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Wir suchen noch ganz dringend Aaron und Eric. Ohne euch ist Hilltop unvollständig! Bitte meldet euch! Hartlan Carson wird auch dringend gesucht, also melde auch du dich bitte! Die Moonlight Kolonie sucht noch weitere Bewohner! Gerne Free Characters, aber auch Seriencharaktere, die mal einen Tapetenwechsel brauchen, sind herzlich willkommen.

An Aus


#1041

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 18.05.2026 22:09
von Daryl Dixon | 1.564 Beiträge

Nachdem Daryl und Jesus das Gefängnis betreten hatten, folgten sie Buckley, der scheinbar irgendwas witterte. Als sie tiefer hineingegangen waren, kamen sie zu einem Innenhof, in dem es Hundezwinger gab. Dort wurde es auch gleich bedrohlich, denn die Hunde, die es hier noch gab, waren offenbar von dem Virus befallen, denn sie waren teilweise verwest und verhielten sich anders, als man es von Polizeihunden erwartete. Das konnte man gut vergleichen, da Jesus ja seinen Polizeihund dabei hatte. Die waren schließlich zu Gehorsam abgerichtet. "Pass auf, dass er sich mit denen nicht beißt...sonst wird er auch infizert...", meinte Daryl und schoss einen der Hunde mit seiner Armbrust ab. Der größte von den Hunden, der scheinbar das Rudel anführte, stürzte sich auf Jesus. Daryl wollte ihm helfen, wurde dann aber auch gleich wieder von zwei Hunden angegriffen, von denen er einen mit seiner Armbrust abschoss, und einem eins seiner Messer in den Kopf rammte, als dieser ihn ansprang. Da sie hörten, dass noch mehr Hunde kamen, zogen sie rasch das große Tor zu, um sie sich vom Leib zu halten. Zum Glück kamen dann auch Diego und Ellie, da Buckley in der Zwischenzweit von Jesus zurückgeschickt worden war. "Wir müssen die alle töten....", rief Daryl den beiden zu, während er seine Pistole zog, denn seine Pfeile hatte er alle verschossen und konnte sie erst wiedre einsammeln, wenn alle Hunde tot waren. Also machten sie sich nun zu viert daran, die infizierten Hunde zu erschießen. Auch Jesus hatte inzwischen zu seiner Schusswaffe gegriffen. Es dauerte eine Weile, bis sie alle Hunde erschossen hatten und sich keiner mehr von denen rührte. Als Daryl zu Jesus sah, bemerkte er dessen schmerzverzerrten Gesichtsausdruck. "Alles okay...?", fragte er, woraufhin Jesus leicht nickte und meinte, dass er okay war. "Hoffen wir es..", meinte Daryl, denn um sicher zu gehen, musste Jesus seinen Körper genau kontrollieren, doch jetzt war dazu keine Zeit. Sie mussten weg von hier, denn die Schüsse würden ganz sicher die Untoten anlocken, die sich im Umkreis des Gefängnisses befanden. Daryl sammelte rasch seine Pfeile ein und dann verließen sie das Gefängnis. Daryl verschloss die Tore, durch die sie gingen, für den Fall, dass irgendwo im Gefängnis vielleicht doch noch ein paar Hunde rumliefen. Dann waren diese jetzt auf jeden Fall eingesperrt.

Nachdem sie wieder zu den Pferden gelaufen waren, stieg Daryl auf sein Bike und auch Diego, Jesus und Ellie stiegen auf ihre Pferde. Dina wollte wissen, was los war, doch Ellie meinte, dass sie es ihr später erzählen würde und half ihr beim Aufsteigen. Sie machten sie auf den Weg und fuhren solange, bis es schon richtig dunkel und spät war. Da sie inzwischen auch genug Abstand zum Gefängnis hatten, fuhren und ritten sie wieder etwas langsamer. Daryl sah sich nah irgendwas zum Übernachten um, bis schließlich sein Scheinwerfer eine kleine Hütte anleuchtete. Diese musste für die Nacht reichen, denn es war inzwischen schon richtig kalt, da nutzte das Zelt nicht wirklich was. Als sie bei der Hütte angekommen waren, bemerkte Daryl das Feuerholz unter einer Plane neben der Hütte, also hatte diese einen Kamin. Das war gut, dann mussten sie in der Nacht wenigstens nicht frieren. Sie nahmen alle Decken und Schlafsäcke mit, die sie dabei hatten, und gingen rein. Der Kamin entpuppte sich als kleiner Holzofen, doch der würde seinen Zweck erfüllen. Während Daryl in der Hütte den Holzofen zum Heizen brachte, hatte sich Jesus draußen ein Feuer gemacht, auf dem er sich Wasser warm machte, um sich zu waschen, was er dann auch tat. Als er nach einer Weile in die Hütte kam, wo es sich die anderen schön so bequem, wie möglich gemacht hatten. Die beiden Mädchen hatten das Bett eingenommen, das sie sich teilten, auch wenn es recht eng war und Daryl und Diego hatten sich Decken auf den Boden gelegt. Das Sofa wollten sie Jesus überlassen, denn er war verletzt und da war der harte Holzboden nicht sehr gut. "Zeig mal her...", sagte Daryl, der sich die Verletzung mal ansehen wollte. Jesus zeigte sie ihm, was Daryl seufzen ließ. "Sieht nach einer Rippenprellung aus....", sagte er und machte sich dann wieder Gedanken, um die untoten Hunde. "Wenn der Virus jetzt auch Raubtiere befällt, haben wir eich echtes Problem...Im Gebirge von Georgia leben Pumas, wenn die sich infiziert haben, sind wir am Arsch, also sollten wir uns von da fernhalten....", sagte Daryl und kuschelte sich in seiner Decke ein, um ein wenig zu schlafen. Wirklich tief schlafen würde er nicht, denn dazu war es hier draußen zu gefährlich und jetzt, wo es neben den menschlichen Untoten auch noch untote Tiere gab, sogar noch gefährlicher.

Die Nacht blieb zum Glück ruhig und eigentlich wollten sie heute das nächste Gefängnis suchen, doch das Wetter machte ihnen einen Strich durch die Rechnung, denn es war in der Nacht wirklich kalt gewesen und nun hatte es auch angefangen, ein wenig zu schneien. Das bedeutete, dass sie nun wieder umkehren und nach Hause mussten, bevor der Schnee zu hoch wurde und zudem würden sie einen Schneesturm hir draußen nur schwer überstehen. Daryl merkte, dass Jesus wegen dem Schnee sehr niedergeschlagen war, da sie nun nicht weiter nach Jax suchen konnten. "Lass den Kopf nicht hängen...sobald der Schnee im Frühling taut kommen wir wieder zurück und suchen weiter, falls Jax bis dahin immernoch nicht Zuhause ist...", sagte Daryl und packte seine Sachen zusammen. Er packte wieder alles auf den Gepäckträger seines Bikes und schnürte es fest. Als auch die anderen soweit waren, machten sie sich wieder auf den Weg nach Hause, wobei sie diesmal mehrere Abkürzungen nahmen, um schneller wieder nach Virginia zu kommen.

@Paul Rovia (Jesus)
@Ellie



zuletzt bearbeitet 19.05.2026 16:15 | nach oben springen

#1042

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 19.05.2026 19:33
von Paul Rovia (Jesus) | 2.481 Beiträge

Jesus hatte schon bevor sie an dem Innenhof angekommen waren gespürt, dass etwas nicht stimmte. Hauptsächlich wegen Buckleys Verhalten. Der sonst so disziplinierte Polizeihund war angespannt gewesen, hatte geknurrt und immer wieder den Blick zu den Zwingern gerichtet. Als die ersten verwesten Hunde aus der Dunkelheit hervorgekommen waren, hatte Jesus dann auch verstanden, warum.
Diese Hunde waren nicht wie normale Hunde..
Der Angriff des größten Hundes war heftig gewesen.. Er hatte gerade noch versucht auszuweichen, doch das Tier hatte ihn dann mit voller Wucht zu Boden gerissen. Seine Rippen schmerzten sofort, als er auf dem kalten Boden aufprallte mit dem Hund über sich... Für einen kurzen Moment hatte er nur seine Zähne direkt vor seinem Gesicht und roch den fauligen Geruch des Tieres, ehe er ihn zum Glück an sein Schwert kam und ihm das durch den Kiefer bis in seinen Schädel bohrte..
Danach war alles nur noch Chaos gewesen, auch wenn die größte Gefahr mit dem Riesenhund wohl erledigt war .. Das metallische Geräusch des Tores, das zugeschoben wurde, dann die Schüsse,die hallten über das Außengelände des Gefängnisses, die waren sicher sehr weit zu hören.. Das konnte Untote oder auch noch mehr infizierte wilde Tiere anlocken.. Deswegen mussten sie sobald das hier erledigt möglichst schnell von hier weg..
Jesus hatte Buckley immer wieder bei sich gehalten und darauf geachtet, dass der Hund keinem der infizierten Tiere zu nahe kam und mit ihm kämpfte.. Bei einem einzigen Biss wäre Buckley infiziert und Jesus müsste ihn erschießen und das wollte er natürlich nicht.. Gleichzeitig hatte er mit seiner Waffe geschossen, obwohl ihm jede Bewegung in der Seite höllische Schmerzen bereitete. We hoffte wirklich dass diese Schmerzen nicht von einer Bisswunde oder einem Kratzer kamen.. Er biss die Zähne zusammen und schoss weiter. Jetzt war nicht der Moment, um Schwäche zu zeigen.
Als endlich Ruhe eingekehrt war und nur noch die leblosen Körper der Hunde im Innenhof lagen, hatte Jesus kaum noch ruhig atmen können. Auf Daryls Frage hin nickte er knapp. "Ja. Alles okay.. "
Der Gedanke, dass er gebissen oder gekratzt worden sein könnte bereitete ihm sorgen aber jetzt war keine Zeit, um das zu checken.. Sie mussten hier weg..
Während sie später durch die Dunkelheit ritten, wurde der Schmerz an der Seite immer schlimmer. Jede Bewegung des Pferdes zog unangenehm durch seinen Oberkörper, doch er sagte nichts. Stattdessen konzentrierte er sich auf den Weg und darauf und darauf nicht ständig an Jax denken zu müssen. Die kleine Hütte war schließlich wie ein winziger Lichtblick gewesen.
Als Daryl drinnen den Ofen anheizte, hatte Jesus draußen etwas Abstand gesucht zu den anderen.. Er brauchte mal einen Moment für sich um sich zu beruhigen.. Das warme Wasser tat gut auf der kalten Haut und half wenigstens ein wenig gegen die Schmerzen an der Seite. Während er sich wusch, dachte er nach.. Untote Hunde.
Allein der Gedanke daran bereitete ihm ein ungutes Gefühl. Wenn selbst Tiere nicht mehr sicher waren, änderte das alles. Die Welt war ohnehin schon gefährlich genug auch ohne infizierte Tiere..
Als er später in die Hütte kam, war die Wärme sehr angeneh.. Die Schmerzen ließ er sich nicht wirklich anmerken. Daryl wollte die Verletzung dann sehen. Bei seiner Diagnose verzog Jesus leicht das Gesicht, sagte aber nichts weiter dazu.
Er setzte sich schließlich auf das Sofa und zog die Decke, die hier lag eng um sich, während Daryl über die infizierten Raubtiere sprach. Er redete von den Pumas im Gebirge. Das bedeutete noch mehr Gefahren.. Vielleicht kamen die hier runter, wenn sie in den Bergen keine Beute mehr finden würden.. Jesus wusste, dass Daryl mit dem was er gesagt hatte, recht hatte und genau das machte ihm ein wenig Angst.
In dieser Nacht schlief er kaum, immer wieder schreckte er hoch, sobald draußen irgendein Geräusch zu hören war. Mehrmals wanderte sein Blick zu Buckley, der zusammengerollt nahe dem Ofen lag. Erst wenn er sah, dass der Hund ruhig atmete, konnte Jesus wieder etwas entspannen. Buckley hatte sich wahrscheinlich nicht infiziert.. Er sah ruhig und entspannt aus..
Am nächsten Morgen traf ihn die Tatsache, dass es draußen schneit ziemlich hart..Nicht nur wegen der Kälte und der Gefahr eines Blizzards unterwegs, sondern wegen dem, was es bedeutete, dass es schneite.. Sie mussten die Suche nach Jax abbrechen und ohne ihn nachhause zurückkehren.. Sie hatten nicht mal die kleinste Spur von ihm gefunden..
Während die anderen ihre Sachen packten, stand Jesus eine Weile schweigend draußen vor der Hütte und sah dem fallenden Schnee zu.
In seinem Kopf war gerade nur ein einziger Gedanke, um den sich im Moment alles drehte..
Was, wenn es schon zu spät war .. ? Wenn Jax und diese anderen Leute im Gefängnis längst tot waren.. aus welchen Gründen auch immer .. oder eben nur Jax.. Das machte ihm große Sorgen ..
Daryls Worte holten ihn schließlich wieder zurück. Jesus sah kurz zu ihm und nickte leicht. Er wusste, dass Daryl versuchte ihn aufzumuntern und irgendwie glaubte Jesus auch daran, dass sie im Frühling weitersuchen würden und ihn dann finden aber die Ungewissheit machte ihm wirklich schwer zu schaffen..
Er verdrängte dann seine Gedanken, stieg auf sein Pferd und ritt gemeinsam mit den anderen los. Als der Schneefall immer dichter wurde, zog Jesus seinen Mantel etwas enger um sich, zog die Mütze etwas tiefer und hielt den Blick dann wieder nach vorne gerichtet. Jetzt nachhause zu reiten bedeutete ja nicht aufzugeben aber für den Moment mussten sie aufgeben und das war wirklich nicht leicht für Jesus .. Sicher auch nicht für die anderen.

Der Rückweg würde trotz der Abkürzungen länger dauern, als Jesus gehofft hatte. Allerdings sicher etwas kürzer als der Hinweg.. Der Schnee wurde mit jeder Stunde dichter und legte sich wie eine weiße Decke über die verlassenen Straßen, Wälder und Felder. Trotzdem kamen sie gut voran, weil Daryl hier in Georgia einige abgelegene Wege kannte, die sie schneller Richtung West Virginia führten.
Jesus Stimmung war sehr bedrückt aber auch die anderen sprachen nicht besonders viel.. Man hörte meist nur das Knirschen des Schnees unter den Hufen der Pferde, das Brummen von Daryls Bike und hin und wieder das leise Schnauben der Pferde..
Jesus ritt die meiste Zeit auch schweigend neben Ellie,Dina und Diego her. Seine Rippen schmerzten noch immer bei jeder falschen Bewegung, doch wenigstens war es keine schlimmere Verletzung. Das würde sicher von allein heilen.. Buckley lief aufmerksam neben Jesus Pferd her und blieb nah bei ihm, als würde der Hund merken, dass etwas nicht stimmte. Am späten Nachmittag begegneten sie den ersten Untoten des Rückweges.
Drei Beißer taumelten zwischen den verschneiten Bäumen hervor, angelockt von den Geräuschen der Gruppe. Früher wären solche Begegnungen kaum erwähnenswert gewesen, doch seit den infizierten Hunden wirkte alles etwas bedrohlicher da ja irgendwo auch infizierte Tiere zwischen den Bäumen lauern könnten..
Daryl griff bereits nach seiner Armbrust, wartete dann aber als Diegos schwarzer Hengst plötzlich unruhig schnaubte. Der Hengst hatte die Untoten längst fixiert. Das Tier nach vorne. Der erste wurde mit voller Wucht von den Vorderhufen getroffen. Man hörte deutlich das widerliche Knacken des Schädels, bevor der Untote reglos im Schnee liegen blieb und sich das dunkle Blut dort verteilte und den Schnee rot färbte.. Der zweite taumelte dann auch dem Hengst entgegen, bekam jedoch auch sofort einen brutalen Tritt gegen den Kopf, der ihn mehrere Meter zur Seite schleuderte.
Der dritte Untote wollte sich dem Hengst von hinten nähern, doch diesmal trat der Hengst mit den Hinterbeinen aus. Wieder knackte der Schädel und der Untote sackte leblos zusammen. Für einen Moment herrschte Stille.
Dann schnaubte das Pferd zufrieden und stampfte einmal über den letzten Untoten hinweg, als wolle es sicher gehen, dass dieser auch wirklich tot blieb.
"Okay… erinnert mich daran, mich niemals mit deinem Pferd anzulegen,Diego.." Meinte Jesus und konnte sich tatsächlich ein leichtes Grinsen nicht verkneifen. "Aber dein Hengst spart uns Munition und auch unsere Kräfte die wir für den Heimweg brauchen. Der Weg ist ja noch recht weit.."
Etwas später begegneten ihnen noch mehrere kleinere Gruppen von Beißern. Diegos Hengst reagierte jedes Mal so aggressiv auf die Untoten und trat sie nieder, noch bevor jemand kämpfen, schießen,ein Messer oder die Armbrust benutzen musste. Auch Buckley schien sich nach den Ereignissen im Gefängnis wieder etwas mehr zu entspannen, sobald er bemerkte, dass die Gefahr nur von normalen menschlichen Untoten ausging.
Als sie schließlich näher an die Grenze zwischen Georgia und West Virginia kamen, war es bereits Nacht, vielleicht auch schon früher morgen.. So genauso wusste das wohl gerade keiner..
Daryls Abkürzungen hatten ihnen bestimmt einige Stunden hier draußen in der Kälte erspart.. Auch wenn sie alle erschöpft waren, waren sie weitergeritten und gefahren. Etwas Geeignetes zum Übernachten hatten sie unterwegs nicht gefunden und das Zelt, das sie mithatten war leider kein 4 Jahreszeiten Zelt. Es wäre gut so etwas zu besitzen aber in einen Campingladen konnte man ja heutzutage bedauerlicherweise nicht mehr gehen, um eines zu kaufen..
Der Schnee fiel inzwischen dichter und der eisige Wind wurde stärker. Dennoch fühlte sich Jesus zumindest ein klein wenig erleichtert..
In Hilltop gab es immerhin das Funkgerät, mit dem er ja Jax vielleicht doch noch erreichen könnte mit ganz viel Glück, wenn der Schneefall weniger werden würde.. Außerdem bedeutete Hilltop auch wenn Jax dort sehr fehlte Heimat und Sicherheit.
Und natürlich auch Hoffnung.. Denn er glaubte ja immer noch daran das Jax lebt und sie ihn finden werden, falls er nicht von allein zurückkehrt..
Er zog seinen Mantel noch etwas enger um sich und ließ den Blick kurz über die anderen schweifen. Auch wenn es schwer war und eisig kalt hatten sie es lebend bis hierher geschafft..
Fürs Erste reichte das und den Rest des Weges würden sie bestimmt auch noch überleben,auch wenn der noch recht weit war..

@Diego Dixon

@Dina

@Daryl Dixon



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#1043

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 19.05.2026 21:49
von Dina • 9 Beiträge

Da Dina nur eine recht knappe Antwort von Ellie bekommen hatte, als sie wissen wollte, wieso sie die Gefängnisse absuchten, fragte sie deswegen nicht weiter nach, da sie verstand, dass sie ihr wohl erst dann richtig darauf antworteten, wenn sie ihr richtig vertrauten. Da im ersten Gefängnis lauter Untote unterwegs waren, betraten sie dieses gar nicht erst und ritten weiter. Als sie beim Zweiten ankamen, wollte Jesus sich dort umsehen, da er meinte, es würde ihm bekannt vorkommen. Allerdings war hier irgendwas nicht in Ordnung, das konnte man spüren. Daher ließ Daryl Jesus auch nicht allein dort reingehen und begleitete ihn. Dina, Ellie und Diego blieben vorerst hier draußen bei den Pferden.

Nach einiger Zeit kam Buckley, der Hund von Jesus allein wieder zurück. Er bellte aufgeregt und wollte offenbar, dass man ihm folgte. Diego befahl seiner Labradorhündin in Zeichensprache hierzubleiben und aufzupassen. Dann ging er zusammen mit Ellie in das Gefängnis. Dina blieb draußen bei den Pferden und passte auf. Natürlich hätte sie jetzt auhc einfach abhauen können, aber das tat sie natürlich nicht, denn sie mochte die drei Männer und vor allem Ellie sehr und wollte weiterhin zu dieser Gruppe gehören. Es war noch ungewiss, ob sie sie auch mit nach Hause nehmen würden, da sie noch beweisen musste, dass man ihr vertrauen konnte, aber sie hoffte es wirklich sehr. Sie wartete hier draußen und hoffte, dass die Vier heil wieder da rauskommen würden. Die Geräusche, die vom Gefängnis her zu hören waren, waren unheimlich. Da war dieses Hundgebell, das sich seltsam anhörte und dann vielen immer wieder Schüsse. Dina machte sich Sorgen und sah immer wieder zum Eingangstor des Gefängnisses in der Hoffnung, dass die Vier recht bald wieder dort rauskommen würden. Während Dina hier draußen wartete, näherte sich ihr ein Untoter, doch da sie sich zu sehr auf den Gefängniseingang konzentrierte, bemerkte sie ihn nicht. Der Hengst von Diego allerdings schon und nahm sich den Untoten vor. Erst jetzt bemerkte es Dina und erschrak sich, als dicht neben ihr der Untote von Diegos Hengst den Schädel eingetreten bekam. "Wow...ähm danke....", sagte sie, wobei sie nicht recht wusste, ob der Hengst sie überhaupt verstand. Schließlich war auch er eher Zeichenkommandos gewohnt, da sein Besitzer ja nicht sprechen konnte.

Nach einer Weile kamen die Vier endlich wieder aus dem Gefängnis heraus und hatten es ziemlich eilig. "Was ist passiert...?", fragte sie, doch Ellie sagte nur "später", stieg auf Shimmer und reichte ihr die Hand. Dina nahm sie und ließ sich raufhelfen. Auch Jesus und Diego stiegen rasch auf ihre Pferde, wobei Diego nicht der Untote entging, den sein Pferd erledigt hatte. Darum konnten sie sich jetzt allerdings nicht kümmern, denn wo der herkam, würden sicher noch mehr kommen. Sie mussten also schnell hier weg. Das taten sie auch, wobei sich Dina gut an Ellie festhalten musste, um nicht von Shimmer runterzufallen. Erst, als sie das Gefängnis und dessen Umgebung weit hinter sich gelassen hatten, wurden sie wieder langsamer. Es war inzwischen schon sehr dunkel und sie konnten nur wegen der Taschenlampen und Daryls Scheinwerfer etwas sehen. Der fiel schließlich auf eine Hütte, die sie dann auch ansteuerten, denn sie alle waren müde und Jesus schien verletzt zu sein. Dina hoffte, dass es nichts schlimmes war. Als sie die Hütte erreicht hatten, half Dina dabei, die Decken und Schlafsäcke reinzubringen. Daryl machte in dem kleinen Holzofen, der in der Hütte stand, ein Feuer, wodurch die Hütte nach einer Weile angenehm warm wurde. Dina teilte sich mit Ellie das Bett, das in einer Ecke stand. Das war nicht sehr breitm, weswegen sich die beiden Mädchen aneinander kuscheln mussten, aber das störte Dina nicht. So wurde ihnen wenigstens schön warm, denn es war doch schon richtig kalt draußen und es wurde sogar noch kälter. Dina fragte sich, wann es wohl zu schneien anfangen würde, ehe sie einschlief.

Als Dina am nächsten Morgen wach wurde, war es immernoch sehr kalt und es würde wohl auchn nicht mehr wärmer werden. Als Diego die Tür öffnete, um draußen nach den Pferden zu sehen, wehten ein paar Schneeflocken durch die Tür, da es draußen schneite. "Es hat angefangen zu schneien...", sagte Dina leise, was hier offenbar alle betrübte, denn sie beschlossen, die Suche abzubrechen. So bekam es Dina zumindest mit, denn bisher hatte ihr niemand gesagt, wonach, oder nach wem sie überhaupt suchten. Sie kannte also den Sinn dieser Mission nicht so richtig. Sie konnte sich allerdings denken, dass es um eine Person ging, die vor allem Jesus offenbar sehr wichtig war, denn als dieser sah, dass es schneite und es damit hieß, dass sie nach Hause mussten, schien dieser einem Nervenzusammenbruch nahe zu sein, also war die Person, nach der sie gesucht hatten sehr wichtig für ihn. Vielleicht seine Frau, Kind, oder vielleicht ein anderer nahestehender Mensch. Dina wusste ja nicht, dass Jesus mit einem Mann verheiratet war. Sie wusste so gut, wie gar nichtsüber die Menschen, mit denen sie nun seit einer Weile durch die Gegend zog. Da auch bisher noch nicht sicher gewesen war, ob sie Dina überhaupt mit nach Hause nehmen würden, machte sie sich nun leichte Sorgen, denn sie hatte Angst, dass die Vier sie nun einfach hierlassen würden. "Ähmm....wenn ihr jetzt nach Hause reitet...was ist mit mir...?", fragte sie vorsichtig und sah Jesus an, der sie dann aber trotz seiner Schmerzen leicht anlächelte und meinte, dass sie sie sicher nicht allein in dieser Kälte zurücklassen würden. Das beruhigte Dina sehr und als es Zeit zum Aufbruch war, ließ sie sich von Ellie auf Shimmer raufhelfen und hielt sich dann an Ellie fest.

Die Rückreise würde auch einige Tage in Anspruch nehmen und so war es auch. Vor allem, da es schneite und wohl so leicht nicht aufhörte, erschwerte das die Heimreise. Vor allem kam Daryl mit seinem Motorrad immer schlechter vorran, daher fuhr er inzwischen hinter den Pferden, da diese für ihn den Schnee platt traten und er dann besser durchkam. Als Sie die Grenze zwischen Georgia und Virginia passierten, wurde Dina allerdings nun doch ein wenig neugierig. "Wo genau reiten wir jetzt eigentlich hin...?", fragte sie, denn sie wusste ja nichtmal wie der Ort hieß, wo sie nun hin auf dem Weg waren. Sie hoffte, dass Ellie ihr ja vielleicht jetzt ein wenig mehr erzählen würde.

@Ellie
@Paul Rovia (Jesus)



zuletzt bearbeitet 20.05.2026 17:37 | nach oben springen

#1044

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 20.05.2026 19:21
von Ellie • 68 Beiträge

Ellie hatte den ganzen Weg über gespürt, wie sehr Dina versuchte, ihre Unsicherheit ein wenig zu verbergen. Sie stellte keine endlosen Fragen, obwohl sie kaum etwas über Daryl, Diego, Jesus und sie selbst wusste. Mit der Zeit fiel es Ellie jedoch schwerer, weiterhin nicht zu viel zu verraten. Sie mochte Dina und hoffte, dass Jesus sie wirklich mit nach Hilltop nehmen würde. Ellie ging allerdings fest davon aus, für eine Person war schließlich immer noch Platz, und außerdem war Dina nett und hatte nichts getan, weswegen man sie hier draußen irgendwo zurücklassen sollte.
Der Schneefall wurde mittlerweile immer dichter und legte sich auf Shimmers Fell und Ellies Jacke,Mütze und auf ihre Haare.. Vor ihnen ritten Jesus und Diego schweigend nebeneinander her, während Daryl mit dem Motorrad jetzt hinter den Pferden blieb, damit diese für ihn eine Spur durch den Schnee traten.
Als Dina fragte, wohin sie eigentlich ritten, antwortete Ellie zunächst knapp
"Nach Hilltop. So heißt der Ort, in dem wir alle leben."
Mehr sagte sie vorerst nicht. Doch sie bemerkte sofort, wie Dina leicht den Kopf hob, als hätte sie gehofft, mehr zu erfahren als nur den Namen des Ortes. Auch Jesus schien das aufzufallen. Er drehte sich leicht im Sattel zu ihnen um. Trotz seiner Verletzung und der Sorge um Jax wirkte sein Blick inzwischen wieder etwas ruhiger und gefasster als beim Aufbruch von der Hütte.. 
"Du kannst ihr ruhig ein bisschen mehr erzählen, wenn du willst" sagte er schließlich mit ruhiger Stimme zu Ellie. "Sie sollte wissen, wohin wir sie bringen." 
Ellie nickte knapp. "Okay", meinte sie dann. 
Es war wirklich gut, dass Jesus das erlaubte. 
Kurz warf Ellie einen Blick zu Dina zurück, bevor sie wieder nach vorne auf den verschneiten Weg sah.
"Früher war Hilltop mal ein Museumsgelände oder so."  begann sie schließlich zu erzählen. "Jetzt ist es eine kleine Siedlung mit hohen Mauern aus Holz und Metall. Es gibt Felder, Ställe, kleine Werkstätten und sogar ein großes Haus mit vielen Zimmern. Draußen stehen kleine Wohncontainer, in denen ebenfalls Menschen leben." Während sie sprach, wurde ihre Stimme etwas lockerer, trotz der eisigen Kälte.
"Die Leute dort kennen sich alle. Manche sind echt nervig."  meinte sie schmunzelnd. "Aber die meisten sind okay. Es gibt auch Kinder und Familien… manchmal wirkt's fast normal."
Das letzte Wort sprach sie etwas leiser aus. Normal war in dieser Welt schließlich kaum noch etwas, so wie sie jetzt war. "Jesus ist der Anführer, er hat das Sagen" erzählte Ellie weiter. "Die meisten hören auf ihn. Und ehrlich gesagt sollten sie das auch. Er macht das gut… finde ich jedenfalls." Vor ihnen hörte sie Jesus leise und irgendwie amüsiert schnauben, woraufhin Ellie kurz grinste. "Daryl ist meistens unterwegs, aber jeder dort kennt ihn trotzdem. Er wohnt nicht in Hilltop, sondern kommt aus einer anderen Gemeinschaft." Dann schwieg sie einen Moment. "Und ich… bin mit Diego schon vor einer ganzen Weile nach Hilltop gekommen. Wir wurden aufgenommen… zum Glück."

Dina konnte vermutlich spüren, dass es Ellie fast schon ungewohnt war, das auszusprechen. Vor Hilltop hatte sie sich lange Zeit an keinen Ort binden können, da sie mit ihrer Gruppe vor dem Überfall auf das Camp oft umhergereist war. Hilltop war wohl der erste Ort seit Langem, den sie wirklich als Zuhause bezeichnen konnte.
"Es gibt dort Strom, meistens jedenfalls", erzählte Ellie weiter. "Warmwasser manchmal auch, es sei denn, gerade ist wieder etwas kaputt." Sie warf einen flüchtigen Blick über die Schulter zu Dina. "Und Essen gibt’s normalerweise genug. Also richtiges Essen. Kein Opossum und nicht nur Dosenfraß." Währenddessen lief Buckley vor den Reitern durch den Schnee und schnupperte aufmerksam am Boden, während Diegos Labradorhündin dicht neben dessen Pferd lief..
"Außerdem haben wir dort Pferde, Hunde, Ziegen, Kühe, Schafe, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen und sogar Hühner", sagte Ellie. "Und wenn du morgens Pech hast, weckt dich der Hahn schon vor Sonnenaufgang oder Daryl flucht draußen rum", fügte sie mit frechem Grinsen hinzu, da es eher als Scherz gemeint war.  
Ellie warf ihm einen kurzen Blick zu. Daryl hob nur den Mittelfinger, was Ellie leise lachen ließ. Sie machte es ihm nach und zeigte ebenfalls den Finger, was beide mit Humor nahmen. Schließlich war das alles nur Spaß. Zum ersten Mal seit dem Vorfall im Gefängnis mit den Hunden wirkte die Stimmung in der Gruppe etwas entspannter. Doch dann wurde Ellie wieder ein wenig ernster.
"Du musst wirklich keine Angst haben, dass wir dich einfach irgendwo zurücklassen." sagte sie ehrlich. "Wenn Jesus sagt, du kommst mit nach Hause, dann bleibt das auch so.
Mal sehen, wo wir dich unterbringen. Und du musst unbedingt meine Kumpels kennenlernen,Robby und Tyler und die beiden anderen Jungs, Victor und Benji. Die sind echt nett. Und dann ist da noch Sarah, die ist auch ganz okay.“ erzählte Ellie Dina weiter.

@Dina

@Daryl Dixon

@Diego Dixon



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#1045

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 21.05.2026 23:51
von Diego Dixon • 216 Beiträge

Nachdem sie das Gefängnis hinter sich gelassen hatten und genug Abstand gewonnen hatten, wurden sie wieder etwas langsamer, damit sie sich umsehen konnten, was allerdings bei der Dunkelheit kaum möglich war. Sie mussten also ihre Taschenlampen benutzen, um etwas zu sehen. Daryl schaltete zudem den Scheinwerfer seines Bikes an. Dieser fiel schließlich auf eine Hütte, die sie dann auch ansteuerten, denn sie alle waren erschöpft und brauchten etwas Schlaf. Vor allem bot die Hütte auch etwas mehr Sicherheit, als das Zelt, denn es war in dieser Nacht wirklich schon sehr kalt. Diego hoffte, dass es nicht schon anfangen würde zu schneien, denn das würde bedeuten, dass sie die Suche abbrechen mussten. Sie nahmen die Decken und Schlafsäcke aus den Satteltaschen mit in die Hütte und Daryl kümmerte sich um den Kamin. Während Jesus auch draußen ein Feuer machte, um sich Wasser zu erhitzen, damit er sich waschen konnte, sah Diego nach den Pferden und versorgte sie. Das Gras bei der Hütte war so hoch, dass sie genug grasen konnten. Das würde auch schwieriger werden, wenn es geschneit hatte. Als Diego bei den Pferden fertig war, ging er in die Hütte. Auch Jesus war fertig und löschte das Feuer, bevor auch er mit in die Hütte kam. Drinnen machten sie es sich einigermaßen bequem. Ellie und Dina teilten sich das Bett, Jesus bekam die Couch und Diego und Daryl begnügten sich mit dem Fußboden.

Als Diego am nächsten Morgen wach wurde, wollte er nach den Pferden sehen, ob noch alles okay war. Auch die anderen wurden wach und als Diego die Tür öffnete, seufzte er stumm, denn es hatte angefangen zu schneien. Das war nicht gut, denn nun mussten sie die Suche abbrechen und den Heimweg antreten, denn im Schnee hier draußen konnte es schnell zu gefährlich werden. Diego bemerkte, dass Jesus das sehr bedrückte und als er ihn irgendwie trösten wollte, übernahm das schon Daryl, der Jesus versprach, dass sie sofort weitersuchen würden, sobald im Frühjahr der Schnee geschmolzen war. Das war zwar nur ein kleiner Trost, aber mehr konnten sie im Moment leider nicht tun.

Da sie nun auf dem Weg nach Hause waren, wurde Dina neugierig und begann Fragen zu stellen. Diego verstand das, denn es war verständlich, dass sie wissen wollte, wohin es nun ging und was sie dort erwartete. Jesus gab Ellie auch seine Erlaubnis, dass sie Dina ruhig von Hilltop erzählen konnte. Das tat sie dann auch und machte dabei auch ein paar Witze über Daryl, der Ellie dafür den Mittelfinger zeigte, aber grinste, was hieß, dass er das, was sie gesagt hatte, mit Humor nahm. "Na, Einer muss den dämlichen Hahn ja übertönen...", rief Daryl von hinten, denn er übernachtete ja immer, wenn er in Hilltop war, in dem kleinen Wohnmobil, mit dem Jesus, Diego, Malcolm, Joel, Tyler und Robby wieder zurück gekommen waren. Und da das kleine Wohnmobil nahe beim Hühnerstall war, war Daryl eben derjenige, der den Hahn als erster und das auch recht laut hörte. Das war der Grund, warum er so früh Morgens in Hilltop schon fluchte. Diego fand das recht amüsant, denn im Zimmer von Julia, wo er mit ihr zusammen im Haus wohnte, hörte man den Hahn nur sehr leise.


Nachdem sie den ganzen Tag geritten waren, wurde es Zeit, wieder einen Unterschlupf für die Nacht zu suchen. Da sie immerhin schon wieder in Virginia waren, würden sie wohl jetzt nur noch einen, oder vielleicht 2 Tage brauchen, bis sie wieder Zuhause in Hilltop waren. Sie beschlossen, wieder die Farm zu nehmen, auf der sie auch auf dem Hinweg übernachtet hatten. Sie hofften, dass diese immernoch okay war. Auf dem Highway schlugen sie also wieder die Richtung zur Farm ein. Als es Zeit wurde, den Highway zu verlassen, hielt Diego inne und hob die Hand, woraufhin die anderen sofort still waren. Diego hatte etwas gehört und auch die Hunde knurrten. Diegos Hündin zog auch den Schwanz ein und versteckte sich unter Diegos Hengst. Man konnte leise Stimmen hören und dann sahen sie auch Taschenlampen durch die Bäume. Daryl hatte seinen Scheinwerfer vorsorglich ausgeschaltet, damit man sie nicht sehen konnte. Offenbar waren sie wohl diesmal nicht die Einzigen, die die Farm ansteuerten. beschloss sich anzuschleichen und nachzusehen. Daryl stieg von seinem Bike ab und nahm seine Armbrust mit. "Bleib du besser mit Ellie und Dina hier....du bist verletzt und falls es zu einem Kampf kommt, kann es schlimmer werden...", sagte Daryl zu Jesus, der nickte und bei Ellie und Dina blieb. Diego und Daryl schlichen näher an die Stimmen heran, die langsam lauter wurden. Es schienen mehrere zu sein, die sich zu streiten schienen, ob sie nun zu der Farm sollten, oder nicht. "Hoffen wir, dass die sich verpissen...", flüsterte Daryl und beobachtete die Typen. Es waren drei, die sich wohl nicht einig waren, wer das Sagen hatte, dass zu der anderen Gruppe noch 3 weitere Typen gehörten, die gerade Jesus und die Mädchen entdeckt hatten, ahnten Diego und Daryl nicht.

@Ellie
@Paul Rovia (Jesus)




Ellie
ist Schockiert.
zuletzt bearbeitet 22.05.2026 22:23 | nach oben springen

#1046

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 25.05.2026 18:18
von Paul Rovia (Jesus) | 2.481 Beiträge

Jesus bemerkte schon ein wenig, wie angespannt die Hunde wurden, noch bevor Diego die Hand hob. Als dann auch noch Diegos Hündin den Schwanz einzog und Schutz unter Diegos Hengst suchte, wusste Jesus, dass dort draußen mehr war als nur harmlose Wanderer oder ein einzelner Überlebender. Seine Hand wanderte schon fast automatisch an den Griff seines Schwertes was an Hunters Sattel befestigt war. Die beiden Mädchen,sowie auch Daryl und Diego schienen den Ernst der Lage zu verstehen, denn keiner von ihnen sagte ein Wort im Moment..

Als Daryl ihm dann leise sagte, er solle bei den Mädchen bleiben, nickte Jesus knapp. Es gefiel ihm nicht, zurückgelassen zu werden, während die anderen beiden Männer nachsehen gingen. Andererseits wusste er aber auch, dass Daryl recht hatte. Seine Rippen schmerzten noch immer bei jeder falschen Bewegung und ein Kampf würde ganz sicher schlimmeres verursachen. Also blieb er eben bei den Mädchen,den Hunden und den Pferden..
"Passt einfach auf euch auf..." sagte er dann leise, ehe Daryl und Diego in der Dunkelheit verschwanden.

Jesus behielt den Blick aufmerksam nach vorne gerichtet in Richtung der Farm,, während der Schnee langsam noch dichter wurde und sich auf seine Schultern legte. Ellie saß mit Dina immer noch auf Shimmer und versuchte tapfer und ruhig zu wirken, doch Jesus bemerkte, dass ihre Hände leicht zitterten. Wahrscheinlich vor Kälte, Nervosität oder einfach aus beiden Gründen.. Nur kurze Zeit später hörte er etwas.
Da war ein leises Knacken hinter ihnen zu hören gewesen,
Jesus drehte leicht den Kopf in diese Richtung, ohne dabei hektisch zu wirken. Seine Augen verengten sich. Zwischen den dunklen Bäumen bewegte sich etwas. Da waren mehrere Schatten gewesen. Lichter von Taschenlampen waren kurz zu sehen gewesen und waren Sekunden später wieder verschwunden..
Sie waren nicht allein hier.. Da waren noch mehr Männer als die, die sich auf der Farm stritten..
Jesus hob langsam die Hand, damit Ellie und Dina ruhig blieben. Seine Stimme war nur ein Flüstern. "Nicht bewegen.;ihr beiden.. Bleibt ruhig.."
Er brachte Hunter dazu sich herumzudrehen was zum Glück keine besonders lauten Geräusche verursachte auf dem verschneiten Boden.
Er zog leise sein Schwert und wartete ab.. 
Dann erklang eine raue Stimme aus der Dunkelheit heraus.
"Na seht mal einer an was wir gefunden haben.."
Jesus’ Blick wurde sofort etwas kälter. Drei Männer traten langsam zwischen den Bäumen hervor. Die waren bewaffnet. Einer grinste als das Licht seiner Taschenlampe,die er nun wieder anhatte kurz über Ellie und Dina wanderte, was Jesus in Alarmbereitschaft versetzte.
"Bleibt auf Abstand.." warnte Jesus die drei Männer ruhig. "Kommt nicht näher.."
Der Typ lachte nur. "Und was genau willst du alleine dagegen tun?" fragte er nach mit einem gehässigen Grinsen im Gesicht..
Jesus antwortete nicht. Sein Blick wanderte kurz in die Richtung, in der Diego und Daryl verschwunden waren. Dann richtete er den Blick wieder auf die Männer. Er positionierte Hunter dann so dass er schützend zwischen Ellie,Dina,Shimmer und diesen Männern stand..
"Nette Pferde.." Sagte wieder einer während er seine Waffe zog.. "Du auf dem schwarzen steigst jetzt ab.. verschwindest und überlässt uns die Pferde und die Mädchen.. Dann erschießen wir dich nicht." Noch bevor einer der Männer irgendwas machte, erklang plötzlich ein aggressives Wiehern neben Jesus. Diegos Hengst hatte die Ohren angelegt und scharrte nervös mit den Hufen im Schnee. Offenbar hatte er die bedrohliche Stimmung längst verstanden. Als einer der Typen einen Schritt zu weit nach vorne machte, explodierte die Situation hier innerhalb weniger Sekunden. Der Hengst schoss nach vorne. Mit einem wütenden Schnauben stieg das große Tier auf und krachte mit voller Wucht gegen den ersten Mann. Dieser hatte nicht einmal Zeit zu schreien, bevor der schwere Huf ihn direkt am Kopf traf. Ein widerliches Knacken war zu hören, ehe der Mann reglos zusammenbrach und sein Schädel unter der Wucht des Tritts zertrümmert wurde. Sein Blut färbte den frischen Schnee dunkel. Die anderen beiden erstarrten kurzzeitig vor Schreck.
Buckley stürzte sich dann knurrend auf den nächsten Typen. Der Hund sprang ihn von vorne an und verbiss sich in dessen Arm. Der Mann schrie panisch auf, taumelte nach hinten und versuchte verzweifelt, Buckley loszuwerden, doch der Hund schüttelte den Arm nur noch heftiger. Man hörte den Stoff seiner Jacke reißen und der Mann brüllte vor Schmerzen auf.
"Scheiße! SCHEIßE!" schrie der dritte Mann panisch, als er einen seiner Begleiter tot im Schnee liegen sah.
Der Verletzte schaffte es schließlich irgendwie, Buckley mit einem heftigen Stoß loszuwerden, wobei er seinen zerfetzten Arm festhielt. Blut tropfte in den Schnee, während die beiden Überlebenden nun endgültig die Nerven verloren.
"Weg hier! LOS!" Rief der eine..
Ohne noch weiter zu kämpfen, flohen die beiden Männer panisch zwischen die Bäume zurück in die Dunkelheit.
Jesus schüttelte seufzend den Kopf.. "Ich hatte sie ja gewarnt aber wer nicht hören will.."
Jesus atmete dann angespannt aus, während Buckley ihnen noch einige Meter knurrend hinterherlief, ehe der Hund schließlich zurückkehrte. Diegos Hengst schnaubte aggressiv und stampfte unruhig mit den Hufen auf den Boden, als wäre er bereit, jedem weiteren Fremden ebenfalls den Schädel einzutreten.
Jesus blickte kurz auf die Leiche im Schnee und sah dann hinter zu den Mädchen.. "Alles in Ordnung?" Fragte er nach.. Die beiden nickten knapp. "Bis darauf, dass ich mir fast in die Hose gemacht hätte.. Ja.." Meinte Ellie dann noch dazu, auch wenn sie das wohl nur halb ernst meinte.. Solche Typen konnte sie schließlich locker fertig machen.. "Wo kommen diese Penner nur immer überall her.." sagte sie dann noch grummelnd und sah zu Dina hinter..

@Daryl Dixon

@Diego Dixon

@Dina



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#1047

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 26.05.2026 01:34
von Daryl Dixon | 1.564 Beiträge

Daryl würde eigentlich lieber noch weiter nach Jax suchen, doch er wusste, dass sie die Suche vorerst abbrechen mussten, um nach Hause zu kommen, bevor der Winter richtig loskam. Es hatte bereits angefangen zu schneien und es war schon deutlich kälter geworden. Daryl hatte sich auch seine gefütterte Lederjacke angezogen, die er mitgenommen hatte, denn die Jeansjacke war inzwischen nicht mehr warm genug.Darüber zog er auch noch seinen Poncho, der ihn zusätzlich warm hielt. Auch die anderen hatten sich wärmere Sachen mitgenommen, die sie nun auch anhatten. Sie mussten trotzdem zusehen, dass sie nun auf schnellstem Wege nach Hause kamen, denn hier draußen würden sie Nachts erfrieren, wenn sie irgendwo unterwegs waren, wo es keine Gebäude gab. Unter freiem Himmel schlafen war unmöglich und das Zelt brachte da auch nichts, denn auch das war zu kalt.

Als sie wieder zur Grenze zwischen Georgia und Virginia kamen, beschlossen sie, die Nacht wieder auf der Farm zu verbringen, auf der sie auch auf dem Hinweg übernachtet hatten. Doch als sie bei der Farm ankamen, hörte Diego etwas und hob warnend die Hand. Sie blieben erstmal stehen und lauschten. Diego stieg von seinem Hengst ab und wollte nachsehen gehen. Daryl begleitete ihn. Da Jesus verletzt war, sollte er bei den Pferden bleiben, denn falls es zu einem Kampf kommen würde, konnte sich die Verletzung verschlimmern und das musste ja nicht sein. Jesus sah das auch ein und blieb bei den Mädchen und den Tieren.

Daryl und Diego schlichen sich in die Richtung, aus der die Stimmen kamen. Drei Typen stritten sich offenbar. Es ging darum, wer von den Dreien das Sagen hatte. Offenbar stand das wohl nicht fest. Daryl und Diego beobachteten die drei einige Minuten. Natürlich lockten die mit ihrem Geschrei auch die Beißer an, die sich in der Nähe befanden. Da sich Daryl und Diego gut verborgen hatten und die Drei Typen die Volle aufmerksam auf sich zogen, bemerkten die vorbeischlurfenden Beißer die beiden Brüder gar nicht. Die Drei Typen waren offenbar so sehr in ihren Streit vertieft, dass die auch nicht merkten, dass soch Beißer näherten. Erst als diese sie erreichten und einer der Typen in den Hals gebissen wurde, bemerkten sie die Beißer. Daryl und Diego überließen den Beißern die Arbeit und erledigten die, die ihnen zu nahe kamen. Leider bemerkten die Typen die beiden dabei und schossen auf sie. Zu allem Übel kamen noch weitere Typen aus dem Wald. Ausgerechnet aus der Richtung wo Jesus, Ellie und Dina warteten. Einer von ihnen rief, dass ein großes Ungeheuer jemanden Namens Mason erledigt hatten. Die halfen den anderen die Beißer zu erledigen und erzählten ihnen dann, dass da ein Typ mit zwei jungen Mädchen war. Das wollten die sich ansehen, doch Daryl und Diego hinderten sie daran, in dem Daryl einem, der Kerle einen Pfeil durch den Kopf schoss. Natürlich blieben die Beiden dadurch nicht unbemerkt und die Typen schossen auf sie. Diego zog seinen Colt und schoss einem der Kerle direkt in die Stirn, dass der hinten überkippte und leblos liegen blieb. Der, der gebissen worden war hielt sich die stark blutende Stelle und zog ebenfalls seine Waffe, doch noch bevor er die überhaupt hochheben und zielen konnte, hatte Daryl ihm schon einen seiner Pfeile durch den Kopf geschossen. Waren noch der Dritte Typ und die Zwei, die dazugekommen waren, übrig. Während Daryl einen neuen Pfeil auf seine Armbrust spannte, kam einer der Typen mit einer Axt in der Hand auf ihn zu. Scheinbar war ihm die Munition ausgegangen, doch bevor der Kerl Daryl erreichte, hatte Daryl seinen Pfeil abgeschossen und dieser bohrte sich bei dem Typen durch das Auge in den Kopf. Der Typ ließ die Axt fallen und fiel zu Boden. Diego erschoss den dritten Typen, der umfiel und sich der ganze Bereich um seinen Kopf herum rot färbte. Dann wurde Diego von einem Schuss am Arm getroffen, weshalb er sich kurz krümmte und dann zurückschoss. Er traf ihn zielgenau zwischen den Augen. Der letzte, übrige Typ ergriff die Flucht. "Den hol ich mir....geh du zu Jesus und den Mädchen zurück...", rief Daryl seinem Bruder zu, der seinen Colt weggesteckt hatte und sich den blutenden Arm hielt. Als ihm ein Beißer entgegen kam, zog er sein Messer und stach es dem Beißer in den Kopf. Er zog es wieder raus und lief weiter, bis er Jesus, Ellie und Dina erreichte.

Daryl nahm die Verfolgung des letzten Typen auf. Dieser hatte wohl nicht ganz soviel Ausdauer, denn er wurde langsamer und hielt schließlich an. Er hob die Hände und sah sich suchend um, bis er Daryl entdeckte. "Bitte....töte mich nicht....ich hab doch nichts getan....", sagte der Kerl, welcher es gewesen war, der zuvor Ellie und Dina mit gierigem Blick angesehen hatte. "Hey, wenn wir uns zusammentun können wir uns ja diese Mädchen holen....", sagte der Kerl, woraufhin Daryl sofort wusste, was der Kerl für einer war. Er zögerte nicht lange und schoss auch diesem Kerl einen Pfeil in den Kopf. Als der Kerl sich nicht mehr rührte, ging er zu ihm und zog seinen Pfeil wieder raus. "Perverses Arschloch...", sagte Daryl und spuckte auf den Körper des Typen. Anschließend lief er zu Diego zurück, der ja angeschossen worden war und sich schon wieder bei Jesus und den Mädchen befand. Daryl erledigte noch zwei Beißer und sah dann zu Jesus. "Wir sollten die Pferde heute Nacht mit ins Haus nehmen...falls in der Nacht mehr Beißer kommen, sind die im Stall nicht sicher...Im Haus können wir sie besser beschützen....", sagte er, denn er konnte sich denken, dass auch Diegos Hengst mal eine Pause brauchte und sich ausruhen musste. Dann sah er nach seinem Bruder, der ja angeschossen worden war. "Lass mal sehen....", sagte er und sah sich die Wunde an. "Nur ein Streifschutz.....das können wir nähen...", sagte er und schob sein Motorrad zum Haus, denn jetzt mussten sie erstmal aus der Kälte raus. Die Pferde nahmen sie mit rein. Daryl hatte im Erdgeschoss einen leeren Raum gesehen, als sie das letzte Mal hier gewesen waren. Da konnten sie die Pferde gut unterbringen. Sie würden sich wieder ein Lager im Wohnzimmer machen. Es dauerte eine Weile, bis sie Hunter dazu gebracht hatten, die Stufen der Veranda hochzusteigen, aber schließlich klappte es. Diegos Hengst und Shimmer kannten das schon, da Diego und Ellie, als sie noch allein umhergezogen waren, sie immer mit in die Häuser genommen hatten, in denen sie übernachtet hatten. Das war eben das Sicherste gewesen. Die Pferde wurden in dem leeren Zimmer untergebracht und dann konnten sie sich um Diegos Verletzung kümmern. Sie hatten in der Verbandstasche auch eine Flasche mit Wasser, das sie nutzten, um Wunden zu säubern. Harlan hatte ihnen alles eingepackt, was man brauchen konnte. Darunter auch drei Päckchen mit chirurgischem Nähzeug. "Will einer von euch...?", fragte Daryl, doch niemand sagte was. "Nicht alle auf einmal....dann mach ich es halt...", sagte Daryl, allerdings ein wenig amüsiert. Diego zog seine Jacke aus, um die sich dann die beiden Mädchen kümmerten, denn durch den Streifschuss war der Ärmel gerissen und musste auch genäht werden. Da das nur eine Jacke war, trauten sie sich das immerhin zu. Jesus sorgte in der Zwischenzeit dafür, dass es im Zimmer warm wurde. Da er sich um den Kamin kümmerte.


@Paul Rovia (Jesus)
@Ellie



zuletzt bearbeitet 26.05.2026 11:59 | nach oben springen

#1048

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 26.05.2026 22:18
von Dina • 9 Beiträge

Dina hatte eigentlich nicht damit gerechnet, dass Ellie ihr viel erzählen würde, doch als Ellie auch das Okay von Jesus bekam, dass sie ihr ruhig von Hilltop erzählen konnte, fing Ellie an, ihr Hilltop zu beschreiben und sie erzählte ihr auch, dass es meistens sogar warmes Wasser gab. "Echt jetzt...? Ihr habt warmes Wasser...?", fragte Dina nochmal nach und freute sich irgendwie schon wahnsinnig sich mal zu duschen, um sich mal wieder richtig gründlich waschen zu können. Das hatte sie in den letzten Wochen nicht mehr gekonnt. Ihre Sachen waren schmutzig und rochen wahrscheinlich auch nicht besonders angenehm. Das Ellie das aushielt, wunderte sie, aber Ellie hatte wohl auch keine andere Wahl. Dann erzählte Ellie von ihren Freunden, die sie in Hilltop hatte. Dina erfuhr, dass es dort einige Teenager gab, aber ein paar von denen auch echt doof waren. "Ich bin echt schon gespannt auf Hilltop und deine Freunde...", sagte Dina und hoffte, dass Ellies Freunde auch sie mögen würden

Nach einer Weile hielt Diego an und hob die Hand. Er hatte offenbar etwas gehört. Da sie sofort ruhig waren, konnten sie es auch hören. Auf der Farm, auf der sie wieder die Nacht verbringen wollten, konnten sie Stimmen hören. Es hörte sich an, als würden sich da welche streiten. "Wenn die sich weiter so laut gegenseitig anchreien, locken sie die Beißer an....", flüsterte Dina, die erstmal mit Ellie auf Shimmer sitzen blieb. Diego und Daryl gingen sich an die Typen ranschleichen. Schließlich mussten sie die irgendwie loswerden, denn jetzt noch einen anderen Schlafplatz zu suchen war unmöglich, da es schon dunkel war. Plötzlich hörten sie auch hinter sich Geräusche. Dina hatte Angst, aber sie versuchte es zu verbergen, doch so leicht war das nicht, da sie vor Anspannung und wohl auch vor Kälte zitterte, ebenso, wie Ellie. Dann tauchten auf einmal drei weitere Typen auf, also schien das wohl eine größere Gruppe zu sein. "Verdammt...", fluchte Dina leise und hörte dann, was einer der Typen zu Jesus sagte. Er solle ihnen die Pferde und die Mädchen überlassen. Dina konnte sich denken, was diese Typen mit ihr und Ellie vorhatten. Leider gab es solche Typen immernoch und jetzt, wo es keine Gesetze mehr gab, war es sogar noch schlimmer. Dina bekam Angst, denn Jesus war verletzt und würde gegen drei wohl nicht ankommen.

Das musste er zum Glück auch nicht, denn der Hengst von Diego hatte die Gefahr offenbar erkannt und ging auf einen der Typen los. Der konnte gar nicht schnell genug reagieren und bekam den Schädel eingetreten. Es knackte schon, als der Hengst das erste Mal trat und es sorgte auch dafür, dass der Mann bewusstlos war. Dann trat der Hengst nochmal zu und zermatschte den Kopf des Mannes. Die anderen beiden waren völlig geschockt, als sie ihren Freund mit dem zermatschten Kopf sahen. Buckley fackelte auch nicht lange und griff einen der Männer an. Dem zerfetzte er regelrecht den Arm, bis der Mann ihn irgendwie abschütteln konnte und dann zusammen mit dem anderen die Flucht ergriff. Allerdings liefen sie direkt zur Farm, wohl in der Hoffnung Unterstützung von ihren anderen Freunden zu kriegen. Dina konnte die Schüsse hören. Im Moment waren hier keine Beißer, doch der Lärm würde sicher noch welche anlocken. Dann wurde es ruhiger und Diego kam zurück. Er blutete offenbar und hielt sich den Arm. "Oh, mein Gott, was ist passiert...? Wo ist Daryl...?", fragte Dina und machte sich Sorgen, dass es ihn erwischt hatte. Als Daryl dann allerdings einige Zeit später aus dem Wald kam, atmete sie erleichtert durch. Sein Blick fiel kurz auf die Leiche am Boden. "Okay, mit dem Gaul möchte ich auch nicht alleine sein...", sagte er und sah dann nach Diegos Wunde. "Nur ein Streifschuss, aber es muss genäht werden, sonst verliert er zuviel Blut...", sagte er und wollte dann auch wissen, ob es jemand machen würde. "Nicht alle auf einmal...dann mach ich es halt...", sagte er, wobei er es aber niemandem übel nahm. Jetzt sollten wir aber erstmal ins Haus...raus aus der Kälte..die Pferde nehmen wir mit ins Haus.... Im Erdgeschoss gibt es ein leeres Zimmer mit einer recht breiten Tür, da können wir sie unterstellen....ist für heute Nacht das Beste...kann mir vorstellen, dass wir uns Morgen früh den Weg aus dem Haus freikämpfen müssen...", sagte Daryl und jagte einem ankommenden Beißer einen Pfeil durch den Schädel. Noch war es sehr ruhig, weshalb sie genug Zeit hatten, ins Haus zu gehen. Hunter tat sich bei den Stufen etwas schwer, doch schließlich klappte es. Diegos Hengst und Shimmer schienen da mehr Übung drin zu haben. Als die Pferde in dem hinteren Zimmer untergebracht waren, halfen Dina und Ellie dabei Fenster und Türen abzudichten, damit niemand hereinkam. "Ich hoffe, dass kein Beißer die Schüsse gehört hat...", sagte sie, wobei sie selbst nicht wirklich dran glaubte. Blieb wohl zu hoffen, dass es wenigstens nicht viele sein würden. Als sie alles verbarrikadiert hatten, machten sie ihr Lager im Wohnzimmer. Daryl verarztete Diego, während Jesus im Kamin ein Feuer machte. Als Daryl meinte, dass sie sich den Weg nach draußen Morgen früh vielleicht freikämpfen mussten, seufzte Dina leise und hoffte wirklich, dass nicht viele Beißer die Schüsse gehört hatten.

@Ellie
@Paul Rovia (Jesus)


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#1049

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 27.05.2026 11:24
von Ellie • 68 Beiträge

Ellie hatte schon die ganze Zeit seit dem letzten Gefängnis ein ungutes Gefühl gehabt und je weiter sie ritten, desto kälter wurde es. Inzwischen blieb der Schnee sogar liegen. Ihre Hände waren trotz der Handschuhe eisig kalt und selbst die dicke Jacke,die sie mitgenommen hatte, hielt die Kälte kaum noch komplett ab. Wenigstens hatte Shimmer noch genug Kraft, um sie und Dina sicher durch den Schnee zu tragen. Ellie zog ihren Schal etwas höher über ihre Nase und sah kurz zu Dina, die ebenfalls fror.
Eigentlich wollte Ellie genauso wenig wie die anderen die Suche nach Jax abbrechen, doch sie wusste selbst, dass sie keine Wahl hatten. Wenn der Winter richtig losging und sie irgendwo draußen festsaßen, vielleicht sogar in einem Blizzard, würden sie erfrieren. Es gab keine sichere Möglichkeit draußen zu schlafen, schon gar nicht mitten im Schnee. Deshalb sagte sie nichts, als Daryl entschied, erstmal nach Hilltop zurückzukehren. Jesus wollte das zwar nicht aber er stimmte zu. Da er der Anführer war, hier sowie auch zu Hause lag die Entscheidung ja letztendlich hauptsächlich bei ihm..
Als sie die Farm erreichten, erkannte Ellie den Ort sofort wieder. Die alte Veranda und der halb eingefallene Zaun wirkten im Schneefall noch trostloser als beim ersten Mal. Doch wenigstens gab es dort ein Dach über dem Kopf für diese Nacht. Gerade wollte Ellie von Shimmer steigen, als Diego plötzlich die Hand hob. Sofort wurde sie still. Dann hörte sie es ebenfalls.
Da waren Männerstimmen zu hören..
Sie stritten sich lautstark und auch etwas aggressiv. Ellie verzog das Gesicht. "Idioten…" murmelte sie leise vor sich hin.. "Die streiten so laut, dass die jeden Beißer im Umkreis anlocken…"
Daryl und Diego schlichen dann los, während Jesus wegen seiner Verletzung bei Dina und Ellie blieb. Dina wirkte angespannt und Ellie konnte verstehen warum. Die Gegend fühlte sich falsch an mit diesen streitenden Typen da vorne.. Dann knackte plötzlich hinter ihnen ein Ast.Ellie drehte sofort den Kopf in diese Richtung.. Drei Männer kamen aus dem Wald.
Ihr Blick wanderte sofort über Ellie und Dina und Ellie bekam augenblicklich eine Gänsehaut, allerdings nicht wegen der Kälte. Sie kannte diese Blicke. Sie hatte sie schon früher mal gesehen von anderen Typen und sie hasste es..
Einer der Typen grinste fies. "Na seht mal einer an was wir gefunden haben. Zwei Mädchen,3 Pferde und einen Hippie.. Mit dem meisten können wir sogar was anfangen.."
Ellies Hand wanderte unauffällig zu ihrer Waffe..
Der Mann vorne verlangte von Jesus die Pferde und die Mädchen und dass er verschwinden sollte. Ellie spürte sofort, wie ihr Herz schneller schlug. Jesus war verletzt. Gegen drei Männer gleichzeitig würde er im Moment Probleme bekommen wegen seiner Verletzung.. Unverletzt hätte er die sicher geschafft aber so nicht..
Doch noch bevor jemand reagieren konnte, schnaubte plötzlich Diegos Hengst aggressiv.
Ellie kannte diesen Blick des Pferdes inzwischen.
"Oh scheiße…" murmelte sie leise vor sich hin.. Sie wusste, was passieren würde. Jesus hatte die Männer gewarnt aber die hörten nicht darauf..
Im nächsten Moment ging der Hengst auf die Männer los..
Der erste Tritt traf den Mann direkt am Kopf. Das widerliche Knacken ließ Ellie zusammenzucken. Der Typ sackte bewusstlos zusammen, doch der Hengst trat sofort nochmal nach und zertrümmerte ihm regelrecht den Schädel.
Der zweite Mann schrie erschrocken auf.
Gleichzeitig rannte Buckley nach vorne und sprang den anderen an. Ellie hörte das Knurren des Hundes und das panische Gebrüll des Mannes, während Buckley ihm den Arm zerfetzte. Blut spritzte in den Schnee.
Die beiden übrigen Männer ergriffen panisch die Flucht.
"Verdammte Idioten…" murmelte Ellie dann wieder vor sich hin..
Dann fielen plötzlich Schüsse von der Farm.
Ellie zuckte zusammen und sah sofort in die Richtung der Geräusche. Weitere Schüsse folgten. Dina wirkte nervös und ehrlich gesagt ging es Ellie nicht anders. Sie wusste zwar, dass Daryl und Diego kämpfen konnten, aber Schüsse bedeuteten immer Gefahr. Dann tauchte Diego wieder auf. Er hielt sich den Arm und Blut lief durch seine Jacke.
"Scheiße…" sagte Ellie sofort und sprang von Shimmer herunter.
Dina fragte direkt nach Daryl und Ellie sah etwas nervös Richtung Farm... Erst einige Minuten später tauchte Daryl zum Glück wieder zwischen den Bäumen auf. Ellie atmete erleichtert aus. Sein Blick fiel auf die Leiche im Schnee.
Er meinte, dass er mit dem Gaul nicht alleine sein wollte..
Trotz der Situation musste Ellie kurz leicht grinsen über seine Worte..
Dann kümmerte Daryl sich sofort um seinen Bruder Diego. Ellie beobachtete schweigend, wie er die Wunde ansah. Zum Glück war es nur ein Streifschuss.
Als Daryl meinte, sie würden die Pferde mit ins Haus nehmen, nickte Ellie sofort zustimmend. Das war auf jeden Fall sicherer. Nach all den Schüssen würden früher oder später Beißer hier auftauchen.
Gemeinsam brachten sie die Tiere ins Haus.
Hunter stellte sich bei den Stufen erst etwas an, weshalb Jesus ihn vorsichtig hineinführte und beruhigend auf ihn einredete während er das tat... Schließlich schaffte auch Hunter es ins Haus. Shimmer und Diegos Hengst trotteten dagegen ganz ruhig hinein, da sie das gewöhnt waren..
Im hinteren Raum brachten sie die Pferde unter. Ellie streichelte Shimmer kurz über den Hals, bevor sie gemeinsam mit Dina begann, Fenster und Türen zu verbarrikadieren. Draußen wurde es immer dunkler und der Wind pfiff inzwischen heftig ums Haus.
"Ich glaub’ nicht, dass wir heute Nacht alleine bleiben…", sagte Ellie leise zu Dina, während sie ein Regal vor eine Tür schoben.
Nachdem alles gesichert war, gingen sie zurück ins Wohnzimmer.
Jesus kümmerte sich gerade um den Kamin und schon bald breitete sich langsam Wärme im Raum aus. Ellie setzte sich in die Nähe des Feuers und rieb sich die kalten Hände, während Daryl Diegos Arm nähte.
Als Dina zuvor erzählt hatte, dass sie sich auf Hilltop freute, hatte Ellie sich tatsächlich ein bisschen gefreut. Sie mochte Dina inzwischen wirklich gern. Und irgendwie hoffte sie auch, dass ihre Freunde Dina mochten.
"Du wirst Hilltop sicher mögen“, sagte Ellie dann nochmal leise zu ihr. "Die Leute dort sind wirklich okay… naja… die meisten zumindest."
Dann zog sie die Knie etwas an und lauschte still dem Wind draußen. Sie hoffte, dass sie wirklich wieder alle dort ankommen werden..
Irgendwo in der Nähe hörte man nach einer Weile ein schwaches Stöhnen. Das waren Beißer, sicher auf dem Weg hierher..
Ellie sah kurz zu der verbarrikadierten Tür.
"Ich hab das Gefühl, diese Nacht wird richtig beschissen…" murmelte sie leise und seufzte etwas..
Hoffentlich blieben die Beißer draußen.

@Dina

@Daryl Dixon

@Diego Dixon



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#1050

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 27.05.2026 12:27
von Paul Rovia (Jesus) | 2.481 Beiträge

Jesus hatte ein ungutes Gefühl dabei die Suche nach Jax jetzt abzubrechen aber er wusste andererseits auch das sie gar keine andere Wahl hatten.. Der Schneefall wurde dichter, der Wind stärker und die Temperaturen fielen immer weiter. Vernünftig betrachtet hatten sie wirklich gar keine Wahl gehabt. Wenn sie irgendwo draußen festsitzen würden,schlimmstenfalls in einem Blizzard, würden sie erfrieren, bevor überhaupt Beißer,fremde Menschen oder wilde Tiere,egal ob infiziert oder nicht,zum Problem werden könnten..
Als Diego plötzlich die Hand hob, blieb Jesus sofort aufmerksam stehen und lauschte ebenfalls. Da waren zu Stimmen zu hören von mehreren Männern,laut genug, dass man sie trotz Wind und Schneefall hören konnte. Das bedeutete normalerweise Ärger..
Da seine Rippen immer noch schmerzten bei jeder falschen Bewegung, blieb er bei Ellie, Dina,den Pferden und den Hunden zurück, während Daryl und Diego sich anschlichen um nachzusehen. Jesus gefiel das zwar nicht besonders, aber er wusste selbst, dass seine Schmerzen in einem Kampf momentan ein Nachteil wären und sich verschlimmern könnten..
Er behielt die Umgebung aufmerksam im Blick und bemerkte nach kurzer Zeit Geräusche hinter ihnen. Als die drei Typen aus dem Wald auftauchten, verengten sich seine Augen sofort misstrauisch. Die Art, wie die Männer Ellie und Dina ansahen, gefiel ihm ganz und gar nicht.
Seine Hand lag bereits ruhig an seiner Waffe, als einer der Typen verlangte, dass er ihnen die Pferde und die Mädchen überlassen sollten.
Jesus blieb äußerlich ruhig, auch wenn ihm klar war, wie gefährlich die Situation gerade werden konnte. Zum Glück reagierte Diegos Hengst schnell.
Als das Pferd den ersten Mann mit voller Wucht am Kopf traf, zuckte selbst Jesus leicht zusammen. Das Knacken war kaum zu überhören gewesen. Danach ging alles ziemlich schnell. Buckley griff ebenfalls an und die übrigen Männer flohen schließlich Richtung Farm zurück.
Kurz darauf fielen dort bereits Schüsse.
Jesus wurde etwas angespannt und behielt die Umgebung weiter im Blick, während Dina sichtbar nervös wurde,Ellie auch ein wenig.. Er selbst machte sich ebenfalls Sorgen, auch wenn er das nicht so offen zeigte. Als Diego schließlich zurückkam und sich den Arm hielt, atmete Jesus zumindest etwas auf. Wenigstens lebte er. Erst als auch Daryl wieder auftauchte, entspannte sich die Lage noch etwas mehr..

Jesus half dann dabei, die Pferde ins Haus zu bringen. Vor allem bei Hunter musste er etwas nachhelfen da das Tier keine Stufen gewöhnt war und etwas scheute.. Mit ruhigen guten zureden schaffte es Jesus dann aber seinen Hengst ins Haus zu bringen..
Während die anderen sich um Türen, Fenster und die Tiere kümmerten, sorgte er dafür, dass der Kamin ordentlich brannte. Wärme würde heute Nacht verdammt wichtig werden. Daryl versorgte dann auch noch den Arm seines Bruders in dem er die Wunde desinfizierte,nähte und verband.. Dina und Ellie nähten das Loch in Diegos Jacke zu was durch den Streifschuss entstanden war.. 

Als draußen etwas später schließlich die ersten Geräusche zu hören waren, hob Jesus aufmerksam den Kopf.
Erst war es nur das leise Stöhnen gewesen etwas entfernt..
Etwas später ein Kratzen und Klopfen an der Türe und den Außenwänden..
Es waren auch schlurfende Schritte zu hören.. Die Untoten waren jetzt hier auf der Farm.. Die Schüsse hatten sie natürlich angelockt.
Er griff ruhig nach seinem Schwert was er neben sich abgelegt hatte, während draußen immer mehr Schritte zu hören waren. Das Haus hielt momentan zwar noch stand, aber Jesus wusste selbst, wie schnell sich so etwas ändern konnte. Er hoffte, dass die Untoten nicht hier hereinkommen würden..
Aus dem hinteren Raum hörte man die nervösen Pferde. Besonders Hunter schien mit den Geräuschen Probleme zu haben.
Dann krachte plötzlich etwas auf die Veranda. Wahrscheinlich war einer der Untoten hingefallen..
Jesus sah sofort Richtung Haustür. Wieder ertönte draußen ein dumpfes Kratzen an den Außenwänden und der Türe..
Mehrere befanden sich ja direkt am Haus.
Auch das Holz der Hintertür knackte leise, als einer dagegen schlug. Das war nicht gut..
Jesus warf einen kurzen Blick zu den verbarrikadierten Fenstern. Durch kleine Spalten konnte man draußen die Gestalten im Schneetreiben ein wenig erkennen. Es wurden leider noch mehr.
Jesus atmete einmal tief durch und hielt den Griff seines Schwertes mehr unbewusst etwas fester..
Die Nacht hatte gerade erst angefangen und er bezweifelte stark, dass sie ruhig bleiben würde mit der Menge an Untoten da draußen..
An Schlaf war im Moment auch nicht zu denken. Das war viel zu gefährlich.

@Daryl Dixon

@Dina

@Diego Dixon



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#1051

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 27.05.2026 21:52
von Diego Dixon • 216 Beiträge

Als Diego und Daryl sich zur Farm schlichen, wo sich die drei Männer stritten, ließ Diego seinen Hengst bei Jesus und den Mädchen. Die Drei Typen stritten sich lauthals darüber, wer denn nun das Sagen hatte und schrien sich gegenseitig an. Das lockte natürlich die Beißer an, die sich in der Nähe befanden. Das waren noch nicht viele, aber es konnten mehr werden, wenn die Typen weiter soviel Lärm machten. Die Beißer, die sie bereits angelockt hatten, liefen geradewegs auf die Typen zu. Von Daryl und Diego, die sich versteckt hielten, nahmen die Beißer überhaupt keine Notiz. War auch gut so. Die Typen waren so sehr in ihren Streit vertieft, dass sie die Beißer überhaupt nicht bemerkten. Erst, als einer von ihnen gebissen wurde, hörten sie auf zu streiten und sahen sich um. Natürlich war es nicht bei den 4 Beißern geblieben. Da Daryl und Diego die Beißer töteten, die ihnen selbst zu nahe kamen, wurden sie von den Typen bemerkt und die fingen sogleich an zu schießen. Daryl jagte dem, der schon gebissen worden war, einen Pfeil in den Kopf. Diego erschoss einen der anderen Beiden mit seinem Colt, die Typen schossen ebenfalls, waren aber wohl nicht ganz so gut darin, wie Daryl und Diego. Dann kamen die beiden dazu, die noch zuvor bei Jesus und den Mädchen gewesen waren. Die schossen auch gleich und einer traf Diego am Arm, der zurückschoss, denn Typen zwischen den Augen traf. Dann steckte er seinen Colt weg und hielt sich den schmerzenden Arm. Der letzte Typ ergriff die Flucht und Daryl lief ihm nach. Diego ging zu Jesus und den Mädchen zurück Ellie und Dina waren erschrocken, als sie sahen, dass er blutete und Daryl nicht da war.

Daryl kam eine Weile später wieder zu ihnen und machte den Vorschlag, die Pferde dieses Mal mit ins Haus zu nehmen, denn die Schießerei war laut gewesen und bald würden sicher alle Beißer in der Umgebung hier sein. Sie mussten sich also beeilen. Hunter scheute etwas, als er die Stufen der Veranda hochsteigen sollte, doch Jesus sprach ihm gut zu und führte ihn, schließlich überwand er sich und Jesus konnte ihn in das leere Zimmer bringen. Diegos Hengst und Shimmer kannten das schon, da sie die beiden immer mit in die Häuser genommen hatten, als sie noch allein unterwegs gewesen waren. Als die Pferde imm Zimmer untergebracht waren, brachte Daryl sein Motorrad hinter das Haus und stellte es neben den Hinterausgang. Falls es sein musste, dass die Beißer weggelockt werden mussten. Sie verbarrikadierten die Fenster und die Türen. Sie verriegelten die Türen und stellten auch schwere Regale davor. Die Fenster wurden auch mit Brettern abgedichtet. Als sie damit fertig waren, hingen Ellie und Dina die Fenster auch mit dunklen Laken ab, die sie gefunden hatten, so hatte man von Außen keine Chance hereinzusehen. "Okay, das ist gut...dieses Haus hier ist nicht, wie die anderen,. die wir gewohnt sind....Es sieht zwar aus, wie ein amerikanisches Haus, ist aber nicht aus Holz gebaut, sondern aus Stein...dass es draußen schneit ist ausnahmsweise gut, weil der Schnee sämtliche Geräusche schluckt...wenn wir uns ruhig verhalten, ziehen die vielleicht einfach weiter....", sprach Daryl leise, während er Diegos Wunde nähte. Diego biss leicht die Zähne zusammen. Sie bereiteten sich ihr Nachtlager vor, obwohl sie diese Nacht wohl nicht viel schlafen würden. Sie wussten ja nicht, wieviele Beißer die Schüsse gehört hatten. Sie taten aber, was Daryl gesagt hatte und verhielten sich sehr leise. Sogar die Pferde waren still. Nur im Kamin konnte man das Feuer hören, aber das hörte man nicht bis draußen. Nachdem Daryl seinen Streifschuss genäht und verbunden hatte, ließ sich Diego im Sessel nieder.

Das warme Feuer und die Stille sorgten dafür, dass Diego einnickte. Allerdings wurde er sofort wieder hellwach, als sie kratzen und klopfen hören konnten. Diego zog seinen Colt und auhc die anderen waren bereit, sich zu verteidigen. Allerdings war das Interesse der Beißer am Haus nicht von langer dauer, da sie die Leichen der Typen entdeckt hatten und sich nu an denen zu schaffen machten. Diego schlich zum Fenster und spähte durch einen kleinen Spalt hinaus. So, wie er erkennen konnte, waren draußen, um die 30 Beißer. Das waren zu viele, um sie zu erledigen, weil sie inzwischen nicht mehr viel Munition hatten, aber zu wenige, um das Haus einzureißen. "Die fressen die Typen....wenn wir uns weiter so leise verhalten, ziehen sie weiter, wenn sie sich satt gefressen haben..", sagte Diego in Gebärdensprache, was Ellie im Flüsterton übersetzte. Diego setzte sich wieder in den Sessel und auch Daryl ließ sich auf seinem Schlafplatz nieder. Sie versuchten, sich wenigstens etwas auszuruhen, waren aber jeder Zeit bereit, sollte doch irgendwas sein.

@Ellie
@Paul Rovia (Jesus)



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#1052

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 28.05.2026 15:04
von Paul Rovia (Jesus) | 2.481 Beiträge

Jesus saß auf dem Sofa und lauschte den Geräuschen in der Nähe des Hauses und direkt davor. Trotz der Wärme, die sich langsam in dem Haus ausbreitete, blieb die Anspannung bei allen... Jeder Untote in der näheren Umgebung hatte diese Schüsse gehört und war dadurch angelockt worden.
Sein Blick wanderte kurz durch den Raum. Ellie saß dicht bei Dina und hatte ihre Arme um die Knie geschlungen, während sie immer wieder ein wenig nervös zu den vernagelten Fenstern sah. Daryl versuchte, ruhig zu wirken, doch Jesus kannte ihn mittlerweile gut genug, um die Müdigkeit und auch ein wenig Sorge in seinem Gesicht zu erkennen. Diego wirkte nach außen hin gefasst, sowie auch Daryl.. aber auch er war sicher müde und besorgt..
Jesus stand schließlich langsam auf und achtete dabei darauf, möglichst wenig Geräusche zu machen. Er ging zu dem kleinen Spalt am Fenster, durch den Diego zuvor hinausgesehen hatte. Vorsichtig blickte er hinaus.
Zwischen den Schneeflocken bewegten sich die Beißer träge über den Hof. Manche hockten noch immer über den Leichen der Männer, andere taumelten bereits ziellos weiter weg von der Farm.. Der Schnee ließ die ganze Farm etwas gespenstisch wirken. Es war mittlerweile alles weiß draußen..
Jesus ließ das dunkle Laken wieder sinken und atmete aus. Die Steinmauern, aus denen das Haus bestand, gaben ihm etwas mehr Hoffnung als die alten Holzhäuser, in denen sie auch schon öfter Schutz gesucht hatten bei anderen Touren. Trotzdem wusste er, dass schon ein falsches Geräusch reichen konnte um die Untoten zurückzulocken..
Jesus setzte sich dann wieder zurück auf das Sofa und sah zu Daryl und Diego.
Kurz ließ er dann den Blick zum Hinterausgang wandern, hinter dem Daryls Motorrad stand. Das war ein letzter Ausweg, falls alles schiefging,um zu fliehen oder für Daryl mit dem Motorrad die Untoten wegzulocken..
Sie alle wussten, dass heute Nacht niemand wirklich schlafen würde,es sei denn die Untoten würden nach und ale weiterziehen.. Es war ja bekannt das solche großen Herden meistens zusammenblieben..
Als draußen plötzlich ein leises Stöhnen wieder etwas näher an der Türe zu hören war, lauschte Jesus sofort wieder aufmerksam. Seine Hand ging wieder zu dem Schwert in seiner Nähe.. Schritte schlurften durch den Schnee wahrscheinlich fast direkt an der Hauswand entlang. Einer der Beißer war wohl vom Rest der Herde abgewichen. Das Kratzen begann erneut aber es klang wirklich nur nach einem einzelnen der dort kratzte..
Jesus lauschte weiter etwas angespannt. Doch nach einigen Minuten entfernten sich die Geräusche wieder.
Er entspannte sich ein wenig und lehnte sich zurück..
Sie mussten einfach still bleiben wie Diego es ihnen mitgeteilt hatte. Dann würden die meisten sicher weiterziehen.. Noch ein paar Stunden. Vielleicht reichte das schon. Falls dann am nächsten Morgen noch einzelne hier waren, konnten sie die sicher problemlos erledigen.

@Daryl Dixon

@Diego Dixon

@Dina



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#1053

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 28.05.2026 15:52
von Ellie • 68 Beiträge

Ellie saß dicht neben Dina auf dem Boden,Nahe des Kamins und hatte eine Decke über sich und Dina gelegt.. Obwohl das Feuer im Kamin den Raum wärmte, fühlte sie sich trotzdem noch recht kalt.
Immer wieder hörte man dumpfes Schlurfen im Schnee, leises Stöhnen und das leise Kratzen der Hände an den Steinwänden. Jedes einzelne Geräusch machte Ellie ein wenig angespannt.. Ihre Finger lagen fest um den Griff ihres Messers geschlossen, während neben ihr das Gewehr mit nur wenig Munition griffbereit an der Wand lehnte.
Ihr Blick wanderte zu Diego hinüber. Sie hatte versucht, ruhig zu bleiben, als sie das Blut an seinem Arm gesehen hatte, aber der Anblick hatte ihr trotzdem Sorgen gemacht.. Schließlich war er wie ein Vater für sie und sie liebte ihn auch wie einen. Zwar zeigte sie das nicht immer aber Diego war ihr sehr wichtig, sowie auch Daryl,Jesus und jetzt auch Dina.. Daryl war ja so gesehen jetzt ihr Onkel und Jesus war wie ein sehr guter Freund.. Was Dina ihr bedeutete und was sie für Ellie war, musste Ellie erst noch herausfinden.. Vielleicht eine gute Freundin.. Vielleicht mehr eines Tages..
Wenigstens war Diegos Verletzung es nur ein Streifschuss gewesen und konnte hier draußen behandelt werden.. Vielleicht musste er dann zu Hause Antibiotika oder sowas schlucken, dass es keine Entzündung gibt, vermutete Ellie.. Diego wirkte etwas erschöpft, auch wenn er sich das nicht wirklich anmerken ließ. Ellie merkte es..
Daryl saß nicht weit entfernt von ihm im Halbdunklen. Wie immer wirkte er ruhig, aber Ellie wusste längst, dass seine Ruhe nicht bedeutete, dass er sich keine Sorgen machte, wegen der Beißer draußen..
Als draußen plötzlich erneut ein dumpfes Poltern ertönte, hob Ellie den Kopf. Einer der Beißer musste gegen irgendetwas auf der Veranda gelaufen sein oder er war hingefallen. Für einen Moment wurde es vollkommen still im Raum. Selbst die Pferde bewegten sich kaum.
Ellie hielt unbewusst kurz den Atem an. Dann hörte man wieder dieses widerliche Schmatzen leise.. Die Beißer waren noch immer mit den Leichen dieser Typen beschäftigt.
Erst jetzt lockerte Ellie ihren Griff an dem Messer ein wenig. Sie lehnte sich leicht gegen Dina und strich sich müde durchs Gesicht. Schlaf fühlte sich gerade wie etwas an, was sie sich einfach nicht leisten konnte.. Es war zu gefährlich..
Ihr Blick wanderte kurz zu den verbarrikadierten Fenstern. Hinter den dunklen Laken konnte man nichts erkennen, aber sie wusste genau, was dort draußen war. Zu viele Beißer und sie hatten zu wenig Munition..
Ellie schluckte schwer und sah kurz zu Jesus,Diego und Daryl. Niemand sagte in dem Moment etwas. Das musste auch keiner. Sicher war es besser so zu schweigen.. Diese Dinger da draußen hörten sicher alles..
Jeder hier wartete einfach nur darauf, dass die Nacht vorbeiging und hoffte, dass die meisten Beißer bis dahin weit weg waren..

@Dina

@Diego Dixon

@Daryl Dixon



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#1054

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 28.05.2026 21:56
von Daryl Dixon | 1.564 Beiträge

Da sie wussten, dass die Schüsse alle Beißer im Umkreis anlocken würden, verbarrikadierten sie das Haus mit allem, was ihnen in die Finger kam. Die Türen wurden abgeschlossen, da die Schlüssel von innen steckten. Zusätzlich schoben sie auch die Riegel zu und schoben schwere Regale vor die Türen, Sowohl vor die Haustür, als auch vor die Hintertür. Die Nacht würde ihnen Nerven kosten und wenn es nicht schon so spät gewesen wäre, als sie auf diese Typen getroffen waren, hätten sie einfach weiterziehen und sich was anderes suchne können, doch es war schon sehr spät gewesen, also hatten sie keine andere Wahl, als in dem Farmhaus zu übernachten. Anders, als diee meisten amerikanischen Häuser war dieses aus Stein gebaut. Sowas machten Einwanderer aus Europa oft. Das stabile Haus war ein kleiner Vorteil, denn das würden die Beißer nicht so leicht einreißen können. Wenn sie sich also sehr ruhig verhielten, standen die Chancen gut, dass die Beißer bis zum Morgen weiterziehen würden, nachdem sie die Typen aufgefressen hatten.

Auch wenn die Beißer nicht viele Chancen hatten, ins Haus zu kommen, würden die Fünf wohl trotzdem nicht wirklich schlafen können. Sie hatten es sich zwar gemütlich gemacht und lagen auf ihren Schlafplätzen, doch jeder hatte seine Waffe in der Hand, um sofort bereit zu sein, sollte es den Beißern doch irgendwie gelingen reinzukommen. Daryl war aber zuversichtlich, dass sie hier im Haus vorerst sicher waren. Der Gefährliche Teil würde kommen, wenn sie Morgen früh das Haus wieder verlassen wollten, um weiter nach Hause zu ziehen.

Im Haus war es sehr still. Nichtmal die Pferde machten irgendwelche Geräusche. Offenbar wussten auch sie, wie Gefährlich die Situation im Moment war. Niemand sprach. Sie alle lauschten nur. Sie konnten den Wind hören, aber auch die Beißer, die sich stöhnend und schmatzend über die Leichen hermachten. Von denen würde wohl Morgen Früh nichts mehr übrig sein. Diego hatte seinen Colt in der Hand und die Augen geschlossen. Daryl wusste, dass er nicht richtig schlief, aber irgendwie ausruhen mussten sie sich ja, also machte auch Daryl die Augen zu. Irgendwann schlief er sogar tatsächlich ein, sowie auch die anderen. Erst, als sie hörten, wie jemand gegen einen Metalleimer trat und dieser über die Veranda rollte, waren sie sofort wieder hellwach. Allerdings war es inzwischen wieder hell. Draußen war es ruhiger, also stand Daryl auf, um nachzusehen, wie es draußen aussah. Um sich einen Überblick zu verschaffen, ging er so leise, wie möglich nach oben, um von dort aus nachzusehen. Er ging in eines der Schlafzimmer und sah so aus dem Fenster, dass er von draußen nicht gesehen werden konnte. Es waren zwar immer noch Beißer auf dem Farmgrundstück, aber nicht mehr ganz so viele. Dann ging er in ein anderes Zimmer, um auch die Rückseite des Hauses zu begutachten. Dort waren zum Glück so gut, wie keine Beißer mehr unterwegs. Daryl ging wieder nach unten. Okay. Vor dem Haus sind noch ungefähr 15 Beißer. Hinterm Haus nur 2. Da können wir raus und dann abhauen...die alle noch zu erledigen kostet zuviel Kraft und zudem würden wir dafür unsere ganze restliche Munition verballern. Sagte er. Die Pfeile seiner Armbrust konnte er zwar wieder einsammeln, aber er hatte ja auch nicht viele Pfeile und die ständig mittendrin wieder einzusammeln war zu gefährlich. "Okay...die Hintertür ist gerade so breit, dass die Pferde geradeso durchpassen....Mein Bike steht direkt an der Tür....Ich schleich mich als erster Raus und lock die Beißer nach vorne zur anderen Seite, dann könnt ihr hinten raus...reitet sofort in den Wald....", sagte er und nahm dann eine der Karten, die sie hatten. Das Farmhaus ist hier....Reitet ungefähr 5 Meilen, bis zu dieser Kreuzung....Da treffen wir uns wieder und dann ab nach Hause. Das Wetter ist gut....Es hat aufgehört zu schneien....wenn wir den ganzen Tag durchziehen, schaffen wir es mit etwas Glück bis heute Abend nach Hause....", sagte Daryl und die anderen stimmten seinem Plan zu. Das war die beste Möglichkeit, um von hier wegzukommen. "Okay, dann macht euch bereit....sagte Daryl, der dann mit Diego das Regal von der Hintertür wegschob. Als er diese öffnete, stolperte ihm einer der zwei Beißer, die dort waren entgegen. Den erledigte Daryl mit seinem Messer und lief zu seinem Motorrad. Jesus, Diego und Ellie holten die Pferde aus dem Zimmer. Daryl stieg auf sein Bike und startete den Motor. Er fuhr los und fhur zur Vorderseite des Hauses, wo er dann Lärm machte, um die Beißer zu sich zu locken. "Ja, kommt schon,....holt mich doch....", rief er immer wieder und lockte die Beißer weg. Da der Schnee nun etwas höher war, als Gestern, war es mit dem Motorrad nicht mehr ganz so leicht. daryl musste aufpassen, um nicht auszurutschen. Als er von allen Beißern die Aufmerksamkeit hatte und diese ihm hinterherstolperten, konnten die anderen die Gelegenheit nutzen und das Haus verlassen.

@Paul Rovia (Jesus)
@Ellie



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#1055

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 29.05.2026 21:55
von Dina • 9 Beiträge

Diese Typen waren einfach widerlich. So, wie sie Dina und Ellie ansahen, ahnte Dina, was die mit ihnen vorhatten. Einer verlangte, dass Jesus ihnen die Mädchen und die Pferde überließ und abhauen sollte. Gnädigerweise würden sie ihn dann am Leben lassen. Dina wusste nicht, wo Daryl und Diego waren und sie kannte Jesus noch nicht gut genug, um einschätzen zu können, wie er handeln würde. Sie hatte große Angst, dass er auf die Forderungen eingehen würde. Schließlich war er verletzt und würde nicht gegen die Typen ankommen. Viele würde da den einfachsten Weg nehmen, um ihr eigenes Leben zu retten. Dina hoffte nur, dass Jesus nicht so war. Es war auch gar keine Zeit mehr, groß darüber nachzudenken, denn Diegos Hengst hatte offenbar die Situation erkannt und griff einen der Typen an. Er stieg und trat dem Kerl so feste mit seinen Hufen auf den Kopf, dass man es knacken hören konnte. Der Kerl brach sofort zusammen und der Hengst trat solange weiter, bis vom Kopf nur noch Matsch übrig war. Die anderen Beiden waren darüber so geschockt, dass sie erst gar nicht mitbekamen, dass auch Buckley einen Angriff startete, um Jesus und die Mädchen zu beschützen. Erst, als Buckley dem zweiten Typen den Arm zerfetzte, erwachten sie aus ihrem Schock. dem Typen gelang es, Buckley abzuschütteln und beide Typen ergriffen die Flucht. Nur kurz darauf konnte man Schüsse hören. Die würden wohl alle Beißer im Umkreis anlocken. Dina hoffte, dass Diego und Daryl nichts passiert war. Nach einer Weile kam Diego zurück. Er hielt sich den Arm und man konnte sehen, dass ihm Blut über die Finger lief. Offenbar war er getroffen worden. Nur kurze Zeit später kam zum Glück auch Daryl zurück. Da es schon zu spät war, um weiterzuziehen, gingen sie ins Haus und nahmen auch die Pferde mit rein. Dina und Ellie halfen dabei, die Fenster und Türen zu verbarrikadieren, damit sie hier drin sicher waren. Sie machten sich auch wieder ihr Lager im Wohnzimmer zurecht, doch wirklich schlafen würden sie in dieser Nacht wohl nicht. Dina und Ellie saßen dicht beieinander und lauschten, was draußen vor sich ging. Man konnte das Stöhnen hören. ein paar der Beißer kratzten, oder schlugen auch gegen die Türen. Dann entfernten die sich wieder vom Haus und man konnte hören, wie sie fraßen und schmatzten. Offenbar hatten sie die Leichen entdeckt. Daryl meinte, dass die Beißer mit etwas Glück weiterziehen würden, wenn sie gefressen hatten. Wenn sie so still waren, wie es nur ging, würden die Beißer nicht merken, dass lebende Menschen und Pferde im Haus waren und das Interesse verlieren. Dina hoffte sehr, dass er recht hatte.

Da niemand etwas sagte und auch bei Dina langsam die Müdigkeit kam, nickte sie ein, auch wenn sie sich in einer heiklen Situation befanden. Am nächsten Morgen wurde sie wieder wach. Offenbar war sie wohl auch nicht die Einzige, die etwas geschlafen hatte. Das Haus hatte gehalten, es waren keine Beißer hereingekommen. Das Schwierige war wohl jetzt eher, heil von der Farm wegzukommen. Daryl hatte dazu auch schon einen Plan, den er ihnen erläuterte. Das war riskant für ihn, aber es war wohl die einzige Möglichkeit. Daryl wollte sie in einiger Entfernung an einer Kreuzung wiedertreffen. Nachdem sie das besprochen hatten, machten sie sich bereit. Daryl und Diego schoben das Regal an der Hintertür beiseite und Daryl schlüpfte hindurch. Er stieg auf sein Bike und fuhr vor das Haus. Dort rief er immer wieder, um die Beißer auf sich aufmerksam zu machen. Jesus, Diego, Ellie und Dina warteten noch eine Weile, dann holten sie die Pferde aus dem Zimmer, führten sie zur Hintertür und gingen nacheinander raus. Diego als erster. Er tötete auch gleich mit seinem Messer einen Beißer, der noch hier war. Zum Glück waren hier jetzt nur noch sehr wenige. Alle anderen waren Daryl gefolgt. Draußen stiegen sie wieder auf die Pferde und machten sich auf den Weg in den Wald. Sie ritten recht schnell, um weg von der Farm zu kommen.

Als sie nach einiger Zeit die Kreuzung erreichten, hielten sie an. Daryl war noch nicht hier, also würden sie auf ihn warten. "Ich hoffe, dass ihmm nichts passiert ist....", sagte Dina, aber sie würden wohl auch weiterreiten müssen, wenn Daryl nicht kam. Sowohl Ellie, als auch Jesus und Diego waren allerdings recht sicher, dass Daryl noch kommen würde. Dina hoffte sehr, dass sie recht hatten.

@Ellie
@Paul Rovia (Jesus)


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#1056

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 30.05.2026 14:08
von Ellie • 68 Beiträge

Ellie hatte die ganze Nacht kaum geschlafen. Zwar war sie irgendwann eingenickt, doch jedes Geräusch draußen riss sie wieder halb aus dem Schlaf. Das Kratzen an den Wänden, das Stöhnen der Beißer und dieses ekelhafte Schmatzen, wenn die Untoten über die Leichen herfielen, weckten sie immer wieder.
Als sie am Morgen die Augen öffnete und bemerkte, dass die verbarrikadierten Türen und Fenster standgehalten hatten, fühlte sie kurz Erleichterung. Doch dieses Gefühl verflog schnell. Sie ssaßen ja immer noch auf der Farm fest, umzingelt von Beißern, und mussten erst einmal lebend hier rauskommen.
Während Daryl seinen Plan erklärte, hörte Ellie aufmerksam zu. Der gefiel ihr nicht besonders. Es war viel zu riskant aber sie wusste auch, dass ihnen kaum etwas anderes übrig blieb. Natürlich würde Daryl freiwillig den Köder spielen. Das passte einfach zu ihm.
Als er schließlich durch die Hintertür verschwand, wurde Ellie leicht nervös.. Kurz darauf hörte sie das Motorrad anspringen und wenig später Daryls Rufe vor dem Haus. Die Geräusche der Beißer wurden lauter, ehe sie sich nach und nach von der Farm entfernten.
"Echt mutig.." grummelte Ellie leise vor sich hin.
Dann waren sie dran. Zusammen mit den anderen brachte sie die Pferde nach draußen. Ihr Herz klopfte kurz schneller, als Diego den letzten Beißer erledigte, der sich noch hinter dem Haus herumtrieb. Auch wenn nur noch wenige Untote in der Nähe waren, behielt Ellie ihre Waffe fest in der Hand, der Ruhe traute sie nicht.
Nachdem alle im Sattel saßen, ritten sie zügig durch den Wald, weg von Haus und der Farm. Ellie warf immer wieder Blicke zwischen die Bäume, lauschte so gut es ging auf jedes Geräusch und rechnete fast damit, dass jederzeit weitere Beißer oder noch mehr von diesen Typen auftauchen könnten. Man konnte ja nie wissen.
Als sie wenig später die Kreuzung erreichten, zog sie Shimmers Zügel leicht an und ließ den Blick durch die Gegend schweifen. Weit und breit war nichts zu sehen. Weder Daryl noch sein Motorrad waren zu sehen oder zu hören. Bei Dinas Worten warf Ellie ihr einen kurzen Blick zu.
"Klar, vielleicht ist irgendwas schiefgelaufen", murmelte Ellie und blickte die Straße hinunter. "Vielleicht wurde er aufgehalten worden oder er ist verletzt, aber solange er noch atmet, wird er hierherkommen. Daryl gibt nicht so leicht auf."
Sie bemühte sich, gelassen zu wirken, auch wenn sie selbst nicht ganz ohne Sorgen war. Daryl war schließlich auch nicht unverwundbar, niemand war das. Ellie wandte den Blick zurück auf die Straße.  
"Wir warten noch."  sagte sie schließlich. "Daryl schafft das."
Auch wenn sie es nicht aussprach, hoffte Ellie wirklich sehr, dass sie recht behalten würde und Daryl wirklich wieder auftaucht..

@Daryl Dixon

@Diego Dixon

@Dina



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#1057

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 30.05.2026 15:07
von Paul Rovia (Jesus) | 2.481 Beiträge

Während Daryl seinen Plan erklärte, hörte Jesus aufmerksam zu. Er wusste, wie gefährlich das Vorhaben war, doch ebenso, dass ihnen kaum eine andere Wahl blieb. Die Farm war nicht sicher, und früher oder später würden die Beißer einen Weg ins Haus finden. Wollten sie hier lebend herauskommen, mussten sie das Risiko eingehen. Wenn er könnte, würde er selbst die Untoten weglocken oder Daryl helfen, doch da er verletzt war und jede falsche Bewegung schmerzte, wäre es im Moment keine besonders gute Idee, sich daran zu beteiligen.
Als Daryl schließlich durch die Hintertür verschwand und kurz darauf das Motorrad ansprang, merkte Jesus, wie die Anspannung in der Gruppe leicht zunahm. Er selbst blieb nach außen hin ruhig, auch wenn ihn die Sorge um Daryl nicht losließ. Daryl war ein erfahrener Überlebender, doch selbst die Besten konnten Fehler machen oder in Situationen geraten, die sie nicht kontrollieren konnten.
Nachdem die Beißer dem Lärm des Motorrads gefolgt waren, warteten sie noch ein paar Minuten. Jesus half, die Pferde hinauszuführen. Sein Körper protestierte zwar immer noch wegen der Verletzung, aber er ignorierte den Schmerz so gut es ging.
Draußen hielt er Ausschau, während Diego den letzten Beißer ausschaltete. Erst als diese Gefahr gebannt war, stieg er auf sein Pferd und folgte den anderen in den Wald.
Der Ritt der Gruppe durch den Wald war angespannt und Jesus spürte bei dem schnellen Tempo deutlich seine Verletzung. Immer wieder ließ er den Blick über die Umgebung wandern um irgendwelche Gefahren frühzeitig zu erkennen.. Was gestern auf der Farm passiert war, hatte wieder mal gezeigt, dass nicht nur die Untoten eine Gefahr darstellten. Menschen konnten oft genauso gefährlich sein, wenn nicht sogar gefährlicher. Als sie schließlich die Kreuzung erreichten, hielt er sein Pferd an und begann sofort, die Umgebung zu checken mit seinen Blicken. Die Straße war leer, von Daryl keine Spur und auch kein Geräusch des Motorrads. Er bemerkte, wie Dina unruhig wurde, und nach allem, was geschehen war, konnte er ihre Sorge nur allzu gut verstehen.
Ich hoffe, dass ihm nichts passiert ist, sagte Dina..
Jesus sah kurz zu ihr hinüber.
Bevor er antworten konnte, meldete sich dann auch Ellie zu Wort.
Sie meinte, dass etwas schiefgelaufen sein könnte, vielleicht wurde er etwas aufgehalten oder war verletzt aber sie sagte dann auch, dass Daryl wenn er noch lebt nicht so einfach aufgeben würde und hier auftaucht.
Ellie versuchte stark zu wirken, doch Jesus hörte die Sorge heraus, aus ihren Worten..
"Ellie hat recht." sagte er schließlich ruhig. Sein Blick wanderte wieder die Straße entlang.
"Natürlich könnte etwas passiert sein. Niemand von uns ist unverwundbar aber Daryl wusste genau, worauf er sich einlässt. Er hat sicher schon deutlich schlimmere Situationen überstanden als diese,schätz' ich."
Für einen Moment schwieg Jesus dann. "Menschen wie Daryl überleben nicht so lange durch Glück. Sie überleben, weil sie wissen, wie sie mit Gefahren umgehen müssen. Falls etwas seine Rückkehr verzögert, wird er einen Weg finden."
Jesus lockerte den Griff um Hunters Zügel etwas und ließ seinen Blick erneut über die Umgebung wandern...
"Und selbst wenn Probleme aufgetaucht sind, wäre Daryl vermutlich der Letzte, der deswegen aufgibt."
Er richtete sich dann etwas auf.
"Wir warten noch eine Weile... Im Moment gibt es noch keinen Grund anzunehmen, dass er nicht wieder kommt.."
Trotz seiner ruhigen Worte blieb Jesus weiterhin sehr wachsam. Sein Blick wanderte immer wieder zwischen dem Wald und der Straße hin und her. Die Kreuzung gefiel ihm nicht. Es war hier zu offen und es gab zu viele Richtungen, aus denen eine Gefahr kommen konnte.
Dennoch blieb er ruhig im Sattel sitzen und wartete ab. Ungefähr 10 Minuten später war Daryl immer noch nicht da und es begann wieder zu schneien.. Erst nur ein paar vereinzelte Flocken. Jesus glaubte aber fest daran, dass Daryl bald hier auftauchen würde.

@Daryl Dixon

@Diego Dixon

@Dina



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#1058

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 30.05.2026 23:32
von Daryl Dixon | 1.564 Beiträge

Sie verbrachten die Nacht in dem Haus, da es schon viel zu spät und viel zu dunkel war, um noch weiterzuziehen. Sie wussten, dass es sehr riskant war, denn die lauten Schüsse waren sicher gehört worden. Also handelten sie schnell, sie brachten die Pferde ins Haus und verbarrikadierten sich. Sie machten die Türen und Fenster dicht und verhielten sich, so leise, wie es nur möglich war. Sogar die Pferde gaben keinen Laut von sich. Sie hörten, wie die Beißer an der Tür kratzten und auf schlugen. Das Interesse vom Haus ließ jedoch zum Glück nach, als die Beißer die Leichen der Typen entdeckten. Natürlich fingen sie gleich an zu fressen, was die Hoffnung mit sich brachte, dass sie nach dem großen Fressen einfach weiterziehen würden. Nachdem Daryl die Wunde seines Bruders genäht hatte, machte er noch einen Verband drum. "Du musst damit aber trotzdem sofort zu Harlan, wenn wir wieder Zuhause sind. Meine Naht sorgt zwar dafür, dass es nicht mehr so blutet, aber ich bin eben kein Arzt....daher ist es besser, wenn er nochmal nachsieht und vielleicht die Naht nochmal neu macht...dann siehts vielleicht auch schöner aus...", flüsterte Daryl ganz leise, woraufhin Diego leicht nickte.

Da sie alle leise sein mussten, sagte niemand etwas. Diego hatte die Augen geschlossen und auch Daryl machte die Augen zu. Er war dennoch in Alarmbereitschaft und würde sofort wieder wach sein, sollte er Geräusche hören, die Gefährlich klangen. Auch Ellie, Dina und Jesus hatten die Augen zu und ruhten sich aus, so gut es eben ging. Als am nächsten Morgen das Licht durch den Spalt ins Fenster schien, stand Daryl ganz leise auf. Er schlich sich nach oben, um sich dort einen Überblick zu verschaffen. Sie mussten ja wissen, wieviele Beißer noch da waren und wie sie verteilt waren. Als er nachgesehen hatte, ging er wieder nach unten und erläuterte den anderen seinen Plan. Begeistert war niemand, aber sie akzeptierten den Plan, denn einen Besseren gab es nicht.

Zusammen mit Diego schob Daryl das Regal von der Hintertür weg. Er schlüpfte nach draußen und rammte einem der Beißer sein Messer in den Kopf. Er zog es wieder raus und lief zu seinem Bike. Als er aufgestiegen war, startete er den Motor und fuhr vor das Haus, wo die meisten Beißer waren. "Kommt schon...holt mich doch....", rief er laut, um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Die bekam er auch und die Beißer kamen auf ihn zu. Er fuhr mit seinem Bike auf der verschneiten Straße und musste aufpassen, mit dem Motorrad nicht auszurutschen, denn der Boden war ziemlich glatt. Er rief auch immer wieder, damit ihm die Beißer weiterhin nachliefen. Er lockte sie weg von der Farm und weg von der Richtung, in die sie wollten. Damit die Beißer auch nicht umkehren und ihnen folgen konnten, musste Daryl sie weit genug weg locken. Das dauerte allerdings viel länger, als Daryl gedacht hatte. Zwischendurch musste er ein wenig schneller fahren, denn sein Tank war so gut, wie leer, also musste er ihn wieder auffüllen. Einen Kanister hatte er noch. Das musste bis Zuhause reichen. Gerade, als er alles in seinen Tank geschüttet hatte, holten ihn die Beißer ein. Er steckte den Kanister weg und fuhr weiter. Er war länger unterwegs, als er vorhatte. Als er weit genug weggefahren war, gab er wieder mehr Gas, um die Beißer loszuwerden. Über einige Umwege fuhr er dann zum Treffpunkt. Als er schließlich die Kreuzung erreichte, waren Jesus, Diego, Ellie und Dina nicht mehr da. Das hatte er sich auch schon gedacht, denn es war zu riskant so lange hier zu warten und Daryl hatte viel länger gebraucht, als er eigentlich gedacht hatte. Zum Glück konnte er aber Spuren lesen. Zumindest solange sie nicht von neuem Schnee bedeckt wurden. Er folgte also den Spuren und holte sie nach einer Weile auch endlich wieder ein.


@Paul Rovia (Jesus)
@Ellie



zuletzt bearbeitet 31.05.2026 15:42 | nach oben springen

#1059

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 31.05.2026 19:16
von Paul Rovia (Jesus) | 2.481 Beiträge

Jesus hatte in der Nacht sowie auch die anderen kaum richtig geschlafen. Immer wieder hatte er die Geräusche der Untoten gehört, das Kratzen an den Wänden, das Schlagen gegen die Türen und etwas später auch das widerliche Schmatzen als sie sich über die Leichen dieser Typen hermachten.. Dennoch war er dankbar, dass sie überhaupt einen Unterschlupf hatten für diese Nacht. Draußen wäre es jetzt zu gefährlich..
Als Daryl am Morgen nächsten Morgen seinen Plan erklärte, hatte Jesus nichts dagegen gesagt. Es gefiel ihm nicht, Daryl allein losziehen zu lassen, aber er hoffte, dass der Plan funktionierte. Niemand sonst konnte jetzt gerade die Beißer so gut ablenken wie Daryl.
Nachdem Daryl mit seinem Motorrad davongefahren war, flohen sie von der Farm und warteten später an der vereinbarten Kreuzung. Anfangs war Jesus noch zuversichtlich. Daryl kannte sich draußen gut aus und wusste, was er tat. Doch die Zeit verging, und Daryl tauchte einfach nicht auf. Zuerst waren nur zehn Minuten vergangen, seit sie dort angekommen waren, aber auch nach längerer Zeit war Daryl immer noch nicht da.
Der Himmel wurde mittlerweile wieder dunkler, dicke Schneeflocken fielen vom Himmel und der Wind nahm immer mehr zu. Jesus zog seine Mantel enger um sich und blickte immer wieder die Straße hinunter, auf der Daryl eigentlich längst hätte auftauchen sollen.
"Er kommt hierher." sagte er und warf einen kurzen Blick zu den anderen.
Während er die Worte aussprach, bemerkte er, wie schlecht die Sicht inzwischen geworden war.
Diego wirkte auch recht erschöpft. Seine Verletzung machte Jesus Sorgen. Ellie und Dina wirkten recht durchgefroren. Jeder weitere Moment, den sie hier standen, erhöhte das Risiko, dass sie sich dann auf dem Weg verirren und schlimmstenfalls erfrieren..
Jesus richtete seinen Blick zum Himmel. Die Wolken wurden noch dichter und dunkler und der Wind wehte den Schnee inzwischen waagerecht über die Straße. "Wir können nicht länger hier warten. Es wird zu gefährlich.."
Die Worte fielen ihm schwer aber sie mussten wirklich los..
Er ahnte was Daryl davon halten würde. Vielleicht würde er ihn später dafür verfluchen, dass sie weitergeritten waren, vielleicht aber auch nicht..
Bei anderem Wetter hätte Jesus entschieden länger zu warten aber nicht heute, nicht bei diesem Wetter.
Das konnte sich zu einem gefährlichen Blizzard entwickeln, was er nicht hoffte..
"Wenn das zum Blizzard wird, verirren wir uns  wahrscheinlich und erfrieren schlimmstenfalls."
Er sah kurz nochmals in die Richtung, aus der Daryl kommen musste.
"Daryl kennt die Gegend und er kommt draußen gut zurecht.. Er kann unsere Spuren lesen, solange der Schnee die nicht komplett verschwinden lässt.. Er wird uns folgen und uns finden, wenn die Untoten ihn nicht erwischt haben.."
Daryl zurückzulassen war keine Entscheidung, die ihm leicht fiel. Es war aber eine Entscheidung, die, die anderen und ihn am Leben halten konnte. Schließlich setzte er sich wieder in Bewegung und führte die Gruppe weiter durch den Schnee. Die Pferde hinterließen deutliche Spuren im Schnee.. Eine Weile würde man die wohl sehen.. Immer wieder blickte Jesus über seine Schulter zurück wegen Daryl..
Er erwartete ständig, den Klang eines Motorradmotors zu hören. Doch stattdessen wurde nur das Heulen des Windes immer lauter.
Es verging eine ganze Weile.. Der Schnee wurde dichter und die Kälte wurde schlimmer..
Als Jesus schon befürchtete, dass Daryl sie vielleicht gar nicht mehr einholen würde, da ihm etwas zugestoßen ist, hörte er plötzlich ein vertrautes Geräusch,ein Motorengeräusch. Sofort blieb er stehen und drehte sich um zu sehen, ob das auch wirklich Daryl ist .. Er hoffte es sehr..
Erleichterung war auf seinem Gesicht zu sehen, als er Daryl auf dem Motorrad durch den fallenden Schnee ein wenig erkennen konnte.
Ein leichtes Lächeln erschien auf seinem Gesicht. "Da bist du ja. Geht es dir gut?" Fragte er nach..
"Wir hatten schon die Sorge, dass die Untoten dich erwischt hatten.."
Er musste wohl nicht erwähnen, wie oft er zurückgeblickt hatte und auch nicht wie sehr ihn die Entscheidung belastet hatte, weiterzureiten, ohne Daryl.. Wichtig war aber jetzt nur, dass er wieder hier war. Gemeinsam setzten sie dann ihren Weg fort. Der Schneesturm war noch nicht so schlimm, dass sie nicht weiterreiten konnten.. Solange sie in Bewegung blieben auf den Pferden und daryl auf seinem Motorrad sollte es noch gehen.
Jesus hoffte, dass sie den Rest des Weges nach Hilltop ohne noch eine Pause bestreiten konnten.

@Daryl Dixon

@Dina

@Diego Dixon



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#1060

RE: Home sweet Home

in Hilltop Innenbereich 02.06.2026 22:04
von Diego Dixon • 216 Beiträge

Als Daryl nach draußen gegangen war, warteten Diego, Jesus, Ellie und Dina, bis das Motorrad nicht mehr zu hören war. Dann holten sie die Pferde aus dem Zimmer und verließen das Haus durch die Hintertür. Diego ging mit seinem Hengst als erster und erledigte auch gleich noch einen Beißer, der noch hier war. Offenbar war er doch mehr an dem Haus interessiert gewesen. Als der Beißer sich nicht mehr rührte, kamen auch die anderen raus und sie saßen auf. Dann machten sie sich auf den Weg zu der Kreuzung, an der sie sich mit Daryl treffen wollten. Sie warteten dort eine ganze Weile und Diego hoffte sehr, dass Daryl nichts passiert war.

Während sie warteten, fing es wieder an zu schneien, was Diego überhaupt nicht gut fand. Zudem wurde es dunkler und kälter. Schließlich entschied Jesus, dass sie nicht länger warten konnten und weiterreiten mussten, wenn sie Hilltop heute noch erreichen wollten. Das mussten sie, denn es sah schwer danach aus, als würde es heute Nacht einen Blizzard geben und da durften sie auf keinen Fall noch unterwegs sein, sonst würden sie alle erfrieren. Inzwischen kannte Diego seinen Zwillingsbruder gut genug, um zu wissen, dass Jesus recht hatte und Daryl auch alleine klarkommen würde. Trotzdem machte sich Diego große Sorgen und ritt nur schweren Herzens weiter. Auch er drehte sich immer wieder um, in der Hoffnung, Daryl würde sie einholen. Nach einiger Zeit hörten sie ein Motorengeräusch und hielten an. Sie schauten zurück und als Diego seinen Bruder auf dem Motorrad erkannte, machte sein Herz einen Satz. Daryl hatte überlebt und war offenbar unverletzt. Diego stieg von seinem Hengst ab und umarmte Daryl, als dieser bei ihnen ankam. Als Jesus wissen wollte, ob es Daryl gut ging, sagte Daryl, dass alles okay war und schlug vor, dass sie sich mit Seilen miteinander verbinden sollten, damit keiner verloren ging, denn der Schnee wurde immer dichter. Diego holte Seile aus seiner Satteltasche und warf Daryl eins zu. Der band das an den Lenker seines Bikes und Diego befestigte das andere Ende an seinem Sattel. Dann nahm er das nächste Seil und warf es Ellie zu, während er das Ende festhielt und es ebenfalls an seine, Sattel festband. Eine solche Verbindung machte dann auch Jesus mit den Mädchen. So waren sie alle durch die Seile miteinander verbunden und niemand konnte verloren gehen.

Dann ritten und fuhren sie weiter, wobei Daryl nun von Diego gezogen wurde. Das war gut, denn er hatte fast kein Benzin mehr. Der Schnee wurde immer dichter und der Wind immer stärker. Sie kamen daher nur langsam vorran. Sie hatten sich dick eingepackt. Diego hatte seinen Hut auch mit einem Schal auf seinem Kopf festgebunden, damit er nicht wegfliegen konnte. Sie alle hatten ihre Schals auch über Mund und Nase gezogen, um es wärmer zu haben. Doch sie schafften es, den vertrauten Wald zu erreichen, der an Hilltop grenzte. Nun war es endlich nicht mehr weit. Das merkten offenbar auch die Pferde, denn die fingen an, schneller zu laufen. Daryl wurde weiterhin von Diegos Hengst gezogen und musste aufpassen, nicht wegzurutschen. Als sie das Ende des Waldes erreichten und die Mauer von Hilltop in Sicht kam.

Die Wachposten waren in der Zwischenzeit für den Winter vorbereitet worden. Sie hatten auf dem Hochständen in den Ecken Metallstangen befestigt, über die sie Planen spannten. Die hinteren Stangen, waren kürzer,. als die Vorderen, sodass der Schnee nicht auf der Abdeckplane liegen bleiben konnte, sondern runterrutschte. Es hatte was von einem Zeltdach, aber erfüllte seinen Zweck. So saßen die Wachen im trockenen und konnten es sich einigermaßen warm machen. Sie beobachteten die Gegend und als sie die kleine Karawane entdeckten, schlugen sie Alarm, denn schließlich konnte man nur erkennen, dass sich irgendwas näherte. Erst, als sie näherkamen, wurden sie erkannt. "Die Pferde kenne ich....das sind Hunter, Shimmer und das Ungeheuer....Macht das Tor auf, sie sind wieder da...", riefen die Wachen und das Tor wurde geöffnet. Diego war froh, dass sie es geschafft hatten. Seine Verletzung brannte und er war erschöpft, genauso, wie die anderen. Sogar die Pferde waren mit ihren Kräften am Ende und hatten die Köpfe etwas gesenkt. Als sie durch das Tor geritten waren, wurde dieses wieder geschlossen. Sie steuerten die Ställe an und ritten hinein. Es tat gut, endlich aus dem Schneesturm raus zu sein. Sie alle waren durchgefroren und Diego war sich nicht sicher, ob er überhaupt absteigen konnte, oder ob er schon am Sattel festgefroren war. Schließlich versuchte er abzusteigen, wobei man tatsächlich ein Geräusch hörte, was Ähnlichkeit hatte, mit einem Klettverschluss, denn sie waren tatsächlich ein klein wenig an den Sätteln festgefroren. Schließlich schaffte es Diego aber abzusteigen und nun konnten sie auch die Seile wieder losbinden. Jetzt hatten sie es ja zusammen nach Hause geschafft. Obwohl es mitten in der Nacht war, kam Julia in den Stall gelaufen. Als Diego sie sah, lief er zu ihr und umarmte sie. Er küsste sie und strich ihr auch über den Bauch, der seit dem Sommer ja nun auch schon ein wenig gewachsen war. Als sie fragte, ob es ihm gut ging, nickte er leicht. "Ja, es ist soweit alles gut...hab nur einen Streifschuss abgekriegt...", antwortete er in Gebärdensprache und brachte dann seinen Hengst rüber in seinen Stall, wo er ihn mit Heu und Wasser versorgte. Der Stall war warm und der Hengst konnte sich nun auch endlich ausruhen, sowie auch die Pferde von Ellie und Jesus. Diego fragte Ellie, ob es für sie okay war, wenn Dina heute Nacht mit in ihrem Zimmer schlafen konnte. Morgen konnten sie dann sehen, ob sie für Dina noch ein freies Zimmer finden konnten. Daryl blieb auch erstmal noch in Hilltop und ging mit Jesus ins Haus. Da es dort wärmer war, bekam Daryl das Sofa in Jesus Büro. Das konnte man auch zum Schlafsofa ausziehen. Im Wohnwagen, in dem Daryl sonst immer schlief, wenn er über Nacht in Hilltop blieb, war es jetzt viel zu kalt, da der leider keine Heizung hatte. Jesus wurde von Malcolm und Joel begrüßt, die sich in der Zwischenzeit zusammen um Hilltop gekümmert hatten. Das Einzige, was Diego jetzt erstmal wollte, war eine heiße Dusche und ein warmes Bett, wo er dann endlich mit Julia kuscheln und schlafen konnte.

Als die Pferde versorgt waren und sich nun ausruhen konnten, ging Diego mit Julia ins Haus. Malcolm und Joel kümmerten sich um Jesus und Ellie zog sich mit Dina auf ihr Zimmer zurück. Im Haus war es angenehm warm. in den Kaminen brannten Feuer, die das ganze Haus heizten. Julia ging mit Diego ins Bad. Dort zog er sich aus und stieg unter die Dusche. Er, sowie auch die anderen hatte seit sie aufgebrochen waren, nicht mehr geduscht. Unterwegs war dazu einfach keine Gelegenheit gewesen. Dementsprechend waren sie alle Schmutzig und rochen auch entsprechend. Die Schmutzigen Klamotten warf Diego in den Wäschekorb. Die würde er wohl waschen, wenn er sich ausgeschlafen hatte. Er nahm auch den Verband ab, der ohnehin inzwischen schmutzig war und gewechselt werden musste. Dann stellte er sich unter die Dusche und drehte das Wasser auf. Da ihm immernoch sehr kalt war, duschte er ausnahmsweise mal recht heiß, was auch gut tat. Während er duschte, holte Julia ihm einen seiner Pyjamas, den er dann nach dem Duschen anzog. Als Julia wissen wollte, ob er etwas essen wollte, schüttelte er den Kopf und gähnte, was Julia auch ohne Worte verstand. Sie lächelte und ging mit ihm rüber ins Zimmer, wo sich Diego dann ins Bett legte und sich unter die warme Decke kuschelte. Noch bevor Julia sich umgezogen und zu ihm gelegt hatte, war er eingeschlafen.

@Paul Rovia (Jesus)
@Ellie
@Julia Carson



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