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Wir suchen noch ganz dringend Aaron und Eric. Ohne euch ist Hilltop unvollständig! Bitte meldet euch! Hartlan Carson wird auch dringend gesucht, also melde auch du dich bitte! Die Moonlight Kolonie sucht noch weitere Bewohner! Gerne Free Characters, aber auch Seriencharaktere, die mal einen Tapetenwechsel brauchen, sind herzlich willkommen.

An Aus


#1021

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 30.04.2026 18:38
von Ellie • 62 Beiträge

Ellie hatte zwar geschlafen aber nicht besonders tief. Sie war es gewohnt, unterwegs selbst im Schlaf aufmerksam zu bleiben. Trotzdem war die Nacht ruhiger gewesen, als sie es erwartet hatte. Keine auffälligen Geräusche von draußen, kein Stöhnen von Untoten und keine Schritte von Menschen die nicht hier sein sollten.. Irgendwann war ein Ruf einer Eule irgendwo im Wald zu hören nicht allzu weit entfernt.

Als der Boden knarzte, war sie sofort wach.
Noch bevor sie die Augen ganz geöffnet hatte, griff sie instinktiv nach ihrem Springmesser neben sich. Erst als sie Diego sah, ließ sie die Spannung bei Ellie wieder nach. "Schon gut." murmelte sie, noch recht verschlafen, während sie sich aufsetzte und sich mit der Hand kurz übers Gesicht rieb, dann blickte sie kurz zu Dina rüber. Die war auch wachgeworden..
Ellie beobachtete sie einen Moment, immer noch ein wenig prüfend aber sie hatte in der Nacht nichts getan. Sie hatte niemanden abgestochen, hatte sicher auch nichts gestohlen und war auch nicht abgehauen, um hier irgendwelche anderen Leute herzuholen.. Also hatte sie sich in Ellies Augen mehr oder weniger als neue Hilltop-Bewohnerin qualifiziert aber Ellie konnte das nicht entscheiden.. Das musste Jesus entscheiden, ob sie Dina nun mitnehmen oder nicht..
"Morgen." , sagte sie knapp, bevor sie Diegos Sprache für Dina übersetzte.
Sie nahm dann eines ihrer Sandwiches aus dem Rucksack und biss ab. Während sie aß, wanderte ihr Blick immer mal wieder zu Dina, möglichst wenig auffällig.
"Du kannst ruhig aufessen, wenn du willst.. Wir werden sicher noch was zu essen finden.. Etwas anderes als Opossum hoffentlich." Sie verzog etwas angewidert das Gesicht.. "Vielleicht Kaninchen für den Hund,Daryl und mich .. sobald kein Fleisch mehr da ist.."
Sie zuckte mit den Schultern und nahm noch einen Bissen. "Isst du gerne Fleisch oder hast du das gestern nur gegessen, weil du Hunger hattest .. ?" Fragte sie nach.
Dann begann Ellie zu grinsen.. Sicher würden Diego und Jesus das mit Humor nehmen sollten sie etwas mitbekommen.
"Wie nannte man früher eine Gruppe Vegetarier bei einer Demo?" Ellie grinste immer noch und machte eine kurze Pause..
"Einen Gemüseauflauf." Sie schmunzelte leicht.. "Oder zieh dir das rein.. Was ist denn das Lieblingsgericht von Vegetariern hier draußen?" fragte Ellie und machte wieder eine kurze Pause.. "Ein Fluchtsalat.." Sie lachte etwas .. Das war eben typisch Ellie und dass sie mit Dina Scherze machte bedeutete, dass sie langsam etwas vertrauter mit ihr wurde und sich vielleicht sogar eine Freundschaft oder sowas entwickeln könnte,wenn Jesus sich denn dazu entscheiden würde sie mitzunehmen.. Das konnte Ellie nur hoffen..

Als sie dann fertig gegessen hatte, stand sie auf, schnappte sich ihren Rucksack und überprüfte ihre Sachen. Ihr Messer war da. Ihre Waffe gesichert und Munition hatte sie noch genug. Sie zog sich ihre Jacke an, warf sich den Rucksack über die Schulter und sah kurz zu Jesus, dann zu Dina.
"Kommt sie jetzt mit? fragte sie ihn und verschränkte die Arme. Ellie wollte es unbedingt da sie anfing Dina zu mögen.
Dann ging sie zur Tür, blieb aber kurz stehen, drehte sich nochmal um und sah Jesus bittend an..
Dann ging sie raus.. Die kühle Morgenluft kam ihr entgegen und sie atmete einmal tief durch. Ihr Blick fiel sofort auf Diego beim Stall.

@Diego Dixon

@Dina



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#1022

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 30.04.2026 20:20
von Paul Rovia (Jesus) | 2.471 Beiträge

Jesus hatte nicht sehr tief geschlafen. Wie so oft war sein Schlaf von unruhigen Alpträumen begleitet. Als Diego ihn für seine Wache weckte, brauchte er einen Moment, um wieder vollständig im Hier und Jetzt anzukommen.
Draußen war es kalt, die Luft war klar und der Himmel nur leicht mit Wolken bedeckt und voller Sterne.
Er hatte die Umgebung im Blick behalten. Buckley hatte sich zu ihm gesellt, sich ruhig neben ihn gesetzt und auch die Umgebung im Blick behalten. Er hatte Buckley kurz über den Kopf gestrichen und zu ihm gesagt, dass sie Jax finden würden irgendwann.., bevor er das Gelände wieder beobachtete..
Als seine Schicht vorbei war und er wieder ins Haus ging, waren seine Bewegungen leise und beinahe lautlos. Er weckte Daryl mit einer kurzen Berührung an der Schulter.
Dann legte er sich wieder hin, doch sein Schlaf wurde wieder sehr unruhig..
Am Morgen war er sofort wach, als das Knarzen des morschen Bodens durch Diegos Stiefel zu hören war..
Sein Blick ging ruhig durch den Raum bevor er sich leicht aufrichtete. Diego entschuldigte sich, doch Jesus schüttelte leicht den Kopf und meinte es sei ok und kein Problem. Es war kein Fremder und genau das war es, was zählte und sie wollten ja so oder so früh aufstehen und weiterziehen. Ausruhen konnten sie sich dann zu Hause, nicht hier draußen.. Sie mussten Jax finden oder wenn sie das noch nicht schaffen würden zumindest einige Gefängnisse in Georgia ausschließen..
Er beobachtete die anderen wie sie langsam auch wacher wurden..
Sein Blick blieb einen Moment länger bei Dina..
Sie hatte nichts getan. Kein Versuch jemand zu verletzen oder zu töten,kein Versuch, etwas zu stehlen oder zu fliehen. Stattdessen hatte sie geschlafen. Das sprach für sie.
Zum Frühstück reichte er ihr ein Sandwich. Als sie sich bedankte, nickte er leicht. "Gerne.." antwortete Jesus.
Als Ellie schließlich fragte, ob sie mitkommen durfte, wanderte sein Blick kurz zu ihr. Zustimmung lag in seinem Blick,auch wenn er noch nichts sagte. Er stand auf und trat einen Schritt näher zu Dina.
Für einen Moment sagte er immer noch nichts. Er betrachtete sie ruhig mit recht freundlichen Blicken..
„Du willst mit uns mitkommen." sagte er ruhig..
Er machte eine kurze Pause bevor er weitersprach..
"Du bist bei uns Willkommen.. Nicht nur wegen Ellie aber wenn sie Dir Vertrauen schenkt, dann muss da schon was dran sein.. Ellie vertraut nicht so leicht anderen Menschen und wenn sie anderen Vertrauen schenkt .. und anfängt dir ihre manchmal etwas unangebrachten Wortspiele zu erzählen.." Er schmuzelte leicht.. "dann bist du sicher ok und du hast nicht versucht uns in der Nacht umzubringen oder etwas zu stehlen.. Hast auch keine anderen Leute hergeholt.. Also kannst du mit.. Du reitest mit Ellie ok?"
Sein Blick wurde dann ein klein wenig strenger da das, was er jetzt noch zu sagen hatte, sehr wichtig war..
"Du hörst auf uns.. Du hältst Dich an das, was wir sagen. Und wenn irgendetwas ist, sagst Du es. Keine Geheimnisse in der Gruppe ,ok?"
Dann wandte er sich ab, griff nach seinen Waffen und setzte seinen braunen Rucksack auf den er neben seinem Schlafplatz abgestellt. Darin waren seine restlichen Vorräte und er tat noch Buckleys Näpfe und die Decke hinein..
"Wir sind nicht auf dem Heimweg, wie wir das schon gesagt haben und du bist ja leider etwas geschwächt aber ich glaube du schaffst das und wirst es überleben.. Hier zu bleiben allerdings nicht schätze ich.. Sonst könnten wir Dich auf dem Rückweg hier abholen.. aber wenn hier Menschen oder Untote vorbeikommen bist Du alleine verloren.. "
Er ging ein paar Schritte in Richtung Tür und blieb dann nochmal kurz stehen.
"Auch deswegen nehmen wir Dich mit.."
Dann trat er nach draußen zusammen mit Buckley
Er ließ er seinen Blick kurz über das Gelände schweifen.. Daryl war noch auf Veranda und Diego beim Stall. Es war alles ruhig.

Die Sonne war noch nicht ganz aufgegangen, als die Gruppe sich schließlich zum Aufbruch bereit machte. Nebel lag über der Ranch und um das alte Haus. Alles wirkte ruhig,schon fast zu ruhig ..
Jesus stand draußen. Sein Blick ging über die Umgebung, er war wachsam wie beinahe immer.
Die Pferde waren vorbereitet. Diego hatte gute Arbeit geleistet. Wasser war aus dem Brunnen geholt worden,abgekocht,in die Flaschen gefüllt und verteilt worden.
Daryl überprüfte gerade seine Ausrüstung und sein Bike. Ellie kam kurz darauf mit Dina nach draußen. Ohne viele Worte stieg sie auf Shimmer und half Dina beim Aufsitzen indem sie ihr die Hand reichte..
"Wir bleiben zusammen. Keine Alleingänge,ok?" sagte Jesus dann zu der Gruppe.. "Haltet immer die Augen offen. Wenn Euch etwas auffällt,egal was,sagt sofort Bescheid." Er ließ seine Blicke kurz die Gruppe wandern..
Dann schwang Jesus sich schließlich selbst in den Sattel. Mit einer Handbewegung gab er das Zeichen zum Aufbruch.
Buckley lief neben Hunter her ohne Leine.. Er brauchte das nicht da er nicht weglaufen würde.
Die Pferde setzten sich langsam in Bewegung, zunächst vorsichtig über das unebene Gelände rund um das Haus und der Ranch.. dann weiter hinaus in den Wald. Der Weg war lang und führte sie immer weiter nach Süden, in Richtung der Grenze zwischen West Virginia und Georgia.
Dichte Wälder wechselten sich mit offeneren Gegenden ab, ab und an ritten sie auf Highways oder Landstrassen.. oft kamen sie an kleinen Bächen vorbei und immer mal wieder hielten sie kurz an, um Wasser aufzufüllen und die Pferde und den Hund dort trinken zu lassen..
Gesprochen wurde unterwegs eher wenig..
Ellie ritt Shimmer ruhig und sicher, während Dina sich an ihr festhielt. Anfangs hatte Dina noch etwas angespannt gewirkt, doch mit der Zeit schien sie sich an die Bewegung des Pferdes zu gewöhnen.
Jesus bemerkte das. Er sagte nichts dazu, aber er hatte es bemerkt..
Am späten Nachmittag ohne größere Gefahren unterwegs, nur hier und da hatten wenige Untote ihren Weg gekreuzt, erreichten sie schließlich einen alten, verlassenen Campingplatz an einem See bei dem es auch kleine Hütten gab. Jesus kam der Ort irgendwie bekannt vor, vielleicht war er schon mal hier gewesen.
Die Hütten waren verfallen, einige Dächer waren schon eingestürzt und Fenster zerbrochen. Die Feuerstellen waren überwuchert von Wurzeln und Gras. Das Wasser des Sees war ruhig...
Jesus hob plötzlich die Hand, ein klares Signal zum anhalten..
Er hatte etwas gehört. Weiter entfernt auf dem Gelände waren Stimmen zu hören..
Und dann war da ein Geräusch was Buckley die Ohren spitzen ließ.
Das war ein Winseln und jämmerliches Jaulen. Wie von einem Hund der Schmerzen hatte..
Langsam ließ er sich aus dem Sattel rutschen und gab Diego und Daryl ein Zeichen ihm leise zu folgen.. Er ging leise vorwärts bis Diego,Daryl und er zwischen den Bäumen freie Sicht auf das Ufer des Sees hatte..
Dort sahen die drei sie..
Eine kleine Gruppe Männer am Ufer des Sees und zwei Hunde..
Ein Dobermann, er war groß und wachsam und trug eine Leine.. Einer der Männer hielt ihn fest
und ein anderer hielt den zweiten Hund fest ..
Das war ein dunkelbrauner Labrador.
Ein anderer schlug auf den Hund ein mit einem Stock..
Der Hund jaulte auf bei jedem Schlag und versuchte auszuweichen, doch hatte keine Chance. Der Dobermann knurrte leise, angespannt, doch er griff nicht ein, weil er es nicht konnte, da er ja eine Leine trug und einer der Männer ihn festhielt.. Vielleicht war aber auch der Doberman auch bösartig da er von den Männern darauf trainiert wurde, vermutete Jesus.. Sicher auch mit Schlägen.
Er sah kurz zu Diego und Daryl.
"Wir müssen etwas tun.." sagte er leise zu den beiden. 
Dann sah er wieder nach vorne.. Notfalls mussten sie die Männer erschießen und vielleicht auch den Doberman um den Labrador zu retten..
Einfach weiterzureiten und das, was da am Ufer des Sees gerade passiert zu ignorieren, wäre falsch..

@Diego Dixon

@Daryl Dixon

@Dina



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#1023

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 03.05.2026 00:47
von Daryl Dixon | 1.559 Beiträge

Obwohl Dina umgeben war von fremden Männern, die sie locker hätten töten, oder andere Dinge mit ihr anstellen können und neben einem Mädchen schlief, das sie im Schlaf auch hätte abstechen können, hatte sie sehr gut geschlafen. Diese Menschen waren ihr sympatisch, vor allem Ellie und Dina hoffe, dass sie gute Freundinnen werden würden. Dina hatte natürlich auch nichts gemacht, denn sie wollte ja, dass diese Leute sie mitnahmen, auch wenn sie vorerst nicht nach Hause fahren und reiten würden. Ganz allein hatte Dina kaum Überlebenschancen. Als sie an diesem Morgen durch das Knarzen des Bodens und die Geräusche, wenn jemand mit Stiefeln über morschen Holzboden lief, wach wurde, sah sie sich kurz verschlafen um und wünschte allen einen Guten Morgen.
Jesus gab ihr zum Frühstück eins seiner Sandwiches ab. Sie bedankte sich dafür und aß die Hälfte davon. Die andere Hälfte wickelte sie in Folie, die sie in der Küche fand und steckte das Halbe Sandwich für später in ihre Tasche. Als sie alles zusammengepackt hatten und auch Wasser abgefüllt hatten, das sie abgekocht hatten, wartete Dina auf die Entscheidung von Jesus. Sie schmunzelte noch über die Flachwitze von Ellie, die sie echt lustig fand.

Als sie das Haus verließen, hatte Diego schon die Pferde startklar gemacht und war nochcmal kurz im Haus vers. "Wow, das sind echt schöne Pferde....", sagte Dina und wollte schon etwas näher ran, doch Diegos Hengst hatte was dagegen, denn der legte die Ohren an und wiehrte grimmig, sodass Ellie Dina zurückzog und sie vor Diegos Hengst warnte. Nur kurz darauf kam Diego wieder aus dem Haus und stieg auf seinen Hengst, der sich, jetzt wo Diego wieder da war, entspannte und auch wieder freundlich war. Ellie klärte Dina auf, dass Diegos Hengst gefährlich war und man ihm nicht zu nahe kommen sollte, wenn Diego nicht in der Nähe war. Dina nahm Ellies Hand und stieg hinter Ellie auf Shimmer auf. Jesus sagte, dass sie auf jeden Fall zusammenbleiben würden und es keine alleingänge gab.

Dina war froh, dass Jesus entschieden hatte, sie mitzunehmen, denn sie mochte die drei Männer und vor allem Ellie immer mehr. Sie nickte auch, als Jesus ihr die Regeln mitteilte, an die sie sich zu halten hatte. Sie würde sich mühe geben, der Gruppe eine Hilfe zu sein ud alles zu tun, was erwartet wurde, denn sie wollte auf keinen Fall, dass sie doch noch zurückgelassen wurde. Als sie alle aufgestiegen waren. ritten sie los. Daryl fuhr mit seinem Motorrad vorne weg. Es war noch ziemlich früh und etwas neblig, weshalb man keine allzuweite Sicht hatte. Daher mussten sie vorsichtig sein, bis der Nebel sich gelöst hatte. Sie verließen die Ranch und ritten durch den Wald, bis dieser sich löste und sie erst auf eine Landstraße kamen, die dann zu einem Highway führte. verlassene Autos standen überall herum. Hier und da waren auch Untote unterwegs und nun verstand Dina auch, warum Ellie sie vor Diegos Pferd gewarnt hatte, als der Hengst einem Untoten den Schädel eintrat. "Ich hab noch nie ein Pferd sowas tun sehen....", sagte sie und Ellie sagte ihr, dass er das wohl auch mit lebenden Menschen machte, die ihm fremd waren. Sie ritten weiter und je später es wurde, desto klarer wurde die Sicht, denn allmählich verschwand der morgendliche Nebel.

Als sie am Nachmittag zu einem verlassenen Campingplatz gelangten, blieb Jesus nach einer Weile stehen und hob die Hand, woraufhin alle sofort still waren. Sie konnten einen Hund jaulen und winseln hören. Das hörte sich nicht gut an. Jesus wies Ellie und sie an, bei den Pferden zu bleiben und stieg ab. Auch Daryl und Diego stiegen ab. Daryl stellte sein Bike ab und machte seine Armbrust Schussbereit. Sie schlichen sich leise näher, ohne bemerkt zu werden und sahen eine kleine Gruppe Männer, die zwei Hunde bei sich hatten. Einen Dobermann und einen braunen Labrador, der gerade von den Männern angeschrien und geschlagen wurde. Das war schlimm und Jesus meinte leise, dass sie etwas tun mussten. Diego nickte und sah dann zu Daryl, der allerdings die Hand hob. Sie hörten einen der Männer sagen, dass sie das nutzlose Vieh hierlassen würden und das taten sie dann auch. "Einen Köter, der nicht auf uns hört, brauchen wir nicht...soll er als Futter für die Toten enden....", sagte der Mann, der den Hund geschlagen hatte und band den Labrador fest, dass er nicht weg konnte. Dann stiegen sie in ein Auto und fuhren weg. Sie ließen den Labrador einfach zurück und das angebunden, weswegen er nicht weglaufen konnte, wenn Untote kamen. Als die Typen mit dem Dobermann weg waren, näherten sich Jesus, Diego und Daryl dem Labrador, der völlig verängstigt mit eingekniffenen Schwanz versuchte, zurückzuweichen. Jesus redete ganz ruhig mit dem Hund, doch der reagierte nicht darauf. Diego beobachtete den Hund und kam dann auf eine Idee. Er wollte es versuchen und sah Jesus an, der seinen Blick verstand und ihn machen ließ. Diego sah den Hund einfach nur an und gab ihm dann einige Zeichen, auf die der Hund tatsächlich reagierte und gehorchte. Diego zeigte dem Hund Kommandos, wie "Sitz" und "Platz" in Gebärdensprache, die der Hund offenbar verstand und entsprechend reagierte. "Also entweder hat der Hund jemandem gehört, der Taubstumm war, oder der Hund selbst ist taub...", mutmaßte Daryl, woraufhin Diego das testete, indem er abwechselnd an den Ohren des Hundes mit den Fingern schnippte. Darauf reagierte der Hund nicht, sondern suchte den Blickkontakt mit Diego. "Okay....scheint Taub zu sein...da ist es kein Wunder, dass der Hund auf die Befehle nicht gehört hat...", meinet Daryl und holte etwas Trockenfleisch aus seiner Tasche, das er an Diego weiterreichte. Der nahm es dankend an und hielt es dem Hund hin, der es vorsichtig annahm und fraß. Diego machte die Leine los und hielt sie fest. Er würde den Hund nicht hierlassen. Nun wurde auch Buckley neugierig, der den anderen Hund begrüßte udn sie sich gegenseitig beschnüffelten. Dabei konnten sie nun auch sehen, dass es sich bei dem Labrador um eine Hündin handelte.

"Was machen wir wegen diesen Typen....?", möglich, dass die uns nochmal begegnen...", sagte Daryl, der sich immermal umsah, denn es konnte ja durchaus sein, dass die Typen nochmal zurückkommen würden.

@Paul Rovia (Jesus)
@Ellie



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#1024

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 03.05.2026 16:08
von Paul Rovia (Jesus) | 2.471 Beiträge

Jesus hatte Dina vom ersten Moment an, seit sie auf das Mädchen getroffen waren, aufmerksam beobachtet. Nicht unbedingt misstrauisch, eher vorsichtig und prüfend. Man konnte nie wissen, was Fremde tun, egal wie alt sie sind oder in welchem Gesundheitszustand sie sich befinden. Die Tatsache, dass sie gerade mit drei Männern im Raum schlief, die ihr körperlich überlegen waren und sie leicht hätten vergewaltigen oder sogar töten können, war ziemlich naiv. Dina hatte verdammt viel Glück, dass Diego, Daryl, Jesus und Ellie hier vorbeigekommen waren. Wäre es eine andere Gruppe gewesen, wäre das vielleicht nicht gut für sie ausgegangen.

Am nächsten Morgen gab Jesus ihr eines seiner Sandwiches und bemerkte, wie achtsam sie damit umging. Sie aß nicht alles hastig auf, sondern hob sich bewusst etwas für später auf.
Draußen bei den Pferden blieb er einen Moment neben ihr stehen, nachdem Diego aufgestiegen war und sich der Hengst wieder beruhigt hatte. Sein Blick ruhte auf dem Tier, dann sah er kurz zu Dina.
"Die anderen Pferde hier sind im Vergleich zu Diegos Friesen harmlos." sagte er gelassen. "Aber unterschätze auch Shimmer und Hunter nicht."
Er hielt kurz inne, bevor er weitersprach.
"Egal wie ruhig sie wirken, Pferde sind stark und schnell. Meist flüchten sie, wenn eine Situation bedrohlich erscheint, aber sie reagieren instinktiv und können natürlich auch beißen oder mit den Hufen ausschlagen. Begegnet man ihnen mit Vorsicht und Respekt, gibt es in der Regel keine Probleme." sagte er zu ihr in erklärendem, aber nicht belehrendem Ton zu Dina. "Du kannst Hunter und Shimmer streicheln, wenn du möchtest aber niemals den Friesen, okay? Wie Ellie schon gesagt hat. Er könnte dich schwer verletzen oder Schlimmeres. Diegos Freundin zuhause und Ellie können ihn manchmal berühren, wenn Diego dabei ist, aber das war’s dann auch schon."

Beim Aufbruch behielt Jesus wie immer die Umgebung im Blick. Als Diegos Hengst später den Untoten niedertrat und Dina darauf reagierte, warf er ihr nur einen kurzen Blick zu.
"Daran gewöhnt man sich." meinte er ruhig. "Das Pferd ist unterwegs eine große Hilfe."
An dem verlassenen Campingplatz hörte Jesus plötzlich etwas. Eigentlich wollten sie hier nur eine Pause machen. Seine erhobene Hand brachte alle zum Stehen. Sie hörten das Winseln und Jaulen eines Hundes.
Jesus wies Ellie und Dina an bei den Pferden zu bleiben, bevor er sich mit Daryl und Diego näherte. Die Szene,die sich am Ufer des Sees abspielte, gefiel Jesus ganz und gar nicht. Man sollte seiner Meinung nach kein Tier ohne jeden Sinn verletzen oder töten..
Nachdem die Männer verschwunden waren, ging Jesus ruhig auf den Labrador zu und sprach leise beruhigend mit ihm, jedoch ohne Erfolg. Der Hund reagierte nicht auf seine Worte. Das Tier war völlig verängstigt, vermutlich weil es erneut Schläge erwartete.
Diego sah Jesus an und berührte ihn kurz am Arm. Jesus verstand seinen Blick, offenbar wollte er es versuchen. Er nickte Diego zu, trat zur Seite und ließ ihn machen.
Diego konnte offenbar mit dem Tier durch Zeichen kommunizieren. In diesem Moment wurde klar, was mit dem Hund los war. Daryl meinte dann, dass der Hund jemandem gehört haben musste, der taub war oder auch der Hund selbst taub ist. Jesus nickte zustimmend zu seinen Worten.
"Der Hund ist nicht nutzlos, und wir werden sie natürlich nicht hierlassen." sagte Jesus und ließ seinen Blick kurz schweifen. "Sie wurde nur missverstanden, von diesen Männern. Wer weiß, wo sie sie gefunden haben oder ob sie jemanden getötet haben, um den Hund zu bekommen." Als Daryl die mögliche Begegnung oder Rückkehr der Männer ansprach, blieb Jesus ruhig, aber dennoch wachsam. "Möglich" antwortete er. "Aber wir sollten besser nicht nach ihnen suchen."
Sein Blick war entschlossen. "Wir sollten keine unnötigen Risiken eingehen." Er warf einen Blick zu Buckley und der Hündin, dann wieder zu den anderen.
"Falls uns diese Männer unterwegs begegnen und Ärger machen, müssen wir sie ausschalten, wenn sie keine Einsicht zeigen. Sie haben zwar ein Auto, sind aber nur zu zweit. Mehr Sorgen macht mir der Dobermann." Gab er offen zu. Der Hund könnte ihnen ebenfalls sehr gefährlich werden.

@Daryl Dixon

@Diego Dixon

@Dina



zuletzt bearbeitet 03.05.2026 16:10 | nach oben springen

#1025

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 05.05.2026 01:16
von Daryl Dixon | 1.559 Beiträge

Daryl hatte die letzte Nachtwache und wurde von Jesus geweckt, als diese begann. "Alles klar...", sagte er leise, darauf bedacht. die anderen nicht zu wecken. Er stand leise auf und griff nach seiner Armbrust, die er sich mit dem Gurt, der daran war, über die Schulter hängte. Jesus gab ihm die Taschenlampe. Sie hatten zwar mehrere Taschenlampen mit, doch sie teilten sie sich ein, Da Batterien eben nicht mehr so leicht zu finden waren. Daryl ging nach draußen und lief dort erstmal etwas umher und lauschte hier und da, doch es waren weder Untote, noch fremde Menschen zu hören. Daryl setzte sich dann auf den Schaukelstuhl, der auf der Veranda stand. Er ließ immer wieder aufmerksam den Blick schweifen und würde alles erschießen, was dem Haus zu nahe kam. Die Nacht blieb allerdings ruhig und als die Sonne aufging, schienen die Anderen auch langsam wieder wach zu werden, denn es war zu hören, wie Diego mit seinen Cowboystiefeln über den morschen Boden ging, auch wenn er versuchte, möglichst leise zu sein.Nur kurze Zeit später, kam Diego heraus, nickte ihm zu und ging dann rüber zum Stall. um die Pferde startklar zu machen. Daryl aß zum Frühstück ein wenig von seinem gegrillten Opossum und gab auch dem Hund von Jesus etwas ab. Jesus dankte ihm dafür, oraufhin er nickte.

Nachdem sie gefrühstückt und ihre Sachen gepackt hatten, machten sie sich auf die Weiterreise. Daryl holte sein Bike aus dem Stall und stieg auf. Jesus und Ellie warnten Dina vor Diegos Hengst, doch im Moment schien sie noch nicht ganz glauben zu können, dass dieses Pferd echt gefährlich war. Das würde sie dann spätestens sehen, wenn Diego mit seinem Hengst einem Beißer den Kopf zermatschte. Schließlich machten sie sich wieder auf den Weg. Daryl fuhr mit seinem Bike ein wenig vorraus, doch er hatte die anderen immer im Blick. Dina ritt mit auf Ellies Pferd. Sie hatte sich in der Nacht gut benommen und nicht versucht zu stehlen, oder jemanden umzubringen. Jesus hatte schließlich entschieden, sie mitzunehmen. Sie einfach dort zu lassen wäre unmenschlich gewesen, denn sie hatte außer einem Messer keine Waffen und hätte sich gegen irgendwelche Typen niemals wehren können.

Nachdem sie eine Weile unterwegs waren, blieb Jesus auf einmal stehen und hob die Hand, damit alle anhielten. Offenbar hatte er irgendwas gehört. Daryl lauschte und konnte das Jaulen und winseln eines Hundes hören. Sie stiegen ab und Jesus wies Ellie und Dina an, bei den Pferden zu bleiben. Jesus Daryl und Diego gingen in die Richtung, aus der das Jaulen und Winseln kam. Schließlich entdeckten sie zwei Männer, die Hunde bei sich hatten. Einen Dobermann, der an der Leine des einen Mannes war und einen Labrador, der von dem anderen Mann mit einem Stock geschlagen wurde. Daryl fand das schlimm und Jesus und Diego offensichtlich auch, denn sie wollten was tun, um dem armen Labrador zu helfen. Dann machten sich die Typen allerdings eienfach aus dem Staub und ließen den Labrador angebunden, dass er sich kaum rühren konnte, zurück. "Solche Arschlöcher...den Hund so zurücklassen, dass er als Beißerfutter endet..", sagte Daryl und sah zu, wie sich Diego vorsichtig dem völlig verängstigten Tier näherte. Der Hund hatte nicht auf die Befehle der Typen gehört, was der Grund für die Schläge gewesen war. Das weckte den Verdacht, dass der Hund es vielleicht nicht verstand, also versuchte Diego es in aller Ruhe mit Zeichen. Der Hund schien offenbar die Gebärdensprache zu verstehen, denn er tat das, was Diego von ihm wollte. "Also entweder hat er jemandem gehört, der Taubstumm war, oder der Hund selbst ist Taub...", mutmaßte Daryl, woraufhin Diego das testete. Er schnippte jeweils an den Ohren des Hundes mit den Fingern. Jeder normale Hund hätte den Kopf zu den Schnippenden Fingern bewegt, doch diese Hundin tat es nicht. Also war sie offenbar taub. "Nun...da sie Diego gut zu verstehen scheint, sollte sie sein Hund werden....", schlug Daryl vor und Jesus, Ellie und Dina sahen das genauso. Daryl äußerte, dass sie jedoch erstmal acht geben sollten, denn es konnte durchaus sein, dass sie diesen Typen vielleicht nochmal über den Weg laufne könnten. Als Jesus meinte, dass sie nicht nach den Typen suchen sollten, nickte Daryl leicht. "Hatte sich auhc nicht vor.....Nur zu hoffen, dass die als Beißerfutter enden....verdient hätten die es....", sagte Daryl und stieg wieder auf sein Bike. Die Labradorhündin verstand sich offenbar auch mit Buckley, denn die beiden Hunde begrüßten sich freundlich. Als Jesus udn Diego dann wieder auf ihre Pferde stiegen, ging die Reise weiter und die Hunde liefen neben den Pferden her.

Es dauerte noch etwa einen halben Tag, bis sie schließlich das erste der Gefängnisse erreichten. Das beobachteten sie erstmal aus sicherer Entfernung. Sie hatten ja Ferngläser mitgenommen. Allerdings liefen in diesem Gefägnis nur Beißer herum. Zuviele, um sie zu beseitigen. Näher ranzugehen war viel zu gefährlich. "Ich denke, dass wir das Gefängnis schonmal ausschließen können.....hier lebt niemand mehr....", sagte Daryl und Jesus nickte. Er sagte schließlich, dass ihm hier auch überhaupt nichts bekannt vorkam und sie weiterziehen sollten.

@Paul Rovia (Jesus)
@Ellie



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#1026

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 05.05.2026 14:02
von Ellie • 62 Beiträge

Ellie hatte sich ruhig und aufmerksam verhalten, während sie mit Dina bei den Pferden geblieben war. Sie mochte es nicht, nichts zu tun, während die anderen einer möglichen Gefahr entgegengingen, aber sie verstand, warum Jesus gewollt hatte Dina und sie hier bei den Pferden bleiben. Dina wirkte etwas angespannt, sie versuchte, es zu verbergen, und Ellie warf ihr hin und wieder einen kurzen Blick zu.
"Die kommen schon klar." sagte sie schließlich und behielt die Umgebung im Auge.
Als die Männer zurückkamen, entdeckte Ellie sofort den neuen Hund. Ihr Blick blieb kurz an den Verletzungen des Tieres hängen, dann an der Art, wie das Tier auf Daryl,Diego und die anderen reagierte. Noch war der Hund etwas misstrauisch, aber nicht aggressiv. Als Ellie bemerkte, wie der Hund auf Diegos Gesten reagierte, zog sie leicht die Augenbrauen nach oben..
"Nicht schlecht…" meinte sie dazu.

Während des weiteren Ritts blieb Ellie weiterhin aufmerksam. Ihr Blick wanderte immer wieder über die Umgebung. Sie traute der Ruhe nicht, das tat sie nie, wenn sie draußen außerhalb der sicheren Mauern von Hilltop unterwegs war. Als sie schließlich ein Gefängnis erreichten und dieses aus der Entfernung beobachteten, verengten sich ihre Augen.
Da waren viel zu viele Beißer.
Sie hob auch ihr Fernglas und ließ durch das ihren Blick über das Gelände wandern. Keine Menschen waren zu sehen, nur die Untoten. Da waren keine Zeichen von Leben. Kein Rauch, keine Stimmen oder gesicherten Bereiche.
Als Daryl aussprach, was sie alle dachten, senkte Ellie ihr Fernglas wieder.
"Ja… das ist verlassen. Da leben keine Menschen.." sagte sie. "Vielleicht war da nie jemand .. nach dem Ausbruch meine ich."
Sie sah kurz zu Paul, dann zu Daryl und Diego..
"Also reiten wir weiter. Je länger wir hier rumstehen, desto größer die Chance, dass diese Dinger uns bemerken.."
Ihr Blick ging ein letztes Mal über das Gelände des Gefängnisses, dann wandte sie sich ab und ritt schon mal ein kleines Stück voraus.

@Diego Dixon

@Daryl Dixon

@Dina



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#1027

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 05.05.2026 14:54
von Paul Rovia (Jesus) | 2.471 Beiträge

Jesus hatte Daryl in der Nacht wie abgesprochen zur letzten Wache geweckt. Ruhig hatte er darauf geachtet, niemanden sonst aufzuwecken. Nachdem er ihm die Taschenlampe übergeben hatte, zog er sich wieder zurück, legte sich jedoch nicht sofort wieder hin. Einen Moment lang lauschte er einfach, das war eine Angewohnheit, die er sich nicht abgewöhnen konnte und wollte, wenn er nicht in Hilltop war. Erst als Daryl draußen war um Wache zu halten, legte er sich hin und schlief für einige Stunden.
Als die ersten Geräusche von jemandem der anderen zu hören waren, wurde Jesus s wieder wach. Die Schritte von Diego hatten ihn geweckt, die auf den alten Holzboden deutlich zu hören waren. Er setzte sich auf, fuhr sich kurz durchs Haar und stand dann auf.
Draußen angekommen, nickte er Daryl leicht zu. Sein Blick fiel kurz auf Buckley dem Daryl etwas von seinem Fleisch gegeben hatte.
"Danke." sagte er ruhig bevor er selbst etwas aß. Viel war es nicht, aber genug, um erstmal weiterzukommen..
Nachdem alles gepackt war, überprüfte er ein letztes Mal die Umgebung, bevor sie aufbrachen. Sein Blick wanderte dabei auch zu Dina. Sie hatte sich ruhig verhalten in der Nacht was ein gutes Zeichen war. Trotzdem blieb er aufmerksam. Vertrauen war in dieser Welt nichts, das man leichtfertig anderen schenken konnte.
Während des Ritts hielt er sich knapp hinter Daryl, der auf dem Motorrad vorausfuhr.
Als er schließlich die Hand hob auf dem Campingplatz, geschah das nicht ohne Grund. Das leise Jaulen war ihm sofort aufgefallen.
Er sah kurz zu den anderen. "Habt ihr das auch gehört?" Fragte er nach.. Die anderen nickten..
Ohne lange zu zögern, stieg er ab und wies Ellie und Dina an, bei den Pferden zu bleiben.
"Bleibt hier und passt gut auf."
Gemeinsam mit Daryl und Diego bewegte er sich vorsichtig in die Richtung des Geräuschs. Jeder seiner Schritte war kontrolliert und leise und Jesus Blicke sehr wachsam.
Als sie diese grauenvolle Szene sahen, verhärtete sich Jesus Blick. Die Art, wie der eine Mann den Labrador behandelte, gefiel ihm ganz und gar nicht. Er sagte zunächst nichts und beobachtete nur, was die taten..
"Wir müssen etwas tun.." sagte er leise zu Daryl und Diego..
Dann sah er wieder nach vorne. Wenn es nicht anders ging, mussten sie die Männer erschießen und vielleicht auch den Doberman um den Labrador zu retten.
Einfach weiterzureiten und das, was da unten am Ufer des Sees gerade passiert zu ignorieren, wäre mehr als nur falsch.
Doch dazu, dass sie etwas unternehmen mussten gegen die Männer und den Doberman kam es nicht. Die Männer fuhren weg und ließen den Hund zurück, angebunden als Futter für die Untoten..

Jesus trat dann zusammen mit den anderen beiden ein Stück näher an den Hund heran, blieb jedoch auf Abstand und versuchte mit dem Tier zu reden, allerdings ohne Erfolg..
Während Diego sich dann vorsichtig näherte, beobachtete Jesus Augen jede Bewegung des Hundes, er bereit zu reagieren, falls dieser panisch und dadurch aggressiv wurde.
Als sich herausstellte, dass die Hündin auf Gesten reagierte, wurde es ihm klar..
Der Hund musste taub sein. Das erklärte auch, warum er nicht die Befehle dieser Männer befolgt hatte.
Er beobachtete weiter, wie ruhig Diego mit ihr umging und wie schnell Vertrauen entstand zwischen den beiden.
Auf Daryls Vorschlag hin nickte er schließlich.
"Einverstanden. Sie soll Diego gehören.. Bei uns hat sie Chancen auf ein gutes Leben.."
Sein Blick wurde für einen Moment kälter, als Daryl meinte, dass er hoffte das diese Männer als Beißerfutter enden.
Jesus nickte dazu. "Ich gebe Dir recht.. Sie hätten das mehr als nur verdient. Wer so mit einem Tier umgeht, kann kein guter Mensch sein..
Als sie zurück zu den anderen gingen, musterte er Ellie und Dina kurz.
"Alles ruhig geblieben?" Fragte er und sah sich kurz um..
Dann ritten sie weiter..
Der restliche Weg zu dem ersten Gefängnis in Georgia verlief ohne Zwischenfälle, doch Jesus blieb immer aufmerksam.
Als sie schließlich das erste Gefängnis erreichten, hielten sie an.
Ohne was zu sagen, griff er auch nach seinem Fernglas und betrachtete das Gelände.
Sein Blick wanderte langsam über Zäune, die Gebäude, den Gefängnishof und blieb schließlich an den vielen Untoten hängen, die sich dort tummelten. Es waren zu viele.. Keine Menschen waren dort zu sehen, nur die Untoten. Es waren auch keine Zeichen von Leben zu sehen, weder Rauch, noch irgendwelche Stimmen und auch keine gesicherten Bereiche..
Er ließ sich Zeit, suchte genau nach Zeichen von Leben oder ob ihm hier irgendetwas bekannt vorkam aber da war nichts. Das hier war ein anderes Gefängnis und war froh darüber. Denn wenn hier das Gefängnis gewesen wäre, wo Jax zurückgeblieben war dann wären er und alle anderen die hier gelebt hatten, vermutlich tot..
Als Daryl und Ellie ihre Einschätzungen aussprachen, senkte Jesus sein Fernglas und nickte leicht zu den Worten der beiden.
"Ja…", bestätigte er das. "Das war nicht das Gefängnis, in dem wir waren. Hier sieht alles ganz anders aus.. Zum Glück wars das nicht."
Er warf einen letzten Blick auf das Gelände, dann wandte er sich ab und ritt Ellie und Dina hinterher..

@Daryl Dixon

@Diego Dixon

@Dina



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#1028

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 05.05.2026 21:19
von Diego Dixon • 211 Beiträge

Nachdem sie gefrühstückt hatten und auch ihre Wasservorräte mit abgekochtem Wasser aufgefüllt hatten, machten sie sich auf die Weiterreise. Dina ritt zusammen mit Ellie auf Shimmer. Ellie und Jesus hatten Dina auch ausdrücklich vor Diegos Hengst gewarnt, denn den konnte man nicht so leicht streicheln. Das konnte ziemlich gefährlich werden. Vor allem, wenn Diego nicht dabei war, denn dann konnte das durchaus tödlich enden. Diego hatte sich nie erklären können, wieso sein Hengst das machte, aber er dachte sich, dass sein Hengst eben einen sehr starken Überlebenswillen hatte und sich daher diese Marotte angewöhnt hatte. Diego fand die Marotte auch nicht weiter schlimm. Die Menschen, die es wussten, kamen seinem Hengst nicht zu nahe und die Marotte konnte in manchen Situationen sogar Leben retten.

Sie machten sich auf den Weg und nach einiger Zeit blieb Jesus stehen und hob die Hand. man konnte einen Hund jaulen und winseln hören und als Jesus wissen wollte, ob sie das auch hörten, nickte Diego, sowie auch Ellie, Dina und Daryl, die das auch gehört hatten. Daryl stieg von seinem Bike ab und auch Diego und Jesus stiegen von ihren Pferden ab. Jesus gab Ellie und Dina die Anweisung bei den Pferden zu bleiben und aufzupassen. Diego ließ seinen Hengst einfach so stehen, denn anbinden tat er ihn nie. Schließlich konnte sein Hengst so am besten die beiden Mädchen, Shimmer und Hunter von Untoten beschützen. Diego, Jesus und Daryl schlichen sich näher und beobachteten das Geschehen. Sie überlegten, wie sie eingreifen sollten, denn der Dobermann und die Männer konnten durchaus gefährlich werden. Glücklicherweise war ein Eingreifen nicht nötig, denn die Männer ließen den Labrador einfach zurück. Fest angebunden, als Futter für die Untoten. Als die Typen weg waren, kümmerten sich Diego, Jesus und Daryl um den völlig verängstigten Hund. Jesus versuchte zuerst sein Glück, doch offenbar verstand ihn die Hündin nicht, denn sie wich zurück, zog den Schwanz ein und knurrte auch leicht aus Angst. Dann versuchte es Diego, der nicht sprach, sich langsam und ruhig bewegte und es in seiner Sprache versuchte. Zu ihrer großen Überraschung verstand die Hündin diese Sprache und reagierte darauf. Langsam fasste sie Vertrauen zu Diego von dem sie sich streicheln ließ under dann auch testen konnte, ob sie hören konnte, aber auf den Test reagierte sie nicht, also war sie offenbar taub. Als sie sich von Diego anfassen und streicheln ließ, sah er auch nach ihren Verletzungen. Die waren zum Glück nicht allzu schlimm. Diego behandelte sie mit der Medizinbox, die auch für die Pferde gedacht war. Er schmierte die Verletzungenn ein und verband sie. Als das erledigt war, machten sie sich wieder auf den Weg. Diego band die Hündin los und sie ging mit ihm. Alle hatten entschieden, dass sie nun seine Hündin sein sollte. Sie verstand sich auch mit Buckley, den sie freundlich begrüßte. Dann ritten sie weiter. Die Hündin lief dicht bei Diegos Hengst, wobei sie aufpasste, nicht getreten zu werden. Immer wieder suchte sie auch Blickkontakt zu Diego, der ihr das Zeichen gab, bei ihm zu laufen. Sie hörte darauf wirklich gut und war offenbar jetzt schon dankbar, dass sie ein neues, liebevolles Herrchen hatte.

Nach einiger Zeit erreichten sie das erste Gefängnis, das sie erstmal aus sicherer Entfernung beobachteten. Sie nahmen dazu ihre Ferngläser und spähten das Gefängnis aus. Darin wimmelte es von Untoten, die umherliefen. Die kleine Gruppe verhielt sich leise, denn sie wollten die Untoten nicht auf sich aufmerksam machen. "Wollen wir hoffen, dass die da eingesperrt bleiben, sonst könnenm die durchaus ein Problem werden....", sagte Daryl leise und da es in diesem Gefängnis keine Anzeichen von Lebenden gab, zogen sie schließlich weiter. Bisher war die Reise ohne große Gefahren gewesen, aber das konnte sich schlagartig ändern, was natürlich niemand hoffte, aber man musste eben auf alles vorbereitet sein.

@Ellie
@Paul Rovia (Jesus)



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#1029

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 06.05.2026 15:57
von Dina • 5 Beiträge

Dina hatte gut geschlafen, auch wenn die Gefahr bestanden hatte, dass einer der Männer, oder auch Ellie, die ja zusammen mit ihr auf der Couch geschlafen hatte, sie hätte töten können. Zum Glück hatte das niemand getan und irgendwie fühlte sich Dina bei dieser kleinen Gruppe wohl. Daher hoffte sie, dass sie bei ihnen bleiben durfte. Sie hatte angefangen Ellie und die drei Männer zu mögen und würde sich nur zu gerne mit Ellie anfreunden. Zum Frühstück bekam sie heute von Jesus eines seiner Sandwiches, für das sie sich bedankte und erstmal nur die Hälfte davon aß. Die zweite Hälfte wickelte sie in Alufolie und steckte sie für später in ihre Tasche. Als sie auch alle Wasserflaschen aufgefüllt hatten, machten sie sich auf den Weg nach draußen. Dort hatte der Mann, denn sie Diego nannten schon die Pferde startklar gemacht.

Jesus sagte ihr, dass sie mitkommen würde, denn hier draußen war es für ein Mädchen in ihrem Alter allein viel zu gefährlich. Dina freute sich, dass er entschieden hatte, dass sie mitkommen durfte. "Oh, danke....ich werde auch alles tun, was ihr sagt....ähm...okay.....nicht wirklich alles....nur wenn es Sachen sind, die auch okay sind....", sagte sie und wechselte einen Blick mit Ellie, die leicht lächelte. Sie und Jesus warnten sie auch vor Diegos Friesen, dem sie nicht zu nahe kommen durfte. "Das ist echt seltsam für ein Pferd...vor allem ein Friese...die sind doch eigentlich sehr sanftmütig.....", sagte Dina und sah Ellie an, die dann auch sagte, dass dieses Pferd wohl eine Aussnahme war und auch keiner genau wusste, wieso er so war. Dina würde dem Friesenhengst jedenfalls nicht zu nahe kommen. Erst recht nicht, als sie sah, was dieser auf der Reise mit den Köpfen der Untoten anstellte. Wie sie mitbekommen hatte, waren die Vier auf der Suche nach irgendwas, oder irgendwem. Genau gesagt hatte ihr bis jetzt noch keiner etwas. War auch okay, denn sie musste sich das Vertrauen der Vier ja erst verdienen. Sie durfte mit auf Ellies Pferd reiten und hielt sich an ihr fest.

Unterwegs hörten sie einen Hund jaulen und winseln und Jesus, Diego und Daryl entschieden sich, nachzusehen, was los war. Jesus gab ihr und Ellie die Anweisung hierzubleiben und auf die Pferde aufzupassen. Zumindest auf Hunter und Shimmer. Diegos Hengst konnte offenbar auf sich selbst aufpassen und würde sie vielleicht sogar beschützen. "Okay, seid vorsichtig...", sagte Dina und blieb mit Ellie bei den Pferden. Nach einiger Zeit kamen die drei Männer wieder zurück und hatten eine braune Labrador Hündin dabei, die nun wohl Diego gehörte, denn sie blieb dicht bei ihm und suchte auch immer wieder Sichtkontakt zu ihm. Dina erfuhr, was andere Männer mit der armen Hünding gemacht hatten un dschnaufte leicht. "Solche Arschlöcher...", sagte sie, denn der Hund konnte ja nichts dafür, dass er nichts hören konnte.

Als sie nach einiger Zeit ein Gefängnis erreichten, sah Dina, wie sie es mit Ferngläsern beobachteten. Allerdings waren in diesem Gefängnis nur Tote unterwegs und Jesus meinte, dass es nicht das Richtige war, denn das wäre anders gewesen. Also suchten sie offenbar nach einem bestimmten Gefängnis. Dina fragte sich nur, warum. "Ihr sucht nach einem bestimmten Gefängnis...?". fragte sie und hoffte, dass Ellie ihr vielleicht erzählen würde, wonach sie suchten, und worum es bei dieser Reise ging. Da das Gefängnis nicht das Richtige war, ritten sie weiter, denn sie wollten die Aufmerksamkeit der Toten nicht auf sich lenken, denn man wusste nicht, ob die dort nicht irgendwo raus konnten. Besser war, wenn die blieben, wo sie waren, denn es waren wirklich viele gewesen.

@Ellie
@Paul Rovia (Jesus)


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#1030

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 06.05.2026 17:46
von Ellie • 62 Beiträge

Ellie hatte die Nacht zwar irgendwie überstanden, aber wirklich ruhig war ihr Schlaf nicht gewesen. Immer wieder war sie halb wach geworden und hatte auf jedes Geräusch geachtet. Dennoch war da dieses seltsame Gefühl gewesen… Zwar war das noch kein echtes Vertrauen, aber auch keine Vermutung, dass einer Gefahr von Dina ausgehen könnte.
Als sie morgens die Augen öffnete und Dina noch neben sich sah, atmete sie recht erleichtert aus..
Beim Frühstück blieb Ellie eher still. Sie beobachtete Dina möglichst unauffällig. Ihr Blick wanderte immer mal wieder zu Dina. Sie war ja neu in der Gruppe und vielleicht auch etwas unerfahren im Kämpfen und schießen und so aber nicht schwach. Ellie hatte das Gefühl, dass mehr in ihr steckt, als man auf den ersten Blick sah.
Als sie schließlich aufbrachen und Dina hinter ihr auf Shimmer saß, spürte Ellie die leichte Unsicherheit des Mädchens. "Gut festhalten." sagte sie nur knapp, ohne sich umzudrehen. Sie wollte nicht, dass Dina runterfällt, nicht nur ihretwegen selbst, sondern auch, weil jede Unachtsamkeit hier draußen tödlich enden konnte.
Die Warnung vor Diegos Hengst nahm Dina ernst, meinte aber auch das Friesen doch sonst eher sanft waren. "Ach? Du kennst dich also mit Pferden aus?" Fragte sie nach.. "Diegos Hengst ist eben anders als andere Pferde. Er ist etwas Besonderes.." hatte sie noch zu Dina gesagt, während sie losritten. Sie warf ihr kurz über die Schulter einen kurzen Blick zu, lächelte etwas und sah dann wieder nach vorne.
Der Moment, als sie an dem Campingplatz ankamen und das Winseln hörten, wurde Ellie gleich etwas angespannter... Ihre Hand wanderte schon fast automatisch näher an ihre Waffe. Als Jesus das Zeichen zum Stehenbleiben gab, war sie schon längst bereit. Sie nickte nur knapp, als er fragte, ob sie es auch gehört hatten.
Dass sie mit Dina zurückbleiben sollte, passte Ellie nicht, wirklich überhaupt nicht aber sie widersprach nicht. Stattdessen behielt sie die Umgebung im Blick.
Ihre Blicke wanderten immer wieder die Richtung, in die die anderen verschwunden waren.
Die Zeit zog sich, wirklich zu lange..
Ellie war kurz davor, selbst loszugehen, als sie endlich zurückkamen.
Sie hatten einen weiteren Hund dabei..
Ihr Blick wurde sofort ein klein wenig sanfter. "Scheiße…" sagte Ellie, als sie die Hündin sah. Sie war schon etwas abgemagert, auch verletzt und völlig verängstigt. Als die anderen erzählte, was passiert war, wurde Ellie innerlich sehr wütend..
"Menschen sind schlimmer als alles andere da draußen." sagte sie..
Sie beobachtete Diego dabei, wie er mit der Hündin umging, ruhig und geduldig. Ein leichtes Nicken verriet, dass sie es gut fand.
Beim Weiterreiten achtete Ellie diesmal noch mehr auf ihre Umgebung. Mit Dina hinter sich, dem neuen Hund, und der ständigen Gefahr… war ihre Aufmerksamkeit nun noch geschärfter..

Als sie schließlich das Gefängnis erreichten, spürte Ellie sofort dieses ungute Gefühl noch bevor sie durchs Fernglas sah.
Zu viele Beißer waren dort
Als sie durch das Fernglas blickte, bestätigte sich der erste Eindruck. Überall waren Untote. Zum Glück schienen die eingesperrt zu sein..
"Das ist es nicht, oder?" fragte sie, noch bevor Jesus etwas dazu sagte.
Als Dina fragte, ob sie ein bestimmtes Gefängnis suchten, blieb Ellie zunächst still. Ihr Blick lag noch immer auf den Mauern, auf den Zäunen und auf den Bewegungen dahinter.
Dann senkte sie das Fernglas langsam. "Ja" antwortete sie schließlich knapp.
Kurz sah sie zu Dina.
"Jemand könnte da sein, den wir kennen aber das hier ist das falsche Gefängnis.."
Mehr sagte sie dazu nicht, jedenfalls noch nicht.
Ellie wandte sich wieder ab. Ihre Hand strich kurz über den Hals des Pferdes.
"Also reiten wir weiter. Je länger wir hier rumstehen, desto größer die Chance, dass diese Dinger uns bemerken.."
Ihr Blick ging ein letztes Mal über das Gelände des Gefängnisses, dann wandte sie sich ab und ritt schon mal ein kleines Stück voraus.
Und während sie weiterzogen, blieb ihr Blick wachsam, immer auf der Suche nach möglichen Gefahren oder vielleicht irgendwelchen Hinweisen auf das nächste Gefängnis..

@Dina

@Diego Dixon

@Daryl Dixon



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#1031

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 06.05.2026 18:57
von Paul Rovia (Jesus) | 2.471 Beiträge

Jesus hatte das Gespräch zwischen Ellie und Dina nur halb verfolgt, während sie zusammen vor den Toren des ersten Gefängnisses standen. Seine Aufmerksamkeit lag zu sehr bei dem Blick durch sein Fernglas über das Gelände. Da waren zu viele Untote und es sah anders aus als das Gefängnis, indem er mit den anderen gewesen ist..
Ellies knappe Antwort auf Dinas Frage bekam er mit.. Sie alle suchten nicht einfach irgendein Gefängnis Sie suchten ein bestimmtes. Ellie verriet Dina noch nicht zu viel und für Jesus war das so ok..
Als sie dann weiterritten ließ er sein Pferd neben Shimmer herlaufen und warf Ellie einen kurzen Blick zu. Sie wirkte angespannt und wachsam. Das war gut. Genau so musste es sein..
"Wenn wir Glück haben…" sagte Jesus schließlich ruhig, ohne einen der anderen im Moment direkt anzusehen. "Finden wir das Gefängnis, bevor es vielleicht zu spät ist."
Er sagte nicht, was "zu spät" bedeutete, das sich das jeder hier denken konnte..
Der Weg zog sich lange. Es wurde auch schon kälter..
Der neue Hund blieb dicht bei Diego, bewegte sich vorsichtig und aufmerksam um nicht getreten zu werden.
Einige Stunden später als es schon etwas dämmerte, tauchte das nächste Gefägnis vor ihnen auf..
Aus der Ferne konnte Paul gar nicht sagen ob es das nun war oder nicht..
Er zog die Zügel an als sie ein wenig näher dran waren. Sein Pferd reagierte sofort und blieb stehen..
Hohe Mauern,Zäune und Wachtürme waren zu sehen..
Dieser Ort kam ihm seltsam vertraut vor. Die Ähnlichkeit zu dem Gefängnis in dem er mit den anderen gewesen ist war da aber hier war auf den ersten Blick keiner,weder Menschen,noch Untote.. Das war seltsam..
Jesus sagte zunächst nichts. Sein Blick wanderte über die Anlage.. Dann nahm er das Fernglas und sah hindurch.
Er war sich nicht sicher und genau das war das Problem jetzt gerade..
Alles war still dort. Es war kein einziger Untoter dort zu sehen. Als wäre dieser Ort geräumt worden und dann irgendwann einfach verlassen.
Er stieg von Hunter ab und näherte sich langsam dem halb offenen Gittertor. Dass es nicht richtig geschlossen war war auch seltsam..
Dann sah er etwas. Da waren Kratzspuren und Blut an der Seite des einen Wachturms. Die sahen aus wie von Tieren,wie von Hunden oder hundeähnlichen Tieren. Dann wanderte sein Blick zum Boden.
Da lagen Knochen herum, an denen noch etwas Fleisch hing und auch auf dem Boden war Blut. Die Knochen am Boden sahen teilweise menschlich aus,was Jesus wirklich sorgen bereitete.
Hinter sich hörte er ein nervöses Schnauben von einem der Pferde. Buckley knurrte leise.. Irgendwas war da drinnen,vermutete er und die Tiere spürten es.
"Verdammt…" sagte er leise kaum hörbar.
Er wollte da rein und er wusste auch, dass es riskant war aber er musste einfach sicher sein, dass es nicht das Gefängnis war.
"Die Bauweise und diese Gebäude. Das passt einfach." Sagte er .. "Auch der Innenhof und die Wachtürme.. Es könnte hier gewesen sein.. aber hier ist niemand."
Er machte einen weiteren Schritt näher an das Tor heran, dabei ignorierte das warnende Gefühl, was er hatte.
Die Unsicherheit, ob es hier war oder nicht lag schwer auf ihm. Jesus hoffte, dass es nicht hier gewesen ist.
Ellie meinte, dass ihr das gar nicht gefällt und hier irgendwas nicht stimmt..
Jesus nickte leicht. "Mir gefällt das auch nicht aber wir müssen einfach sicher sein..
Deswegen sind wir ja hier..
Ich muss da reingehen.. Ihr müsst nicht mit, wenn ihr nicht wollt.."
Die Worte waren ruhig, klar und entschieden.
"Ich möchte mir nur den Innenhof näher ansehen und vielleicht den Eingangsbereich in der Hoffnung, dass es hilft den Ort hier ausschließen zu können."
Er atmete durch und trat noch einen Schritt näher an das Tor heran, blieb aber noch außerhalb des Tores. Ich geh nicht weit.. nur ein Stück rein." Sagte er dann noch und trat durch das Tor..
Buckley war dann sofort an seiner Seite da er mitwollte..

@Daryl Dixon

@Dina

@Diego Dixon



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#1032

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 10.05.2026 02:21
von Daryl Dixon | 1.559 Beiträge

Als die kleine Gruppe das erste Gefängnis erreichten, spähten sie es erstmal aus sicherer Entfernung aus. Auch Daryl hatte ein Frenglas mitgenommen, das er nun benutzte. Innerhalb der Gefängnismauern wimmelte es von Beißern. Daryl vermutete, dass da wohl keiner rechtzeitig rausgekommen war und nun Insassen und Wärter da vor sich hinvegetierten. "Wollen wir hoffen, dass die nicht irgendwo eine Lücke zum Ausbrechen finden....", sagte Daryl und nickte zustimmend, als Jesus vorschlug weiterzuziehen. Er startete den Motor seines Bikes und fuhr wieder vorraus. Jesus, Diego und Ellie, die Dina bei sich drauf hatte, folgten ihm, ebenso die beiden Hunde.

Sie waren ziemlich lange unterwegs und hatten zwischendurch auch Pausen gemacht, um sich etwas auszuruhen, was zu essen und zu trinken und waren dann weitergefahren. Als es schon langsam anfing zu dämmern, erreichten sie das zweite Gefängnis. Wieder beobachteten sie es aus sicherer Entfernung. Allerdings waren die Pferde und auch die beiden Hunde etwas unruhig. Auch Daryl spürte, dass hier irgendwas nicht stimmte. Jesus meinte, dass dieses Gefängnis ihm vertraut vorkam, er sich aber nicht sicher war. "Auf jeden Fall ist hier irgendwas faul....", sagte Daryl leise, denn in diesem Gefängnis konnte man weder Untote, noch lebende Menschen und dennoch konnte man spüren, dass dort irgendetwas war.

Als Jesus dann von seinem Pferd abstieg und meinte, dass er reingehen würde, um sich das von Innen anzusehen, stieg auch Daryl von seinem Bike ab und machte seine Armbrust schussbereit. "Du gehst da nicht alleine rein...wer weiß was da drin wartet...", sagte er und wandte sich an Diego und Ellie. "Ihr bleibt hier.....wenn wir in 2 Stunden nicht wieder da sind, stecken wir vielleicht in der Klemme und brauchen Hilfe....", sagte Daryl, wobei er hoffte, dass es nicht zu Schwierigkeiten kommen würde. Buckley kam auch mit. Das war ganz gut, denn der Hund konnte sie vor Gefahren warnen. Als alles geklärt war und Diego, Ellie und Dina vorerst mit der Hündin draußen warteten, gingen Jesus und Daryl durch das Tor. Daryl hielt seine Armbrust schussbereit vor sich, bereit sofort zu schießen, sollten ihnen Untote, oder Schlimmeres entgegen kommen.Jesus meinte, dass alles hier aussah, wie bei dem Gefängnis, wo sie gewesen waren, aber nichts deutete hier auf Jax, oder Mephisto und seine Leute hin. "Hmmm...also entweder ist es ein anderes Gefängnis, welches dieselbe Bauweise hat, oder es ist irgendwas mit diesem Mephisto und seinen Leuten passiert...", sagte Daryl und ging vorsichtig mit Jesus weiter. Es war seltsam still. und als sie durch das Tor gegangen waren und weitergingen, entdeckten sie Kratzspuren an einem der Wachtürme. Nicht weit davon entdeckten sie auch Knochen, die sich Daryl näher ansah. "Die sind von Menschen....wir müssen vorsichtig sein....Irgendwas ist hier richtig faul.....", sagte er und ging mit Jesus weiter. Bereit jederzeit zu schießen, sollte irgendwas Gefährliches um die Ecke kommen.

@Paul Rovia (Jesus)
@Ellie



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#1033

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 10.05.2026 16:34
von Paul Rovia (Jesus) | 2.471 Beiträge

Jesus ließ den Blick weiter über den Innenhof des Gefängnisses wandern, während er langsam neben Daryl herging. Seine Hand lag locker an dem Griff seines Schwertes, sollte er es benutzen müssen.. doch seine Aufmerksamkeit galt weniger den Gebäuden selbst, viel mehr der drückenden Stimmung hier an diesem Ort. Es war still,viel zu still. Es waren keine schlurfenden Schritte und auch kein Stöhnen von irgendwelchen Beißern zu hören.. Es lag ein seltsamer Geruch in der Luft, als die beiden den Gebäuden etwas näher kamen, den man selbst hier draußen wahrnehmen konnte,irgendwie feucht und moderig..
Buckley blieb dann plötzlich stehen. Der Hund knurrte tief und sträubte sein Fell am Rücken.. Jesus bemerkte sofort, wie angespannt sein Hund wurde.
"Buckley wittert hier irgendeine Bedrohung.." sagte Jesus leise, ohne den Blick von den Gebäuden abzuwenden.
Er trat näher an die Knochen heran, die Daryl jetzt auch entdeckt hatte, und ging neben ihnen in die Hocke. Er konnte deutliche Bissspuren erkennen an dem Rest des Fleisches was da noch übrig war, allerdings waren das keine Bisse von Untoten.. Die Knochen wirkten auch teilweise regelrecht zerfetzt.
"Das waren keine Beißer…“ sagte er ruhig und betrachtete die tiefen Einkerbungen an einem der Knochen. "Zumindest keine menschlichen."
Langsam richtete er sich wieder auf. Sein Blick wanderte hinauf zu dem Wachturm mit den Kratzspuren. Einige davon waren viel tiefer, als ein menschlicher Beißer sie hätte hinterlassen können. Jesus spürte, wie sich ein unangenehmes Gefühl in ihm ausbreitete. Irgendwas sagte ihm, dass es besser wäre jetzt sofort hier zu verschwinden aber er musste einfach sicher sein, dass das hier das falsche Gefängnis war..
Dann hörte er wieder etwas.. Es war sehr leise.. Ein Kratzen war zu hören.. dann sowas wie ein Jaulen wie von einem Wolf oder Hund.. aber es klang irgendwie .. anders. Falsch und unnatürlich.

Buckley begann sofort wieder zu knurren, diesmal etwas lauter. Jesus drehte sich langsam in die Richtung wo er glaubte, dass das Geräusch hergekommen war und bemerkte dann ein halb offenstehendes Gittertor an einem der Nebengebäude.
Für einen kurzen Moment bewegte sich dort etwas, was es war hatte er nicht erkennen können. Er nahm an das sich hier vielleicht ein Wolfsrudel niedergelassen haben könnte..
Jesus wurde etwas angespannt und hob warnend die Hand.
"Dort drüben ist irgendwas.." sagte er leise und deutete in die Richtung..
Wieder erklang ein Geräusch. Diesmal klang es wie ein leises Hecheln und ein Kratzen über Betonboden..
Jesus machte instinktiv einen langsamen Schritt rückwärts, ohne dieses Tor aus den Augen zu lassen.
Dann ging er allerdings wieder vorwärts. Er dachte an Jax und musste einfach sicher sein, ob das nun das richtige Gefängnis ist oder eben nicht..

Jesus blieb dann ganz plötzlich wieder stehen, noch bevor sie den eigentlichen Eingangsbereich des Gefängnisses erreicht hatten. Sein Blick wanderte aufmerksam über den verlassenen Innenhof des Gefängnisses. Er versuchte sich zu erinnern.. Hier sah es aus wie in dem Gefängnis in dem er mit Jax und den anderen gewesen ist aber er war sich nicht sicher.. Hier standen keine zurückgelassenen Fahrzeuge oder verlorene Gegenstände.. Es sah nicht so aus als hätte hier irgendein Angriff durch Untote stattgefunden,mal ganz abgesehen von den Kratzern und Knochen neben einem der Wachtürme. Das war aber auch das einzige. Dann hörte er erneut ein Geräusch.
Es war ein metallisches Klappern wie von einer Gefängnistüre. Dieses Geräusch war wieder aus der Richtung des halb offenstehenden Gittertores gekommen bei dem Nebengebäude.
Jesus drehte sofort den Kopf wieder kurz in die Richtung.. Er wollte nachsehen und ging ein Stück in die Richtung.. Schließlich war es nicht weit weg.. Mehrere kleinere Gehege reihten sich dort aneinander. Er vermutete, dass das alte Hundezwinger waren. Gefängnisse hatten ja früher immer Hunde gehabt und die wurden ja leider immer in so furchtbaren Käfigen gehalten..
Buckley, der an Jesus Seite ging, begann augenblicklich wieder tief zu knurren.
Dann war da wieder dieses Kratzen als würde etwas über den Betonboden scharren.
Jesus trat langsam näher an den Zaun heran und versuchte zwischen den Zwingern zu erkennen, was sich dort bewegte. Anfangs sah er nichts.
Vielleicht war es wirklich nur ein Rudel Wölfe. Dann mussten Daryl,Buckley und er gehen und diese Tiere in Ruhe lassen..
Doch plötzlich huschte etwas blitzschnell zwischen zwei Käfigen entlang.
Viel zu schnell für einen Wolf aber etwas Wolfsähnliches war es gewesen.. Vielleicht ein wilder Hund. Wenn es so war wäre es besser ihn zu erschießen, dachte Jesus sich, auch wenn es traurig wäre aber verwilderte Hunde konnte man normalerweise nicht mehr zähmen und die waren gefährlich.
Buckley bellte einmal auf und stellte wieder sein Fell auf.
Daryl der mittlerweile neben Jesus war, hatte das auch gesehen.
"Du hast Recht.. Hier ist wirklich was verdammt faul." sagte er leise..
Kaum hatte Jesus das ausgesprochen, ertönte plötzlich ein tiefes, aggressives Knurren aus einem der hinteren Zwinger.
Dann trat langsam ein Hund hervor oder besser gesagt das, was von ihm übrig war.
Das Tier war völlig abgemagert, sein Fell war stellenweise ausgefallen und sein Körper war mit offenen Bisswunden übersät. Dunkles Blut tropfte ihm aus dem Maul, während seine trüben Augen direkt auf Jesus,Daryl und Buckley gerichtet waren.
Nach dem ersten Hund erschienen kurz darauf weitere Hunde aus den Zwingern, die offen standen.. Sie knurrten.. Einige waren noch eingesperrt und warfen sich heftig gegen die Türen der Zwinger.
Plötzlich sprang einer der Hunde, der wohl in einem der vorderen Zwinger gewesen war heftig mit voller Wucht gegen das halb offene Gittertor des Geheges. Jesus schob das schnell zu aber es er hatte nichts, um das zu verschließen, sodass dieses Rudel bestenfalls da drin bleiben würde bis sie weg waren.. Dann stürmte der Rest des Rudels los.. Die waren schnell, nicht wie die Beißer. Es dauerte nicht lange bis die das Gittertor was nun zwischen ihnen und Daryl,Buckley und Jesus war wieder aufgeschoben hatten.
Die,Hunde die noch eingesperrt waren, sprangen weiterhin aggressiv gegen die Türen der geschlossenen Zwinger. Buckley sprang bellend und knurrend nach vorne , um die Hunde auf Abstand zu halten.
Jesus wich einem der Hunde knapp aus, als dieser nach seinem Arm schnappte. Mit einem schnellen Schritt drehte er sich zur Seite und trat dem Tier heftig gegen die Rippen. Der Hund jaulte nicht mal auf, schlitterte knurrend über den Boden und rappelte sich dann gleich wieder auf..
Doch dann tauchte plötzlich er auf.. Ein Hund.. etwas größer als die anderen mit fletschenden Zähnen..
Er war breiter gebaut, hatte auffällig vernarbtes, zerfetztes Fell und war schwarz.. Seine trüben Augen wirkten beinahe wahnsinnig und wie etwas was man als Höllenhund bezeichnen könnte,es floß dunkles Blut aus seinem Maul. Selbst die anderen Hunde schienen Anstand zu ihm zu halten.
Vielleicht war das sowas wie das Alphatier des Rudels.. Jesus wusste nicht, ob es so etwas auch unter den menschlichen Untoten gab, aber bei den Hunden schien es so zu sein..
Mit einem tiefen Knurren ging der Hund langsam bedrohlich direkt auf Jesus und Daryl zu.
Die verhielten sich völlig anders als gewöhnliche Beißer.. Wie Raubtiere eben..
Jesus reagierte instinktiv und noch bevor das Tier, wenn man das noch so nennen konnte,Daryl und ihn erreichen konnte, trat er ihm mit voller Wucht seitlich gegen den Brustkorb. Der Hund wurde weggeschleudert, krachte gegen einen der Zwinger und rappelte sich sofort wieder knurrend auf. Das tat er viel zu schnell da die anscheinend auch keine Schmerzen mehr verspürten..
Von Daryl hörte Jesus das typische Geräusch seiner Armbrust, gefolgt von aggressivem Jaulen von einem der Hunde der getroffen worden war.. Dann jagte er dem großen Hund einen Pfeil in den Körper .. Traf ihn allerdings am Hals.. Das störte den nicht im Geringsten.. Das Alphatier stürmte los. Jesus zögerte nicht ..
Im letzten Moment wich er zur Seite aus und packte den Hund am Nackenfell.. Beide krachten hart zu Boden. Das Tier schnappte wild nach ihm, die scharfen Zähne waren nur Zentimeter von seinem Gesicht entfernt.
Jesus stemmte den Arm gegen den Hund, um nicht gebissen zu werden.. Dann zog er mit der anderen Hand sein Schwert und rammte die Klinge mit voller Kraft direkt von unten durch den Schädel des Tieres..
Der Hund zuckte noch kurz, bevor er reglos auf Jesus zusammensackte..
Für einen kurzen Moment herrschte Stille.
Dann erklang erneut wütendes Knurren aus den anderen Zwingern..
Daryl hatte auch einige getötet aber da waren noch mehr, die mittlerweile aus den verschlossenen Zwingern entkommen waren.
Jesus schob den schweren stinkenden toten Hund von sich herunter, stand auf und blickte sofort zu Daryl.
"Das werden zu viele!" rief er außer Atem.
Das restliche Rudel hatte sicher die Tötung seines Alphatiers bemerkt und jetzt kamen alle, die noch übrig waren... Es war Zeit abzuhauen.
Buckley war mittlerweile zu Diego,Ellie,Dina und den Pferden gelaufen da er darauf trainiert war abzuhauen, um Hilfe zu holen, wenn die Gefahr zu groß wird.

@Daryl Dixon

@Dina



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#1034

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 11.05.2026 22:07
von Diego Dixon • 211 Beiträge

Auch Diego bekam das Gespräch zwischen Ellie und Dina mit. Dina stellte einiges an Fragen, die Ellie allerdings nur ziemlich knapp beantwortete und darauf achtete, ihr auch nicht zuviel zu verraten, denn es war immernoch nicht sicher, dass sie Dina auch mit nach Hilltop nehmen würden. Daher hatte ihr bis jetzt noch keiner verraten, dass es Hilltop überhaupt gab. Auch Daryl sprach in Dinas Gegenwart nicht über Alexandria. Dass Jesus entschieden hatte, das Mädchen vorerst mitzunehmen, hieß noch lange nicht, dass sie auch bis nach Hilltop mitkommen würde. Dazu musste sie sich erstmal das Vertrauen von allen in der Gruppe verdienen und dazu hatte sie nun auf der Reise die Gelegenheit. Ellie verriet Dina allerdings auch noch nicht, weshalb sie auf der Suche nach einem bestimmten Gefängnis waren. Sicher konnte sich Dina ein bischen was denken, aber auch Diego war der Meinung, dass Dina noch nicht gleich alles wissen musste.

Sie zogen weiter und Dina ritt bei Ellie auf Shimmer mit. Nach einiger Zeit erreichten sie das erste Gefängnis und beobachteten es erstmal aus sicherer Entfernung. In diesem Gefängnis wimmelte es von Untoten und zudem war die Bauart eine völlig andere, als das Gefängnis, in dem sie gewesen waren. Also ritten sie weiter und Daryl fuhr mit seinem Bike ein Stück vor. Gegen Abend, als es schon anfing zu dämmern, erreichten sie das nächste Gefängnis. Diego erkannte, dass es von der Bauweise her diesmal so war, wie das in dem sie gewesen sind, doch irgendwas war hier nicht in Ordnung. Das spürte man und vor allem die Tiere spürten es, denn die wurden nervös und unruhig. Auch Diegos Hengst war unruhig. Jesus entschied sich dazu reinzugehen, um sich das näher anzusehen. Daryl ging mit ihm, denn alleine sollte Jesus auf keinen Fall gehen. Diego, Ellie und Dina blieben vorerst bei den Pferden. Sollte irgendwas passieren, würden sie nachkommen. Ellie wollte am Liebsten auch gleich mit, doch Diego hielt sie zurück. "Nein, wir bleiben erstmal hier....wenn was schiefgeht, brauchen die beiden unsere Hilfe.....", sagte Diego in Gebärdensprache, was Ellie dann auch einsah. Sie blieben erstmal bei den Pferden und ließen Jesus und Daryl allein gehen.

Nach einer Weile kam Buckley allein zurück und bellte aufgeregt. Diego wusste gleich, dass irgendwas passiert sein musste. "Okay, gehen wir....", sagte er in Gebärdensprache, wobei sich nun Dina zu Wort meldete. Sie wollte lieber hierbleiben und auf die Pferde aufpassen. Diego nickte und Ellie meinte zu Dina, dass das nun ihre Chance war, sich etwas Vertrauen zu verdienen. Dina nickte und nahm die Zügel von Shimmer und Hunter in die Hand. Diegos Pferd brauchte sie ja nicht festhalten, da der in der Nähe blieb und sich aufmerksam umsah. Diegos Hündin bekam den Befehl bei Dina zu bleiben und dann machten sich Diego und Ellie zusammen mit Buckley, der ihnen den Weg zu Jesus und Daryl wies, auf den Weg ins Gefängnis. Die Atmosphäre hier war wirklich unheimlich. Überall lagen Knochen, die teilweise noch etwas Fleisch hatten. Teilweise stammten sie von Tieren, aber es waren auch Menschliche dabei. Diego zog seinen Colt und auch Ellie zog ihre Waffe, bereit zu schießen. Als Buckley sie schließlich zu Jesus und Daryl führte, versuchten die Beiden gerade eine Meute Hunde eingesperrt zu halten. Die Hunde hatten trübe Augen, waren abgemagert und waren teilweise sogar verwest, also mussten sie wohl auch infiziert sein. "Wir müssen die alle töten....sie einfach nur einsperren ist zu riskant, wenn sie freikommen, haben wir ein Problem...", rief Daryl udn Diego und Ellie warteten nicht lange. Sie traten an das Gitter, das sie von den Hunden trennte und schossen jeden einzelnen ab. Aus den hinteren Zwingern kamen weitere, die versuchten, sie anzuspringen, aber Diego war ein guter Schütze und schoss jedem Hund in den Kopf. Daryl hatte seine Pfeile bereits verbraucht und würde sie erst wieder einsammeln können, wenn alle Hunde tot waren, also griff nun auch er zu seiner Schusswaffe. Sie wussten, dass das die Beißer anlocken würde, aber die menschlichen Beißer waren weniger gefährlich. Sie erschossen die Hunde, bsi keine mehr von hinten kamen und sich auch keiner mehr rührte. "Lasst uns hier verschwinden, bevor noch mehr kommen...", sagte Daryl und Diego, Jesus und Ellie nickten. Auf dem Weg nach draußen verschlossen sie aber alle Türen und Tore, damit das Gefängnis dicht war, sollten immernoch irgendwo ein paar Hunde da drin sein. Diego hoffte allerdings, dass sie alle erledigt hatten.

Als die Vier das Gefängnis wieder verlassen hatte, wartete Dina bei den Pferden. Sie war natürlich nicht einfach mit den Vorräten und anderen Dingen, die in den Taschen der Pferde waren, abgehauen. Sie wollte ja schließlich bei der Gruppe bleiben und ihr Vertrauen verdienen. Was ist da drin passiert...?", Wollte sie wissen, doch Ellie schüttelte den Kopf und stieg auf Shimmer. Sie reichte Dina die Hand, damit auch sie wieder aufsteigen konnte. Ellie sagte ihr, dass sie es ihr später erzählen würde, sie jetzt aber schnell von hier weg mussten. Auch Diego und Jesus stiegen wieder auf ihre Pferde und Daryl schwang sich wieder auf sein Bike. Sie sahen zu, dass sie so schnell es ging, von diesem Gefängnis wegkamen. Als sie nach einer Weile ausreichend Abstand gewonnen hatten, ritten sie wieder ein wenig langsamer. Es wurde inzwischen richtig dunkel und sie mussten nun sehen, dass sie was zum Übernachten finden, doch in der Gegend, in der sie gerade unterwegs waren, schien es nichts zu geben, bis sie schließlich eine kleine Hütte entdeckten, die im Wald verborgen war. "Wir sollten dort übernachten...es ist schon zu dunkel, um noch das Zelt aufzubauen, sagte Daryl, der die Hütte mit Hilfe seines Scheinwerfers entdeckt hatte. Da inszwischen alle ziemlich müde waren, stimmten sie zu und sie steuerten die Hütte an. Dort war es ruhig und die Tür stand offen, also war sie schon vor einer ganzen Weile verlassen worden. Für diese Nacht, war die kleine Hütte okay, auch wenn sie vielleicht auf den Boden schlafen mussten. das war immernoch besser, als unter freiem Himmel zu schlafen. Als sie die Hütte erreicht hatten, banden Jesus und Ellie ihre Pferde an einem Baum bei der Hütte fest. Diego ließ seinen Hengst frei laufen, sollte ein Beißer auftauchen, würde der ihn erledigen. Die Hunde nahmen sie mit in die Hütte. Die beiden hielten Wache und würden alarm schlagen, wenn sie etwas hörten. So konnten sich Diego, Jesus, Daryl Ellie und Dina erstmal ausruhen und etwas schlafen.

@Paul Rovia (Jesus)
@Ellie



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#1035

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich Gestern 15:10
von Ellie • 62 Beiträge

Ellie hatte schon gemerkt, wie auch der Rest der Gruppe, dass irgendetwas an diesem Gefängnis nicht stimmte, noch bevor Buckley bellend zu ihnen zurückgerannt kam. Die Pferde waren nervös geworden, auch Shimmer hatte unruhig geschnaubt und ständig die Ohren angelegt.
Das allein reichte Ellie eigentlich schon als Warnung.
Als Buckley schließlich allein aus der Dunkelheit wieder auftauchte, bellend und völlig aufgebracht, wussten alle sofort das etwas nicht stimmt..
Irgendwas war passiert.
Dina blieb bei den Pferden geblieben und Ellie hatte keine Sekunde mehr gezögert. Gemeinsam mit Diego war sie Buckley direkt ins Gefängnis gefolgt. Schon auf dem Weg hinein bemerkte sie diesen widerlichen Geruch,feucht, modrig, vermischt mit dem Geruch von Blut und Verwesung. Je näher sie den Gebäuden kamen, desto schlimmer wurde es.
Ellie hielt ihre Waffe fest in der Hand bereit zu schießen, während Buckley sie durch den Innenhof führte. Überall lagen Knochen herum. Manche waren sauber abgenagt, andere waren noch mit Fleischresten daran. Ellie warf nur einen kurzen Blick darauf, ehe sie weiterging. Sie musste nicht lange überlegen, um zu wissen, dass das hier keine normalen Beißer gewesen waren. Dann hörte sie das Knurren.
Es war tief,aggressiv und viel zu nahe ..
Als Ellie schließlich um die Ecke eines Nebengebäudes bog zusammen mit Diego, sah sie sofort das Chaos vor sich. Alte Hundezwinger reihten sich aneinander und vor den teilweise offenen Zwingern kämpften Daryl und Jesus gegen ein Rudel völlig verwester Hunde. Einige warfen sich knurrend gegen die Gitter der Zwinger und andere rannten frei herum.
Und mitten zwischen ihnen lag ein riesiger schwarzer Hund tot am Boden.
"Scheiße…" sagte Ellie erschrocken.
Einer der Hunde sprang sofort gegen das Gitter in ihre Richtung und fletschte die Zähne. Seine Augen waren milchig trüb, Blut tropfte aus seinem Maul und an einigen Stellen hing das Fell nur noch in Fetzen herunter. Ellie spürte sofort diesen kurzen Moment des Ekels und gleichzeitig Mitleid. Das waren ja schließlich einmal normale Hunde gewesen.
Doch als ein weiterer wild knurrend auf Daryl zuschoss, reagierte sie instinktiv. Sie hob ihre Waffe und schoss ihm direkt in den Kopf. Der Hund sackte augenblicklich zusammen.
"Wir müssen die alle töten.Sie einfach nur einzusperren ist zu riskant. Wenn sie freikommen, haben wir ein Problem..." rief Daryl über das aggressive Gebell und Knurren hinweg. Ellie hatte das gehört und nickte knapp. Sie war auch seiner Meinung und die anderen sicher auch ..
Sie trat direkt neben Daryl ans Gitter und schoss ohne zu zögern auf die Hunde, die sich aus den hinteren Zwingern drängten. Diego machte es auch. Jesus nahm dann auch seine Schusswaffe und half die restlichen zu erledigen durch das mittlerweile geschlossene Gitter was er notdürftig zugeschoben hatte.. Die Schüsse waren laut zwischen den Gebäuden des Gefängnisses, während immer mehr Hunde auftauchten.
Ellie bemerkte schnell, dass diese Viecher völlig anders waren als normale Beißer. Sie waren schnell und kampften koordiniert. Sie jagten wie echte Raubtiere.
Ein Hund sprang plötzlich heftig gegen das Gitter und biss hinein da er es zerfetzen wollte was ihm auch gelingen würde wenn keiner was tun würde, Ellie wich ein Stück zurück und schoss ihm direkt ins Gesicht.
"Verdammtes Scheißvieh!!!" Rief sie aus..
Neben ihr feuerte Diego präzise Schüsse ab und traf beinahe jeden Hund direkt am Kopf. Daryl hatte inzwischen seine Armbrust längst aufgegeben, da er keine Pfeile mehr hatte und ebenfalls zur Schusswaffe gegriffen. Jesus hatte auch sein Schwert weggesteckt und seine Schusswaffe genommen da das hier schnell gehen musste .. Die übrigen durften nicht wieder aus dem Auslauf vor den Zwingern ausbrechen..
Das Knurren, Bellen und die Schüsse vermischten sich zu einem einzigen schlimmen lauten Alptraum mit viel Lärm.
Doch irgendwann wurde es endlich still..
Ellie atmete schwer und hielt die Waffe weiterhin erhoben, während ihr Blick aufmerksam über die offenen Zwinger und den Auslauf wanderte. Sie wollte sicher sein, dass sich keines dieser Viecher noch bewegte.
"Sind noch welche da?!" fragte sie aufgeregt und blickte zwischen den Zwingern umher.
Es war nichts mehr zu hören.. Kein Bellen und Knurren..
Alles war still..
Ellie schluckte schwer und senkte langsam die Waffe. Ihr Herz raste noch immer schnell. Sie warf einen kurzen Blick auf den großen schwarzen Hund, den Jesus mit dem Schwert getötet hatte. Das Ding hatte eher was von einem Monster als von einem Hund..
"Okay… ich hasse diesen Ort." sagte sie..
Als Daryl meinte, dass sie verschwinden mussten, nickte Ellie sofort. Darüber musste man wirklich nicht diskutieren. Die Schüsse würden früher oder später Untote anlocken..
Ellie überprüfte nochmal alle Zwinger und trat gegen den ein oder anderen Hund während Daryl seine Pfeile einsammelte, einfach um sicherzugehen, dass sich dort wirklich nichts mehr bewegt..
Erst draußen bei den Pferden wurde sie dann etwas weniger angespannt und beruhigte sich allmählich..
Als Dina fragte, was passiert sei, blickte Ellie sie nur kurz an. Sie wusste gar nicht, wie sie das überhaupt erklären sollte.
Untote Hunde .. Das war verrückt..
Allein der Gedanke klang schon komplett krank.
"Später" sagte sie deshalb nur knapp und zog sich etwas erschöpft auf Shimmers Rücken.. Danach streckte sie Dina die Hand entgegen, damit sie hinter ihr aufsteigen konnte. "Wir müssen erstmal weg von hier."
Während sie ritten, blieb Ellie ungewöhnlich ruhig. Immer wieder schweifte ihr Blick in die Dunkelheit zwischen den Bäumen. Sie konnte dieses aggressive Knurren in ihren Gedanken noch immer hören.
Das Schlimmste daran war, dass diese Hunde hatten sich nicht wie dumme Beißer verhalten.
Sie hatten gejagt und waren schnell wie lebende Hunde..

@Diego Dixon

@Dina

@Daryl Dixon



zuletzt bearbeitet Gestern 15:15 | nach oben springen

#1036

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich Gestern 16:46
von Paul Rovia (Jesus) | 2.471 Beiträge

Jesus hatte zuerst kaum realisiert, dass Ellie und Diego dazugekommen waren. Für einen kurzen Moment war er einfach nur erleichtert gewesen, da er wusste das Buckley zurückrennen würde zu den anderen, um Hilfe zu holen, denn alleine hätten Daryl und er dieses Rudel früher oder später nicht mehr auf Abstand halten können.
Der große schwarze Hund lag reglos neben ihm am Boden. Dunkles Blut klebte an Jesus' Kleidung und an der Klinge seines Schwertes. Sein Arm schmerzte und die rechte Seite von dem heftigen Zusammenprall mit dem Tier, doch er ignorierte das vollkommen im Moment..
Stattdessen konzentrierte er sich auf die restlichen Hunde.
Ellie hatte keine Sekunde gezögert. Jesus bemerkte sofort, wie genau sie schoss und Diego ebenfalls. Zwischen den ohrenbetäubenden Schüssen und dem aggressiven Gebell und Geknurre wich Jesus mehreren Hunden aus, die ihn knurrend verfolgten.. Einer der Hunde sprang plötzlich seitlich auf ihn zu, doch Jesus packte das Tier instinktiv am Halsbandrest, der noch um dessen verwesten Hals hing, und schleuderte es mit voller Wucht gegen das Metall eines Zwingers. Noch bevor es sich wieder aufrichten konnte, erschoss Daryl es..
Der Lärm hallte ziemlich laut zwischen den Gebäuden und würde sicher Untote anlocken..
Trotz des Lärms durch die Waffen hörte man auch immer noch dieses gefährliche Bellen und Knurren der Hunde..
Das waren tiefe, raubtierartige Geräusche, die nichts mehr mit normalen Hunden gemeinsam hatte.
Als schließlich der letzte Hund tot zusammenbrach und Stille einkehrte, blieb Jesus noch einige Sekunden recht angespannt stehen. Sein Atem ging schneller als sonst, während sein Blick aufmerksam zwischen den offenen Zwingern umherwanderte. Er wollte sicher sein, dass sich wirklich nichts mehr bewegte.
Buckley stand dicht neben ihm, das Fell noch immer gesträubt. Der Hund knurrte leise weiter in Richtung der hinteren Käfige.
Jesus legte ihm beruhigend eine Hand an den Kopf.
"Ist okay…" sagte er leise zu ihm, auch wenn er selbst sich alles andere als okay fühlte.
Er richtete seinen Blick dann zu Ellie, als sie fragte, ob noch welche da waren. Kurz lauschte er. Es war kein Hecheln,kein Kratzen,bellen oder Knurren mehr zu hören..
"Ich glaube das waren alle." antwortete er schließlich, auch wenn er sich nicht hundertprozentig sicher war.
Dann wanderte sein Blick erneut zu dem großen schwarzen Hund am Boden. Selbst tot wirkte dieses Tier noch irgendwie bedrohlich. Jesus erinnerte sich daran, wie schnell es gewesen war, wie gezielt es angegriffen hatte.. . Es hatte nicht blind angegriffen wie ein normaler Untoter.
Es war ihm auch so vorgekommen, als hätte der Große die anderen Hunde geführt.
Bei Ellies Kommentar darüber, dass sie diesen Ort hasst, schmunzelte Jesus trotz der gerade noch recht gefährlichen Situation leicht ..
"Ja… Du hast recht.. der Ort kommt ganz sicher auf meine Liste der schlimmsten Orte, die es gibt.."
Doch das leichte Schmunzeln verschwand schnell wieder aus seinem Gesicht. Die Schüsse würden Beißer anlocken oder andere Tiere, die so sein könnten, wie die Hunde waren.. Sie mussten weg, und zwar sofort..
Er kontrollierte die Zwinger zusammen mit Ellie während Daryl seine Pfeile einsammelte.. Die Vorstellung, dass noch irgendwo einer dieser Hunde herumstreifen könnte, gefiel ihm ganz und gar nicht.
Als sie begannen, die Türen und Tore zu verschließen, auf dem Weg nach draußen half Jesus mit.
Erst draußen außerhalb dieses Gefängnisses bei den Pferden ließ die Anspannung langsam etwas nach.
Jesus ging sofort zu Hunter und überprüfte kurz die Taschen und Ausrüstung, einfach um sich irgendwie abzulenken. Buckley blieb dicht bei ihm und wirkte noch immer recht nervös. Immer wieder blickte der Hund zurück zum Gefängnis. Jesus ging es da ähnlich wie dem Hund und wahrscheinlich jedem anderen hier. Auch wenn das gerade sehr gefährlich gewesen ist war es aber andererseits gut, dass die Hunde nun alle tot waren..
Als Dina fragte, was passiert war, bemerkte Jesus sofort Ellies kurzen Blick zu ihr.. Dass sie Dina erstmal nichts erzählen wollte, verstand er vollkommen. Wahrscheinlich hätte sich die ganze Geschichte ohnehin völlig verrückt angehört. Untote Hunde ..
Schon alleine diese Worte hörten sich falsch und unglaubwürdig an .. wie in einem schlechten Film aber es war Jesus schon fast klar gewesen, dass sie irgendwann infizierten Tieren begegnen würden..
Nachdem alle wieder auf den Pferden waren und Daryl auf dem Motorrad ritten und fuhren sie schließlich weiter durch die Dunkelheit. Jesus behielt die Umgebung aufmerksam im Blick so gut es ging während Buckley neben seinem Pferd herlief.
Er dachte jetzt wieder an Jax.
Dieses Gefängnis war eindeutig nicht das richtige gewesen aber es hatte es ihm gezeigt, dass die Suche gefährlicher wurde. Wenn selbst Tiere infiziert werden konnten und dabei ihre Instinkte und ihre Schnelligkeit behielten. Er wollte sich dann gar nicht vorstellen, was ihnen noch begegnen könnte.
Als Daryl später die kleine Hütte entdeckte, war Jesus ehrlich erleichtert. Sie alle waren erschöpft und die Pferde und Hunde ebenfalls. Nachdem er sein Pferd angebunden hatte, ging er noch einmal kurz die Umgebung der Hütte ab, bevor er schließlich hineinging.
Drinnen ließ er sich erschöpft gegen eine Wand sinken und zog die Handschuhe aus.
Buckley legte sich dicht neben ihn und hob aufmerksam den Kopf,
Jesus strich dem Hund kurz durchs Fell.
"Du hast gute Arbeit geleistet." sagte er leise zu dem Hund und sah dann zu den anderen. "Ihr alle" Für einen Moment blieb sein Blick bei Ellie hängen. Er hatte vorhin bemerkt, wie sie auf die Hunde reagiert hatte. Sie hatte kurz Mitleid mit ihnen gehabt.
Jesus war es da genauso gegangen..
"Die waren nicht wie normale Beißer." sagte Jesus schließlich ruhig. "Und die haben zusammen gejagt und dieser große Schwarze…“ Er schwieg kurz nachdenklich. "Der hat die anderen angeführt.. So kam mir das vor.."
Alleine das auszusprechen ließ ihn ein unangenehmes Gefühl verspüren.
Denn wenn untote Tiere jagen wie echte Raubtiere dann wurde diese Welt noch gefährlicher, als sie ohnehin schon war.

In der kleinen Hütte war es eher still, nachdem jeder langsam etwas zur Ruhe gekommen war. Sie waren eben alle müde und erschöpft. Buckley lag jetzt aufmerksam nahe der Tür, den Kopf hatte er auf seinen Pfoten abgelegt aber seine Ohren aber weiterhin wachsam und aufgestellt..
Jesus lehnte noch immer an der Wand, doch langsam wurde das klebrige Blut auf seiner Haut und der Kleidung die er noch trug unerträglich.. Der Geruch war sehr unangenehm und erinnerte ihn ständig an die Hunde im Gefängnis.
Schließlich richtete er sich wieder auf. Dabei verzog er kurz das Gesicht und legte die Hand kurz an die Rippen rechts.. Gebissen worden war er nicht aber der heftige Zusammenprall mit dem großen schwarzen Hund machte sich inzwischen bemerkbar. Seine rechte Seite schmerzte und bei etwas tieferen Atemzügen wurden die Schmerzen schlimmer. Wahrscheinlich war das nur eine Prellung, aber angenehm war es auf jeden Fall nicht.
Er griff nach seinem Rucksack und holte einen kleinen Topf hervor, Streichhölzer, einen Plastikbeutel, zwei saubere Tücher und eine Flasche Wasser. Danach ging er vor die Hütte, nahm einige Holzscheite die neben der verlassenen Hütte lagen und machte ein Feuer.Buckley folgte ihm sofort und setzte sich dicht neben ihn.
Während Jesus den Topf mit dem Wasser über die Flammen hielt, blickte er schweigend ins Feuer.
Immer wieder tauchte das Bild dieses riesigen Hundes vor seinem inneren Auge auf. Die trüben Augen, das Knurren, der Gestank und wie nah die Zähne seinem Gesicht gekommen waren. Ihm war durchaus bewusst, dass er hätte sterben können.. Dann hätte Jax ihn nie wieder gesehen und Tom wäre alleine, falls Jax auch nie zurückkehren sollte.. Unbewusst wanderte seine Hand kurz an die schmerzende Seite.
Als das Wasser warm genug war, nahm er den Topf von der Flamme. Er zog er zuerst seine blutverschmierten Mantel aus, dann sein Hemd und stellte fest, dass seine Seite leicht dunkel verfärbt war.
Er setzte sich wieder hin, tränkte ein Tuch mit dem warmen Wasser und begann, sich das Hundeblut von dem Gesicht und dem Hals zu wischen.
Der Geruch war widerlich..
Buckley beobachtete ihn aufmerksam und kam schließlich näher, bis er seinen Kopf leicht gegen Jesus' Bein drückte.
Jesus lächelte schwach und strich ihm kurz durchs Fell.
"Mir geht’s gut." sagte er ruhig zu dem Hund.
"Zumindest gut genug. Das wird schon wieder.."
Nachdem er sich und auch seinen Mantel notdürftig mit dem heißen Wasser gereinigt hatte und das blutige Hemd in den Plastikbeutel getan hatte ging er zu Hunter. In der hinteren Satteltasche hatte er zwei frische Shirts verstaut für solche Zwischenfälle und zog sich eines davon an..
Den gut verschlossenen Plastikbeutel mit dem blutigen Hemd steckte er in die Satteltasche. Anschließend löschte er das Feuer mit Erde und ging dann wieder in die Hütte..
"Ab morgen sollten wir vorsichtiger sein. Jetzt wissen wir das infizierte Tiere nicht so sind wie die Beißer die mal Menschen waren.." Seine Stimme blieb ruhig, aber ernst. "Auch wenn das immer noch sehr gefährlich ist,ist es dennoch ein Vorteil für uns dass wir jetzt Bescheid wissen.."
Ellie starrte ihn geschockt und fragend an..
"Du warst voll mit Blut.." sagte sie schließlich .. "War das auch Deines? Bist du gebissen worden..?" Fragte sie dann direkt..
"Was ? Nein.. Wenn dann würde ich Euch das sagen.. Mir gehts gut .. Nichts Schlimmes.."
Versicherte er Ellie und auch allen anderen der Gruppe und sprach dann weiter über das ursprüngliche Thema um das es gerade ging..
"Die Hunde heute haben uns nicht einfach nur angegriffen. Das habt ihr alle gesehen.. Die haben zusammen koordiniert gekämpft, uns gejagt und hatten einen Anführer. Das ist schlecht für uns und wir müssen vorsichtig sein.. Vor allem im Wald und in der Nähe von den anderen Gefängnissen.. Es könnten überall Rudel irgendwelcher infizierter Tiere lauern.."

@Diego Dixon

@Dina

@Daryl Dixon



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#1037

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich Gestern 22:12
von Dina • 5 Beiträge

Dina merkte, dass sie auf ihre Fragen immer nur knappe Antworten bekam, oder auch öfter gar keine. Sie lachte allerdings, als Ellie ihr einige Flachwitze erzählte, denn sowas fand sie lustig. Als ihr dann auffiel, dass Ellie und die drei Männer wohl auf der Suche nach einem bestimmten Gefängnis waren, wollte Dina wissen, warum, doch Ellie beantwortete ihr die Frage nur knapp, in dem sie meinte, dass jemand dort sein könnte, den sie kennen. Dina fragte sich, was für ein Mensch das war, wenn sie in einem Gefängnis nach ihm suchten. Vielleicht ein Verbrecher? Vielleicht sogar ein Mörder? Dina wusste es nicht, aber ein wenig Angst hatte sie schon, da sie ja sonst nichts wusste. Vielleicht würde sie ja im Laufe der nächsten Tage mehr erfahren.

Als sie beim ersten Gefängnis ankamen, waren dort nur Untote unterwegs und da es ziemlich viele waren, zogen sie weiter. Als es bereits dämmerte, kamen sie zum nächsten Gefängnis. Jesus meinte, dass ihm dieses bekannt vorkam und er sich dort umsehen wollte. Allerdings war hier die ganze Athmosphäre sehr unheimlich. Irgendwas stimmte hier nicht, weswegen Daryl Jesus nicht alleine reingehen ließ. Die Beiden Männer gingen zusammen mit Buckley, dem Schäferhund rein. Dina, Ellie und Diego blieben vorerst bei den Pferden und warteten. Sie konnten Hundegebell hören. Sie erkannten das Bellen von Buckley, aber da war auch anderes Gebell und das hörte sich seltsam und bedrohlich an. Nach einer Weile kam Buckley zurück. Er war allein und bellte aufgeregt. Offenbar war er hier, um Hilfe zu holen. Diego befahl seiner Hündin stumm hierzubleiben und sagte dann irgendwas zu Ellie. Ellie sagte ihr dann, dass sie mit Diego reingehen würde und Dina hier auf die Pferde aufpassen sollte. "Okay, seid bitte vorsichtig....", sagte sie und würde hier warten, bis die anderen wieder zurück waren. Einfach mit den Pferden und den Vorräten, die in den Taschen der Pferde verstaut waren, abhauen würde sie auf keinen Fall. Schließlich mochte sie diese Leute und vor allem Ellie und wollte daher auf jeden Fall bei ihnen bleiben.

Als auch Ellie und Diego im Gefängnis verschwunden waren, konnte Dina die Schüsse und seltsames Gebell und Knurren hören. es war so seltsam, wie das, was sie schon zuvor gehört hatten. Nach einiger Zeit wurde es still. keine Schüsse mehr und auch kein Gebell mehr. Dina machte sich Sorgen und hatte Angst, dass alle tot waren, doch dann kamen sie endlich wieder aus. Sie hatten es eilig von hier weg zu kommen und als Dina fragte, was da drin passiert war, meinte Ellie, dass sie es später erzählen würde. Ellie stieg auf ihr Pferd und half dann auch Dina hoch. Auch Jesus und Diego saßen nun auf ihren Pferden. Daryl war auch mit seinem Motorrad startklar. Sie machten sich dann auf den Weg und das ziemlich schnell. Erst nach einer Weile wurden sie langsamer und suchten nach einem Haus, oder irgendwas, wo sie die Nacht verbringen konnten, denn schließlich war es inzwischen dunkel und alle waren sehr erschöpft. Dina zwar nicht so sehr, wie die anderen, aber müde war sie auch. Schließlich fiel Daryls Scheinwerfer auf eine alte Hütte, die sie dann auch ansteuerten. Die würde für die Nacht reichen müssen. Als sie die Hütte erreicht hatten, stiegen sie ab und nahmen ihre Schlafsäcke mit in die Hütte, denn vor allem Nachts war es schon kalt. Immerhin gab es in der Hütte einen kleinen, alten Ofen und Feuerholz. Während Jesus nochmal rausging und dort ein Feuer machte, kümmerte sich Daryl um den Kamin. Als er im Kamin ein Feuer gemacht hatte, ging er nach draußen zu Jesus. Diego war ebenfalls noch draußen und kümmerte sich um die Pferde. Nach einiger Zeit kamen die drei wieder rein. Jesus hatte sich gewaschen und umgezogen, da er voll Blut gewesen war. Zum Glück war es nicht sein Eigenes gewesen. "Was ist in dem Gefängnis passiert....? Das hat sich schlimm angehört....über was für Hunde habt ihr geredet...?", fragte sie, denn sie hatte es nicht ganz mitbekommen. Elliew erzählte ihr nun, was im Gefängnis passiert war und beschrieb ihr auch die Hunde. "Das ist gar nicht gut...ich wusste nicht, dass auch Tiere das kriegen können...", sagte sie und schluckte leicht, denn das machte die ganze Reise noch gefährlicher.

Da sie alle ziemlich erschöpft waren, legten sie sich zum Schlafen hin. Dina kuschelte sich in ihren Schlafsack. Daryl hatte sich eine alte Decke genommen und hatte seine Armbrust Griffbereit neben sich. Er legte sich auch nicht richtig hin sondern lehnte sich mit dem Oberkörper gegen eine Wand. Dina vermutete, dass er nicht so fest schlafen wollte, um bei Gefahr schnell handeln zu können. Dina hoffte, dass sie die Nacht hier ruhig verbringen konnten und es nicht wieder gefährlich wurde.

@Ellie
@Paul Rovia (Jesus)


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