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Wir suchen noch ganz dringend Aaron und Eric. Ohne euch ist Hilltop unvollständig! Bitte meldet euch! Hartlan Carson wird auch dringend gesucht, also melde auch du dich bitte! Die Moonlight Kolonie sucht noch weitere Bewohner! Gerne Free Characters, aber auch Seriencharaktere, die mal einen Tapetenwechsel brauchen, sind herzlich willkommen.

An Aus


#941

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 12.02.2026 22:12
von Daryl Dixon | 1.551 Beiträge

Daryl konnte es immernoch nicht ganz glauben, dass er jetzt einen Zwillingsbruder hatte, doch er hatte ihn gesehen und sogar umarmt. Dass die Eltern Diego damals, als er noch ein Baby gewesen war, weggegeben hatten, war einleuchtend. Die Eltern waren noch nie besonders Fürsorglich gewesen. Beide waren Alkoholsüchtig gewesen und zudem auch Kettenraucher. Die Mutter war bei einem Brand gestorben, der ausgebrochen war, als sie betrunken mit brennender Zigarette eingeschlafen war. Der Vater war Gewatlttätiund hatte seine Wut oft an Daryl und Merle ausgelassen. Vor allem an Daryl, nachdem Merle zum Militär gegangen war. Davon hatte Daryl einige Narben davongetragen. Einerseits beneidete er Diego darum, dass er nicht bei der Familie aufgewachsen war, aber andererseits hatte es Diego ganz sicher auch nicht leicht gehabt, da er ja nicht sprechen konnte. Er und Diego würden sich sicher noch öfter darüber unterhalten, wie sie aufgewachsen waren. Jetzt gönnte er Julia, dass sie ihren Liebsten wiederhatte und ließ die Beiden daher erstmal allein.

Er musste Ohnehin noch mit Jesus reden, Schließlich war Daryl ein Fremder von einer Fremden Gemeinschaft und Daryl konnte sich denken, dass Jesus nicht gleich jedem Blind vetraute. Vertrauen war in der Welt, wie sie jetzt war, etwas, womit man sehr vorsichtig umgehen musste. Einfach irgendwem sofort zu vertrauen konnte fatale Folgen haben. Da Jesus vorerst noch Vane und Leah, die, sowie Daryl mitbekommen hatte, die Schwester von Jesus war, ihr Zimmer zeigen wollte, wartete Daryl einfach vor dem Büro darauf, dass die Drei wieder zurück kamen. Das dauerte etwas eine Viertelstunde und als sie dann das Büro betraten, setzten sich Vane und Leah auf das Sofa. Jesus nahm hinter seinem Schreibtisch platz und Daryl setzte sich in den Sessel, der vor dem Schreibtisch stand. Vane sprach darüber, dass es gut war, dass sich die drei Gemeinschaften gefunden hatten, auch wenn sie den Anführer von Alexandria noch nicht kennengelernt hatten. Daryl war ja so gesehen als Botschafter hier und würde ja Morgen wieder nach Hause fahren, um Rick zu erzählen, dass das etwas Gutes war und es neben Hilltop noch eine weitere Gemeinschaft gab, mit der Alexandria in Freundschaft leben konnte. Vane sprach auch von Handel, mit dem sich die Gemeinschaften gegenseitig helfen konnten und das, was Vane erklärte, leuchtete ein. Daryl teilte mit, dass sie in Alexandria Ethanol herstellten. Das war Treibstoff, mit dem Fahrzeuge betankt werden konnten Vane konnte Waffen und Munition machen und Hilltop hatte Felder und viele Pferde, deren Hinterlassenschaften man als Dünger verwenden konnte. In Alexandria gab es auch Felder, aber sie hatten dort bisher noch keine Pferde. So hatte tatsächlich jede Gemeinschaft etwas, was sie beitragen konnte.

Als das Gespräch dann Familiär wurde und Vane erklärte, dass auch er den Nachnamen Dixon trug und das nicht nur Zufall war, hörte Daryl ihm aufmerksam zu. Er erklärte, dass er das Produkt einer Affäre gewesen war. Vater Dixon war seiner Frau nicht besonders treu gewesen und hatte sie öfter betrogen, Dabei war Vane entstanden, dessen Mutter ihn allerdings nicht haben wollte und daher in ein Waisenhaus abgeschoben hatte. Da sie in ihrem hinterlassenen Brief kein Wort über sich selbst gesagt hatte, wusste Vane bis heute nicht, wer seine Mutter war. Sie hatte in dem Brief nur verraten, wer sein Vater war und dass er zwei ältere Brüder hatte. Von Diego hatte auch er nichts gewusst. Jesus äußerte dazu, dass es keine Rolle spielte, wo und wie man aufgewachsen war und es nur zählte, dass sie sich jetzt alle gefunden hatten und nun als Familie zusammenwachsen konnten. Das war auch nicht zu weit hergeholt, denn die Gemeinschaften waren tatsächlich Familiär miteinander verbunden und das nicht nur wegen der Dixon Brüder, sondern auch durch Leah und ihre Brüder.

Als die Besprechung dann erstmal beendet wurde, da Morgen ja auch noch die Versammlung stattfinden würde, zogen sich alle auf ihre Zimmer zurück. Da Daryl sein Zimmer Vane und Leah überlassen hatte, machte er sich auf den Weg zu dem kleinen Wohnmobil, mit dem die Entführten zurückgekommen waren, da er die Nacht dort verbringen würde. Auf dem Weg dorthin kam Ellie nochmal zu ihm. Sie sah ein wenig glücklicher aus, was wohl daran lag, dass sie ihre Freunde wiederhatte. "Hey, Kleine...gehts deinen Freunden soweit gut...?", fragte er und als sie leicht nickte, legte er den Kopf schief. "Aber irgendwas kotzt dich immernoch an...", sagte er und Ellie erklärte schließlich, dass es ungerecht war, dass Jax zurückbleiben musste und nun niemand wusste, ob er noch lebte und ob es ihm gut ging. Daryl wusste nicht ganz, wie er darauf antworten sollte. "Hey...mach dir nicht soviele Gedanken....dieser Typ, der ihn festhält braucht ihn ja als Arzt.....daher wäre er ziemlich dämlich, wenn er ihm was antut....Ich bin kein Optimist, aber ich sehe, was in der Welt, wie sie jetzt ist, wichtig ist und Ärzte, wie Jax sind eine Wertvolle Seltenheit.....Daher denk ich eher, dass es ihm zwar gut geht, aber es wohl nicht leicht haben wird, von da weg zu kommen...bleibt nur zu hoffen, dass er es bald schafft, oder wir müssen rauskriegen, wo dieser Knast ist, in dem Mephisto mit seinen Leuten haust....leicht wirds aber nicht, da es in Georgia allein schon 35 Staatsgefängnisse gibt.....aber wenn Jax nicht von selbst zurückkommen kann, werden wir wohl suchen müssen...", sagte Daryl, der Ellie keine falschen Versprechen machen wollte.

@Ellie



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#942

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 16.02.2026 11:00
von Ellie • 51 Beiträge

Ellie hatte vieles an diesem Tag gesehen und gehört, das sich immer noch etwas unwirklich anfühlte. Allein die Tatsache, dass Daryl plötzlich nicht nur einen, sondern gleich zwei Brüder mehr hatte, passte kaum in ihren Kopf im Moment. Sie hatte mitbekommen, wie still er geworden war, nachdem Diego aufgetaucht war. Ellie verstand das besser, als sie zugeben wollte. In dieser Welt bedeutete Hoffnung oft auch Schmerz.
Während Daryl den anderen Zeit ließ, beobachtete Ellie ihn aus der Ferne. Er tat so, als wäre alles wie immer, doch seine Schultern waren etwas angespannt gewesen. Familie war für ihn nie etwas Gutes gewesen, zumindest nicht früher. Jetzt stand er plötzlich vor der Möglichkeit, dass sie vielleicht doch etwas anderes sein konnte.
Später hatte sie draußen gewartet, während drinnen geredet wurde. Stimmen drangen gedämpft durch die Wände, Worte wie Gemeinschaft, Handel und Vertrauen fielen. Dinge, die früher selbstverständlich gewesen waren, jetzt aber fast größer wirkten als jeder Sieg gegen Beißer oder schlechte Menschen. Drei Gruppen, die zusammenarbeiten wollten… Das klang nach Zukunft. Und Zukunft war wirklich selten geworden für die meisten.
Als sie schließlich alle herauskamen, wirkte Daryl nachdenklich, aber nicht mehr so schwer wie zuvor. Nicht glücklich,das wäre zu viel verlangt, doch etwas in seinem Blick war ruhiger. Vielleicht weil er merkte, dass er eine Familie hatte.
Es dämmerte bereits, als Ellie ihn beim Wohnmobil einholte. Die Erleichterung darüber, ihre Freunde wiederzuhaben, hielt nur kurz an. Denn sie erinnerte sich daran, wer fehlte. Es war Jax.
Sie blieb stehen, verschränkte die Arme locker vor der Brust und sah kurz zu Boden, bevor sie antwortete. Als Daryl sprach, hörte sie aufmerksam zu. Er versuchte nicht, ihr falsche Hoffnung zu geben und genau das machte seine Worte glaubwürdig. Viele andere hätten gesagt, dass alles gut wird. Er sagte nur, dass es logisch wäre, Jax am Leben zu lassen.
Ellie atmete langsam aus.
Sie wollte widersprechen,wollte sagen, dass Logik Menschen wie Mephisto nicht interessierte. Doch sie kannte Daryl inzwischen gut genug, um zu wissen, wenn er so sprach, dann war das seine Art von Zuversicht.
"Dann lebt er." sagte sie schließlich leise.
Sie hob den Blick wieder. In ihren Augen lag keine kindliche Hoffnung, sondern eher ein stiller Entschluss.
Ellie nickte leicht.
"Und wenn er nicht allein rauskommt… Dann holen wir ihn,ja" Stimmte sie zu.
Das war keine Frage, auch keine Bitte.
Das war etwas was für Ellie, das einfach feststand.
Für einen Moment schwieg sie, dann setzte sie sich auf die Stufe des Wohnmobils und zog die Knie an.
Zum ersten Mal seit Tagen fühlte sich die Angst nicht mehr ganz so lähmend an. Nicht, weil alles gut war, sondern weil sie wusste, dass jetzt Menschen da waren, die nicht aufgaben.
35 Staatsgefängnisse in Georgia, diese Worte gingen ihr durch den Kopf und der Staat war groß. Wenn Jax nicht zurückkommen würde und sie ihn suchen mussten hatten sie viel zu tun..

@Daryl Dixon



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#943

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 16.02.2026 22:40
von Joel Smith | 327 Beiträge

Als Joel und Malcolm auf dem Weg zur Krankenstation begegneten, senkte Joel seinen Blick und traute sich nicht, Max anzusehen. Er schämte sich sehr für das, was er getan hatte, denn sowas hatte er noch nie getan. Daher tat ihm auch jetzt seine Hand so schrecklich weh. Harlan sah sich die Hand dann an und meinte, dass sie verstaucht war und dass Joel mit seinem Schlag, Max die Nase gebrochen hatte. Joel sagte nichts und ließ seine Hand verarzten. Man konnte allerdings sehen, wie ihn das, was er getan hatte, fertig machte und das noch zusätzlich zu der knapp entgangenen Vergewaltigung, den Tagen im Gefängnis und die Sorge und Angst um Jax. Als Harlan Joels Hand versorgt hatte, durfte er wieder gehen. Da sie sehr stressige Tage hinter sich hatten und zudem auch großer psychischer Belastung ausgesetzt waren, waren sie alle sehr müde und erschöpft. Joel und Malcolm zogen sich daher in ihr Wohnmobil zurück und zogen sich aus. Sie kuschelten such zusammen ins Bett und küssten sich noch eine Weile, bis sie dann die Augen zumachten únd einschliefen.

Nach drei Stunden wurden sie wieder wach und beschlossen, mal nach Jesus zu sehen, also zogen sie sich wieder an und machten sich auf den Weg zum Haus. Dort angekommen, fanden sie Jesus in seinem Büro. Tom war nicht hier, aber Jesus hatte das Babyfon bei sich, also war Tom oben in seinem Bett. es war ja für den Kleinen ohnehin Schlafenszeit. Joel fühlte sich schlecht und schuldig für das, was er mit Max gemacht hatte. Er hatte immernoch Angst vor sich selbst, denn eigentlich hielt er überhaupt nichts von Gewalt und hatte auch noch nie jemanden geschlagen, abgesehen von seinem Ex, den er getötet hatte, um Malcolm aus dem Kühlraum zu befreien und nie wieder von seinem Ex vergewaltigt zu werden. Das war aber schon ein Jahr her und nun hatte er Max geschlagen und die Nase gebrochen. Joel senkte den Blick und entschuldigte sich für das, was er mit Max getan hatte. Er spürte, wie ihm wieder die Tränen kamen, denn er schämte sich sehr dafür, dass er zugeschlagen hatte, auch wenn Max es wohl verdient hatte. Als Jesus Joel bat, ihn anzusehen, tat Joel, was er verlangte und sah ihn an, wobei ihm eine Träne über die Wange lief. Er hörte, was Jesus sagte und nickte leicht. "Ja, ich weiß...ich mag auch keine Gewalt, aber es kam einfach über mich...ich hab Angst vor mir selbst....", sagte Joel mit zitternder Stimme und nickte, als Jesus sagte, dass Joel aus Angst und Überforderung gehandelt hatte und er es verstand. Aber er ermahnte Joel auch, dass Konflikte hier aber nicht mit Gewalt gelöst werden sollten. "Nein....ich wollte das auch nicht...es tut mir leid...ich mach sowas nie wieder...", sagte Joel und wischte sich die Tränen weg.

Als Jesus dann über Jax sprach und sagte, dass er nicht glaubte, dass er tot war, da er das sonst sicher spüren würde, nickte Joel leicht. "Du hast recht...er lebt sicher noch und er wird bestimmt wieder zurück kommen.....das hoffe ich sehr....", sagte Joel und erwiderte die Umarmung, die er von Jesus bekam. Als Jesus auch Malcolm umarmt hatte, verließen sie das Haus wieder. Sie gingen wieder ins Wohnmobil und Malcolm fragte, ob er was zu essen machen sollte. Joel nickte leicht und als Malcolm nachsah, was sie noch im Kühlschrank hatten, fand er allerdings nur noch etwas, das allerdings schon anfing zu schimmeln. Malcolm beschloss, nochmal eben rüber zu gehen, um noch etwas zu essen zu holen. "Warte, ich komme mit....", sagte Joel und sie gingen nochmal ins Haus zurück. Auf dem Weg zur Küche sahen sie Peter, der Funkdienst gehabt hatte und nun auf dem Weg zu Jesus war. Joel hatte ja keine Ahnung, dass Peter scharf auf Jesus war und es nun ausnutzte, dass Jax nicht hier war.

In der Küche angekommen, holten sie sich ein paar frische Lebensmittel. Für heute wollten sie sich einfach nur noch ein Brot machen, daher waren sie froh, dass im Regal noch zwei gebackene Brote lagen. Sie nahmen sich eins und halbierten es, denn ein halbes Brot reichte ihnen. Die andere Hälfte legten sie wieder zurück. Im Kühlschrank stand auch noch eine Schale mit Frischkäse, den sie sich mitnahmen. Joel schnitt noch etwas Schnittlauch und Petersilie ab. Sie würden sich Brote mit Kräuterfrischkäse machen. Als sie wieder im Wohnmobil waren, machten sie sich das Essen und aßen dann gemeinsam. Joel war recht schweigsam, denn er hatte ein fürchterlich schlechtes Gewissen. Er biss in sein Brot und seufzte leicht. "Vielleicht sollte ich mich trotzdem bei Max entschuldigen....ich weiß, Jesus hat gesagt, dass ich das nicht muss, aber ihm die Nase brechen und ihn nicht mehr als Bruder ansehen, war vielleicht zu hart....ich weiß nicht....aber Max hat Jax verraten, wenn er die Klappe gehalten hätte, wäre Jax vielleicht hier.....Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll.....auf jeden Fall will ich nie wieder jemanden schlagen....so bin ich ich....ich versteh einfach nicht, warum ich so die Kontrolle verloren habe.....", sagte Joel und fing dann wieder an zu weinen.

@Malcolm Whitly



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#944

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 17.02.2026 14:14
von Malcolm Whitly | 306 Beiträge

Malcolm hatte schon auf dem Weg zur Krankenstation gemerkt, wie sehr Joel innerlich zerbrochen war. Dieser leicht gesenkte Kopf,, die zitternden Hände, seine angespannte Haltung und das Schweigen, das war nicht einfach nur Reue. Das war Angst, Angst vor sich selbst.
Als Harlan eine Verstauchung bestätigte, zum Glück keinen Bruch und sagte, dass Max’ Nase gebrochen war, zog sich etwas in Malcolm zusammen, nicht wegen Max, sondern wegen Joel. Er wusste genau, wie sehr es Joel treffen musste, überhaupt zugeschlagen zu haben. Joel war keiner, der Gewalt wählte. Wenn er Gewalt anwendete, dann nur, wenn er keinen anderen Ausweg mehr sah. So wie damals in dem Diner am Highway unnd Malcolm würde niemals vergessen, was Joel damals für ihn getan hatte.

Im Wohnmobil hatte Malcolm ihn deshalb wortlos an sich gezogen. Keine großen Worte, nur Nähe gab er seinem Freund. Seine Hand ruhte die ganze Zeit schützend und beruhigend auf Joels Rücken, während sie sich küssten und schließlich erschöpft einschliefen.

Als sie später ins Haus gingen nach ungefähr 3 Stunden Schlaf und Jesus im Büro fanden, blieb Malcolm dicht bei Joel. Er sah die Träne, die über Joels Wange lief, als er sich entschuldigte. Und als Joel sagte, er habe Angst vor sich selbst, tat ihm das mehr weh als alles andere.
Er sagte nichts, solange Jesus sprach. Aber seine Hand lag ruhig an Joels Rücken als Erinnerung, dass er nicht alleine ist.
Nach der Umarmung mit Jesus und dem Gang in die Küche des Hauses, nachdem die beiden festgestellt hatten das in dem Kühlschrank im Wohnmobil nur noch schimmlige alte Essensreste von vor ihrer Entführung waren, fiel Malcolm allerdings etwas auf,Peter.
Er war ihnen auf dem Flur begegnet, auf dem Weg zu Jesus. Und dieser Blick… Malcolm kannte diesen Blick. Etwas zu wachsam, nicht einfach nur pflichtbewusst.
In der Küche sagte Malcolm zunächst nichts. Sie nahmen das halbe Brot, den Frischkäse, den Schnittlauch und die Petersilie. Alles wirkte so normal, schon fast friedlich aber Malcolm war innerlich angespannt.
Zurück im Wohnmobil, als Joel schließlich wieder weinte und von Schuld sprach, stellte Malcolm sein Brot beiseite und zog ihn sofort fest an sich.
"Hey.." sagte er leise.
Er hob sanft Joels Kinn und wischte ihm die Tränen weg.
"Du bist nicht gewalttätig und auch nicht gefährlich. Du bist ein Mensch, der zu viel auf einmal durchmachen musste.“ Seine Stimme war ruhig, aber bestimmt. "Das Gefängnis und diese schlechten Menschen dort, die Angst um Jax. Jetzt auch noch die Sache mit Max. Das alles staut sich irgendwann auf. Und dann reicht ein kleiner Funke und die Wut muss dann raus. Die Begegnung mit Max hat das eben bei Dir ausgelöst.!
Er strich ihm durch die Haare.
"Du hast ja nicht zugeschlagen, weil Du Gewalt gut findest. Du hast zugeschlagen, weil Du Angst hattest. Das ist verständlich,auch wenn es wie Jesus schon gesagt hatte, nicht richtig war. Ich würde mich an deiner Stelle nicht bei ihm entschuldigen. Das ist seine Aufgabe sich zuerst zu entschuldigen. Wenn er das tut, dann aber wirklich erst dann kannst Du Dich auch bei ihm entschuldigen aber ihm zeitgleich auch klarmachen, dass ihr Euch aus dem Weg gehen solltet. Wenn Jax wieder zurückkommt, dann kann man vielleicht über eine Versöhnung nachdenken, vorher nicht. So würde ich das jedenfalls machen."
Malcolm atmete kurz durch, dann wurde sein Blick ernster.
"Aber da ist noch etwas anderes als das."
Er wartete ab, bis Joel ihn ansah.
"Ist Dir aufgefallen, wie Peter uns kurz angesehen hat? Und den Blick, den er hatte, als er Richtung Büro gegangen ist?"
Malcolm spannte sich bei den Worten etwas an.
"Das war kein neutraler Blick. Das war… Interesse. Und vielleicht kein Gutes."
Er sprach ruhig, ohne das Ganze gleich dramatisieren zu wollen aber sehr klar.
"Jetzt, wo Jax nicht hier ist, entsteht eine Lücke für Jesus und manche Menschen versuchen solche Lücken vielleicht auszunutzen. Ich will ihm nichts unterstellen aber mein Instinkt sagt mir, dass er nicht nur wegen des Funkdienstes zu Jesus wollte. Jesus ist stark. Aber er ist auch verletzlich im Moment wegen Jax und wegen allem, was passiert ist und genau das sehen manche."
Er zog Joel wieder ein wenig enger an sich und wechselte dann wieder das Thema.
"Du bist keine Gefahr. Du bist jemand, der seinen Bruder liebt und der gerade Angst hat, ihn zu verlieren." Damit meinte er natürlich Jax,nicht Max.
Er küsste Joel sanft auf die Stirn.
"Wenn Du Dich bei Max entschuldigen willst, dann tu es, wenn er es tun sollte, wenn es sich für Dich richtig anfühlt, aber hör auf, Dich selbst wie ein Monster zu sehen. Das bist Du nicht."
Seine Stimme wurde leiser und ruhiger.
"Ich kenne Menschen die Monster sind nur zu gut, Joel. Du bist keins."
Er strich beruhigend über seinen Rücken.
"Und nochmal was Peter angeht… Wir behalten ihn besser etwas im Auge. Ich werde nicht zulassen, dass jemand diese Situation ausnutzt in der mein Bruder gerade ist."
Er legte seine Stirn an Joels.
"Du hast einmal aus Angst gehandelt. Das macht Dich menschlich. Berechnende Absichten sind etwas völlig anderes und ich fürchte wirklich, dass Pter irgendwas vorhat."
Seine Arme schlossen sich wieder etwas fester um ihn.
"Wir kriegen das alles hin. Mit Max, mit Peter und mit allem anderen. Und Jax lebt. Das glaube ich auch.
Und wenn Du wieder Angst vor Dir selbst bekommst… dann erinnere ich Dich daran, wer Du bist. Du bist ein guter Mensch und tust niemandem Gewalt an, weil Du es willst. Rede mit mir oder Jesus wie er das schon vorgeschlagen, wenn Du nicht gut fühlst." Er streichelte Joel sanft durchs Haar und gab ihm noch einen zärtlichen Kuss.

@Joel Smith



zuletzt bearbeitet 17.02.2026 15:08 | nach oben springen

#945

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 17.02.2026 22:48
von Vane Dixon • 70 Beiträge

Als Vane und Leah zusammen mit Jesus und Daryl im Büro saßen und redeten, erklärte Vane, wie die drei Gemeinschaften in Zukunft zusammen arbeiten könnten. Mit gegenseitiger Hilfe und Handel konnte aus den drei Gemeinschaften etwas Gutes werden. Da Daryl genauer wissen wollte, wie Vane sich den Handel vorstellte, erklärte Vane es ihm. Als Daryl es verstanden hatte, nickte er und meinte, dass er Morgen wieder nach Alexandria fahren würde und dann später mit dem Anführer Rick zurückkommen würde. "Gut, Leah und ich werden dann auch noch hier sein, da wir ohnehin einn paar Tage bleiben wollten...", sagte Vane. Ein paar Tage konnte er bleiben, aber dann mussten er und Leah auch wieder zu ihrer Gemeinschaft zurück, denn allzulange konnte Vane nicht wegbleiben, da er schließlich der Anführer war.

Nach dem Gespräch zogen sich alle wieder zurück. Vane und Leah wollten nochmal nach ihren Pferden schauen. Als sie beim Stall ankamen, hatte jemand bereits die Pferde abgesattelt und hatte ihnen Pferdedecken angelegt, da die beiden im Stall von Diegos Hengst untergebracht werden sollten. Das war allerdings ein offener Stall, da Diegos Hengst sich nicht einsperren ließ. Daher konnte er selbst entscheiden wann er in den Stall gehen wollte, oder wann er auf der Weide grasen wollte. Im Moment stand er noch auf der Weide und graste friedlich. So sah er aus, wie ein gewöhnlicher Friese, aber Vane und Leah hatten ja auf dem Weg nach Hilltop gesehen, was dieses Pferd mit den Untoten machte. da war fraglich, ob es einen Unterschied zwischen Untoten und Fremden Menschen machte. Vane hatte erst mit dem Gedanken gespielt, die Pferde selbst auf die Weide zu bringen, aber ließ es lieber, denn Diegos Pferd war unberechenbar. Zudem meinte der Mann, der im Stall die Pferde versorgte, dass Diego ganz sicher nochmal zum Stall kommen würde und sich dann um die Pferde kümmert. Vane und Leah ließen ihre Pferde also erstmal dort, wo sie waren und gingen wieder ins Haus.

Da sie Hunger hatten, machten sie noch einen Abstecher in die Küche. Eine Frau erklärte ihnen, wie die Küchennutzung geregelt war. Vane fand die Regelung gut. So war jeder für den Dreck, den er machte, selbst verantwortlich. Die Frau meinte auch, dass heute leider keine übrig gebliebenen Speisen mehr da waren, da es ein anstrengender Tag auf den Feldern gewesen war. "Oh, nein.....sie müssen sich wirklich nicht entschuldigen...wir machen uns selbst was...", sagte Vane und sah sich dann mit Leah in der Küche um. Sie entschieden sich für eingelegtes Gemüse und noch ein paar andere Zutaten, aus denen sie sich eine Gemüsesuppe kochen wollten. Immerhin war noch Brot da. Während sich Leah um die Suppe kümmerte, schnitt Vane von einem der Brote 2 Scheiben ab. Die würden sie zu der Suppe essen. Das restliche Brot legte er zurück, damit auch noch andere davon essen konnten. So machten sie das ja auch im Moonlight. Auch dort waren die Lebensmittel für alle gedacht, nur mit dem Unterschied, dass es eine Kantine gab, in der das Küchenteam unter Grannys Kommando das Essen kochte. Hier kochte jeder für sich, aber das war auch okay, denn schließlich war die Küche hier nicht so groß.

Als die Suppe fertig war, aßen Vane und Leah diese gemeinsam und spülten danach auch das Geschirr. Sie wischten auch über die Oberflächen und ließen die Küche so sauber zurück, wie sie die vorgefunden hatten. Da sie auch schon den Hundespaziergang mehr oder weniger erledigt hatten, gingen sie wieder auf ihr Zimmer. Dort angekommen zogen sie sich aus und legten sich zusammen ins Bett. Morgen würde die Versammlung stattfinden. Das würde sicher noch aufregend werden, denn es gab einiges zu besprechen und sie mussten sich ja auch noch richtig bei allen Bewohnern hier vorstellen. Jetzt war es allerdings erstmal Zeit zu schlafen, also kuschelten sich Vane und Leah eng aneinander und küssten sich noch einige Male, bis sie die Augen zumachten und schliefen. Vanes Wölfin und Leahs Hund Gypsi schliefen auf einer Decke vor dem Bett.

Am nächsten Morgen standen sie gegen 9 auf und gingen frühstücken. Da es noch recht früh war und die Versammlung erst um 12 Uhr stattfinden würde, hatten sie noch drei Stunden Zeit. So konnten sie nach dem Frühstück noch nach den Pferden sehen, falls das möglich war, denn wenn Diego die Pferde zu seinem Hengst auf die Weide gebracht hatte, konnten sie da wohl nicht einfach so hin. Als die beiden in die Küche kamen, waren Diego und Julia gerade dabei ihr Geschirr wegzuräumen. Die beiden waren mit dem Frühstück schon fertig und Diego küsste Julia nochmal sehr liebevoll, ehe er sich auf den Weg zum Stall machte. Die Pferde hatte er zwar schon längst vor dem Frühstück versorgt, aber er wollte seinen Hengst vor der Versammlung noch etwas bewegen, also würde er rausreiten und die Umgebung von Untoten säubern. "Guten Morgen..", begrüßte Vane die Beiden Diego nickte ihm und Leah als Begrüßung zu und machte sich dann auf den Weg zum Stall. Julia blieb noch etwas hier und erklärte den Beiden, dass Diego nach dem Frühstück immer mit seinem Hengst nach draußen ging. "Okay, dann können wir ja nach dem Frühstück auch mal nach unseren Pferden sehen.....", sagte Vane und begrüßte dann auch Jesus, der zum Frühstück kam. "Guten Morgen...", sagte er und bemerkte, dass Jesus wohl nicht gut geschlafen hatte.

@Leah Rovia
@Paul Rovia (Jesus)



zuletzt bearbeitet 18.02.2026 20:57 | nach oben springen

#946

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 19.02.2026 13:44
von Leah Rovia • 23 Beiträge

Leah hatte während des Gesprächs im Büro aufmerksam neben Vane gesessen. Sie sagte nicht viel, das war noch nie ihre Art gewesen, doch ihr Blick wanderte immer wieder zwischen Daryl und Jesus hin und her. Sie beobachtete ihre Reaktionen genau. Als Vane erklärte, wie Handel und gegenseitige Unterstützung zwischen den drei Gemeinschaften funktionieren könnten, war sie innerlich sehr stolz auf ihn. Er sprach ruhig und überlegt, wie ein Anführer.
Als Daryl schließlich nickte und ankündigte, nach Alexandria zurückzukehren und später mit Rick wiederzukommen, spürte Leah, wie sich eine gewisse Anspannung in ihr löste. Das war ein gutes Zeichen. Vertrauen kam hier nicht über Nacht von alleine, schon gar nicht in dieser Welt aber sie glaubte dass das alles gute Menschen sind,auch dieser Rick.
Nach dem Gespräch zog sie sich gemeinsam mit Vane zurück. Der Weg zum Stall tat gut. Die frische Luft, der Geruch nach Heu und Erde, das fühlte sich vertrauter und besser an als das Büro. Leah blieb kurz stehen, als sie sah, dass ihre Pferde bereits versorgt waren. Jemand hatte sie abgesattelt und ihnen Pferdedecken aufgelegt. Ihr Blick wanderte zur Weide hinüber, wo Diegos Friesenhengst ruhig graste.
Ruhig war er… zumindest jetzt.
Unwillkürlich erinnerte sie sich daran, wie das Tier die Untoten auf dem Weg hierher regelrecht niedergetrampelt hatte. Ihre Augen verengten sich leicht. Dieses Pferd war alles andere als gewöhnlich. Sie legte eine Hand beruhigend an den Hals ihrer Stute Bella und überprüfte Gurte an der Decke, mehr aus Gewohnheit als aus Misstrauen. Als der, der die Pferde versorgte erklärte, dass Diego später noch einmal kommen würde, nickte sie nur. Es war besser, kein Risiko einzugehen.
Zurück im Haus führte sie und Vane der Weg in die Küche. Die Regelung dort gefiel ihr, jeder war für seinen eigenen Dreck verantwortlich.
Als die Frau erklärte, dass nichts vom Vortag übrig war, winkte Leah nur leicht ab und lächelte freundlich da Vane ja schon gesagt hatte, dass es ok ist und sie sich selber etwas zu essen zubereiten.
Während Vane das Brot schnitt, kümmerte sie sich um die Suppe. Sie schnitt das eingelegte Gemüse etwas kleiner, gab die Gewürze mit in den Topf und kostete zwischendurch, ob es auch schmeckt. Kochen war für sie nie nur eine Notwendigkeit gewesen, es war etwas Vertrautes, etwas, das Struktur in den Tag brachte und etwas was ihre Mutter ihr ein wenig beigebracht hatte, als sie noch recht jung war, den Rest was ihre Mutter ihr nicht mehr zeigen konnte hatte sie von Jax und Jesus gelernt. Eigentlich hauptsächlich von Jax.
Als sie schließlich gemeinsam aßen, lehnte sie sich leicht gegen Vane.
Nachdem die beiden alles gespült hatten und die Küche sauber hinterlassen hatten, zog sie sich mit Vane ins Zimmer zurück. Der Gedanke an die Versammlung morgen ließ sie nicht ganz los. Vielleicht würde auch sie etwas sagen müssen, auch wenn sie sich nur vorstellen müsste. Neue Gesichter und neue Eindrücke und dann sollte sie vielleicht auch noch etwas sagen. Das machte Leah leicht nervös.
Im Bett rückte sie näher an Vane heran, legte einen Arm um ihn und erwiderte seine Küsse sanft. Draußen war die Welt rau, gefährlich und unberechenbar,doch hier drinnen, für diesen Moment, war alles ruhig und sicher. Mit einem letzten Blick zu Vanes Wölfin und zu Gypsi, die friedlich vor dem Bett lagen, schloss sie dann ihre Augen.
Am nächsten Morgen war sie bereits wach, bevor Vane sich regte. Gegen 9 standen sie schließlich auf und gingen hinunter. In der Küche trafen sie auf Diego und Julia. Leah beobachtete, wie Diego Julia küsste, ein kleines, ehrliches Lächeln huschte über ihr Gesicht.
Als Julia erklärte, dass er mit seinem Hengst hinausreiten würde, um die Umgebung von Untoten zu säubern, hob sie leicht eine Augenbraue. War das jetzt mutig… oder leichtsinnig? Vielleicht beides aber das war eine wichtige Aufgabe und der Hengst brauchte sicher Bewegung.
Vielleicht würde er das ja auch nicht alleine mit dem Pferd erledigen.
"Dann sehen wir nach dem Frühstück nach unseren Pferden, ja." stimmte sie ihrem Freund zu und nahm am Tisch Platz.
Als Jesus die Küche betrat, musterte sie ihn kurz. Seine Haltung, die Schatten unter den Augen verrieten ihr, dass er nicht gut geschlafen hatte. Leah sagte nichts dazu für den Augenblick.
Während sie frühstückten, dachte sie bereits an die Versammlung. Drei Stunden waren es noch ungefähr bis dahin, genug Zeit, um vorbereitet zu sein und um innerlich die richtigen Worte zu finden, sollte sie irgendwas sagen müssen.

@Vane Dixon


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#947

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 19.02.2026 15:29
von Paul Rovia (Jesus) | 2.456 Beiträge

Der Abend hatte sich ruhig schon über Hilltop gelegt und es wurde dunkel. Im Büro von Jesus brannte nur eine einzelne Lampe. Der saß nachdenklich an seinem Schreibtisch, während Maddie sich mitten auf seinen Unterlagen ausgestreckt hatte. Mit langsamen, gleichmäßigen Bewegungen strich er durch das weiche Fell seines Katers und lauschte dem beruhigenden Schnurren.
In der Ecke lagen dicht aneinander gekuschelt Jax’ Kater Bob und Jesus Schäferhund in einem großen Hundebett. Seit Jax fort war, suchten die Tiere ebenso Halt wie er selbst. Sein Blick ruhte einen Moment auf ihnen, bevor er ein Klopfen an der Türe hörte.
"Herein." sagte Jesus.
Peter May trat ein. "Ich komme wegen des Funkdienstes." Meinte er.
Jesus nickte knapp. "Dann berichte bitte,gibt es etwas Neues?"
Peter trat näher an den Schreibtisch heran. "Ich habe es heute mehrmals versucht. Unterschiedliche Frequenzen und zu verschiedene Zeiten.“
Er zögerte etwas
"Aber ich habe Jax nicht erreicht."
Jesus Hand, die Maddie streichelte, hielt für einen Sekundenbruchteil still. Sein Gesicht blieb beherrscht, doch sein Blick wurden leicht traurig.
"Gar nichts?" , fragte er ruhig.
"Wirklich nichts. Kein Signal und keine Antwort von niemandem." Peters Stimme wurde vorsichtiger. "Ich weiß, wie wichtig das für dich ist."
Jesus hob langsam den Blick.
"Ja." sagte er klar. "Es ist wichtig für mich aber auch für Joel und alle anderen hier."
Er stand auf, trat um den Schreibtisch herum und blieb in bewusstem Abstand zu Peter stehen.
"Jax ist mein Ehemann."
Die Worte waren ruhig gesprochen, aber sie ließen keinen Zweifel zu.
"Er ist dort zurückgeblieben, damit wir entkommen konnten." Sein Blick war fest auf Peter gerichtet.
Peter schien kurz überrascht, da er das wohl noch nicht gewusst hatte, fing sich jedoch schnell wieder. "Ich wollte nur sagen, dass ich verstehe, wenn dich das belastet. Vielleicht kann ich dir heute Nacht Gesellschaft leisten... beim Funkdienst.. " fügte Peter noch schnell hinzu da er annahm das Jesus ihn ablösen wollte.
Jesus schnitt ihm das Wort nicht ab. Er ließ ihn ausreden. Doch seine Haltung wurde merklich distanzierter.
"Deine Unterstützung beim Funkdienst ist Willkommen." sagte er ruhig. "Alles andere darüber hinaus nicht." Jesus war ja schließlich nicht dumm und hatte gemerkt das Peter etwas anderes mit "heute Nacht Gesellschaft leisten.." gemeint hatte.
Ein kurzer Moment Stille folgte zwischen den beiden Männern.
"Ich bin verheiratet." fügte er unmissverständlich hinzu. "Und ich habe nicht vor, das zu vergessen. Egal, wie weit mein Mann gerade von mir entfernt ist."
Peter trat einen kleinen Schritt zurück. "Ich wollte dich nicht in eine unangenehme Lage bringen."
"Dann tu es nicht." antwortete Jesus sachlich, ohne Härte aber mit einer klaren Grenze. "Konzentrier dich auf deine Aufgabe. Wir versuchen es in einigen Stunden wieder."
Er wandte sich leicht zum Fenster. "Keine Antwort heißt nicht, dass er nicht mehr lebt."
Peter nickte und verließ schließlich das Büro,dann kehrte die Stille zurück.
Jesus setzte sich wieder an den Schreibtisch, zog Maddie vorsichtig etwas näher zu sich und schloss für einen Moment die Augen. Sein Blick wanderte dann erneut zu Bob und dem Schäferhund im Hundebett.
"Ich geb dich nicht auf." sagte er leise mehr für sich.
Einen Augenblick lang dachte er nach, dann traf er eine Entscheidung.
Warten war keine Option.
Er griff nach dem tragbaren Funkgerät, was neben Maddie lag, zog seinen Mantel über über und machte sich auf den Weg nach oben. Er ging die schmale Treppe hinauf bis unter das Dach von Hilltop, in den höchsten Raum des Hauses. Dort stand das stärkere Funkgerät an dem vor kurzem noch Peter war, das hatte eine größere Reichweite und eine bessere Antenne als die tragbaren Funkgeräte.. Wenn es irgendeine Chance gab, ein Signal zu bekommen, dann hier.
Der Raum war etwas kühl, durch die kleinen Fenster konnte man die Dunkelheit über den Feldern und dem Zaun von Hilltop sehen. Jesus setzte sich, stellte die Frequenz ein und überprüfte die Einstellungen ein weiteres Mal. Peter kannte sich besser damit aus aber ein wenig Ahnung hatte Jesus mittlerweile auch davon. Dann drückte er die Sprechtaste.
"Hier Hilltop. Jax, wenn du mich hörst,bitte melde dich."
Seine Stimme war ruhig und klar. Er hatte kaum Hoffnung das Jax das hört aber er wollte es unbedingt versuchen.
Zu hören war dann nur Rauschen.
Er wartete und zählte innerlich die Sekunden.
Nichts war zu hören außer weiterhin das Rauschen.
Er versuchte es erneut und veränderte die Frequenz minimal. Mehrmals in der Stunde wiederholte er den Aufruf. Dazwischen starrte er in die Dunkelheit hinaus.
Einige Stunden vergingen.
Irgendwann hörte er Schritte auf der Treppe. Die Tür öffnete sich leise. Peter trat ein.
"Du bist noch wach." stellte er fest, es war ein leichter Hauch Überraschung in seiner Stimme zu hören.
"Ich übernehme ein paar Stunden selbst." antwortete Jesus sachlich, ohne sich umzudrehen.
Peter trat näher an den Tisch heran. "Du solltest schlafen." sagte er.
"Später." Antworte Jesus.
Wieder drückte Jesus die Sprechtaste. "Hilltop an Jax. Hörst du mich." Er wollte nicht seinen Namen nennen aus Sicherheitsgründen und mit Hilltop konnte, wenn jemand mithören würde nicht viel anfangen. Jax Namen musste er ja leider nennen.
Wieder nur Rauschen war zu hören.
Peter blieb neben ihm stehen, Jesus empfand es als etwas zu nah,sagte aber nichts deswegen im Moment. "Ich kann wieder übernehmen." sagte er leise. "Du musst das nicht allein durchstehen."
Jesus ließ die Taste los und drehte langsam den Kopf. Sein Blick war ruhig, aber eindeutig.
"Es geht nicht darum, es allein durchzustehen." sagte er. "Es geht darum, es überhaupt zu tun."
Peter musterte ihn einen Moment. "Er weiß gar nicht, was du alles für ihn tust."
Ein kurzer Schatten huschte über Jesus’ Gesicht. "Doch." erwiderte er ruhig. "Er weiß es und er hat für uns sein Leben aufs Spiel gesetzt. Aus dem Grund tu ich es. Ich muss wissen wie es ihm geht und ob er weiß, wann und ob er nachhause kann."
Es folgte für eine Weile Stille.
Peter legte eine Hand an die Tischkante und näherte sich fast unmerklich weiter. "Wenn er nicht antwortet… vielleicht solltest du anfangen, auch an dich zu denken."
Da war er wieder,dieser Unterton von Peter und diese vorsichtige Annäherung die Jesus nicht mochte.
Er stand auf.
"Ich denke an mich." sagte er etwas gereizt was eigentlich sonst nicht Jesus Art war. "Indem ich zu meinem Ehemann stehe.
Ich bin verheiratet und ich werde nicht anfangen, meine Loyalität infrage zu stellen, nur weil eine Antwort ausbleibt. Georgia ist recht weit weg und damit auch dieses Gefängnis. Wahrscheinlich reicht die Reichweite nicht aus."
Peters Blick wich ihm kurz aus. „Ich wollte dich nicht verärgern." sagte er
"Du löst mich jetzt ab." unterbrach Jesus ihn wieder etwas ruhiger. Die Frequenz bleibt eingestellt. Mach Kontaktversuche alle zwanzig Minuten,schreib alles auf falls du etwas hörst."
Peter nickte schließlich. "Verstanden." Sagte er noch
Jesus ging zur Tür, blieb jedoch noch einmal stehen. Ohne sich umzudrehen, sagte er leise.
"Er wird zurückkommen. Ich habe das im Gefühl.."
Dann verließ er den Raum.
Die Treppe hinunterzugehen fühlte sich schwer an. Die Müdigkeit machte sich so langsam stark bemerkbar.
Als er wieder in sein Büro trat, lagen Maddie, Bob und der Schäferhund alle zusammen dicht beieinander im Hundekorb.
Er setzte sich auf den Boden neben das Hundebett und lehnte den Kopf gegen die Wand. Für ein paar Stunden wollte er die Augen schließen.
Morgen würde er wieder an das Funkgerät gehen und auf eine Antwort hoffen.
Er blieb noch für eine Weile hier sitzen ehe er in sein Zimmer ging gefolgt von den Tieren.
Jesus machte sich fertig fürs Bett und legte sich dann hin.
Die Tiere schliefen heute bei ihm im Bett.

Die wenigen Stunden Schlaf waren sehr unruhig gewesen.
Als das erste Morgenlicht durch das Fenster seines Zimmers fiel, öffnete Jesus die Augen. Noch für eine Weile blieb er einfach liegen, die Müdigkeit lag immer noch schwer auf ihm. Maddie und Bob lagen zusammengerollt auf seiner Decke. Der Schäferhund hatte fast Jax gesamte Seite eingenommen und schlummerte friedlich.
Etwas später hörte er Tom nebenan und durch das Babyfon weinen.
Dann stand er auf und ging zu dem Jungen.
"Guten Morgen, kleiner Mann." sagte er leise und nahm Tom auf den Arm.
Das vertraute kleine Kind auf dem Arm, die kleinen Finger, die sich sofort in den Stoff seines Shirts krallten,das beruhigte ihn mehr als alles andere im Moment. Er drückte einen Kuss auf Toms Haar und atmete den vertrauten Duft des Kindes ein.
Für einen kurzen Augenblick erlaubte er sich, nur Vater zu sein und nicht der, der seinen Mann vermisste und hier als Anführer funktionieren musste.
Nachdem er Tom angezogen hatte und selbst in frische Kleidung geschlüpft war, machte er sich mit ihm auf dem Arm auf den Weg zur Küche. Sein Schäferhund Buckley folgte ihm ruhig, Bob und Maddie trotteten ein Stück hinterher, bevor die beiden ins Freie verschwanden.
In der Küche war bereits Leben.
Vane und Leah saßen am Tisch. Julia war auch noch da.
Jesus trat ein mit Tom auf dem Arm. Trotz der kurzen Nacht wirkte er gefasst, nur die Schatten unter seinen Augen verrieten, dass der Schlaf nicht gereicht hatte.
"Guten Morgen." antwortete er ruhig.
Tom klammerte sich an ihn und musterte die beiden neugierig.
Jesus erwiderte Vanes Blick mit einem knappen, respektvollen Nicken. Leahs aufmerksamer Blick entging ihm nicht, sie bemerkte wie immer mehr.
"Ich hoffe, ihr habt besser geschlafen als ich." sagte er.
Er ging zum Schrank, Tom noch immer auf dem Arm und griff nach einem Gläschen Brei für den Jungen. Während er dann seinen Sohn fütterte war seine Haltung ruhig, doch innerlich plante er bereits den nächsten Funkversuch und die Versammlung später um 12
Sein Blick ging kurz nachdenklich zum Fenster.
Für ihn war klar, dass keine Antwort von Jax nicht unbedingt das schlimmste bedeuten musste.
Und was auch immer der heutige Tag und die darauffolgenden bringen würde,die Versammlung, Gespräche, Entscheidungen, eine weitere neue Gemeinschaft neben der Moonlight Kolonie in der Vane und Leah lebten und dadurch dann auch neue Freunde und Verbündete. Jesus würde stark bleiben für alle,für Hilltop,für Tom,für Jax,Joel,Malcolm und auch für alle anderen hier in Hilltop und in den anderen Gemeinschaften.

@Vane Dixon



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#948

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 23.02.2026 22:48
von Tyler Dixon • 195 Beiträge

Als Tyler mitbekam, wie der Mann mit der Armbrust hieß, der Diego zum Verwechsen ähnlich war, stockte ihm der Atem und er wurde bleich. Zudem brach er in Schweiß aus und hätte Robby nicht sofort etwas gemerkt und ihn gestützt, wäre Tyler vielleich umgefallen. Tyler war dankbar, dass sein Freund bei ihm war und er nicht allein war. "Das..das ist mein Dad....er ist wirklich hier....ich....ich hab nicht geglaubt, dass er noch lebt...aber er ist hier....ich...ich weiß nicht, was ich machen soll...", sagre er, doch das beantwortete sich von selbst, da Tyler seinen Rücken zu spüren bekam. Er war schon länger auf den Beinen, als er eigentlich durfte. Es war schließlich erst wenige Tage her, als Cyle ihn mit seiner Peitsche "bestraft" hatte. Das hätte Tyler ohne die Blutspende von Diego nicht überlebt und dafür war er Diego und auch Jax sehr dankbar, denn Jax hatte dafür gesorgt, dass er am Leben geblieben war.

Jetzt waren sie zum Glück wieder zuhause in Hilltop. "Lass uns zur Krankenstation gehen...ich krieg meine Wunden wieder deutlich zun spüren....", sagte Tyler und Robby brachte ihn zur Krankenstation. Dort erklärten sie Harlan, was Cyle mit Tyler gemacht hatte. Tyler sagte auch, dass er nur durch Diegos Blutspende überlebt hatte. Harlan hörte sich alles an und sah sich dann auch die Verletzungen an, die Jax ja versorgt hatte. Harlan meinte, dass Jax die Wunden gut genäht hatte. Jax hatte sehr enge, feine Stiche gemacht, um die späteren Narben so fein, wie möglich zu halten. Alles, was Harlan tun konnte, war die Wunden vorsichtig einzusalben und neu zu verbinden. Bis die Fäden gezogen werden konnten, würde es noch etwa eine Woche dauern. Harlan gab Tyler noch Schmerztabletten mit und sagte auch, dass Tyler sich schonen musste und nicht arbeiten durfte, da bei zuviel Bewegung die frischen Nähte aufgehen konnten. Tyler nickte und war froh, dass er nicht auf der Krankenstation bleiben musste. Er ging mit Robby auf ihr gemeinsames Zimmer und zog sich dann aus. Nur noch mit Shorts bekleidet, legte sich Tyler ins Bett und Robby tat es ihm gleich. Tyler kuschelte sich an seinen Freund und seufzte leise. "Morgen werde ich meine, Dad sagen, wer ich bin.....ich hoffe, dass er mich nicht abweist, denn davor, dass er mich vielleicht nicht mag, oder will, hab ich Angst....", sagte Tyler und kuschelte sich an Robby. Robby meinte, dass er sicher war, dass sein Vater ihn mögen würde. "Ich hoffe, dass du recht hast...", sagte Tyler und küsste Robby noch einige Male, bis er die Augen zumachte und dann langsam einschlief.

Sie schliefen bis zum nächsten Morgen durch, denn all das, was sie in den letzten Tagen durchgemacht hatten, hatte sie alle bis an ihre Grenzen gebracht, oder sogar darüber hinaus. Als Tyler die Augen an diesem Morgen öffnete, sah er sich um und atmete erleichtert durch, als er feststellte, dass sie wieder Zuhause in Hilltop waren und nicht mehr im Gefängnis bei Mephisto und seinen Leuten. Als auch Robby wach wurde, lächelte Tyler und küsste seinen Freund sanft.- "Guten Morgen, hast du gut geschlafen....?", fragte er und als Robby nickte und meinte, dass er richtig gut geschlafen hatte,nickte Tyler. "Ich auch...", meinte er und kuschelte noch etwas mit Robby. Als sich seine Wunden wieder zu Wort meldeten, nahm er eine Schmerztablette und spülte die mit Wasser runter. "Sollen wir aufstehen und und in der Küche was zum Frühstücken machen...?", fragte er und als Robby nickte, stahl sich Tyler noch einen Kuss und stand dann auf. Er zog sich an und wartete auf Robby. Als auch er angezogen war, gingen sie zu dem Bad, das auf dem Flur war und hatten Glück, dass es frei war. Also wuschen sie sich, kämmten sich und putzten auch die Zähne. Als sie fertig waren, gingen sie nach unten, wo Jesus, Vane und Leah noch am Frühstückstisch saßen. "Guten Morgen...", begrüßte Tyler die drei und suchte sich mit Robby etwas zum Frühstücken. Schließlich entschieden sie sich für Sandwiches und machten sich welche. Sie machten sich auch Tee und setzten sich dann zu den Dreien an den Tisch. Als Jesus nach seinen Verletzungen fragte, seufzte Tyler leise. "Die tun noch weh, aber Harlan hat mir Schmerztabletten gegeben und mir verboten, mich anzustrengen...tut mir leid...", sagte Tyler, was Jesus allerdings abwinkte. Er meinte, dass das okay war und Tyler sich erstmal erholen musste. Schließlich wäre er im Gefängnis fast gestorben wegen diesem Cyle. Jesus sagte dann aber auch nochmal, dass die Versammlung um 12 beginnen würde. "Okay..", sagte Tyler leise und biss dann in sein Sandwich. "Wenn ich wieder gesund bin....kannst du mich dann auch im Karate unterrichten...? Ich will mich auch so gut verteidigen können, wie Robby, auch wenn ich keine Waffe habe....", sagte Tyler, denn er wollte auf jeden Fall stärker werden.

@Robby
@Paul Rovia (Jesus)



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#949

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 24.02.2026 13:31
von Robby • 63 Beiträge

Robby hatte in dem Moment, als Tyler den Namen des Mannes mit der Armbrust hörte, sofort gemerkt, dass etwas nicht stimmte. Er kannte jede noch so kleine Regung in Tylers Gesicht,das Stocken seines Atems und das schlagartige Erbleichen. Als Tyler ein wenig ins Wanken geriet, war Robby schon da, legte stützend einen Arm um Tyler und hielt ihn fest.
Als Tyler mit brüchiger Stimme sagte, dass es sein Dad war, ahnte Robby schon dass das Tyler sehr zusetzen musste. Er sagte nichts Unüberlegtes. Stattdessen hielt er seinen Freund einfach nur fest. "Ich bin da." sagte er leise, dicht an seinem Ohr. "Und egal, was passiert… du musst da nicht allein durch."
Er hatte ja gesehen, wie schlimm Cyle ihn zugerichtet hatte. Die Erinnerung daran ließ Robbys kurz etwas angespannter werden. Wenn er nur daran dachte, das Tyler ohne Diegos Blutspende und ohne Jax hätte sterben können, er schob den Gedanken beiseite. Wichtig war, dass Tyler hier war und noch lebt.
In Hilltop wich Robby ihm keinen Schritt von der Seite. Als Tyler vorschlug, zur Krankenstation zu gehen, nickte er sofort und legte wieder einen Arm um ihn sehr vorsichtig. Bei Harlan blieb Robby dicht neben der Untersuchungsliege stehen, während die Wunden begutachtet wurden. Er hörte aufmerksam zu, als Harlan erklärte, dass Jax gute Arbeit geleistet hatte. Robby atmete erleichtert aus. Wenigstens etwas war gut gelaufen.
Als Harlan Tyler Schonung verordnete, war Robby mehr als einverstanden. "Er wird sich schonen." sagte er ruhig, schon fast beschützend.
Im Zimmer angekommen half er Tyler beim Ausziehen, so vorsichtig wie möglich. Als sie schließlich beide im Bett lagen und Tyler sich an ihn kuschelte, schlang Robby die Arme um ihn, behutsam und schützend.
Bei Tylers Worten über seinen Vater spürte Robby die Angst in ihm. Er hob leicht den Kopf und sah ihn ernst an. "Er wird dich nicht abweisen." sagte er mit fester Überzeugung. "Wie könnte man dich nicht wollen?" Seine Finger strichen sanft über Tylers Arm. "Und selbst wenn… was ich nicht glaube… dann hast du immer noch mich und viele andere hier die dich gerne haben."
Die Küsse zwischen den beiden Jungs, die folgten, waren zärtlich. Robby blieb noch wach, bis er sicher war, dass Tyler ruhig schlief, bevor auch ihn die Erschöpfung überkam und auch er einschlief.
Am nächsten Morgen wachte Robby auf, als er die leichten Bewegungen neben sich spürte. Als er die Augen öffnete, blickte er direkt in Tylers Gesicht. Das Lächeln, das sich auf bei Robby zeigte, war glücklich,auch wenn derzeit irgendwie ein Schatten über Hilltop hing da Jax nicht hier war.. "Guten Morgen." murmelte er verschlafen und erwiderte den Kuss.
Er hatte tatsächlich gut geschlafen,was er Tyler dann auch mitteilte. Während sie noch einen Moment liegen blieben, genoss er einfach die Nähe seines Freundes und die Ruhe hier. Doch als Tyler nach der Schmerztablette griff, legte sich wieder Sorge in Robbys Blick. Er beobachtete genau ob Tyler das Gesicht schmerzhaft verzog.
Beim Aufstehen blieb Robby aufmerksam. Im Bad achtete er darauf, dass Tyler sich nicht zu sehr streckte oder beugte.
Unten in der Küche grüßte Robby die anderen knapp, aber freundlich, bevor er gemeinsam mit Tyler Sandwiches machte. Während Jesus nach den Verletzungen von Tyler fragte, blieb Robby still, sein Blick war jedoch wachsam. Als Tyler sich beinahe entschuldigte, wollte Robby schon etwas sagen, doch Jesus kam ihm zuvor.
Bei der Erwähnung der Versammlung um zwölf nickte Robby nur. Er wusste, dass dieser Tag noch emotional werden würde.
Als Tyler Jesus schließlich fragte, ob er,wenn er wieder gesund war,ebenfalls im Karate unterrichtet werden könnte, sah Robby ihn überrascht an. Dann erschien ein leichtes, stolzes Lächeln auf seinem Gesicht.

"Du brauchst keine Waffe, um stark zu sein," sagte Jesus ruhig. "Und ja… Ich bring’ dir alles bei, was ich kann." Sein Ton war ernst, aber auch freundlich "Aber erst müssen deine Wunden vollständig geheilt sein."
Unter dem Tisch legte Robby seine Hand auf Tylers Knie und streichelte es leicht. Egal was heute noch passieren würde wegen Tylers Vater und bei der Versammlung,Robby würde an seiner Seite bleiben und da sein für Tyler.

@Tyler Dixon



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#950

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 24.02.2026 22:42
von Victor Salazar • 9 Beiträge

Victor konnte kaum glauben, dass Benji wirklich hier war, denn sich in dieser Welt wiederzufinden, war sehr schwer und wirklich großes Glück. Doch als Victor seinen Freund endlich wieder in die Arme schließen und ihn küssen konnte, wusste er, dass das kein Traum war und Benji wirklich hier war. Victor spürte, wie sehr sich Benji an ihn klammerte, als sie sich umarmten. Scheinbar hatte wohl auch er Angst, dass es nur ein Traum war. Zum Glück war es aber kein Traum und als sie sich wieder ein wenig lösten, lächelte Victor seinen Freund an. Allerdings verschwand das Lächeln, als Benji ihm erzählte, was passiert war und dass er verletzt war. Das war wirklich schlimm und Victor tat es für die anderen Bandmitglieder leid, aber er war froh, dass Benji den Unfall überlebt hatte. "Komm, ich bring dich erstmal zu Harlan...", sagte Victor und erzählte seinem Freund auf dem Weg dorthin, wie es ihm ergangen war. Dass er fast verhungert wäre und aus verzweiflung Pilze gesammelt und gegessen hatte, die allerdings giftig gewesen waren. Als sie auf der Krankenstation ankamen, kümmerte sich Harlan um Benji. Als er damit fertig war und Benji Ruhe verordnete und ihn auch ermahnte, jede überflüssige Anstrengung zu vermeiden. Zum Glück musste Benji aber nicht auf der Krankenstation bleiben, sondern durfte mit auf Victors Zimmer.

Auf dem Weg zum Zimmer stützte Victor seinen Freund und als dieser meinte, dass es ihm leid tat, dass Victor allein gewesen war und fast verhungert wäre, schüttelte Victor den Kopf. Du kannst ja nichts dafür. Es konnte ja niemand wissen, dass die Welt untergeht, indem überall fleischfressende Tote auftauchen....", sagte Victor und ging mit Benji nach oben. Da Victors Zimmer unter dem Dach war, mussten sie ganz nach oben, wobei Benji zwischendurch mal eine Pause machen musste. Auf dem Dachgeschoss gab es nur 2 kleinere Zimmer und ein kleines Bad, aber das reichte auch Victor war es einfach nur wichtig ein Dach über dem Kopf zu haben und in Sicherheit leben zu können und hier hatten sie diese Sicherheit. Auf dem Zimmer half Victor seinem Freund dabei, sich auszuziehen und sich ins Bett zu legen. Anschließend lief er nochmal runter, um Benji einige Klamotten zu besorgen und auch noch was zum Essen zu machen. Victor machte Pancakes, auch wenn das eigentlich ein Frühstück war, aber Victor hatte jetzt Hunger darauf. Als die Pancakes fertig waren, packte er sie in zwei Dosen und nahm auch etwas von dem Ahornsirup mit. Im Lager holte er für Benji noch einige Klamotten. Die Größe seines Freundes wusste er ja. Als er alles hatte, ging er wieder nach oben. Benji hatte die Augen geschlossen, also dachte Victor, dass er schlief und wollte ihn wecken. Als Benji die Augen aufgemacht hatte, gab er ihm eine Dose mit Pancakes und reichte ihm auch das Sirup. Dan aßen sie zusammen und als sie fertig waren, stellte Victor die Dosen auf einem Tisch ab und half Benji dann aufzustehen, da er zur Toilete musste. Dort brachte Victor ihn hin. Weit war der Weg nicht, der den Flur war nicht lang. Hier oben gab es ja nur noch 2 Zimmer und das Bad am Ende des Flurs, der nicht sehr lang war. Während Benji auf der Toilette war, putzte sich Victor schonmal die Zähne, denn sie wollten dann auch schlafen gehen. Das machte auch Benji, als er auf der Toilette war und dann gingen sie wieder zurück ins Zimmer. Dort kuschelten sie sich zusammen ins Bett. Victor wünschte Benji eine gute Nacht und küsste ihn noch einige Male, ehe er die Augen zumachte und einschlief.

@Benji



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#951

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 25.02.2026 11:15
von Benji • 10 Beiträge

Auf dem Weg zur Krankenstation stützte Victor ihn. Jeder Schritt schmerzte und sein Bein fühlte sich schwach an wegen des verletzten Knies. Trotzdem versuchte Benji, stark zu wirken. Er wollte Victor nicht noch mehr belasten. Als Victor erzählte, dass er fast verhungert wäre und giftige Pilze gegessen hatte, blieb Benji kurz stehen. Schuldgefühle stiegen in ihm auf. "Es tut mir leid..", antwortete er leise, und auch wenn Victor sagte, dass es nicht seine Schuld war fühlte es sich schon ein wenig so an..

Harlan sah dann nach seinen Verletzungen und erneuerte den Verband. Es schmerzte ein wenig, aber Benji biss die Zähne zusammen. Er war Schlimmeres gewohnt. Als er hörte, dass er nicht auf der Krankenstation bleiben musste, war er erleichtert. Er wollte mit Victor alleine sein.
Der Weg nach oben zu Victors Zimmer war anstrengend. Die Treppen schienen endlos zu sein. Mehrmals musste Benji stehen bleiben und durchatmen. Er hasste es, so schwach zu sein. Früher war er immer der gewesen, der anderen half. Jetzt musste er sich helfen lassen.
Oben angekommen war er froh, als er sich ins Bett legen konnte. Als Victor ihm aus den Klamotten half, wurde Benji leicht rot, aber er sagte nichts. Es fühlte sich vertraut an.

Er muss kurz eingeschlafen sein. Als er die Augen öffnete, war Victor wieder da. Der Geruch von Pancakes lag in der Luft. Benji musste schwach lächeln. In einer Welt voller Tod und Angst außerhalb des hohen Zauns machte Victor Pancakes.
Langsam setzte er sich auf und nahm die Dose entgegen. Seine Hände zitterten leicht. "Danke" sagte er leise. Die Pancakes schmeckten süß und waren noch warm. Für einen Moment fühlte sich alles normal an. Fast wie früher.
Als er zur Toilette musste, war es ihm unangenehm, sich wieder helfen zu lassen. Aber er ließ es zu. Er vertraute Victor. Mehr als jedem anderen hier.
Zurück im Bett kuschelte er sich vorsichtig an ihn. Er legte den Kopf an Victors Oberkörper und lauschte seinem Herzschlag.
"Gute Nacht", sagte Benji leise. Er hatte noch Angst, dass er am nächsten Morgen aufwachen und alles verschwunden sein könnte. Doch als Victor ihn küsste, hielt Benji ihn ein kleines bisschen fester
Dann schloss er die Augen und schlief langsam ein. Hier fühlte er sich noch ein wenig sicherer als im Moonlight was wahrscheinlich daran lag dass Victor hier bei ihm war.
Er schlief die ganze Nacht friedlich nahe bei seinem Freund und erwachte erst wieder als die Sonne aufging.

@Victor Salazar



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#952

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 25.02.2026 21:06
von Joel Smith | 327 Beiträge

Nachdem Harlan Joels Hand versorgt hatte, gingen Joel und Malcolm wieder zurück zum Wohnmobil, um sich etwas auszuruhen. Später würden sie noch nach Jesus sehen, denn Jesus würde für ungewisse Zeit ohne Jax zurechtkommen müssen und das würde ganz sicher nict einfach sein. Ohne den Menschen, den man am Meisten liebt, leben zu müssen, war wirklich sehr schlimm und Joel wusste, wie Jesus sich fühlte, denn schließlich war Jax Joels großer Bruder und neben Malcolm die wichtigste Person in Joels Leben. Joel fühlte sich schrecklich. Er schämte sich sehr für das, was er mit Max gemacht hatte und er hatte schreckliche Angst um Jax. Als sie wieder im Wohnmobil waren, zogen sie sich aus und legten sich ins Bett, um zur Ruhe zu kommen.

Nach etwa 3 Stunden wurden sie wieder wach und beschlossen nach Jesus zu sehen. Joel war immernoch völlig fertig wegen allem, was passiert war. Er entschuldigte sich weinend für seinen Wutausbruch und hörte Jesus zu, der ihm natürlich sagte, dass Gewalt keine Lösung war, Max es aber auch irgendwie verdient hatte, denn vielleicht wäre alles anders ausgegangen, wenn Max nicht verraten hätte, dass Jax Arzt und auch noch Chirurg ist. Aber jetzt war es passiert und Jesus meinte, dass er Max noch dafür bestrafen würde, weil er Jax an den Feind verraten hatte. Joel würde keine Strafe bekommen, aber Jesus erwähnte, dass das, was er getan hatte, falsch gewesen war, aber das wusste Joel und hasste sich selbst dafür. Das war jetzt schon das zweite Mal, dass Jeol einem Menschen was getan hatte. Seinen Ex hatte er ja sogar getötet, aber der hatte Malcolm in seiner Gewalt und hatte ihn vergewaltigen wollen, wie er es auch bei Joel getan hatte und Joel hatte ihn töten müssen, um endlich Ruhe vor diesem Kerl zu haben und um Malcolm zu retten. Max hatte er ja nur die Nase gebrochen und fühlte sich trotzdem mies. Joel war eben kein Mensch, der Gewalt gerne anwendete, sondern nur, wenn es absolut nicht anders ging. Bei Max war er einfach nur ausgerastet, aus Angst und Wut, aber auch Malcolm meinte, dass er weder gewalttätig noch gefährlich war und dieser Ausraster einfach nur gekommen war, weil er mit allem überfordert gewesen war.

Dann erwähnte Malcolm, dass er das Verhalten von Peter recht seltsam fand, woraufhin Joel leicht nickte. "Ja, er wirkte irgendwie, als wäre er froh, dass Jax nicht hier ist...", sagte Joel und als Malccolm seine Vermutung äußerte, dass Peter Interesse an Jesus haben könnte, sah Joel ihn an. "Du meinst, dass Peter scharf auf Jesus ist und nur auf die Gelegenheit gewartet hat, dass Jax nicht hier ist..?", fragte Joel und als Malcolm nickte und meinte, dass sie Peter wohl im Auge behalten sollten, nickte Joel. "Ja, der soll sich nicht an Jesus ranmachen...Jax ist nur nicht hier, aber er kommt ganz sicher irgendwann zurück...das gibt Peter nicht das Recht, sich an Jesus ranzuschmeißen...Ich glaub auch nicht, dass sich Jesus auf sowas einlässt...er liebt Jax viel zu sehr....", sagte Joel und kuschelte sich am Malcolm. Aber wir werden trotzdem auf Jesus aufpassen und den Kerl im Auge behalten.....wer weiß, was der sich vielleicht einfallen lässt, um Jesus ins Bett zu kriegen....", sagte Joel und küsste Malcolm zärtlich, ehe sie beide die Aueg zumachten und schliefen.

Am nächsten Morgen schliefen sie recht lang und wurden erst gegen 11 wach. Als Joel auf die Uhr sah, erschrak er leicht. "Schmusebär....wir müssen aufstehen, sonst verschlafen wir die Versammlung.....wir haben schon 11 Uhr....", sagte Joel und küsste Malcolm, ehe er aufstand und im Bad verschwand. Als er wieder rauskam, war er angezogen und gewaschen. Auch Malcolm hatte sich angezogen und ging sich waschen. Währendessen fütterte Joel seine Katze July und gab auch Blue was zu fressen und frisches Wasser bekamen die Tiere natürlich auch. Dann gingen die beiden rüber ins Haus, wo Jesus gerade aus der Küche kam und nach oben zum Funkraum wollte. Er sagte, dass er vor der Versammlung nochmal versuchen wollte, Jax zu erreichen. "Okay......ich hoffe, dass du Glück hast....", sagte Joel und ging mit Malcolm in die Küche. Da sie eine Stunde Zeit hatten, wollte Joel eigentlicht Pancakes zum Frühstück machen, aber gerade, als er anfangen wollte, kam Peter in die Küche und fragte nach Jesus, bis ihm einfiel, dass Jesus sicher wieder versuchte Jax zu erreichen und meinte, dass er Jesus helfen wollte und ging dann ebenfalls nach oben. Joel sah zum Malcolm, dessen Blick das wiedergab, was Joel dachte. Joel packte die Pfanne wieder weg und machte stattdessen einfach schnell zwei Brote, die sie auf der Hand essen konnten. "Hast du Peters Blick gesehen....das ist schon irgendwie unheimlich.....wir sollten lieber hochgehen.....ich will nichts unterstellen, aber wer weiß, wie weit dieser Peter geht, um zu kriegen, was er will...", sagte Joel udn Malcolm war offenbar derselben Ansicht, also machten sich die Beiden auf den Weg nach oben zum Funkzimmer unter dem Dach.

@Malcolm Whitly
@Paul Rovia (Jesus)



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#953

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 26.02.2026 14:23
von Malcolm Whitly | 306 Beiträge

Malcolm hatte in dieser Nacht nicht ganz so gut geschlafen,auch wenn sein Körper erschöpft gewesen war, hatten seine Gedanken keine Ruhe gegeben. Immer wieder sah er Joel vor sich,wie aufgelöst er gewesen war und wie sehr er sich selbst verurteilt hatte. Jedes Mal wenn er daran dachte zog sich etwas in Malcolm schmrzhaft zusammen.
Als sie am Morgen nebeneinander wach geworden waren, hatte Malcolm Joel einen Moment lang einfach nur angesehen. Dieser Ausdruck von Schuld, der noch immer ein wenig in seinen Augen lag, ar noch immer da. Joel war kein gewalttätiger Mensch. Malcolm wusste das besser als jeder andere hier in Hilltop. Er wusste auch, wie es war, aus Angst und Überforderung heraus die Kontrolle zu verlieren.
Als Joel ihn "Schmusebär" genannt hatte, hatte sich trotz allem ein kleines Lächeln auf Malcolms Lippen gezeigt. Diese Vertrautheit war das, was ihn in all dem Chaos,immer da war. Während Joel im Bad verschwand, blieb Malcolm noch einen Moment im Bett sitzen und strich sich durchs Gesicht. Er dachte an Jax,an Jesus und an die Ungewissheit, die wie eine dunkle Wolke über Hilltop hing.
Unten in der Küche hatte er genau gesehen, wie sich Joels Gesichtsausdruck veränderte, als Peter hereinkam. Malcolm hatte es ebenfalls bemerkt,Peters Blick. Dieses kaum merkliche Aufleuchten in seinen Augen, als er nach Jesus fragte. Es war nichts Genaues, nichts, das man direkt hätte anklagen können aber es war da.
Malcolm vertraute seinem Instinkt und er war überzeugt davon das Peter irgendwas tun wollte um Jesus zu verführen. Da der derzeit sehr verletzlich war war das vielleicht etwas leichter und das durfte nicht passieren.
Als Peter schließlich nach oben ging, um Jesus "zu helfen" blieb Malcolm einen Moment still stehen. Sein Blick traf Joels, und sie brauchten keine Worte. Er sah die Sorge in Joels Augen,nicht nur wegen Jax, sondern auch wegen Jesus. "Ich hab’s gesehen." sagte Malcolm ruhig, während Joel die Pfanne wieder wegstellte. Seine Stimme war leise, aber überzeugt "Der Blick war nicht normal."
Er nahm das Brot entgegen, das Joel ihm reichte, und aß ein paar Bissen davon. Seine Gedanken arbeiteten bereits.
"Vielleicht irre ich mich." fügte er hinzu, obwohl er selbst nicht wirklich daran glaubte. "Aber ich will kein Risiko eingehen."
Als Joel meinte, sie sollten lieber hochgehen, nickte Malcolm sofort. Jesus war sein Zwillingsbruder und er wollte ihm helfen und ihn beschützen.
Während sie die Treppe nach oben gingen, legte Malcolm Joel kurz eine Hand an den Rücken und nahm dann seine Hand.
Oben vor dem Funkraum verlangsamte er seine Schritte ein wenig und lauschte. Stimmen waren noch keine zu hören.
"Wenn Peter wirklich denkt, er könnte die Situation ausnutzen…" sagte er leise. "…dann hat er sich die falsche Gemeinschaft ausgesucht."
Sein Blick wurde ernst. Nicht kalt und aggressiv aber sehr wachsam.
Malcolm war kein Mensch, der vorschnell urteilte. Doch wenn es um die Menschen ging, die er liebte, verstand er keinen Spaß. Und gerade jetzt,wo Jax fehlte und alles etwas zerbrechlich war,vor allem für Jesus würde er ganz sicher nicht zulassen, dass jemand diese Schwäche ausnutzt um den Versuch zu starten seinen Zwillingsbruder zu verführen..

@Joel Smith


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#954

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 26.02.2026 22:45
von Diego Dixon • 203 Beiträge

Diego war froh, dass sie endlich wieder Zuhause waren und er erst Ellie und dann wieder Julia in seine Arme schließen konnte. Das Jax zurückgeblieben warm, um ihnen die Freiheit zu ermöglichen, hinterließ allerdings einen bitteren Nachgeschmack. Diego hoffte, dass auch Jax irgendwann nach Hause kommen würde. Nach der langen Begrüßung gingen Diego und Julia auf ihr Zimmer, um sich etwas auszuruhen, da Diego noch ein wenig angeschlagen war. Man konnte seine Verletzungen noch deutlich sehen, aber er war längst nicht so schlimm verletzt, wie Tyler, der nur durch Diegos Blutspende lebend aus dem Gefängnis herausgekommen war. Als sich Diego mit Julia ins Bett legte, um sich etwas auszuruhen, erzählte sie ihm, dass sie ein Kind erwartete. Diego freute sich sehr darüber, denn er hatte sich schon immer Kinder gewünscht, aber es war nie dazu gekommen, da er nie eine richtige Partnerin gefunden hatte. Jetzt mit Julia war das anders, denn sie liebte ihn auch mit seiner Stummheit und dem chronischen Husten, den er wegen einer verschleppten Lungenentzündung hatte. Vor allen wegen seiner Stummheit hatten es die Frauen oft nicht länger als 2 Wochen mit ihm ausgehalten. Julia hatte damit zum Glück überhaupt kein Problem. Sie kam mit seiner Behinderung zurecht, zumal es ja auch nur eine kleine Behinderung ist. Es gab weitaus schlimmere Behinderungen.

Diego freute sich auf das Kind, aber er hatte auch ein wenig Angst, dass es auch stumm zur Welt kommen könnte, doch Julia nahm ihm die Angst und erklärte ihm, dass ein solcher Gendefekt nur sehr selten vorkam. Das beruhigte Diego und er kuschelte sich an sie. Er küsste sie und streichelte auch noch weiter ihren Bauch. Wissend, dass nun dort ein kleiner Mensch heranwuchs. Er würde Vater werden und das machte ihn glücklich. Nach einer Weile schlief er ein und wurde etwa 3 Stunden später wieder wach. Auch Julia wurde wieder wach. Diego küsste sie zärtlich und stand dann auf. Julia wusste, dass er nochmal zum Stall gehen würde. Das tat er immer, bevor es langsam Zeit wurde ins Bett zu gehen. Allerdings wollten sie auch noch etwas essen, also stand auch Julia auf. "Ich versorg noch kurz die Pferde...", sagte Diego in Gebärdensprache, woraufhin Julia lächelte und meinte, dass sie sich das gedacht hatte und während er im Stall war, noch schnell etwas zu Essen machen würde. "Darauf freue ich mich schon....Ich beeil mich....", meinte er in Gebärdensprache und setzte sich seinen Hut auf. Er liebte Julias Essen und freute sich schon darauf, also würde er sich im Stall etwas beeilen. Er wusste ja, dass die Pferde schon versorgt worden waren, daher musste er ja nur nach seinem Hengst sehen.

Als er beim Stall ankam, erklärte ihm der Mann, der Stalldienst hatte, dass die Pferde der Gäste noch untergebracht werden mussten, im Stall aber kein Platz mehr war. Diego nickte und würde die beiden bei seinem Hengst unterstellen. Der war mit anderen Pferden sehr verträglich und würde keinen Ärger machen. Er war eben nur für fremde Menschen gefährlich. Als machte Diego die Pferde von Vane und Leah von dem Pfosten los und brachte sie rüber in den Stall seines Hengstes. Der kam neugierig angetrabt und klärte mit dem Hengst von Vane, dass er hier das Sagen hatte. Da wurden mal kurz die Ohren angelegt und ein wenig getreten, aber nach kurzer Zeit war auch schon wieder Ruhe und die drei Pferde grasten friedlich auf der Weide. Da Diegos Stall offen war, konnten die Pferde selbst entscheiden, ob und wann sie reingehen wollten. Diego versorgte die drei noch mit reichlich Heu und Wasser und verschloss dann auch das Weidentor.

Er machte sich auf den Weg zur Küche, wo Julia gerade etwas leckeres kochte. Er trat an sie heran und nickte, als sie meinte, dass das Essen gleich fertig war. Er deckte den Tisch und dann aßen sie gemeinsam. Nach dem Essen spülten sie und räumten auf, Da es schon recht spät war, war es schon sehr ruhig. Die meisten hatten sich in ihre Zimmer zurückgezogen und das taten nun auch Diego und Julia wieder.
Am nächsten Morgen stand Diego wie sonst immer schon früh auf, um die Pferde zu versorgen. Das war schließlich hier in Hilltop sein Job und jetzt, wo er wieder hier war, konnte er ihn auc wieder machen. Julia schlief noch und er ließ sie schlafen. Er gab ihr einen Kuss auf die Wange, ohne sie zu wecken und stand dann auf. Er zog sich an und machte sich dann im Bad frisch. Als er fertig war, machte er sich auf den Weg in den Stall. Dort kümmerte er sich um die morgendlichen Aufgaben. Er sah nach, ob die Pferde okay waren und ließ sie raus auf die Weide, wo er auch den Wassertrog prüfte und noch Wasser nachschüttete. Dann sah er nach seinem Hengst und den Pferden von Leah und Vane, aber die grasten friedlich auf der Weide. Diego versorgte sie mit Heu und machte sich dann auf den Weg in die Küche. Julia war inzwischen aufgestanden und hatte Frühstück gemacht. es gab Brot mit Marmelade und Obstsalat. Da Diego Vegetarier war, achtete Julia darauf, nichts mit Fleisch zu machen. Nach dem Frühstück würde Diego mit seinem Hengst rausreiten, denn der brauchte viel Bewegung, da er sonst biestig wurde, also kümmerte sich Diego auch darum die Umgebung vor Hilltop von den Untoten zu säubern.
Während er und Julia frühstückten, kam auch Jesus mit Tom in die Küche. Diego nickte ihm zu und sah dann zu dem Kleinen. Bei dem Gedanken, dass auch er in ein paar Monaten Vater sein würde, musste er lächeln und sah liebevoll zu Julia.

Als er und Julia mit Frühstücken fertig waren, spülten sie gemeinsam das Geschirr und als das erledigt war, verabschiedete sich Diego von ihr mit einem zärtlichen Kuss und streichelte auch ihren Bauch, was Jesus nicht entging. Dann machte er sich wieder auf den Weg zum Stall, wo er seinen Hengst von der Weide holte, um ihn zu putzen und zu satteln. Als das erledigt war, führte er ihn von der Weide und machte das Tor zu. Er stieg auf und ritt zum Tor, das die Wachen für ihn öffneten. Er ritt hinaus und das Tor wurde wieder geschlossen.

@Julia Carson
@Paul Rovia (Jesus)



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#955

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 27.02.2026 14:33
von Julia Carson • 45 Beiträge

Julia stand am Herd, als sie Diegos Schritte hinter sich hörte. Noch bevor sie sich umdrehte, spürte sie seine Nähe. Er trat dicht an sie heran. Als sie sich zu ihm wandte, sah sie den zufriedenen Ausdruck in seinem Blick. Die Arbeit im Stall war erledigt für heute morgen.
Sie lächelte. "Ich bin gleich fertig." sagte sie leise.
Er legte kurz die Hand an ihre Taille, beugte sich vor und küsste sie sanft auf die Lippen. Es war kein stürmischer Kuss, eher ein ruhiger, inniger, der zeigte, wie sehr sie einander vermisst hatten, selbst wenn es jetzt nur für eine halbe Stunde gewesen war. Vorher war Diego ja zu lange weg gewesen da er ja mit den anderen entführt worden war.
Julia stellte das Essen auf den Tisch, während Diego bereits Teller und Besteck holte. Sie beobachtete ihn dabei einen Moment. Trotz der Verletzungen bewegte er sich ruhig und bestimmt. Sein Husten war heute zum Glück schwächer.
Als sie sich schließlich gegenüber saßen, griff Julia nach seiner Hand, bevor sie zu essen begannen. Ihre Finger verschränkten sich mit seinen. Keine Worte waren nötig für den Augenblick.
Sie aßen dann gemeinsam, langsam und in der angenehmen Ruhe, da die meisten schon auf ihren Zimmern waren. Ab und zu sah Diego zu ihr auf, er hatte etwas in seinen Blick, das sie jedes Mal aufs Neue berührte. Für ihn war selbst so ein einfacher Moment wie dieses Abendessen etwas Besonderes,

Am nächsten Morgen stand Diego leise auf während Julia noch schlief. Sie bekam auch nicht mit, dass er aufgestanden war, um die Pferde zu versorgen. Sie wurde erst etwas später wach, stand dann auf, zog sich an und machte sich auf den Weg nach unten in die Küche um Frühstück zu machen.
Diego kam dann etwas später zu ihr in die Küche. Julia begrüßte in mit einem Kuss und fragte nach, ob bei den Pferden alles in Ordnung ist..
Dann frühstückten die beiden gemeinsam.
Julia hatte gerade den letzten Bissen genommen, als Jesus mit Tom den Raum betrat. Sie bemerkte sofort Diegos Blick, der sich veränderte, als er den kleinen Jungen sah. Dieses Lächeln das nur sie wirklich zu deuten wusste im Augenblick da ja bisher nur 2 aus Hilltop davon wussten,Diego und Julias Bruder Harlan.
Julia legte ihre Hand unter dem Tisch auf seinen Oberschenkel und streichelte ihn leicht.. Sie wusste genau, was in ihm vorging. Der Gedanke daran, bald selbst Vater zu sein, ließ ihn so lächeln.
Als Diego sich nach dem Frühstück zu ihr beugte und sie zärtlich küsste, spürte sie für einen kurzen Moment die Wärme seiner Hand auf ihrem Bauch. Es war nur eine kleine, fast beiläufige Geste, aber Jesus entging das nicht. Julia bemerkte seinen prüfenden, leicht amüsierten Blick und erwiderte ihn mit einem ruhigen, geheimnisvollen Lächeln. Noch sagte sie nichts. Die Nachricht gehörte im Moment nur ihr und Diego.
Sie sah Diego nach als er sich verabschiedet hatte. Ihre Finger hielten seine einen Moment länger fest, bevor sie ihn losließ. In ihren Augen lag Stolz aber auch diese Sorgen, die sie jedes Mal begleiteten, wenn er hinausritt.
Während er zum Stall ging, blieb sie noch kurz in der Küche stehen und dachte nach, an seine noch nicht ganz verheilten Verletzungen,an den Husten, der ihn manchmal nachts weckte und auch öfter mal tagsüber ärgerte und an das Kind. Was es wohl werden würde ? Ein Junge? Ein Mädchen.. Oder beides?
Sie trat dann nach draußen, gerade rechtzeitig, um zu sehen, wie er auf seinen Hengst stieg. Die Morgensonne fiel auf seinen Cowboyhut, der Wind spielte leicht mit seinem Hemd. Für einen Moment wirkte alles friedlich.
Julia legte wieder eine Hand auf ihren Bauch.
"Pass auf dich auf." flüsterte sie leise, obwohl sie wusste, dass er es nicht hören konnte.
Dann atmete sie tief durch und ging los um ihre Aufgaben erledigen. Noch durfte sie ja nicht zu anstrengende Arbeiten erledigen.

@Diego Dixon



zuletzt bearbeitet 27.02.2026 14:34 | nach oben springen

#956

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 01.03.2026 23:07
von Daryl Dixon | 1.551 Beiträge

Nach dem Gespräch mit Jesus und Vane brauchte Daryl erstmal einen Moment für sich. Der Tag heute hatte für ihn alles verändert. Neben Merle, von dem er nicht wusste, wo er war und ob er überhaupt noch lebte, hatte er nun zwei weitere Brüder. Seinen Zwillingsbruder Diego, der wirklich fast aussah, wie er selbst, wenn man die winzigen Unterschiede nicht bemerkte. Der größte Unterschied war wohl, dass Diego nicht sprechen konnte. Aus dem Grund hatten ihn die Eltern damals, als er noch ein Baby war, weggegeben. Und dann war da Vane, der einige Jahre jünger war. Daryl schätzte ihn auf ende 20, oder vielleicht Anfang 30. Wie alt Vane war, hatte er nicht gesagt.

Da er so in Gedanken gewesen war, als er zu dem Wohnmobil gegangen war, bemerkte er Ellie erst, als er schon fast da war. "Hey, Kleine...geht es deinen Freunden gut...?", fragte er, was sie mit einem Nicken beantwortete. Er merkte, dass es immernoch etwas gab, was sie störte und er wollte wissen, was es war, also fragte er sie. Als Ellie ihm sagte, was sie bedrückte, seufzte er leise. "Hey, mach dir nicht so viele Gedanken....Ich bin sicher, dass Jax noch lebt...dieser Typ in dem Gefängnis braucht ihn und ist ganz sicher nicht so dumm, ihn zu verletzen, oder töten....Ich bin kein Optimist und will falsche Hoffnungen machen, aber ich kann sagen, was ich denke und ich denke, dass Jax noch lebt.....Hoffen wir, dass er irgendwann zurückkommt....ansonsten müssen wir uns überlegen, wie wir dieses Gefängnis finden sollen...Es gibt in Georgia viele Gefängnisse....das Richtige zu finden wird dauern..aber wenn Jax nicht vonn allein zurück kommt, werden wir das Gefängnis suchen und ihn irgendwie da rausholen....", sagte Daryl, der zwar jetzt noch nicht wusste, wie aber sicher würden er und die anderen sich dann etwas einfallen lassen.

Als sie bei dem kleinen Wohnmobil ankamen, gingen sie rein und setzten sich an den Tisch. Ellie merkte, dass auch ihn etwas beschäftigte und fragte nach. "Ich...? Mach dir keine Gedanken....ich knan nur noch nicht so damit umgehen, dass ich noch zwei Brüder hab....werd mich wohl erst noch dran gewöhnen müssen...", sagte er, wobei Ellie meinte, dass das doch etwas Gutes war. "Ja, hast recht...Das verbindet die Gemeinschaften....Morgen fahr ich nach der Versammlung erstmal zurück nach Alexandria....", sagte er und musste leicht grinsen, als er ihren Gesichtsausdruck sah. "Keine Sorge....ich komm wieder und bring Rick mit, damit er Jesus und Vane kennenlernt...", sagte er und Ellie nickte leicht. Da es schon recht spät war, verabschiedete sich Ellie dann von Daryl. "Gute Nacht, Kleine....schlaf gut....", sagte Daryl und schloss dann die Tür, als Ellie das Wohnmobil verlassen hatte. Dann zog er sich aus und legte sich ins Bett. Seine Armbrust stand, an die Wand gelehnt, neben dem Bett. Er machte die Augen zu und schlief nach einer Weile ein.

Am nächsten Morgen wurde er von der Sonne geweckt. Er stand auf und ging kurz in das kleine Bad, das sich im Wohnmobil befand. Als er dort fertig war, nahm er seine Armbust mit und verließ das Wohnmobil. Er sah, wie Diego gerade nach draußen ritt und machte sich dann auf den Weg in die Küche, wo sich Jesus und Julia aufhielten. Julia und Jesus wünschten ihm auch einen guten Morgen und Julia fragte, ob er was frühstücken wollte. "Ja, wäre gut, aber nix mit großem Aufwand....ein Sandwich reicht völlig...ich kann das auch selbst machen....", sagte er, doch Julia meinte, dass das doch keine Arbeit wäre. Daryl nickte leicht und setzte sich neben Jesus. Die Armbust stellte er neben dem Stuhl ab. Er bemerkte, dass Jesus offenbar schlecht geschlafen haben musste, denn er sah müde aus. "Schlechte Nacht gehabt...?", fragte er, denn er konnte ja nicht wissen, dass Jax und Jesus nur sehr schlecht schliefen, wenn der jeweils Andere nicht da war. Nur kurze Zeit später kam auch Ellie in die Küche. "Guten Morgen....", begrüßte Daryl sie und bedankte sich bein Julia, als sie ihm ein Schinkensandwich hinstellte. "Danke..", sagte er und bis hinein. Wieder etwas, wodurch er und Diego sich unterschieden. Diego war Vegetarier, Daryl nicht.

@Ellie
@Paul Rovia (Jesus)
@Julia Carson



zuletzt bearbeitet 02.03.2026 20:53 | nach oben springen

#957

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 03.03.2026 17:02
von Ellie • 51 Beiträge

Ellie war schon eine Weile wach gewesen. Ihre Nacht war unruhig gewesen,nicht wegen Geräuschen von draußen die ab und zu mal zu hören waren, sondern wegen ihrer Gedanken. Jax’ Gesicht hatte sie im Schlaf verfolgt,ebenso wie Daryls Worte vom Vorabend. Ich denke, dass Jax noch lebt, hatte er gesagt. Sie wollte daran glauben. Sie musste es. Auch sie machte sich natürlich große Sorgen,
Als sie am nächsten Morgen in die Küche kam und Daryl bereits bei Jesus am Tisch sitzen sah, huschte ihr ein schwaches Lächeln über das Gesicht. "Guten Morgen." , erwiderte sie leise murmelnd, ihre Stimme klang noch etwas verschlafen. Sie setzte sich gegenüber von Daryl und Jesus und ließ den Blick kurz durch den Raum wandern. Julia wirkte wie immer ruhig, beinahe mütterlich, während Jesus wirklich erschöpft und müde aussah.
Ellie bemerkte sofort, wie Daryl ihn musterte. Natürlich entging ihm so etwas nicht.
Sie zog die Beine leicht an den Stuhl heran und verschränkte die Hände in ihrem Schoß. Für einen Moment schwieg sie, beobachtete, wie Daryl in sein Sandwich biss, wie selbstverständlich er mit der Armbrust neben sich da saß,als wäre die Waffe ein Teil von ihm. Irgendwie gab ihr das Sicherheit.
"Du fährst heute wirklich nach Alexandria?" fragte sie schließlich, obwohl sie die Antwort kannte. Es klang weniger wie eine Frage und mehr wie der Wunsch nach Bestätigung, dass er auch wirklich zurückkommen würde.
Als er ihr gestern versprochen hatte, wiederzukommen und Rick mitzubringen hatte sie zwar genickt, aber tief in ihr drin saß immer diese Angst, dass sich Dinge plötzlich ändern konnten. In ihrer Welt taten sie das ja ständig.
Sie warf einen kurzen Blick zu Jesus. Er wirkte abwesend, vermutlich war er mit den Gedanken ganz woanders. Sicher bei Jax.
Ellie holte einmal tief Luft und zwang sich zu einem etwas sicheren Ton. "Wenn… wenn wir das Gefängnis wirklich suchen müssen, dann helfe ich mit." sagte sie. Ihre Finger klammerten sich mehr unbewusst etwas ineinander. "Ich will nicht nur rumsitzen und warten, ob er zurückkommt."
Dann sah sie wieder zu Daryl. In ihren Augen lag Entschlossenheit aber auch kindliche Hoffnung, die sie trotz allem noch nicht verloren hatte.
"Und… wegen deiner Brüder…" fügte sie etwas vorsichtiger hinzu. "Vielleicht ist es komisch. Aber… vielleicht ist es auch genau das, was jetzt gebraucht wird."
Sie zuckte leicht mit den Schultern und ihr Blick wanderte kurz zu Julia. "Familie findet man nicht immer so, wie man es erwartet,wenn überhaupt. Ich habe keine Familie mehr die mit mir verwandt ist,schätze ich .. aber ich habe ja euch alle hier.."
Ein kleiner, vorsichtiger Blick ging wieder zu Daryl,als wollte sie prüfen, ob sie zu viel gesagt hatte wegen seiner Brüder.

@Daryl Dixon



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#958

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 03.03.2026 22:28
von Vane Dixon • 70 Beiträge

Natürlich war es auch für Vane neu, dass er jetzt Brüder hatte. Er hatte zwar von Merle und Daryl gewusst, aber nicht von Diego. Merle war ja leider nicht hier und es war ungewiss, ob er noch lebte und wenn er es tat, dann wussten sie nicht, wo er sich befand. Vielleicht würden sie ja auch ihn irgendwann wiederfinden. Doch jetzt hatte Vaner erstmal Daryl und Diego gefunden und wollte die Beiden nun erstmal kennenlernen. Sicher war, dass auch er und Leah sich bemühen würden, die Gebärdensprache zu lernen, um sich mit Diego noch besser verständigen zu können, denn dass er immer alles auf seine Tafel schreiben musste, war sicher auch umständlich.

Nach dem Gespräch zogen sich alle zurück. Nachdem eine Frau ihnen erklärt hatte, wie die Küchennutzung geregelt war, machten sie sich etwas zu essen und räumten danach auch alles auf. Bevor sie sich auf das Zimmer zurückzogen, das Daryl ihnen überlassen hatte, wollten sie nochmal nach ihren Pferden sehen. Die standen noch angebunden am Pfeiler, aber jemand hatte die beiden bereits abgesattelt. Sie sollten bei Diegos Hengst untergebracht werden und ein Mann versicherte ihnen, dass Diego das ganz sicher noch tun würde, da er vor dem Schlafengehen immer noch einmal nach den Pferden sah. Daraufhin zogen sich dann auch Vane und Leah auf das Zimmer zurück. Sie gingen noch rasch rüber ins Bad, um sich die Zähne zu putzen. Als das erledigt war, gingen sie wieder rüber in das Zimmer und zogen sich aus. Sie legten sich ins Bett und kuschelten miteinander. Vane küsste Leah auch einige Male zärtlich. Die Wölfin und Gypsi hatten es sich auf einer Decke vor dem Bett gemütlich gemacht. Auch wenn Vanes Begleiterin kein Hund war, verstand sie sich mit Gypsi und erlaubte ihm, sich an sie zu kuscheln. Vane wünschte Leah eine gute Nacht und machte nach einer Weile die Augen zu.

Am nächsten Morgen, standen sie gegen 9 auf, zogen sich an und gingen sich frisch machen. Asl das erledigt war, gingen sie in die Küche, um sich was zum Frühstücken zu machen. Sie würden Jesus dann auch noch fragen, ob es hier auch einen Seiteneingang gab, denn dann konnten sie auch hier ihre Gassi runden machen. Vor allem war das für Vanes Wölfin wichtig, weil sie sich ja dabei auch immer ihr Futter jagte, von dem inzwischen auch Gypsi etwas abbekam. Sie machten sich zum Frühstücken etwas Rührei und Pancakes. Nach einer Weile kam auch Jesus. Er hatte dunkle Ränder unter den Augen, was daraus schließen ließ, dass er nicht gut geschlafen. Julia war auch noch hier udn ließ sie wissen, dass Diego draußen seine Runde mit seinem Hengst machte, also würden Vane und Leah nach dem Frühstück gefahrlos nach ihren Pferden schauen können.

Nachdem sie dann gefrühstückt hatten, spülten sie ihr benutztes Geschirr und räumten anschließend alles weg. Dann gingen sie zur Weide, um nach ihren Pferden zu sehen und wie Julia gesagt hatte, war Diegos Hengst nicht da, da er mit ihm draußen unterwegs war, also konnten sie die Weide ruhig betreten. Als sie das taten, kamen Tony und Bella auch gleich zu ihnen und ließen sich streicheln. "Na, ihr beiden...scheint euch ja sehr gut zu gehen...", meinte Vane, während er Tony den Hals kraulte. Da Diego heute Morgen bereits alle Pferde versorgt hatte, mussten sie nichts machen. Nachdem sie die Pferde gestreichelt und sich vergewissert hatten, dass sie wirklich nichts brauchten, verließen sie die Weide wieder und als sie gerade das Tor geschlossen hatten, kam Diego gerade wieder durch das Tor geritten. Er stieg von seinem Hengst ab und grüßte Vane und Leah auf Cowboyart, in dem er nickte und kurz an seinem Hut zog. "Komm, gehne wir schonmal rein....es dauert nicht mehr lange für die Versammlung...", meinet Vane, wobei er garnicht wusste, wo die Versammlung stattfinden würde. Den Besprechungsraum kannte er noch nicht, aber zum Glück trafen sie im Haus auch wieder auf Jesus, der gerade auf den Weg dorthin war und Vane und Leah ihm dann einfach folgten.

@Leah Rovia
@Paul Rovia (Jesus)



zuletzt bearbeitet 04.03.2026 22:10 | nach oben springen

#959

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 05.03.2026 13:16
von Leah Rovia • 23 Beiträge

Leah hatte in dieser Nacht erstaunlich ruhig geschlafen. Vielleicht lag es daran, dass sie auch hier in Hilltop ein richtiges Bett hatte, fast wie zu Hause oder auch daran, dass Vane neben ihr lag und sie sich hier in Hilltop auch wirklich sicher fühlte. Als sie am Morgen die Augen öffnete, blieb sie noch einen Moment liegen und sah zu ihm hinüber. Ein leichtes Lächeln huschte über ihr Gesicht, bevor sie sich schließlich zusammen mit Vane aufstand.
Nachdem sie sich angezogen und im Bad frisch gemacht hatten, folgte sie ihm in die Küche. Während Vane die Eier aufschlug, kümmerte Leah sich um den Teig für die Pancakes. Der Duft von gebratenem Rührei und süßem Teig erfüllte dann bald den Raum. Es fühlte sich fast ein wenig zu normal an für diese Welt voller Untoter da draußen und genau deshalb genoss sie diesen Moment umso mehr.
Als Jesus hereinkam, fiel Leah sofort auf, wie müde ihr großer Bruder aussah. Die dunklen Ringe unter seinen Augen waren kaum zu übersehen. Sie musterte ihn kurz, sagte jedoch zunächst nichts dazu. Jeder hier hatte wohl seine Gründe für schlaflose Nächte,bei ihm lag es sicher an Jax Abwesenheit und die ganze Verantwortung die er zu tragen hatte.
Anstatt im Moment etwas zu sagen, zu Jesus hörte sie Julia aufmerksam zu, als diese ihnen erzählte, dass Diego bereits mit seinem Hengst unterwegs war.
Nach dem Frühstück räumte Leah gewissenhaft zusammen mit Vane alles wieder auf. Ordnung zu halten war den beiden wichtig, selbst in einer Welt, in der so vieles auseinandergefallen war. Erst danach ging sie gemeinsam mit ihrem Freund zur Weide.
Kaum hatten sie das Tor geöffnet, kamen Tony und Bella neugierig auf sie zu. Leah lächelte leicht und streckte eine Hand aus, um Bella über die Stirn zu streicheln.
"Scheint, als hätten sie sich hier schon gut eingelebt." sagte sie leise.
Sie ließ ihren Blick über die Tiere und die Umgebung schweifen. Die Pferde wirkten ruhig und zufrieden, und es war offensichtlich, dass sich jemand gut um sie kümmerte. Wahrscheinlich war es Diego. Leah hatte großen Respekt davor, wie selbstverständlich er sich um die Tiere kümmerte und das trotz der Schwierigkeiten, mit denen er im Alltag sicher leben musste.
Als sie die Weide wieder verließen und das Tor hinter sich schlossen, hörte Leah das Klopfen von Hufen auf dem Boden. Sie drehte sich um und sah Diego durch das Tor reiten. Sein Hengst wirkte stolz und sein Reiter ruhig und sicher.
Leah erwiderte Diegos Gruß mit einem kurzen Nicken. Es war ein einfacher, wortloser Gruß aber genau das funktionierten zwischen ihnen im Moment wohl am besten.
Als Vane vorschlug, schon mal hineinzugehen, nickte sie zustimmend.
"Klingt nach einer guten Idee." meinte sie ruhig.
Im Haus trafen sie erneut auf Jesus, der offenbar ebenfalls auf dem Weg zur Versammlung war. Leah folgte ihm und Vane durch die Gänge. Während sie liefen, ließ sie ihren Blick aufmerksam durch die Umgebung wandern. Hilltop war etwas größer, als sie zunächst gedacht hatte, und sie wusste noch längst nicht, wo sich alles befand.
Die Versammlung interessierte sie aus mehreren Gründen. Zum einen wollte sie verstehen, wie die Gemeinschaft hier funktionierte,zum anderen war sie neugierig, wie die Menschen hier auf sie und Vane reagieren würden und sie wollte erfahren, was Jesus wegen Jax geplant hatte. Einfach nur abwarten oder etwas tun?
Kurz bevor sie den Besprechungsraum erreichten, warf sie Vane noch einen kurzen Blick zu und dann gingen sie hinein.
Vane, Jesus und sie waren die ersten hier.

@Vane Dixon



zuletzt bearbeitet 05.03.2026 15:18 | nach oben springen

#960

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 05.03.2026 14:16
von Paul Rovia (Jesus) | 2.456 Beiträge

Die Nacht war für Jesus viel zu kurz gewesen.
Er hatte lange wach gelegen und zur Decke gestarrt, während seine Gedanken immer wieder zu denselben Dingen zurückkehrten, Hilltop,die Verantwortung für die Menschen hier,die neuen Verbündeten und auch zu den Entscheidungen, die getroffen werden mussten. Und natürlich hauptsächlich zu Jax. Seine Abwesenheit machte alles nur noch komplizierter und schwerer als es ohnehin schon war im Moment.
Irgendwann in der Nacht hatte ein leises Poltern ihn kurz aufhorchen lassen. Für einen Moment hatte er geglaubt, Tom sei in seinem Gitterbett im Nebenzimmer aufgestanden. Doch als er nachgesehen hatte, hatte der Kleine friedlich geschlafen.
Zurück im Schlafzimmer wurde ihm Ursache schnell klar für das Poltern.
Die beiden Kater, Bob und Maddie, hatten offenbar beschlossen, mitten in der Nacht quer über das Bett zu jagen und kleine Revierkämpfe auszutragen oder vielleicht spielten sie auch nur.
Einer huschte über das Bett, der andere hinterher. Jesus Schäferhund Buckley, der sich auf Jax’ Seite des Bettes breitgemacht hatte, hatte nur kurz den Kopf gehoben, ein müdes Brummen von sich gegeben und sich dann wieder eingerollt, um weiterzuschlafen.
Normalerweise hätte Jesus darüber wahrscheinlich sogar geschmunzelt aber im Moment ging es ihm nicht gut.
Danach hatte er nur schwer wieder in den Schlaf gefunden.
Am Morgen war er schließlich früh aufgestanden und hatte zuerst nach Tom gesehen. Der Junge war inzwischen wach und hatte ihn mit diesem noch leicht verschlafenen Blick angesehen, den Kinder am Morgen manchmal hatten.
"Na, schon wach?" hatte Jesus leise gefragt.
Er wechselte ihm dann seine Windel und zog den Jungen an ehe er ihn mit in die Küche nahm.
Dort lag bereits der Duft von Rührei und Pancakes in der Luft.
Vane und Leah standen am Herd und waren offensichtlich schon dabei Frühstück machen. Sicher konnte er einen Bissen mitessen. Viel Hunger hatte er so oder nicht.
Am Tisch saß außerdem Julia, die kurz aufblickte, als Jesus mit Tom hereinkam.
Die dunklen Ringe unter seinen Augen waren kaum zu übersehen.
Trotzdem lächelte er leicht und nickte den anderen zur Begrüßung zu.
"Guten Morgen." sagte er.
Er setzte Tom auf seinen Kinderstuhl und zog ihn ein wenig näher an den Tisch heran. Dann nahm er von einem Haken an der Wand ein Lätzchen und band es dem Jungen vorsichtig um.
"Sonst landet das wieder überall auf deiner Kleidung." sagte er mit einem leichten Schmunzeln.
Als Leah und Vane fertig waren bekam er einen Pancake von seiner Schwester und etwas Rührei für Tom auf einem Teller,er schnitt den Pancake in kleine Stücke bevor er den Teller vor Tom stellte und noch ein wenig eingelegte Pfirsiche aus einem Glas was er aus dem Schrank geholt hatte über den Pancake gab.
Der Junge begann sofort zu essen, nicht besonders ordentlich, aber mit Begeisterung, da er offenbar sehr hungrig war.
Erst danach setzte sich Jesus selbst an den Tisch.
"Riecht gut." meinte er ehrlich zu Vane und Leah, bevor auch er von dem Teller, dem ihm seine Schwester hingestellt hatte, begann etwas zu essen. Es schmeckte auch beides wirklich gut.
Für einen Moment herrschte diese fast friedliche Morgenstimmung in der Küche.
Julia erwähnte schließlich, dass Diego bereits draußen unterwegs war und seine Runde mit seinem Hengst machte. Dadurch konnten Vane und Leah ohne Probleme nach ihren Pferden sehen.
Jesus nickte nur leicht dazu.
Nachdem sie gegessen hatten, half er noch kurz dabei, das Geschirr zusammenzustellen. Dann wischte er Tom mit einem Tuch vorsichtig Hände und Mund sauber und löste das Lätzchen wieder.
"Ich geh’ noch kurz in den Funkraum.." sagte er leise. "Könnt ihr solange auf Tom aufpassen?" Fragte er nach. Julia konnte dann auf ihn aufpassen, wenn Vane und Leah zu den Pferden gehen würden und sie konnte ihn dann auch mit zur Versammlung bringen.
Die würde ja bald beginnen.
Eine halbe Stunde ungefähr später ging Jesus durch das Haus zum Besprechungsraum, als er Schritte hinter sich hörte von Vane und Leah.
Jesus blieb kurz stehen und deutete ihnen an mit einer ruhigen Bewegung an, ihm zu folgen.
Gemeinsam gingen sie durch die Flure von Hilltop, bis sie schließlich den Besprechungsraum erreichten.
Er öffnete die Tür und trat ein.
Der Raum war noch leer.
Julia kam nur kurze Zeit später herein und setzte Tom auf einen Kinderstuhl, der extra hier für den Jungen stand, sollte er so wie heute Mal bei einer Besprechung dabei sein. Der Kleine begann sofort, sich mit einer kleinen Holzfigur zu beschäftigen, die auf dem kleinen Tisch der am Stuhl befestigt war, stand.
Jesus trat hinter den großen Tisch und lehnte sich kurz mit beiden Händen auf die Tischplatte, während er zu Vane und Leah hinübersah.
"Wir sind noch etwas zu früh dran." stellte er ruhig fest.
Seine Stimme klang ziemlich müde, aber wie gewohnt freundlich.
Dann richtete er sich wieder etwas auf.
"Die anderen Bewohner sollten aber bald kommen."
Kurz darauf ging sein Blick noch einmal zwischen den beiden Hin und Her.
"Bevor es losgeht.." fragte er schließlich.
"Wie war eure erste Nacht hier in Hilltop? Ich hoffe gut.." Er lächelte leicht. Gerade in dem Moment kam Peter herein und Jesus Lächeln verschwand da er sich an das Gespräch mit ihm gestern erinnerte und an die Situation mit ihm heute Morgen bei der dann auch Joel und Malcolm dazugekommen waren worüber Jesus ganz froh gewesen war da Peter dann den Funkraum verlassen hatte.

@Vane Dixon

@Joel Smith



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