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Wir suchen noch ganz dringend Aaron und Eric. Ohne euch ist Hilltop unvollständig! Bitte meldet euch! Hartlan Carson wird auch dringend gesucht, also melde auch du dich bitte! Die Moonlight Kolonie sucht noch weitere Bewohner! Gerne Free Characters, aber auch Seriencharaktere, die mal einen Tapetenwechsel brauchen, sind herzlich willkommen.

An Aus


#921

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 28.01.2026 23:00
von Joel Smith | 325 Beiträge

Als Joel seinen älteren Bruder Max sah, gingen die Pferde mit ihm durch. Er verspürte in diesem Moment nur noch Wut, die unbedingt hinauswollte. Daher ging er ohne zu überlegen auf seinen großen Bruder los. Er schlug ihm mehrmals mit der Faust ins Gesicht, was nicht nur für Max schmerzhaft war, denn Max hatte einen ziemlich harten Schädel, weshalb sich Joel beim Zuschlagen die Hand verletzt hatte, es in dem Moment aber nicht wirklich wahrnahm. Nachdem er Max geschlagen und angeschrien hatte, dass er Max nicht mehr als Bruder sah, lief er weinend ins Wohnmobil, wo er sich die Schuhe auszog und sich auf das Bett setzte. Sein Gesicht vergrub er hinter seinen Händen und weinte. Er zitterte und hatte sich über sich selbst erschreckt, denn so ausgerastet war er noch nie und seine großen Brüder hatte er auch noch nie geschlagen. Max nicht und Jax erst recht nicht. Jax hatte ihm dazu auch nie einen Grund gegeben, Max dagegen schon, denn er hatte Joel immer nur geärgert und sogar geschlagen, wenn Jax nicht da gewesen war. Joel hatte sich nie getraut, sich gegen Max zu wehren, da Max eben viel größer und viel stärker war. Doch nun hatte er Max eine blutige Nase geschlagen. Als Malcolm ins Wohnmobil kam, hatte Joel immernoch das Gesicht hinter den Händen versteckt. Von der Hand, mit der er zugeschlagen hatte, bahnte sich ein Blutstropfen den Weg bis zum Handgelenk. Als Malcolm sich zu ihm setzte und ihn in den Arm nahm, beruhigte sich Joel wieder ein wenig. Er sagte nichts, sondern hörte Malcolm zu, als dieser mit ihm redete. Während Malcolm sprach, beruhigte sich Joel immer mehr.

Malcolm hatte recht mit dem, was er sagte. Sie durften die Hoffnung, dass Jax irgendwann zurückkommen würde, auf keinen Fall aufgeben und Jesus brauchte nun jeden Halt, den er kriegen konnte, denn für ihn war es besonders schlimm, dass Jax nicht hier war. Joel hatte Malcolm, doch Jesus würde für eine ungewisse Zeit ohne Jax auskommen müssen, also mussten Malcolm und Joel für ihn da sein, so gut es ging. Als Malccolm die Sache mit Max ansprach, seufzte Joel leise. "Ich weiß nicht, was über mich gekommen ist....ich war so schrecklich wütend, dass ich es einfach getan habe.....er hat sich überhaupt nicht gewehrt....früher hat er mich immer verprügelt, wenn er mies drauf war....", sagte Joel und nickte leicht, als Malcolm meinte, dass Max es verdient hatte. Langsam spürte Joel auch Schmerzen in seiner Hand, die er bis jetzt völlig ausgeblendet hatte und als Malcolm sich seine Hand ansah, schlug er vor, dass sich Harlan das lieber ansehen sollte, denn die Hand war leicht geschwollen und er war nicht auszuschließen, dass sich Joel was gebrochen hatte, denn wenn man in sowas völlig ungeübt war, konnte sowas durchaus passieren. "Okay...", sagte Joel leise und zog sich seine Schuhe wieder an, wobei die Hand immer mehr weh tat und er es mit der anderen Hand machen musste. Als er es geschafft hatte, machten sie sich auf den Weg zur Krankenstation kam ihnen Max entgegen, dem Harlan einen Gibs auf die Nase gemacht hatte und mit Verband überklebt hatte. Als er Joel bemerkte, senkte Max den Blick und machte einen Bogen um Joel und Malcolm.

Als sie auf der Krankenstation ankamen, teilte Harlan ihnen mit, dass er schon damit gerechnet hatte. "Du hast einen ordentlichen Schlag drauf gehabt...du hast Max die Nase gebrochen....", sagte Harlen, was allerdings kein Vorwurf war. Dann wollte sich Harlan Joels Hand ansehen und untersuchte die Hand auch mit dem kleinen Röntgengerät, das sie hatten. "Du hattest Glück...Gebrochen ist nichts, aber verstaucht...das tut öfter sogar noch mehr weh, als wenn man sich etwas gebrochen hat....", sagte Harlan und versorgte Joels Hand. Er säuberte die blutenden Stellen und verband sie. Anschließend fixierte er die Hand mit einer Schiene, da Joel die Hand nun schonen sollte und gab Joel auch Schmerztabletten mit. Joel bedankte sich und verließ mit Malcolm die Krankenstation. Sie sahen Jesus mit Leah und Vane, also war er im Moment immerhin abgelenkt. "Wir sollten später mal nach ihm sehen...", schlug Joel vor, denn er konnte sich vorstellen, dass Jesus nach Außen hin stark war, was er als Anführer wohl auch sein musste, aber innerlich sah es bei Jesus sicher ähnlich aus, wie bei Joel. Vorerst gingen sie aber zurück zum Wohnmobil, um sich ein wenig auszuruhen.

@Malcolm Whitly



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#922

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 29.01.2026 14:18
von Malcolm Whitly | 304 Beiträge

Malcolm hatte das Aufeinandertreffen zwischen Joel und Max direkt mitbekommen, er ware nahe genug dran um zu sehen, dass gerade etwas wahrscheinlich entgültig und für immer zerrissen war und das war das Band zwischen zwei Brüdern was ohnehin nie besonders stabil gewesen ist. Als Joel davonstürmte, zögerte Malcolm keinen Moment. Er folgte ihm ins Wohnmobil, schloss die Tür hinter sich und schottete Joel und sich für einen Augenblick von der Welt draußen ab.
Joel saß auf dem Bett, zusammengekauert, die Hände vor dem Gesicht und er zitterte leicht. Malcolm blieb einen kurzen Moment stehen. Er kannte Joel lange genug, hatte ihn lachen sehen, weinen gesehen und hatte auch ab und zu gesehen, wie er sich klein machte, wie er Dinge ertrug, die er nicht hätte ertragen müssen. Doch so wie jetzt gerade hatte er ihn noch nie gesehen. Diese Angst vor sich selbst weil er so ausgerastet ist und diese Verzweiflung wegen Jax.
Ohne ein Wort setzte Malcolm sich neben ihn und zog ihn vorsichtig in seine Arme,nicht zu fest und nicht einengend. Er war einfach da. Er spürte, wie Joel sich langsam gegen ihn lehnte. Erst dann bemerkte Malcolm das Blut, das sich von Joels Hand bis zum Handgelenk zog. Er machte sich sorgen, doch Malcolm zwang sich, ruhig zu bleiben. Jetzt war nicht der Moment für Wut gegen Max von seiner Seite aus.
Er sprach leise und ruhig,redete von Jax und davon, dass Hoffnung etwas war, das man sich manchmal festhalten musste, auch wenn alles dagegen sprach und ein wenig aussichtslos erschien. Malcolm sprach dann auch davon dass sie Jesus jetzt nicht allein lassen durften. Dass Stärke nicht bedeutete, nichts zu fühlen, sondern weiterzumachen für Jax und für Jesus und für alle die hier lebten.
Während Malcolm redete, spürte er, wie Joels Zittern langsam nachließ und wie der Atem ruhiger wurde. Als Joel schließlich antwortete, klang seine Stimme etwas besorgt und brüchig aber auch ehrlich. Malcolm hörte zu, ohne ihn zu unterbrechen. Bei Joels Worten über die früheren Schläge von Max’ verfinsterte sich sein Blick. Er sagte nichts dazu im Moment.
Als Malcolm sich schließlich Joels Hand ansah, war die Entscheidung schnell gefallen. "Das lässt du Harlan besser mal anschauen." sagte er ruhig. Die Hand könnte gebrochen sein." Und als Joel zustimmte mit einem Okay, war Malcolm erleichtert auch wenn er wusste, dass der Weg zur Krankenstation unangenehm werden könnte für Joel. Sicher würde ihn niemand bestrafen aber Malcolm hatte selber schon erfahren in der Vergangenheit wie einen die Leute manchmal ansehen wenn man ausgerastet ist.
Auf dem Weg kam Max ihnen entgegen,das zu sehen zu sehen, ließ Malcolm einen kalten Schauer über den Rücken laufen.. Der Gips auf der Nase, der gesenkte Blick. Er wechselte die Richtung und ging den beiden aus dem Weg. Malcolm ging unbewusst etwas dichter an Joel heran während Max wortlos an ihnen in einiger Entfernung vorbeiging. Das hier war noch lange nicht geklärt, aber das mussten sie nicht heute erledigen.
Auf der Krankenstation blieb Malcolm stehen, hörte Harlan zu und beobachtete Joels Gesicht bei der Diagnose die er bekam. Er nickte, als Harlan erklärte, dass nichts gebrochen war. Es war eine Verstauchung und war dann wohl Glück im Unglück. Malcolm legte Joel kurz eine Hand auf die Schulter, als die Schiene angelegt wurde.
Als sie die Station wieder verließen und Jesus mit Leah und Vane sahen, atmete Malcolm aus. Wenigstens ein paar Minuten Ablenkung. Joels Vorschlag, später nach ihm zu sehen, ließ Malcolm zustimmend Nicken. "Ja", sagte er leise. "Das sollten wir später aufjeden Fall machen."
Der Rückweg zum Wohnmobil war ruhig. Malcolm ließ Joel das Tempo bestimmen in dem sie gingen. In seinem Kopf arbeitete es trotzdem unaufhörlich. Jax’ Abwesenheit, Joels Wutausbruch, Max’ Vergangenheit und was er alles getan hatte, Jesus’ Verantwortung als Anführer gegenüber Hilltop und das er eine große Last auf den Schultern trug derzeit. Das alles hing zusammen, und nichts davon war einfach,für niemanden hier.
Im Wohnmobil angekommen, ließ Malcolm sich auf einem der Sitze nieder. Er sah zu Joel, der erschöpft wirkte aber nicht mehr kurz vor dem Zerbrechen. "Du bist nicht allein damit. Wirklich. Wir schaffen das und geben die Hoffnung nicht auf das Jax nachhause kommt." sagte Malcolm schließlich ruhig. Keine großen Worte. Nur die Wahrheit.
Und während draußen das Leben in Hilltop weiterlief, blieb Malcolm einfach mit Joel hier im Wohnmobil vorerst.
"Wollen wir uns ein wenig hinlegen und und uns ausruhen?" Malcolm nahm an dass sie noch etwas Zeit hatten bis Jesus eine Versammlung einberufen würde.
Das tat er ja immer wenn es wichtige Neuigkeiten gab.

@Joel Smith


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#923

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 29.01.2026 22:06
von Diego Dixon • 202 Beiträge

Als die hohe Holzwand von Hilltop in Sicht kam, konnte Diego nichts mehr halten. Er wollte endlich zu Julia und Ellie, also begann er zu galloppieren. Als die Torwachen ihn und die anderen erkannten, riefen sie, dass sie wieder da waren und öffneten das Tor. Diego galloppierte hidurch und kam in der Nähe der Weide zum Stehen. Er stieg ab und schickte seinen Hengst auf seine Weide. Das Tor stand offen, also trottete der Hengst auf seine Weide und begann entspannt zu grasen. Auch er war froh wieder in Sicherheit zu sein. Diego sah kurz nach ihm und dann rannte ihm auch schon Ellie in die Arme. Er drückte das Mädchen an sich und strich ihr über den Kopf. Er war froh, dass es ihr gut ging und sie unverletzt war. Dass sie einen fehlgeschlagenen Versuch gestartet hatte, ihn und die anderen zu retten und Daryl sie dabei gerettet hatte, ahnte er noch nicht.

Nachdem Ellie ihn eine Weile umarmt hatte, ließ sie wieder von ihm ab und sagte ihm, dass sie auch Tyler und Robby begrüßen wollte. Diego nickte und sah ihr nach, als sie zu den Beiden lief. Er sah sich nach Julia um und sah sie aus dem Haus kommen. Er lief zu ihr und schloss sie fest in seine Arme. Die Umarmung dauerte mehrere Minuten und er ließ sie nur ein wenig lockerer, um Julia innig zu küssen. Er hatte sie und Ellie so sehr vermisst und war glücklich, dass er jetzt wieder hier war und es Julia und Ellie gut ging. Er selbst hatte noch ein paar kleine Blessuren, die noch davon waren, als diese Typen im Gefängnis ihn zusammengeschlagen hatten, weil sie nicht kapiert hatten, dass er stumm war. Die waren aber zum Glück nicht weiter schlimm. Er hatte ein blaues Auge, eine aufgeplatzte Lippe und ein paar Prellungen davongetragen. Zum Glück hatte er keine Rippenbrüche, denn das hätte durchaus auch passieren können. Aber das war zum Glück vorbei und die Verletzungen, die er davongetragen hatte, waren ja schon dabei wieder zu heilen. "Ich hab dich so vermisst und Ellie auch...", sagte er in Gebärdensprache und küsste Julia nochmal, um sicherzugehen, dass er wirklich hier war und es nicht nur träumte.

Julia löste sich nach einer Weile von ihm und meinte, dass sie ihm jemanden vorstellen wollte und ging mit ihm zu Daryl. Diego glaubte nicht, was er sah, denn der Mann vor ihm sah genauso aus, wie er, nur die Haltung und das Outfit waren etwas anders. Diego wusste nicht recht, wie er reagieren sollte, denn dass der Mann aussah ´, wie er selbst, konnte ja nur bedeuten, dass das sein Zwillingsbruder war. Davon hatte Diego allerdings nie etwas gewusst, da er immer gedacht hatte, dass er keine Familie hätte. Auch wenn er Daryl noch nicht kannte, umarmte er ihn und Daryl erwiderte die Umarmung. Als sie die Umarmung lösten, erzählte Daryl, dass er immer dachte, Merle wäre sein einziger Bruder. Diego sagte, dass er nie gewusst hatte, dass er überhaupt Brüder hatte, was Julia allerdings für Daryl übersetzen musste, da Daryl die Gebärdensprache noch nicht konnte. Daryl meinte, dass sie sich später noch sehr viel zu erzählen hatten, er sich jetzt aber erstmal beim Anführer vorstellen wollte. Dann machte sich Daryl auf den Weg ins Haus und Diego wandte sich wieder Julia zu, die er wieder in den Arm nahm und am Liebsten gar nicht mehr loslassen wollte.

Dann bekamen sie mit, was zwischen Joel und Max vor sich ging. Diego mischte sich da nicht ein, denn das, was Max getan hatte, war wirklich dumm gewesen. Da waren die Schläge, die Joel ihm verpasste berechtigt. Zudem waren das Brüder, die das unter sich klären mussten, da hatte sich sonst keiner, der direkt betroffen war, einzumischen. Allerdings machte sich auch Diego Gedanken um Jax, denn er hatte sich geopfert, damit sie wieder nach Hause konnten. Diego war sich aber sicher, dass Jax noch lebte, auch wenn er sich nicht mehr melden konnte. Schließlich brauchte ihn dieser Typ, also wäre er dumm, wenn er ihn verletzen, oder gar töten würde.

Julia machte dann den Vorschlag, sich auf ihr Zimmer zurückzuziehen. Jesus würde später noch eine Versammlung einberufen, aber jetzt waren sie gerade erst angekommen und mussten alle erstmal zur Ruhe kommen. "Okay, warte noch kurz....", sagte er in Gebärdensprache und lief zur Weide seines Hengstes. Er sah nochmal kurz nach ihm und machte dann auch das Gattertor zu. Der Hengst graste friedlich und würde sich dann wohl auch ausruhen. Später nach der Versammlung würde sich Diego noch um die Pferde von Vane und Leah kümmern, falls die beiden hier übernachten würden. Als das erledigt war, machte sich Diego mit Julia auf den Weg ins Haus.

Als die Beiden auf ihrem Zimmer angekommen waren, entdeckte Diego seinen Hut, den er verloren hatten, als ihn die Männer von Mephisto überwältigt hatten. Er würde ihm später natürlich wieder anziehen, wenn er mit Julia zur Versammlung gehen würde. Jetzt wollten sie sich aber erstmal ausruhen und genießen, dass sie sich wiederhatten. Diego zog sich seine Stiefel aus und legte sich dann mit Julia auf das Bett, wo eo mit ihr kuschelte und sie immer wieder küsste. Nichtsahnend, welche Überraschung sie in sich trug.

@Julia Carson
@Ellie



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#924

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 01.02.2026 00:41
von Daryl Dixon | 1.550 Beiträge

Daryl behielt die Gruppe, die offenbar auf dem Weg nach Hilltop war, im Auge und auch Ellie war klug genug, sich versteckt zu halten, denn noch wussten sie ja nicht, wer diese Leute waren. Wenn das wieder Leute von diesem Mephisto waren, konnte das Ärger bedeuten. Mit Vorsicht und darauf bedacht, nicht entdeckt zu werden, folgten sie der Gruppe, bis diese das offene Feld vor Hilltop erreichten. Da die Sicht nun besser war, erkannte Ellie einen der Reiter und trieb ihr Pferd an, schneller zu laufen. Daryl folgte ihr. Als er die Wachen rufen hörte, dass Diego und die anderen wieder da seien, entspannte sich Daryl ein wenig. Nachdem das Tor geöffnet worden war und zuerst die Gruppe und dann er und Ellie hindurchgeritten waren, wurde es wieder geschlossen. Daryl stieg von Hunter ab und brachte ihn und Ellies Pferd zum Stall, wo ein Mann die Pferde entgegennahm. "Ist schon okay...ich kümmer mich um die beiden....", sagte der Mann und Daryl nickte leicht. "Danke..", sagte er und ging dann wieder zu den anderen, wo er sich allerdings erstmal im Hintergrund hielt. Er sah zu Ellie, die Diego um den Hals fiel und ihn begrüßte. Daryl konnte immernoch nicht glauben, dass er neben Merle jetzt auch noch einen Zwillingsbruder hatte, aber es war so und sein Zwillingsbruder stand nun einige Meter von ihm entfernt und wurde von seiner Familie begrüßt. Nach einer Weile kamen Julia und Diego zu ihm.

Da Daryl und wohl auch Diego erstmal nicht wussten, was sie sagen sollten, umarmten sie sich einfach. Das dauerte eine Weile und als sie die Umarmung wieder lösten, fanden sie auch ihre Worte wieder. "Ich dachte immer, dass nur Merle mein Bruder ist..", sagte Daryl und Diego meinte, dass er nie gewusst hatte, dass er überhaupt Brüder hatte, allerdings musste Julia das für Daryl übersetzen, da er die Gebärdensprache noch nicht konnte. Es gab noch viel, was sich die beiden Drüder zu erzählen hatten,. aber Daryl wollte Julia und Diego jetzt erstmal etwas Zweisamkeit gönnen und musste sich ja auch mal bei dem Anführer vorstellen. Er machte sich auf den Weg zum Haus und als er es betrat, stand Jesus gerade mit drei weiteren Leuten, einem Mann und zwei Frauen in der Eingangshalle. Eine der Frauen meinte, dass sie nicht wusste, wo sie die Gäste noch unterbringen sollte, da es keine freien Zimmer mehr gab. Da Daryl ja gesehen hatte, dass die Gruppe mit einem älteren Wohnmobil, das nicht besonders groß gewesen war, zurückgekommen war, bot er an, Vane und Leah Diegos Zimmer zu überlassen und entweder in dem Wohnmobil, oder auf der Couch im ersten Stock zu schlafen. Sein Angebot wurde dankend angenommen und Charlotte meinte, eben das Wohnmobil für ihn zurecht zu machen. Daryl nickte leicht und wartete dann erstmal hier unten, während Jesus, Vane und Leah das Zimmer zeigte. Sachen hatte Daryl dort nicht, denn die hatte er alle bei sich. Nach einer Weile kam Jesus wieder runter und meinte, dass sie jetzt reden konnten und bat Daryl in sein Büro.

Als Jesus wissen wollte, wie Daryl den Ort hier gefunden hatte, seufzte Daryl leicht. "Durch Ellie.....als ihr entführt worden seid, hat sie einen Versuch gestartet, euch irgendwie zu retten. Die Kleine hat Mumm.....allerdings ist sie dabei in das Gebiet von so einer komischen Sekte geraten und wurde erwischt...Ich hab sie gerettet, als diese Freaks sie hinrichten wollten......wir haben die zusammen erledigt, aber wir sollten dennoch wachsam sein....Wir wissen nicht, ob das alle waren, oder ob es irgedwo noch mehr von diesen Freaks gibt.....Jedenfalls haben wir die, die Ellie in der Mangel hatten, anschließend zu zweit Platt gemacht....Ellie hat echt was drauf......Dann sind wir von da abgehauen und ich hab Ellie erstmal nach Alexandria gebracht, wo sich unsere Ärztin um ihre verletzte Schulter gekümmert hat. Dann hat sie mir von Diego erzählt. Das hörte sich so unworklich an, dass ich es erst nicht glauben wollte. Aber Ellie, sowie auch die Leute hier, haben mich alle für den ersten Augenblick an für Diego gehalten. Julia hat mich sogar geküsst...", sagte Daryl mit einem leichten Schmunzeln. "Allerdings hat sie dann sofort gemerkt, dass ich nicht Diego bin. Ich hörte von der Entführung und wollte irgendwie helfen, also hab ich mit Eliie nach Diegos Pferd gesucht, aber das hat ihn ja irgendwie selbst gefunden.....Wie seid ihr von dem Gefängnis weggekommen...?", wollte Daryl dann wissen, denn das machte ihn neugierig.


@Julia Carson
@Ellie
@Paul Rovia (Jesus)



zuletzt bearbeitet 01.02.2026 21:26 | nach oben springen

#925

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 02.02.2026 11:13
von Julia Carson • 44 Beiträge

Als Julia die Stimmen und dann die Pferde am Tor hörte, blieb ihr für einen Moment das Herz stehen. Sie ging hinaus. dann sah sie ihn,Diego. Er war wieder da und er war am Leben. Sie lächelte vor lauter Erleichterung.
Als er sie entdeckte, lief er auf sie zu und in dem Moment, in dem seine Arme sich um sie schlossen, fiel all die ganze angestaute Angst von ihr ab. Sie hielt ihn fest, als könnte sie ihn sonst wieder verlieren. Minutenlang löste sie sich nicht von ihm, atmete den vertrauten Geruch von ihm ein und spürte diese vertraute Nähe. Als er sie küsste, innig und voller Sehnsucht, wusste sie, er war wirklich hier. Die Entführten hatten es geschafft zu entkommen. Das einer fehlte, fiel Julia derzeit noch nicht auf.
Erst jetzt bemerkte sie seine Verletzungen. Das blaue Auge, die aufgeplatzte Lippe waren Spuren von Gewalt. Ihr Herz zog sich kurz schmerzhaft zusammen, vor Wut und Schmerz darüber, was man ihm angetan hatte. Doch er lebte und er lächelte sie an. Und das war alles, was jetzt zählte.
Als sie ihn zu Daryl führte, wusste Julia, dass dieser Moment alles verändern würde. Sie sah Diegos Blick, das Zögern und den Unglauben im ersten Moment. Zwei Männer, die einen Zwilling hatten ohne es zu wissen, zwei Leben, die getrennt worden waren, lange bevor sie sich erinnern konnten. Sie übersetzte ruhig was Diego sagte, hielt sich aber auch etwas mehr im Hintergrund, ließ ihnen diesen Moment. Sie wusste, dass daraus etwas Großes entstehen würde.
Als Daryl ging, zog Julia Diego wieder an sich.
Die Auseinandersetzung zwischen Joel und Max verfolgte sie nur am Rande. Ihre Gedanken waren bei Diego und auch bei Jax. Bei der Frage, ob er wirklich noch lebte.

Auf ihrem Zimmer fiel die letzte Anspannung von ihr ab. Als Diego seinen Hut entdeckte, musste sie lächeln. So ein kleines Detail, und doch bedeutete es so viel. Ein weiteres Zeichen, das nicht alles verloren war.
Sie legten sich zusammen aufs Bett, eng aneinander gekuschelt. Julia schloss die Augen, während er sie küsste und sie seine Arme um sich spürte. Zum ersten Mal seit Langem fühlte sie sich vollständig und sicher.
Diego wusste noch nicht, dass sie ein Geheimnis in sich trug. Eine Veränderung, die alles noch einmal auf den Kopf stellen würde.

Julia lag eng an Diego geschmiegt, sie spürte seinen gleichmäßigen Atem an ihrer Wange. Für einen Moment wollte sie einfach nur hier mit ihm liegen, seine Nähe genießen und die Sicherheit, dass er zurück war. Doch ihr Herz schlug plötzlich etwas schneller als sonst. Sie wusste, dass sie diesen Moment nicht länger aufschieben konnte. Sie musste ihm die Neuigkeit mitteilen.
Julia richtete sich leicht auf und betrachtete sein Gesicht. Die Verletzungen schmerzten sie beim Ansehen, erinnerten sie daran, wie knapp sie ihn beinahe verloren hätte. Vorsichtig strich sie ihm über die Wange, bis er den Blick hob und sie ansah.
"Diego" sagte sie leise.
Allein das Aussprechen seines Namens ließ ihre Stimme kurz zittern. Sie atmete tief durch, suchte nach den richtigen Worten. Es sollte nicht überstürzt sein. Nichts, was ihn jetzt überforderte nicht nach allem, was er erlebt, haben musste aber sie konnte das unmöglich länger für sich behalten.
"Ich muss dir etwas sagen." begann sie ruhig zu sprechen "Etwas Wichtiges."
Sie nahm seine Hand und legte sie behutsam auf ihren Bauch und hielt sie dort fest. Dann sah sie ihm direkt in die Augen.
"Ich habe es erst kurz nachdem du weg warst erfahren als ich zur Vorsorgeuntersuchung bei meinem Bruder war." fuhr sie leise fort. "Und ich hatte Angst… Angst, es dir nicht sagen zu können, falls du nicht zurückkommst.“
Ihre Stimme wurde etwas brüchig, doch sie zwang sich weiterzusprechen.
"Ich erwarte ein Kind, Diego." Julia beobachtete jede Regung in seinem Gesicht, Sie hielt den Atem an, alles hing jetzt von seiner Reaktion ab.
Sie hoffte, dass er sich auch wirklich freut. Schließlich war das hier nicht geplant gewesen.
"Du wirst Vater." fügte sie sanft hinzu.
Sie lehnte ihre Stirn an seine, schloss kurz die Augen. Was auch immer er jetzt fühlte, sie hoffte, dass sie diesen Weg gemeinsam gehen würden. So wie jeden anderen auch.

@Diego Dixon


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#926

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 02.02.2026 22:36
von Vane Dixon • 68 Beiträge

Da sich Vane und Leah erstmal zurückhielten, während die anderen ihre Freunde und Familien begrüßten, gingen sie zu den Ställen, da sie schauen wollten, ob sie Tony und Bella dort unterbringen konnten. Der Mann, der gerade Stalldienst hatte, meinte, dass das schwierig werden könnte, da der Stall schon voll war. Dann machte er den Vorschlag, dass sie die Pferde vielleicht mit bei Diegos Hengst unterstellen konnten, wobei sie aber ohne Diego die Koppel des Hengstes lieber nicht betreten sollten, da der Hengst gefährlich war. "Ja, das ist uns bekannt....wir binden sie erstmal an und warten auf Diego...", sagte Vane und führte mit Leah die Pferde zu einem Pfosten beim Stall, wo sie die beiden festbanden. Als sie das getan hatten, schloss Vane die Arme um seine Freundin und kuschelte etwas mit ihr, wobei er sie auch immermal küsste.

Schließlich kam Jesus zu ihnen und bat sie, mit in sein Büro zu kommen. "Okay, es gibt einiges, über das wir reden können...", sagte Vane und nickte, als Jesus meinte, dass er eine Versammlung einberufen wollte, um den Leuten zu erklären, was passiert war und er ihnen auch Vane und Leah vorstellen wollte. Zudem konnten sie auch besprechen, wie die beiden Gemeinschaften in Zukunft zusammenarbeiten konnten. Vane hatte gesehen, dass es auch vor dem Tor von Hilltop Felder gab, die bestellt waren. Leider war das Gebiet um die Psychatrie nicht mit gutem Boden ausgestattet, dass man dort Felder bestellen konnte. Daher gab es nur das, was sie auf dem Innenhof der Psychatrie anpflanzen konnten. Es hatte zwar immer für alle gereicht, aber es gab einige Lebensmittel, von denen sie nicht viele anpflanzen konnten, obwohl das viel gebraucht wurde, wie Kartoffeln zum Beispiel. Da würden sie sicher was mit Jesus aushandeln können. Vane war ja Waffenschmied und sie konnten in der Schmiede auch Glas und andere Sachen herstellen. Vane hatte auch eine Maschine, mit der er Munition herstellen konnte und Waffen, sie Speere, oder Bögen und Pfeile waren auch kein Problem. Sein Gunblade hatte Vane ja während seiner Lehre als Waffenschmied angefertig.

Als sie die Eingangshalle betreten hatten, kam ihnen eine Frau entgegen, die Jesus sagte, dass sie leider für die Gäste kein Zimmer herrichten konnte, weil alles voll war. Vane wollte gerade sagen, dass er und Leah auch zur Not auf Luftmatratzen, oder einem Schlafsofa schlafen konnten, als Daryl sich zu Wort meldete und meinte, dass sie das Zimmer haben konnten, das er im Moment benutzte. Das gehörte Diego, aber der schlief ohnehin immer bei Julia. Daryl meinte, dass dür ihn auch das kleine Wohnmobil reichte, mit dem sie gekommen waren. Er hatte schließlich keine Partnerin und war alleine hier, also würde es zur Not auch das Sofa im ersten Stock tun. Charlotte hielt das für eine gute Idee und würde das Zimmer und das Wohnmobil herrichten. Da sie sich zuerst um das Wohnmobil kümmern würde, wollte Jesus Vane und Leah schonmal zeigen, wo sich das Zimmer befand. Daryl wartete solange unten im Eingangsbereich, wo er sich solange in einem Sessel niederließ, der nahe der Eingangstür in einer Ecke stand.

Vane und Leah gingen mit Jesus nach oben, wo er ihnen das Zimmer zeigte. Charlotte würde das dann etwas sauber machen und das Bett frisch beziehen. "Das ist ein schönes Zimmer.....danke...", sagte Vane und dann gingen sie mit Jesus wieder nach unten, wo Daryl wartete. Anschließend führte Jesus die drei in sein Büro, denn auch Daryl kam von einer anderen Gemeinschaft und hatte sicher auch viel zu sagen. Als Jesus ihn fragte, wie er nach Hilltop gefunden hatte, erklärte Daryl, wie er Ellie gerettet hatte. Vane hörte zu und kuschelte ein wenig mit Leah. Die Beiden hatten es sich auf dem Sofa bequem gemacht, das in dem Büro stand und ließen erstmal Daryl und Jesus das Wort.

Daryl sprach mit Jesus darüber, wie er hier gelandet war. Dass er ein Mädchen Namens Ellie vor einer Sekte gerettet hatte. Er meinte, er wusste nicht, ob es noch mehr von diesen Freaks gab. Er beschrieb dann auch, wie die ausgesehen hatten, dass sie Narben auf den Wangen hatten, die von den Mundwinkeln ausgingen. Daryl erklärte, dass er Ellie befreit hatte und sie dann zusammen diese Gruppe ausgelöscht hatten, allerdings wusste er nicht, ob das auch wirklich alle gewesen waren, oder ob es irgendwo noch weitere Gruppen von dieser Sekte gab. Zudem waren die wohl sehr Gebietsgebunden gewesen zu sein, denn sie wollten Ellie hinrichten, weil sie deren Gebiet betreten hatte. Dann werden wir alle beim erkunden fremder Gebiete mit besonderer Vorsicht vorgehen...", sagte Vane dann und wandte sich dann an Daryl und Jesus. "Es ist gut, dass uns das Schicksal zusammengeführt hat...", sagte er, während er seine Wölfin hinter den Ohren kraulte. Hilltop, Moonlight und Alexandria können zusammen eine Miliz bilden uns gegenseitig helfen und unterstützen, untereinander handeln. Sicher hat jede der Gemeinschaften etwas, mit dem sich handeln lässt....", sagte Vane und als Daryl ihn fragend ansah, lächelte er leicht. "Ich meine das so......ich bin Waffenschmied.....Ich kann Waffen und Munition herstellen, oder auch Glas für Fenster, wenn es gebraucht wird, allerdings ist unser Platz zum Anpflanzen von Nahrung begrenzt....Ich würde also zum Beispiel gern Waffen, oder auf Munition gegen Kartoffeln tauschen....", erklärte Vane und hielt Leahs Hand. Zudem sind unsere Gemeinschaften alle Drei auch Familiär miteinander verbunden....", sagte Vane und als Daryl wissen wollte, wie er das meinte, räusperte er sich leicht. "Naja....auch ich trage den Nachnamen Dixon und das nicht nur durch Zufall....Ich bin in einem Kinderheim aufgewachsen, weil mich meine Mutter nicht haben wollte....", begann er und bemerkte dass den Blick von Jesus. "Keine Sorge....Ich hatte eine glückliche Kindheit und Jugend, aber natürlich wollte auch ich wissen, wer meine Eltern sind. Das einzige, was mir meine Mutter hinterlassen hatte, war ein Brief, in dem sie erklärt hat, wieso sie mich nicht wollte und mir den Namen meines Vaters genannt. Ich habe nachgeforscht und erfahren, dass meine Mutter nur eine Affäre gewesen war und mein Vater schon eine Familie hatte.....", sagte er und sah dann zu Daryl, der schon zu ahnen schien, was er jetzt sagen würde. "Ja, Daryl....ich bin auch dein Bruder, wenn auch nur Halbbruder, da wir verschiedene Mütter haben...", sagte Vane und sah dann zu Daryl, der meinte, dass das dem alten Sack ähnlich sah und meinte dann auch, dass Vane und Diego Glück hatte, dass sie nicht in dieser Familie aufwachsen mussten. "Das können wir aber gerne auch später noch mit Diego bereden...und zudem ist unsere Familienzusammenführung nicht die Einzige...", sagte er mit Blick zu Leah und Jesus, den er nun das Wort überlassen wollte.

@Leah Rovia
@Paul Rovia (Jesus)



zuletzt bearbeitet 03.02.2026 21:09 | nach oben springen

#927

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 03.02.2026 13:07
von Robby • 62 Beiträge

Robby war vom ersten Moment an erleichtert gewesen, als sie die Gemeinschaft erreicht hatten und keine Waffen auf sie gerichtet wurden. Die Anspannung der letzten Tage fiel ein kleines Stück von ihm ab, besonders als er sah, wie vertraut Joel und Malcolm hier waren. Dass Jesus plötzlich von einer Frau umarmt wurde, überraschte ihn kurz, doch als sich herausstellte, dass es seine Schwester war, musste Robby schmunzeln. Wenigstens hier gab es noch so etwas wie Familie.
Er blieb die ganze Zeit dicht bei Tyler, auch als die Ärzte sie zur Krankenstation brachten. Robby mochte Benji sofor, der Junge war ruhig, freundlich und trotz allem, was er offenbar schon erlebt hatte, erstaunlich warmherzig. Trotzdem war Robby ehrlich froh, als klar wurde, dass Tyler die Nacht nicht dort verbringen musste. Er wusste, wie sehr Tyler sich nach Ruhe und Nähe sehnte, und auch er selbst wollte ihn einfach für sich alleine haben.
In dem Zimmer, das für sie vorbereitet worden war, ließ Robby Tyler zuerst aufs Bett und achtete genau darauf, Tylers Rücken nicht zu berühren,als er sich zu ihm legte.
Er hielt ihn vorsichtig im Arm, spürte seinen ruhigen Atem und war dankbar für diesen Moment, in dem Tyler endlich wirklich schlafen konnte. Als Tyler in der Nacht vor Schmerzen wach wurde, ließ Robby die Augen zu, als würde er weiterschlafen, hörte aber auf jede seiner Bewegungen. Erst als Tyler wieder bei ihm lag, entspannt vom Schmerzmittel, schlief auch Robby weiter.

Am nächsten Morgen weckte er Tyler sanft und war froh darüber, dass es ihm zumindest ein bisschen besser zu gehen schien. Gemeinsam machten sie sich fertig und fanden schließlich die Cafeteria. Robby hörte zu, als Tyler von Benji erzählte, und fand es gut, dass Jesus und Vane sofort zustimmten, ihn mitzunehmen. Es fühlte sich richtig an, jemanden nicht hier zurücklassen, wo es keine anderen in seinem Alter gab.
Im Wohnmobil saß Robby neben Tyler, ein Bein leicht gegen seines gelehnt, während Benji sich auf dem Bett ausruhte. Die Fahrt verlief ruhig, abgesehen von den Untoten, um die sich Diego und Vane kümmerten. Als Hilltop endlich in Sicht kam, spürte Robby, wie Tyler sich freute. Zu Hause und doch nicht ganz. Jax fehlte, und dieser Gedanke lag wie ein Schatten über allem.
Ellies Begrüßung brachte Robby kurz zum Lachen, auch wenn ihm die Erleichterung anzusehen war, sie wiederzusehen. Dann bemerkte er Benjis Reaktion auf den Jungen, der ihn umarmte, und verstand es sofort. Robby lächelte ehrlich, froh, dass Benji wenigstens dieses Glück hatte.
Doch die Stimmung kippte, als Joel auf Max losging. Robby stellte sich instinktiv etwas dichter zu Tyler, bereit einzugreifen, falls es eskalieren sollte. Und dann sah Tyler diesen Mann.
Robby merkte sofort, dass etwas nicht stimmte. Tyler wurde blass, sein Blick hing an dem Fremden mit der Armbrust. Als Ellie den Namen aussprach und Tyler schließlich sagte, dass das sein Dad war, war Robby überrascht. Er legte Tyler vorsichtig eine Hand an die Seite, so gut es ging, ohne seine Wunden zu berühren.
Er sah Tyler an, hörte die Angst in seiner Stimme und schüttelte langsam den Kopf.
"Egal, was passiert… du musst da nicht alleine durch." sagte er leise, auch wenn er selbst nicht wusste, wie man mit so etwas umgehen sollte. Robby konnte sich kaum vorstellen wie es ist, plötzlich seinem Vater gegenüberzustehen, einem Vater, der nicht einmal wusste, dass man existiert.

Als Tyler schließlich meinte, er müsse zu Harlan, ließ Robby ihn im Moment keinen Schritt alleine gehen. Er folgte ihm zur Krankenstation, blieb dicht an seiner Seite, bereit, ihn notfalls zu stützen.
Robby wusste nicht, wie diese Geschichte mit Daryl ausgehen würde. Aber eines wusste er ganz sicher. Er würde Tyler nicht alleine lassen, egal, ob er sich entschied zu reden oder zu schweigen.

@Tyler Dixon



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#928

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 04.02.2026 14:15
von Paul Rovia (Jesus) | 2.454 Beiträge

Jesus hörte sich alles aufmerksam an was Daryl und Vane zu sagen hatten. Er ließ beide ausreden und unterbrach niemanden. Während Daryl sprach, stand Jesus ruhig da, lehnte an seinem Schreibtisch und hörte zu. Man sah ihm an, dass er jedes Detail abspeicherte. Besonders bei der Beschreibung der Sekte wurde sein Blick ernster. Narben im Gesicht, fanatisches Verhalten und klare Reviergrenzen, das waren keine guten Zeichen.
Als Daryl zu Ende geredet hatte, atmete Jesus langsam aus. Er nickte knapp.
"Das ist gefährlich." sagte er ruhig. "Solche Gruppen verschwinden selten einfach so. Auch wenn Du und Ellie viele von ihnen getötet habt, müssen wir davon ausgehen, dass es noch mehr geben könnte." Er sah erst Daryl an, dann Vane. "Wir werden unsere Gruppen warnen. Niemand geht mehr unvorbereitet in fremdes Gebiet."
Dann wandte sich Jesus Vane zu. Er hatte bemerkt, wie ruhig und überlegt der Mann sprach. Er war kein Angeber oder Träumer,er war jemand, der wusste, wovon er redete. Als Vane von Handel, mit Waffen,Glas und Nahrung sprach, nickte Jesus zustimmend.
"Hilltop hat gute Felder. Wir arbeiten hart dafür, aber wir haben oft recht gute Ernten. Kartoffeln, Getreide, Bohnen und mehr. Nicht immer viel, aber genug, um zu handeln." Er machte eine kurze Pause. "Waffen und Munition sind für uns schwer herzustellen. Wir reparieren viel, aber echte Schmiedearbeit,das fehlt uns."
Jesus sah zu Vane. "Ein Tauschhandel macht Sinn. Nahrung gegen Waffen. Glas für Fenster ist auch wichtig. Unsere Mauern halten, aber die Häuser leiden hier und da schon ein wenig unter Verfall." Seine Stimme blieb ruhig, aber man hörte, dass er das ernst meinte. "Ich denke, darüber können wir uns einig werden."
Als Vane dann über seine Vergangenheit sprach, änderte sich die Stimmung im Raum. Jesus hörte genau zu. Er sah, wie Daryl langsam verstand, was Vane sagen wollte. Jesus sagte nichts im Moment. Familie war in dieser Welt etwas Seltenes geworden.
Als Vane aussprach, dass er Daryls Halbbruder war, blieb Jesus weiter still. Er beobachtete Daryl genau und achtete auf jede Reaktion. Als Daryl schließlich sprach und eher rau, aber ehrlich reagierte, entspannte sich Jesus ein wenig. Kein Streit und kein Misstrauen. Nur überrascht wirkte er und eine Art bitterer Humor wegen des Vaters der beiden.
Jesus räusperte sich leise. "Eine Familie muss nicht perfekt sein, um wichtig zu sein." Er sah beide Männer an. "Vielleicht ist es gut, dass ihr euch jetzt gefunden habt. In dieser Welt zählt jeder Mensch, dem man vertrauen kann viel mehr als früher."
Dann fiel sein Blick auf Leah. Er bemerkte, wie eng sie bei Vane saß, wie vertraut die beiden miteinander waren. Jesus schenkte ihr ein kleines, ehrliches Lächeln und nickte ihr zu. Er freute sich, dass sie jetzt alle hier waren, mal ganz abgesehen von Jax.
Dann sprach er weiter, ruhig und bestimmt. "Hilltop ist offen für ein Bündnis mitt Moonlight und Alexandria.“ Er atmete tief durch. "Handel und gegenseitige Hilfe hilft uns allen. Drei Gemeinschaften sind auch stärker als eine. Wir reden dann noch darüber in der Versammlung. Alle sollen wissen, worum es geht."
Zum Schluss sah Jesus nochmals in die Runde. "Für heute habt ihr erst einmal ein Dach über dem Kopf. Ruht Euch aus." Ein leichtes Lächeln erschien auf seinem Gesicht. "Fangen wir an, unsere Zukunft gemeinsam weiter zu planen."
Dann dachte er an Jax bei diesen Worten und seufzte leise, da er ihn sehr vermisste und hoffte sehr, dass sein Mann zurückkehren und das alles auch noch miterleben wird.

@Vane Dixon



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#929

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 04.02.2026 14:33
von Leah Rovia • 21 Beiträge

Leah saß die ganze Zeit dicht bei Vane auf dem Sofa. Sie hielt seine Hand fest und hörte aufmerksam zu, während er mit Jesus und Daryl sprach. Es tat ihr gut, seine Nähe zu spüren. Der Tag war lang gewesen und voller neuer Eindrücke, aber bei ihm fühlte sie sich ruhig und sicher.
Als Daryl von der Sekte erzählte, bekam Leah ein ungutes Gefühl. Er sprach von Narben im Gesicht, fanatische Menschen und dieses Gerede von fremden gefährlichen Gebieten machten ihr etwas Angst. Sie dachte daran, wie gefährlich die Welt jetzt war. Trotzdem war sie froh, dass sie jetzt nicht allein waren. Drei Gemeinschaften, die zusammenhielten, das fühlte sich richtig gut an.
Sie war stolz auf Vane, als er über Handel und Zusammenarbeit sprach. Er klang ruhig und klug, dabei aber gar nicht überheblich. Zu hören, dass ihr Bruder daran interessiert war, machte ihr Hoffnung. Vielleicht würde es für alle so ein bisschen leichter werden.
Als Vane dann von seiner Vergangenheit erzählte, wurde Leah still. Sie drückte seine Hand fester. Sie wusste davon, aber es zu hören, tat trotzdem weh, auch wenn Vane meinte seine Kindheit sei glücklich gewesen.
Umso mehr berührte es sie, wie ruhig Daryl reagierte. Es gab keinen Streit und keine Wut. Nur Ehrlichkeit. Leah hatte das Gefühl, dass hier gerade etwas Wichtiges geschah.
Jesus’ Worte gaben ihr zusätzlich Sicherheit. Er wirkte fair und bedacht. Als er sie anlächelte und ihr zunickte, erwiderte sie es. Sie fühlte sich willkommen, auch wenn noch vieles ungewiss war.
Als Jesus sagte, dass sie für heute erst einmal ausruhen sollten, atmete Leah erleichtert aus. Ein Dach über dem Kopf, ihre Familie, andere Menschen, denen man vertrauen konnte, und Vane an ihrer Seite, mehr brauchte sie im Moment nicht. Sie lehnte ihren Kopf leicht an seine Schulter und dachte, dass die Zusammenarbeit mit Hilltop und der anderen Gemeinschaft vielleicht wirklich ein neuer Anfang werden könnte.

@Vane Dixon


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#930

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 05.02.2026 22:15
von Victor Salazar • 8 Beiträge

Victor hatte Glück, dass er bereits draußen war, als er Benji sah und er deshalb den Eimer fallen ließ. Das Wasser versickerte sofort im Boden und es blieb nur etwas Schuam zurück. Victor kümmerte sich jetzt gerade auch nicht mehr um den Eimer, denn jetzt im Moment zählte nur Benji. "Benji...", rief Victor und lief zu seinem Freund. Ohne lange zu warten, schloss er ihn fest in seine Arme und Benji umarmte ihn ebenfalls fest. "Bitte verzeih mir, dass ich es nicht mehr rechtzeitig zu dem Internat geschafft habe, aber ich kam schlecht durch und musste ständig umwege fahren...", entschuldigte sich Victor, doch Benji meinte, dass das nicht zählte und es nur wichtig war, dass er jetzt hier war und sie sich wiedergefunden hatten. "Ja, du hast recht....es zählt nur noch das Hier und Jetzt....", sagte Victor und hielt Benji weiter im Arm, während Benji ihm von dem Unfall erzählte, den nur Benji überlebt hatte. Als Benji fertig war, sah Victor ihn entsetzt an und fragte, ob er verletzt war. Benji erzählte ihm von seinen Verletzungen und Victor brachte ihn zu Harlan, damit dieser sich die Verletzungen ansehen konnte. Benji meinte zwar, dass sich schon die Ärzte im Moonlight um seine Verletzungen gekümmert hatten, aber sicher musste das auch weiterhin behandelt werden. Als Benji meinte, dass er im Moment nur Nutzlos sei, mischte sich Jesus, der Anführer ein, der ebenfalls erst heute wieder zurückgekehrt war. Das, was er sagte, war gut und Benji sah ein, dass es okay war, wenn er sich erstmal aufs Gesundwerden konzentrierte.

Victor brachte Benji dann zu Harlan, der ihn untersuchte und die Verletzungen versorgte. Als Benji wissen wollte, ob er auf der Krankenstation bleiben musste, schüttelte der Arzt den Kopf und meinte, dass es okay war, wenn er bei seinem Freund schlafen wollte. Er gab Benji aber Schmerzmittel mit und bat ihn, jeden zweiten Tag herzukommen, damit sich Harlan um die Verletzungen kümmern konnte. Zudem sagte er, dass Benji auch so jederzeit zu ihm kommen konnte, wenn er sich nicht gut fühlte, oder schlimmere Schmerzen hatte. Victor stütze Benji dann wieder und brachte ihn auf das Zimmer, in dem er wohnte. Auf dem Weg fiel Benji auf, dass Victor dünner war, als er ihn zuletzt gesehen hatte. Victor seufzte leise und erzählte ihm, dass er Monatelang alleine unterwegs gewesen war und kaum etwas zu essen gefunden hatte. Er war schon beinahe am verhungern gewesen und hatte daher die Pilze gesammelt, die nur leider giftig gewesen waren. Die waren zwar nicht tödlich gewesen, aber Victor musste der Magen ausgepumpt werden und er brauchte eine Weile, um sich von der Vergiftung zu erholen. Er durfte zwar scho einige Arbeiten übernehmen, aber auch er musste sich noch viel ausruhen. Zumal er eben auch so dünn war.
Auf dem Zimmer angekommen, half Victor seinem Freund dabei, sich auszuziehen und sich ins Bett zu legen. Das Zimmer war klein und es gab kein eigenes Bad, aber Victor war zufrieden, denn schließlich hatte er fast ein Jahr kein festes Zuhause gehabt udn teilweise auch einfach irgendwo auf dem Boden schlafen müssen, daher war er dankbar für das, was er hier jetzt hatte und er war glücklich, dass Benji jetzt wieder bei ihm war. "Ich besorge dir noch ein paar Klamotten und bring auch was zu essen mit...du hast bestimmt Hunger.....wenn du mal musst, ist das Bad am Ende des Flurs auf der rechten Seite...", sagte Victor und küsste Benji nochmal liebevoll, ehe er das Zimmer dann verließ.

Als sich Victor auf den Weg zum Lager machte, fiel ihm der Eimer ein, der immernoch da lag, wo er ihn fallen gelassen hatte. Den räumte er noch schnell weg, ehe er zum Lager ging, um für Benji einige Klamotten rauszusuchen. Die Kleidergröße seines Freundes wusste Victor ja. Als er drei T-Shirts, 2 Hemden, 2 Jeanshosen ein paar Socken und Shorts hatte, packte er das in eine Tasche und ging dann in die Küche. Victor war jetzt nicht der perfekte Koch, aber ein paar einfache Sachen konnte er. Er entschied sich für seinen Freund Pancakes zu machen, die er in eine Dose tat. So konnte er sie leichter mit nach oben nehmen. Für sich selbst hatte er auch ein paar gemacht und machte anschließend das, was er schmutzig gemacht hatte, auch wieder sauber. Er beeilte sich, damit die Pancakes wenigstens noch warm waren, wenn er wieder nach oben kam. Er packte noch 2 Gabeln ein und machte sich dann wieder auf den Weg nach oben. Unterwegs traf er auf Tristan, der ihm mitteilte, dass Jesus für Morgen ein e Versammlung einberufen hatte. So konnten sich heute erstmal alle, die hier angekommen waren, noch ausruhen und nach dem erlebten auch erstmal wieder zur Ruhe kommen. Als Victor wieder auf dem Zimmer ankam, lag Benji im Bett und hatte die Augen zu. Victor lächelte und ging zu ihm. "Aufwachen, Süßer....ich hab uns Pancakes gemacht....noch sind die warm.....", sagte er und küsste Benji immer wieder, bis er die Augen aufmachte. "Jesus hat die Versammlung auf Morgen früh verlegt, damit sich heute alle erstmal ausruhen und erholen können...", sagte Victor und gab Benji dann die Dose mit den Pancakes, die er für ihn gemacht hatte.

@Benji



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#931

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 06.02.2026 13:22
von Benji • 9 Beiträge

Benji hatte Victor erst gesehen, als dieser seinen Namen rief. Für einen kurzen Moment war er wie erstarrt gewesen, unfähig zu begreifen, dass Victor wirklich hier stand, lebendig und echt,es war keine Einbildung. Als Victor dann auf ihn zugerannt kam und ihn ohne Zögern in die Arme schloss, klammerte sich fest an ihn, als hätte er Angst, Victor könnte verschwinden, wenn er ihn wieder losließ.
Hey, du bist hier…“, brachte er leise hervor.. Mehr Worte brauchte es im ersten Moment nicht. Als Victor sich entschuldigte, schüttelte Benji sofort den Kopf, drückte ihn nur fester an sich.
"Hör auf." sagte er leise "Das ist jetzt nicht mehr wichtig.. Du bist hier. Das ist alles, was zählt."
Dann erzählte Benji ihm von dem Unfall, von dem Lärm, dem Chaos und dem Moment, in dem alles schwarz geworden war und auch davon, dass er der Einzige gewesen war, der überlebt hatte. Während er sprach, zitterte seine Stimme stellenweise ein wenig, doch er zwang sich weiterzureden. Als er fertig war und Victors entsetzter Blick ihn traf, senkte Benji kurz den Kopf.
"Ich lebe." sagte er leise. "Mit ein paar Verletzungen, aber… ich bin noch da.."
Er erzählte von seinen Verletzungen, versuchte sie ein wenig herunterzuspielen, doch als Victor darauf bestand, mit ihm zu Harlan zu gehen, ließ Benji es zu. Tief in sich drin war er auch dankbar dafür. Auch als er meinte, nutzlos zu sein, kam das nicht aus Selbstmitleid, sondern aus diesem nagenden Gefühl heraus, alle anderen im Stich zu lassen, zumindest bis er wieder gesund war.
Jesus Worte trafen ihn unerwartet, er sprach ruhig, klar und ohne Druck. Benji atmete tief durch und nickte schließlich.
"Okay." sagte er leise. "Dann werde ich erstmal gesund."
Bei Harlan ließ Benji alles über sich ergehen, die Untersuchung und das Versorgen der Verletzungen. Als der Arzt meinte, er müsste nicht auf der Krankenstation bleiben, sondern könnte bei Victor schlafen, war Benji sichtlich erleichtert. Die Schmerzmittel nahm er dankend an und nickte bei den Anweisungen des Arztes.
"Danke." sagte er freundlich und ehrlich, bevor Victor ihn wieder stützte.
Auf dem Weg zum Zimmer bemerkte Benji, wie dünn Victor geworden war. Sein Blick blieb an ihm hängen und Sorge um seinen Freund spiegelte in seinem Gesicht. Als Victor ihm erzählte, was er durchgemacht hatte, die Monate allein, den Hunger und die Vergiftung durch Pilze zog sich Benjis Herz etwas schmerzhaft zusammen.
"Victor…" flüsterte er. "Das tut mir so leid. Ich wünschte, ich wäre bei dir gewesen." Er schüttelte leicht den Kopf. "Niemand sollte sowas allein durchstehen müssen."
Im Zimmer angekommen ließ Benji sich helfen, war dankbar dafür. Das kleine Zimmer störte ihn kein bisschen. Im Gegenteil, es fühlte sich sicher an. Als Victor ihm erklärte, wo das Bad war, und ankündigte, Essen und Klamotten zu holen, nickte Benji müde.
"Pass auf dich auf." sagte er leise und erwiderte den Kuss, bevor Victor ging.
Als er dann allein im Zimmer war machte Benji es sich auf dem gemütlichen Bett bequem.. Er schloss die Augen, nicht um zu schlafen, sondern um einfach kurz auszuruhen. Die Schmerzen waren da, aber er hielt sie aus. Seine Gedanken kreisten um Victor und darum, dass sie sich wiedergefunden hatten.
Als Victor zurückkam, hörte Benji ihn sofort. Bei den Worten und den sanften Küssen öffnete er langsam die Augen und sah ihn an.
Er nahm die Dose entgegen, sein Magen meldete sich deutlich in dem Moment.
"Danke" sagte er leise und ehrlich. "Für alles."
Als Victor von der verschobenen Versammlung erzählte, nickte Benji zustimmend.
"Das ist gut.. Ich bin ziemlich müde heute." gab er ehrlich zu.
Er musterte Victor noch einmal, dann zog er ihn vorsichtig näher zu sich.
"Setz dich zu mir." bat er ihn. "Ich möchte dich nahe bei mir haben.“
Benji öffnete die Dose und nahm einen Bissen von den Pancakes, lächelte dann und lehnte sich an Victor während er aß.
"Die sind echt gut.." Meinte er dann noch zu seinem Freund.

@Victor Salazar



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#932

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 08.02.2026 01:00
von Joel Smith | 325 Beiträge

Nach der Auseinandersetzung mit Max lief Joel zum Wohnmobil und zog sich dorthin zurück. Ihm tat die Hand weh und er weinte bitterlich. Die Wut auf Max und die Angst um Jax, die Ungewissheit, ob er noch lebte, oder ob Mephisto ihn hatte umbringen lassen, oder ob Jax irgendwann zurückkommen würde, und dann noch, dass Joel Max geschlagen hatte, waren zuviel für Joel. Er weinte, als Malcolm zu ihm kam und ihn in den Arm nahm. Malcolm sprach zu ihm, weshalb Joel sich langsam wieder beruhigte. Er hörte Malcolms Worte, die nur Vernünftig waren und er hatte Recht. Sie durften die Hoffnung, dass Jax zurückkehren würde, niemals aufgeben. Joel erzählte Malcolm, dass er Angst vor sich selbst hatte, dass er seinen Bruder noch nie geschlagen hatte, auch wenn der ihn früher oft geschlagen hatte, wenn Jax nicht in der Nähe gewesen war. Malcolm meinte, dass Max es verdient hatte. "Ja, hat er wohl....", sagte Joel leise. "Vielleicht fängt er jetzt mal an zu denken, bevor er was tut, oder sagt...", meinte Joel und merkte dann, dass seine Hand blutete und es auch weh tat. Malcolm sah es sich an und meinte, dass es besser war, wenn Harlan sich das mal ansehen würde. "Okay...", sagte Joel leise und sie machten sich auf den Weg zur Krankenstation. Auf dem Weg dorthin kam ihnen Max entgegen. Er hatte einen Gibs auf der Nase, die also offensichtlich gebrochen war. Joel schämte sich dafür, dass er so ausgerastet war und senkte den Blick etwas, während sie weitergingen. Max bemerkte Joel und Malcolm und machte einen Bogen um die Beiden. Er würde Joel wohl erstmal aus dem Weg gehen.

Joel und Malcolm gingen weiter und als sie auf der Krankenstation ankamen, kümmerte sich Harlan um Joels Hand. Er hatte das zwischen Joel und Max auch mitbekommen und teilte Joel mit, dass er Max die Nase gebrochen hatte. Joel senkte leicht beschämt den Blick und zeigte Harlan seine Hand. Harlan untersuchte sie mit dem kleinen Röntgengerät. Gebrochen war zum Glück nichts, aber verstaucht. Harlan säuberte die Wunde und berband sie. Anschließend legte er Joel auch eine Schiene um die Hand, damit er sie nicht soviel bewegen konnte und die Verstauchung heilen konnte. Als das erledigt war, gab Harlan ihm auch noch Schmerztabletten mit. Dann machten sie sich wieder auf den Weg zum Wohnmobil. Auf dem Weg trafen sie Tristan, der ihnen sagte, dass die Versammlung morgen stattfinden würde, damit sich heute alle ausruhen konnten. Darüber war Joel recht froh, denn nach all dem, was sie hinter sich hatten, fühlte er sich müde und erschöpft. Malcolm fragte, ob sie sich etwas hinlegen sollten, woraufhin Joel nickte. Joel zog sich bis auf die Shorts aus und legte sich ins Bett. Malcolm zog sich ebenfalls aus und legte sich zu ihm. Joel kuschelte sich an seinen Freund und küsste ihn sanft. Er machte die Augen zu und schlief nach einer Weile ein.

Sie schliefen ungefähr drei Stunden. Joel schlief nicht gut, denn er träumte schlecht und wacht von seinem Alptraum aus. Er atmete schwer und als Malcolm fragte, was los war, sah er ihn an und musste erstmal wieder zur Ruhe kommen. "Ich hatte einen fürchterlichen Traum...ich hab geträumt, dass Jax von diesen Typen umgebracht wurde....sie haben ihn als Untoten in einer Kiste zurückgebracht.....Es war so ein schrecklicher Traum....", sagte Joel und Malcolm beruhigte ihn und meinte, dass es nur ein Traum gewesen war und Jax ganz sicher noch lebte. "Ja, du hast recht....sollen wir mal nach Jesus sehen...?", fragte Joel und als Malcolm nickte, standen sie auf und zogen sich wieder an. Sie machten sich auf den Weg ins Haus und als sie beim Zimmer von Jesus ankamen, klopften sie an. Als sie reingebeten wurden, kamen sie herein. "Wir wollten schauen, ob du okay bist...sagte Joel und senkte leicht den Blick. "Das mit Max......ich....es tut mir leid...ich weiß nicht, was über mich gekommen ist...ich hab es einfach gemacht....ich....es tut mir leid....", sagte er, denn er wusste ja, dass Gewalt in Hilltop eigentlich verboten war.

@Malcolm Whitly
@Paul Rovia (Jesus)



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#933

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 08.02.2026 12:32
von Malcolm Whitly | 304 Beiträge

Malcolm blieb die ganze Zeit nahe bei Joel. Schon als sie Max auf dem Weg zur Krankenstation mit dem Gips auf der Nase begegneten, hatte er unauffällig einen Schritt näher zu seinem Freund gemacht. Er wusste, wie sehr Joel sich schämte, und er wusste auch, dass diese Scham ihm gerade sicher mehr Schmerzen bereitete als die verletzte Hand.
Auf der Krankenstation ließ Malcolm Joel keine Sekunde aus den Augen. Er hielt seinen Blick auf ihn und den Arzt gerichtet, während Harlan erklärte, was mit der Hand war, und legte Joel kurz die Hand auf die Schulter, als er den Blick senkte. "Du bist kein gewalttätiger Mensch." sagte er leise. "Du bist jemand, der zu viel zu ertragen hat im Moment."
Auf dem Weg zum Wohnmobil trafen die beiden noch auf Tristan, der den beiden mitteilte, dass die Versammlung erst morgen stattfinden würde, dass sich heute alle ausruhen konnten, die erst kurz wieder hier waren.
Zurück im Wohnmobil sorgte Malcolm dafür, dass alles ruhig war für Joel. Er half Joel ein wenig dabei zumindest sein Shirt auszuziehen, achtete darauf, die Schiene nicht zu berühren, um Schmerzen zu vermeiden und ließ ihn sich an ihn schmiegen. Der Kuss, den Joel ihm gab, erwiderte er sanft.
Als Joel schließlich einschlief, blieb Malcolm noch eine Weile wach, lauschte dem Atem seines Freundes und wünschte sich verzweifelt, Jax würde irgendwo da draußen noch leben, vor allem für Joel und Jesus aber auch für sich selbst, alle anderen und auch für Jax selber.
Er war hier bei allen beliebt und jeder mochte ihn.
Als Joel schweißnass aus dem Alptraum hochschreckte, war Malcolm sofort für ihn da. Er setzte sich auf, zog Joel an sich und hielt ihn fest, während dessen Atmung sich langsam beruhigte. Die Worte über den Traum schnürten im kurz die Kehle zu, doch er zeigte es nicht. "Träume nehmen uns unsere größten Ängste und machen sie fast real ab und zu." sagte er ruhig. "Aber sie sagen nichts über die Wahrheit aus. Jax lebt. Daran müssen wir festhalten." Seine Stimme war fest und überzeugt, nicht, weil er es sicher wusste, sondern weil Joel diese Sicherheit brauchte.

Später, auf dem Weg zu Jesus, ging Malcolm neben Joel her, aufmerksam und wachsam.
Als Joel sich entschuldigte bei Jesus und stockend versuchte, Worte für das Geschehene zu finden, legte Malcolm ihm ruhig eine Hand auf den Rücken. Dann sprach er selbst.
"Joel ist heute über seine Grenzen gegangen." , sagte er offen. "Aus Angst um seinen Bruder." Er sah Jesus direkt an. "Er weiß, dass Gewalt hier keinen Platz hat und genau deshalb trifft es ihn ja so hart." Gerade Jesus sopllte das verstehen,schließlich ist Jax sein Mann.
Dann wandte er sich leicht zu Joel, seine Stimme wurde etwas sanfter. "Du hast einen Fehler gemacht." sagte er ruhig. "Aber das ist ja nur verständlich." Ein kurzer, ernster Blick von Malcolm ging zu Jesus, dann wieder zu Joel. "Du musst da nicht alleine durch."
Malcolm blieb an Joels Seite stehen, bereit, die Verantwortung mitzutragen, egal, was jetzt kommen wird aber sicher würde Jesus ihm dafür keine Strafe geben und nicht nur, weil Joel zur Familie gehörte. Schließlich war das verständlich gewesen, was Joel getan hatte.

@Joel Smith


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#934

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 08.02.2026 21:46
von Diego Dixon • 202 Beiträge

Als sie Hilltop erreichten, wurden sie schon von den Wachen erkannt, denn die riefen, dass sie wieder da waren und öffneten auch gleich das Tor, um sie hereinzulassen. Diego ritt auf seinem Hengst hindurch und stieg ab, als er bei den Weiden ankam. Sein Hengst steuerte seine Weide an, um dort zu grasen und sich zu entspannen. Diego sah kurz zu ihm und wurde dann auch schon von Ellie begrüßt, die ihm in die Arme sprang. Er umarmte das Mädchen und ließ die Umarmung auch eine Weile andauern. Als sie sie wieder lösten erzählte Ellie, dass sie ihn vermisst hatte und froh war, dass er wieder da war. "Ich hab dich auch vermisst....", sagte Diego in Gebärdensprache und nickte, als Ellie meinte, dass sie auch Tyler und Robby begrüßen wollte. Diego sah sich nach Julia um und als er sie aus dem Haus kommen sah, lief er ihr entgegen. Sie fing an zu rennen und er konnte sehen, dass sie vor Freude weinte. Schließlich schloss er sie in seine Arme, drückte sie an sich, aber nicht zu fest, und küsste sie immer wieder. Er war froh, dass sie endlich wieder hier waren und ließ die Umarmung andauern.

Nach einer Weile löste sich Julia ein wenig von ihm und meinte, dass sie ihm jemanden vorstellen musste. Diego war überrascht und folgte ihr. Als sie mit ihm zu Daryl ging und er seinem Zwillingsbruder gegenüberstand, war er erstmal ziemlich überfordert, denn er hatte nie gewusst, dass er als einer von Zwillingen geboren worden war. Nach dem Augenblick der Überraschung schlossen sich aber auch die Brüder in die Arme. Was Diego auffiel war, dass Daryl nicht stumm war und darüber war er froh. Sie würden sich in nächster Zeit ganz sicher noch viel unterhalten und Diego würde dann eben alles aufschreiben, solange Daryl die Gebärdensprache nicht konnte. Als Daryl dann ins Haus ging, um sich bei Jesus vorzustellen, wandte sich Diego wieder Julia zu. Am Rande bekamen sie mit, was Joel mit Max machte, aber da hielt Diego sich ohnehin raus, auch wenn es vielleicht alles anders ausgegangen wäre, wenn Max einfach nur die Klappe gehalten hätte.

Nach einer Weile zogen sich Diego und Julia auf ihr Zimmer zurück, um sich auszuruhen und schließlich war Diego ja auch verletzt und zudem müde von dem, was er und die anderen Entführten in den letzten Tagen durchgemacht hatten, auch wenn sie die vergangene Nacht im Moonlight verbracht hatten und dort in Ruhe schlafen konnten. Auf dem Zimmer angekommen, entdeckte Diego seinen Hut, der an einer Stuhllehne hing. Er war froh, dass mit dem Hut nichts passiert war und nahm ihn kurz in die Hand. Der Hut hatte für ihn eine große Bedeutung, auch wenn er inzwischen ein wenig abgenutzt war. Diego hängte ihn dann aber erstmal wieder an die Stuhllehne. Jetzt brauchte er ihn ja nicht. Er zog sich dann auch seine Stiefel aus und legte seinen Waffengurt ab, den er auf den Stuhl legte. Dann legte er sich mit Julia auf das Bett und kuschelte eng mit ihr.

Nach einer Weile richtete sie sich alerdings wieder etwas auf und strich ihm über die Wange. Diego sah zu ihr auf und richtete sich dann auch ein wenig auf, als sie meinte, dass sie ihm etwas wichtiges mitteilen musste. Diego machte sich Sorgen, dass es etwas schlimmes war, doch als sie seine Hand nahm und diese auf ihren Bauch legte, ahnte er, was vielleicht kommen würde und spürte, wie sich sein Herzschlag beschleunigte. Er ließ Julia weiterreden und als sie ihm schließlich sagte, dass sie ein Kind von ihm erwartete, umarmte er sie wieder und spürte, wie ihm vor Freude ein paar kleine Tränchen kamen. Er sah Julia lächelnd an und küsste sie dann liebevoll. "Du bekommst ein Baby..? Das macht mich glücklich....ich habe immer davon geträumt, irgendwann Kinder zu haben....", sagte er in Gebärdensprache und küsste Julia wieder, während er zärtlich ihren Bauch streichelte. Da sie erst am Anfang der Schwangerschaft war, konnte man natürlich noch nichts spüren. Dann legten sie sich wieder zusammen hin und kuschelten. Nur kurze Zeit später klopfte es an der Tür. Als Julia das Okay gab, dass man hereinkommen konnte, steckte eine Frau den Kopf durch die Tür und meinte, dass sie nicht lange stören wollte und sagte nur bescheid, dass die Versammlung erst Morgen stattfinden würde. Danach wünschte sie den beiden eine gute Nacht und machte die Tür wieder zu. "Das ist gut....so können wir erstmal zur Ruhe kommen und uns von dem Stress der letzten Tage erholen...", meinte Diego in Gebärdensprache, die Julia ja verstehen konnte und kuschelte dann wieder mit ihr. Diego hatte zwar Verletzungen, aber die waren zum Glück nicht ganz so schlimm. Tyler war schlimmer verletzt worden und hatte nur überlebt, weil Diego zum Glück dieselbe Blutgruppe hat. Dadurch hatte Diego erfahren, dass er Tylers Onkel war. Jetzt gerade machte er sich allerdings Gedanken um sein ungeborenes Kind und die Frage kam in ihm auf, ob es gesund sein würde. Julia bemerkte, dass er in Gedanken versunken war und wollte wissen über was er nachdachte. "Ich freue mich sehr auf unser Kind, aber ich habe auch ein wenig Angst....Angst davor, dass es so wird, wie ich...", meinte Diego, der hoffte, dass das Kind ganz gesund heranwachsen würde und seinen Geburtsfehler nicht erbte. Julia beruhigte ihn und meinte, dass sowas sehr selten war und selbst wenn das Kind auch stumm wird, ist es doch wichtiger, wenn es ansosnten gesund ist. Diego nickte daraufhin und lächelte dann wieder. "Du hast recht, dass es gesund auf die Welt kommt, ist das Wichtigste und wir schaffen das zusammen....Ich freue mich sehr auf unser Kind....", meinte Diego in Gebärdensprache und streichelte nochmal Julias Bauch und küsste sie nochmal, ehe er die Augen schloss, um sich etwas auszuruhen.

@Julia Carson



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#935

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 09.02.2026 13:28
von Julia Carson • 44 Beiträge

Als sie Hilltop erreichten und die Wachen sie bereits erkannten, zog sich Julias Herz vor Erleichterung zusammen. Die Rufe, dass sie wieder da waren, das sich öffnende Tor.all das ließ die Anspannung der letzten Tage langsam von ihr abfallen. Sie sah, wie Diego auf seinem Hengst durch das Tor ritt und bei der Weide abstieg. Das Pferd steuerte wie selbstverständlich seine Weide an, und allein dieser vertraute Anblick ließ Julia kurz innehalten.
Sie beobachtete durch ein Fenster, wie Ellie auf Diego zustürmte und ihm in die Arme sprang. Das Lächeln, das sich auf Julias Gesicht legte, war ehrlich, aber ihre Augen füllten sich dabei mit Tränen. Diego hielt das Mädchen lange fest, und Julia sah, wie viel Nähe und Wärme in dieser Umarmung lag.
Als Julia aus dem Haus trat und Diego sie entdeckte, blieb ihr keine Zeit für Zurückhaltung. Sie begann zu rennen. Die Erleichterung, die Angst, die sie ausgestanden hatte, die Sorge, ihn vielleicht nie wiederzusehen, alles brach in diesem Moment aus ihr heraus. Als Diego sie auffing und in seine Arme schloss, liefen ihr die Tränen über das Gesicht. Sie klammerte sich an ihn, während er sie vorsichtig an sich drückte und sie immer wieder küsste. Für einen Moment existierte nichts anderes mehr als diese Umarmung und die Gewissheit, dass er lebte und wieder bei ihr war.
Nach einer Weile löste sie sich etwas von ihm, noch immer sichtlich bewegt von dem Wiedersehen. Sie wusste, dass sie ihm etwas zeigen musste, etwas Wichtiges. Ohne viele Worte nahm sie seine Hand und führte ihn mit sich. Als Diego schließlich Daryl gegenüberstand, sah Julia die Überforderung in seinem Gesicht. Sie hatte sich gefragt, wie es für Diego sein würde. Sie ließ ihnen Raum, beobachtete still, wie die Überraschung langsam wich und die Brüder sich schließlich in die Arme schlossen. Julias Herz zog sich zusammen vor Rührung und Freunde . Zwei Brüder, die so lange getrennt gewesen waren, fanden endlich zueinander.
Als Daryl ins Haus ging, wandte sich Julia wieder Diego zu. Am Rande bekam sie mit, was zwischen Joel und Max geschah, doch sie hielt sich bewusst zurück. Jetzt zählte etwas anderes.
Gemeinsam zogen sie sich später auf ihr Zimmer zurück. Julia sah, wie erschöpft Diego war und wie sehr ihm die letzten Tage zugesetzt hatten. Sie ahnte, dass er verletzt war, auch wenn er es kaum zeigte. Als er seinen Hut entdeckte und ihn kurz in den Händen hielt, lächelte sie sanft. Sie wusste, was dieser Hut ihm bedeutete. Sie ließ ihm den Moment, während er sich auszog und schließlich zu ihr aufs Bett legte. Sie schmiegte sich eng an ihn, genoss seine Nähe, seine Wärme, das Gefühl von Sicherheit, das sie so vermisst hatte.
Nach einer Weile richtete Julia sich auf. Ihr Herz schlug schneller, als sie ihm über die Wange strich. Dieser Moment hatte sie seit Tagen begleitet, hatte ihr Angst gemacht und zugleich glücklich. Als sie seine Hand nahm und auf ihren Bauch legte, beobachtete sie jede Regung in seinem Gesicht. Sie sah, wie er ahnte, was sie ihm sagen wollte, wie sich sein Blick veränderte. Als sie ihm schließlich sagte, dass sie ein Kind erwartete, füllten sich auch ihre Augen wieder mit Tränen vor Glück.
Diego zog sie sofort an sich, und Julia hielt ihn fest und spoürte seine Freude über die Neuigkeit. Sie lächelte, als er sie küsste, und ließ seine zärtlichen Berührungen auf ihrem Bauch zu. Auch wenn man noch nichts sehen oder fühlen konnte, war da dieses Wissen, dass sie bald nicht mehr nur zu zweit waren.
Als es an der Tür klopfte und man ihnen mitteilte, dass die Versammlung erst am nächsten Tag stattfinden würde, war Julia dankbar. Sie wollte diesen Moment nicht unterbrechen lassen. Nachdem sie wieder allein waren, kuschelte sie sich erneut an Diego.
Als er ihr schließlich seine Angst mitteilte, dass das Baby vielleicht so sein könnte wie er, sah Julia ihn ruhig an.
Sie legte eine Hand an seine Wange, sah ihm fest in die Augen und versuchte, ihm jede Sorge zu nehmen. "Ich habe ja mal als Krankenschwester gearbeitet auf verschiedenen Stationen und weiß auch von meinem Bruder, dass das eher selten ist das sowas weitervererbt wird aber wir können ihn ja nochmal fragen."
Für sie war klar. Egal wie ihr Kind sein würde, es würde geliebt werden. Als Diego nickte und wieder lächelte, spürte Julia, wie sich auch in ihr etwas beruhigte. Sie legte sich wieder näher zu ihm, kuschelte eng mit ihm und schloss schließlich die Augen, dankbar für diesen Moment der Ruhe und dass Diego nun wieder hier war.
Sicher sorgte Julia sich auch um Jax aber daran dachte sie jetzt im Moment gar nicht. Darüber würde sie sich dann morgen wieder Gedanken machen.

@Diego Dixon


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#936

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 09.02.2026 22:23
von Vane Dixon • 68 Beiträge

Nachdem Vane und Leah von Jesus bei den Ställen abgeholt worden waren, gingen sie mit ihm ins Haus und nahmen in seinem Büro auf einem Sofa Platz. Vanes Blick fiel auf den Laufstall, der in einer Ecke stand und zudem hatte Jesus ein Babyfon bei sich, also gab es hier auch Babys und Kinder. In Vanes Gemeinschaft gab es auch einige Kinder, nur eben keine Teenager, daher war es wirklich ganz gut, dass sie Benji mit hierhergenommen hatten. Zumal Benji hier ja auch seinen Freund Victor wiedergefunden hatte. Während sie auf dem Sofa saßen kuschelte sich Leah an ihn und Vane legte seinen Arm um sie. Er küsste sie auch kurz, ehe er sich dann Daryl und Jesus zuwandte.

Vane erwähnte, dass es gut war, dass die drei Gemeinschaften zueinander gefunden hatten, auch wenn Vane und Jesus den Anführer von Alexandria noch kennenlernen mussten. Bisher hatte Daryl ihnen ja nur dessen Namen verraten. Daryl hatte ja vor, Morgen wieder nach Hause zu fahren und dann später nochmal mit Rick zurück zu kommen. Sicher würden Vane und Jesus auch bald mal mit nach Alexandria kommen, um sich auch dort umzusehen und natürlich würde Vane Rick und Daryl dann auch ins Moonlight einladen. Schließlich wollten sie die drei Gemeinschaften miteinander verbinden, doch jetzt waren sie erstmal hier und saßen das erste Mal beieinander. Zudem musste Vane seinen beiden Brüdern ja auch noch verklickern, dass auch er ihr Bruder war. Die Sache mit Tyler wollte er lieber dem Jungen selbst überlassen.

Vane erläuterte, dass die Gemeinschaften sich gegenseitig helfen und handeln konnte. Als Daryl wissen wollte, wie sich Vane den Handel vorstellte, erklärte Vane es ihm. Er war sich sicher, dass jede der Gemeinschaften ihre Vor und Nachteile hatte. Vane konnte Waffen und Munition herstellen, hatte aber nicht sehr viel Platz, um größere Felder anzulegen. Sie hatten zwar ein Feld für Getreide, aber das war etwas abgelegen und man musste vorsichtig sein wegen der Untoten, aber da es nicht groß war, reichte es gerade so, um für die Gemeinschaft ausreichend Brot zu haben. Kartoffeln hatten sie nur in einem Beet auf dem Hof, daher war es schon etwas besonderes, wenn Granny Kartoffelgratin machte, denn das ging nicht oft. Daher würde Vane gerne Waffen gegen Kartoffeln tauschen. Hier in Hilltop hatten sie mehrere, größere Felder vor dem Tor und Daryl erzählte, dass es auch in Alexandria Felder gab und sie Ethanol herstellten. Sie konnten also Treibstoff für Fahrzeuge machen, was auch sehr gut war.

Nachdem sie noch über die Versammlung gesprochen hatten, die Jesus auf den morgigen Tag verschob, zogen sich Daryl und Jesus auf ihre Zimmer zurück und Vane und Leah sahen nochmal nach ihren Pferden. Da im Stall kein Platz mehr frei war, sollten sie mit zu Diegos Hengst. Der hatte einen offenen Stall, ohne Boxen und konnte dort rein und raus, wie er wollte. Im Moment stand er immernoch auf seiner Weide und graste. Als Vane und Leah zu ihren Pferden kamen, waren diese bereits abgesattelt worden und man hatte ihnen Decken und einfache Halfter angezogen udn sie mit Führstricken wieder an dem Pfeiler festgebunden. Vane und Leah hatten ja gesehen, was Diegos Pferd mit den Untoten gemacht hatte, also wussten sie, weshalb dieses Pferd als gefährlich galt. Vane überlegte, ob er es riskieren sollte, die Pferde auf die Weide zu bringen, aber er wusste nicht, wie Diegos Hengst reagieren würde, also ließ er es lieber. Der Mann, der die Pferde abgesattelt hatte und die Pferde auch gerade mit Wasser und Futter versorgte, meinte, dass sie sich um die Pferde keine Gedanken machen mussten. Diego sah später am Abend immer nach seinem Hengst und würde sich dann bestimmt noch um die beiden Pferde kümmern. Vane nickte und bedankte sich bei dem Mann.

Da für ihn und Leah hier alles neu und Fremd war, beschlossen die beiden, sich noch ein wenig umzusehen, bevor sie sich auf ihr Zimmer zurückziehen würden.Sie sahen sich das Lager an, das Haus und sie sahen sich auch bei den Wohncontainern um. Als es schon zu dunkel wurde, um sich weiter umzusehen, gingen sie wieder ins Haus. Vanes Wölfin und Gypsi hatten auch ihre Geschäfte erledigt, was sie auf der Pferdeweide erledigt hatten. Zuhause gingen Vane und Leah ja eigentlich draußen noch eine Abendrunde, aber in der Psychatrie gab es neben dem großen Tor auch noch einen normalen Eingang, der mit einem Gittertor geschützt war. Den nutzten sie immer für die Abendrunde. Hier gab es nur das große Tor und Vane und Leah wussten nicht, wie das mit den Hunden hier geregelt war. Das würden sie Jesus noch fragen müssen. "Sollen wir mal sehen, wo wir uns was zum Abendessen machen können...?", fragte Vane an Leah gewandt, bekam die Antwort dann von einer Frau, die gerade ihre Wäsche von der Leine holte. "Kochen könnt ihr in der Küche. Die Lebensmittel sind für alle da, aber jeder Haushalt kocht für sich, je nachdem, ob die Küche gerade frei ist, oder nicht. Damit auch jeder an die Reihe kommt, hängt eine Tafel an der Wand, wo man sich eintragen kann, wann man die Küche nutzen will...das ist vor allem für Gäste, wie euch hilfreich, weil hier die meisten eh bereits ihre festen Zeiten haben....", sagte die Frau und Vane bedankte sich bei ihr. "Na, dann lass uns mal nachsehen, ob wir die Küche benutzen können...", sagte er und nahm Leahs Hand. Sie machten sich gemeinsam auf den Weg zur Küche.


@Leah Rovia
@Paul Rovia (Jesus)



zuletzt bearbeitet 10.02.2026 21:33 | nach oben springen

#937

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 11.02.2026 12:46
von Leah Rovia • 21 Beiträge

Leah hatte sich auf dem Sofa ganz selbstverständlich an Vane gekuschelt Es fühlte sich trotz der noch etwas fremden Umgebung richtig an, vielleicht gerade deswegen. Alles hier war neu, die Gerüche des Hauses, die Stimmen und das ferne Klirren von Geschirr irgendwo im Hintergrund im Haus. Und doch war da dieses Gefühl von Sicherheit, das von der Art ausging, wie Jesus mit ihnen sprach, immerhin war er ja ihr großer Bruder. Ein wenig unwirklich fühlte sich das für Leah immer noch an..
Als Vane seinen Arm um sie legte und sie kurz küsste, lächelte sie leicht.
Während Vane erklärte, wie er sich den Handel zwischen den Gemeinschaften vorstellte, beobachtete Leah aufmerksam die Gesichter der anderen. Sie kannte die Zahlen und die Engpässe. Sie wusste, wie knapp die Vorräte manchmal waren, wie vorsichtig sie mit jeder Patrone umgehen mussten, auch wenn Vane in der Lage war, neue herzustellen. Kartoffeln gegen Waffen klang nüchtern betrachtet wie ein einfacher Tausch, doch es war mehr als das. Es war Vertrauen zwischen den Gemeinschaften und Vertrauen war in dieser Welt fast wertvoller als alles andere.
Als Daryl von Alexandria und dem Ethanol erzählte, hob Leah leicht die Augenbrauen. Treibstoff bedeutete mehr Beweglichkeit. Beweglichkeit bedeutete Freiheit oder zumindest bessere Überlebenschancen. Sie hatten zwar die Pferde aber zum Austausch von verschiedenen Dingen war ein Fahrzeug geeigneter als ein Pferd bei Lieferungen und Abholungen. Vielleicht war diese Verbindung der drei Gemeinschaften tatsächlich der Anfang von etwas Größerem.
Nachdem sich die Wege für den Abend trennten, folgte Leah Vane nach draußen zu den Pferden. Die Luft war etwas kühler geworden, und der Himmel färbte sich langsam dunkler. Sie strich ihrem Pferd beruhigend über den Hals, als sie sah, dass es bereits versorgt worden war. "Gut, dass man sich hier auch um die Tiere kümmert."
Ihr Blick wanderte hinüber zur Weide, wo Diegos Hengst stand. Selbst aus der Entfernung wirkte das Tier kraftvoll und eigenwillig. Leah erinnerte sich nur zu gut daran, wie er die Untoten zertrampelt hatte. Sie konnte verstehen, warum Vane zögerte, ihre Pferde einfach dazuzustellen. "Lieber kein Risiko. sie leise.
Als der Mann ihnen versicherte, dass Diego später nach seinem Hengst sehen und sich auch um ihre Tiere kümmern würde, nickte Leah dankbar. Es tat gut zu sehen, dass hier Verantwortung übernommen wurde, nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere.
Später, als sie gemeinsam das Gelände erkundeten, ließ Leah ihren Blick wachsam über das Gelände schweifen. Die Felder, die Container, das Haus selbst, alles wirkte organisiert, beinahe friedlich. Ähnlich wie in der Psychiatrie, die ihr Zuhause geworden war.
Als es noch dunkler wurde, kehrten sie ins Haus zurück. Die Wölfin und Gypsi hatten sich bereits erleichtert, und Leah fragte sich kurz, wie das hier funktionieren würde. Kein kleiner Nebeneingang als Notausgang oder für eine ruhige Abendrunde oder wenn man aus welchen Gründen auch immer fliehen musste, nur das große Tor war zu sehen. Sie würden das wirklich noch mit Jesus klären müssen. Vielleicht gab es ja einen kleineren Ausgang irgendwo versteckt.
Auf Vanes Frage nach dem Abendessen wollte sie gerade antworten, als die Frau mit der Wäsche ihnen erklärte, wie es hier geregelt war. Leah hörte aufmerksam zu. Feste Zeiten, eine Tafel und jeder Haushalt für sich. Es klang sinnvoll und irgendwie normal.
"Das ist fair geregelt." meinte Leah leise, nachdem sich Vane bedankt hatte. Sie drückte seine Hand leicht, als er sie nahm. Trotz der noch etwas fremden Umgebung hier war da diese Vertrautheit zwischen ihnen und Leah fühlte sich hier sicher.
Gemeinsam gingen sie zur Küche. Leah spürte eine Mischung aus Neugier und Anspannung. Neue Orte bedeuteten neue Regeln. Doch sie wusste das Hilltop nicht nur ein Handelspartner war, es war viel mehr. Sie waren Freunde und Familie.

Die Küche war größer, als Leah erwartet hatte. Es roch nach Gewürzen und gekochtem Gemüse. Zwei Frauen waren hier und räumten gerade auf.
Leah ließ Vanes Hand los und trat zur Tafel an der Wand. Ihr Blick wanderte über die Namen und Zeiten. "Sieht so aus, als hätten wir die Küche als Nächstes für uns. Da steht als nächstes niemand mehr drauf" meinte sie leise.
Als sie sich wieder umdrehte, sprach eine der Frauen sie an. "Wenn ihr auf Reste gehofft habt,tut mir leid. Heute ist leider nichts mehr übrig." Sie zuckte entschuldigend mit den Schultern. "War ein langer Tag auf den Feldern."
Leah nickte verständnisvoll. "Schon gut. sie ruhig. "Wir kommen klar." Ihre Stimme war freundlich, ohne jede Spur von Enttäuschung.
Als die Frauen gegangen waren und die Tür hinter ihnen ins Schloss fiel, herrschte für einen Moment angenehme Stille. Leah trat an einen Schrank und öffnete einen den. Getrocknete Bohnen, Mehl, ein paar Zwiebeln, Karotten, etwas eingemachtes Gemüse. Nicht übermäßig viel aber ausreichend.
"Was wollen wir essen? Gemüsesuppe?" Fragte sie Vane.
"Es ist seltsam." meinte sie dann nachdenklich "Hier wirkt alles so organisiert. Fast wie zu Hause." Sie sah zu Vane "Und trotzdem ist da diese Anspannung. Man merkt, dass jeder weiß, was da draußen lauert und man merkt, dass die, die es wissen sich um Jax Sorgen." Sie seufzte leise etwas betrübt. "Ich hoffe du wirst ihn kennenlernen."
Nachdem Vane zugestimmt hatte, gab sie etwas von dem eingemachten Gemüse in einen Topf, füllte Wasser auf und stellte ihn auf den Herd. Dann gab sie noch etwas Gewürze hinzu da, das ja eine Suppe werden sollte.
Langsam trat sie näher zu Vane und gab ihm einen Kuss.
Dann wandte sie sich wieder dem Topf zu und rührte einmal kurz mit einem Holzlöffel darin. Das war jetzt nichts Besonderes aber es würde sicher schmecken.

@Vane Dixon


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#938

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 11.02.2026 13:44
von Paul Rovia (Jesus) | 2.454 Beiträge

Jesus saß aufrecht im Bett, als es an seiner Zimmertür klopfte. Er hatte nicht wirklich geschlafen. Seit Jax verschwunden war, fühlte sich vieles falsch an,es war zu still und zu leer. Tom war da aber dennoch fehlte etwas und das war Jax. Als er Joels Stimme hörte, erlaubte er ihnen einzutreten.
Sein Blick fiel sofort auf die Schiene an Joels Hand.
Er hatte natürlich von der Auseinandersetzung gehört. In Hilltop blieb so etwas nicht lange geheim, schon gar nicht, wenn jemand mit gebrochener Nase über den Hof lief. Jesus musterte Joel einen Moment lang schweigend. Er sah keine Wut in dessen Gesicht. Er sah eher Erschöpfung,Schuld und Angst.
Als Joel den Blick senkte und sich entschuldigte, zog sich in Jesus’ etwas schmerzhaft zusammen. Diese Art von Schuld kannte er und diese Art von Angst auch. Langsam stand er auf und trat näher an Joel und Malcolm heran. Sein Blick wanderte kurz zu Malcolm, der schützend bei Joel stand, dann wieder zurück zu Joel.
"Sieh mich an Joel." sagte er ruhig, nicht streng, aber dennoch bestimmt.
"Ich habe gehört, was passiert ist. Ja." Seine Stimme war ruhig, kontrolliert. "Und was Max getan hatte war dumm. Nur wegen ihm ist das alles wahrscheinlich passiert." Ein kurzer Schatten zog sich über sein Gesicht. "Was du getan hast, war falsch, Joel." sprach er klar aus.. "Gewalt ist hier nicht ohne Grund hier verboten."
Er ließ die Worte einen Moment stehen, nicht als Drohung.
Dann wurde sein Blick weicher. "Aber ich weiß auch, warum du es getan hast. Ich verstehe dich nur zu gut.
Er trat noch einen Schritt näher heran und sein Blick fiel auf die geschiente Hand.
"Du hast Angst um deinen Bruder. Wir alle haben das und dein Bruder Max trägt wohl die Schuld daran dass das alle erst so gekommen ist.." Sein Gesichtsausdruck wurde etwas angespannter.
"Du musst dich bei ihm nicht entschuldigen." Die Worte waren ruhig, aber eindeutig.
"Er hat eine Grenze überschritten. Und dafür wird er sich verantworten müssen."
Jesus richtete sich etwas auf, der Anführer in ihm trat dann wieder etwas deutlicher hervor.
"Es wird Konsequenzen geben. Nicht für dich aber für ihn." Seine Stimme war fest, ruhig und entschieden. "So etwas dulde ich hier nicht, auch wenn er nur das reiner Dummheit seinen Bruder an die Feinde verraten hat."
Dann wurde sein Blick wieder weicher. "Das heißt aber nicht, dass wir anfangen, Probleme mit Fäusten zu lösen." Er sah Joel ernst an. "Wir stehen unter Druck, aber wenn wir uns gegenseitig angreifen, gewinnen nur die Feinde." Sein Blick ging kurz zu Malcolm.
"Danke, dass du bei ihm geblieben bist." Dann sah er wieder zu Joel.
"Du bekommst keine Strafe von mir." Er atmete ruhig aus.
"Ich sehe in dir niemanden, der aus Bosheit gehandelt hat. Ich sehe jemanden, der Angst hatte, der überfordert war, der seinen Bruder vermisst und große Angst um ihn hat. Und was Jax betrifft." Seine Stimme wurde leiser, aber nicht unsicher. "Ich glaube nicht, dass er tot ist. Ich würde es spüren. Irgendetwas in mir würde es wissen." Für einen Moment blitzte in seinen Augen derselbe Schmerz auf, den Joel mit sich trug.
"Solange wir keine Gewissheit haben, geben wir ihn nicht auf." Er legte Joel ruhig eine Hand auf die Schulter an dem sein Arm nicht verletzt war.
"Du gehörst zur Familie und die Familie wird nicht bestraft oder fallen gelesen wegen eines Fehlers der schon beinahe gerechtfertigt war irgendwie."
Sein Blick wurde dann wieder ernster.
"Aber wenn die Angst das nächste Mal zu groß wird, komm zu mir oder rede mit Malcolm bevor sie dich wieder kontrolliert." Er ließ die Hand sinken.
"Ruh dich aus. Lass deine Hand heilen und dann sehen wir weiter was wird."
Jesus umarmte Joel und dann auch seinen Bruder.
"Wir schaffen das alle zusammen und Jax wird sicher nachhause zurückkehren, lebendig."
Jedenfalls hoffte er das aber er versuchte mit den Worten einfach weiter die Hoffnung aufrechtzuerhalten das Jax wirklich nach Hilltop zurückkehren wird, auch wenn das gar nicht sicher war.

@Joel Smith



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#939

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 12.02.2026 02:22
von Tyler Dixon • 194 Beiträge

In der Nacht bei der Gemeinschaft von Vane und Leah, hatte Tyler gut geschlafen. In dieser Nacht mussten sie keine Angst haben, von irgendwem angegriffen zu werden. Das war im Gefängnis ja anders gewesen. Da hatten sie keine Ruhe gehabt, denn Mephistos Leuten hatten sie nicht trauen können. Doch hier war es anders, denn Leah war die Schwester von Jesus und als Tyler mitbekommen hatte, dass Vanes Nachname Dixon war, fragte er sich, ob er auch auf irgendeine Weise mit ihm verwandt war. Vielleicht wusste Vane ja irgendwas über Tylers Vater. Das würde er ihn noch fragen. Jetzt musste er sich jedoch erstmal ausruhen, denn die Fahrt hierher war anstrengend gewesen, auch wenn Tyler im Wohnmobil in dem Bett gelegen und geschlafen hatte. Cyle hatte ihn ja mit der Peitsche schwer verletzt und wenn Diego nicht gewesen wäre, hätte Tyler das nicht überlebt, also wusste Tyler, dass er mit Diego eng verwandt war, aber vielleicht wusste Vane ja noch mehr.

Nach der recht erholsamen Nacht im Moonlight machten sie sich auf den Weg nach Hilltop. Beim Frühstück hatte Tyler auch mit Vane gesprochen, dass sie Benji mitnehmen wollten, da es hier keine anderen Teenager gab und Benji daher recht einsam wirkte. Die Fahrt nach Hilltop dauerte ein wenig länger, als eine Stunde, aber das machte nichts. Sie hatten ja Sandwiches und Wasser dabei. Als sie schließlich nach einiger Zeit in Hilltop ankamen, war Tyler erleichtert, denn er hatte die ganze Fahrt über gesessen und Benji das Bett überlasse, da Benji am Knie verletzt war und nicht lange sitzen konnte. Die Fahrt war für Tyler daher recht anstrengend gewesen und er war erleichtert, als sie es endlich geschafft hatten. Tyler freute sich auf Zuhause, doch dass Jax nicht bei ihnen war, dämpfte die Freude etwas. Auch Benji war aus dem Wohnmobil gestiegen und schien ebenfalls jemanden wiedergefunden zu haben, Tyler vermutete, dass das Victor war, von dem Benji ihm und Robby erzählt hatte, und freute sich, dass Benji seinen Freund wiederhatte.

Dann kippte die Stimmung etwas, da Joel auf Max losging. Tyler hatte Joel so noch nie gesehen, aber er verstand ihn, denn schließlich war Jax der Bruder von Joel und es war ungewiss, ob sie ihn je wiedersehen würden, aber Tyler hoffte sehr, dass auch Jax irgendwann wieder zurückkommen würde. Als Joel sich zurückgezogen hatte und Max zur Krankenstation ging, bekam Tyler mit, wie Diego einen Mann umarmte, der genauso aussah, wie er. Julia erklärte, dass das Daryl Dixon war. Als Tyler den Namen hörte, wurde er ein wenig blass, denn Daryl war sein Vater, aber er wusste nichts von Tyler. Tyler wusste nicht, was er tun sollte und spürte, dass ihm zudem die Knie weich wurden. Robby schien das zu merken, denn er stützte ihn und Tyler war dankbar. "Ich glaube, es ist besser, wenn wir zu Harlan gehen.....", sagte Tyler, denn er spürte auch wieder deutlich die Schmerzen, die von seinen Wunden ausgingen. Tyler war froh, dass er Robby hatte und er in der Sache mit seinem Vater nicht alleine durchmusste. Doch das hatte erstmal noch Zeit. Jetzt, wo sie wieder Zuhause waren, konnte sich Tyler endlich in Ruhe von seinen Verletzungen erholen.

Zum Glück musste er nicht auf der Krankenstation bleiben, sondern konnte sich auch auf seinem und Robbys Zimmer ausruhen. Nachdem Harlan die Wunden nochmal versorgt und den Verband erneuert hatte, gab er Tyler noch Schmerztabletten mit. Als sie auf dem Zimmer angekommen waren, zog sich Tyler bis auf die Shorts aus und legte sich ins Bett. Als Robby sich zu ihm legte, kuschelte er sich an ihn und küsste ihn sanft. "Ich bin froh, dass wir wieder hier sind und ich hoffe, dass auch Jax bald wieder nach Hause kommt....", sagte Tyler und küsste Robby nochmal. "Ich will morgen versuchen, meinem Dad zu erklären, dass es mich gibt....", sagte er und seufzte leicht. "Ich hab überhaupt nicht mehr damit gerechnet, ihm jemals zu begegnen...Ich hoffe, dass er mich mag....", sagte Tyler und machte dann die Augen zu. "Aber jetzt erstmal ausruhen....", nuschelte er dann etwas leiser, ehe er dann einschlief.

@Robby



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#940

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 12.02.2026 13:26
von Robby • 62 Beiträge

Robby hatte den Moment gesehen, in dem Tyler blass geworden war. Noch bevor Tyler etwas sagen konnte, hatte Robby instinktiv seinen Arm um ihn gelegt und ihn gestützt. Er kannte diesen Blick. Es war etwas zu viel für ihn im Moment.
Auf dem Weg zur Krankenstation wich er ihm nicht von der Seite. Er sagte nichts, weil er wusste, dass Worte in solchen Momenten oft nur stören. Seine Hand lag ruhig an Tylers Rücken, fest genug, um ihm Halt zu geben und vorsichtig genug, um nicht an die Verletzungen zu kommen.
Als sie etwas später in ihrem Zimmer waren und Harlan die Wunden versorgt hatte, spürte Robby, wie die Anspannung langsam weniger wurde. mEr setzte sich auf die Bettkante und beobachtete Tyler, wie er sich vorsichtig hinlegte. Der Gedanke an die Verletzungen unter dem Verband machte Robby wütend. Cyle würde er das niemals verzeihen und wollte sich rächen eines Tages, wenn er die Möglichkeit dazu bekommen sollte.
Als Tyler sich an ihn kuschelte, legte Robby sofort den Arm um ihn und zog ihn behutsam näher. den Kuss erwiderte er sanft.
"Wir sind wieder zu Hause." sagte er leise und strich ihm über die Haare. "Und das bleibt hoffentlich auch so. Ich will, dass wir nie wieder dahin zurückmüssen."
Bei der Erwähnung von Jax wurde Robbys Blick für einen Moment ernster. Er vermisste ihn ebenfalls und machte sich Sorgen. Dann nickte er leicht. "Er kommt zurück. Jax ist zäh,der steht, dass durch was auch immer er durchmachen muss." Robbys Worte klangen entschlossener, als er sich innerlich fühlte.
Als Tyler von seinem Vater sprach, hörte Robby seinem Freund aufmerksam zu.. Er konnte sich nur vorstellen, wie es sein musste, plötzlich dem eigenen Vater gegenüberzustehen, ohne dass dieser wusste, wer man war. Robby hob leicht Tylers Kinn an, sodass er ihn ansehen musste.
"Er wird dich mögen." sagte er ruhig, mit einer Überzeugung, die keinen Zweifel zuließ. "Wie könnte er nicht?" Ein kleines Lächeln huschte über sein Gesicht. "Und wenn er’s nicht sofort kapiert, dann hat er Pech aber ich bin mir sicher, dass es er dich mögen wird.."
Er küsste Tyler noch einmal sanft und spürte, wie dessen Atem langsam ruhiger wurde. Als Tyler schließlich eingeschlafen war, blieb Robby noch eine Weile wach und dachte nach. Der Tag morgen würden sicher nicht leicht werden aber das war jetzt im Moment nicht wichtig.
Tyler und er waren zu Hause und nur das zählte jetzt gerade. Um alles andere konnten sie sich dann morgen wieder kümmern. Mit dem Gedanken schlief dann auch Robby langsam ein.

@Tyler Dixon



zuletzt bearbeitet 12.02.2026 13:26 | nach oben springen


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