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Wir suchen noch ganz dringend Aaron und Eric. Ohne euch ist Hilltop unvollständig! Bitte meldet euch! Hartlan Carson wird auch dringend gesucht, also melde auch du dich bitte! Die Moonlight Kolonie sucht noch weitere Bewohner! Gerne Free Characters, aber auch Seriencharaktere, die mal einen Tapetenwechsel brauchen, sind herzlich willkommen.

An Aus


#1001

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 15.04.2026 22:19
von Tyler Dixon • 199 Beiträge

Tyler war froh, als Robby meinte, dass er auf jeden Fall dabei ist, wenn es dazu kommt, dass sie Jax befreien müssen. Es waren auch zum Glück sehr viele Leute aus Hilltop ebenfalls der Ansicht, dass Jax befreit werden sollte, wenn er es nicht alleine wieder zurück schaffte. Es war nur fraglich, wieviel Zeit man ihm geben sollte. Zudem war da auch noch das Problem, dass niemand, nichtmal die, die dort gewesen waren, wusste, wo sich dieses Gefängnis befand. Als Tyler und Robby damals mit Dennis schon einmal von dort geflohen waren, hatte er sich kaum den Weg gemerkt. Zudem war es damals bei der Feier gewesen, daher war es schon dunkel gewesen. Tyler wollte dennoch in den nächsten Tagen versuchen, sich daran zu erinnern und auch mit Robby und Dennis versuchen sich an Dinge zu erinnern, an denen sie auf ihrer Flucht vorbeigekommen waren. Vielleicht würde das die Suche nach dem richtigen Gefängnis wenigstens etwas erleichtern.
Nach der Versammlung war Tyler froh, als er wieder auf dem Zimmer war und sich wieder ins Bett legen konnte, um seinen Rücken zu entspannen. Als Robby meinte, dass sie sicher auch früher hätten gehen können, nickte Tyler leicht. "Ja bestimmt, aber ich wollte nichts verpassen...", sagte Tyler und kuschelte sich an Robby, nachdem er sich zu ihm gelegt hatte.

In den nächsten Wochen nahm das Leben in Hilltop normalität an. Die Leute gingen ihrer Arbeit nach und Jesus machte seinen Job als Anführer, wie immer gut, doch man sah ihm an, dass es ihm nicht gut ging. Dass Jax nicht mehr hier war, brachte Leere nach Hilltop. Auch wenn alles seinen gewohnten Gang ging, fehlte Jax sehr. Tyler hatte sich in den letzten Wochen schon etwas von seinen Verletzungen erholt und Harlan hatte inzwischen auch die Fäden gezogen, doch da die Narben noch frisch waren, konnten sie immernoch aufplatzen, wenn Tyler sich zu sehr bewegte, da sie wirklich sehr tief gewesen waren. Deswegen musste sich Tyler immernoch schonen und daher hatte er viel Zeit zum nachdenken. Er wollte auf jeden Fall, dass Jesus ihm Karate beibrachte, wenn er sich nicht mehr schonen durfte. Zudem machte sich Tyler auch Gedanken darüber, eine Ausbildung zu machen, denn er wollte etwas richtig nützliches lernen, wie zum Beispiel Waffen zu schmieden. Er hatte schonmal überlegt später mal ins Moonlight zu ziehen und bei Vane in die Lehre zu gehen, doch er würde auf keinen Fall ohne Robby gehen, andererseits wollte er seinen Freund auch nicht zwingen von hier wegzugehen, denn sie beide fühlten sich hier wohl. Es reizte Tyler aber auch nach Alexandria zu ziehen, denn dann würde er seinem Vater näher sein und konnte ihn besser kennenlernen. Vielleicht würde sich Tyler ja dann trauen, Daryl die Wahrheit über sich zu sagen.

Robby merkte, dass Tyler in letzter Zeit immer öfter vor sich hin grübelte und sprach ihn schließlich darauf an, was Tyler leicht seufzen ließ. Schließlich sagte Robby, dass es besser war, wenn Daryl erfuhr, dass Tyler sein Sohn war und Tyler wusste auch, dass sein Freund recht hatte, doch er hatte Angst vor der Reaktion seines Vaters. "Als mir meine Erzieher erzählt haben, wie und warum sie mich in dem Heim groß gezogen hatten, habe ich mich gehasst und ungewollt gefühlt...Es hat so verdammt weh getan zu hören, dass mich meine eigene Mutter einfach ausgesetzt hat...und ich habe Angst, dass mein Vater mich auch nicht will....Ich habe Angst, wieder diesen seelischen Schmerz zu spüren, nicht gewollt zu sein....", sagte Tyler ehrlich und Robby verstand ihn. Als Robby dann meinte, dass er ihn wissen lassen sollte, wenn er noch andere Pläne hatte, seufzte Tyler leise. "Naja,. Pläne nicht direkt, sondern nur Überlegungen. Ich würde gerne sowas, wie einen Beruf lernen....daher hab ich überlegt, bei Vane in die Lehre zu gehen, denn Waffenschmied zu sein, ist etwas Gutes....Dazu müsste ich aber für die Zeit der Ausbildungs ins Moonlight ziehen....aber ohne dich geh ich nirgendwo hin, aber ich will dich nicht zu einem Umzug zwingen...aber auch Alexandria ist interessant, vielleicht kann man da auch eine Lehre machen und ich wäre meinem Dad näher, was mich dann vielleicht auch eher dazu bringen würde, es ihm zu sagen....", sagte Tyler und seufzte dann leise. "Und dann kommt noch, dass ich eigentlich gerne hier in Hilltop lebe.....wenn Jax und Jesus uns damals nicht gefunden hätten, dann hätte ich diese Lungenentzündung ja schon nicht überlebt...", sagte Tyler und kuschelte sich an Robby. "Ich weiß einfach nicht, was ich machen soll....", sagte er leise und küsste Robby sanft.

@Robby



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#1002

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 16.04.2026 15:17
von Robby • 67 Beiträge

Robby hatte Tyler schon während der Versammlung aufmerksam beobachtet und auch ihm zugehört.. Ihm war nicht entgangen, wie angespannt er wirkte und wie sehr ihn das Thema rund um Jax auch ihn mitnahm. Dass so viele aus Hilltop bereit waren, ihn notfalls zu befreien, beruhigte Robby zwar ein wenig, aber das eigentliche Problem blieb bestehen, niemand wusste, wo sie überhaupt suchen sollten,da auf der Flucht sich keiner so richtig den Weg hatte merken können da sie sich ja auch noch verfahren hatten..

Später, als Tyler und Robby endlich wieder im Zimmer waren und Tyler sich erschöpft ins Bett sinken ließ, legte Robby sofort einen Arm um ihn. "Ja… Ich wollte auch nichts verpassen." sagte er leise und zog ihn etwas näher zu sich.

In den nächsten Wochen merkte Robby immer deutlicher, dass Tyler sich veränderte. Er schien oft nachzudenken..
Während das Leben in Hilltop irgendwie weiterlief und die Menschen arbeiteten, hing diese Leere über der Gemeinschaft. Jax fehlte und auch wenn Jesus stark wirkte, sah man ihm an, dass es ihm nicht gut ging. Robby selbst suchte viel Halt und Ablenkung im Karatetraining, oft trainierte er in letzter Zeit ohne Jesus als Trainer aber zusammen mit Sarah oder anderen Bewohnern. Tyler durfte sich ja leider noch nicht so anstrengen..

Irgendwann sprach Robby ihn darauf an, weil er immer öfter so in Gedanken zu sein schien..
Als Tyler dann endlich alles aussprach, über seine Angst, seine Vergangenheit und dieses Gefühl, nicht gewollt zu sein, wurde Robbys Blick sofort ernster. Er ließ ihn ausreden, unterbrach ihn nicht, hielt ihn im Arm und hörte zu..
"Hey…" sagte er schließlich ruhig "Du bist nicht ungewollt. Ganz sicher nicht. Das, was deine Mam gemacht hat… das war mist... aber das hat nichts mit dir zu tun."
Sanft strich er ihm über die Wange. "Und dein Dad… ich glaub’ echt nicht, dass er dich wegstoßen würde. Aber ich versteh’, dass du Angst hast."
Kurz schwieg er, bevor er auf Tylers Überlegungen einging. "Und das mit der Lehre…" Ein kleines, ehrliches Lächeln erschien auf seinem Gesicht... "Ich mein… Waffenschmied? Das ist schon ziemlich stark. Und… ehrlich gesagt… ich könnte mir sogar vorstellen, dass das auch was für mich wäre. Und wenn nicht, lerne ich irgendwas anderes.. falls es was gibt.."
Er zuckte leicht mit den Schultern. "Also… zumindest für ’ne Zeit könnte ich mir vorstellen hier wegzugehen.. Während der Ausbildung oder so."
Doch dann wurde sein Blick wieder ernster. "Aber… ich will Hilltop nicht für immer verlassen." Er schüttelte leicht den Kopf.
Er sah Tyler direkt an. "Hier ist unser Zuhause. Ich hab auch das Training mit Jesus, was du ja auch sobald du kannst, anfangen willst .. und das bedeutet mir echt viel. Das gibt mir Halt, verstehst du? Ellie, Victor und Benji… die sind ja auch noch da.. Genau wie Jax, Jesus und Joel… die kenn’ ich schon von früher. Das ist mehr als nur Freundschaft."
Robby griff nach Tylers Hand und drückte sie sanft. "Ich könnte mir vorstellen, für die Zeit der Ausbildung woanders zu sein…was zu lernen… zusammen mit dir.“ Ein kleines, vorsichtiges Lächeln zeigte sich erneut. "Aber danach… möchte ich zurück nach Hilltop mit Dir."
Er zog Tyler etwas näher zu sich. "Ich will nicht, dass wir uns entscheiden müssen zwischen allem. Vielleicht gibt’s ja einen Weg..
Und wegen deines Dads… egal wann du bereit bist, ich geh’ den Weg mit dir und bin da, wenn du es ihm sagst .. Du musst da nicht allein durch. Und ich habe auch nichts dagegen, wenn wir öfter mal in Alexandria sind oder auch dort etwas lernen. Da gibt es auch sicher Bewohner, die uns was beibringen können aber unser Zuhause sollte Hilltop bleiben..
Was auch immer wir tun.. Wir tun es zusammen.. ok?" Er blickte Tyler in seine Augen und erwiderte dann nur zu gerne seinen Kuss.
Die beiden waren zwar noch jung aber Robby hatte nicht vor sich von Tyler zu trennen, egal was kommt.

@Tyler Dixon



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#1003

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 16.04.2026 21:25
von Victor Salazar • 13 Beiträge

Da Victor bei Benji geblieben war, um sich um ihn zu kümmern, war auch er nicht bei der Versammlung gewesen. Allerdings war Harlan nach der Versammlung zu ihnen gekommen und hatte ihnen erzählt, was alles besprochen worden war. Größtenteils war es um Jax gegangen und um dfas Thema, wie die Leute dazu standen, ihn zu befreien, wenn es sein musste. Die Meisten waren dafür gewesen, was Victor gut fand.

In den nächsten Wochen verabschiedete sich der Sommer und machte dem Herbst Platz. Die Blätter fielen von den Bäumen und es wurde kälter. Leider gab es nun auch öfter mal einen Sturm, oder ein Gewitter, weshalb man draußen dann nicht viel machen konnte. Das war zur Zeit auch nicht schlimm, da Benji sich noch nicht viel bewegen konnte. In den kommenden Wochen heilten aber auch Benjis Verletzungen, sodass er schon wieder besser laufen konnte und auch die Treppen mit weniger Mühe hoch und runterkam. Harlan riet ihm allerdings, sich die nächsten Wochen trotzdem noch zu schonen. Vor allem musste sich sein Bein erstmal wieder an Belastung gewöhnen, von daher durfte Benji es nicht gleich übertreiben, denn laufen und Treppen steigen war fürs erste Training genug.

Da sich die Beiden sehr mit Tyler, Robby und Ellie angefreundet hatten, verbrachten sie viel Zeit mit den Dreien. Tyler und Robby waren ja auch ein Paar und Victor hoffte, dass auch Ellie jemanden finden würde. Sie hatte es zwar bisher noch nicht gesagt, aber Victor hatteden Verdacht, dass Ellie nicht besonders an Jungs interessiert war, oder es lag auch einfach nur an den anderen Jungs, die es hier gab, denn die waren uncool und dämlich. Zudem schienen sie ein Problem damit zu haben, dass Victor, Benji, Tyler und Robby schwul waren, auch wenn sie es nicht so zeigten, denn schließlich war Homosexualität hier in Hilltop nicht verboten, eher im Gegenteil. Hier waren alle Menschen willkommen und wurden so akzeptiert, wie sie waren. Als die 5 draußen auf ihrer Picknickbank saßen, auf der sie sehr oft zusammen saßen, konnten sie sehen, wie Daryl, Diego und Tristan miteinander sprachen und Daryl und Diego anschließend ins Haus gingen. Ellie stand auf und lief zu ihnen. Anschließend ging sie mit ins Haus.

Nach einer Weile kam sie wieder raus und erzählte ihnen, dass sie nach dem Gefängnis suchen würden und sie mit Diego, Daryl und Jesus mitgehen würde. "Das ist wirklich echt mutig...und ich bin mir sicher, dass du ihnen eine große Hilfe bist....pass auf dich auf und komm heil wieder...", sagte Victor, als Ellie sich verabschiedete, da sie in einer Stunde aufbrechen würden und sie sich bereit machen musste. Victor und auch die anderen Jungs umarmten Ellie zum Abschied und kamen später, als die Vier aufbrachen noch zum Tor. Viel Glück und passt auf euch auf....", rief Victor ihnen nach, als sie durch das Tor ritten. Daryl fuhr auf seinem Motorrad vorraus. Als die Vier das Tor passiert hatten, wurde dieses wieder geschlossen. Solange Jesus nicht da war, übernahmen Malcolm und Joel zusammen mit Tristan die Führung. Victor kannte Tristan noch nicht so genau, aber er hatte mal mitbekommen, dass er wohl vorher ein höherer Offizier im Militär gewesen war.

Victor seufzte leise und fragte dann, was wohl war, wenn Jax nicht von allein zurück kam und sie ihn vielleicht befreien müssen. Benji meinte dazu, dass das kompliziert werden könnte. Vor allem, wenn Peter versucht viele Leute auf seine Seite zu ziehen. Er war nämlich strikt dagegen Jax zurück zu holen, denn er war in Jesus verliebt und erhoffte sich scheinbar etwas, denn in letzter Zeit rannte er Jesus ständig hinterher, sodass es so ziemlich jeder inzwischen wusste. Joel und Malcolm passten auf, dass Peter hier in Hilltop blieb und nicht auf die Idee kam, ihnen zu folgen. Benji meinte, dass es schwierig werden könnte, wenn es wirklich darum ging, gegen dieses Gefängnis einen Krieg zu führen, denn natürlich hatten viele Leute vor sowas Angst und das konnte Victor verstehen. Benji meinte aber, dass sie erstmal abwarten sollten und vielleicht würde Jax ja tatsächlich irgendwann von allein wiederkommen. "Ja, das hoffe ich auch..", sagte Victor. das Einzige, was sie hier in Hilltop nun tun konnten, war zu hoffen, dass die Vier heil wieder zurück kamen und im Besten Fall auch Jax mitbringen würden.

@Benji



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#1004

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 17.04.2026 10:55
von Benji • 14 Beiträge

Als Harlan ihnen nach der Versammlung alles berichtet hatte, war Benji still geblieben. Er hatte zugehört und jede einzelne Information aufgenommen, besonders wenn es um Jax ging. Dass die meisten dafür waren, ihn notfalls zu befreien, hatte ihn erleichtert. Zwar kannte er ihn noch nicht aber Jax war einer von ihnen. Es war keine Option ihn einfach dort in diesem Gefängnis zu lassen..

Benji hatte die letzten Wochen mehr Zeit zum Nachdenken gehabt, als ihm recht sein konnte. Während draußen der Sommer langsam verschwand und die ersten kühlen Herbsttage da waren, war er oft drinnen geblieben, gezwungenermaßen. Sein Bein machte Fortschritte, das spürte er deutlich, aber jede falsche Bewegung erinnerte ihn sofort daran, dass er noch längst nicht wieder der Alte war.

Jetzt, Wochen später, saß er mit den anderen auf der Picknickbank, die sich inzwischen fast wie ihr fester Platz anfühlte. Die Gespräche, das Lachen, die gemeinsamen Stunden mit Victor, Tyler, Robby und Ellie hatten ihm geholfen, nicht durchzudrehen vor Langeweile während er sich noch schonen musste und weder arbeiten, noch trainieren konnte. Gerade die Freundschaft zu den Dreien hatte ihm gutgetan und natürlich dass sein Freund Victor bei ihm war ..Es fühlte sich gut an und normal. Fast wie früher.. So normal wie es sich in der Welt wie sie jetzt war eben noch anfühlen konnte..
Sein Blick ging immer wieder zu Victor. Da war dieses stille Vertrauen zwischen Victor und Benji, die ihm Halt gab, ohne dass viele Worte nötig waren.
Als sie bemerkten, wie Daryl, Diego und Tristan sich unterhielten und kurz darauf im Haus verschwanden, verfolgte Benji die Szene aufmerksam. Er sagte nichts, aber irgendetwas sagte ihm sofort, dass das nichts Alltägliches war und die irgendwas vorhatten.. Als Ellie schließlich aufstand und ihnen folgte, sah er ihr nach..
Als sie etwas später zurückkam und erklärte, dass sie losziehen würden, um nach dem Gefängnis zu suchen, wurde sein Blick ernst.
Er sagte nicht sofort etwas. Stattdessen musterte er Ellie kurz, als würde er einschätzen, ob sie wirklich bereit war oder ob sie einfach nur mutig tat. Doch dann nickte er leicht.
"Pass auf dich auf." sagte er ruhig, als sie sich verabschiedeten. Die Umarmung fiel vielleicht etwas fester und länger aus,
Am Tor stand er neben den anderen während sein Blick den Reitern und Daryl auf dem Motorbike folgte. Erst als das Tor sich wieder schloss und sie verschwunden waren, sah er wieder zu Victor und den anderen.
Ein leises Seufzen war von Benji zu hören, während er wieder zurück zur Bank ging.
Victors Frage hatte er nicht vergessen, und Benji ließ sich noch einen Moment Zeit, bevor er antwortete. Er fuhr sich kurz durchs Haar und sah dann zu ihm rüber.
„Wenn Jax nicht von allein zurückkommt…“ begann er zu reden "dann wird das kompliziert."Ich glaube… es wird sehr schwierig, wenn er nicht zurückkommt." sagte er ruhig.
Er sah kurz erneut in die Runde, die jetzt nur noch aus Jungs bestand da Ellie ja bereits aufgebrochen war mit den Männern.
"Vielleicht gibt es nicht gleich Streit… aber die Leute werden anfangen, sich noch mehr Sorgen zu machen und das macht alles schnell komplizierter, wenn nicht sogar gefährlich.."
Benji richtete seinen Blick wieder zu seinem Freund und zuckte leicht mit den Schultern.
"Aber vielleicht kommt er ja einfach wieder." fügte er dann noch hinzu. "Man weiß nie, vielleicht haben wir Glück.. Es wäre gut zu wissen was mit ihm los .. aber ohne Funkkontakt ist das Mist.." Meinte er seufzend und fügte noch hinzu, leicht schmunzelnd.. "Manchmal vermisse ich mein Handy.."
Ein kleines Lächeln erschien auf seinem Gesicht.
"Wegen Jax.. Vielleicht wird alles gut aber Leute wie dieser Peter machen’s nicht leichter. Wenn er anfängt, andere auf seine Seite zu ziehen… dann haben wir ein weiteres Problem."
Er verzog leicht das Gesicht, da ihm der Gedanke nicht gefiel.
"Und ein Angriff auf das Gefängnis und Krieg gegen die zu führen.." Er schüttelte leicht den Kopf. "Viele hier haben Angst. Verständlich. Das ist bestimmt keine kleine Gruppe, die man einfach überrennt."
Für einen Moment schwieg er und sah kurz Richtung Tor.
Dann atmete er tief durch.
"Aber wir sollten wirklich erstmal abwarten. Vielleicht bringen Ellie und die anderen tatsächlich gute Nachrichten mit. Vielleicht… auch Jax.. Wer weiß.."
Er glaubte selbst nur halb daran, aber es war besser als nichts.
Als sie wieder alle zusammensaßen, versuchte er, sich ein wenig zu entspannen. Die Gespräche mit den anderen Jungs halfen, auch wenn seine Gedanken immer wieder abschweiften zu Ellie,zu den anderen da draußen und auch zu Jax..
Und zu dem, was passieren könnte..
Wenn es wirklich so weit kommen würde das Jax befreit werden musste und Benji das dann schon konnte dann würde er nicht hier in Hilltop hierbleiben und bei der Befreiung helfen.. Allerdings nur zusammen mit Victor.

@Victor Salazar



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#1005

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 19.04.2026 12:34
von Diego Dixon • 211 Beiträge

Nachdem sich die Vier auf die Reise vorbereitet hatten, verabschiedete sich Diego noch von Julia. Der Abschied fiel ihm nicht leicht, denn es fiel ihm schwer, sie hier zurückzulassen, aber mitkommen war für Julia zu gefährlich. Zudem war Reiten für Schwangere nicht so gut. Julia ermutigte ihn jedoch dazu mitzugehen. Vor allem, weil sein Hengst so mal wieder richtig in Bewegung kam, denn in letzter Zeit waren die Ausritte ein wenig kürzer ausgefallen. Schließlich machten sich die Vier auf den Weg. Daryl fuhr auf seinem Bike, worauf er darauf achtete nicht zu schnell zu fahren, denn schließlich begleiteten ihn 3 Pferde und die konnten durchaus müde werden und das sollte ja nicht so schnell passieren, also passte er sein Tempo den Pferden an. Diego galloppierte neben seinem Bruder her und Jesus und Ellie folgten ihnen. Ihr Weg führte durch den Wald. Diego hatte auch eine Karte mitgenommen, sowie einen Kompass, damit sie wussten, in welche Richtung es nach Georgia ging.

Nach einer Weile ließen sie den Wald hinter sich und waren vorerst auf Landstraßen unterwegs. Erstmal ging die Reise nach Süden, denn Georgia lag südlich von Virginia. Da Diego und Jesus sich daran erinnerten, dass sie viele Stunden lang im Laderraum des Lieferwagens gesessen hatten, rechneten sie damit, dass es in etwa 2 Tage dauern würde, bis sie Georgia überhaupt erreichten, da sie nicht genaus wussten, was sie auf dem Weg alles erwarten würde. Als sie den Highway erreichten schlängelten sie sich durch die Autos und sahen sich um. Der Asphalt hatte Risse, aus denen Gras gewachsen war und auch die Autos waren schon teilweise mit Moos bedeckt. Diego entdeckte einen Lieferwagen von einer Mineralwasserfirma. Die lieferten die Kanister für diese Wasserspender, die man öfter irgendwo stehen sah und an denen man sich bedienen konnte. Da ihre Wasserflaschen inziwschen schon fast leer waren, entschloss Diego nachzusehen, ob es vielleicht noch Wasser gab, aber der Lieferwagen war bereits geplündert und einige der Kanister kaputt. Also setzten sie ihren Weg fort. In der nächsten Wohnsiedlung würden sie in den Gärten nach einem Brunnen suchen. Sie hatten jeder noch eine weitere Wasserflasche, also mussten sie nicht dursten, aber unterwegs immermal nach Wasserquellen Ausschau halten, schadete nicht. Auch Bäche waren gut, denn dort konnten die Pferde trinken und das Wasser konnte man abkochen, um es trinken zu können. Dann trafen sie auf die ersten Untoten, der auf dem Boden herumkroch und versuchte, den Pferden in die Beine zu beißen. Natürlich ließen sie ihn nicht zu nahe kommen und Ellie stieg schließlich von Shimmer ab, um den Untoten von seinem Leid zu erlösen. Als sie das getan hatte, ging die Reise weiter. Nach einer Weile kamen ihnen weitere Untote entgegen. Dieses Mal waren es 2, um die sich Daryl und Diego kümmerten. Dem einen schoss Daryl mit seiner Armbrust in den Kopf und holte sich anschließend seinen Pfeil wieder zurück. Den anderen erledigte Diegos Hengst mit seinen Hufen. Das hörte sich an. als wenn jemand eine Wassermelone zertrümmert und dann mit dem Inneren herummatscht. Dann setzten sie ihren Weg fort und waren noch eine ganze Weile Unterwegs. Als es irgendwann auf den Abend zuging, verließen sie den Highway um eines der umliegenden Häuser als Übernachtungsmöglichkeit zu nutzen. Es zog sie zu einer verlassenen Ranch, denn dort würde es vielleicht auch noch Heu geben und die Pferde konnten im Stall ausruhen. Natürlich würden sie den Stall absichern, damit dort in der Nacht keine Untoten hereinkamen. Zudem würde Diego seinen Hengst nicht in eine Box sperren, denn sowas mochte sein Hengst nicht, daher würde er die Boxentür offen lassen, dass sich sein Hengst innerhalb des Stalls frei bewegen konnte. So konnte er im Notfall auch die anderen beiden Pferde beschützen. Am nächsten Morgen würden sie ihren Weg auf dem Highway fortsetzen. Als sie auf der Ranch, die sich in der Nähe des Highways ankamen, gingen sie allerdings erstmal mit Vorsicht vor, denn man konnte ja nicht wissen, ob es hier Untote, oder vielleicht sogar noch lebende Menschen gab.

Als sie der Ranch näher kamen, sahen sie auf dem Hof zwei Untote umherschlurfen. Die kamenm natürlich auf sie zu, als sie sie bemerkten. Wieder kümmerten sich Daryl und Diego um die Beiden. Als das erledigt war, stiegen sie von den Pferden und dem Bike ab. Sie banden Shimmer und Hunter am Sattel von Diegos Hengst fest, der nur weglaufen würde, wenn die Situation gefährlich werden würde. Dann teilten sie sich auf, um die Ranch nach Gefahren abzusuchen, also entweder Toten oder Lebenden. Als sie das Wohnhaus betraten, hörten sie Geräusche aus einem der Zimmer, die sich allerdings nicht nach einem Beißer anhörten, also waren sie nun besonders vorsichtig. Daryl ging vor und hielt seine Armbrust schussbereit.

Die Geräusche kamen von oben und sie konnten hören, wie eine Schiebetür zuging. Daryl legte den Finger auf den Mund und schlich weiter, als sie das obere Stockwerk erreichten, teilten sie sich auf. Ellie blieb dicht bei Diego. Als die Beiden ein Zimmer betraten, hörten sie leise Geräusche aus dem Kleiderschrank. Als sie ein leises Schniefen hörten, näherten sie sich dem Kleiderschrank mit Vorsicht. Ellie hielt ihre Waffe fest, bereit zu schießen, wenn es sein musste. Diego öffnete die Tür des Kleiderschranks und Ellie zielte mit ihrer Waffe hinein. "Nicht schießen....bitte....Ich hab keine Waffe und bin allein....", hörten sie die Stimme eines Mädchens. Ellie forderte sie auf, herauszukommen, was das Mädchen dann auch tat. Sie sah recht verwahrlost aus und schien in Ellies Alter zu sein. Das Mädchen hob die Hände, da Ellie immernoch auf sie zielte. Man musste schließlich vorsichtig sein. Schließlich fragte Ellie nach dem Namen des Mädchens. "Ich...ich heiße Dina....ich schwör....ich bin alleine....wir sind vor ein paar Wochen überfallen worden.....Ich konnte entkommen, aber die anderen aus der Gruppe bei der ich war, sind alle tot...seitdem bin ich alleine...."Diego wechselte einen Blick mit Ellie, als dann auch Jesus dazu kam. Als Anführer hatte er zu entscheiden, was sie tun würden, wobei das Mädchen die Wahrheit zu sagen schien, denn außer sie war hier niemand.

@Ellie
@Paul Rovia (Jesus)



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#1006

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 19.04.2026 15:01
von Ellie • 62 Beiträge

Ellie hatte unterwegs kaum ein Wort gesagt. Sie blieb wachsam und aufmerksam, wie immer unterwegs. Daryl fuhr auf dem Bike vor ihnen, Diego und sein Hengst dicht daneben, Jesus und sie selbst etwas weiter hinten.

Als sie den Wald verließen und auf die Landstraßen kamen, blieb Ellie aufmerksam. Die Risse im Asphalt, die überwucherten Autos, das Moos auf dem Metall,all das erinnerte sie daran, dass die Welt, wie sie früher war, bereits tot war.
Diego vorne mit der Karte und Kompass war ihr nicht entgangen. Planung war gut und es war gut so etwas dabei zu haben..
Als sie den Highway erreichten, wurde Ellie noch ein wenig aufmerksamer.. Die offenen Flächen bedeuteten Sicht aber auch Sichtbarkeit für andere die vielleicht in der Nähe waren und nichts gutes im Sinn haben könnten... Sie beobachtete, wie Diego Wasser suchte und nur auf ein zerstörtes Lieferfahrzeug einer Mineralwasserfirma stieß in dem die Kanister leer und einige sogar zerstört waren.. Das war keine Überraschung. Wasser war immer das Erste, was geplündert wurde neben Lebensmitteln.
Sie sagte nichts dazu. Ihr Blick wanderte über die Gegend.

Als der erste Beißer auftauchte, reagierte sie sofort. Ellie zögerte nicht und dachte auch nicht darüber nach..
Sie sprang von Shimmer ab, bewegte sich schnell, genau und erledigte die Gefahr. Danach saß sie wieder auf und es konnte weitergehen..
Die nächsten beiden Untoten die auftauchten, waren noch nicht so zerfallen und liefen.. Einer fiel durch Daryl, der andere durch Diego und sein Pferd. Ellie verzog keine Miene, als das Geräusch des zertrümmerten Schädels zu hören war. Sie hatte schon Schlimmeres gesehen.
Als sie später die Ranch erreichten, war Ellie weiterhin sehr aufmerksan..
Alte Gebäude bedeuteten Schutz, konnten aber auch Gefahr und den Tod bedeuten, wenn man nicht vorsichtig genug war..
Die zwei Untoten im Hof waren schnell erledigt. Ellie beobachtete Daryl und Diego wie die beiden sie ausschalteten. Danach stieg sie ab und behielt die Umgebung im Blick.
Um ihr Pferd Shimmer zu sichern, dass es nicht weglief, bevor die Pferde in den Stall konnten, band sie es an dem Sattel von Diegos Hengst fest. Jesus tat dasselbe mit Hunter.
Sie blieben zunächst alle vier zusammen während sie das Wohnhaus durchsuchten. Jeder Schritt war leise und kontrolliert..
Als sie die Geräusche hörten, änderte sich alles.
Sie schlichen leise nach oben und teilten sich in Zweiergruppen auf.. Ellie ging mit Diego und Jesus tat sich mit Daryl zusammen..
Die Treppe nach oben war eng und das Holz alt. Sie bewegten sich langsam, Daryl und Jesus waren irgendwo anders im Haus..
Ellie blieb bei Diego, weil sie wusste, dass vier Augen besser waren als zwei
Dann war da dieser Kleiderschrank in einem Zimmer was früher wohl mal ein Kinderzimmer gewesen sein musste.
Das Geräusch war zu menschlich, um ein Beißer zu sein, aber genau das machte es möglicherweise gefährlich.
Ellie zielte sofort hinein, ohne zu zögern, als Diego den Schrank geöffnet hatte.
Als das Mädchen herauskam, blieb Ellie hart und hielt weiter die Waffe auf dieses Mädchen.. Sie glaubte ihr einziges Wort, bevor er bewiesen war. "Wie heißt du?" Fragte Ellie und bekam auch eine Antwort..
Ihr Name war Dina. Sie war alleine, ohne Waffe und überfallen worden. Sie war die einzige Überlebende..
Ellie hörte zu, aber sie glaubte ihr nicht einfach so..
Sie wechselte kurz einen Blick mit Diego, dann sah sie zu Jesus, der nun ebenfalls ins Zimmer gekommen war. Er musste letztendlich die Entscheidung treffen, was sie tun sollten aber Ellie wusste dass solche Entscheidungen hatten immer mit Vertrauen zu tun und das war oder konnte in dieser Welt sehr gefährlich werden
"Sie könnte lügen." sagte Ellie ruhig, ohne ihre Waffe zu senken.
Dann trat sie einen Schritt zur Seite und positionierte sich so, dass Dina wirklich keinen Fluchtweg mehr hatte.
Ihre Stimme blieb recht kalt im Moment.
"Und selbst wenn sie die Wahrheit sagt, heißt das nicht, dass sie keine Gefahr ist."
Ellie ließ Dina keine Sekunde aus den Augen.
Im Haus war ein kurzes Knarren zu hören.
"Daryl?!" rief sie leise, ohne den Blick abzuwenden von den Mädchen.. Sie hoffte, dass das Knarren wirklich Daryl verursacht hatte und niemand anderes..
Dann sprach sie wieder zu Dina.
"Du bleibst genau da stehen. Keine plötzlichen Bewegungen, sonst wird das hässlich für dich." Sicher wirkte das Mädchen eher nicht bedrohlich aber Ellie würde die Waffe erst herunternehmen, wenn Jesus das okay dafür gab und sagen würde, dass sie sie mitnehmen oder was nun passieren würde.

@Diego Dixon

@Daryl Dixon

@Dina



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#1007

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 19.04.2026 15:29
von Paul Rovia (Jesus) | 2.471 Beiträge

Jesus kam dazu als er mitbekam das Ellie mit jemandem redete und er eine fremde weibliche Stimme hörte.. Einen Moment stand er im Türrahmen, ruhig aber mit diesem wachen aufmerksamen Blick. Seine Blicke gingen zuerst zu dem fremden Mädchen, dann kurz zu Ellie und Diego. Er bewerte die Situation schnell. Dann sah er wieder zu dem Mädchen..
Es war eigentlich klar, ein junges Mädchen geschätzt in Ellies Alter, keine sichtbare Waffe, sie sah erschöpft aus und verängstigt aber Jesus hatte gelernt, dass genau das nichts bedeuten musste. Menschen konnten ehrlich wirken und trotzdem gefährlich sein.
Er hob langsam die Hand ein Stück, nicht beschwichtigend im eigentlichen Sinn, eher als Zeichen für Ellie, dass er keine Eskalation wollte.
"Okay… Dina, richtig?" sagte er ruhig, seine Stimme klang freundlich, nicht provozierend aber bestimmt und das war gut so. Noch war sie eine Fremde und fremde Personen konnten immer eine Gefahr bedeuten.. "Bleib genau da stehen wie Ellie es gesagt hatte.. ok?"
Sein Blick wanderte kurz zu der Waffe in Ellies Händen. Sie machte ihre Sache gut.
Jesus trat noch einen Schritt auf das Mädchen zu, bewusst langsam, sodass sie ihn nicht als Bedrohung missverstehen sollte.
"Wir werden dich nicht einfach erschießen." sprach er ruhig weiter.. "aber wir vertrauen auch niemandem sofort einfach so.."
Dann sah er Dina wieder an.
"Du sagst, deine Gruppe wurde überfallen. Wann genau? Wer hat euch angegriffen? Untote oder Menschen..? Und wenn es Menschen waren.. bist du sicher, dass sie nicht hinter dir her sind und dich suchen?"
Sein Ton blieb gelassen, aber nicht kalt. Eher wie jemand, der Mitgefühl hatte mit dem Mädchen hatte, weil er wusste, dass Leben des Mädchens davon abhängen konnte wie er wegen ihr entschied. Alleine würde sie hier draußen wahrscheinlich nicht mehr lange überleben..
Ein leises Knarren irgendwo im Haus ließ ihn kurz den Kopf in die Richtung drehen.
"Das ist sicher Daryl." sagte Jesus dann ruhig, mehr zu Diego und Ellie als zu Dina. "Wenn hier doch noch jemand ist, finden wir es raus."
Sein Blick kehrte dann wieder zu dem Mädchen zurück und wartete auf ihre Antworten..

@Dina

@Diego Dixon

@Daryl Dixon



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#1008

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 19.04.2026 19:52
von Dina • 5 Beiträge

Als es vor etwa einem Jahr und ein paar Monaten zu dem Ausbruch kam, war Dina mit ihrer Schwester Talia unterwegs gewesen. Die Eltern waren schon vorher gestorben. Seither hatten sich die Schwestern allein durchs Leben geschlagen. Doch dann kam der Ausbruch und das Leben änderte sich. der Ort an dem die beiden gelebt hatten, war nicht mehr sicher, also mussten sie von dort weg. Auf der Flucht vor den Untoten, zog es die Beiden nach Wyoming, wo sie sich einer Gruppe Überlebender anschlossen. Dort lebten sie ziemlich lange, bis die Gruppe von einer anderen Gruppe angegriffen wurde, da sie nicht viele Leute gewesen waren, waren sie den Angreifern unterlegen gewesen. Dina konnte flüchten und sich verstecken. Als die Fremden wieder weg waren und die Luft wieder rein war, ging Dina zum Lager zurück, doch ihre Schwester lebte nicht mehr. Sie war von den Leuten getötet worden. Der Anblick ihrer toten Schwester war grauenhaft und Dina würde es wohl niemals vergessen. Sie deckte ihre Schwester mit einer Decke ab und machte sich daran ihr ein Grab zu schaufeln. das war anstrengend und dauerte einen ganzen Tag. Als sie endlich fertig war, legte sie ihre Schwester in das Loch und buddelte es wieder zu. Sie blieb diese Nacht noch in dem zerstörten Lager, musste aber acht geben, da es nun auch keinen Schutz mehr vor den Untoten bot.

Nachdem sie die Nacht überlebt hatte, machte sie sich am nächsten Morgen auf den Weg ins Ungewisse. Dina wusste nicht, was sie jetzt machen sollte, oder wo sie hin sollte, aber sie hatte ihrer Schwester vor ihrem Tod fest versprochen, dass sie am Leben bleiben würde, egal was kommen würde und dieses Versprechen wollte Dina nicht brechen. Vielleicht würde sie ja eine Gemeinschaft finden, die sie aufnehmen würden. Das hoffte Dina sehr, denn ganz allein hier draußen waren ihre Chancen wohl eher schlecht. Als sie eine Weile allein unterwegs war, kam sie irgendwann an eine verlassene Ranch. Dort suchte sie nach etwas zu essen, doch bis auf einen wild wuchernden Brombeerbusch gab es hier nichts. Dina pflückte sich welche, um sie zu essen und sah sich dann auf der Ranch um. Vielleicht gab es ja noch einen Keller, oder eine Kammer, die noch nicht geplündert worden war. Leider fand Dina nichts. Immerhin gab es auf der Ranch einen Brunnen, aus dem sie sich Wasser holen konnte. Das kochte sie sich ab und füllte es in Flaschen.

Als der Abend anbrach kamen fremde Leute zu der Ranch. Dina hatte sie vom Fenster aus gesehen und hatte Angst, dass die zu den Leuten gehörten, die ihre Gruppe überfallen und ihre Schwester getötet hatten. Sie hatte sie nicht richtig gesehen und sich eilig versteckt, als sie ins Haus kamen. Offenbar hatte sie beim Verstecken zuviel Lärm gemacht, denn einer der Männer und das Mädchen öffneten den Schrank, in dem sich Dina versteckt hatte und das Mädchen richtete ihre Waffe auf sie. "Bitte nicht schießen....ich bin allein und hab auch keine Waffe.....", sagte sie und kam mit erhobenen Händen aus dem Schrank. Sowohl der Mann, als auch das Mädchen sahen sie grimmig an. Das Mädchen übernahm das Reden, während der Mann überhaupt nichts sagte. "Ich heiße Dina...", antwortete sie, als das Mädchen nach ihrem Namen fragte. "Ich schwör....ich bin ganz allein....außer mir und euch ist hier niemand.....ehrlich...", sagte sie, doch das Mädchen und der Mann schienen ihr nicht zu glauben. "Bitte, kann ich mit euch mitkommen...? Ich verstehe, dass ihr mir nicht vertrauen wollt...das ist okay...wenn es euch lieber ist, könnt ihr mich auch fesseln und als Gefangene mitnehmen....", bot sie an und sah dann zu dem weiteren Mann, der dazugekommen war. Unten im Haus konnte man es knarren hören und als das Mädchen nach jemandem namens Daryl rief, kam von diesem die Antwort von unten, der sagte, dass unten in den Zimmern niemand war. "Ich sag doch, dass ich alleine bin...", sagte Dina und nickte, als das Mädchen sie aufforderte, genau da stehen zu bleiben, wo sie war, da es sonst hässlich werden könnte. Dina hatte weiterhin die Hände gehoben und verhielt sich ruhig. Sie kannte diese Leute nicht, aber wenn sie ihr erlaubten sich anzuschließen, dann hatte sie vielleicht bessere Chancen das Versprechen, das sie ihrer Schwester gegeben hatte, einzuhalten, wobei es auch riskant war, denn Dina kannte diese Leute überhaupt nicht, aber das Mädchen war ihr irgendwie sympatisch, auch wenn sie sich gerade kalt und sehr unsympatisch gab.

Als der Mann, der dazu gekommen war, wissen wollte, wer ihre Gruppe überfallen hatte, seufzte Dina leise. "Es waren Menschen...die haben uns überfallen und all unsere Sachen genommen....jeden, der sich gewehrt hat, haben sie getötet.....Ich weiß nicht, ob noch irgendjemand lebt, aber das ist schon viele Wochen her....ich weiß nicht mehr genau, wieviele Wochen, aber doch schon einige, vielleicht auch Monate....ich weiß es nicht mehr....seitdem bin ich allein und schlag mich von Tag zu Tag irgendwie durch....Ich glaub nicht, dass die nach mir suchen...ich glaub, die haben nichtmal mitbekommen, dass ich extistiere....war glaub ich, auch gut so....", sagte sie und konnte dann ihr Magenknurren nicht unterdrücken. "Habt ihr vielleicht etwas zu essen...?", fragte sie dann leise, auch wenn sie damit rechnete, dass die Leute ihr nichts geben würden.

@Ellie
@Paul Rovia (Jesus)


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#1009

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 21.04.2026 21:54
von Daryl Dixon | 1.559 Beiträge

Daryl hatte schon in Alexandria all die Sachen zusammengepackt, die er brauchte. Größtenteils waren es Proviant, vor allem getrocknete Nudeln und Konserven. Er packte auch eine Decke ein, falls sie draußen übernachten mussten. Ein Zelt nahm Diego mit. Das wra groß genug für 4 Personen und falls sie wirklich mal in einer Gegend unterwegs waren, wo es keine Gebäude gab, in denen man übernachten konnten, würde ohnehin immer einer draußen am Zelt Wache halten, denn ein Zelt bot zwar Schutz vor Regen und Kälte, aber nicht vor den Beißern, also würden sie dann in der Nacht abwechselnd Wache halten, damit jeder eine Gelegenheit zum Schlafen hatte. Aber jetzt mussten sie sich überhaupt erstmal auf den Weg machen. Gerade, als sie am Tor waren, kamen Joel und Malcolm, die sich ihnen anschließen wollten. Jesus bat die Beiden allerdings hierzubleiben und sich an seiner Stelle hier um alles zu kümmern. Zudem sollten sie ein Auge auf Peter haben, denn Jesus befürchtete, dass er ihnen folgen könnte. Daryl fragte sich, die Peter ihnen folgen sollte, denn schließlich waren sie gerade dabei aufzubrechen und so schnell konnte Peter wohl kein Pferd satteln, wenn er überhaupt reiten konnte. Er sah ziemlich nerdig aus und solche Leute hatten mit Tieren und der Natur oft recht wenig zu tun, außer in der Theorie vielleicht. Schließlich waren Joel und Malcolm einverstanden und verabschiedeten sich.

Daryl startete den Motor seines Motorrads und fuhr los, als das Tor geöffnet wurde. Diego, Jesus und Ellie folgten ihm auf ihren Pferden. Da das Motorrad um einiges schneller war, passte er sein Tempo den Pferden an, denn die konnten durchaus zu schnell müde werden, wenn sie über lange Zeit zu schnell laufen mussten. Sie fuhren und ritten erst durch den Wald, dann kamen sie auf die Landstraße, die schließlich zu einem Highway führte. Hier kamen sie an stehengelassenen Autos und Lkws vorbei und fanden schließlich auch den ersten Beißer. der hatte die Beine zerfetzt und konnte nicht mehr laufen, also kroch der nur in der Gegend herum. Den nahm sich Ellie vor, die von Shimmer abstieg und den Beißer von seinem Leiden erlöste. Dann setzten sie ihren Weg fort. Nach einer Weile kamen ihnen zwei weitere Beißer entgegen. um die kümmerten sich Daryl und Diego. Daryl schoss dem einen einen Pfeil in den Kopf, während Diegos Pferd dem anderen den Schädel zertrümmerte. Daryl hatte ein Pferd sowas noch nie tun sehen, denn normalerweise nahmen die Reisaus, wenn sowas war, wie damals, als ihn die nervöse Nelly abgeworfen hatte und abgehauen war. Dabei war er einen recht steilen Hang heruntergestürzt und hatte sich einen seiner Pfeile durch die Seite gebohrt, was später von Hershell genäht worden war. Jetzt war davon nur noch eine Narbe übrig und seitdem zog Daryl sein Bike einem Pferd vor.

Nachdem die beiden Beißer erledigt waren, setzten sie ihren Weg fort. unterwegs fanden sie auch einen Lieferwagen von einer Wasserfirma, doch leider war der schon geplündert und einige Wasserkanister kaputt. Also würden sie bei der nächsten Gelegenheit nach Wasser schauen. Als es Abend wurde und es anfing zu dämmern, verließen sie den Highway udn steuerten eine verlassene Ranch an. Da hatten sie mit etwas Glück einen Brunnen und auch noch Heureste für die Pferde. Die Pferde wurden zusammengebunden, da wohl Diegos Hengst die anderen beiden beshcützen würde. Daryl stellte sein Bike ab und spannte einen Pfeil in seine Armbrust, mit der er dann zum Haus ging. Da sie erstmal nachsehen mussten, ob hier keine Beißer, oder Menschen waren, ließ Daryl sein Bike erstmal draußen stehen. Später, wenn sie die Pferde in den Stall bringen würden, würde er das auch mit seinem Bike tun. Jetzt mussten sie die Ranch aber erstmal absichern. Daryl sah sich erstmal draußen um, bevor er dann ins Haus ging und sich das Erdgeschoss vornahm. Diego, Ellie und Jesus sahen sich oben um. Daryl hörte nach einer Weile Stimmen von oben. Neben denen von Ellie und Jesus auch noch eine fremde Stimme. Dem Klang nach, die eines jungen Mädchens. Daryl sah sich weiter im Erdgeschoss um und lief langsam mit schussbereiter Armbrust durch einen kleinen Flur zur Küche. Die Holzdielen vom Fußboden waren schon alt und knarzten daher recht laut. Er hörte Ellie von oben rufen, die wissen wollte, ob er das war. "Ja, war ich....der Boden hier ist schon etwas Morsch....hier unten ist keiner....die Luft ist hier rein...", rief er und sah sich weiter um. Jesus, Diego und Ellie hielten ja das fremde Mädchen in Schach, da musste er nicht auch noch dazu kommen. Als er allerdings in die Küche kam, hörte er aus einer Kammer ebenfalls Geräusche. Als er die Kammer öffnete, sprang ihm ein Opossum entgegen, dem er sogleich einen Pfeil durch den Körper schoss und das Tier tot liegen blieb. Das würde er dann später häuten und über einem Feuer grillen.

Als er mit dem Opossum aus der Küche kam, kamen die anderen gerade von oben herunter. Das fremde Mädchen wirkte, als wäre sie schon eine ganze Weile allein unterwegs gewesen. Als Ellie das Opossum sah, grinste sie leicht. "Na, dann kannst du ja das Opossum essen...", sagte sie zu dem anderen Mädchen, die leicht angewidert das Gesicht verzog und fragte, ob sie nichts anderes hatten. "Man sollte froh sein, mit dem, was man hat...Luxus gibt es keinen mehr..", sagte Daryl dazu nur, denn er nutzte solche Gelegenheiten immer. das würde Konserven sparen. Dann musterte er das fremde Mädchen, das ein wenig verwahrlost aussah. Demnach schien sie wohl seit einer ganzen Weile allein unterwegs zu sein. Er hielt sich allerdings erst noch zurück, denn man musste fremde Leute mit Vorsicht genießen, denn auch wenn sie noch so unscheinbar aussahen, konnten sie einen schließlich doch hinterrücks abstechen. Von daher würden sie das Mädchen wohl beobachten. Letztendlich lag die Entscheidung bei Jesus, ob sie das Mädchen mitnehmen würden, oder nicht.

@Ellie
@Paul Rovia (Jesus)



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#1010

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 22.04.2026 17:00
von Ellie • 62 Beiträge

Ellie blieb genau da stehen wo sie jetzt war,ihre Waffe hielt sie noch immer in der Hand, während ihr Blick immer noch leicht misstrauisch auf Dina gerichtet war. Ellie wirkte angespannt, aber nicht direkt feindselig,eher wie jemand der noch nicht wusste ob man ihr Vertrauen kann oder nicht.
Als Daryls Stimme von unten erklang, entspannte Ellie sich ein kleines Stück. "Alles gut hier oben. Wir habens unter Kontrolle." rief sie zurück, ohne den Blick von dem Mädchen zu nehmen. Jesus und Diego hielten sich ebenfalls bereit, aber keiner von ihnen richtete eine Waffe auf das Mädchen.. nur Ellie..
Ellie ließ ihren Blick nochmal kurz durch den Raum schweifen,nichts Auffälliges,kein weiterer Unterschlupf, keine versteckten Leute. Nur Staub, alte Möbel,Spielsachen und dieses Mädchen.
Langsam senkte Ellie ihre Waffe ein Stück, steckte sie aber nicht weg.
Sie musterte sie genauer,die Kleidung, ihre Haltung, sie war auch sehr dünn und wirkte müde und erschöpft..
Als sie schließlich nach unten gingen, folgte Ellie dem Mädchen mit den anderen beiden..
Unten angekommen, fiel ihr Blick sofort auf das Opossum in Daryls Hand. Ein leichtes Grinsen huschte über ihr Gesicht. "Na immerhin hast du etwas gefunden.. Was ist das?" Ellie hatte noch nie ein Opposum gesehen.. "Hast du das etwa getötet?"
Als das Mädchen angewidert reagierte, zuckte Ellie nur leicht mit den Schultern. "Suchs dir aus,essen oder verhungern aber ich bin mir sicher irgendwer hat was besseres dabei.. Ich bin ja normalerweise nicht wählerisch aber ich esse das auch nicht.. Sorry Daryl aber so bleibt mehr für dich.."
Sie lehnte sich schließlich gegen einen Türrahmen, die Arme hatte sie locker verschränkt, nach außen wirkte Ellie gerade eher entspannt aber ihre Augen blieben wachsam auf das Mädchen gerichtet.
Etwas an ihr ließ Ellie nicht ganz los. Vielleicht war sie ganz nett und wäre gut für Hilltop.. Da wäre sie auch nicht alleine,Teenager gab es dort ja wirklich genug..
"Sie bleibt erstmal,ok?" sagte Ellie schließlich "Zumindest für heute Nacht und wenn sie ok ist sollte sie mitkommen nachhause.."
Dann sah sie kurz zu Jesus. Die endgültige Entscheidung lag bei ihm, das wusste sie. Aber Ellie hatte ihre Meinung deutlich gesagt.
Während draußen langsam die Dunkelheit hereinbrach, war ihr klar,dass die Nacht würde zeigen, ob das Mädchen ein Risiko war oder vielleicht doch jemand, den man nicht einfach zurücklassen sollte. Alleine würde sie es nicht ewig schaffen zu überleben..
@Dina
@Diego Dixon
@Daryl Dixon



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#1011

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 22.04.2026 17:06
von Paul Rovia (Jesus) | 2.471 Beiträge

Sein Blick fiel kurz auf das Opossum in Daryls Hand als sie unten ankamen. Für einen Augenblick lag etwas Nachdenkliches in seine,m Blick er bedauerte das Opposum auch wenn diese Tiere ja in diesem Staat nicht unter Schutz gestanden hatten früher. Sie durften abgeschossen werden und jetzt gab es da so oder so keine Richtlinien und Gesetzte mehr was den Tierschutz angeht.. Er ließ es einfach mal so stehen. Es war kein Thema über das man diskutieren musste,erst recht nicht hier draußen.. Er wusste ja nicht was Daryl zu essen dabei hatte aber das Fleisch wird ihm mehr Energie liefern als getrocknete Nudeln und Dosenfutter.
Jesus richtete seine Aufmerksamkeit dann wieder auf das Mädchen. Er war ruhig und wachsam aber wirkte nicht abweisend ihr gegenüber.
Er hörte dann Ellies Worte, ihre Meinung war klar und Jesus nickte leicht. "Für die Nacht bleibst du bei uns..." stimmte er zu.. "Und morgen früh sehen wir weiter ob wir dich mitnehmen aber wir reiten nicht sofort zurück.." Mehr wollte er ihr jetzt erstmal nicht verraten.
Er trat einen Schritt näher an das Mädchen heran. "Du bist bei uns sicher." sagte er ruhig. "Solange du uns keinen Grund gibst, dass wir Dir nicht Vertrauen können.."
Sein Blick war während er das sagte eher freundlich.. fast schon sanft, aber Jesus war auch aufmerksam. Er beobachtete jede noch so kleine Reaktion von Dina..
Dann wandte er sich wieder an die Gruppe. "Wir sichern jetzt den Stall und das Haus.. Wenn wir hier bleiben, dann müssen wir sehr vorsichtig sein.."
Ein kurzer Blick ging zu Ellie. "Bleibst du bei Dina?" Fragte er nach.
Ellie nickte und meinte sie würde bleiben.. Ellie war schließlich nicht dumm und wusste wie wichtig die Aufgabe ist bei ihr zu bleiben.
Sollte sie doch gelogen haben könnte sie davonlaufen wenn sie allein war und irgendwelche Leute hierher holen,was dann Diego,Daryl,sie und Jesus in Gefahr bringen würde.

@Dina

@Diego Dixon

@Daryl Dixon



zuletzt bearbeitet 22.04.2026 17:07 | nach oben springen

#1012

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 22.04.2026 21:51
von Diego Dixon • 211 Beiträge

Als sie gegen Abend den Highway verließen, steuerten sie eine verlassene Ranch an. Zumindest wirkte sie verlassen, aber man konnte ja nie wissen, ob sich dort vielleicht Menschen aufhielten. Die Untoten, oder Beißer, wie sie in Alexandria genannt wurden waren ja ohnehin in jeder Gegend, also würden sie vielleicht welche von denen auf der Ranch antreffen. Dort waren tatsächlich 2 auf dem Hof unterwegs. Denen machten sie den Garaus und stiegen dann von den Pferden und dem Motorrad ab. Sie ließen die Pferde aber erstmal noch draußen stehen und banden Shimmer und Hunter am Sattel von Diegos Hengst an. Der würde eh nur weglaufen, wenn es gefährlich werden würde. Da das Gras schon hochgewachsen war, bedienten sich die Pferde, während Diego, Daryl, Jesus und Ellie das Wohnhaus ansteuerten. Sie teilten sich auf. Diego ging mit Ellie nach oben, Jesus kam ebenfalls mit nach oben und Daryl sah sich unten um. Als sie die Treppe hochgingen, hörten sie von oben das Geräusch von einer Tür, die zugeschoben wurde. Offenbar die Tür eines Schranks. Diego und Ellie gingen extra Leise nach oben und gingen zu dem Zimmer, aus dem sie das Geräusch gehört hatten. Zudem kamen von dort immernoch Geräusche, wenn auch sehr leise. Diego und Ellie gingen zu dem Schrank und Ellie zog ihre Waffe, die sie auf den Schrank richtete. Diego schob die Tür auf und im Schrank hockte ein Mädchen, das etwa in Ellies Alter war. Das Mädchen bat Ellie nicht zu schießen und schwor ganz allein hier zu sein. Ellie forderte sie auf, aus dem Schrank herauszukommen. Das Mädchen kam der Forderung nach und kam aus dem Schrank. Diego richtete seine Waffe zwar nicht auf das Mädchen, doch auch er hatte die Hand an seinem Colt und war bereit ihn zu ziehen und zu schießen, sollte das Mädchen irgendwas tun, was ihm nicht gefiel. Er würde Ellie auf jeden Fall beschützen. Während sich das Mädchen als Dina vorstellte und nochmal beteuerte, dass sie ganz alleine war. Ellie und Diego glaubten ihr erstmal kein Wort. Dann kam auch Jesus dazu, der mitbekommen hatte, was das Mädchen gesagt hatte und wollte wissen, wer ihre Gruppe überfallen hatte. Dina erklärte ihm, dass es Menschen gewesen waren, die alle getötet hatten, die sich gewehrt hatten und ihnen alles weggenommen hatten. Sie wusste nicht, ob noch irgendjemand außer sie überlebt hatte. Zumindest hatte sie niemanden mehr gesehen und war seitdem alleine Unterwegs. Sie erzählte, dass das schon ein paar Wochen her war. Sie sah auch etwas verwahrlost aus und würde den Winter hier draußen alleine ganz sicher nicht überleben.
Als von Unten ein Knarzen zu hören war, fragte Ellie nach, ob das Daryl war, der dann auch rief, dass er das war und der Fußboden wohl etwas Morsch war. Als sie dann aber auch das leise Geräusch hörten, das Daryls Armbrust machte^, gingen sie nach unten, um nachzusehen, doch dort war weder ein toter Beißer, noch ein toter Mensch. Daryl hatte ein totes Opossum in der Hand, was Diego ziemlich eklig fand. Irgendwie tat ihm das Tier auch leid. Als Daryl meinte, dass es das Abendessen sei, schnaufte Diego leicht. Daryl wusste ja, dass Diego und Jesus Vegetarier waren. Daher würde Diego einfach nachher noch seine restlichen Sandwiches essen, die Julia gemacht hatte. Auch Ellie lehnte ab, denn auch sie aß wohl lieber ihre Sandwiches. Daryl hatte seine schon in den Pausen, die sie auf dem Weg hierher gemacht hatten, aufgegessen. Diego grinste leicht, als Ellie meinte, dass Daryl das Opossum dann wohl für sich allein hatte.

Als Jesus Ellie bat, bei Dina zu bleiben, damit er, Diego und Daryl sich darum kümmern konnten, das Haus und den Stall für die Nacht abzusichern, nickte das Mädchen. "Und wenn sie doch irgendwas krummes versucht, erschieß sie, oder schrei, dann komm ich...", sagte Diego in Gebärdensprache, denn er sah Ellie als seine Tochter und er würde sie immer beschützen, selbst, wenn es sein Leben kosten würde. Da Ellie aber gut schießen konnte, würde sie wohl nicht in Gefahr sein. Das andere Mädchen wollte ja unbedingt mit ihnen kommen, aber sie würden jetzt noch nicht nach Hause gehen, sondern weiter nach dem Gefängnis suchen. "Nein, ich mach nichts....ehrlich...", meinte Dina, doch das Vertrauen von Ellie, Diego, Jesus und Daryl würde sich das Mädchen erst noch verdienen müssen. Diego ging dann mit Daryl und Jesus nach draußen, wo er sich um die Absicherung des Stalls kümmerte und dann auch die Pferde reinbrachte und absattelte. Die Sättel hängte er auf einen Holzbock, der in dem Stall stand. Dann sah er sich um, ob es hier auch noch Futter gab, doch es gab nichts mehr. Allerdings war das Gras auf der Wiese so hoch, dass man es schneiden konnte. Im Stall an einer Wand gab es auch eine Halterung, an der Mistgabeln, Besen und Heuschaufeln hingen. Dort waren auch 2 Sensen, von denen sich Diego eine nahm. Er nahm auch eine Schubkarre mit, um das geschnittene Gras dort rein zu tun. Dann fing er an, das Gras mit der Sense zu schneiden, wobei ihm Jesus nach einer Weile Gesellschaft leistete. Er erzählte, dass nun alles gesichert war und half Diego dann mit dem Gras, indem er das bereits geschnittene Gras mit einer Harke zusammenkehrte und auf die Schubkarre packte. Als Jesus fragte, was Diego von Dina hielt, zuckte er mit den Schultern. Ob sie wirklich okay war, würde sich dann wohl in der Nacht und wohl auch in den nächsten Tagen zeigen.

Als die beiden genug Gras geschnitten hatten, nahm Diego die Schubkarre und Jesus trug die Harke und die Sense wieder in den Stall. Sie verteilten das Gras an die drei Pferde und gingen dann ins Haus. Daryl war noch draußen. Er hatte in einem kleinen Schuppen einen Grill und Kohle gefunden, auf dem er sich nun das Opossum garte. Diego hatte sich noch nicht so ganz an die Eigenarten seines Bruders gewöhnt, aber diese würde Diego wohl auch nicht verstehen. Diego ging mit Jesus ins Haus, wo Ellie mit Dina im Wohnzimmer saß und sie immernoch streng beobachtete. Jesus meinte, dass sie sich in der Nacht mit der Wache abwechseln sollten, woraufhin Diego nickte. "Dann übernehm ich die erste...", meinte er in Gebärdensprache und setzte sich dann hin. Er holte seine Sandwiches aus seiner Tasche und gab Dina eins davon ab, denn das Mädchen sah sehr hungrig zu ihm und auch Ellie gab ihr eins ihrer Sandwiches ab. Diego hielt sich ansonsten zurück und überließ Ellie und Jesus das Reden, denn sie hatten sicher noch einiges an Fragen, bevor sie entscheiden würden, ob sie Dina wirklich mitnehmen würden.

@Ellie
@Paul Rovia (Jesus)



zuletzt bearbeitet 23.04.2026 15:49 | nach oben springen

#1013

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 23.04.2026 19:06
von Ellie • 62 Beiträge

Ellie blieb mit Dina allein im Wohnzimmer zurück, während draußen die Männer das Haus und den Stall sicherten. Kaum war die Tür zu, wurde es im Raum deutlich stiller, nur das Knarren des alten Hauses und der Wind, der irgendwo durch eine undichte Stelle zog, war noch zu hören.
Ellie saß auf der Couch, leicht nach vorne gebeugt, die Hände hatte sie locker auf ihren Beinen liegen. Ihr Blick hing die ganze Zeit an Dina. Ellie war wachsam und aufmerksam. Sie musste vorsichtig sein und Diego hatte gesagt sie sollte sie sollte sie erschießen wenn sie etwas krummes versucht oder um Hilfe schreien.. Dann würde er kommen um ihr zu helfen..

Dina wirkte wirklich sehr deutlich wie jemand, der schon viel zu lange alleine unterwegs war. Ihre Kleidung sah abgetragen aus, stellenweise schmutzig und ungepflegt,ebenso ihre Haare. Ihr Gesicht war müde, die Haut blass und unter den Augen lagen dunkle Schatten. Sie war sichtbar dünn,nicht nur schlank, sondern eher unterversorgt, als hätte sie lange Zeit zu wenig gegessen.was sicher auch so war.
Unter den ganzen Schmutz und der Erschöpfung hatte sie aber auch etwas hübsches an sich,fand Ellie.
Ellie sagte nichts im Moment und behielt das andere Mädchen weiterhin ganz genau im Auge.
"Du siehst wirklich so aus, als wärst du wirklich eine Weile alleine da draußen gewesen." sagte sie schließlich ruhig.
Ihr Ton blieb normal, nicht freundlich, aber auch nicht aggressiv oder ablehnend. Sie beobachtete weiter jede kleine Reaktion und jede Bewegung von Dina..
Dann lehnte sie sich ein Stück weiter zurück..
"Wenn das nicht stimmen sollte,was ja immer noch sein könnte, bist du verdammt gut darin, so auszusehen,“ fügte sie noch hinzu, ohne den Blickkontakt zu lösen.
Draußen hörte man gedämpft Schritte und Geräusche von den Männern, die den Stall absicherten. Ellie blieb genau sitzen und war genauso aufmerksam wie zuvor, Dina war hier im Haus und hatte ja bis jetzt nichts getan weswegen man ihr misstrauen sollte aber so einfach vertraute man Fremden nicht in diesen Zeiten,vor allem Ellie tat das nicht..

Nach einer Weile war die Türe zu hören, kurz darauf kamen Diego und Jesus wieder herein. Daryl war anscheinend noch draußen,denn er war nicht dabei. Sicher grillte er das Tier was er erlegt hatte.. Ellie wollte davon nichts,Dina auch nicht und Diego und Jesus erst recht nicht da die beiden sich vegetarisch ernährten..
Jesus trat als Erster näher und ließ den Blick kurz durch den Raum wandern. Sein Blick blieb kurz bei Dina hängen, dann bei Ellie.
Diego kam direkt hinter ihm rein, schloss die Tür und blieb zunächst in ihrer Nähe stehen. Sein Blick ging erst zu Ellie, dann zu Dina, er wirkte aufmerksam.
Ellie hatte sich in der Zeit nicht von ihrem Platz bewegt. Sie saß noch immer auf der Couch.
Jesus war es, der dann zuerst wieder etwas sagte. "Daryl bleibt noch eine Weile draußen. Er kümmert sich ums Essen. Also um seines. Ansonsten möchte das ja keiner essen.." Er verzog leicht angewidert das Gesicht. "Zum Glück war es ein Opposum und kein Hase,Eichhörnchen oder Fuchs .. Oder eine Wildkatze. Nicht dass Opossums weniger wert sind als andere Tiere aber von denen gibt es sicher noch genug da draußen.. Geschützt waren die früher schon nicht aber dennoch hätten wir sicher etwas anderes finden zum Essen finde können denke ich aber so ist es halt.. wenn es ihm schmeckt." Er zuckte leicht mit den Schultern.. "Zuhause schlachten wir ja auch Tiere um alle satt zu bekommen und die Hunde und Katzen können wir ja nicht mit Gemüse füttern.."
Ellie nickte nur leicht, ohne etwas dazu zu sagen im Moment.
Diego reagierte nicht mit Worten da er es ja nicht konnte.Stattdessen blieb sein Blick noch einen Moment länger bei Dina, dann wanderte er wieder zu Ellie.
"Wir bleiben ja heute Nacht alle hier. Mehr müssen wir erstmal nicht entscheiden.“
sagte Ellie dann und lehnte sich wieder ein Stück zurück.
Jesus meinte dann sie würden heute Nacht immer abwechselnd Wache halten. Ellie nickte zustimmend.. "Okay."
Diego meinte dann er wollte die erste Wache übernehmen. "Gut.. Dann mach ich die zweite." Sagte sie ..
Jesus schüttelte daraufhin leicht den Kopf und sagte sie könnte ruhig schlafen da er die zweite übernehmen wollte und Daryl konnte dann die dritte und letzte Wache übernehmen.

@Daryl Dixon

@Diego Dixon

@Dina



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#1014

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 23.04.2026 20:45
von Paul Rovia (Jesus) | 2.471 Beiträge

Jesus hatte den ganzen Weg über die Gegend und dann auch den Highway und die Landstrassen beobachtet. Eine Ranch tauchte irgendwann vor ihnen auf, ein Ort, der auf den ersten Blick verlassen wirkte, mal ganz abgesehen von den beiden Untoten..
Er sagte nichts, als sie sich der Ranch näherten. Er war aufmerksam, ebenso wie die anderen und Buckley, der ja auch mit unterwegs war. Der Hund war gerne unterwegs und ihm tat die Bewegung gut. Er konnte auch gut Gefahren einschätzen als ehemaliger Polizeihund..
Die zwei Beißer auf dem Hof waren schnell erledigt, das war kein großes Problem, eher Routine, wenn es nur so wenige waren. Jesus behielt dabei die Umgebung im Blick und Buckley passte auch mit auf..
Als sie abstiegen, ließ er den Blick über die Ranch wandern. Hohes Gras, ein alter Stall und ein Haus, das lange niemand mehr wirklich gepflegt hatte. Genau das war ein Ort, der entweder eine sichere Zuflucht für die Nacht oder eine gefährliche Falle war.
Jeder wusste, was zu tun war.
Jesus ging im Haus mit nach oben.
Schon auf der Treppe fiel ihnen dieses Geräusch auf, das leise Schieben einer Tür.
Er wurde langsamer und lauschte.
Als sie näher kamen, hörten sie es wieder. Ein kleines, wirklich leises verräterisches Geräusch aus einem der Räume.
Er blieb einen Moment hinter Ellie und Diego, ließ sie zuerst handeln, beobachtete aber genau was los war als er dann näherkam.
Er hielt Buckley zurück der leicht knurrte.
Da war ein Mädchen..
Jesus griff nicht ein. Jedenfalls noch nicht. Er beobachtete zunächst die Situation.
Als das Mädchen sich als Dina vorstellte, blieb Jesus ruhig. Sein Blick blieb auf sie gerichtet, aber nicht wirklich bedrohlich.
Er stellte einige Fragen, die wichtig waren. Wer sie überfallen hatte.. ? Untote oder Menschen? Und wann das gewesen war und auch wo.. und auch ob sie sich sicher sei, dass die nicht nach ihr suchen würden, wenn es Menschen gewesen sind..
Die Antwort war schlimmer als erwartet, aber nicht wirklich überraschend. Menschen waren es gewesen.. Das war schlimmer als wenn es Untote gewesen wären. Bei den Untoten wussten man was sie wollten. Bei Menschen konnte man das nie mit Sicherheit wissen..
Jesus hörte genau zu, als Dina erklärte, dass ihre Gruppe ausgelöscht worden war. Sein Gesichtsausdruck veränderte sich kaum, aber er dachte nach.. Einzige Überlebende eines Überfalls waren zwar auch Opfer aber das konnte auch bedeuten, dass dieses Mädchen nur zu gut wusste wie man überlebt in dieser grausamen Welt.
Plötzlich kam ein Geräusch von unten..
Er bewegte sich sofort mit den anderen nach unten, um nachzusehen, ob alles in Ordnung ist..
Das war Daryls Armbrust gewesen, was sie gehört hatten. Er hatte ein Tier getötet.
Jesus seufzte leise.. Er sah kurz zu dem Tier und dann wieder woanders hin. Er mochte den Anblick nicht. Er empfand das Jagen grausam, auch wenn es in dieser Welt kaum noch um richtig oder falsch ging, sondern ums Überleben. Zumindest hier draußen..
Zu Hause in Hilltop wurden zwar auch Tiere geschlachtet da es nötig war vor allem wegen der Hunde und Katzen aber die wurden entweder schnell getötet oder betäubt. Das Opossum hatte sich sicher zumindest kurz gequält bevor es starb..
Die Ablehnung der anderen nahm er zur Kenntnis, kommentierte es aber nicht weiter.

Ellie blieb bei Dina im Haus während Jesus, mit den anderen die Pferde versorgen wollte und den Stall sichern..
Jesus half dann Diego, ohne viel zu reden. Er fragte zwischendurch nur was Diego von Dina hielt.
Diego zuckte nur mit den Schultern da er darauf jetzt noch keine Antwort hatte.
Während der Arbeit ließ Jesus immer mal wieder seine Blicke über die Ranch schweifen zur Sicherheit.. Das war Gewohnheit. Man musste eben hier draußen sehr vorsichtig sein..
"Wir werden es herausfinden, ob sie wirklich ok ist .. oder nicht." Meinte er etwas beiläufig zu Diego während er dann weiterarbeitete. Buckley saß in der Nähe und passte auf..
Als sie zurück ins Haus gingen, war Daryl noch draußen beim Feuer. Den Geruch von gegrillten Fleisch wollte Jesus auch nicht unbedingt riechen und tat es zum Glück auch nicht..

Im Wohnzimmer angekommen blieb Jesus kurz stehen, bevor er sprach. Sein Blick ging einmal durch den Raum.
Dann sah er zu Dina und Ellie und dann zu Diego der meinte er wollte zuerst Wache halten.. Ellie wollte die zweite Wache übernehmen.
"Das musst du nicht .. Ich mach’ die zweite mit Buckley. Die dritte und letzte Wache kann Daryl übernehmen. Dann kannst du schlafen.." sagte er zu Ellie und wandte sich dann wieder an Dina..
"Und du kannst hier bei uns bleiben wie wir das vorhin schon besprochen haben und morgen entscheiden wir dann weiter was wir tun und ob du uns begleiten darfst.."
Damit war für Jesus erstmal alles geklärt für heute.. "Ruht euch aus.. Esst was.. Wir brechen wieder, auf wenn die Sonne aufgegangen ist.."

@Dina

@Diego Dixon



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#1015

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 27.04.2026 21:51
von Dina • 5 Beiträge

Als Dina die drei Männer und das Mädchen bat, sie mitzunehmen, war ihr durchaus bewusst, dass das auch gefährlich sein konnte. Schließlich kannte sie diese Leute nicht. Sie konnten ja auch verrückte Kannibalen sein, die durch die Gegend zogen und jeden fraßen, der ihnen über den Weg lief, wer wusste das schon. Dina hatte allerdings nichts zu verlieren, denn allein hier draußen würde sie wohl sowieso irgendwann sterben. Entweder durch die Untoten, andere böse Menschen, oder sie würde vielleicht verhungern. Und so wirklich nach brutalen Kannibalen sahen die Männer und das Mädchen nicht aus. Sie wirkten alle 4 auch recht gepflegt, also schienen sie wohl nicht umherziehen zu müssen. Natürlich hatten sie ihr nicht gesagt, wo sie herkamen, oder wo sie hinwollten, aber das spielte für Dina keine große Rolle, solange sie mitkommen durfte, denn wenn sie weiterhin alleine bleiben würde, wäre das ihr sicherer Tod.

Als die drei Männer dann rausgingen, um das Haus und den Stall für die Nacht abzusichern, blieb Dina allein mit Ellie in dem Wohnzimmer sitzen. Es herrschte eine drückende Stille, da Ellie nichts sagte und sie nur beobachtete, ob sie irgendeine falsche Bewegung machte. Dina musterte Ellie ein wenig und musste zugeben, dass sie sie recht sympatisch fand. Schließlich versuchte Dina das Schweigen zu brechen, in der Hoffnung, dass Ellie sich mit ihr unterhalten würde. Die drei Männer mit denen du unterwegs bist....ist einen von denen dein Dad...?", fragte sie, woraufhin Ellie ihr nur mit "sowas in der Art" antwortete. Dina grübelte, was sie damit meinen könnte. Vielleicht würde Ellie ihr das ja irgendwann näher erläutern.

Nach einer Weile kamen zwei der Männer wieder rein. Das waren Jesus und Diego, wenn Dina die Namen richtig im Kopf hatte, der dritte Mann, der Daryl hieß, war noch draußen und grillte das Opossum, was Dina irgendwie eklig fand. Als sie vorsichtig nach etwas zu essen fragte, bekam sie von Diego und Ellie jeweils ein Sandwich. Das von Ellie war mit Salat und Schinken belegt, das andere von Diego war rein vegetarisch mit Salat und Ei belegt. Dina hatte zuerst gedacht, dass Diego wohl einfach nicht sonderlich gesprächig war, doch als sie mitbekam, wie er zu Ellie in Zeichensprache etwas sagte, war Dina klar, dass Diego nicht sprechen konnte. "Vielen Dank...", sagte Dina, als sie ihr die Sandwiches gaben und aß diese dann hungrig. Endlich nach Wochen hatte sie endlich mal wieder etwas Richtiges zu essen und es schmeckte ihr sehr gut. Während sie aßen redeten Ellie, Jesus und Diego, der sich mit Zeichensprache äußerte, was von Ellie für Jesus und Dina übersetzt wurde, da auch Jesus die Gebärdensprache noch nicht konnte, darüber, wer die Nachtwachen übernahm. Diego würde die erste Wache übernehmen und Ellie wollte die Zweite übernehmen, doch Jesus sagte ihr, dass sie und Dina ruhig die ganze Nacht schlafen konnten. Jesus würde die zweite Nachtwache übernehmen und Daryl die Dritte. Das war völlig ausreichend.

Als das geklärt war holten Jesus und Diego Matratzen aus dem oberen Stockwerk, da sie entschieden hatten, dass sie alle zusammen im Wohnzimmer schlafen würden. Dort machten sie sich Platz und legten die Matratzen auf den Boden. Ellie und Dina holten Decken und Kissen von oben, während Diego und Daryl, der inzwischen auch draußen gegessen hatte und reingekommen war, das große Sofa umklappten, denn das war auch ein Schlafsofa. Dort konnten die beiden Mädchen schlafen. Daryl und Jesus machten es sich auf den Matratzen auf dem Boden bequem. Der Hund Buckley legte sich auf eine Decke neben der Matratze von Jesus. Diego übernahm die erste Wache und ging daher nach draußen. Dina und Ellie machten es sich auf dem Schlafsofa bequem. "Gute Nacht...", sagte Dina und machte dann die Augen zu. Nun würde sich wohl zeigen, ob sie den Leuten vertrauen konnte, oder ob sie den nächsten Tag wohl nicht mehr erleben würde.

@Ellie
@Paul Rovia (Jesus)


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#1016

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 28.04.2026 13:35
von Ellie • 62 Beiträge

Ellie hatte Dina die ganze Zeit über genau im Blick behalten während Daryl, Diego und Jesus draußen waren um den Stall und das Haus für die Nacht abzusichern.. Nicht wirklich auf eine feindselige Art, eher ruhig und aufmerksam und auch prüfend, da man eben immer sehr vorsichtig sein musste.. In dieser Welt war Vertrauen nicht etwas, was man einfach so verschenkte. Vertrauen zu fremden Personen musste sich entwickeln.. egal wie alt sie ist. Wenn man nicht vorsichtig genug war konnte zu frühes falsches Vertrauen schnell tödlich enden..
Als Dina sie angesprochen hatte, hatte Ellie ihr nur knapp geantwortet. "Sowas in der Art." antwortete sie auf die Frage. Mehr nicht,mehr bekam man von ihr nicht, wenn man noch nicht richtig dazugehörte. Dennoch blieb ihr Blick nicht so kalt. Sie wurde neugierig auf das Mädchen und vielleicht war da auch ein kleines bisschen Verständnis. Ellie kannte dieses Gefühl nur zu gut, allein zu sein und niemanden zu haben..
Während Dina aß, saß Ellie immer noch locker in ihrer Nähe auf dem Sofa. Sie beobachtete, wie hungrig sie war und die Sandwiches aß.
"Du warst wirklich lange allein." sagte Ellie irgendwann leise, das war eine Feststellung gewesen und gar keine Frage.. Dina tat ihr leid und er hoffte das Jesus sich richtig entscheiden und sie mitnehmen würde.. Sie konnte auf Shimmer mitreiten, wenn er sich entscheiden würde sie mitzunehmen..
Als das Thema der Nachtwache aufkam, blieb Ellie zunächst ruhig, hob dann aber leicht eine Augenbraue, als Jesus ihr vorschlug, zu schlafen.. "Ich brauch’ keinen Babysitter." warf sie ein, ließ es dann aber gut sein. Sie wusste, wann Diskussionen nichts brachten. Schließlich war er nicht nur Zuhause der Anführer, er war es auch hier. Außerdem war ein bisschen Schlaf ja nichts Schlechtes.
Als sie zusammen mit Dina die Decken und Kissen holte, wurde die Stimmung etwas entspannter. Ellie warf ihr einen kurzen Seitenblick zu.
"Du schnarchst hoffentlich nicht." sagte sie leicht schmunzelnd, während sie ein Kissen aufs Sofa warf.
Als schließlich alles vorbereitet war und sie sich beide auf das Schlafsofa legten, wünschte Dina eine Gute Nacht. "Nacht.." erwiderte Ellie daraufhin zu allen und blieb noch einen Moment wach. Sie lag auf dem Rücken, starrte an die Decke und hörte den leisen Geräuschen des Hauses zu. Hier und da hörte man ein Knarren und andere Geräusche aber das war nichts weswegen man sich Sorgen machen musste da das hier ein sehr altes Haus war..
Neben ihr spürte sie eine kleine Bewegung von Dina..
"Hey…" sagte Ellie schließlich leise, ohne den Kopf in ihre Richtung zu drehen. "Wenn du Mist baust… merk’ ich das." So langsam fasste Ellie etwas mehr Vertrauen aber war auch immer noch vorsichtig..
Eine kurze Pause folgte..
Dann sagte sie noch etwas leiser..
"Aber… bis jetzt wirkst du okay."
Das war für Ellie so etwas wie ein Vertrauensvorschuss an Dina..
Danach drehte sie sich auf die Seite mit dem Rücken zu Dina, eine Hand hatte sie locker unter dem Kissen liegen.. Die Augen schloss Ellie nicht sofort, das war Gewohnheit. Sie war immer wachsam außerhalb Hilltops.
Doch irgendwann gewann die Erschöpfung und Ellie schlief ein..

@Dina



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#1017

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 28.04.2026 21:14
von Daryl Dixon | 1.559 Beiträge

Während Jesus, Diego und Ellie nach oben gingen, um sich dort umzusehen, nahm sich Daryl die Zimmer im Erdgeschoss vor. Er sah sich gründlich um udn hielt dabei seine Armbrust natürlich so, dass er jederzeit schießen konnte, sollte ihm ein Beißer, oder ein feindlich gesinnter Mensch entgegenkommen. Das Haus war schon recht verwittert, aber noch stabil genug, um nicht einzustürzen. Zum Übernachten reichte es auf alle Fälle noch. Daryl vermutete, dass diese Ranch wohl schon vor dem Ausbruch verlassen worden war. Es sah sehr danach aus. Sowas kam hin und wieder vor, wenn die Besitzer verstarben und es niemanden gab, der sich darum kümmerte. Daryl ging weiter und spürte, wie der Holzboden unter seinen Füßen ein wenig nachgab und man konnte es auch deutlich knarzen hören. Das knarzende Geräusch war nicht gerade leise gewesen, weshalb Ellie nun von oben herunterrief, ob er das war. "Ja, war ich...der Boden ist schon etwas morsch....", rief Daryl nach oben und sah sich weiter um. Als er in die Küche kam, hörte er Geräusche aus einem Schrank. Er öffnete ihn und als dort ein Opossum rausrannte, erlegte er das Tier mit seiner Armbrust. Kurz darauf kamen die anderen mit einem fremden Mädchen nach unten und wollten wissen, was er erschossen hatte. "Ich hab Abendessen besorgt....", sagte Daryl, für den das etwas ganz normales war. Schon vor dem Ausbruch hatte er in den Bergen, wo sie gelebt hatten, mit Merle und dem Vater gejagt. Der Vater war oft launisch gewesen und hatte Merle und Daryl oft verprügelt, aber er hatte auch seine guten Seiten gehabt. An diesen Tagen hatte er ihnen beigebracht, wie man jagte zusammen mit seinem Halbbruder Jess Collins hatte er ihnen das Überleben in der Wildnis beigebracht. Bei Jess hatte Daryl auch das Schießen mit der Armbrust gelernt, was Merle nicht interessiert hatte. Der Vater, sowie auch Jess waren leider schon zu beginn des Ausbruchs gebissen worden und gestorben. Daryl und merle hatten sich danach allein durchgeschlagen, bis eben Merle von Rick und der Gruppe auf einem Dach in Atlanta zurückgelassen worden war und nur von dort weggekommen war, weil er sich die Hand abgesägt hatte. Daryl wusste nicht sicher, ob er noch lebte, aber sein Bruder war ein ziemlich zäher Hund, also ging er davon aus, dass er noch lebte und vielleicht würden sie sich irgendwann wieder über den Weg laufen.

Da die Anderen allerdings nicht sehr begeistert von seinem Abendessen waren, hatte er es offenbar für sich, also würde er das Fleisch so garen, dass es sich mehrere Tage halten würde. Am besten wäre ein Grill, denn dann konnte er das Fleisch grillen und aus dem Rest Dörrfleisch machen. Also ging er mit dem toten Opossum nach draußen und sah sich nach einem Grill um. In einem der Schuppen fand er sogar einen. Es war zwar ein älteres Modell, aber für seine Zwecke genau richtig. Er suchte sich aus Brennmaterial zusammen was er in den Grill legte. Dann kümmerte er sich um das Opossum, dem er die Haut abzog und es in Einzelteile zerlegte. Er hob aber auch etwas Fleisch auf, denn schließlich hatte Jesus seinen Hund dabei und der brauchte ja auch was zu fressen. Daryl hatte auch einen Hund, den er einfach nur Hund nannte, aber den hatte er in Alexandria gelassen, da er sich nicht gut mit den Hunden von Hilltop verstand, also nahm er ihn nicht mit, wenn er Hilltop besuchte. Er grillte dann sein Opossum und nutzte auch die Dörrkammer des Grills. Als er fertig war und auch gegessen hatte, ging er wieder rein. In der Küche nahm er eine Schüssel aus einem der Schränke und legte das Fleisch rein, das er für den Hund zur Seite getan hatte. Die stellte er dem Hund dann hin, der sich dann auch über das Fleisch hermachte.

Da auch Jesus und Diego mit Essen fertig waren, gingen sie nochmal nach draußen, um das Haus und den Stall abzusichern, damit dort niemand hinein konnte. Das dauerte eine Weile udn als sie fertig waren, gingen sie wieder ins Haus. Dort holten sie Matratzen aus den Betten vom oberen Stockwerk und legten diese im Wohnzimmer auf den Boden. Das Sofa konnte man zum Gästebett umbauen, was sie auch machten, denn dort konnten die beiden Mädchen schlafen. Als alles hergerichtet war, legte sich Daryl hin. Er würde die dritte Nachtwache übernehmen. Also konnte er jetzt erstmal etwas schlafen. Diego übernahm die erste Wache und die zweite Wache übernahm Jesus. Die beiden Mädchen konnten die Nacht durchschlafen, wobei Ellie auch gerne eine Wache übernommen hätte, aber dazu war noch genug Gelegenheit, denn schließlich würden sie eine Weile unterwegs sein. Dann machte es sich Daryl auf einer der Matratzen bequem und stellte seine Armbrust in Reichweite ab, denn man wusste ja nie, was eine Nacht hier draußen bringen würde.

@Ellie
@Paul Rovia (Jesus)



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#1018

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 29.04.2026 13:59
von Paul Rovia (Jesus) | 2.471 Beiträge

Nachdem sie alles für die Nacht vorbereitet und gegessen hatten, war Jesus mit Diego auch nochmal draußen gewesen war um den Stall und das Haus abzusichern. Man musste hier draußen immer sehr vorsichtig sein.. Als sie wieder hereinkamen, fiel sein Blick fiel auf Buckley, der zufrieden und satt aussah. Ein leichtes Lächeln huschte über Jesus Gesicht. Er liebte seinen Hund,war Daryl sehr dankbar und trat dann näher an ihn heran..
"Hey… danke dir für das Fleisch für meinen Hund.." sagte er ruhig. "Buckley ist dir sicher auch dankbar.."
Ein freundliches Nicken folgte, dann zog er sich wieder zurück und besorgte seinem Hund noch eine Schüssel Wasser ehe er sich hinlegte..
Buckley schlief neben Jesus Matratze auf einer Decke..
Jesus hatte seine Waffe und das Schwert was er immer bei sich trug, sowie auch Daryl seine Armbrust, ganz in der Nähe liegen, falls irgendwas passieren sollte..

Jesus brauchte eine Weile bis er hier einschlafen konnte und als er dann schlief, hatte er schlechte Träume..
Er träumte von den engen Gängen des Gefängnisses, hörte Jax Stimme wie er sagte, dass er gehen sollte mit den anderen und das er hierbleiben würde.. Das verfolgte Jesus.. Hier draußen noch schlimmer als zu Hause.. Das Gefühl, den Mann zurückgelassen zu haben den man am meisten liebt und den man um jeden Preis beschützen wollte, war sehr schlimm.
Jesus vermisste ihn auch sehr und hatte Angst, auch wenn er das nie zeigte da er als Anführer zumindest nach außen hin stark wirken muss..
Jesus’ Atem wurde etwas schwerer während er schlief und seine Stirn legte sich leicht in Falten.. Buckley hob den Kopf, winselte leicht und beobachtete ihn kurz, dann stand der Hund auf und legte sich an seine Seite, er war ruhig und wachsam..
Dann wurde Jesus’ Atmung wieder gleichmäßiger und ruhiger.. Eine Hand legte er im Halbschlaf auf Buckleys Rücken und streichelte ihn..
Dadurch wurde eher weniger unruhig und schlief dann weiter.

Als Diego ihn später weckte, öffnete Jesus die Augen und brauchte einen Moment länger als sonst, um richtig wachzuwerden... Doch dann nickte er leicht und strich Buckley kurz über den Kopf.
"Ich bin wach.." murmelte er leise noch etwas verschlafen und stand dann auf..
"Komm Buckley.."
Der Hund war sofort auf den Beinen.
Jesus griff nach seiner Waffe und dem Schwert und ging direkt zur Tür hinaus. Es war kühl aber er fror nicht da er warm genug angezogen war .. Draußen auf der Veranda setzte er sich auf einen alten Schaukelstuhl, der zum Glück noch halbwegs stabil war und sein Gewicht tragen würde. Er hatte von hier aus den Stall im Blick und auch das Gelände, jedenfalls so weit er es in der Dunkelheit sehen konnte aber es war hier so still das man jedes Geräusch hören konnte, sollte etwas zu hören sein wie Untote oder andere Menschen..
Buckley setzte sich neben ihn und hatte die Ohren aufgestellt. Der Hund war sehr aufmerksam und wachsam..
Die Nacht lag ruhig über der Ranch. Kein Geräusch war zu hören, weswegen man sich sorgen musste und auch keine Bewegung aber Jesus nur zu gut, dass man sich darauf nicht verlassen konnte.
Er atmete ruhig durch, ließ den Blick immer mal wieder über das Gelände wandern.
Seine Gedanken schweiften kurz ab während er hier saß.
Er dachte an Jax. Was er jetzt wohl gerade machte?
Er war der Grund, warum sie hier draußen waren. Sie mussten dieses Gefängnis finden oder zumindest erstmal einige ausschließen..
"Wir werden ihn finden.. Irgendwann." sagte er zu Buckley, streichelte dessen Kopf und seufzte betrübt..
Dann wurde sein Blick wieder aufmerksamer.
Gemeinsam hielten Jesus und Buckley die Stellung vor der Tür bis er nach einigen Stunden aufstand, um nun Daryl zu wecken.
Er konnte jetzt die letzten paar Stunden übernehmen bis die Sonne aufgeht.
Als er das Haus betrat, sah er alle friedlich schlafen. Er war sehr leise um die Mädchen und Diego nicht zu wecken..
Daryl sprach er leise an und berührte ihn an der Schulter.. "Daryl. Hey.. Wach auf.. Die letzte Wache fängt an.."

@Daryl Dixon

@Diego Dixon



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#1019

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 29.04.2026 21:53
von Diego Dixon • 211 Beiträge

Nachdem sie geklärt hatten, wieviele Wachschichten es geben sollte und wer diese übernehmen sollte, machte sich Diego für die Erste bereit. Er wünschte Ellie und den anderen per Zeichensprache eine gute Nacht und ging dann nach draußen. Nachts wurde es bereits recht kalt, aber Diego hatte seinen Hut auf und seine gefütterte Wildlederjacke an. Die hielt ihn warm. Er setzte sich auf den Schaukelstuhl und lauschte in die Stille der Nacht. Es war hier sehr ruhig. Zum Glück waren keine Untoten zu hören. Nur ein paar Fledermäuse auf der Jagd nach Insekten flogen umher. etwas weiter entfernt konnte man auch eine Eule hören. An sich war die Nacht ziemlich ruhig und als Diegos Schicht zuende war, ging er rein und weckte Jesus vorsichtig, ohne ihn zu erschrecken. Als Jesus wach war und sich dann auf den Weg nach draußen machte, legte sich Diego hin. Es dauerte eine Weile, bis er schließlich einschlief.

Auch die Schicht von Jesus verlief zum Glück ruhig. Da Diego einen leichten Schlaf hatte, wurde er zwar wach, als Jesus reinkam, um Daryl für die letzte Schicht zu wecken, aber er ließ die Augen zu und schlief auch rasch wieder ein. Daryl stand auf, um die letzte Schicht zu übernehmen. Als er draußen war, legte sich Jesus wieder hin, um auch noch die restlichen Stunden bis zum Morgen zu schlafen. draußen hörte man wieder eine Eule rufen und es war noch ziemlich dunkel. Wie spät es genau war, wusste Diego nicht, aber darum machte er sich auch keine Gedanken, Daryl würde schon alarm schlagen, wenn etwas sein sollte.

Die letzten Stunden der Nacht vergingen recht schnell und als Diego merkte, dass es hell wurde, stand er ganz leise auf. Es war noch ziemlich früh und die anderen schliefen noch. Er wollte auch eigentlich niemanden wecken, doch als er sich so leise, wie es mit seinen Cowboystiefeln ging, zur Tür schlich, knarzte unter ihm der Boden, was dann auch Ellie, Jesus und Dina wach machte. "Guten Morgen....tut mir leid...ich wollte euch eigentlich nicht wecken...", meinte er in Gebärdensprache, woraufhin Jesus aber meinte, dass es nicht schlimm sei, da sie ja ohnehin früh aufstehen und weiterziehen wollten. Vielleicht würden sie ja heute schonmal eines der Gefängnisse finden. Diego nickte leicht und ging dann nach draußen, da er im Stall nach den Pferden sehen wollte. Das tat er dann auch. Er nickte Daryl zu, der noch auf der Terasse war und machte sich dann auf den Weg zum Stall. Da er dabei am Brunnen vorbeikam, pumpte er auch noch etwas Wasser in einen Eimer für die Pferde. Sie würden sich nachher auch noch Wasser aus dem Brunnen holen und abkochen, bevor sie weiterzogen. Diego hatte in der Küche des Hauses ein paar Glasflaschen mit Drehverschluss gesehen. Die konnten sie sich zu ihren eigenen Flaschen auch noch vollmachen mit Wasser. Diego versorgte die Pferde auch noch mit dem restlichen Gras aus der Schubkarre, das er und Jesus geerntet hatten und ging dann erstmal wieder ins Haus, wo sie zusammen frühstücken wollten. Julia hatte es mit den Sandwiches richtig gut gemeint und hatte für jeden so viele gemacht, dass die für 2 Tage reichten. Diego hatte Dina zwar eins gegeben, aber es waren immernoch 2 übrig. Daryl hatte noch jede Menge Fleisch von dem Opossum, von dem er auch dem Hund von Jesus noch ein Stück gab. Dina bekam diesmal ein halbes Sandwich von Jesus, der sich seine auch gut eingeteilt hatte und daher auch noch welche übrig hatte. Sie teilten sich die auch weiterhin ein, denn dann hatten sie den Tag noch etwas davon. In die Frischhaltedosen, die schon leer waren, konnten sie Essen reintun, das sie auf dem Weg finden würden. Schließlich gab es im Wald auch Beerensträucher und zu dieser Jahreszeit konnte man durchaus auch noch reife Brombeeren finden. Zudem gab es auch Pilze und da sich Diego damit auskannte, konnte es auch nicht passieren, dass sie giftige Pilze aßen. Daryl kannte sich mit Pilzen und Pflanzen nicht so gut aus, aber dafür konnte er Fährten lesen, was auch eine sehr hilfreiche Fähigkeit war. Jeder hier hatte gute Fähigkeiten, die ihnen zugute kamen. Die von Dina mussten sie noch rausfinden, aber da sie in der Nacht nicht versucht hatte, jemanden von ihnen umzubringen, oder Sachen zu rauben, war sie wohl wirklich okay. Jesus würde heute entscheiden, ob sie bei ihnen blieb, aber Diego konnte sich denken, dass sie mitkommen würde, denn sie hatte ja die Wahrheit gesagt. Sie war wirklich allein gewesen und hatte auch nicht versucht jemanden zu verletzen, oder töten. Und sie hatte ja sogar darum gebeten mitgenommen zu werden, sogar als Gefangene wollte sie mit. Aber entscheiden würde das schließlich Jesus, wobei Diego nicht glaubte, dass er das Mädchen einfach allein zurücklassen würde. Und Ellie schien aich auch mit ihr zu verstehen, auch wenn sie immernoch vorsichtig und skeptisch war, aber auf ihrer Reise konnte Dina ja beweisen, dass sie okay war und es wert war mitgenommen zu werden.

@Paul Rovia (Jesus)
@Ellie



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#1020

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 30.04.2026 16:07
von Dina • 5 Beiträge

Als die Männer draußen waren, um das Haus und die Scheune für die Nacht abzusichern, blieb Dina allein mit Ellie im Wohnzimmer sitzen. Eine ganze Weile schwiegen sie sich einfach nur an, doch nach einer Weile versuchte Dina das Schweigen zu brechen, indem, sie Ellie fragte, ob einer der drei Männer ihr Vater war. Ellie antwortete ihr mit "sowas in der Art", woraufhin Dina nickte und darüber nachdachte. Vielleicht hatte auch Ellie ihre echten Eltern verloren. Das konnte ja möglich sein, denn viele Kinder hatten ihre Eltern verloren und waren dann von irgendwem aufgenommen worden. Vielleicht würde Ellie ihr ja mehr über sich erzählen, wenn sie sich erstmal besser kennengelernt hatten. Jetzt musste sich Dina ja überhaupt erstmal das Vertrauen der kleinen Gruppe verdienen.

Nachdem die Männer wieder reingekommen waren und der mit dem Cowboyhut, der nicht sprechen konnte und Ellie ihr welche von ihren Sandwiches abgaben, war Dina sehr dankbar, denn diese Sandwiches waren seit Wochen das erste, richtige Essen. Sie aß sie daher sehr hungrig, wobei Ellie bemerkte, dass sie wirklich lange alleine gewesen war. "Hab ich doch gesagt...deshalb will ich ja mit euch kommen....ich will nicht mehr alleine sein...", sagte sie und legte sich nach dem Essen mit Ellie auf das Sofa, wo sie schlafen würde. Als Ellie meinte, dass sie hofftem, dass sie nicht schnarchen würde, grinste Dina leicht. "Nein, tu ich nicht...du hoffentlich auch nicht...", sagte sie und fragte sich, ob einer der Männer schnarchte. Sie hoffte auf jeden Fall, dass niemand schnarchte. Als sie sich bequem hingelegt hatten, machte Dina die Augen zu und hörte, was Ellie leise zu ihr sagte. "Keine Sorge....ich werd nichts machen..", sagte sie und versuchte einzuschlafen. Das dauerte eine Weile, bis es ihr schließlich gelang.

Dina wurde erst am Morgen wieder wach, als sie hörte, wie jemand mit Cowboystiefeln umherlief und wohl versuchte leise zu sein, doch wirklich leise laufen konnte man mit Cowboystiefeln nicht und wenn dann auch noch der morsche Boden immer wieder knarzte, war es wohl unmöglich leise zu sein. Als Dina die Augen öffnete, sah sie den Mann, den sie Diego nannten. Er machte irgendwelche Zeichen, die Dina nicht verstand. Da Ellie auch wach geworden war, übersetzte sie, was er sagte und Jesus meinte, dass es nicht schlimm war, dass Diego sie alle geweckt hatte, da sie ja sowieso schon früh weiterziehen wollten. "Guten Morgen...", sagte Dina und richtete sich auf. Zum Frühstück bekam sie dieses Mal eins von den Sandwiches, die der Mann hatte, den sie Jesus nannten. Dina fragte gar nicht erst, wieso er so genannt wurde, denn das konnte man einfach sehen. Er hatte diesen Spitznamen offenbar wegen seinem Aussehen, was Dina auch irgendwie passend fand. "Danke...", sagte sie, als sie von ihm das Sandwich bekam und aß dieses. Sie aß aber nicht das ganze Sandwich, sondern nur die Hälfte. Den Rest würde sie sich für später aufheben. Diego war nach draußen gegangen und der Mann mit der Armbrust war auch draußen. Dina war aufgefallen, dass sich die beiden zum Verwechseln ähnlich sahen, also mussten es Zwillinge sein. Nachdem sie gefrühstückt hatten, packten sie ihre Sachen zusammen, denn sie würden sich nun langsam auf den Weg machen. Dina hatte keine Ahnung, wo es hinging, aber sie würde alles tun, um die kleine Gruppe zu unterstützen. Schließlich hatte Jesus sein entgültiges Urteil noch nicht gesprochen. Dina wusste nur, dass sie wohl nicht auf dem Heimweg waren. Zumindest hoffte Dina, dass sie die Vier nun begleiten würde, denn Jesus hatte sich noch nicht dazu geäußert, ob sie sie mitnehmen würden,. oder nicht.

@Ellie
@Paul Rovia (Jesus)


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