An Aus
Tyler hatte in dieser Nacht sehr gut geschlafen und als er am nächsten Morgen die Augen öffnete uns sich umsah, war er erleichtert, dass er nicht wieder im Gefängnis aufgewacht war. Sie waren wirklich wieder zurück in Hilltop. Es war also nicht nur ein Traum gewesen. Die Freilassung aus dem Gefängnis, die Übernachtung in der Moonlight Kolonie und die Heimkehr nach Hilltop war also Wirklichkeit gewesen und nicht nur ein Traum. Tyler atmete erleichtert durch und sah neben sich. Robby machte nur kurz nach ihm die Augen auf und sah zu ihm. "Guten Morgen, hast du gut geschlafen...?", fragte Tyler und küsste seinen Freund zärtlich. Als er Robby fragte, wie er geschlafen hatte und sein Freund ihm sagte, dass er gut geschlafen hatte, stimmte er ihm zu. "Ich auch...", meinte er und kuschelte sich noch etwas an seinen Freund, bis es Zeit wurde aufzustehen.
Nachdem sie aufgestanden waren, zogen sie sich an und gingen sich im Bad frisch machen. Als das erledigt war, gingen sie vor dem Frühstück noch zu Harlan, damit dieser nochmal nach Tylers Wunden schauen konnte. Der Arzt begrüßte die beiden Jungen und machte dann den alten Verband ab. Er sah sich jede einzelne Naht an, denn auch wenn Jax sauber und ordentlich gearbeitet hatte, konnte es auch vorkommen, dass sich etwas entzündete. Da war aber zum Glück alles in Ordnung und Harlan rieb die einzelnen Nähte mit einer Salbe ein, damit sie schneller heilten. Anschließend kam ein Verband darüber und Harlan ermahnte Tyler, dass er sich die nächsten Wochen schonen musste. In den nächsten Tagen durfte er sich sich nicht strecken, oder bücken, denn dann konnten die Nähte aufplatzen und das durfte ja nicht passieren. Tyler gefiel zwar nicht, dass er absolut nichts machen durfte, würde sich aber daran halten, da er ja wollte, dass die Wunden verheilten und nicht wieder neu aufplatzten.
Als Tyler versorgt war und Harlan ihm auch nochmal was gegen die Schmerzen gespritzt hatte, durfte er die Krankenstation wieder verlassen. Er und Robby gingen rüber in die Küche, um zu frühstücken. Dort waren auch schon Jesus und Julia, die allerdings schon mit dem Frühstück fertig waren. Tyler und Robby machten sich Sandwiches und Tyler entschuldigte sich dafür, dass er die nächsten Wochen, bis seine Wunden vollständig geheilt waren, nichts machen durfte. Jesus winkte das allerdings ab und meinte, dass das völlig okay war. Schließlich war Tyler wegen diesem Cyle nur sehr knapp dem Tod entgangen und sein Körper musste jetzt erst wieder zu Kräften kommen. Tyler bedankte sich und als er und Robby sich ihre Sandwiches gemacht hatten, aßen sie diese. Dazu tranken sie auch etwas Tee, da davon noch genug übrig war.
Nach dem Frühstück hatten sie noch ein wenig Zeit bis zur Versammlung, also gingen Tyler und Robby noch etwas nach draußen. Man merkte, dass der Sommer langsam vorbei war, denn hier und da segelte bereits das eine, oder andere Blatt von den Bäumen. In einigen Wochen würden die Bäume leer sein und der Winter kommen, der Herbst stand ja jetzt vor der Tür. Sie sahen Daryl, der sein Motorrad vor dem Tor abstellte. Es schien, als hätte er vor, nach der Versammlung nach Hause zu fahren. Tyler war sich immernoch nicht sicher, ob er ihm sagen sollte, dass er sein Sohn war. "Robby, was soll ich machen...? Ich würde echt gerne wissen, was er getan hätte, wenn er gewusst hätte, dass es mich gibt, aber ich habe auch Angst davor, dass er wütend wird...vielleicht will er ja überhaupt kein Kind....", sagte Tyler, der mit dieser Sache wirklich völlig überfordert war. Schließlich entschied er sich dazu, erstmal die Versammlung abzuwarten. Währendessen würde er sich überlegen, ob er es ihm heute sagen würde, oder ob er bis zum Nächsten Mal warten würde. Schließlich gingen er und Robby wieder rein und setzten sich auch in den Besprechungsraum.Jesus, Vane und Leah, waren schon hier. Kurz nach Tyler und Robby kam auch Diego, der sich aber nicht setzte, sondern sich an eine der Wände lehnte und mit einem Fuß an der Wand anstützte. Das verstärkte irgendwie noch das Bild des Cowboys. Tyler wusste ja nun, dass Diego sein Onkel war und war froh, dass er Robby und nun auch eine Familie hatte. Nach einer Weile kamen immer mehr Leute, bis der Raum voll war. Es wurde recht eng und einige mussten stehen bleiben. Schließlich stand auch Jesus auf und als er das tat, wurden die Leute still, um zu hören, was er zu sagen hatte.
(Ich schreib morgen früh weiter...)
@Robby
@Paul Rovia (Jesus)

Robby hatte wirklich gut geschlafen in dieser Nacht. Als er langsam aufwachte, blinzelte er ein paar Mal verschlafen, bevor sein Blick zu Tyler neben sich wanderte. Für einen kurzen Moment musste er sich erst etwas orientieren. Kein kalter Beton,kein unbequemes Krankenhausbett, keine Gitter, keine Feinde und auch kein unbequemer Stuhl auf der Krankenstation, auf dem er ja zeitweise in den letzten Tagen oft gesessen hatte. Und vor allem kein Cyle. Der hatte Tyler gequält und schwer verletzt. Dafür hatte Typ dann ordentlich was einstecken müssen aber auch Robby hatte etwas abgekriegt als er sich mit dem angelegt hatte.
Jetzt waren Tyler und er wieder hier in Hilltop in ihrem eigenen gemütlichen Bett,in Sicherheit. Jedenfalls vorerst. Wer weiß was noch alles auf sie zukommen wird.
Als Tyler ihn küsste und leise"Guten Morgen" sagte, lächelte Robby noch halb verschlafen und erwiderte den Kuss kurz.
"Morgen…", murmelte er noch leicht verschlafen und rieb sich mit einer Hand über die Augen. "Ja… hab gut geschlafen."
Er ließ den Kopf wieder ins Kissen sinken und rückte etwas näher zu Tyler. Nach allem, was passiert war, fühlte sich das hier fast unwirklich an im Moment.
Als sie später bei Harlan waren, wurde Robby deutlich aufmerksamer. Während der Arzt die Verbände abnahm und sich jede Naht ansah, stand Robby daneben und beobachtete alles ziemlich genau. Auch wenn er versuchte locker zu wirken, konnte man merken, dass er angespannt war. Tyler hatte verdammt viel durchgemacht und Robby wollte auf keinen Fall, dass sich irgendwas entzündete oder wieder aufriss.
Als Harlan schließlich meinte, dass alles gut aussah, atmete Robby leise durch.
"Zum Glück.." sagte er dann mit einem kleinen schiefen Grinsen zu Tyler, was typisch für Robby war.
Als der Arzt Tyler dann nochmal ermahnte, sich zu schonen, verschränkte Robby kurz die Arme und sah seinen Freund mit hochgezogener Augenbraue an.
"Du hast es gehört." , meinte er.
Ein kleines Grinsen huschte wieder über sein Gesicht.
"Ich pass’ da schon mit drauf auf."
Beim Frühstück in der Küche war Robby deutlich entspannter. Er setzte sich mit Tyler hin, belegte sich ein Sandwich und biss hungrig hinein.
Während Tyler sich entschuldigte, dass er erstmal nichts helfen konnte, schnaubte Robby leise.
"Als ob irgendwer erwartet, dass du jetzt schon wieder rumrennst,trainierst und arbeitest und so.." sagte er und nahm einen Schluck Tee.
Offenbar sah auch Jesus das so da er abwinkte und meinte dass es ok sei und er erst gesund werden sollte.
Tyler und er gingen dann nochmal ins Freie vor der Versammlung. Draußen lehnte Robby locker an den Zaun an. Hinter ihm grasten dort die Pferde und andere Tiere. Er beobachtete die Umgebung. Als Tyler über Daryl sprach, folgte Robbys Blick automatisch dem Biker, der sein Motorad vor dem Tor abstellte.
Er kannte Daryl nicht besonders gut, aber er wirkte ein wenig einschüchternd auf Robby. Vielleicht war er aber gar nicht so. Das wusste Robby noch nicht.
Als Tyler von seinen Sorgen erzählte, sah Robby ihn kurz an. Man merkte ihm an, dass er darüber nachdachte.
"Ganz ehrlich?" sagte er schließlich und kratzte sich kurz am Hinterkopf. "Ich glaub’ nicht, dass er ausflippt."
Er zuckte leicht mit den Schultern.
"Du bist nicht schuld daran, dass er nichts weiß von dir."
Dann stieß er Tyler leicht mit der Schulter an.
"Und außerdem… wenn er doch blöd reagiert… dann ist er halt nicht wert dein Vater zu sein. Ich hatte oder habe auch einen Vater, mit dem es alles andere als einfach war oder ist. Es wird alles gut werden und wenn nicht, dann schafft man das auch irgendwie damit klarzukommen."
Erneut erschien dieses kleine, schiefe Grinsen erschien auf seinem Gesicht.
"Du hast ja immer noch mich, Diego,Jesus und all die anderen, sollte das nicht so verlaufen mit ihm wie es sollte. Sag es ihm wenn er zurückkommt in einigen Tagen sobald sich eine gute Gelegenheit ergibt."
Als sie dann etwas später im Besprechungsraum saßen und immer mehr Leute hereinkamen, wurde es ziemlich voll. Robby rutschte etwas auf seinem Stuhl herum und ließ seinen Blick durch den Raum wandern. Schließlich blieb sein Blick wieder bei Tyler hängen.
Unauffällig stupste er ihn leicht mit dem Knie an.
"Nicht so viel nachdenken." flüsterte er leise da er sah wie sehr seinen Freund das mit Daryl und sicher auch mit Diego beschäftigt. Das war alles neu für ihn..
Dann lehnte er sich etwas zurück, während vorne Jesus aufstand und der Raum langsam still wurde. Robby verschränkte locker die Arme und wartete, was jetzt kommen würde und was Jesus alles zu sagen hatte.
@Tyler Dixon

Auf dem Weg zur Krankenstation merkte Victor, was für starke Schmerzen sein Freund hatte und machte sich große Sorgen um ihn. Auf der Krankenstation angekommen, sah Harlan nach Benjis Verletzungen und teilte ihm mit, dass er sich schonen musste und sich nicht viel bewegen durfte. In den nächsten Tagen sollte Benji das Bett auch nicht oft verlassen. Als Harlan aber meinte, dass Benji nicht auf der Krankenstation bleiben musste, solange er sich an die verordnete Bettruhe hielt. Victor würde sich also von nun an sein kleines Zimmer mit Benji teilen und das tat er nur zu gerne, denn er war glücklich darüber, dass er Benji wieder bei sich hatte. Benji bekam auch starke Schmerzmittel, wobei Harlan Benji auch darauf hinwies, dass das Mittel schläfrig machen konnte, aber da Benji sich ohnehin ausruhen sollte, war das nicht so schlimm.
Als die Behandlung beendet war, brachte Victor seinen Freund auf sein Zimmer. Das dauerte eine ganze Weile, da Victors Zimmer unter dem Dach war und sie daher nach ganz oben mussten. Benji musste auf dem Weg immer wieder Pausen machen und Victor stützte ihn, so gut er konnte. Nach einiger Zeit erreichten sie endlich das Zimmer. Victor half Benji beim Ausziehen und als Benji im Bett lag und sich ausruhen konnte, machte sich Victor nochmal auf den Weg nach unten, um Klamotten für Benji zu besorgen und er wollte auch noch etwas zu essen machen. Er entschied sich für Pancakes und kehrte nach einer Weile mit den Klamotten und den frischen, noch warmen Pancakes auf das Zimmer zurück. Die Pancakes aßen sie gemeinsam und die Dosen würde Victor morgen wieder mit nach unten nehmen und spülen. Nachdem sie gegessen hatten, musste Benji zur Toilette, wobei Victor ihm half. Der Weg war zwar nicht weit, aber Benji war entkräftet und durfte zudem sein Knie auch nicht belasten, also konnnte er sich nur humpelnd fortbewegen und überhaupt hier rauf zu kommen, hatte Benji viel Kraft gekostet. Als Benji auf der Toilette fertig war, brachte Victor ihn wieder ins Bett. Er machte sich dann auch rasch im Bad fertig für die Nacht und legte sich zu seinem Freund. Benji kuschelte sich an ihn und Victor passte auf, nicht an die verletzte Schulter zu kommen. Sie küssten sich noch einige Male, ehe sie sich eine gute Nacht wünschten und die Augen zumachten.
Am nächsten Morgen schlief Victor, Bis sich die Sonnenstrahlen einen Weg durch die Vorhänge bahnten. Es war noch früh, also mussten sie jetzt noch nicht aufstehen. Als Victor merkte, dass auch Benji schon wach war, lächelte er und küsste seinen Freund sanft. "Guten Morgen...hast du gut geschlafen...?", fragte er und kuschelte mit Benji. "Ich hab sehr gut geschlafen...Ich bin so froh, dass du wieder bei mir bist.....", sagte er und küsste Benji nochmal. Nach einer Weile klopfte es an der Tür und als Victor das okay gegeben hatte, trat Harlan ins Zimmer. Er hatte einen Arztkoffer bei sich und wollte mal nach Benji sehen. "Okay, dann geh ich solange rüber ins Bad und schau dann, dass ich was zum Frühstücken auftreibe....", sagte er, woraufhin Harlan meinte, dass das nicht nötig sei, da Charlotte gerade dabei war, das Frühstück zu machen und es dann bringen würde. "Ähm.....okay....", sagte Victor und ging dann rüber ins Bad. Als er wiederkam, war Harlan gerade fertig mit der Untersuchung. "Was ist mit der Versammlung...?", fragte Victor, doch Harlan schüttelte den Kopf. "Es ist besser, wenn Benji hierbleibt....wenn er zu oft, die Treppe hoch und runterläuft, ist das nicht gut für sein Knie...Ich werde bei Jesus bescheid sagen....Victor, du solltest auch hierbleiben, da Benji dich braucht...Ich komme später nochmal und erzähle euch, was auf der Versammlung besprochen wurde. Als Benji dann meinte, dass er sich doch vorstellen sollte, schüttelte Harlan erneut den Kopf. "Das kannst du auch noch machen, wenn du wieder gesund bist..."; sagte Harnal und verließ dann das Zimmer wieder. Da Benji nun auch mal ins Bad musste, half Victor ihm wieder dabei.
Als sie wieder ins Zimmer kamen, war Charlotte offenbar schon da gewesen, denn auf dem kleinen Schreibtisch in der Ecke, standen 2 Tabletts mit Frühstück. Es gab auch eine Kanne mit heißem Früchtetee. Victor musste ja seinen Magen noch schonen und hatte daher auch noch etwas von seinen Pancakes übrig. Viel hatte er davon nicht gegessen, da er beim Essen gemerkt hatte, dass sein Magen sowas wohl noch nicht vertrug. Sein Fühstück bestand daher aus einer Schale Haferbrei mit etwas Obst und einer Scheibe Weißbrot mit etwas Fruchtaufstrich. "Benji hatte ebenfalls Brot und dazu Rührei und Speck. "Dann guten Hunger..", lächelte Victor und stahl sich von Benji noch einen Kuss, ehe er das Tablett seines Freundes auf dem Nachttisch stellte damit Benji im Bett frühstücken konnte.
@Benji

Benji hatte den Weg zur Krankenstation kaum richtig wahrgenommen. Die Schmerzen in seiner Schulter und besonders in seinem Knie spürte er bei jeder Bewegung, und ohne Victor hätte er es vermutlich gar nicht erst dorthin geschafft. Immer mal wieder musste er stehen bleiben, tief durchatmen und sich an seinem Freund festhalten. Dass Victor ihn so selbstverständlich stützte und sich um ihn kümmerte, beruhigte ihn jedoch ein wenig.
Als Harlan schließlich seine Verletzungen untersuchte, verzog Benji mehrfach das Gesicht vor Schmerz, versuchte aber tapfer stillzuhalten. Als der Mann erklärte, dass er sich unbedingt schonen und möglichst im Bett bleiben musste, nickte Benji nur. Es war ihm ohnehin klar gewesen, dass er so schnell nicht wieder herumrennen würde. Gleichzeitig war er erleichtert, als Harlan meinte, dass er nicht auf der Krankenstation bleiben musste.
Der Gedanke, bei Victor im Zimmer zu sein, fühlte sich deutlich besser an.
Der Weg nach oben zu Victors Zimmer war allerdings eine echte Herausforderung. Die Treppen schienen endlos zu sein. Benji musste mehrmals anhalten, sich an der Wand oder an Victor festhalten und versuchte dabei, sein verletztes Knie möglichst nicht zu belasten. Sein Atem ging schwer und er spürte, wie viel Kraft ihn allein dieser Weg kostete.
Als sie schließlich das kleine Zimmer unter dem Dach erreichten, war Benji völlig erschöpft.
Dankbar ließ er sich von Victor helfen, sich auszuziehen, und legte sich dann schließlich vorsichtig ins Bett. Allein die Tatsache, endlich wieder liegen zu können, ließ ihn erleichtert aufatmen. Während Victor noch einmal nach unten ging, um Kleidung und etwas zu essen zu holen, blieb Benji liegen und schloss für einen Moment die Augen. Die Schmerzmittel begannen langsam zu wirken und machten ihn etwas schläfrig.
Als Victor zurückkam und den Duft von frischen Pancakes mitbrachte, musste Benji trotz der Schmerzen leicht lächeln. Gemeinsam aßen sie, und auch wenn Benji merkte, dass sein Körper erschöpft war, tat es gut, einfach mit Victor zusammen zu essen.
Der kurze Weg zur Toilette danach wurde allerdings wieder zu einer kleinen Herausforderung. Benji musste sich stark auf Victor stützen und humpelte langsam vorwärts. Ohne Hilfe hätte er diesen Weg vermutlich auch nicht geschafft. Als er schließlich wieder im Bett lag, war er froh, dass der Tag langsam zu Ende ging.
Als Victor sich später zu ihm legte, rückte Benji vorsichtig näher an ihn heran. Er achtete darauf, seine verletzte Schulter nicht zu sehr zu bewegen. Die Nähe seines Freundes gab ihm Sicherheit, und als sie sich noch ein paar Mal küssten, entspannte er sich richtig.
Nahe bei Victor schlief Benji schließlich ein.
Am nächsten Morgen wurde er langsam wach, als die ersten Sonnenstrahlen durch die Vorhänge ins Zimmer fielen. Für einen Moment blieb er einfach still liegen und genoss die Ruhe. Die Schmerzen waren noch da, aber durch die Medikamente waren sie erträglicher.
Als Victor sich bewegte und ihn sanft küsste, lächelte Benji müde.
"Guten Morgen…" murmelte er leise.
"Ich habe… ganz gut geschlafen. Es war okay." sagte er ehrlich und strich Victor leicht über den Arm. "Die Schmerzen sind noch da… aber es geht."
Als Victor meinte, wie froh er war, dass Benji wieder bei ihm war, lächelte dieser sanft und erwiderte den Kuss. Auch Benji war froh darüber. Nach allem, was passiert war, fühlte es sich einfach richtig gut an, hier bei ihm zu sein.
Das Klopfen an der Tür ließ ihn kurz aufsehen. Als Harlan hereinkam und die Untersuchung begann, blieb Benji ruhig liegen. Zwar verzog er bei einigen Bewegungen wieder leicht das Gesicht, doch er hielt durch.
Als Harlan schließlich erklärte, dass er nicht zur Versammlung gehen sollte, war Benji zunächst etwas unsicher.
"Ich… könnte mich zumindest kurz vorstellen…" meinte er leise.
Doch als Harlan erneut den Kopf schüttelte und erklärte, dass das auch warten konnte, gab Benji schließlich nach. Vermutlich hatte der Mann recht.
Nachdem Harlan gegangen war, musste Benji erneut ins Bad. Der kurze Weg fühlte sich wieder viel länger an, als er eigentlich war, doch mit Victors Hilfe schaffte er es schließlich.
Als sie zurück ins Zimmer kamen und die Tabletts mit Frühstück entdeckten, hob Benji überrascht die Augenbrauen.
"Da war wohl schon jemand hier." meinte er leicht schmunzelnd.
Der Duft von Rührei und Speck ließ ihn tatsächlich merken, wie hungrig er war. Als Victor ihm das Tablett auf den Nachttisch stellte, sah Benji ihn dankbar an.
"Danke… für alles." sagte er leise.
Bevor er zu essen begann, griff er kurz nach Victors Hand und zog ihn ein Stück näher, um ihm einen sanften Kuss zu geben.
Erst danach griff Benji zur Gabel und begann langsam zu frühstücken. Trotz der Schmerzen fühlte er sich ganz gut, war recht zufrieden und hatte auch keine Angst mehr oder zumindest weniger. Er fühlte sich hier sicher an diesem Ort was wohl hauptsächlich daran lag das Victor jetzt wieder bei ihm war.
@Victor Salazar

Joel schlief in dieser Nach ziemlich unruhig, denn immer wieder träumte er von Jax und davon, wie Jax von Cyle gefoltert wurde. Dadurch wurde er in der Nacht immer wieder wach. Auch Malcolm schien unruhig zu schlafen, Erst in den frühen Morgenstunden fanden die beiden endlich ruhigeren Schlaf. Das führte dazu, dass sie gerade noch rechtzeitig wach wurden, um die Versammlung nicht zu verpassen. Als Joel auf die Uhr sah, erschrak er sich leicht und weckte auch Malcolm, den er küsste und ihm sagte, dass es schon 11 Uhr war und sie aufstehen mussten, wenn sie noch in Ruhe frühstücken wollten. Nachdem Joel seinen Freund nochmal geküsst hatte, stand er auf und zog sich an. Anschließend verschwand er im Bad, um sich zu waschen und die Haare zu kämmen. Als er fertig war, tat das auch Malcolm. Während Malcolm im Bad war, versorgte Joel seine Katze July mit Futter und Wasser und gab auch Malcolms Papagei Blue frisches Wasser und geschnittenes Obst, sowie ein paar Nüsse.
Als Malcolm dann auch fertig war, gingen sie rüber ins Haus. Normalerweise machten sie sich ihr Frühstück im Wohnmobil, doch da sie so spät dran waren, wollte Joel das Frühstück heute mal ins Haus verlegen, damit sie nichts verpassten. In der Küche kam ihnen Jesus entgegen, der Joel und Malcolm grüßte und ihnen sagte, dass er nochmal versuchen wollte, Jax zu erreichen. Joel hoffte sehr, dass er dabei Glück haben würde. Gerade als Jesus geragnen war und Joel eine Pfanne aus dem Schrank geholt hatte, kam auch Peter, der nach Jesus fragte, aber dann von selbst darauf kam, dass Jesus im Funkraum war. Er meinte, er würde ihm helfen und lief dann auch nach oben. Joel hatte Peters Blick bemerkt und fragte Malcolm, ob er Peters Blick auch bemerkt hatte. Als Malcolm nickte, packte Joel die Pfanne wieder weg und machte ganz schnell zwei Sandwiches. Das für Malcolm belegte er mit Schinken und Salat und sein eigenes mit hartgekochten Eiern und auch Salat. Da Malcolm das Verhalten von Peter auch merkwürdig vorkam, beschlossen sie ihm zu folgen. Sie aßen rasch ihre Sandwiches, während sie nach oben gingen.
Oben angekommen, hörten sie die Stimmen von Peter und Jesus. Es hörte sich so an, als würde Peter Jesus bedrängen. Es fiel auch der Spruch, dass Jax nicht zurückkommen würde. Joel und Malcolm fackelten daher nicht lange und machten einfach die Klapptür auf. "Was ist hier los...?", fragte Joel und kletterte nach oben,Malcolm direkt hinter ihm. Auf seine Frage bekam er allerdings keine Antwort. Peter sah ihn und Malcolm an und verließ dann den Dachboden. "Ist alles okay...?", fragte Joel dann an Jesus gewandt, der nickte und den beiden sagte, dass er ihnen später sagen würde, was gewesen war. Dann verließ auch er den Dachboden. Joel und Malcolm sahen sich kurz ratlos an und folgten Jesus dann. Als sie im Besprechungsraum ankamen, saß Jesus schon am Tisch. Auch Vane und Leah waren schon hier. Joel und Malcolm setzten sich in die vorderste Reihe und Joel fragte sich, was Peter hemacht hatte, denn Peter hatte ja regelrecht die Flucht ergriffen und Jesus wirkte irgendwie genervt.
Nach einer Weile kamen auch die anderen Leute und der Raum wurde immer voller. Am Ende mussten einige auch stehen, weil es keine Sitzplätze mehr gab. Harlan sprach noch kurz mit Jesus. Joel hörte, dass Benji nicht an der Versammlung teilnehmen konnte und Victor sich um ihn kümmerte. War auch verständlich, denn schließlich war Benji schwer verletzt. Joel sah sich um und entdeckte Tyler und Robby, die noch Sitzplätze abbekommen haben, denn Joel war sich nicht sicher, ob man mit den Verletzungen, die Tyler hatte, lange stehen konnte. Das würde im Rücken doch sicher anfangen zu ziehen und Tyler hatte sicher ohnehin schon genug Schmerzen von seinen Verletzungen. Als Jesus aufstand, wurde es ruhig in dem Raum und die Leute richteten ihren Blick auf Jesus, der sich jetzt bei der Versammlung so gab, wie immer. Joel wusste, wie es in Jesus aussah, doch natürlich durfte Jesus das als Anführer nicht so zeigen. Auch Joel sah zu Jesus, der nun die Versammlung eröffnete und anfing zu sprechen.
@Malcolm Whitly
@Paul Rovia (Jesus)
RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 12.03.2026 12:55von Malcolm Whitly •
| 310 Beiträge
Malcolm hatte in dieser Nacht kaum besser geschlafen als Joel. Immer wieder war er wach geworden und hatte gespürt, wie unruhig Joel neben ihm war. Malcolm konnte sich denken, dass er schlecht träumte und wovon seine Träume handelten,von Jax.
Der Gedanke lag wie ein Schatten hier über Hilltop für die meisten.. Und auch Malcolm selbst ging es immer wieder durch den Kopf das Jax nicht hier war,
Als Joel ihn schließlich weckte, war er deshalb ohnehin schon in einem leichten Schlaf gewesen.
Der Kuss machte ihn beinahe richtig wach.
"11?…" murmelte Malcolm noch verschlafen. Als sein Blick auf die Uhr fiel, wurde er jedoch sofort richtig wach.
Er setzte sich auf, fuhr sich mit der Hand durchs Gesicht und erwiderte Joels zweiten Kuss kurz, bevor dieser schon aufstand. Malcolm blieb noch einen Moment sitzen, ehe er ebenfalls aus dem Bett kletterte und sich anzog. Während Joel im Bad war, streckte Malcolm sich einmal, um die Müdigkeit aus den Knochen zu bekommen.
Als Joel fertig war, verschwand Malcolm selbst im Bad. Kaltes Wasser im Gesicht half zumindest ein bisschen. Er kämmte sich die Haare grob nach hinten und musterte sein Spiegelbild kurz.
Nicht viel Schlaf hatte er bekommen, aber war klar genug im Kopf um zu der Versammlung zu gehen.
Als er wieder herauskam, hörte er July schon fressen und Blue knabberte an einem Stück Obst.. Joel hatte sich bereits um beide Tiere gekümmert.
"Danke" sagte Malcolm ruhig und griff nach seiner Jacke.
Gemeinsam gingen sie dann rüber ins Haus. Dass Joel das Frühstück heute in die Küche verlegen wollte, war eine gute Idee, sie waren ja schon spät genug dran
In der Küche trafen sie auf Jesus. Malcolm nickte ihm zur Begrüßung zu und hörte aufmerksam zu, als Jesus sagte, dass er noch einmal versuchen wollte, Jax über Funk zu erreichen. Malcolm hoffte wirklich, dass es klappte.
Dann kam Peter.
Malcolm bemerkte ihn sofort. Früher hatte er als Profiler beim NYPD gearbeitet, und auch wenn dieses Leben vorbei war, hatte er sich den Blick für Menschen nie wirklich abgewöhnt.
Peter fragte nach Jesus… und beantwortete die Frage im selben Moment selbst.
Sein Blick wanderte kurz durch den Raum. Dann ging er nach oben.
Malcolm sah ihm einen Moment nach.
Joel sprach genau das aus, was Malcolm auch aufgefallen war.
Malcolm nickte leicht.
"Ja, hab ich."
Während Joel die Pfanne wieder wegstellte und stattdessen schnell zwei Sandwiches machte, lehnte Malcolm sich leicht an die Arbeitsfläche.
"Der wirkte… komisch." , meinte er leise. "Als hätte er irgendwas vor .. Ich meine mehr als nur helfen mit dem Funkgerät oder was auch immer er meinte."
Er nahm das Sandwich entgegen, das Joel ihm reichte, und folgte ihm nach oben. Während sie die Treppe hochgingen, biss Malcolm ein Stück ab.
Oben hörten sie Stimmen.
Malcolm blieb kurz stehen und lauschte. Peters Tonfall war angespannt und irgendwie drängend.
Dann fiel der Satz, dass Jax nicht zurückkommen würde.
Malcolm spannte sich bei den Worten etwas an.
Joel öffnete die Klapptür ohne zu zögern, und Malcolm kletterte direkt hinter ihm hinauf.
Sein Blick ging zuerst zu Peter, dann zu Jesus.
Die Stimmung im Raum zwischen den beiden war eindeutig angespannt.
Peter sah sie an und verließ ohne ein Wort den Dachboden.
Malcolm sah ihm kurz nach. Das war eine ziemlich schnelle Flucht gewesen, was verdächtig wirkte.
Als Joel Jesus fragte, ob alles okay sei, richtete Malcolm seinen Blick ebenfalls auf seinen Zwillingsbruder. Jesus wirkte äußerlich ruhig, aber Malcolm bemerkte die leichte Anspannung in seinem Gesicht.
Als Jesus sagte, er würde später erklären, was passiert war, nickte Malcolm nur.
"Alles klar."
Sie folgten ihm dann nach unten in den Besprechungsraum.
Der Raum war schon gut gefüllt. Malcolm setzte sich neben Joel in die vorderste Reihe und ließ seinen Blick kurz durch den Raum schweifen. Auch das war eine alte Gewohnheit, die er nie ganz abgelegt hatte, was auch gut so war.
Vane und Leah waren bereits da.
Nach und nach kamen immer mehr Leute dazu, bis schließlich sogar einige stehen mussten.
Malcolm bemerkte Tyler und Robby ein paar Reihen weiter. Zum Glück hatten sie noch Plätze bekommen, mit den Verletzungen, die Tyler hatte, wäre längeres Stehen wahrscheinlich ziemlich unangenehm geworden.
Schließlich stand Jesus auf. Im Raum wurde es sofort ruhiger.
Malcolm richtete sich ein wenig auf und verschränkte locker die Hände auf seinem Schoß.
Äußerlich wirkte Jesus wie immer ruhig und kontrolliert, eben wie der Anführer von Hilltop so wie es sein sollte.
Doch Malcolm wusste, dass es ihm nicht gut geht und erinnerte sich noch gut an die Szene auf dem Dachboden kurz vorher und an Peters Worte.
Sein Blick wanderte kurz durch den Raum um zu sehen ob Peter hier war. Der Junge wirkte eher unscheinbar und wie ein Nerd,war auch noch recht jung,nach Malcolms Einschätzung nach zwischen 19 und 22 Jahren alt, aber sein Gefühl sagte ihm, dass der Kerl auch zur Gefahr werden konnte.
Etwas an der ganzen Sache fühlte sich nicht richtig an. Malcolms Instinkt, der ihn früher in seinem Job selten im Stich gelassen hatte, meldete sich ziemlich deutlich.
Dann sah er wieder nach vorne zu Jesus und wartete ab was er zu sagen hatte.
@Joel Smith
RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 13.03.2026 00:35von Daryl Dixon •
| 1.554 Beiträge
Als Daryl am Abend schlafen ging, lag er noch eine Weile wach und machte sich Gedanken. Diese Gemeinschaft, die in einem Gefängnis hauste, unterdrückte kleinere Gemeinschaften und zwang die Gemeinschaften einen Teil ihrer Ernten abzugeben. Bisher schienen sie nur Gemeinschaften zu erpressen, die im näheren Umkreis des Gefängnisses waren. Um einen Arzt zu finden, waren sie sehr weit gefahren. Daryl konnte sich denken, dass der Anführer des Gefängnisses ein sehr dringendes Anliegen hatte, um so weit weg einen Arzt zu finden. War fraglich, ob er Jax dann wieder gehen lassen würde, wenn Jax ihn geheilt hatte. Daryl hatte Jax noch nicht kennengelernt, aber er hatte von den Leuten in Hilltop erfahren, dass er Fachwissen auf mehreren Gebieten, sowie die Chirurgie beherrschte. Damit war Jax in der jetzigen Zeit ein unheimlich wertvoller Mensch und das konnte noch ziemlichen Ärger geben, wenn fremde, unfreundliche Gemeinschaften davon erfahren würden. Im Moment war Jax ja unglücklicherweise in den Händen einer feindlichen Gemeinschaft und so, wie Daryl mitbekommen hatte, hatte Jax selbst mit einer Erpressung dafür gesorgt, dass seine Familie und Freunde wieder frei gelassen wurden. Den Preis dafür bezahlte Jax, indem er allein bei dieser Gemeinschaft geblieben war. Wenn Jax wirklich keinen Weg fand, um von selbst wieder nach Hause zu kommen, würden sie sich etwas überlegen müssen, um dieses Gefängnis zu finden. Mit diesen Gedanken schlief Daryl irgendwann ein.
Am nächsten Morgen wurde er von der Sonne geweckt. Er stand auf, benutzte das Bad und nahm sich dann seine Armbrust. Ohne die machte er keinen Schritt. Auch wenn es hier in Hilltop sicher war, konnte man ja nie wissen, was im Laufe des Tages passierte. Er sah Diego, der sich gerade auf den Weg nach draußen machte. Diego bemerkte Daryl und nickte ihm zu. Daryl tat es ebenso. Sie würden sich später noch unterhalten. Daryl machte sich auf den Weg zur Küche, um sich etwas zum Frühstücken zu machen, was dann Julia übernahm. Sie machte ihm ein Schinkensandwich, das er dankend annahm und hineinbiss. Jesus war schon fertig und wollte nochmal vor der Versammlung in den Funkraum. Daryl merkte, dass Jesus ziemlich müde aussah, woraus er schloss, dass er schlecht geschlafen hatte. Als er ihn darauf ansprach, bekam er allerdings keine Antwort. Daryl fand das nicht schlimm und aß sein Sandwich weiter. Als er es aufgegessen hatte, bedankte er sich nochmal bei Julia und ging dann nochmal raus. Da er nach der Versammlung wieder nach Alexandria fahren würde, brachte er schonmal sein Bike bis zum Tor. Dabei entging ihm nicht, dass er von 2 Jugendlichen beobachtet wurde. Er störte sich allerdings nicht weiter daran und ging dann wieder ins Haus. Der Raum, in dem die Besprechung stattfand, füllte sich allmählich. Auch Diego war inzwischen zurück und hatte sich gegen eine Wand gelehnt. Daryl ging zu ihm und stellte sich neben ihn. Julia hatte zum Glück einen Sitzplatz. dafür hatte Diego gesogt,
Als Jesus aufstand, wurde es still. Daryl beobachtete die Leute aufmerksam. Seine Armbrust lehnte neben ihm an der Wand. Einige Leute sahen ihn immernoch argwöhnisch an, obwohl er schon seit einigen Tagen hier war. Er fand es aber nicht schlimm, denn schließlich traute auch er hier derzeit nur sehr wenigen. Als Jesus dann die Versammlung eröffnete und anfing zu reden hörte er ihm aufmerksam zu, aber Daryl war auch ein guter Menschenkenner und er merkte, dass Jesus versuchte stark zu sein, obwohl es ihm nicht gut ging und es ihm daher schwer fiel, aber er zwang sich stark zu sein. Das war wohl die Bürde, die Anführer zu tragen hatten. Stark sein zu müssen, auhc wenn es schwer fällt.
@Paul Rovia (Jesus)
@Ellie

Die Nacht war gut gewesen. Die Betten hier in Hilltop waren ebenso gemütlich, wie im Moonlight, aber vor allem schlief Vane gut, wenn Leah neben ihm lag. Am nächsten Morgen standen sie früh genug auf, denn sie wollten in Ruhe frühstücken und vor der Versammlung auch nochmal nach ihren Pferden sehen. Auf dem Weg zur Küche trafen die Beiden auf Diego der sie mit einem Kopfnicken grüßte und dann nach draußen verschwand. Als sie in der Küche ankamen, war dort Julia, die einen Tee trank. Vane und Leah machten sich etwas Rührei und ein paar Pancakes. Gerade, als die Pancakes fertig waren, kam auch Jesus, der ziemlich müde aussah. Vane schloss daraus, dass er schlecht geschlafen hatte. Da er und Leah ein wenig zuviel Teig gemacht hatten und daher nun ein paar Pancakes zuviel hatten, gaben sie Jesus auch welche. Julia hatte schon gefrühstückt und teilte Jesus mit, dass Diego draußen noch seine Runde drehte, bevor die Versammlung begann. Das traf sich gut, denn so konnten Vane und Leah nach dem Frühstück nach ihren Pferden sehen, ohne sich vor Diegos Hengst hüten zu müssen.
Als sie mit dem Frühstück fertig waren, spülten sie das Geschirr und räumten auf. Jesus war nochmal nach oben zum Funkraum gegangen. Er wollte nochmal versuchen Jax zu erreichen. Vane und Leah wünschten ihm dabei viel Glück. Auch wenn Vane Jesus noch nicht lange kannte, merkte er ihm an, dass ihn das sehr belastete, dass Jax dort geblieben war, um Jesus und den anderen, die Flucht zu ermöglichen. Vane und Leah machten sich dann auf den Weg zum Pferdestall. Als sie dort ankamen, standen Tony und Bella auf der Weide und grasten. Als Vane das Gattertor öffnete, hoben die Pferde die Köpfe und kamen zu ihnen. "Na, ihr beiden....euch scheint es ja sehr gut zu gehen...", sagte Vane und nickte, als Leah meinte, dass sie sich hier schon gut eingelebt hatten, nickte Vane. "Ja, sie scheinen sich hier wohl zu fühlen....Das ist gut, da wir ja jetzt öfter mal hier sein werden..", sagte Vane und entdeckte vor dem Zaun einen Eimer mit Möhren. Dort holte er zwei heraus und gab Leah eine. Er gab Tony seine Möhre und Leah fütterte Bella mit ihrer. Danach verließen sie die Weide wieder und machten auch das Tor zu, da es langsam Zeit für die Versammlung wurde. Als sie wieder auf dem Weg zum Haus waren,. kam auch Diego wieder zurück, der seinen Hengst zur Weide brachte und dann auch zur Versammlung kommen würde.
Als Vane und Leah das Haus betraten, kam Jesus gerade von oben. Seinem Gesichtsausdruck nach zu urteilen, schien er bei dem Versuch Jax zu erreichen leider keinen Erfolg gehabt zu haben. Vane fand das sehr schade und hoffte, dass es beim nächsten Mal klappen würde. Vane und Leah setzten sich zu Julia in die erste Reihe. Nach und nach füllte sich dann der Raum. Als Tyler und Robby kamen, waren nur noch wenige Sitzplätze frei. Die beiden setzten sich und auch die letzten Sitzplätze waren nur wenig später besetzt. Die restlichen Leute würden stehen müssen. Als Diego reinkam, schaute er, wo Julia war und ging zu ihr. Er lehnte sich dort an die Wand und stützte sich mit einem Bein ab. Daryl stellte sich nur kurze Zeit später neben Diego. Vane beobachtete die Beiden ein wenig und man merkte schon, dass die völlig verschieden waren, auch wenn sie, abgesehen von den Klamotten fast gleich aussahen.
Als alle da waren und Jesus aufstand, wurde es ruhig im Raum und die Leute wandten sich Jesus zu. Vane blieb voerst noch sitzen und würde sich dann bei den Leuten vorstellen, wenn Jesus mit seiner Ansprache fertig war.
@Leah Rovia
@Paul Rovia (Jesus)

Ellie stand nicht weit von einem der Fenster entfernt und lehnte mit dem Arm auf einem der Tische. Von dort aus konnte sie den ganzen Raum überblicken. Ihre Haltung war aufmerksam. Während nach und nach immer mehr Leute hereinkamen, wanderte ihr Blick ruhig durch die Reihen.
Als Daryl den Raum betrat, bemerkte sie ihn dann sofort.
Ein kleines, kaum sichtbares Lächeln huschte für einen Moment über ihr Gesicht. Sie kannte ihn inzwischen gut genug, um zu wissen, dass er keinen Schritt ohne seine Armbrust machte. Als er sie neben sich an die Wand lehnte, bestätigte das nur wieder diese Gewohnheit. Für Außenstehende mochte das vielleicht übervorsichtig wirken, aber Ellie verstand es nur zu gut. In dieser Welt war Vorsicht nichts Schlechtes.
Ihr Blick blieb kurz an ihm hängen, als er sich neben Diego stellte. Zwischen den beiden gab es keine große Begrüßung. Ein kurzer Blick oder ein Nicken reichte meistens schon aus.
Als Jesus schließlich aufstand, wurde es im Raum still.
Ellie richtete sich ein wenig auf und ließ ihre Arme wieder sinken. Ihre Aufmerksamkeit lag jetzt vorne im Raum bei dem Anführer. Sie kannte Jesus lange genug, um sofort zu merken, dass etwas nicht stimmte.
Für viele wirkte er vermutlich wie immer, ruhig, gefasst und kontrolliert. Aber Ellie sah die kleinen Dinge, die Müdigkeit in seinen Augen und das er angespannt war. Er hatte kaum geschlafen, das war offensichtlich. Und trotzdem stand er dort vorne als Anführer und begann zu sprechen.
Ihre Stirn legte sich leicht in Falten für einen Moment, während sie ihn beobachtete. Anführer zu sein bedeutete oft stark wirken zu müssen, selbst wenn man sich alles andere als stark fühlte.
Kurz ging ihr Blick noch einmal durch den Raum. Einige der Leute sahen immer noch misstrauisch zu Daryl hinüber, was Ellie nicht entging. Sie konnte es ihnen nicht einmal völlig verübeln. Vertrauen war selten geworden. Aber sie wusste auch, dass sie mit Daryl jemanden auf ihrer Seite hatten, der im Ernstfall mehr wert war als misstrauische Blicke. Dann richtete sie ihre Aufmerksamkeit wieder vollständig auf Jesus.
Ellie hörte aufmerksam zu, sagte aber noch nichts. Ihre Gedanken arbeiteten aber bereits. Die Sache mit Jax, diese feindliche Gemeinschaft in einem Gefängnis und die Tatsache, dass sie jemanden aus Hilltop in ihren Händen hatten, all das konnte noch ernsthaftere Probleme bringen als sie jetzt ohnehin schon hatten. Ellie hatte das Gefühl, dass die Entscheidungen, die hier heute getroffen wurden, für alle Konsequenzen haben könnten und wenn etwas schiefläuft keine wirklich guten.
@Daryl Dixon
@Diego Dixon

RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 16.03.2026 13:02von Paul Rovia (Jesus) •
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Jesus hatte in der Nacht wenigstens ein paar Stunden Schlaf bekommen. Nicht viel, aber genug, um den nächsten Tag zu überstehen.
Nachdem er noch eine Weile im Funkraum gesessen und versucht hatte, Jax über das Funkgerät zu erreichen, war er schließlich in sein Zimmer gegangen. Dort nebenan hatte sein kleiner Sohn Tom geschlafen. Irgendwann in der Nacht war der Junge aufgewacht und hatte geweint.
Jesus hatte sich sofort um ihn gekümmert, ihn beruhigt und wieder ins Bett gebracht. Am Ende war er selbst noch für ein paar Stunden eingeschlafen. Der Schlaf war nicht tief gewesen, aber er hatte ihm zumindest etwas Ruhe gegeben.
Am Morgen war er gemeinsam mit Tom nach unten gegangen.
In der Küche waren bereits Julia, Vane und Leah gewesen. Während Julia ihren Tee trank, hatten Vane und Leah Frühstück gemacht. Tom war noch etwas verschlafen aber beobachtete auch neugierig, was die anderen machten.
Als Vane und Leah ein paar ihrer Pancakes angeboten hatten, weil sie zu viele gemacht hatten, hatte Jesus diese dankbar angenommen,auch für Tom, der sich darüber sichtbar freute.
Nach dem Frühstück hatte Jesus Tom kurz bei Julia,Vane und Leah gelassen und war noch einmal nach oben in den Funkraum gegangen. Ein weiterer Versuch, Jax zu erreichen, bevor die Versammlung begann.
Doch wieder hatte er nur das Rauschen gehört.
Während er noch vor dem Funkgerät gestanden hatte, war plötzlich die Lucke aufgegangen.
Es war Peter.
Schon seine Haltung hatte verraten, dass er nicht aus einem guten Grund hier war. Er hatte Jesus eine Weile schweigend beobachtet.
Dann hatte er gesagt, Jesus sollte endlich damit aufhören und sagte, dass Jax nicht zurückkommen würde.
Der Satz hatte hart geklungen und Jesus war der Meinung das Peter da völlig falsch lag.
Er hatte ruhig widersprochen. Niemand wusste, was in dem Gefängnis gerade passierte. Solange es keine Gewissheit gab, würde er Jax nicht einfach aufgeben.
Doch Peter hatte nur den Kopf geschüttelt.
Er hatte gesagt, dass Jesus sich an eine Hoffnung klammerte, die vielleicht längst vorbei war.
In seiner Stimme war sowas wie Frustration gelegen aber auch etwas Persönliches,das hörte Jesus deutlich heraus.
Die Stimmung war angespannt gewesen.
Bevor das Gespräch eskalieren konnte, öffnete sich die Lucke erneut.
Joel und Malcolm waren da.
Als sie den Funkraum betreten hatten, hatten beide sofort gemerkt, dass etwas nicht stimmte. Joel hatte sich zwischen die beiden gestellt und wollte wissen was hier los ist und ob alles ok ist.
Peter hatte Jesus noch einen kurzen Blick zugeworfen,ein Blick voller Ärger… und etwas anderem, das Jesus nicht ganz einordnen konnte.
Dann war er gegangen.
Jesus hatte Joel und Malcolm kurz gedankt und gemeint, dass er ihnen später alles erzählen würde bevor er das Funkgerät schließlich ausschaltete.
Kurz darauf war er wieder nach unten gegangen mit den beiden.
Der Raum für die Versammlung füllte sich bereits. Die meisten hier wussten ohnehin, warum sie zusammengekommen waren. Was passiert war in dem Gefängnis hatte sich schnell in ganz Hilltop herumgesprochen.
Tom saß inzwischen in seinem Hochstuhl vorne bei Jesus und beschäftigte sich mit einem Spielzeug.
Jesus ließ seinen Blick über die Anwesenden wandern. Es schienen alle dazu sein die teilnehmen sollten. Vane und Leah setzten sich vorne in die erste Reihe zu Julia und ihrem Bruder Harlan. Tyler und Robby fanden ebenfalls noch Plätze. Einige andere mussten bereits stehen.
Er bemerkte Diego, der sich an eine Wand lehnte.
Kurz darauf kam auch Daryl herein und stellte sich neben ihn. Seine Armbrust lehnte neben ihm an der Wand.
Jesus nickte ihm kurz zu.
Dann sah er Ellie, die etwas abseits stand und in der Nähe eines Fensters gegen einen der Tische lehnte und wie so oft aufmerksam alles beobachtete.
Als schließlich alle da waren und die Gespräche verstummten, atmete Jesus einmal ruhig durch.
Er richtete sich auf.
Als er aufstand, wurde es still im Raum.
Alle Blicke richteten sich auf ihn.
Jesus ließ seinen Blick kurz durch die Menge wandern.
"Danke, dass ihr alle gekommen seid." begann er ruhig zu sprechen.
"Die meisten von euch wissen bereits, was passiert ist."
Einige nickten leicht.
"Diese Gruppe aus dem Gefängnis ist hierhergekommen, weil sie einen Chirurgen gesucht haben."
Seine Stimme blieb ruhig, aber ernster.
"Und durch Max… haben sie erfahren, dass Jax einer ist."
Ein leichtes Murmeln ging durch den Raum. Alle wussten es bereits da die meisten ja dabei waren und die,die gerade unterwegs gewesen sind hatten es erzählt bekommen, aber es laut auszusprechen bei einer Besprechung vor allen Bewohnern machte die Sache noch einmal realer für alle.
"Max hat damit geprahlt." fuhr Jesus fort. "Er dachte vermutlich nicht darüber nach, welche Folgen das haben könnte."
Sein Blick wanderte kurz zu Joel.
"Aber dadurch wussten sie, wen sie brauchten."
Er machte eine kurze Pause.
"Als wir fliehen konnten… ist Jax dort geblieben."
Der Raum wurde dann noch stiller.
"Er hat dafür gesorgt, dass wir anderen gehen konnten."
Jesus verschränkte kurz die Hände vor sich.
"Seitdem versuche ich, ihn über Funk zu erreichen. Bisher ohne Erfolg."
Er ließ den Blick noch einmal durch die Menge gehen.
"Wir werden ihn nicht einfach dort lassen."
Die Worte kamen ruhig, aber mit Entschlossenheit.
Dann deutete er leicht nach vorne zu Leah und Vane.
"Bevor wir darüber sprechen, was wir als Nächstes tun… möchte ich euch zwei Leute vorstellen.“
Sein Blick ging zu Vane und Leah.
"Vane und Leah sind vor kurzem hier mit uns angekommen. Einige von euch haben sie vielleicht schon gesehen. Wir werden uns in Zukunft gegenseitig unterstützen und öfter hier in Hilltop unterwegs sein. Leah ist meine Schwester und Vane ist ihr Freund. Sie sind hier immer und jederzeit Willkommen, wenn sie von dem Tor stehen und können ohne meine Zustimmung hereingelassen werden."
Dann sah er wieder in die Runde.
"Und jetzt würde ich gern hören, was ihr denkt wegen der Sache mit Jax. Erst sollten vielleicht seine engsten Angehörigen und Freunde sprechen und dann alle anderen. Wir hören an was jeder zu sagen hat." stellte er gleich mal klar und wandte sich dann zuerst an Joel, da er, wenn er etwas sagen möchte gleich den Anfang machen sollte. Noch würden sie zwar nichts unternehmen, um Jax nachhause zu holen, aber wenn sie es irgendwann mussten, weil Jax nicht zurückkommt, dann mussten sie ja etwas tun, um ihn zu befreien, deswegen wollte Jesus jetzt erstmal erfahren was die Bewohner darüber denken.
@Vane Dixon

Leah saß neben Vane in der ersten Reihe und hatte die Hände locker ineinander verschränkt, der Raum war inzwischen voll geworden. Viele standen an den Wänden oder lehnten an Türrahmen oder Tischen, und über allem lag eine spürbare Anspannung. Es war keine laute, hektische Unruhe, sondern eher eine schwere, nachdenkliche Stimmung, denn alle wussten, dass etwas Ernstes passiert war.
Ihr Blick wanderte kurz durch den Raum.
Sie bemerkte Daryl, der sich neben Diego gestellt hatte, die Armbrust wie selbstverständlich in seiner Nähe. Einige der Leute beobachteten ihn noch immer mit etwas misstrauen, Leah konnte verstehen, warum. Vertrauen brauchte Zeit in der Welt wie sie jetzt war.
Ellie stand etwas abseits und schien wie immer alles genau im Blick zu behalten.
Dann richtete Leah ihre Aufmerksamkeit wieder nach vorne, als Jesus aufstand und zu sprechen begann.
Sie konnte sehen, dass die Nacht für ihn kurz gewesen war. Trotz allem wirkte er gefasst. Nicht unerschütterlich aber entschlossen genug, um vor all diesen Menschen zu stehen,zuv reden und Verantwortung zu tragen als Anführer von Hilltop.
Leah hörte ruhig zu, während er die Ereignisse noch einmal zusammenfasste.
Dass die Gefängnisgruppe nach Hilltop gekommen war, um einen Chirurgen zu finden.
Dass Max unüberlegt damit geprahlt hatte, dass Jax einer war.
Dass genau das der Grund gewesen war, warum Jax nun dort festsaß.
Bei dem Gedanken zog sich in Leah etwas unangenehm zusammen. Sie kannte Jax schon lange und sie wusste genug über ihn, um zu verstehen, wie wertvoll jemand mit seinem Wissen in dieser Welt war. Und genau deshalb machte ihr die Situation Sorgen.
Solche Menschen wurden selten freiwillig wieder gehen gelassen.
Sie fragte sich, wie sehr ihren Bruder diese Situation belastete, besonders nachdem er offenbar die halbe Nacht versucht hatte, Jax über Funk zu erreichen.
Als Jesus schließlich sie und Vane erwähnte und sie der Gemeinschaft offiziell vorstellte, hob Leah leicht den Kopf. Sie schenkte den Anwesenden ein ruhiges, freundliches Nicken, ohne sich groß in den Mittelpunkt zu stellen.
Nachdem Jesus erstmal alles gesagt hatte und Raum für Fragen ließ, blieb Leah zunächst still sitzen. Sie wollte den Leuten hier zuerst zuhören. Es war ihre Gemeinschaft, ihr Zuhause und ihre Sorgen. Anscheinend hatte Joel zuerst das Wort, wenn er etwas sagen wollte.
Doch Leah dachte bereits über das nach, was Jesus gesagt hatte.
Ein feindlicher Anführer, der unbedingt einen Chirurgen brauchte.
Und Jax, der nun genau dort festsaß, wo dieser Kerl war.
Leah tauschte einen kurzen Blick mit Vane.
Ganz gleich, wie diese Versammlung ausgehen und was beschlossen werden würde, sie wusste, dass diese Sache mit Jax noch lange nicht vorbei war und sicher schwer werden würde, nicht nur für Joel und Jesus.
@Vane Dixon
Nachdem sie gefrühstückt hatten, war noch etwas Zeit bis zur Versammlung. Diese wollten Tyler und Robby nutzen, um noch etwas an die frische Luft zu gehen. Später nach der Versammlung würde Tyler sich wohl nochmal etwas hinlegen, denn fit war er ja nicht und das lange Sitzen auf einem Stuhl war zudem eine Belastung für seinen verletzten Rücken. Aber er ging davon aus, dass die Versammlung vielleicht nur eine Stunde dauern würde. So lange konnte er es locker aushalten. Und zum Glück war Sitzen nicht so Anstrengend, wie die ganze Zeit zu stehen. Als so ziemlich alle Bewohner von Hilltop sich im Besprechungsraum eingefunden hatten, stand Jesus von seinem Platz auf. Tyler bemerkte seinen traurigen Blick und konnte es nur zu gut verstehen. Auch ihn würde es zerreißen, wenn man Robby von ihm trennen würde und er nicht wüsste, wie es ihm ging. Genau das war das, was Jesus gerade durchmachte. Jax hatte dafür gesorgt, dass sie freigelassen worden waren und hatte das damit bezahlt, dass er dort zurückgeblieben war. Tyler hoffte, dass Jax es auch noch schaffen würde nach Hause zu kommen.
Nach einigen Minuten erhob sich Jesus und es wurde still. Tyler nahm Robbys Hand und sah zu Jesus, der alle Anwesenden begrüßte und sich bedankte, dass alle gekommen waren. Dann erklärte er, weswegen diese fremde Gruppe hier gewesen war. Dass sie einen Chirurgen gesucht hatten und Max dann seinen eigenen Bruder verraten hatte. Jesus erklärte den Leuten, wie es ihnen gelungen war, dieser Gemeinschaft zu entkommen. Er erzählte, dass sich Jax geopfert hatte, damit sie freigelassen wurden. Er erzählte, dass er versuchte, ihn über Funk zu erreichen, bisher jedoch keinen Erfolg hatte. Er sagte daraufhin auch fest entschlossen, dass sie Jax nicht einfach dort lassen würden. Dann stellte er Vane und Leah vor und stellte auch klar, dass die Beiden hier jederzeit willkommen waren. Tyler dachte sich, dass Vane sicher gleich auch noch sprechen würde, doch erst wollte Jesus wissen, wie die Leute über die Sache mit Jax dachten und fand, dass zuerst die Angehörigen und engsten Freunde von Jax sagen sollten, was sie dachten. Dabei ging Tylers Blick zu Joel, der neben Malcolm saß und still weinte. Als Jesus das Wort an Joel richtete stand Joel auf.
Tyler hörte sich an, was Joel zu sagen hatte. Joel sagte fest entschlossen, dass er seinen Bruder wiederhaben wollte und alles dafür tun würde, um ihn aus diesem Gefängnis zu befreien. Der Meinung war auch Tyler, aber er war sich nicht sicher, wie die Leute darüber dachten, denn er kannte die Meisten noch nicht gut genug. Dafür war er noch nicht lang genug hier, aber er selbst war ebenfalls der Meinung, dass sie Jax befreien sollten. Sicher wusste niemand, wo genau sich das Gefängnis befand, denn bei ihrer Flucht hatten sie weder Ortsschilder, noch sonst irgendwelche Hinweise gesehen, also würde das nicht leicht werden. "Ich werde auf jeden Fall dabei helfen, Jax aus dem Gefängnis zu holen, wenn Mephisto ihn nicht gehen lässt....", sagte er entschlossen und sah dann zu Robby. "Du doch sicher auch....", sagte Tyler, der fest entschlossen war, zu helfen, so gut er nur konnte.
@Robby
@Paul Rovia (Jesus)

Robby hatte während der ganzen Versammlung kein Wort gesagt. Seine Hand lag fest in Tylers.
Sein Blick war die meiste Zeit auf Jesus gerichtet gewesen, in dessen Stimme und Haltung sich all das widerspiegelte, was auch in Robby spürte,Sorge, Wut und diese nagende Ungewissheit wegen Jax.
Als Joel sprach, senkte Robby kurz den Blick.
Die Verzweiflung von Jax Bruder war kaum zu überhören und auch nicht zu übersehen, und sie traf Robby sehr, etwas mehr als er erwartet hätte.
Familie… Das war etwas, das man nicht einfach zurücklassen konnte. Niemand hier würde das wirklich wollen und sie mussten ihm helfen, wenn er nicht bald zurückkehrt.
Er atmete langsam tief ein, als Tyler neben ihm sprach.
Die Entschlossenheit in der Stimme seines Freundes war nicht zu überhören.
Für einen Moment sah er ihn einfach nur an und musterte sein Gesicht.
Dann drückte Robby seine Hand etwas fester.
"Natürlich…", antwortete er ruhig, aber bestimmt.
Seine Stimme war nicht laut, aber auch überzeugend.
"Ich lass euch da nicht allein hingehen."
Sein Blick wanderte kurz durch den Raum, über die anderen Bewohner von Hilltop.
Viele wirkten unsicher, manche angespannt, andere wiederum genauso entschlossen wie Joel.
"Jax hat sein Leben riskiert, damit wir da wegkonnten." fügte Robby noch hinzu und richtete sich ein wenig auf.
"So jemanden überlässt man nicht einfach seinem Schicksal.
Egal wie schwer es wird, sollten wir ihn suchen müssen."
Dann sah er wieder zu Tyler mit einem leichten Lächeln auf den Lippen.
"Also ja… Ich bin dabei."
@Tyler Dixon

Diego war froh, dass sie wieder Zuhause waren, doch dass Jax dort geblieben war, damit sie wieder frei sein konnten, war nicht gut. Sie mussten irgendwas machen, wenn er nicht auch bald nach Hause kommen würde. Für Diego stand fest, dass er auf jeden Fall etwas unternehmen würde und alle, die entführt worden waren, ganz sicher auch. Vor allem Jesus. Schließlich war Jax sein Mann. Das größte Problem war wohl, dass sie nicht mehr wussten, wo sich das Gefängnis befand. Den Weg dorthin hatten sie sich nicht merken können, da sie eingesperrt in den beiden Lieferwagen nichts hatten sehen können und auf dem Rückweg hatte sich Joel so dermaßen verfahren und zudem war es den halben Weg auch schon dunkel gewesen.
Dennoch versuchten sie erstmal sowas, wie Normalität reinzukriegen, also versorgte Diego am Morgen wieder wie gewohnt die Pferde. Als er das erledigt hatte, wusch er sich die Hände und ging in die Küche, wo Julia gerade Frühstück machte. Diego trat an sie heran und küsste sie sanft. Er legte seine Hände an ihre Taille, wobei eine seiner Hände auch zu ihrem Bauch wanderte und leicht über diesen Strich. Wissend, dass dort sein Kind heranwuchs. Als sie fragte, ob bei den Pferden alles in Ordnung war, nickte er. Als sie das Frühstück fertig hatte, frühstückten sie gemeinsam und nach dem Frühstück half er ihr mit dem Abwasch und machte sich dann wieder auf den Weg zum Stall, da er vor der Versammlung noch etwas mit seinem Hengst ausreiten wollte. Auf dem Weg nach Draußen kamen ihm Vane und Leah entgegen, denen er zur Begrüßung zunickte und dann weiterging. Er holte seinen Hengst von der Weide und sattelte ihn, dann stieg er auf und ritt zum Tor, das ihm geöffnet wurde. Draußen ritt er durch das Waldgebiet und erledigte auch einige Untote.
Als es Zeit wurde zurückzureiten, tat er das. Zuhause in Hilltop angekommen, sattelte er seinen Hengst wieder ab und wusch ihm auch das Untotenblut von den Hufen. Als das erledigt war, brachte er ihn wieder auf die Weide, wo er dann friedlich zusammen mit Tony und Bella graste. Diego ging ins Haus und kam gerade noch so rechtzeitig zur Versammlung. Als er Julia und Harlan entdeckte, ging er zu ihnen und lehnte sich nahe bei ihnen an die Wand. Alle Sitzplätze waren schon belegt, aber es machte ihm nichts aus zu stehen. Nur kurz darauf kam auch Daryl und stellte sich neben ihn.
Als Jesus dann mit seiner Ansprache begann, hörte Diego aufmerksam zu Jesus erzählte, was passiert war und erklärte, dass sich Jax geopfert hatte, um ihnen die Flucht zu ermöglichen. Jesus stellte auch gleich klar, dass sie Jax nicht einfach dort lassen würden. Dann stellte er erstmal Vane und Leah vor und sagte, dass die Beiden jederzeit hier Willkommen waren und hereingelassen werden durften. Dann sprach er wieder die Sache mit Jax an, den sie nicht einfach in dem Gefängnis lassen würden, Er wollte wissen, was die Leute dazu dachten und ließ erstmal Joel das Wort, der immernoch ziemlich fertig aussah. War ihm auch nicht zu verübeln. Schließlich stellte aber auch Joel klar, dass er Jax auf keinen Fall diesen Leuten überlassen würde und sie unbedingt etwas tun mussten.
Diego wechselte einen kurzen Blick mit Daryl, der leicht nickte. Sie waren Brüder, die sich gerade erst kenenlernten, aber in manchen Sutuationen verstanden sie sich auch völlig ohne Worte. Diego konnte diese ja eh nur schreiben. Daryls Blick verriet ihm, dass auch er dabei helfen würde, dieses Gefängnis zu finden, auch wenn das nicht einfach sein würde. Zwischendurch sah er auch immer wieder zu Julia, die ja neben Harlan saß. Als auch sie zu ihm sah, lächelte er und hörte Jesus weiter zu.
@Julia Carson

Julia hatte den Morgen ruhig begonnen, auch wenn ihre Gedanken immer wieder zu Jax und den anderen wanderten. Während sie das Frühstück vorbereitet hatte, hatte sie sich Mühe gegeben, sich nichts anmerken zu lassen. Für einen kurzen Moment, als Diego sie geküsst hatte und seine Hand sanft über ihren Bauch gestrichen war, hatte sie sich einfach nur sicher gefühlt.
Doch dieses Gefühl hielt nicht lange an.
Nach dem Frühstück hatte sie sich mit ihrem Bruder Harlan zur Versammlung begeben. Sie hatte sich hingesetzt und eine Hand immer mal wieder mehr unbewusst auf ihren Bauch gelegt. Die Unruhe in ihr ließ sich nicht ganz verdrängen. Als Diego hereinkam und sich an die Wand stellte, suchte sie kurz seinen Blick. Ein kleines Lächeln huschte über ihr Gesicht.
Als Jesus zu sprechen begann, wurde Julia wieder ernst. Sie hörte ihm aufmerksam zu, besonders als Jax erwähnt wurde. Ihr Herz zog sich in dem Moment etwas zusammen. Sie konnte sich gut vorstellen, was es für Jesus bedeutete, seinen Mann dort in dem Gefängnis zurücklassen zu müssen.
Unbewusst nickte sie leicht mit dem Kopf, als die Frage im Raum stand, ob sie etwas tun sollten. Für sie war die Antwort klar. Sie lautet ja.
Als Joel sprach, sah sie kurz zu ihm. Man konnte ihm ansehen, wie sehr ihn das alles mitnahm. Julia verstand das nur zu gut. Niemand von denen die entführt worden waren, war noch wirklich unversehrt aus der Sache herausgekommen.
Ihre Finger krallten sich leicht in den Stoff ihrer Hose, bevor sie sich dann wieder fing. Sie hob dann leicht den Blick als Joel,Tyler und Robby etwas dazu gesagt hatten, stand auf und sprach schließlich selber,es gab ja keine bestimmte Reihenfolge, sie sprach ruhig aber bestimmt.
"Wir können ihn nicht dort lassen."
Ihre Stimme war nicht allzu laut, aber klar genug, dass man sie hören konnte.
"Wenn wir anfangen, Leute zurückzulassen… dann verlieren wir mehr als nur sie. Dann geht die Gemeinschaft hier verloren."
Kurz sah sie wieder zu Diego, dann zu Jesus.
"Wir finden einen Weg. Irgendwie. Wenn er nicht nachhause kommen sollte dann muss er gesucht werden."
Sie wusste selbst, dass sie nicht an der Rettungskation teilnehmen konnte, sollte diese stattfinden müssen aber dennoch war sie dafür.
Leider war das auch leichter gesagt war als getan, da sie hatten keine Ahnung, wo dieses Gefängnis war. Das war allerdings kein Grund nichts zu tun.
Langsam atmete sie aus, setzte sich wieder und legte erneut eine Hand auf ihren Bauch.
Sie mussten es tun, sollte Jax nicht zurückkehren, für alle hier aber vor allem für die, die Jax nahestanden.
Aufgeben war nun wirklich keine Option und das wollte hoffentlich auch keiner. Einige der Bewohner waren ja etwas merkwürdig in Bezug auf Jax und Jesus aber die lebten unten in den Zellen, mal ganz abgesehen von Peter aber Julia schätze den Jungen als eher harmlos ein aber sicher wissen konnte man so etwas nie.
@Diego Dixon
Joel schlief in dieser Nacht schlecht. Normalerweise schlief er neben Malcolm eigentlich immer sehr gut, doch in dieser Nacht träumte er von Jax und von diesem Typen Cyle. Joel hatte gesehen, was der Kerl mit Tyler gemacht hatte und in der letzten Nacht hatte er davon geträumt, wie er Jax folterte. Jax konnte sich nicht mehr bei ihnen melden und sie hatten keine Ahnung, wie es ihm ging, oder ob er überhaupt noch lebte. Joel glaubte aber fest daran, dass sein Bruder noch lebte. Schließlich brauchte dieser Kerl ihn als Arzt und wäre dumm, wenn er Jax töten lassen würde. Ärzte waren in dieser Welt schließlich besonders wertvoll. Erst gegen 5 wurde der Schlaf endlich traumlos und die beiden verschliefen beinahe die Versammlung.
Als Joel um 11 die Augen öffnete und auf die Uhr sah, erschrak er sich leicht und weckte Malcolm. "Malcolm, wach auf...es ist schon 11...", sagte er und küsste Malcolm, ehe er aufstand und sich anzog. Er ging ins Bad und machte sich frisch, als er fertig war, tat das auhc Malcolm, als auch er fertig war, gingen sie rüber ins Haus und bekamen das zwischen Jesus und Peter mit. Peter schien ein Auge auf Jesus geworfen zu haben und jetzt, da Jax nicht da war, hatte der Kerl die Dreistigkeit, sich an Jesus ranzumachen. Als Peter dann auch noch zum Funkraum ging, in dem sich Jesus befand, beschlossen Joel und Malcolm da nach dem Rechten zu sehen, Offenbar fühlte sich Peter gestört, denn der warf Joel und Malcolm einen bösen Blick zu und kletterte dann durch die Luke wieder nach unten. Da es nun schon wirklich Zeit für die Versammlung war, würde Jesus ihnen später erzählen, was gewesen war.
Joel und Malcolm waren mit Jesus nach unten geklettert und zum Besprechungsraum gegangen. Sie hatten Glück, dass sie noch Sitzplätze abbekommen hatten. Jesus stellte den Leuten Leah und Vane vor und sprach dann die Sache mit Jax an. Er stellte klar, dass sie Jax nicht einfach dort lassen würden, wenn er nicht wieder von selbst nach Hause kam. Dennoch wollte er sich die Meinungen der Leute anhören. Joel sollte den Anfang machen. Joel sprach nicht gerne vor so vielen Menschen und fing an zu zittern. Dennoch stand er auf und sagte den Leuten, was er dachte. "Ich werde Jax nicht einfach aufgeben....er ist mein Bruder...und selbst wenn alle dagegen wären, ihn zu befreien, würde ich es tun, selbst wenn ich dabei draufgehe, aber dann hab ich es wenigstens versucht...", sagte Joel und wischte sich ein paar Tränen weg. Er vermisste Jax und würde alles tun, um ihn aus diesem Gefängnis zu retten. "Da er nicht mehr zu sagen hatte, setzte er sich wieder. Nun würde sich zeigen, wie viele Leute hinter Jax und Jesus standen und wievielen Leuten Jax egal war.
@Malcolm Whitly
RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 21.03.2026 18:12von Malcolm Whitly •
| 310 Beiträge
Malcolm hatte in dieser Nacht ebenfalls nicht wirklich gut geschlafen. Er träumte nicht ganz so schlimme Dinge wie Joel, doch er hatte die Unruhe neben sich deutlich gespürt. Immer wieder war Joel angespannt gewesen im Schlaf und hatte sich bewegt. Malcolm war davon ein wenig wacher geworden und hatte seinen Freund im Halbschlaf näher zu sich gezogen. Mehr konnte er in dem Moment nicht tun aber er hoffte, dass es wenigstens ein wenig half.
Als Joel ihn schließlich weckte, dauerte es einen Moment, bis Malcolm die Worte wirklich verstand. Erst als er "Es ist schon 11" hörte, wurde er richtig wach. Er blinzelte, richtete sich langsam auf und fuhr sich mit der Hand über das Gesicht.
"Verdammt…Es ist schon 11?!" murmelte er leise.
Er erwiderte den Kuss ruhig und blieb für einen kurzen Moment noch sitzen, um klar zu werden, bevor er aufstand. Seine Bewegungen waren ruhig, aber zügig, er wusste ja, dass sie ohnehin schon spät dran waren. Während er sich fertig machte, ordneten sich seine Gedanken bereits. Die Versammlung würde gleich stattfinden. Da würden wichtige Dinge besprochen worden. Da sollten Joel und er nicht zu spät hinkommen oder die verpassen.
Im Haus angekommen, entging ihm die Situation zwischen Peter und Jesus nicht. Malcolm sagte zunächst nichts, doch sein Blick wurde sofort wachsamer. Die Art, wie Peter sich verhielt, gefiel ihm ganz und gar nicht. Da war etwas in seinem Auftreten, das Malcolm misstrauisch machte.
Als Peter dann in Richtung Funkraum ging, brauchte es keine Worte zwischen ihm und Joel. Es war selbstverständlich, dass sie nachsehen würden, was er vorhatte.
Der Blick, den Peter ihnen zuwarf, als sie dazu kamen, blieb nicht unbeantwortet. Malcolm hielt dem Blick ruhig stand, ohne Provokation, aber deutlich genug, dass klar war, er ließ sich nicht einschüchtern. Erst als Peter schließlich verschwand, wandte er sich wieder ab.
Für den Moment sagte er nichts weiter dazu. Das hier war weder der richtige Ort noch die richtige Zeit.
Im Besprechungsraum setzte Malcolm sich neben Joel. Sofort bemerkte er Joels Anspannung. Ohne großes Aufsehen zu machen, legte er eine Hand auf Joels Bein, ein Zeichen, dass er da war da für ihn.
Sein Blick wanderte durch den Raum, aufmerksam und prüfend. Er beobachtete die anderen und versuchte einzuschätzen, wie sie reagieren würden. Wer hinter ihnen stand und wer nicht.
Als Joel schließlich aufstand, spürte Malcolm die Anspannung in ihm noch deutlicher.
Er hörte jedes Wort was sein Freund sagte und er wusste, dass Joel es ernst meinte.
Als er sich wieder setzte, drückte Malcolm seine Hand kurz sanft. In Malcolms Blick lag keine Unsicherheit, nur Verständnis und auch Entschlossenheit. Nach einem kurzen Moment stand auch Malcolm auf, nachdem einige der anderen etwas dazu gesagt hatten.
Er brauchte keine großen Worte oder Reden. Seine Stimme war ruhig, aber klar, als er sprach.
"Joel hat recht." Sein Blick ging durch den Raum, blieb kurz bei den einzelnen Gesichtern hängen.
"Jax gehört zu uns. Er hat sein Leben riskiert, damit wir von dort wegkonnten."
Eine kurze Pause folgte und er betrachtete nochmal einige der Gesichter,vor allem Peters ganz genau, der sich auch einen Platz in der ersten Reihe genommen hatte und nun in Malcolms Richtung sah. Malcolm war gespannt was er sagen würde wenn er dran war, vielleicht gar nichts.
"Wenn wir ihn jetzt zurücklassen, entscheiden wir uns bewusst dagegen, füreinander einzustehen."
Seine Worte waren sachlich, aber auch deutlich.
"Ich bin auch dafür ihn auch nicht dort zu lassen, sollte er in wenigen Wochen oder vielleicht auch Monaten nicht wieder von alleine nachhause zurückkehren."
Er sah dann wieder noch einen Moment länger zu den Leuten.
"Und ich werde auch nicht zulassen, dass Joel das alleine versucht. Wir müssen, wenn wir ihn suchen müssen eine größere Gruppe zusammenstellen, am besten mit Autos fahren oder das Wohnmobil nehmen, keine Pferde."
Dann setzte Malcolm sich wieder, griff nach Joels Hand und verschränkte seine Finger mit seinen.
Egal, wie die Entscheidung ausfiel, für ihn stand sie längst fest. Für Jesus aber sicher auch. Schließlich war Jax sein Mann und den würde er sicher nicht im Stich lassen.
@Joel Smith
Als Victor erfuhr, dass Benji verletzt war, brachte er ihn zur Krankenstation, wo sich dann Harlan um seinen Freund kümmerte. Harlan sah nach der Schulter und dem Knie und versorgte beides. Als das erledigt war, bekam Benji noch ein Schmerzmittel gespritzt und Harlan gab ihm auch noch Tabletten mit. Zum Glück musste Benji nicht auf der Krankenstation bleiben und durfte mit auf Victors Zimmer. Leider würde er dieses wohl nicht so oft verlassen können, denn allein der Weg nach oben kostete Benji schon all seine Kraft. Victor stützte seinen Freund auf dem Weg nach oben, so gut er konnte. Immer wieder mussten sie eine Pause machen, damit Benji verschnaufen konnte, aber das war okay.
Als sie es dann endlich bis nach oben geschafft hatten, brachte Victor seinen Freund auf sein Zimmer, wo er ihn auf dem Bett absetzte und ihm dann auch dabei half, sich auszuziehen. Fürs Bett reichten schließlich ein Shirt und Shorts. Als auch das erledigt war und Benji im Bett zum Liegen kam, küsste Victor ihn und lächelte. "Ruh dich aus. Ich besorg dir Klamotten und was zu essen....", sagte er und verließ das Zimmer. Er suchte Benji im Lager ein paar passende Klamotten raus und machte dann auch ein paar Pancakes. Da er nun für sich und Benji sorgen würde, musste er irgendwie auch kochen lernen. Er konnte zwar drei Gerichte kochen, die ihm seine Mutter beigebracht hatte, aber er konnte ja nicht jeden Tag dasselbe kochen und Benji hatte sicher auch keine Lust jeden Tag Enchiladas, oder Quesadillas zu essen. Das dritte Gericht, das Victor konnte, waren die Pancakes, die er auch immer gemacht hatte, wenn es Streit zwischen seiner Mutter und seiner Schwester gegeben hatte. Als diese fertig waren, tat er sie in Frischhaltedosen und machte dann das Geschirr, das er benutzt hatte, wieder sauber. Er nahm noch zwei Gabeln mit und machte sich dann wieder auf den Weg nach oben. Er weckte Benji und sie aßen zusammen. Kurze Zeit später half er Benji zur Toilette und bei der Gelegenheit putzten sie sich dann auch die Zähne, da es ohnehin Zeit zum Schlafen war.
Als Victor am nächsten Morgen wach wurde und neben sich sah, musste er lächeln, denn er hatte Angst, dass alles nur ein Traum gewesen war, doch Benji lag neben ihm und machte auch die Augen auf. "Guten Morgen...hast du gut geschlafen...?", lächelte Victor und gab seinem Freund einen Kuss. Als Benji meinte, dass er ganz okay geschlafen hatte, wegen den Schmerzen. "Die gehen auch bald weg...und solange kümmere ich mich um dich...", sagte Victor und stahl sich noch einen Kuss, ehe es an der Tür klopfte. Als Victor das okay zum Hereinkommen gegeben hatte, kam Harlan ins Zimmer, um Benjis Verletzungen zu versorgen. Victor ging solang rüber ins Bad, wo er sich anzog und wusch. Als er wieder zurückkam, war Harlan fertig und meinte, dass Benji nicht zur Versammlung gehen sollte und da er auch nicht alleine bleiben sollte, hielt Harlan es für besser, wenn auch Victor hierblieb. Als Benji fragte, ob er sich nicht wenigstens vorstellen sollte und Harlan meinte, dass er das auch noch später tun konnte, wenn es ihm besser ging. Harlan hat recht...es war gestern schon viel zu anstrengend für dich hier nach oben zu kommen. Und für die Besprechung müsstest du wieder bis nach unten und dann nach der Besprechung schon wieder hoch...Das ist viel zu viel Belastung für dein Knie..", sagte Victor und Harlan nickte. "Victor hat recht....du musst dein Knie schonen, auch wenn das erstmal heißt, dass du hier oben bleiben musst...", sagte er und gab Benji dann nochmal ein Schmerzmittel, ehe er wieder ging. Er würde Jesus bescheid sagen, dass Benji und Victor nicht an der Besprechung teilnehmen würden.
Als Harlan weg war, half Victor seinem Freund wieder dabei, rüber ins Bad zu gehen. Dort brauchten sie eine Weile und als sie wieder auf das Zimmer kamen, stand dort Frühstück bereit. Victor bekam Haferbrei mit Obst und Tee und Benji bekam Rührei und Speck. Victors Magen war für sowas noch nicht bereit. Das hatte er gestern bei dem Pancake gemerkt, daher hatte er die restlichen nicht aufgegessen. Als sie anschließend mit dem Essen fertig waren, gab Victor seinem Freund einen Kuss. "Ich bring das eben nach unten und mach es sauber...ich beeil mich...", sagte er und nahm dann die Tabletts und das Geschirr mit. Er ging damit in die Küche und spülte alles. Die Versammlung hatte inzwischen angefangen und Victor hätte gern zugeschaut, aber Benji brauchte ihn, also beeilte er sich und lief dann wieder nach oben. Er hoffte, dass ihnen später jemand erzählen würde, was auf der Versammlung alles besprochen worden war. "Bin wieder da...", sagte er und machte das Fenster auf, damit Benji auch frische Luft bekam. Da das Zimmer nicht groß war, war Das Fenster nahe, also konnten sie im Bett bleiben. Victor zog sich seine Schuhe und die jeans aus und legte sich wieder zu seinem Freund ins Bett. Benji kuschelte sich an ihn. "Ich hoffe, dass Felix, Mia, Lake und die anderen noch leben......Meine Familie ist tot...als der Ausbruch anfing, mussten wir fliehen...irgendwann verloren wir uns dabei...als ich später versucht habe, sie wiederzufinden, waren sie alle schon verwandelt....ich hätte sie töten müssen, aber ich hab es nicht fertig gebracht und bin einfach nur abgehauen....", sagte er und spürte, wie seine Augen feucht wurden. Bis jetzt hatte er mit niemandem von seiner Familie erzählt. "Vor allem Adrian....es war schlimm ihn so zu sehen...", sagte er und wischte sich die Tränen weg.
@Benji

Benji blinzelte verschlafen, als er langsam wach wurde. Für einen kurzen Moment wusste er nicht, wo er war,bis er die Wärme von Victor neben sich spürte. Sein Blick wanderte zu ihm, direkt in Victors Gesicht.
Ein schwaches, noch etwas müdes Lächeln legte sich auf seine Lippen.
"Guten Morgen…", murmelte er leise. Der Kuss, den Victor ihm gab, ließ ihn die Augen für einen Moment wieder schließen. Es fühlte sich… sicher an, fast so, als wäre für einen Augenblick alles andere weit weg.
Auf die Frage hin nickte Benji leicht. "Ich habe ganz gut geschlafen. Es war okay…“, gab er ehrlich zu, verzog dann aber kurz das Gesicht, als er sich etwas bewegte. "Die Schmerzen sind noch da… aber es geht."
Als Victor meinte, dass er sich um ihn kümmern würde, wurde sein Lächeln ein kleines bisschen wärmer. "Du musst das nicht alles allein machen…" sagte er leise, auch wenn er wusste, dass Victor sich davon ohnehin nicht abhalten lassen würde und er selber derzeit auch nicht viel tun konnte. Er musste sich schonen.
Das Klopfen an der Tür ließ ihn leicht zusammenzucken. Sein Blick ging zur Tür, bevor Harlan hereinkam. Während dieser sich um seine Schulter und sein Knie kümmerte, biss Benji hin und wieder die Zähne zusammen und versuchte stillzuhalten. Er war Schmerzen gewohnt aber angenehm war es trotzdem nicht.
Als das Thema der Versammlung aufkam, sah Benji kurz zu Victor, dann wieder zu Harlan. Ein Teil von ihm wollte widersprechen.
"Ich könnte mich wenigstens kurz vorstellen.." sagte er, brach dann aber ab, als beide ihm erklärten, warum das keine gute Idee war.
"Okay“, gab er nach. "Ihr habt ja recht."
Nachdem Harlan gegangen war, ließ Benji sich von Victor vorsichtig ins Bad helfen. Jeder Schritt kostete ihn viel Kraft, und er stützte sich mehr auf Victor, als ihm lieb war. Er war einfach froh, nicht allein zu sein und Hilfe zu bekommen.
Wieder im Zimmer angekommen ließ er sich etwas erschöpft wieder aufs Bett sinken. Als er das Frühstück sah, hob er leicht die Augenbrauen.
Da war wohl schon jemand hier. Nicht schlecht." sagte er mit einem kleinen Schmunzeln auf den Lippen und begann langsam zu essen. Auch wenn er Hunger hatte, ließ er sich Zeit.
Als Victor schließlich aufstand, um alles wegzubringen, griff Benji kurz nach seiner Hand und hielt ihn für einen Moment fest.
"Beeil dich nicht zu sehr…" , sagte er leise. "Ich lauf’ dir schon nicht weg." Benji zwinkerte seinem Freund kurz zu.
Ein schwaches Grinsen huschte dann über sein Gesicht, bevor er ihn wieder losließ.
Als Victor zurückkam, entspannte sich Benji wieder etwas mehr . Sein Blick folgte ihm, während er das Fenster öffnete und sich schließlich wieder zu ihm legte. Ohne groß darüber nachzudenken, rückte Benji näher und schmiegte sich vorsichtig an ihn, den Kopf leicht an seine Schulter gelehnt.
Für einen Moment genoss er einfach nur die Ruhe bis Victor anfing zu erzählen.
Benjis Gesichtsausdruck wurde ernster,je länger er seinem Freund zuhörte. Die Worte trafen ihn sehr. Es ging um Verlust und Schuldgefühle die auch Benji begleiteten wegen seinen Eltern,von denen er nicht wusste ob sie noch leben und seiner Bandkollegen die alle starben bei dem Autounfall mit dem Van.
Langsam hob er dann seine Hand,legte sie vorsichtig an Victors Wange und wischte die Tränen sanft weg.
"Hey…" sagte er leise.
Er zog ihn ein kleines Stück näher zu sich, so gut es seine Verletzungen zuließen und lehnte seine Stirn gegen Victors.
"Du bist nicht allein damit.." sagte er ruhig.
Er sah ihm in die Augen.. "Und du hättest sie leider nicht retten können… egal, was du getan hättest."
Benji seufzte recht betrübt, bevor er leise weitersprach. "Ich hab auch Leute verloren… und ich hab mir eingeredet, ich hätte mehr tun müssen und habe überlegt was wäre, wenn sie noch leben würden.." Ein schwaches Lächeln huschte über seine Lippen. "Aber manchmal… gibt’s einfach nichts, was man tun kann um andere zu retten aber ich bin hier bei Dir." fügte er leise hinzu. "Und ich bleib’ auch hier."
Benji beugte sich vor und küsste seinen Freund sanft.
Als er sich wieder ein Stück zurückzog, blieb er nah bei ihm, die Stirn noch immer an seine gelehnt.
"Und deine Freunde…" sagte er leise …solange du sie nicht tot gesehen hast, gibt’s noch Hoffnung."
Seine Hand drückte Victors leicht.
"Und die geben wir nicht auf."
@Victor Salazar

Da Vane und Leah schon sehr früh im Besprechungsraum gewartet hatten, saßen sie in der ersten Reihe. Nachdem Jesus ihm und Leah den Raum gezeigt hatte, war er nochmal nach oben in den Funkraum gegangen. Er wollte vor der Versammlung nochmal versuchen Jax zu erreichen. Vane und Leah wünschten ihm dabei Glück und warteten schonmal hier, bis die Besprechung anfangen würde. Mit der Zeit füllte sich der Raum mit Leuten, die ihn und Leah neugierig, oder auch misstrauisch ansahen. Vane konnte den Leuten ihr Misstrauen nicht verübeln, schließlich waren er und Leah hier Fremde und in der heutigen Zeit durfte man Fremden nicht so leicht vertrauen. Dann kehrte auch Jesus zurück zusammen mit Joel und Malcolm, die sich dann auch hinsetzten. Der Raum wurde immer voller, als Vanes Brüder reinkamen, waren schon keine Sitzplätze mehr frei, also lehnten sich die beiden dicht bei Julia und Harlan an die Wand.
Als wohl alle anwesend waren, eröffnete Jesus die Versammlung mit einer kleinen Ansprache und erklärte, was im Gefängnis passiert war und erklärte auch die Sache mit Jax. Er stellte auch Vane und Leah kurz vor und machte klar, dass sie hier zu jeder Zeit willkommen waren. Vane würde sich ja später auch noch ausführlicher vorstellen, doch Jesus wollte jetzt erstmal wissen, wie die Leute zu der Sache mit Jax standen. Joel machte den Anfang und er stellte unter Tränen klar, dass er alles tun würde, um seinen Bruder zu retten und er ihn auf gar keinen Fall bei diesen Leuten lassen würde, sollte Jax es nicht schaffen zu fliehen. Als Joel alles gesagt hatte, stand nun Vane auf, um etwas zu sagen. "Hi...wie Jesus mich schon vorgestellt hat, ist mein Name Vane Dixon...Ich bin der jüngere Bruder von Diego und Daryl....", sagte er und bemerkte, wie die Leute seine Wölfin ansahen, die natürlich an seiner Seite war. "Keine Sorge, mein Mädchen tut keinem was, wenn man sie nicht bedrängt...", sagte er und redete weiter. "Leider durfte ich Jax noch nicht kennenlernen, aber ich hoffe sehr, dass ich das nachholen kann...Ich selbst bin Anführer einer Gemeinschaft, die ich Moonlight genannt habe und in Zukunft werden das Moonlight, Hilltop und Alexandria, die Gemeinschaft, in der mein Bruder Daryl lebt, gemeinsam eine noch größere Gemeinschaft bilden, indem wir uns gegenseitig helfen und unterstützen...daher versichere ich Jesus, dass er meine volle Unterstützung bekommt, sollte es so kommen, dass Jax gerettet werden muss...Eine Gemeinschaft ist in dieser Welt so wichtig, wie eine Familie...Viele von euch haben sicher geliebte Familienmitglieder verloren....In einer Gemeinschaft, wie dieser hier, wächst man zu einer großen Familie zusammen...Bei uns im Moonlight ist das so...Jeder achtet auf jeden und ich denke, dass das hier auch so ist...", sagte er mit Blick zu Jesus, der leicht nickte. "Zudem ist Jax nicht nur als Familienmitglied und Ehemann von Jesus unverzichtbar für diese Gemeinschaft, sondern auch als Arzt....Von daher werde auch ich Unterstützung anbieten, sollte eine Rettungsaktion von Nöten sein...", sagte Vane und setzte sich dann wieder neben Leah, die nun auch aufstand, um etwas zu sagen.
@Paul Rovia (Jesus)
@Leah Rovia

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