklich dauern würde. Schließlich konnten unterwegs auch Gefahren oder Hindernisse auftauchen, also war es besser, wenn sie ein wenig Proviant dabei hatten. Diego steckte sein Lunchpaket in seine Umhängetasche, in der er immer seine Schreibtafel mit sich trug. Das passte so gerade eben noch mit rein, da die Umhängetasche nicht sonderlich groß war. Sie war eben nur für die Tafel gedacht.
Als alle mit dem Frühstück fertig waren, gingen Tyler und Robby den Jungen holen, den sie auf der Krankenstation kennengelernt hatten. Da es hier keine anderen Teenager gab, sollte er mit nach Hilltop, wo es ja mehrere Teenager gab. Auf einen dieser Teenager in Hilltop freute sich auch Diego schon sehr. Ellie, die für ihn wie eine Tochter war und die er auch liebte, wie eine Tochter, würde er in Hilltop wiedersehen und auch Julia, die er auch liebte und sehr vermisste. Diego ging mit Vane und Leah in den Stall, wo sie ihre Pferde sattelten und aufstiegen. Diego ritt ohne Sattel. Ihm reichte zur Not auch das Seil, das sein Hengst um den Hals hatte. Zuhause hatte er ja seinen eigenen Sattel und eine Trense hasste sein Hengst ohnehin, daher ritt er nur mit Halfter. Als alle soweit waren, wurde das Tor geöffnet und sie machten sich auf den Weg nach Hilltop. Unterwegs kamen ihnen hin und wieder Untote entgegengetorkelt, die Diegos Hengst niedertrat und ihnen die Köpfe zermatschte. Vane und Leah machten erstaunte Gesichter, denn gewöhnlich taten Pferde sowas nicht. Diegos Pferd war eben stark und hatte einen eisernen Überlebenswillen, daher wehrte er sich.
Die Gruppe war etwa 40 Minuten unterwegs, als sie beschlossen, eine kleine Rast zu machen, denn auch wenn der Sommer zuende ging, war es immernoch sehr warm. Da sie auch einen Eimer und einen Kanister Wasser für die Pferde im Wohnmobil verstaut hatten, holten die diesen raus und schütteten das Wasser in den Eimer aus dem sie abschwechselnd die Pferde trinken ließen. Dann aßen und tranken sie auch etwas und setzten den Weg fort. Immer wieder mal kamen ihnen Untote entgegen, um die sich Diego und Vane kümmerten. Sie waren dann wieder für ungefähr 40 Minuten unterwegs, bis endlich die Mauer von Hilltop in Sicht kam. Diego freute sich schon so sehr auf Julia und Elllie, dass er schneller wurde und anfing, zu galoppieren. Die Wachen erkannten ihn offenbar, denn er hörte sie rufen und sah, wie das Tor aufging. Er ritt hindurch und hielt auf dem Platz vor dem großen Haus. Sein Hengst stieg einmal und kam dann wieder zur Ruhe. Diego stieg ab und hörte Ellie nach ihm rufen. Nur Sekunden später rannte sie ihm in die Arme und klammerte sich an ihn.Diego drückte sie an sich und umarmte sie eine Weile. Als sie sich wieder von ihm löste, um auch Tyler und Robby zu begrüßen, sah sich Diego nach Julia um, die gerade aus dem Haus kam und anfing vor Freude zu weinen, als sie ihn entdeckte. Diego lief ihr entgegen und schloss sie fest in seine Arme, als er sie erreichte. Er umarmte sie und küsste sie dann auch immer wieder. Er war glücklich, sie endlich wieder in seinen Armen halten zu können. Dass sie eine sehr große Neuigkeit hatte, die sie ihm allerdings später in Ruhe mitteilen würde, ahnte er nicht. "Du hast mir so sehr gefehlt....", sagte er in Gebärdensprache. Dass sein Zwillingsbruder, den er noch nicht kannte, in unmittelbarer Nähe stand, hatte Diego noch nicht gemerkt, da sich Daryl erstmal noch zurückhielt.
@Ellie
@Julia Carson

Julia konnte die Tränen nicht zurückhalten, als sie Diego endlich wieder in den Armen hielt. All die Angst, die schlaflosen Nächte, das ständige Hoffen und Bangen waren vorbei. Sie vergrub ihr Gesicht an seiner Schulter, hielt ihn fest, als hätte sie Angst, er könnte verschwinden, wenn sie ihn loslassen würde. Sein vertrauter Geruch und seine Wärme, all das machte es endlich real.
Er war wieder da, lebte und war Zuhause. Dass Jax fehlte, bemerkte sie in diesem Moment noch gar nicht.
Als Diego sie küsste, erwiderte sie sofort seine Küsse, legte ihre Hand an seinen Nacken und schloss für einen Augenblick die Augen.
Ihr Herz raste so sehr, dass es ihr fast den Atem raubte. Sie hatte sich unzählige Male vorgestellt, wie dieser Moment sein würde, und jetzt war er noch schöner und intensiver, als sie es sich jemals hätte erträumen können.Sie löste sich ein kleines Stück von ihm, nur so weit, dass sie sein Gesicht ansehen konnte.
Mit den Fingern strich sie über seine Wange, als wollte sie sich vergewissern, dass er wirklich hier war und sie nicht im Bett liegt und das nur träumt.
Als er ihr in Gebärdensprache sagte, wie sehr sie ihm gefehlt hatte, liefen ihr erneut Tränen über die Wangen. Sie lächelte dabei, es war ein Lächeln voller Erleichterung, Liebe und tiefer Verbundenheit zu Diego.
"Du hast mir auch gefehlt." antwortete sie leise. "Mehr, als du dir vorstellen kannst." Sie lehnte ihre Stirn gegen seine,atmete tief durch und versuchte sich zu sammeln. In ihr war gerade ein Gefühlschaos aus Freude, Dankbarkeit und Nervosität, denn die Neuigkeit, die sie ihm erzählen musste, lag ja noch vor ihr.
Noch war nicht der richtige Moment. Jetzt zählte nur, dass er hier war und dass sie ihn wieder hatte. Julia hielt ihn dann wieder fest, schlang die Arme um ihn und blendete für diesen Augenblick alles andere aus, selbst die neugierigen Blicke um sie herum und den Mann, der ein Stück abseits stand und Diego aufmerksam beobachtete, noch hatte den Mann, der genauso aussah wie ihr Freund,ja gar nicht bemerkt.
@Diego Dixon
Nachdem sie alle ordentlich gefrühstückt hatten, machten sie sich auf die Fahrt nach Hause. Granny hatte für alle noch Lunchpakete zurecht gemacht, die sie mitnahmen und im Wohnmobil auf der kleinen Arbeitsfläche der Küche abstellten. Robby und Tyler halfen Benji beim Einsteigen und Malcolm und Jesus stiegen vorne mit bei Joel ein. Diego fuhr dieses Mal nicht im Wohnmobil mit, da sein Hengst es irgendwie fertig gebracht hatte, aus Hilltop auszubrechen und ihn zu finden. Joel fand dieses Pferd bemerkenswert, aber auch ein wenig unheimlich, denn er verhielt sich nicht, wie Pferde und vor allem Friesen es taten. Denn eigentlich galten Friesen eher als sanftmütig. Bei Diegos Hengst hatte man eher das Gefühl, dass der Teulen persönlich in auf die Welt geschickt hatte. Diego ritt also auf seinem Hengst zurück nach Hilltop und auch Vane und Leah ritten auf ihren Pferden neben dem Wohnmobil her.
Jesus saß am Fenster und sah hinaus. Er sah sehr traurig aus, was Joel nur zu gut verstand, denn auch er war traurig. Sie würden zwar heute nach Hause kommen, aber es würde nicht so sein, wie sonst, da Jax nicht da war. Joel hatte immerhin das Glück, dass Malcolm bei ihm war, aber Jax war Joels über alles geliebter großer Bruder, an dem Joel sehr hing und um den Joel jetzt sehr große Angst hatte. Er meldete sich nicht mehr über das Walkie Talkie, wie er es getan hatte, als sie vom Gefängnis losgefahren waren. Joel hatte Angst, dass Mephisto ihn für das, was er getan hatte, ermordet hatte, oder ihm irgendwas anderes Schlimmes angetan hatte. Joel hatte Angst, dass Jax nie wieder nach Hause kommen würde, daher war er ebenfalls wahnsinnig traurig. Nach etwa 40 Minuten Fahrt machten sie eine Pause, damit alle, vor allem die Pferde etwas trinken und essen konnten. Joel trank zwar auch etwas, aber er aß nichts. Im Moment hatte er keinen Hunger. Schließlich war das Frühstück erst 1 1/2 Stunden her.
Nach der Rast ging die Fahrt weiter und dauerte nochmal ungefähr 40 Minuten, also waren sie doch etwas mehr, als eine Stunde unterwegs, aber nur, weil sie zwischendurch auch mal etwas langsamer vorrankamen, weil Diego und Vane einige Untote beseitigen mussten. Als die Mauer von Hilltop nach einer Weile in Sicht kam, begann Diego zu galloppieren. Joel konnte sich denken, dass er so schnell, wie möglich zu Julia und Ellie wollte. Joel spürte, wie ihm eine Träne über die Wange lief, denn Jax würde nicht da sein, um sie zu begrüßen. Als Joel das Wohnmobil parkte und ausstieg sah er, wie Diego seine Familie begrüßte und sogar Benji offenbar freudig von einem anderen Jungen begrüßt wurde. Joel hatte den Jungen hier noch nie gesehen. Tyler und Robby meinten, dass das wohl Victor sein musste. Er musste in der Zeit hier angekommen sein, als sie im Gefängnis waren.
Als Joels Blick dann allerdings auf seinen großen Bruder Max fiel, kochte die Wut in ihm über. "DU!! DU BLÖDES ARSCHLOCH!!", schrie er und ging auf Max los, obwohl Joel mit seinen 1,69m viel kleiner war, als Max, schien er fest entschlossen, seinen großen Bruder zu verprügeln. Und tatsächlich schlug er ihm gleich einige Male mit der Faust ins Gesicht, ehe er dann weinend zusammenbrach. "Du bist an allem Schuld...!!, Warum kannst du nicht einmal deine dumme Fresse halten...?!"Weil du damit geprahlt hast, das Jax Chirurg ist, haben uns diese Typen mitgenommen....wenn du doch einfach dein dummes Maul gehalten hättest, dann wären die vielleicht einfach wieder abgehauen...", schrie Joel seinen Bruder an und sah ihn mit wütendem Blick an. "Wenn Jax nie mehr zurück kommt, dann ist das deine Schuld, Max..!!", schrie Joel und fing dann wieder an zu weinen. Die ganze Zeit hatt sich Joel zusammengerissen, doch nun platzte einfach alles aus ihm heraus. Max war so sehr über Joels Angriff überrascht, dass er gar nicht wusste, wie er reagieren sollte, denn Joel hatte sich noch nie getraut ihn anzuschreien, geschweige denn zu schlagen. "Tut mir leid...", sagte Max daher nur. Scheinbar war ihm klar, was er angerichtet hatte. "Dein 'Tut mir leid' bringt Jax auch nicht zurück....das kannst du dir in die Haare schmieren....Und geh mir am besten von nun an aus dem Weg...ich will nichts mehr mit dir zu tun haben.....du bist nicht mehr mein Bruder....", schrie Joel seinen großen Bruder an und lief dann weinend zum Wohnmobil, wohin Malcolm ihm dann folgte.
@Malcolm Whitly
Malcolm Whitly ist Schockiert.
RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 21.01.2026 14:27von Malcolm Whitly •
| 310 Beiträge
Malcolm hörte Joels wütende Beschimpfungen gegen seinen älteren Bruder Max, noch bevor er begriff, was hier eigentlich vor sich ging. Als Joel auf Max losging, trat Malcolm instinktiv einen Schritt vor, um ihm im Notfall beizustehen,nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus Liebe zu seinem Freund. Er sah, wie Joels Fäuste mehrfach Max’ Gesicht trafen. Malcolm wusste, dass Joel kleiner war, körperlich eigentlich unterlegen und emotional am Ende, doch er griff nicht ein. Wenn das gerade seine einzige Möglichkeit war, die Wut rauszulassen, wäre es falsch gewesen, ihn aufzuhalten. Als Joel schließlich weinend zusammenbrach, schnürte es Malcolm die Kehle zu. Er hasste diesen Moment, in dem man den Menschen, den man liebt, nicht vor Schmerz schützen kann.
Als Joel davonlief, folgte Malcolm ihm sofort. Er ließ ihn nicht allein.
Im Wohnmobil schloss Malcolm die Tür hinter sich und blieb einen Moment stehen. Joel saß zusammengesunken da, leicht zitternd und die Hände hatte er vor dem Gesicht. Malcolm setzte sich direkt zu ihm, zog ihn ohne Zögern in seine Arme und hielt ihn fest. "Ich bin hier. Du bist nicht allein." flüsterte er leise, seine Stirn hatte er gegen Joels Schläfe gelegt.
Joel weinte hemmungslos.. Malcolm strich ihm langsam über den Rücken, immer wieder, gleichmäßig und beruhigend. "Ich weiß, dass es sich gerade so anfühlt, als würde alles auseinanderbrechen." , sagte er leise "Als hätte dir jemand den Boden unter den Füßen weggezogen."
Er löste sich ein Stück von ihm, nur so weit, dass er Joel ansehen konnte. Seine Stimme wurde etwas fester. "Aber hör mir jetzt bitte zu. Du verlierst Jax nicht, nur weil er gerade nicht da ist. Sein Schweigen heißt nicht, dass er tot ist.. Es heißt nur, dass wir noch keine Antwort haben, weil das Funkgerät vielleicht nicht funktioniert auf diese große Distanz. Dieser Mann braucht ihn doch und wird ihm sicher nichts angetan haben."
Malcolm seufzte leise. "Du hast Angst, und das ist in Ordnung. Jax ist dein Bruder." Sanft strich seine Hand über Joels Gesicht und wischte ihm eine Träne von der Wange. "Aber du musst das nicht allein tragen. Nicht, solange ich hier bin. Ich bin für dich da und auch für Jesus. Er wird jetzt jemanden brauchen, der sich um ihn kümmert und ihm hilft. Im Moment kann er diesen Ort sicher nicht allein führen."
Er atmete tief durch und lehnte seine Stirn an Joels. "Was da draußen mit Max passiert ist… das war Schmerz, der rausmusste. Und ja, er hat es verdient, Schläge einzustecken."
Malcolm hielt Joels Gesicht nun mit beiden Händen und brachte ihn sanft dazu, ihn anzusehen. "Ich liebe dich." sagte er leise und ohne Zögern. "Und ich werde für dich da sein." Er zog Joel wieder an sich und hielt ihn fest. "Wir schaffen das zusammen. Egal, was kommt. Du und ich. Und Jax…den geben wir nicht auf."
Draußen kehrte Hilltop fast wieder in den Alltag zurück, während die beiden drinnen waren. Malcolm hielt den Mann, den er liebte, fest im Arm und würde ihn nicht allein lassen, egal wie schlimm alles noch werden könnte. Er hoffte jedoch, dass sich alles zum Besseren wenden würde und Jax nach Hilltop zurückkehrt.
@Joel Smith
RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 21.01.2026 15:24von Paul Rovia (Jesus) •
| 2.471 Beiträge
Jesus hatte Tristan auf dem Flur getroffen, nachdem er bei seinem kleinen Sohn Tom gewesen ist."Hi." Grüßte er ihn. "Danke, dass du alles zusammengehalten hast, während wir weg waren." sagte er ruhig. Er warf nicht mit großen Worten um sich, nur mit ehrlicher Anerkennung. "Jetzt bin ich wieder da. Schick mir bitte den der Funkdienst hat." sagte er ruhig, aber bestimmt. "Sofort. Er soll zu mir kommen. Es ist wichtig."
Tristan nickte und ging.
Erst dann betrat Jesus sein Büro und schloss die Tür hinter sich. Für einen Moment blieb er stehen, lehnte sich mit dem Rücken gegen die Türe und atmete tief durch. Jax’ Abwesenheit lastete schwer auf ihm. Hilltop funktionierte, ja aber es fehlte jemand Entscheidendes.
Einige Minuten später klopfte es als Jesus schon hinter dem Schreibtisch saß.
"Komm rein."
Peter May trat ein, den die meisten Hunter nannten. Das war sein Hackername hatte er mal erzählt. Unglücklicherweise trug Jesus' Pferd ja denselben Namen aber das eine hatte mit dem anderen gar nichts zu tun. Peter war ein junger Mann von gerade mal 20 Jahren,erst seit wenigen Monaten hier und auch wenn er nicht gut kämpfen oder schießen konnte war er ein nützliches Mitglied der Gemeinschaft da er sich eben mit Elektronik gut auskennt.
"Hi" sagte Jesus ruhig. Er wollte herausfinden, ob Peter bereit war, dranzubleiben und ob er verstand, was auf dem Spiel stand. "Vielleicht hast du es schon gehört. Wegen einiger unglücklicher Umstände musste Jax dort im Gefängnis bleiben. Versuch ihn zu erreichen. Irgendwie. Geh alle Kanäle und Frequenzen durch und wenn deine Ablösung kommt gib das bitte weiter,ja?"
Peter nickte ernst. "Ich bleib’ dran. Solange es nötig ist."
Jesus’ nickte ihm zu "Gut." Kurz war er still, dann fügte er noch hinzu. "Wir gehen gleich zusammen da hoch." Meinte er zu ihm und
gemeinsam verließen sie das Büro.
Kaum traten sie aus dem Büro war draußen eine laute Stimme zu hören. Das war Joels Stimme, laut, verzweifelt und voller Wut. Jesus ließ Peter alleine zu seinem Funkdienst zurückkehren und trat hinaus auf den Hof. Er sah, wie Joel auf Max losging, er ihn beschimpfte und schlug. Er tat das aus Wut und purer Verzweiflung. Jesus Herz zog sich für einen Moment schmerzhaft zusammen.
Instinktiv wollte er losgehen, Anführer sein, eingreifen und für Ordnung sorgen. Doch dann sah er Malcolm, wie er nicht zögerte, Joel folgte und ihn nicht alleine ließ.
Jesus blieb stehen. Joel war nicht alleine. Malcolm war bei Joel um ihn zu trösten. Er würde später mit Joel und Malcolm reden, wenn Joel sich etwas beruhigt hatte. Jemanden anderes hier aus Hilltop außer Malcolm brauchte er jetzt nicht.
Sein Blick ging zu Max, der mit blutender Nase am Boden saß, bevor er sich abwandte. Das würde er später klären und Max natürlich eine passende Strafe verpassen, schließlich war er mit seiner Angeberei daran schuld, dass Jax nicht mehr hier war.
Jesus blieb noch einen Moment stehen und blickte zum Wohnmobil, in das Malcolm Joel gebracht hatte. Später würde er für Joel und Malcolm da sein. Hilltop brauchte einen Anführer, und das war nun einmal er. Deshalb riss er sich zusammen und wollte sich selbst um alles kümmern.
Peter war mit seinem Funkdienst beschäftigt, Malcolm kümmerte sich um Joel, und Tom schlief vermutlich noch. Also konnte Jesus sich um seine Schwester Leah und ihren Freund kümmern, die zu Besuch waren und vielleicht auch über Nacht bleiben wollten, das wusste er noch nicht. Er machte sich auf den Weg zu den Ställen, da es am wahrscheinlichsten war, die beiden dort anzutreffen.
@Vane Dixon

RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 21.01.2026 22:31von Daryl Dixon •
| 1.559 Beiträge
Daryl hatte sich mit Ellie wieder auf die Suche nach dem verschwundenen Pferd gemacht. Daryl hatte die Hoffnung, dass sie das Pferd heute finden und einfangen würden. Er wollte es für Julia tun, denn das Pferd gehörte Diego und so hätte sie neben seinem Hut noch einen weiteren Teil von ihm zurück. Daryl hoffte auch irgendwie, dass er eine Möglichkeit fand, um den Leuten hier zu helfen die vermissten Personen zu finden. Dieses Mal waren Daryl und Ellie noch nicht allzuweit gekommen, als sie eine Gruppe bemerkten, die auf der Straße Unterwegs waren. Soweit Daryl das durch das Grün der Bäume und Büsche erkennen konnte, waren das ein Wohnmobil und ein paar Reiter. Vielleich 3, oder 4. Daryl beschloss die lieber erstmal aus der Distanz zu beobachten. Es schien, als wollten die nach Hilltop. Da Diego auf der anderen Seite des Wohnmobils ritt, konnten Daryl und Ellie ihn nicht sehen und Vane und Leah kannten sie nicht, also waren sie vorsichtig. Sioe verfolgten die Gruppe und als sie das Tor von Hilltop erreichten, galloppierte Diego auf seinem Hengst auf das Tor zu, als Ellie ihn erkannte, wurde auch sie schneller Daryl ritt ihr nach, denn jetzt, wo klar war, dass die Gruppe wohl zu Hilltop gehörte, würde wohl keine Gefahr von ihr ausgehen. Als dann auch Daryl und Ellie das Tor passiert hatten, wurde dieses geschlossen Daryl stieg von Hunter ab und kümmerte sich auch um Shimmer. Er brachte die beiden Pferde zum Stall, wo ihm die Pferde abgenommen wurden. der Mann der dort gerade arbeitete, würde sich um die beiden kümmern. Daryl bedankte sich und ging dann wieder zurück. Ellie begrüßte Diego gerade ziemlich stürmisch und Daryl hielt sich erstmal zurück, da auch Julia seinen Bruder sicher erstmal begrüßen wollte. Für Daryl war es immernoch seltsam, dass er jetzt auch einen Zwillingsbruder hatte, doch nun war Diego hier und feierte wiedersehen mit Ellie und Julia. Daryl wartete erstmal ab und kam langsam näher. Da der Anführer ins Haus gegangen war, würde sich Daryl später bei ihm vorstellen.
Als Julia sich von Diego löste und ihr Blick auf Daryl fiel, nahm sie Diegos Hand und zog ihn mit sich. Sie meinte, dass sie ihm jemanden vorstellen musste und kam dann mit Diego zu ihm. Daryl musterte seinen Bruder und Diego tat es ebenfalls. Er schien nicht zu glauben, was er sah, denn offenbar hatte Diego auch nichts von Daryl gewusst. Daryl wusste einfach nicht, was er sagen sollte, also trat er einfach näher an seinen Bruder heran und umarmte ihn. Diego tat es seinem Bruder gleich und umarmte ihn ebenfalls.
Vane beobachtete das ganze mit Leah und lächelte leicht, dass auch er Daryls und Diegos Bruder war, behielt er erstmal für sich, denn sie waren so schon überrascht genug und Tyler war ja auch noch da. Das dürfte für Daryl wohl auch noch eine große Überraschung sein, denn Tyler würde sicher nicht warten. Er hatte schließlich schon lange nach seinem Vater gesucht. Vane beschloss lieber, sich mit Leah etwas umzusehen. Seine Wölfin und Leahs kleiner Hund blieb dicht bei ihnen. Schließlich zog es sie zu den Ställen, wo sie auch ihre Pferde unterbringen konnten.
Daryl umarmte seinen Bruder und als er die Umarmung wieder löste, sah er zu Julia, die überglicklich war, dass sie ihren Liebsten wiederhatte. Daryl und Diego waren wirklich nur schwer voneinander zu unterscheiden. Sie hatten beide längere Haare und etwas Bart, wobei der von Diego etwas mehr in Form geschnitten aus und er generell ein wenig gepflegter aussah, als Daryl. Der kleine weitere Unterschied waren die Augen. Auf den ersten Blick sah man es nicht, doch wer genauer hinsah, konnte sehen, dass die Augen von Daryl blau und die Augen von Diego grün waren. "Das ist echt unglaublich...all die Jahre hab ich immer gedacht, dass Merle mein einziger Bruder ist...", sagte Daryl und Diego sah ihn an. "Ich wusste nie, dass ich Brüder habe...", sagte Diego in Gebärdensprache, was Daryl allerdings nicht verstand, daher übersetzte es Julia für ihn. "Es gibt wohl so einiges, was wir nicht wussten....ich denke, dass wir uns ziemlich viel zu erzählen haben, aber ich sollte mich vielleicht erstmal bei eurem Anführer vorstellen..", sagte Daryl und sah sich nach Jesus um. Dieser kam gerade aus dem Haus und war auf dem Weg Richtung Ställe. Daryl ging auf ihn zu und Jesus schien zu merken, dass er nicht Diego war, denn schließlich hatte Daryl ja auch einen völlig anderen Stil als Diego.
@Julia Carson
@Ellie
@Paul Rovia (Jesus)

Ellie war seit ihrem Aufbruch aus Hilltop leicht angespannt. Diese Nervosität wollte einfach nicht verschwinden, egal wie friedlich der Wald erschien. Es war unheimlich still. Sie ritt an Daryls Seite, seine Augen waren wachsam, während er zwar entspannt wirkte, aber jederzeit bereit war, falls Untote oder Fremde auftauchen sollten.
Hoffnung war in dieser Welt längst nichts mehr, worauf man sich verlassen konnte und doch waren Daryl und sie hier draußen, in der Hoffnung, Diegos Hengst lebend zu finden. Sie taten es für Julia, für Diego und auch für das Pferd. Als sie Bewegung auf der Straße bemerkte, wurde sie noch unruhiger. Ein Wohnmobil und mehrere Reiter, zu viele, um sie einfach zu ignorieren. Ellie zügelte ihr Pferd und ließ den Blick durch das Dickicht schweifen. Sie hatte gelernt, zuerst zu beobachten, nicht zu vertrauen und nicht vorschnell zu handeln.
Und dann sah sie den Hengst als sie den Wald verlassen hatten.
Ellie blinzelte, ihr Gehirn brauchte einen Moment, um zu begreifen was sie sah.
Ihr Herz setzte einen Schlag aus.
"Verdammt…" flüsterte sie leise. "Das ist er…"
Sie erkannte das Pferd, und darauf saß Diego. Plötzlich war er einfach da.
Als der Reiter auf dem Hengst antrabte und direkt auf das Tor von Hilltop zuhielt, wurde es Ellie endgültig klar. Das war wirklich Diego. Er lebte und war fast wieder zuhause.
Ohne groß nachzudenken trieb sie Shimmer an,sie wollte nur noch zu Diego. Alles andere war in diesem Moment völlig nebensächlich. Daryl folgte ihr sofort, und Ellie wusste, wenn die Gruppe erst am Tor war, würde alles gut sein und es konnten keine Feinde im Wohnmobil sein. Hilltop ließ schließlich niemanden einfach so hinein.
Kaum waren sie durch das Tor, war Ellie auch schon abgestiegen. Sie ließ die Zügel los, lief los und spürte kaum den Boden unter den Füßen als sie zu Diego rannte. Als sie ihn erreichte, warf sie sich ihm um den Hals und drückte ihn fest an sich.
Sie löste sich nach einer Weile von ihm, trat ein paar Schritte zurück und ließ Julia zu ihm. Ellie sah zu, wie sich Daryl im Hintergrund hielt. Er war still,wirkte fast etwas unsicher und verloren. Sie kannte diesen Blick von sich selbst wenn etwas zu viel war und zu plötzlich zuviel passierte.
Als Julia Diego zu Daryl zog, blieb Ellie stehen und beobachtete alles. Die Ähnlichkeit war überwältigender, als sie es erwartet hatte. Sie hatten eine ähnliche Haltung,den gleichen Blick,nur unterschiedliche Augenfarben und einen anderen Kleidungsstil. Als Daryl Diego einfach umarmte, ohne große Worte, lächelte Ellie sogar ein wenig.
Sie bemerkte Vane und Leah nur am Rande ihres Blickfelds und fragte sich, wer diese Leute wohl waren. Sicher mussten es Freunde oder vielleicht sogar Familie sein, sonst wären sie nicht hier in Hilltop. Als Diego in Gebärdensprache mit Daryl sprach und Julia übersetzte, verfolgte Ellie weiterhin aufmerksam das Geschehen. Sie atmete langsam aus und ließ den Blick über den Hof von Hilltop wandern, zur vertrauten hohen Holzmauer, die den Menschen hier Sicherheit gab, zu den Ställen und schließlich zum großen Haus. Sie war froh, wieder zu Hause zu sein.
In einer Welt, die einem ständig etwas wegnahm, hatte dieser eine Tag wenigstens ein kleines Stück zurückgegeben. Jesus war wieder da, ebenso Robby und Tyler, Diego sowie Joel und Malcolm. Dass jemand fehlte, bemerkte sie erst jetzt. Vielleicht war Jax einfach mit Jesus ins Haus gegangen, und sie hatte ihn übersehen.
Ellie hatte eben noch dieses Gefühl von Erleichterung gespürt, als sie plötzlich Joels Stimme hörte. Sie zuckte zusammen, nicht, weil er laut war, das störte sie nicht,sondern weil in seiner Stimme etwas lag, das sie sofort erkannte,diese unkontrollierte Mischung aus Wut und Angst. Dieselbe, die sie selbst früher schon viel zu oft gefühlt hatte. Sie drehte sich um und sah, wie Joel auf Max losging.
Für einen Moment konnte Ellie kaum glauben, was sie sah. Joel war kleiner und schhmaler aber er schlug zu, immer wieder, als würde er versuchen, etwas aus Max herauszuprügeln. Ellie machte einen kurzen Schritt nach vorne, blieb dann aber stehen. Das hier war kein Kampf, den man so einfach trennen konnte.
Als Joel schrie, traf es sie wie ein Schlag.
Jax war wirklich nicht hier. Sie hatte ihn nicht übersehen, und er war auch nicht mit Jesus ins Haus gegangen. Plötzlich ergab alles Sinn,die Stimmung der die zurückgekommen waren und die Blicke von Jesus und Joel. Ellie schluckte schwer.
Jax war nicht zurückgekommen.
Sie hatte geahnt, dass etwas Schlimmes passieren würde, doch es jetzt zu begreifen, schmerzte. Nicht nur, weil jemand fehlte, sondern auch, weil sie sah, was dieser Verlust gerade mit Joel machte.
Als er weinend zusammenbrach, ahnte Ellie, wie schlimm es für ihn sein musste. Solche Momente kannte sie selbst nur zu gut. Irgendwann kommt man an den Punkt, an dem man so lange stark war, bis der Körper einfach aufgibt und nicht mehr kann.
Max brachte nur ein leises "Tut mir leid" heraus. Ellie sah in sein Gesicht, erkannte das Schuldbewusstsein in seinem Blick und wusste gleichzeitig, dass Entschuldigungen manchmal nichts wiedergutmachen konnten. Manche Fehler ließen sich einfach nicht rückgängig machen.
Als Joel ihm sagte, er sei nicht mehr sein Bruder, zuckte Ellie leicht zusammen. Diese Worte stachen wie Messer. Sie wusste genau, wie sehr sie verletzten aber Joel hatte Recht,so etwas war unverzeihlich.
Sie sah, wie Joel davonlief und Malcolm ihm folgte. Einen Moment lang blieb Ellie stehen und ballte die Fäuste. Dieses Gefühl der Machtlosigkeit war wieder da. Genau wie damals, als Diego und sie Marlene und die anderen nicht retten konnten.
Ellie atmete tief durch und bemühte sich, gelassen zu bleiben.
Scheiß Welt, dachte sie bei sich. Immer lässt du den Falschen schlimme Dinge widerfahren.
Jetzt hatte sie es wirklich verstanden. Jax war an diesem Ort zurückgeblieben, und niemand wusste, ob er noch lebte,das war der Preis für die Freiheit derjenigen, die zurückgekehrt waren. Ellie wollte niemanden von ihnen verurteilen, da sie die Hintergründe nicht kannte. Vermutlich hatten sie keine andere Wahl gehabt, als zu gehen und Jax dort zurückzulassen.
@Daryl Dixon
@Diego Dixon
@Joel Smith

Tyler war froh, dass die Gemeinschaft, die sie am Abend erreichten nicht feindlich war. Joel und Malcolm waren schonmal hier gewesen und kannten den Anführer. Offenbar auch dessen Freundin, denn sie fiel Jesus regelrecht um den Hals. Tyler bekam mit, dass es die Schwester von Jesus und Malcolm war, also gab es nun sogar eine kleine Familienzusammenführung. Tyler wurde dann von zwei Ärzten zur Krankenstation gebracht, wo er und Robby Benji kennenlernten. Solange die Zimmer für die Gäste noch hergerichtet wurden, sollte sich Tyler noch hier auf der Krankenstation ausruhen. Allerdings war er froh, als einer der Ärzte sagte, dass er die Nacht nicht hier verbringen musste, denn auch wenn Benji sehr nett war und sie sich gut verstanden, wollte Tyler die Nacht lieber allein mit Robby verbringen. Benji hatte Verständnis dafür, dass sie für sich sein wollten. Wenn Victor hier wäre, würde er ganz sicher auch mit ihm allein sein wollen. Tyler zog sich dann für die Nacht mit Robby auf das Zimmer zurück, das für die beiden hergerichtet worden war. Sie schliefen in dieser Nacht aneinander gekuschelt endlich mal gut. Natürlich passte Robby auf, Tyler nicht am Rücken zu berühren, denn die Wunden, die er hatte, waren noch lange nicht verheilt und taten immernoch weh. Die Ärzte hier hatten ihm aber Schmerzmittel gegeben und er konnte auch jederzeit zur Krankenstation, wenn er sich nicht gut fühlte. Tyler ging es aber soweit gut und durch das Schmerzmittel hatte er im Moment auch keine Schmerzen. Der Arzt, der nach seinen Wunden gesehen hatte, hatte ihm auch noch für die Nacht Tabletten mitgegeben. Tyler sollte 2 nehmen, wenn die Schmerzen wieder anfingen.
Tyler wurde in der Nacht tatsächlich wach, da die Schmerzen wieder anfingen. Er hoffte, dass die bald aufhören würden und schluckte 2 der Schmerztabletten mit etwas Wasser. Als er das getan hatte, machte er das Licht wieder aus und kuschelte sich wieder an Robby. Am nächsten Morgen wurde er von Robby geweckt. Sie zogen sich an und wuschen sich. Als sie fertig waren, suchten sie den Weg zur Kantine. Als sie diese endlich gefunden hatten, saßen alle schon beim Frühstück. Tyler und Robby erzählten Jesus von Benji und sagten auch, dass er hier der einizge Teenager war, was Vane mit bedauern bestätigte. Tyler und Robby fragten, ob sie Benji mit nach Hilltop nehmen sollten und soshl Jesus, als auch Vane hielten das für eine gute Idee. Tyler und Robby aßen dann rasch ihr Frühstück und gingen dann zu Benji, dem sie alles erzählten und ihm dann beim Anziehen halfen. Benji packte seine wenigen Sachen ein und die beiden brachten ihn mit einem Rollstuhl bis zum Wohnmobil. Im Wohnmobil legte sich Benji dann auf das Bett und Tyler, Robby setzten sich auf die Bank in der Sitzecke. Diego fuhr nicht mit, da sein Hengst es fertiggebracht hatte, ihn zu finden. Er ritt zusammen mit Vane und Leah neben dem Wohnmobil her und kümmerte sich um Untote, die ihnen in den Weg kamen.
Nach etwas mehr, als einer Stunde erreichten sie Hilltop und Tyler freute sich, dass sie endlich wieder Zuhause waren, doch die Freude wurde auch ein wenig gedämmt, denn Jax war im Gefängnis geblieben und zahlte wahrscheinlich nun den Preis, dafür, dass sie freigelassen worden waren. Als sie in Hilltop angekommen waren, halfen Tyler und Robby Benji beim Aussteigen. Nur kurze Zeit später wurden sie von Ellie begrüßt, die sie als Idioten bezeichnete, dann aber auch sagte, dass sie sie vermisst hatte. "Wir haben dich auch vermisst...", sagte Tyler und bekam mit, dass Benji von einem Jungen begrüßt und umarmt wurde. Tyler vermutete, dass das wohl Victor war, da sich die beiden auch küssten. Benji hatte während der Fahrt ihm und Robby von seinem Freund erzählt und von der Hoffnung, dass er vielleicht in Hilltop war. Tyler und Robby hatten ihm erzählt, dass es dort niemanden gab, der Victor hieß, aber während sie im Gefängnis gewesen waren, konnte alles passieren und das war es offenbar auch. Tyler freute sich für Benji, dass er seinen Freund wiedergefunden hatte. Aber ihm tat Jesus leid, denn Jax war im Gefängnis geblieben und es gab keinen Funkkontakt mehr. Sie hatten keine Ahnung, ob Jax noch lebte, oder ob Mephisto ihn als Strafe zu Cyle gebracht hatte. Tyler hoffte sehr, dass es ihm gut ging.
Als es dann lauter zuging und Joel auf Max losging erschrak sich Tyler leicht, denn so hatte er Joel noch nie erlebt, denn Joel war eigentlich ein sehr ruhiger und eher schüchterner Typ. Aber Max verdiente es, denn Joel hatte Recht. Hätte Max seine Klappe gehalten, wäre Mephisto mit seinen Leuten vielleicht einfach wieder abgehauen. Als Tyler dann den Mann sah, der genauso aussah, wie Diego, legte er denn Kopf schief. "Ellie, wer ist das...?", fragte er und als Ellie ihm verriet, dass der Mann Daryl Dixon hieß, stockte Tyler der Atem. "Daryl Dixon....bist du dir sicher...?", fragte Tyler und als Ellie nickte, spürte Tyler, wie sich eine Träne ihren Weg bahnte und rasch weggewischt wurde. Robby fragte, was los ist und Tyler brauchte erstmal etwas, um sich wieder zu fassen. "Das...das ist mein Dad.....der nicht weiß, dass es mich gibt...", sagte Tyler und wusste nicht recht, was er jetzt machen sollte. Daryl schien allein schon mit Diegos Existenz überfordert zu sein, aber auch Tyler war mit der Situation jetzt gerade völlig überfordert, denn er war davon ausgegangen, dass sein Dad vielleicht schon tot war und nun stand er in greifbarer Nähe. Tyler fiel die Armbrust auf und sah dann auf seine eigene Waffe, die ebenfalls mit Pfeilen bestückt wurde und recht leise war. Also war das wohl immerhin schonmal eine Gemeinsamkeit. Allerdings hatte Tyler Angst davor ihn anzusprechen. "Was soll ich denn jetzt machen...?", fragte er und sah Ellie und Robby an. "Was ist, wenn er mich nicht akzeptiert....? Vielleicht ist es einfach besser, wenn ich nichts sage..", sagte er und bekam allmählich seine Wunden wieder zu spüren. "Ich sollte ohnehin mal zu Harlan gehen...", sagte er und machte sich auf den Weg zur Krankenstation.
@Robby
@Ellie

Nachdem sie alle im Moonlight noch gefrühstückt hatten und Granny ihnen Lunchpakete für den Weg gemacht hatte, packte sich jeder sein Paket in eine Tasche, oder einen Rucksack und dann machten sie sich auf den Weg. Vane und Leah nahmen ihre Pferde und auch Diego, dessen Hengst ihn hier gefunden hatte, war im Stall, bereit für den Aufbruch. Vane bot ihm an, dass er sich einen Sattel und Zaumzeug leihen konnte, doch Diego lehnte ab und meinte, dass das Seil, das sein Hengst um den Hals hatte, ausreichte. "Okay, wenn dir das reicht....", meinte Vane und sattelte Toni, während Leah ihre Stute sattelte. Als die fertig waren und die drei Jungs, sowie Jesus, Joel und Malcolm im Wohnmobil startklar waren, machten sie sich auf den Weg. Vane fand es ja schon bemerkenswert, dass Diegos Hengst es fertiggebracht hatte, ihn aufzuspüren, oder es war einfach nur ein Zufall gewesen, dass er dort gewesen war, da Hilltop ja nun bnicht ganz so weit weg war. Als Vane dann aber sah, dass der Hengst ohne zu zögern den Untoten die Köpfe zermatschte, staunte er, denn eigentlich machten Pferde sowas nicht. Pferde waren Fluchttiere und Friesen waren eigentlich eher sanftmütig. Diegos Pferd war offenbar einzigartig. Vane erledigte auch Untote, allerdings mit seinem Gunblade.
Zwischendurch machten sie eine Pause, um die Pferde zu tränken und auch selbst etwas zu essen und zu trinken. Diego verschwand auch mal kurz hinter einem Busch zum Pinkeln. Als er wiederkam, ging die Reise weiter. Sie waren etwa eine Stunde und 20 Minuten unterwegs, bis die Mauer von Hilltop in Sicht kam. Diego wurde schneller und begann zu galoppieren. Vane konnte die Wachen rufen hören, offenbar waren Diego und die anderen sofort erkannt worden, denn das Tor wurde geöffnet und sie konnten hindurch reiten. Hinter ihnen kamen auch noch ein Mann, der aussah, wie Diego und ein Mädchen durch das Tor. Vane vermutete, dass das wohl Daryl war, denn er wusste von Daryl und Merle und würde ganz sicher später auch noch mit den beiden und Tyler ein längeres Gespräch führen, denn Daryl und Diego waren Vanes ältere Brüder und hatten wahrscheinlich ebenso keine Ahnung von Vanes Existenz, wie von Tylers, der ja Daryls Sohn war. Daryl und Diego waren aber wohl erstmal allein damit überfordert, dass sie Zwillinge waren und nichts voneinander gewusst hatten. Daher behielt Vane die Familien Infos erstmal für sich und hielt sich mit Leah erstmal im Hintergrund, da erstmal wieder Ruhe reinkommen musste.
Also wandte er sich an Leah. Lass uns schauen, wo wir unsere Pferde unterbringen können, während die anderen ihre Familie und Freunde begrüßen...", schlug er vor und Leah war einverstanden. Es gab für sie und Vane hier noch viel zu entdecken und viel zu besprechen, aber man musste nicht gleich alles auf einmal machen. Sie mussten erstmal alle ankommen und dann konnte man sich später gemeinsam hinsetzen und reden. Vane hatte vor allem mit Jesus viel zu besprechen, denn schließlich waren sie beide die Anführer ihrer Gemeinschaften. Die Dixon Bombe würde Vane dann etwas später platzen lassen. Vielleicht würde Tyler die Vater-Sohn Bombe auch von selbst platzen lassen. das wollte Vane erstmal abwarten. Das würde es immerhin etwas einfach machen, denn dann brauchte Vane seinen älteren Brüdern nur noch die Umstände erklären, unter denen er entstanden war. Als die beiden beim Stall ankamen, wurden sie von den Beiden Männern, die im Moment Stalldienst hatten, freundlich begrüßt, allerdings waren alle Boxen belegt. "Wenn es euch nichts ausmacht, dann können wir eure Pferde bei Diegos Monster unterstellen....oder eher, Diego kann eure Pferde unterstellen....vor seinem Teufel muss man sich hüten...", sagte einer der Männer, der offensichtlich Angst vor Diegos Hengst hatte. Das war verständlich, denn Vane fragte sich, ob der Hengst bei Fremden einen Unterschied zwischen Untot und Lebendig machte. Im Moment wirkte der Hengst recht friedlich. Er stand auf seiner Weide und graste. das Tor stand noch offen, also war er wohl von selbst dorthin gelaufen. Allerdings fiel Vane auch das Warnschild auf, das am Tor angebracht worden war. Also hatte Vane mit seiner Vermutung wohl recht, also würde er jetzt nicht einfach Tony und Bella auf die Weide von Diegos Hengst bringen. "Okay, wir binden die Pferde erstmal da vorne an und warten dann auf Diego...."Schlug Vane vor und band Tony an einen Pfeiler in der Nähe des Stalls. Leah band Bella mit an den Pfeiler und die Beiden sahen sich ein wenig um. "Es ist schön hier...hat was von einer Farm...", sagte Vane und sah dann zu Jesus, der zu ihnen kam. "Ihr habt es schön hier....", sagte Vane dann auch nochmal zu ihm und Jesus lud die Beiden ins Haus ein. Vane nahm Leahs Hand und folgte Jesus. Das Haus war schön und nett eingerichtet. Nur kurz darauf kam eine Frau zu Jesus. "Jesus, wir haben ein Problem....Ich würde ja gern ein Zimmer für unsere Gäste zurecht machen, aber es ist nichts mehr frei....Alle Zimmer sind belegt....das einzige, was ich noch anbieten kann, ist dein Sofa oben auf dem Gang....", sagte sie und seufzte leise. "Dann schlaf ich da und die beiden können Diegos Zimmer haben...oder ich penn´ in dem Wohnmobil mit dem ihr gekommen seid...", sagte Daryl, der dazu gekommen. Er hatte kein Problem damit auf dem Sofa zu schlafen, oder im Wohnmobil. Selbst eine Matratze auf dem Boden irgendwo war für ihn kein Problem. Er war da nicht so empfindlich und er würde sich Morgen ohnehin wieder auf den Weg nach Alexandria machen und in einigen Tagen mit Rick wieder zurück kommen.
@Leah Rovia
@Paul Rovia (Jesus)

Leah band die Zügel von Bella neben Tonys an einen Pfosten. Das ging fast wie von selbst, denn ihre Gedanken waren gerade woanders. Die Stute schnaubte leise und sah ziemlich zufrieden aus. Zumindest sind sie in Sicherheit. dachte Leah, während sie über Hilltop blickte. Ein weiterer Ort, der noch nicht zerstört war und wo richtig gute Menschen leben. Das war echt schön. Auf der Weide bewegte sich Diegos Hengst in aller Ruhe, im Moment sah er nicht mal wie eine Bedrohung aus, aber Leah kannte die Wahrheit,Untote waren für Menschen gefährlich, aber für ihn kein Problem. "Ein Pferd, das bei Gefahr nicht flieht." dachte sie. "Das ist ja schon sehr selten."
Dann hörte sie Vanes Stimme. "Es ist echt schön hier… Hat was von einer Farm." sagte er.
Leah nickte langsam. Ja, es war schön, aber auch gefährlich,genau deshalb. Schöne Orte geben Hoffnung, können aber auch böse Menschen anziehen, und der Zaun hier war nur aus Holz. Vor Untoten waren sie ziemlich sicher, aber Leute konnten hier einfacher reinkommen, dachte Leah.
Als Vane ihre Hand nahm, spürte sie sofort diese vertraute Verbindung zwischen ihnen. Er denkt nach, das wusste sie. Wahrscheinlich über Diego, Daryl und den Jungen Tyler. Vane machte sich bestimmt schon Gedanken über die Pläne für später, wenn hier alles ein bisschen ruhiger wäre. Leah tat es ihm gleich. Sie waren sich ähnlicher, als sie vielleicht dachten.
Sie beobachtete Vane aus dem Augenwinkel. Sie wusste, dass er überlegte, wann und wie er Diego und Daryl die Wahrheit sagen würde.
Kurz darauf kam Jesus zu ihnen, freundlich wie immer, aber auch ein bisschen müde und betrübt sah er aus. Leah bemerkte die Schatten unter seinen Augen, die er nicht verbergen konnte. Während er sprach, hörte sie mehr zwischen den Worten, als er offenbarte. Er dachte an Jax, das wusste sie sofort. An ihn, das Gefängnis und die Einsamkeit, die er und Jax wahrscheinlich durchlitten, und die Angst, dass sie nicht mal wussten, ob der andere noch lebte.
Leahs Herz zog sich für einen Moment schmerzhaft zusammen. Jax war allein bei irgendwelchen Feinden, bei schlechten Menschen. Der Gedanke ließ sie nicht los. Sie stellte sich kalte, nasse Wände und das endlose Warten vor. Und für einen kurzen Moment hasste sie sich ein bisschen dafür, dass sie hier stand, in Sicherheit, umgeben von guten Menschen, während Jax ganz allein war.
Jesus lud Vane und sie ein, mit ins Haus zu kommen. Eine dunkelhaarige Frau erklärte dann, dass alle Zimmer belegt waren. Leah hörte es, und gleichzeitig sah sie Daryl, der sofort anbot, irgendwo anders zu schlafen,auf Jesus Sofa im Flur oder im Wohnmobil.
Leah ließ sich auf einen Stuhl sinken,der hier an der Wand stand und beobachtete die Menschen um sich herum und wie sie miteinander umgingen.
Vane blieb in ihrer Nähe. Sie sah kurz zu ihm auf. Wir tragen so viele Geheimnisse mit uns herum, aber bald werden es keine mehr sein. Bald werden wir alle eine große Gemeinschaft sein, die zwar an verschiedenen Orten lebt, aber dennoch eine enge Verbindung hat, dachte sie wieder für sich.
Ihre Gedanken schwirrten dann wieder durcheinander. Jax war im Gefängnis, dann Daryl und Diego, zwei Brüder ohne gemeinsame Vergangenheit, Vane, ein Bruder, von dem niemand wusste und Tyler, ein Sohn, der vielleicht selber offenbaren würde, wer er wirklich ist. Und sie selbst war mittendrin. Nicht außen vor, nicht unsichtbar, sondern Teil davon, weil Jesus und Malcolm ihre Brüder waren und Jax und Joel zwei ihrer besten Freunde. Leah schloss für einen Moment die Augen und atmete tief ein.
Als sie Vanes Hand wieder nahm und leicht streichelte, wusste sie, dass dieser Moment etwas Besonderes war.
@Vane Dixon
RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 27.01.2026 14:54von Paul Rovia (Jesus) •
| 2.471 Beiträge
Jesus war gerade auf dem Weg zu den Ställen, als er Vane und Leah dort wie erwartet,entdeckte. Die Pferde der beiden standen angebunden an einem Pfosten. Er blieb kurz stehen und musterte die beiden, dann ging er zu ihnen.
Seine Augen wanderten zur Weide, wo Diegos Hengst graste. Selbst aus der Entfernung hatte man irgendwie Respekt von dem Tier. Er sah ruhig aus, aber auch jederzeit bereit anzugreifen. Jesus verstand, warum man ihm mit Respekt begegnete. Manche Tiere waren eben nicht wie andere ihrer Art.
Als Vane bemerkte, wie schön Hilltop war, nickte Jesus langsam. "Ja" sagte er ruhig. "Es ist kein perfekter Ort aber es ist einer, an dem man gut leben kann." Sein Blick ging über die hölzernen Zäune, die Häuser und die Menschen,die ihrer Arbeit nachgingen. "Solange wir aufeinander achten."
Er bemerkte die Hände von Vane und Leah, die ineinander verschränkt waren. Das war ein Ausdruck von Vertrauen und Liebe und Jesus wusste das. Er hatte eine gute Menschenkenntnis und wusste dass er seine kleine Schwester nicht vor Vane beschützen musste,da er wirklich ein guter Mensch war. Jesus ließ ein kleines, müdes Lächeln zu.
Sein Blick traf dann Leahs, und für einen kurzen Moment wusste er, dass sie erkannte, was er nicht aussprach. Die Müdigkeit,die Sorge um Jax und das Gefängnis in dem er war. Er ließ nichts davon nach außen dringen, aber zwischen Geschwistern brauchte es keine Worte. Leah wusste es.
"Kommt" sagte Jesus schließlich freundlich und machte eine einladende Handbewegung in Richtung des Hauses. "Lasst die Pferde erstmal hier angebunden. Diego kümmert sich um die beiden."
Er ging ein paar Schritte vor, wartete aber dann, bis Vane und Leah neben ihm waren. Gemeinsam gingen sie weiter, weg vom Stall, hinein ins Haus.
Als sie es erreichten, warf Jesus noch einen kurzen Blick zu den beiden, dann öffnete er die Tür und ließ die beiden zuerst eintreten. Für diesen Moment war Hilltop mehr als nur ein sicherer schöner Ort. Es war ein Zuhause auf Zeit und genau das wollte er Vane und seiner Schwester geben.
Kaum waren sie im Haus, trat eine dunkelhaarige Frau an Jesus heran. An ihrer Haltung erkannte er sofort, dass es kein großes Problem gab, eher eines dieser alltägliches, was Hilltop inzwischen gut kannte.
"Jesus" sagte sie "Wir haben ein kleines Problem. Ich würde ja gern ein Zimmer für unsere Gäste vorbereiten, aber es ist nichts mehr frei. Alle Zimmer sind belegt.“ Sie seufzte kurz und fuhr dann fort "Das Einzige, was ich noch anbieten kann, ist dein Sofa oben auf dem Gang… oder eben das Wohnmobil mit dem ihr hier angekommen seid."
Jesus hörte aufmerksam zu, nickte langsam und überlegte, bevor er etwas sagte Noch bevor er antwortete, meldete sich Daryl zu Wort.
"Dann schlaf ich da." sagte er. Ob Sofa oder Wohnmobil,das war ihm anscheinend egal.
Jesus sah ihn einen Moment lang an. Er kannte diesen Ton,der eigentlich immer bedeutete, dass jemand sich selbst hinten anstellte.
Er wandte sich wieder an die Frau, seine Stimme war ruhig, aber klar. "Mach bitte das Wohnmobil fertig." bat er sie. "Wisch einmal durch, und bezieh das Bett frisch." Dann fügte er ohne Zögern hinzu "Daryl kann dort schlafen."
Er hielt kurz inne und sah zu Daryl,dann wieder zu der Frau.
"Unsere Gäste sollen es hier so angenehm wie möglich haben. Egal, wie lange sie bleiben."
Die Frau nickte zustimmend und machte sich direkt auf den Weg.
Jesus wandte sich wieder der Gruppe zu. Sein Blick ging kurz zu Vane und Leah, dann zurück zu Daryl. "Das macht uns keine Umstände. Das ist ok." sagte er ruhig. "Wir sind hier eben sehr gastfreundlich. Zumindest seit ich hier das sagen habe aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte."
Für einen Moment stand er einfach da und sah alle an. So funktionierte Hilltop eben, weil Menschen bereit waren, Rücksicht zu nehmen und gastfreundlich gegenüber Freunden zu sein.
Jesus atmete tief durch. So soll es sein, dachte er für sich. Als nächstes würde er dann Leah und Vane das Zimmer zeigen und sich anschließend um die Versammlung aller Bewohner und Gäste kümmern.
@Vane Dixon

Nachdem Victor endlich mit dem Toilettendienst fertig war und eigentlich den Eimer mit dem Schmutzwasser draußen ausschütten wollte, fiel dieser ihm aus der Hand, als er das Haus verlassen hatte. Zum Glück war es nicht im Haus passiert. So versickerte das Wasser im Boden und ließ nur ein paar Schaumreste zurück. Victor wusste nicht, ob er träumte, oder wach war, denn es kam ihm vor, wie ein Traum. Aus dem Wohnmobil stieg Benji aus und sah sich um. Er wirkte angeschlagen, aber er war lebendig und wirklich hier. Victor spürte, wie seine Augen feucht wurden. Die ganze Zeit hatte er dafür gebetet, dass Benji noch lebte und es ihm gut ging.
"Benji..", rief Victor und lief auf seinen Freund zu, der ihm entgegenkam und sie sich nur kurze Zeit später in den Armen lagen. "Du bist hier.....Das ist....ich kanns einfach nicht glauben...", sagte Victor und erzählte ihm dann, dass er zu dem Internat gefahren war, aber viel zu lange gebraucht hatte, wofür er sich auch gleich entschuldigte. "Benji teilte ihm mit, dass es nur zählte, dass sie sich endlich wiedergefunden hatten. "Ja, du hast recht..", stimmte Victor zu und hörte Benji zu, als dieser ihm von dem Unfall erzählte und dass nur Benji diesen überlebt hatte. "Oh, mein Gott....bist du verletzt....?", fragte Victor und Benji erzählte ihm, dass er sich die Schulter und das Knie verletzt hatte und sich unbedingt schonen sollte, bis das wieder verheilt war. Benji hasste es, nichts tun zu können und äußerte das auch. Noch bevor Victor was sagen konnte, kam ein Mann zu ihnen, der sich als Paul Rovia vorstellte, der hier der Anführer war, aber von den Meisten Jesus genannt wurde und er ihn ruhig auch so nennen konnte. Dann erklärte er Benji, dass es für den Körper harte Arbeit war, sich von Verletzungen zu erholen und niemand hier nach seiner Leistung beurteilt wurde. Danke,,,", sagte Victor, als Jesus ihnn und Benji willkommen hieß und wandte sich dann wieder an Benji. "Er hat recht...es dauert eben so lange, wie es halt braucht....Ich bring dich am Besten erstmal zu Harlan und wenn du darfst, bring ich dich auf unser Zimmer...es ist zwar nicht besonders groß, aber okay...", sagte Victor, der noch gerade so das letzte freie Zimmer bekommen hatte. Es war nicht sehr groß, aber man konnte gut zu zweit in dem Zimmer leben. Victor stützte Benji und brachte ihn zur Krankenstation, wo Benji dann von Harlan untersucht wurde. Benji fiel auf, dass Victor einiges an gewicht verloren hatte und recht dünn war. Als er Victor darauf ansprach, seufzte Victor leise. "Ich war die ganze Zeit allein unterwegs und habe kaum was zu essen gefunden. Entweder war schon alles geplündert, oder nicht mehr genießbar. Ich war fast am verhungern, als ich herkam. Ich hatte vor lauter Hunger Pilze gesammelt und gegessen, die allerdings giftig gewesen sind..ich hatte Glück, dass sie nicht tödlich waren....Harlan musste mir dennoch den Magen auspumpen und naja....ich bin noch recht dünn, aber das wird wieder....", sagte Victor und ließ Benji erstmal eine Weile mit Harlan allein, damit der Arzt seinen Freund versorgen konnte.
Als er fertig war, solte sich Benji ausruhen, brauchte dazu aber nicht auf der Krankenstation bleiben. "Dann bring ich dich auf unser Zimmer....da kannst du dich ausruhen und ich bleib bei dir....", sagte Victor und brachte Benji auf das Zimmer, in dem er, seit er hier war, wohnte. Das Bett reichte für Zwei und das Zimmer war nett eingerichtet, auch wenn es nicht sehr groß war. Da sich das Zimmer oben in der Dachkammer befand, mussten sie recht viele Stufen hoch, doch Victor half Benji und sie ließen sich Zeit. Als sie es geschafft hatten und oben angekommen waren, brachte Victor seinen Freund zum Bett, wo sich Benji niederließ. Harlan hatte Benji Schmerzmittel gegeben und würde später nochmal nach ihm sehen. Victor half Benji dabei sich auszuziehen und sich hinzulegen. Benji atmete tief durch, als das endlich geschafft war und er nun wieder zur Ruhe kommen konnte. Victor zog sich auch aus und legte sich zu seinem Freund ins Bett. Später würde er auch etwas zu essen holen, aber jetzt wollte er erstmal mit Benji kuscheln, denn er war glücklich, dass sein Freund nun endlich wieder bei ihm war.
@Benji

Benji brauchte einen Moment, um wirklich zu begreifen, was er sah, als er aus dem Wohnmobil stieg. Dieser Ort wirkte unwirklich und etwas verschwommen, als hätte sein Kopf noch nicht verstanden, ob er wach war oder träumte. Sein Körper schmerzte, jede Bewegung erinnerte ihn an den Unfall, an das Krachen, das Chaos und daran, dass er der Einzige gewesen war, der den Unfall überlebt hatte. Er lehnte sich kurz gegen den Tyler und atmete schwer aus.
"Bitte sag mir, dass ich mir das nicht einbilde…", sagte er, mehr zu sich selbst, als zu Robby oder Tyler während sein Blick über das Gelände wanderte bis er Victor hörte und dann auch sah.
In diesem Augenblick vergaß Benji alles andere.
"Victor…" sagte er leise, fast ungläubig, und seine Stimme zitterte ein wenig.
Als Victor auf ihn zugelaufen kam, machte Benji ein paar wackelige Schritte auf ihn zu. Als sie sich in den Armen lagen, hielt Benji ihn fest, fester, als er es eigentlich sollte. "Ich dachte, ich hätte dich verloren." flüsterte er an Victors Schulter. "Ich hatte solche Angst, dass ich zu spät bin… und dass du…" Er brach ab, schüttelte den Kopf und atmete tief durch.
Er löste sich ein wenig, sah Victor an und wischte sich hastig über die Augen. "Ist mir egal, wie lange du gebraucht hast." sagte er bestimmt. "Du bist hier. Das ist alles, was zählt."
Als Victor fragte ob er verletzt sei, senkte Benji den Blick. "Es war schlimm." sagte er leise. "Alles ging so schnell. Der Wagen… er hat sich überschlagen. Ich erinnere mich an zerbrechende Glas, an Schreie… und dann war alles nur noch still." Er schluckte schwer. "Ich weiß nicht, warum ausgerechnet ich überlebt habe.
Meine Schulter und das Knie sind derzeit ziemlich im Eimer. der Arzt meinte, ich muss mich schonen." Er schnaubte kurz frustriert. "Ich hasse das. Einfach nur herumliegen fühlt sich falsch an."
Als sich Paul,Jesus, zu ihnen gesellte, hörte Benji ihm aufmerksam zu. Nach dessen Worten nickte er langsam. "Danke" sagte er ehrlich. "Das tut gut zu hören. Wirklich." Kurz sah er zu Victor und gab ihm einen Kuss. Er hatte keine Angst das zu tun da er das Gefühl hatte dass hier keiner verurteilt wird weil er nicht auf Frauen steht. Dass der Anführer mit dem Victor und er gerade geredet hatten mit einem Mann verheiratet ist wussten die beiden ja noch nicht.
Der Weg zur Krankenstation war anstrengend. Benji stützte sich auf Victor. "Tut mir leid, dass du mich stützen musst… ich wär lieber der, der dich stützt." Trotzdem ließ er die Hilfe zu. Während Harlan ihn untersuchte, musterte Benji Victor immer wieder,lange und aufmerksam. Schließlich runzelte er die Stirn.
„Sag mal… bist du dünner geworden?“ fragte er nach.Als Victor ihm erzählte, was er durchgemacht hatte, zog sich Benjis Gesicht schmerzhaft zusammen. "Du hast kaum gegessen? Und dann giftige Pilze gesammelt?“ Seine Stimme klang besorgt. "Verdammt, zum Glück hast du es überlebt." Er atmete tief ein. "Ich bin froh, dass du lebst."
Oben in der Dachkammer angekommen ließ Benji sich erschöpft auf das Bett sinken. Der Weg hier hoch war wirklich anstrengend gewesen. Victor half ihm dann sich auszuziehen und hinzulegen.
„Okay…“, sagte er, während die Schmerzmittel langsam zu wirken begannen. "Es ist eigentlich ganz schön hier." Als Victor sich zu ihm legte, drehte Benji den Kopf zu ihm und zog ihn vorsichtig an sich.
"Ich hab dich so vermisst. Ich dachte wirklich, das war’s und das ich dich nie wiedersehen werde." Seine Stirn lehnte an Victors Schläfe, sein Atem wurde ruhiger. „Aber jetzt… bist du hier. Und ich bin hier."
Benji schloss die Augen. Trotz der Schmerzen fühlte sich dieser Moment richtig gut an. Er war wieder bei Victor und würden auch hoffentlich nicht mehr getrennt werden.
@Victor Salazar

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