An Aus
Julia hatte in dieser Nacht in den letzten Stunden kaum ein Auge zugemacht. Draußen heulte der Wind um das Haus und die Mauern von Hilltop und mit jeder Minute, die verging, wurde ihre Sorge größer um Diego,Jesus.Ellie und Daryl.. Immer wieder war sie zum Fenster ihres Zimmers gegangen und hatte hinaus in die Dunkelheit geschaut, obwohl sie ja wusste, dass sie dort nichts erkennen konnte.
Als schließlich draußen der Alarm von den Wachen zu hören war, war sie sofort aufgesprungen und hatte sich eine Jacke angezogen... Ihr Herz schlug bis zum Hals, während sie durch das Haus und hinaus zu den Ställen eilte. Die Kälte schlug ihr ins Gesicht, doch das bemerkte sie kaum im Moment..
Erst als sie Diego zwischen den Pferden entdeckte, fiel eine große Last von ihren Schultern ab..
Ohne groß nachzudenken, lief sie auf ihn zu. Die Erleichterung stand ihr deutlich ins Gesicht geschrieben, als sie ihre Arme um ihn legte. Für einen Moment drückte sie sich einfach nur an ihn und genoss die Tatsache, dass er und die anderen lebendig zurückgekehrt waren..
Als er sie küsste, erwiderte sie diesen Kuss sanft. Julia legte ihre Hand auf seine Wange, während ihre andere auf seinem Rücken ruhte. Erst als Diego dann über ihren Bauch strich, huschte ein kleines Lächeln über ihre Lippen.
Als er ihr mitteilte, dass er einen Streifschuss abbekommen hatte, runzelte sie besorgt die Stirn.
"Nur ein Streifschuss? Das klingt nicht nach "nur"."
Ihre Augen verrieten ganz deutlich, dass sie sich Sorgen machte, auch wenn sie versuchte, ruhig zu bleiben. "Morgen früh spätestens gehst du zu meinem Bruder." Sagte sie. Dass sie Jax nicht gefunden hatten, hatte Julia natürlich bemerkt..
Während Diego seinen Hengst versorgte, blieb Julia in seiner Nähe. Sie strich dem erschöpften Tier beruhigend über den Hals. Wenn Diego dabei war, konnte sie das und außerdem kannte Diegos Hengst Julia ja bereits und war wohl nicht mehr so eine große Gefahr für sie, vor allem nicht jetzt gerade da der Hengst sehr erschöpft war.. Die Pferde hatten ebenso viel durchgestanden wie ihre Reiter.
Als der Hengst versorgt war, ging Diego mit ihr ins Haus. Im Badezimmer bereitete sie alles vor, während Diego unter die Dusche stieg. Sie legte ihm frische Badetücher hin und holte dann anschließend einen seiner Pyjamas her..Dabei fiel ihr Blick kurz auf den schmutzigen Verband, den er abgelegt hatte. Die Kugel hatte ihn nur gestreift, hatte er gesagt aber trotzdem würde sie sich die Wunde spätestens morgen genauer ansehen und morgen sollte Diego auch mal bei Harlan vorbeischauen.
Als Diego nach einer Weile sauber aus der Dusche stieg, schmunzelte Julia leicht. "Zum Glück geht es Dir und den anderen soweit gut.. Du musst mir morgen unbedingt alles erzählen.." Er sah völlig erschöpft aus, deswegen musste das ja nicht jetzt sein..
Auf ihre Frage nach etwas Essen reagierte er nur mit einem Kopfschütteln und einem recht langen Gähnen.
Das genügte ihr im Moment als Antwort..
Sie strich ihm liebevoll über den Arm und ging dann mit ihm zusammen ins Zimmer..
Dort beobachtete sie, wie er sich sofort unter die Decke kuschelte. Noch bevor sie ihre eigenen Sachen aus dem Schrank genommen hatte, hörte sie bereits seinen ruhigen Atem. Diego war schon eingeschlafen.. Für einen Moment blieb Julia einfach vor dem Bett stehen und betrachtete ihn.
Ihre Anspannung der letzten Zeit löste sich langsam etwas. Diego und die anderen waren wieder zu Hause. Das war fast alles, was zählte. Nur Jax war nicht wieder hier, also hatten sie ihn nicht gefunden. Das stimmte Julia etwas traurig.
Leise zog sie sich dann um, löschte das Licht und schlüpfte anschließend vorsichtig zu ihm unter die Decke. Sofort rückte sie näher an ihn heran, legte eine Hand auf seinen Brustkorb und die andere schützend auf ihren Bauch.
Während draußen der Blizzard über Hilltop tobte, lauschte Julia Diegos gleichmäßigen ruhigen Atmen..
Mit einem zufriedenen Lächeln schloss sie dann schließlich selbst die Augen und schlief langsam ein.
@Diego Dixon
RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 03.06.2026 13:50von Paul Rovia (Jesus) •
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Als die Mauern von Hilltop endlich vor ihnen auftauchten, verspürte Jesus ein wenig Erleichterung.. Der Schneefall war immer dichter geworden und entwickelte sich langsam wirklich zum Blizzard, vor dem sie in Hilltop recht sicher waren. Jeder von ihnen war erschöpft, durchgefroren und am Ende seiner Kräfte. Selbst die Pferde..
Als die Wachen sie erkannten und das Tor geöffnet wurde, trieb Jesus Hunter auf den letzten Metern noch etwas mehr an. Kaum waren durch das Tor geritten, atmete er einmal tief durch. Sie hatten es geschafft, waren in Sicherheit, nur leider ohne Jax.
Im Stall stieg Jesus vorsichtig ab und kümmerte sich um Hunter. Der Hengst war völlig erschöpft und hatte sich seine Ruhe, wie auch die anderen Pferde, mehr als verdient. Während er ihm den Sattel abnahm, beobachtete er, wie Julia in den Stall gelaufen kam.
Ein leichtes Lächeln erschien auf seinem Gesicht. Die Sorge, die Julia begleitet haben mussten, war ihr deutlich anzusehen. Umso schöner war es, sie lächeln zu sehen, als sie Diego erreichte und ihn umarmte..
Nachdem sie Diego begrüßt hatte, wandte sich Julia auch den anderen zu.
"Willkommen zurück" , sagte sie mit einem erleichterten Lächeln und wollte wissen, ob es allen soweit gut geht.
Sie umarmte zuerst Ellie und fragte kurz nach, ob es auch ihr gut geht, ehe sie sich Dina zuwandte. Das Mädchen bekam ebenfalls eine herzliche Umarmung, auch wenn sie eine Fremde war. Wenn Jesus sie hierhergebracht hat, war sie auf jeden Fall ok..
"Du bist hier sicher." versicherte Julia ihr freundlich.
Anschließend trat sie dann an Jesus heran und umarmte auch ihn..
"Schön, dass ihr wieder da seid." sagte Julia
Jesus erwiderte die Umarmung kurz und lächelte müde.
"Glaub mir, wir freuen uns mindestens genauso darüber zu Hause zu sein, auch wenn wir keinen Erfolg bei der Suche hatten.."
Dann trat Julia noch an Daryl heran. Auch ihn begrüßte sie herzlich und bedankte sich dafür, dass er auf die anderen aufgepasst hatte.
Jesus bemerkte dabei, dass Daryl zwar versuchte, sich nichts anmerken zu lassen, aber genauso fertig war wie der Rest von ihnen.
Nachdem die Pferde versorgt waren, ging Jesus mit Daryl schließlich mit ins Haus.
Die Wärme kam ihnen entgegen, sobald sie die Tür hinter sich schlossen.
"Du schläfst heute besser hier im Haus.." Schlug Jesus vor..
Malcolm und Joel hatten anscheinend auch bemerkt, dass sie zurück waren und kamen nach kurzer Zeit in Jesus' Büro.. Die beiden begrüßten Daryl und Jesus und wollten wissen, wie die Reise und die Suche nach Jax verlaufen war. Jesus zog das Schlafsofa in seinem Büro aus.
"Der alte Wohnwagen fällt heute wirklich aus,Daryl. Bei dem Wetter schläfst du nicht da draußen." Meinte Jesus als er hörte, dass der Wind noch stärker draußen wurde.. Er holte eine Decke und ein Kissen aus einem der Schränke und legte die aufs Sofa..
"Du würdest du morgen vermutlich als Eiszapfen aufwachen und ich hab keine Lust, dich von einem Bett kratzen zu müssen."
Ein leichtes Schmunzeln erschien auf seinem Gesicht.
Nachdem er sich vergewissert hatte, dass Daryl alles hatte, was er brauchte, wandte er sich dann endlich an Joel und Malcolm..
Er umarmte beide. "Ich bin froh wieder hier bei euch zu sein..."
Die Worte waren ehrlich gemeint. "Aber Jax.. Die Suche war leider erfolglos.. Wir haben nicht mal einen Anhaltspunkt gefunden. Nur Gefahren.. Das war alles aber ich erzähl’ euch das alles morgen genauer." Meinte er noch zu den beiden..
Er wusste ja nur zu gut, wie schnell solche Missionen schiefgehen konnten und diese hier hätte verdammt schiefgehen können.. "Aber wir suchen weiter, sobald wir können.."
Er wünschte dann allen eine Gute Nacht und machte sich selbst auf den Weg in sein Zimmer. Dort holte er einen Pyjama aus dem Schrank und frische Handtücher ehe er ins Bad ging, um sich zu duschen..
Als er sich ausgezogen hatte, warf er nochmal einen Blick auf seine Verletzung, Das sah wirklich immer noch sehr schlimm aus und schmerzte auch heftig. Da er es aber nicht für einen Notfall hielt, wollte er jetzt nicht Harlan wecken.. Er konnte dann morgen früh zu ihm auf die Krankenstation gehen und sich untersuchen lassen..
Seine schmutzige Kleidung warf er dann in den Wäschekorb und ging duschen.. Er nahm sich Zeit dazu und als er merkte, dass er richtig sauber und auch aufgewärmt war verließ er die Dusche, trocknete sich ab und zog sich seinen Pyjama an.
Dann ging leise über den Flur zurück in sein Zimmer. Tom schlief nebenan..
Er sah nochmal kurz nach dem Jungen ehe er sich dann ins Bett legte um einige Stunden zu schlafen.
Bob und Maddie lagen auf Jax Seite und schlummerten.. Die Hunde lagen zusammen in einem Korb und schliefen friedlich..
Als schließlich überall in Hilltop Ruhe eingekehrt war und draußen der Schneesturm tobte, konnte sich Jesus endlich erlauben zum ersten Mal seit sie aufgebrochen waren, wirklich abzuschalten. Hier war es ja zum Glück sicher.. Da musste man nicht so wachsam sein wie draußen..
Es waren alle lebendig zurückgekehrt und sie hatten Dina gefunden und gerettet. Außerdem konnten sie ja schon mal zumindest zwei Gefängnisse ausschließen. Das war zumindest ein kleiner Erfolg.
@Joel Smith
@Daryl Dixon

Während Jesus, Diego, Daryl und Ellie unterwegs waren, lag die Verantwortung bei Malcolm, Joel und Tristan, wobei sich eher Malcolm und Tristan um die Anführeraufgaben kümmerten. Joel traute sich das nicht so richtig zu und hatte zudem Angst, dass die Leute ihn nicht ernst nehmen würden. Zudem musste er ja auch noch seiner Arbeit als Tierarzt nachgehen. Die Tiere waren zwar derzeit okay, aber Joel machte sich Sorgen um Bob, denn seit Jax weg war, saß der Kater Tag und nach nur noch mit oben auf einem der Wachposten, als würde er darauf warten, dass Jax wiederkam. Nur ab und zu verließ er den Platz, um zu jagen, oder seine Geschäfte zu erledigen. Im Haus war der Kater nur, wenn es stark regnete, aber selbst dann saß er den ganzen Tag nur auf der Fensterbank und sah hinaus. Joel hatte versucht mit ihm zu spielen und zu kuscheln, doch dabei hatte Bob ihn angefaucht und gekratzt. Das tat er bei jedem, der ihm zu nahe kam und versuchte, ihn zu streicheln, oder auf den Arm zu nehmen, daher ließen ihn die Leute lieber in Ruhe und auch Joel ließ Bob, nachdem dieser ihn gekratzt hatte, lieber in Ruhe.
Joel hatte sich auch zur Aufgabe gemacht, Peter von dem Zimmer fernzuhalten, in dem Jax und Jesus wohnten. Kurz nachdem Jesus, Diego, Daryl und Ellie aufgebrochen waren, kam Peter an und wollte wissen, wo sie hin wollten. Ihnen nachreiten, um bei Jesus zu sein, tat er allerdings nicht, denn er hatte viel zu viel Angst davor nach draußen zu gehen. Joel behielt ihn dennoch im Auge, so gut es ging.
Als Joel am nächsten Tag nach Bob, Maddie und Benny schauen wollte, erwischte er Peter dabei, wie der am offenen Kleiderschrank stand und sich eine von Jesus Shorts ins Gesicht drückte und daran roch. "Mach, dass du hier rauskommst.....und die nehme ich...", sagte Joel und nahm Peter die Shorts weg. Peter war rot angelaufen, weil Joel ihn erwischt hatte und suchte rasch das Weite. Joel schüttelte nur den Kopf, faltete die Shorts wieder ordentlich zusammen und legte sie wieder in den Schrank. Später erzählte er auch Malcolm davon.
Die Tage vergingen und irgendwann fiel der erste Schnee. Von Jax gab es immernoch kein Lebenszeichen und immer mehr Leute in Hilltop verloren den Glauben daran, dass er noch lebte. Joel hatte einen Mann und seine Frau mal darüber sprechen hören, dass sie der Meinung waren, dass Jesus wohl akzeptieren musste, dass Jax schon tot war. Das hatte Joel wütend gemacht. "MEIN BRUDER IST NICHT TOT!!! ER WIRD WIEDER ZURÜCKKOMMEN!!!....", schrie er die Leute an, die ihm entgegneten, dass auch er das lieber akzeptieren sollte. Er zog sich ins Wohnmobil zurück, wo er sich weinend auf das Bett setzte. Er vermisste Jax und die Angst, dass die Leute recht hatten und er vielleicht wirklich schon tot war, wurde größer, aber Joel wollte nicht aufgeben daran zu glauben, dass Jax noch lebte.
Ein paar Tage später schneite es wieder und der Wind wehte recht stark. Malcolm meinte, dass sie lieber Zuhause bleiben sollten. So wie es aussah, würde sich das wohl noch zu einem Blizzard entwickeln. "Ich hoffe, dass es Jesus und den anderen gut geht...und dass sie Jax gefunden haben...", sagte Joel und schaute auf, als die Wachen Alarm schlugen. Er und Malcolm zogen sich rasch ihre Jacken und Mützen an und liefen nach draußen. Jesus war gerade mit Daryl auf den Weg ins Haus, also folgten die Beiden ihnen. Im Büro angekommen, baute Jesus das Sofa zum Bett um und meinte, dass Daryl dort schlafen sollte, weil er in dem alten Wohnwagen erfrieren würde. Dann begrüßten Joel und Malcolm Jesus mit einer Umarmung und Malcolm fragte, wie die Reise war. Als Jesus erzählte, dass sie weder Jax, noch irgendeinen Anhaltspunkt gefunden hatten, spürte Joel, wie seine Augen wieder feucht wurden. Da Jesus allerdings sehr müde war, sowie auch Daryl, verließen sie das Büro, damit Daryl sich hinlegen und schlafen konnte. Aber vorerst verschwand Daryl im Bad, das es im Ergeschoss gab, um vor dem Schlafengehen zu duschen. "Okay, Gute Nacht....", sagte Joel und sah Jesus nach, als er nach oben ging. Joel und Malcolm verließen das Haus und liefen durch den Schneesturm wieder zurück zu ihrem Wohmobil, das ja zum Glück nicht weit weg war. Als sie es erreicht hatten, gingen sie schnell rein und zogen sich wieder aus. Sie schlüpften wieder in ihre Schlafsachen und legten sich ins Bett. Joel machte sich Gedanken und hatte Angst, dass Jax wirklich nicht mehr lebte. Allein der Gedanke daran, dass Jax vielleicht tot sei könnte, sorgte dafür, dass Joel wieder anfing, leise zu weinen.
@Malcolm Whitly
@Paul Rovia (Jesus)
RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 04.06.2026 13:42von Malcolm Whitly •
| 312 Beiträge
Malcolm hatte die Zeit seit dem Aufbruch von Jesus, Daryl, Diego und Ellie genutzt, um Hilltop gemeinsam mit Tristan am Laufen zu halten. Er wusste, dass Joel sich die Verantwortung als Anführer nicht so ganz zutraute, und drängte ihn natürlich auch nicht dazu. Stattdessen achtete Malcolm darauf, dass sein Freund sich auf die Tiere konzentrieren konnte um seine Arbeit als Tierarzt zusammen mit Sarah gutzumachen.
Malcolm bekam vieles mit in der Zeit in der Jesus mit den anderen unterwegs war um Jax zu suchen..
Er bemerkte, wie Jax' Kater Bob Tag für Tag auf den Wachtürmen saß und nach draußen starrte, als würde er darauf warten, dass Jax jeden Moment durch das Tor zurückkehrte. Mehr als einmal hatte Malcolm den Kater beobachtet. Selbst die Tiere schienen zu verstehen, dass jemand fehlte. Bob vor allem da er ja Jax' Kater war..
Auch die Sache mit Peter bekam Malcolm zeitweise mit.
Als Joel ihm erzählte, dass er Peter in Jesus' und Jax' Zimmer erwischt hatte, wie er an Jesus' Shorts roch, hatte Malcolm ihn zunächst sprachlos angestarrt.
"Er hat was gemacht?"
Nachdem Joel es wiederholt hatte, hatte Malcolm den Kopf geschüttelt.
"Okay, das ist echt widerlich und pervers.. Ich glaube, ich will gar nicht wissen, was in seinem Kopf vorgeht. Der Kerl braucht dringend Hilfe aber wer soll ihm helfen? Das ist ein Fall für einen Psychiater oder sowas.. Hier gibts keinen.."
Seitdem achtete Malcolm zusammen mit Joel noch genauer darauf, dass Peter nicht unbeaufsichtigt in die Nähe des Zimmers von Jax und Jesus kam.
Mit jedem weiteren Tag der verging, wurde die Stimmung in Hilltop bei einigen schlechter.. Immer öfter hörte auch Malcolm Gespräche über Jax. Manche glaubten noch daran, dass er lebte, andere nicht mehr.
Als Joel eines Tages die Beherrschung verlor, als er wieder mal so ein Gespräch mithörte und die Leute anschrie, weil sie davon sprachen, Jax sei wahrscheinlich tot, hatte Malcolm die Situation beobachtet, zunächst ohne sich einzumischen. Erst nachdem Joel davongelaufen war, trat er zu den Bewohnern. Sein Blick war kühl gegenüber dieser Leute. "Ihr dürft denken, was ihr wollt."
Seine Stimme war, auch wenn Malcolm echt wütend war ruhig geblieben.
"Aber wenn ihr noch einmal in Joels Gegenwart Vermutungen über Jax' Tod anstellt, bekommt ihr ein Problem mit mir."
Danach war die Diskussion dieser Bewohner zum Glück beendet..
Malcolm wusste ja leider selbst nicht so genau was er glauben sollte.
Die Chancen standen auch nicht ganz so gut. Das wusste er aber deswegen musste man nicht in der Öffentlichkeit darüber diskutieren da Joel das ja immer mitbekommen konnte.
Er litt sehr darunter was ja auch verständlich war, sowie auch Jesus aber der ging damit eben nochmal ganz anders um als Joel..
Solange niemand eine Leiche gefunden hatte und Jax nicht mit Sicherheit tot war, musste man darüber so oder so nicht diskutieren.. Vielleicht war er ja sogar schon von dem Suchtrupp gefunden worden.. Hoffentlich lebendig..
Als der Schnee stärker wurde und schließlich die ersten Warnungen vor einem Blizzard aufkamen von den Wachleuten, machte Malcolm sich zunehmend Sorgen um Jesus und die anderen. Jeden Tag ging er mehrfach zu den Toren, stieg auf die Aussichtsplattform am Tor und jedes Mal hoffte er, irgendwo Reiter in der Nähe zu erkennen, jeden Tag wurde er enttäuscht, bis zu diesem einen Abend. Es war schon recht spät als plötzlich Alarm bei den Wachtürmen geschlagen wurde. Malcolm war sofort aufgesprungen.
Sowie auch Joel zog er sich Jacke und Mütze über und lief mit ihm hinaus. Der Wind schlug ihnen Schnee ins Gesicht. Dann erkannte Malcolm die Pferde, das Motorrad und auch Jesus und die anderen.. Sie waren zurück.. eine fremde Person war bei ihnen.. Es war ein Mädchen..
Sofort war Malcolm etwas erleichtert, auch wenn er Jax nirgends sehen konnte..
Sie waren zurück und waren alle lebendig. Das war alles, was gerade in diesem Moment zählte.
Während Julia zuerst Diego und anschließend die anderen begrüßte, blieb Malcolm einen Moment stehen und betrachtete die Gruppe.
Sie sahen wirklich sehr erschöpft aus, nicht einfach nur müde, eher völlig ausgelaugt und total durchgefroren..
Als die Pferde versorgt waren und Jesus mit Daryl ins Haus ging, folgten Malcolm und Joel ihnen.
Im Büro angekommen, beobachtete Malcolm zunächst schweigend, wie Jesus das Sofa für Daryl vorbereitete.
Bei der Bemerkung von Jesus, dass Daryl wenn er in dem alten Wohnmobil die Nacht verbringen würde als Eiszapfen aufwachen würde, musste Malcolm trotz der angespannten Situation kurz etwas schmunzeln. "Da hat er allerdings recht." sagte Malcolm und verschränkte die Arme vor sich..
"Und wir haben wohl alle keine Lust, morgen einen tiefgefrorenen Daryl von dem Bett zu kratzen."
Als Jesus schließlich erklärte, dass sie Jax nicht gefunden hatten, verschwand das Schmunzeln auf Malcolms Gesicht sofort wieder.
Er nickte langsam und seufzte etwas betrübt..
Malcolm konnte die Enttäuschung darüber in Jesus' Stimme hören und er wusste, wie schwer ihn das treffen musste.
"Alle die aufgebrochen sind wieder hier.. "
Seine Stimme klang eher ruhig.
"Lebendig.." Er sah Zwillingsbruder direkt an.
"Das ist viel mehr wert, als du gerade denkst. Glaub mir.." Er wusste genau, wie schnell solche Missionen tödlich enden konnten.
Dass alle lebend zurückgekehrt waren, war alles andere aber nicht selbstverständlich.
Als Jesus meinte, dass sie morgen ausführlicher darüber sprechen würden, nickte Malcolm knapp
„Morgen reicht ja auch völlig aus.. Geh schlafen. Du siehst als hättest du es nötig.. Ihr beide.." er sah dann noch kurz zu Daryl.
"Gute Nacht.. Wir gehen dann mal und sehen uns morgen früh.."
Danach ließen Joel und er Daryl und Jesus alleine..
Beide sahen aus, als würden sie schon bald im Stehen einschlafen. Gemeinsam mit Joel machte er sich wieder auf den Weg durch den Schneesturm. Als sie wieder im Wohnmobil angekommen waren bemerkte Malcolm gleich, wie still Joel geworden war.
Er kannte seinen Freund ja mittlerweile gut genug. Er hatte Angst und machte sich große Sorgen um seinen großen Bruder..
Nachdem sie sich umgezogen hatten, legte sich Malcolm zusammen mit Joel ins Bett..
Draußen heulte der Wind. Das Wohnmobil schwankte leicht unter dem starken Wind aber da sollte nichts passieren da es sicher stand..
"Du denkst wieder darüber nach, das Jax etwas Schlimmes passiert sein könnte.." Malcolm schwieg dann kurz.
"Ich denk’ auch darüber nach.. "
Er starrte einen Moment an die Decke..
"Ich habe ja leider auch keine Ahnung wo Jax genau sein könnte.. Es gibt dort so viele Gefängnisse.."
Er sprach das nur leise aus..
"Und ich weiß auch nicht, was mit ihm passiert ist, aber ich bin sicher, er lebt und er kommt nachhause.."
Dann sah er Joel direkt an.
"Jesus wird nicht aufgeben und auch wir beide nicht.."
Ein kurzes Lächeln zeigte sich auf seinem Gesicht.
"Also werden wir ihn wieder suchen, sobald das Wetter es zulässt und vielleicht reiten wir beide das nächste Mal auch mit.."
Als Joel die Tränen kamen, legte Malcolm seinen Arm um ihn herum und küsste seinen Freund sanft.
"Es wird sicher alles gut werden.. Ich glaube daran, dass Jax lebt.. Sicher ist er in diesem Gefängnis, lebendig und ihm gehts sicher gut.. "
Seine Stimme blieb ruhig während er das sagte..
"Wir geben ihn nicht auf.."
Eine Weile langen die beiden einfach nur da und kuschelten miteinander, während draußen der Blizzard über Hilltop war..
Dann zog Malcolm die Decke etwas höher über Joel und sich und küsste ihn sanft und auch etwas länger .. Vielleicht konnte er seinen Freund so ein wenig von seinen schlechten Gedanken ablenken..
@Joel Smith
Dina saß hinter Ellie auf Shimmer und hielt sich an ihr fest. Es war bitterkalt und der Schnee wurde mehr. Daryl hatte die Beißer von der Farm weggelockt, damit sie entkommen konnten. Nach einer Weile erreichten sie eine Kreuzung. An der wollten sie sich mit Daryl treffen. Sie warteten eine ganze Weile, doch Daryl kam einfach nicht. Es wurde immer später und der Wind wurde recht stark. Zudem wurde es noch kälter und der Schnee mehr. Jesus entschied, dass sie nicht länger warten konnten. Sie mussten Zuhause ankommen, bevor das Wetter sich zum Blizzard entwickeln würde. In einem Blizzard hier draußen zu sein, war sehr gefährlich. Daryl war noch nicht da, also würden sie ohne ihn weiterziehen. Dina hoffte, dass Daryl nichts Schlimmes passiert war, denn sie mochte alle, die in dieser Gruppe waren.
Als sie weiterritten, machte sie sich Gedanken, wie es wohl in Hilltop sein würde. Ellie hatte ihr ja mit Erlaubnis von Jesus von Hilltop erzählt. Dass es dort Tiere gab und auch andere Jugendliche. Ellie hatte Dina von ihren Freunden Tyler, Robby, Victor und Benji erzählt. Dina freute sich darauf, Ellies Freunde kennenzulernen, aber sie hatte auch ein wenig Angst davor, denn sie wusste ja nicht, wie Ellies Freunde auf sie reagieren würden. Sie hoffte sehr, dass sie sie in ihre Freundesgruppe aufnehmen würden.
Als sie auf dem Weg waren, hörten sie nach einer Weile das Motorgeräusch eines Motorrads und sie hielten an. Sie drehten sich um, und sahen, wie sich etwas näherte. Erst, als er nahe genug war, erkannten sie, dass es Daryl war. Dina war erleichtert, dass er unverletzt zu sein schien und nun wieder bei ihnen war. Diego hatte die Idee, dass sie sich mit Seilen miteinander verbinden sollten, damit niemand verloren ging. Das machten sie dann auch und es ging weiter. ZUm Glück hatten sie einen Kompass, der ihnen dabei half, die Richtung zu halten. Als sie den Wald erreichten, der an Hilltop grenzte, durchquerten sie diesen. Da die Bäume keine Blätter mehr hatten, waren sie dem Schnee auch hier ausgesetzt. Nach einer Weile erreichten sie das Ende des Waldes und eine hohe Mauer, die aus Baumstämmen gebaut war. Das musste Hilltop sein und Ellie sagte dann auch, dass sie endlich Zuhause waren.
Sie wurden durch das Torf gelassen und als dieses wieder geschlossen wurde, steuerten sie einen Stall an. Dina vermutete, dass das der Pferdestall war. Sie zitterte leicht, da sie, wie auch die anderen durchgefroren war. Sie half Ellie dabei, Shimmer abzusatteln und sie zu versorgen. Die Pferde waren auch sehr erschöpft und würden sicher auch schlafen. Ellie nahm Dina mit ins Haus und zeigte ihr ihr Zimmer. Sie gab ihr auch saubere, trockene Sachen und meinte, dass sie ihr Morgen das Lager zeigen würde. Dort konnte sich Dina dann neue Klamotten aussuchen. Jetzt bekam sie aber erstmal ein T-Shirt und eine Pyjamahose von Ellie. Ellie zeigte ihr auch das Bad und meinte, dass sie nach ihr duschen würde. "Vielen Dank...ich beeil mich...", sagte Dina und ging ins Bad. Sie verschloss die Tür und legte die frischen Sachen auf der Toilette ab. Sie zog sich aus und stieg unter die Dusche. Als sie das warme Wasser aufdrehte, seufzte sie zufrieden. Es war schon lange her, als sie mal richtig geduscht hatte. Eher gesagt war ihr letztes Ausgiebiges Bad Ende des Sommers in einem See gewesen. Sie wusch sich ausgiebig und vor allem wusch sie ihre Haare mehrmals. Als sie fertig war, trocknete sie sich ab, zog sich Ellies Sachen an und kämmte sich die Haare.
"Ich danke dir...Das Bad ist jetzt frei...", sagte Sie und setzte sich auf das Bett. Da Ellie immernoch fror, nahm auch sie sich frische Sachen aus ihrem Schrank und verschwand dann auch im Bad, um heiß zu duschen. Dina wartete solange und sah sich in dem Zimmer um. Es war sehr gemütlich eingerichtet und vor allem waren sie hier in Sicherheit vor der Kälte, aber vor allem vor den Beißern und bösen Menschen. Draußen konnte man den Wind pfeifen hören und am Fenster konnte man sehen, wie stark es schneite. Dina war froh, dass sie jetzt hier in diesem großen, warmen Haus waren und nicht die Nacht wieder in irgendeiner Ruine schlafen mussten, mit der ständigen Gefahr von Beißern angegriffen zu werden. Da Ellie noch duschte, machte es sich Dina auf dem Bett gemütlich. Sie schlüpfte auch unter die Decke, wo es schön warm war. Da sie allerdings auch sehr erschöpft war und jetzt auch endlich mal wieder richtig zur Ruhe kommen konnte, schlief sie ein, noch bevor Ellie aus dem Bad wiederkam.
@Ellie
Ellie war wirklich sehr erleichtert, als die Mauern von Hilltop endlich vor ihnen auftauchten. Die letzten Stunden hatten sich endlos angefühlt. Die Kälte war schlimm und selbst Shimmer und die anderen Pferde hatte nur noch mühsam einen Huf vor den anderen gesetzt. Als die Gruppe dann durch das Tor geritten war und Ellie vertrauten Gebäude gesehen hatte, fiel ihr wirklich eine große Last von den Schultern. Sie waren endlich wieder zu Hause, nur leider ohne Jax..
Nachdem Ellie Shimmer zusammen mit Dina versorgt hatte, führte sie das Mädchen ins Haupthaus. Während sie durch die Flure gingen, beobachtete Ellie sie immer mal wieder recht unauffällig.. . Dina wirkte auch sehr erschöpft, aber gleichzeitig auch neugierig auf alles, was sie hier sah.
"Morgen zeig’ ich dir alles." versprach Ellie ihr.. "Dann lernst du auch die anderen kennen."
Sie hatte ihr dann frische Sachen gegeben und ihr das Bad gezeigt, bevor Dina unter die Dusche verschwand.. . Während Ellie wartete, zog sie sich in ihrem Zimmer ihre nassen dreckigen Sachen aus und zog sich einen Bademantel an... Erst jetzt merkte sie so richtig, wie sehr sie wirklich gefroren hatte.
Als Dina dann aus dem Bad kam, sah sie deutlich entspannter aus als zuvor. Ihre Haare waren noch feucht und ihre Wangen hatten wieder etwas mehr Farbe bekommen.
"Kein Problem. Gerne doch.. ", antwortete Ellie mit einem leichten Lächeln, was man bei ihr nicht ganz so oft sah.. "Mach's dir ruhig bequem. Du weißt ja, wo mein Zimmer ist.." Dann verschwand sie selbst im Badezimmer.
Das heiße Wasser fühlte sich wirklich gut am.. Eine ganze Weile stand sie einfach nur unter dem Wasserstrahl und genoss die Wärme. Der Schnee, die Angst um Jesus wegen des Riesen Monster Köters, später wegen Diego da er angeschossen wurde, dann noch wegen Daryl als er nicht zurückkam und die anstrengende Reise schienen für einen Moment sehr weit entfernt zu sein.
Nachdem sie sich gewaschen hatte, zog sie frische Kleidung an und kehrte in ihr Zimmer zurück. Als sie die Tür öffnete, musste sie wieder leicht lächeln. Dina lag auf Ellies Bett und war bereits eingeschlafen.
Leicht zusammengerollt lag sie unter der Decke. Ihr Gesicht wirkte friedlich und zum ersten Mal seit Ellie sie kennengelernt hatte, sah sie wirklich entspannt aus. Leise schloss Ellie die Tür hinter sich. Sie wollte Dina nicht wecken.
Draußen heulte der Wind um die Mauern von Hilltop und Schneeflocken klatschten gegen die Fensterscheiben. Der Sturm war inzwischen noch stärker geworden. Wären sie nur wenig später angekommen, hätten sie wahrscheinlich draußen festgesessen und wären vielleicht erfroren..
Ellie trat ans Fenster und blickte hinaus in die Dunkelheit.
Ihre Gedanken wanderten kurz zu Daryl, Jesus und Diego. Hoffentlich waren inzwischen alle versorgt und im Bett. Dann dachte sie auch kurz an Jax.. Sie hoffte sehr, dass es auch ihm gutgeht so weit, wo auch immer er gerade ist..
Nach allem, was Daryl,Diego,Jesus,Dina und sie heute und in der Zeit davor erlebt hatten, hatten sie sich endlich mal wieder eine ruhige Nacht verdient.
Ellie löschte dann die Lampe bis auf ein kleines Licht neben ihrem Bett. Vorsichtig legte sie sich neben Dina auf die freie Seite des Bettes und zog die Decke über sich. Für einen Moment lauschte sie dann noch dem Sturm draußen. Anschließend blickte sie kurz zu Dina hinüber und lächelte nochmals leicht.
Morgen würde sie ihr Hilltop zeigen. Sie würde ihr Tyler, Robby, Victor und Benji vorstellen und dafür sorgen, dass sie sich hier willkommen fühlte. Jetzt waren sie endlich wieder zu Hause. Es war nur sehr traurig, dass Jax immer noch fehlte..
Mit diesem Gedanken schloss Ellie die Augen und schlief dann auch recht schnell ein, während draußen der Blizzard über Hilltop wütete.
@Dina

RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 05.06.2026 21:29von Daryl Dixon •
| 1.564 Beiträge
Daryl lockte die Beißer von der Farm weg, damit Jesus, Diego, Ellie und Dina mit den Pferden unbemerkt die Farm verlassen konnten. Es waren zu viele Beißer, um sie zu erschießen. Dafür reichte die Munition nicht mehr und die alle im Nahkampf besiegen, kostete zuviel Kraft. Soviel Kraft hatte keiner mehr. Sie waren alle müde erschöpft und Jesus und Diego waren zudem auch verletzt, also konnten die beiden gar nicht mehr gegen so viele Beißer kämpfen, also war eben die einzige Möglichkeit, die Beißer weit weg zu locken. Das tat Daryl dann auch. Er lockte die Beißer weit weg von der Farm und weg von der Richtung, in der Hilltop lag, denn sie mussten nicht so viele Beißer vor der Haustür haben. Wegen der Kälte bewegten sich die Beißer langsam. Daryl musste immer wieder anhalten und warten. Das ganze dauerte viel länger, als er eigentlich geplant hatte. Dann fing es auch noch an zu schneien. Daryl hoffte, dass sich das nicht zu einem Blizzard entwickeln würde.
Als er die Beißer weit genug weg gelockt hatte, fuhr er schneller. Er musste einen Umweg nehmen, damit die Beißer weiterhin in die vorgesehene Richtung liefen und nicht umkehrten. Dadurch kam er viel zu spät an der Kreuzung an. Die anderen waren schon weitergeritten, aber ihre Spuren waren noch gut zu erkennen. Solange sie nicht von neuem Schnee bedeckt waren, konnte er ihnen gut folgen. Nach einiger Zeit konnte er vor sich etwas erkennen. Er war erstmal vorsichtig, doch als er erkannte, dass es Jesus, Diego, Ellie und Dina war, fuhr er etwas schneller. Offenbar hatten sie ihn gehört und hielten an. "Hat länger gedauert, als eigentlich geplant...", sagte er, als er sie erreichte. Als Jesus wissen wollte, ob alles okay war, nickte er und dann setzten sie ihren Weg nach Hause fort, denn langsam aber sicher wurde das Wetter ungemütlich . Daher mussten sie sich beeilen, was nicht einfach war. Daryl schlug vor, dass sie sich mit Seilen miteinander verbinden sollten, damit niemand verloren gehen konnte. Das machten sie dann auch und Daryls Motorrad wurde dabei auch von Diegos Hengst gezogen. das war gut, denn Daryl hatte fast kein Benzin mehr. Das würde nichtmal mehr von Hilltop bis Alexandria reichen. Zusammengebunden kämpften sie sich dann durch den aufkommenden Blizzard, es war eiskalt, weshalb sie auch alle Schals und Mützen trugen, die sie dabei hatten. Dann erreichten sie den vertrauten Wald, der an Hilltop grenzte und durchquerten ihn. Die Kahlen Bäume boten ihnen nur bedingt Schutz vor dem Wind und dem Schnee. Als sie den Wald wieder verließen, tauchte vor ihnen die Mauer von Hilltop auf. Daryl atmete erleichtert durch, denn er war froh, dass sie es alle lebend nach Hause geschafft hatten. Leider hatten sie Jax nicht gefunden, aber sie würden im Frühling, sobald der Schnee weg war, sofort wieder weitersuchen.
Als sie durch das Tor gelassen wurden, stieg Daryl von seinem Bike ab und schob es in den Schuppen neben dem Stall. Dort lehnte er es an eine Wand und verließ den Schuppen. Er schloss die Tür und ging rüber in den Stall, wo die anderen ihre Pferde absattelten. Diego brachte seinen Hengst in seinen eigenen Stall, wo sich der Hengst dann zum Schlafen sogar ins Stroh legte. Das machten auch Hunter und Shimmer, was zeigte, dass auch die drei Pferde so dermaßen erschöpft waren, dass sie sich zum Schlafen lieber hinlegten. Hier konnten sie das ja auch, da es hier ja keine Gefahren gab und sie entspannen konnten. Daryl ging mit den anderen ins Haus, da Jesus vorschlug, dass er lieber im Haus schlafen sollte. In dem alten Wohnmobil war es jetzt viel zu kalt, da es keine Heizung hatte. In Alexandria hatte Daryl ja ein richtiges Haus, in dem er mit Carol und ein paar anderen wohnte, die keinen Lebenspartner hatten. Jesus führte ihn ins Büro und zog die Couch aus. Hier war es schön warm. Im Kamin brannte ein Feuer, das leise vor sich hin knisterte und den Raum in gemütliches Licht tauchte. Da einige Bewohner noch wach waren, wurden sie begrüßt und Charlotte brachte Daryl auch noch ein paar frische Klamotten, ehe sie ins Bett ging. Auch Jesus wünschte Daryl eine gute Nacht und verließ das Büro. Daryl zog seinen Poncho und seine Jacke aus und wärmte sich etwas am Feuer. Charlotte hatte ihm auch Handtücher und frische Schlafsachen gegeben, die aus einem grauen Shirt und einer schwarzen Jogginghose bestanden. Hier unten gab es auch ein kleines Bad, das Daryl dann auch benutzte, denn eine heiße Dusche tat auch ihm gut. Unter der Dusche wusch auch er sich mal wieder ausgiebig und zog sich dann nachher die Schlafsachen an. Er ging wieder rüber ins Büro und legte sich hin. Die Armbrust lehnte an der Wand und Daryl kuschelte sich unter die Decke. Die heiße Dusche hatte gut getan und nun, wo sie wieder in Sicherheit waren, nicht mehr mit einem offenen Auge schlafen mussten, konnte auch Daryl abschalten. Das leise Prasseln des Feuers hatte zudem auch was Beruhigendes. Schließlich schlief Daryl ein und fing nach einer Weile sogar an, ganz leicht zu schnarchen. Sich auszuschlafen hatten sich die Fünf auch mehr als verdient und würden daher wohl auch nicht allzufrüh wach werden.
@Paul Rovia (Jesus)
@Ellie

Diego war völlig erschöpft, als sie Hilltop endlich erreichten. Auch Jesus, Daryl, Ellie und Dina waren mit ihren Kräften völlig am Ende und sogar die Pferde waren so erschöpft, dass mehr als Schritt nicht mehr drin war. Sie hatten nichtmal mehr genug Kraft, um ihre Köpfe richtig hoch zu halten. Die hatten sie gesenkt und liefen langsam weiter. Sie ritten durch das Tor und steuerten die Ställe an. Diego stieg ab und brachte seinen Hengst in seinen Stall. Er sattelte ihn ab und zog ihm auch das Halfter aus, das er ja nur zum Reiten benutzte, eine Trense mit Mundstück benutzte er ja nie, weil sein Hengst sowas hasste. Auch wenn Diego am Liebsten sofort ins Bett gefallen wäre, versorgte er erst seinen Hengst mit Heu und Wasser. Als Julia zu ihm kam, begrüßte er sie mit einem Kuss. Sein Hengst war so erschöpft, dass er sich zum Schlafen sogar hinlegte. Hier im Stall konnte er das ja auch tun, da es hier keine Gefahr gab.
Da auch Diego völlig erschöpft und durchgefroren war, ging Julia mit ihm ins Haus. Diego ging auch gleich ins Bad und zog sich aus, während Julia ihm frische Sachen aus dem Zimmer holte. Er machte den Verband ab, der ohnehin erneuert werden musste. Das sollte sich Harlan Morgen eh nochmal ansehen und vielleicht sogar aufmachen und neu zunähen, denn Daryl hatte das nur notdürftig irgendwie vernäht, damit die Blutung aufhörte. Wenn Diego das einfach so lassen würde, würde es eine recht hässliche Narbe geben und das wollte er nicht. Je unauffälliger, desto besser. Diego duschte mit heißem Wasser, was wirklich gut tat, nachdem sie alle durchgefroren waren. Jetzt wurde ihm wieder warm und als er mit duschen fertig war, trocknete er sich ab und zog die Sachen an, die Julia ihm bereitgelegt hatte. Es waren ein Shirt und eine schwarze Pyjamahose. Diego kämmte sich dann auch die Haare und sah in den Spiegel. Um seinen Bart würde er sich Morgen kümmern. Der war in den letzten Tagen gewachsen und musste unbedingt wieder gestutzt und in Form gebracht werden. Aber jetzt wollte Diego einfach nur nocjh schlafen. Er ging rüber ins Zimmer und legte sich ins Bett. Noch bevor sich Julia umgezogen und zu ihm gelegt hatte, war er eingeschlafen.
Wieder vergingen Tage und Wochen. Inzwischen war der 20. Dezember. Der Tag vor Jesus´ Geburtstag. Jesus hatte allerdings schon gesagt, dass er seinen Geburtstag ohne Jax nicht feiern wollte und Diego verstand das. Ihm wäre ohne Julia auch nicht nach Feiern zumute. Allgemein waren alle aus der Gruppe recht niedergeschlagen, weil die Suche keinen Erfolg gezeigt hatte. Inzwischen hörte auch Diego öfter die Leute reden, dass Jax mit Sicherheit schon tot war und Jesus loslassen sollte. Diego konnte dabei nur den Kopf schütteln. Er glaubte nicht, dass Jax tot war, auch wenn es kein einziges Lebenszeichen von ihm gab. Peter tat mal wieder das, was er am Besten konnte. Den ganzen Tag um Jesus herumlungern und versuchen, ihn davon zu überzeugen, dass Jax tot war und er doch einer neuen Liebe eine Chance geben sollte. Jesus war deswegen ziemlich gereizt, denn auch er bekam hin und wieder mit, wie einige Leute über die Sache mit Jax dachten. Die Meisten hofften immernoch, dass er lebte und irgendwann wieder hier sein würde, doch einige waren inzwischen davon überzeugt, dass er tot war. Das war vor allem auch schlimm, wenn Joel es mitbekam, denn Joel war in letzter Zeit immer trauriger, wie auch Jesus. Diego verstand auch gut, warum und hoffte sehr. dass es ein Wunder geben würde und Jax irgendwie wieder zurückkommen würde.
Harlan hatte in der Zwischenzeit auch Diegos Wunde neu versorgt und richtig genäht. Da das allerdings auch schon eine Weile her war, War die Wunde schon bald verheilt. Gestern hatte Harlan ihm die Fäden wieder gezogen und der Rest würde noch verheilen. In Hilltop war auch der Alltag wieder eingekehrt. Weihnachten stand vor der Tür. Diego hatte für Julia auch schon ein Geschenk besorgt, als er zwischendurch wieder mit seinem Hengst untwerwegs gewesen war. Es war nichts Großes, aber er hoffte, dass sich Julia sehr darüber freuen würde.
@Julia Carson
@Paul Rovia (Jesus)

RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 07.06.2026 16:06von Paul Rovia (Jesus) •
| 2.481 Beiträge
Jesus hatte in der Nacht nach ihrer Rückkehr nach Hilltop tief und fest geschlafen. Zum ersten Mal seit Wochen war die ständige Sorge um die Sicherheit der Gruppe völlig in den Hintergrund gerückt. Doch als er am nächsten Morgen aufwachte, war das Erste, woran er dachte, wieder Jax. Dann machte er sich auch wieder Sorgen um ihn und wünschte wirklich sehr er wäre hier..
Kurze Zeit später hörte er auch Tom weinen und ging zu ihm da er sich jetzt wieder selbst um den Jungen kümmerte, wann immer er konnte..
Die Tage und Wochen vergingen. Der Schnee wurde draußen immer höher und die Hoffnung, noch vor dem Frühling etwas von Jax zu hören, wurde mit jedem Tag kleiner. Trotzdem weigerte sich Jesus seinen Mann einfach aufzugeben..
Am Morgen des 20. Dezember saß er mit einer Tasse Tee in der Küche von Hilltop. Der Himmel war grau und bewölkt und auf Feldern, Weiden und Dächern von Hilltop lag eine dicke Schneedecke. Eigentlich hatte Jesus' morgen Geburtstag aber daran dachte er kaum. Es fühlte sich für ihn nicht richtig an, ohne Jax seinen Geburtstag zu feiern..
Während er seinen Tee trank und aus dem Fenster blickte, hörte er dann die Türe aufgehen und Schritte hinter sich.
"Da bist du ja." Sagte jemand..
Jesus musste nicht einmal aufsehen, um zu wissen, wer es war.
Es war schon wieder Peter, der alles versuchte, um Jesus für sich zu gewinnen..
Er kam näher und verschränkte die Arme.
"Du solltest morgen wenigstens ein wenig feiern. Immerhin ist das dein Geburtstag. Die Leute machen sich wirklich große Sorgen um dich.."
Jesus nahm einen Schluck Tee und sagte darauf
"Mir geht's gut. ich möchte nicht meinen Geburtstag feiern und dabei bleibt es.."
Peter antwortete. "Nein, Dir gehts nicht gut.."
Kurz schwieg er dann..
"Jesus... es ist viel Zeit vergangen seit Jax weg ist.."
Jesus' warf Peter einen genervten Blick zu..
"Und? Was weiter?" Fragte er Peter..
"Vielleicht solltest du langsam wirklich akzeptieren, dass er..."
Jesus unterbrach ihn dann..
"Sag es nicht. Nicht schon wieder.."
Peter seufzte schwer...
"Jemand muss es doch aussprechen. Vielleicht ist Jax nicht mehr am Leben.. Vielleicht solltest du anfangen ihn loszulassen.."
Jesus stellte die Tasse etwas zu schnell auf dem Tisch ab als Peter das schon wieder sagte..
"Loslassen? Nein. Du meinst, damit ich soll ihn einfach aufgeben und Dir eine Chance geben aber das wird nicht passieren,selbst wenn Jax nicht zurückkommen sollte.."
Peter schwieg dann..
Jesus stand dann langsam auf und drehte sich zu Peter..
"Weißt du, was mich wirklich müde macht? Nicht der Schnee. Nicht die schlaflosen Nächte."
Seine Stimme blieb ruhig, aber seine Augen verrieten deutlich seinen Ärger.
"Es ist dieses ständige Gerede. Jeden verdammten Tag erzählt mir irgendwer, ich soll akzeptieren, dass er tot ist. Vor allem du tust das ständig.."
Meinte er zu Peter..
"Ich will dir nur helfen." sagte Peter..
"Wenn du mir helfen willst dann hör auf damit mir ständig zu sagen, dass ich Jax aufgeben soll.."
Peter blickte ihn überrascht an.
"Solange ich keinen Beweis habe, glaube ich nicht, dass Jax tot ist. Und selbst wenn ganz Hilltop etwas anderes behaupten würde, würde ich trotzdem nicht aufgeben.."
Versuchte er ihm klarzumachen..
"Aber.. es.. " Sagte Peter ehe er dann wieder von Jesus unterbrochen wurde..
"Nein, Peter. Halt den Mund... "
Jesus verschränkte dann auch die Arme.
"Du darfst denken, was du willst, aber hör auf, mir einzureden, dass ich jemand anderen finden soll und dass ich loslassen muss. Das ist nicht deine Entscheidung."
Für einen Moment herrschte dann wieder Schweigen. Schließlich nickte Peter langsam.
"Okay..." sagte er.. Jesus war überzeugt davon, dass er das nicht verstanden hatte, auch wenn er es sagte..
Jesus atmete tief durch. "Gut." sagte er dann nur noch zu Peter.. .
Der ging schließlich davon und ließ Jesus alleine in der Küche..
Jesus blickte dann wieder hinaus über das verschneite Hilltop.
Vielleicht hatte Peter ja mehr oder weniger recht..
Vielleicht waren die Chancen gering Jax wiederzufinden und dass er lebt aber solange noch die Möglichkeit bestand, dass Jax lebt und Jesus keine Beweise dafür hat, dass er nicht mehr am Leben ist, würde er nicht aufgeben.
Nach einer Weile stand er dann wieder auf und machte sich auf den Weg um mal nach dem Rechten zu sehen in Hilltop. Die Bewohner gingen ihren Arbeiten nach, Diego war inzwischen ebenfalls wieder fit und seine Verletzung verheilte gut.
Dafür war die Stimmung in der Gemeinschaft aber immer noch sehr gedrückt. Die meisten vermissten Jax.
Als Jesus dann etwas später Joel sah, ging er zu ihm und legte ihm kurz eine Hand auf die Schulter.
"Wir finden ihn noch." sagte er leise. Er versuchte Joel zu überzeugen und auch sich selbst. Die Hoffnung das Jax wieder nachhause kommen würde oder im Frühling gefunden werden würde, war alles, was ihnen jetzt im Moment noch geblieben war und diese Hoffnung würden sie auf gar keinen Fall aufgeben.
@Joel Smith

Julia hatte die letzten Wochen als unglaublich belastend empfunden. Zwar war Diego inzwischen wieder fit und seine Verletzung heilte gut, doch die Stimmung in Hilltop wurde von Tag zu Tag schwerer. Die meisten vermissten Jax. Manche sprachen offen darüber, andere schwiegen lieber, doch die Sorge war überall spürbar.
Die Schwangerschaft machte Julia auch hin und wieder etwas zu schaffen da sie Bauchschmerzen und Rückenschmerzen hatte. An manchen Tagen war sie auch sehr gereizt und empfindlich aber das war ja normal und würde sich alles wieder geben..
An dem Morgen des 20. Dezember war Julia früh aufgestanden. Draußen fiel erneut Schnee und die Welt wirkte beinahe friedlich, fast so, als wäre nie etwas Schlimmes passiert. Doch leider wusste sie es ja besser.
Nach dem Frühstück lief sie durch Hilltop und erledigte einige leichte Aufgaben, bevor sie dann irgendwann Diego entdeckte. Sie lächelte leicht, als sie sah, dass er sich inzwischen wieder fast vollständig erholt hatte.
"Na? Wie fühlt sich mein großer Abenteurer heute?“, fragte sie schmunzelnd und stellte sich neben ihn.
Sie legte eine Hand an seinen Arm und gab ihm einen Kuss..
„Harlan wird froh sein, wenn er sieht dass deine Verletzung gut verheilt.."
Sie lächelte etwas .. Dann wanderte ihr Blick kurz über den Hof.
Jesus lief dort gerade vorbei. Er war alleine unterwegs..
Ihr Lächeln verschwand dann wieder etwas.
"Er macht sich fertig weil Jax nicht hier ist.."
Sagte sie dann zu Diego..
"Jax würde nicht wollen, dass er sich selbst so fertigmacht .."
Julia seufzte leise.
"Und dennoch verstehe ich ihn. Wenn du verschwunden wärst, würde ich wahrscheinlich genauso drauf sein.."
Sie nahm Diegos Hand und drückte die etwas fester.
"Vielleicht wäre ich sogar noch schlimmer drauf.."
Für einen Moment Julia dann..
Dann bemerkte Julia Peter auf der anderen Seite des Hofes.
Sie verdrehte genervt die Augen.
"Und Peter sollte endlich lernen, wann er den Mund halten muss."
Ihre Stimme war deutlich kühler geworden. "Jedes Mal, wenn er versucht Jesus einzureden, dass Jax tot ist, macht er alles nur noch schlimmer,schätze ich.." Sie schüttelte den Kopf. "Die Leute dürfen hoffen. Und vor allem Jesus und Joel müssen es ..Gerade jetzt brauchen die beiden die Hoffnung mehr als alles andere." Julia lehnte ihren Kopf kurz gegen Diegos Schulter.
"Ich glaube immer noch daran, dass er lebt." Sagte sie leise..
"Und solange wir keinen Beweis für das Gegenteil haben, werde ich daran festhalten."
Nach einem Moment richtete sie sich wieder auf und schenkte Diego wieder ein kleines Lächeln.
"Aber genug von traurigen Themen vorerst.."
Sie griff wieder nach seiner Hand.
"Komm. Bevor du irgendeinen Unsinn anstellst, hilfst du mir jetzt beim Dekorieren für Weihnachten,ja?"
meinte sie mehr scherzhaft und grinste leicht. "Auch wenn Jesus seinen Geburtstag nicht feiern möchte, heißt das nicht, dass wir Weihnachten komplett ausfallen lassen müssen.. Die Kinder freuen sich doch schon darauf.."
@Diego Dixon
<------------ come from Moonlight Colony (4)
Leah hatte sich große Sorgen um Jax gemacht, nachdem sie vor einer Weile erfahren hatte, dass er vermisst wird und sie nicht mal ein kleines Lebenszeichen von ihm hatten.. Seit Monaten hatte man nichts von ihm gehört, der Kontakt über Funk blieb auch aus.. Leah vermutete wegen der zu geringen Reichweite oder dem Wetter.. Immer wieder hatte sie sich seitdem gefragt, ob er überhaupt noch lebte. Deshalb war die Freude groß, als sie und Vane an diesem Abend vom Spaziergang mit Gypsi und der Wölfin zurückkehrten und vor dem Tor eine Gestalt entdeckten, die sich dann als Jax herausstellte...
Zuerst hatte sie nicht erkennen können, wer dort im Schnee saß. Die Dunkelheit und die zusammengekauerte Haltung machten es zuerst unmöglich. Als die Wölfin knurrte und Vane vorsichtshalber sein Gunblade zog, wurde auch Leah etwas angespannt.. Vielleicht war es ja ein Beißer.. Doch je näher sie kamen, desto mehr erkannte sie die vertrauten Gesichtszüge des Mannes, der dort saß..
"Jax.. Oh mein Gott.. Es ist Jax.. " hatte sie ungläubig gesagt.. Er war es wirklich..
Noch bevor sie darüber nachgedacht hatte, lief sie bereits los und ging vor ihm in die Hocke.. Als er auf ihre Stimme reagierte, schossen ihr Tränen in die Augen. Er lebte und hatte sich nicht in einen Untoten verwandelt..
Vorsichtig legte sie ihre Hand auf seine..
Er sah furchtbar aus. Sein Gesicht sah sehr eingefallen aus, er hatte dunkle Schatten lagen unter seinen Augen und er wirkte, als hätte er seit Wochen keine richtige Mahlzeit mehr bekommen. Dennoch war sie einfach nur erleichtert, dass er noch am Leben war.
Während Vane ihm beim Aufstehen half, hielt Leah dann das Tor auf und verschloss es sofort wieder hinter ihnen. Danach öffnete sie die Eingangstüre und ließ erst Vane und Jax und dann die Tiere hinein. Immer wieder warf sie besorgte Blicke zu Jax. Es tat wirklich weh, ihn so zu sehen.
Gemeinsam brachten sie ihn zunächst in eines der Gästezimmer. Während Jax sich in einem heißen Bad aufwärmte, organisierte die Frau, die hier gewesen war frische Kleidung und alles, was Jax brauchte. Danach begleitete Leah Vane und Jax zur Krankenstation.
Erst als die Ärzte bestätigten, dass er außer Erschöpfung und Untergewicht keine ernsthaften Verletzungen hatte, fiel ihr wirklich ein Stein vom Herzen.
Als Jax schließlich eingeschlafen war, betrachtete Leah ihn noch einen Moment. Selbst im Schlaf wirkte er erschöpft und gezeichnet.
Gemeinsam mit Vane verließ sie dann das Zimmer.
Als Vane sie kurze Zeit später in den Arm nahm und sagte, dass jetzt alles wieder gut werden würde, schloss Leah kurz die Augen und lehnte ihren Kopf gegen seine Brust.
"Ich hoffe es wirklich…" sagte sie leise. "Er hat anscheinend sehr viel durchgemacht.."
Sie war wirklich unendlich dankbar, dass Jax es bis hierher geschafft hatte.
Am nächsten Morgen stand Leah dann auch früh auf und ging zusammen mit Vane nach Jax sehen. Er wirkte zwar immer noch erschöpft, aber deutlich besser als am Abend zuvor. Es freute sie zu sehen, dass er wieder etwas Farbe im Gesicht hatte.
Gemeinsam gingen sie in die Cafeteria..
Während Jax vorsichtig ein bisschen was frühstückte, hörte Leah aufmerksam zu, als er erzählte, was ihm in den vergangenen Monaten widerfahren war. Mit jedem weiteren Wort von ihm wurde ihr Herz ein wenig schwerer.
Sie konnte kaum glauben, was er alles hatte ertragen müssen. Diese Gefangenschaft, dann die Krankheit und auch die Angst, niemals wieder nach Hause zu kommen zu Jesus,Joel und den anderen die ihn in Hilltop sicher sehr vermissten..
Als Jax schließlich wieder zu weinen begann, legte Leah ihre Hand sanft auf seinen Arm.
Als er davon sprach, Jesus endlich wiederzusehen, musste sie lächeln.
"Er wird ausflippen vor Freude." sagte sie. "Und dich verwöhnen mit allem, was du brauchst .. Frühstück am Bett und so..Wahrscheinlich lässt er dich die nächsten Wochen keine Sekunde mehr aus den Augen." Sie schmunzelte leicht .. "Und außerdem ist ja heute sein Geburtstag.. Und er wollte den ja nicht feiern hatte er gesagt, weil du nicht da bist .. Na das wird sicher eine tolle Geburtstagsüberraschung.."
Der Gedanke daran machte Leah recht glücklich..
Nach dem Frühstück machte sich Leah bereit für die Fahrt nach Hilltop. Sie legte ihrem Hund sein braunes Ledergeschirr an und nahm zur Sicherheit auch mal seine Leine mit da er ja ein kleiner Jagdhund ist und nur zu gerne mal die Hühner jagte oder auch die Katzen die in Hilltop lebten.. Er gehorchte zwar meist gut aber eben nicht immer..
Sie hatte auch noch ein kleines Geschenk für Jesus dabei, dass sie ihm jetzt wohl mit guten Gewissen geben konnte.. Für Malcolm hatte sie auch etwas .. Es waren zwei bemalte Steine. Auf dem Stein für Jesus war eine Zeichnung von Hilltop zu sehen mit dem Haus, den Ställen,den kleinen Containerwohnungen,Hunter war darauf, sowie Alisha und Buckley, ein paar Bewohner und zwei Männer von dem Haus die Jax und Jesus sein sollen.. Auf dem Stein für Malcolm waren Joel und er, zumindest erinnerten sie an die beiden,so ganz exakt hatte sie die Gesichter nicht hinbekommen.. ein blauer Papagei saß auf Malcolms Schulter und eine Katze strich bei Joel um die Beine..Weiter oben auch das Haus und das Wohnmobil war zu sehen.. Sie hatte die Steine auch mit etwas Lack aus dem Lager versiegelt, dass die Farbe nicht abgeht.. Das waren zwar nur Kleinigkeiten aber es würde ausreichen und sie war sich sicher, dass ihre Brüder sich darüber freuen..
Sie nahm Gypsi dann auf den Arm und setzte ihn auf die Rückbank des Trucks, direkt neben Vanes Wölfin. Danach stieg sie vorne ein und schnallte sich an.
Während Vane den Wagen startete und die verschneite Straße entlangfuhr, warf Leah immer wieder einen Blick zu Jax.
Als sie seine Freudentränen bemerkte, lächelte sie sanft.
"Du musst jetzt erstmal nicht mehr kämpfen, Jax" sagte sie leise. "Du hast es bald geschafft. Dann bist du wieder zu Hause und kannst dich ausruhen."
Sie legte kurz eine Hand auf seinen Arm.
"In einer Stunde ungefähr bist du bei Jesus und den anderen.. Dann bist du endlich wieder zuhause.."
Leah wusste nur zu gut, dass kein Ort der Welt Jax in diesem Moment glücklicher machen konnte als Hilltop.
Während Vane den Truck durch die winterliche Landschaft steuerte, war auch Leah wirklich glücklich ..
Denn nach all den Sorgen um Jax und der Vermutung, dass er tot sein könnte, war er zurückgekehrt.
Da es heute nicht schneite, kaum aktive Beißer unterwegs waren wegen der Kälte und auch dank der Schneeketten an den Reifen kamen sie gut und ohne Probleme nach Hilltop durch und sahen nach etwas mehr als einer Stunde das Tor von Hilltop vor sich auf das Vane nun zusteuerte..
Die Wachen erkannten das Fahrzeug,Vane und Leah,sowie auch Jax als sie näherkamen und das Tor wurde geöffnet..
Einer der Männer rief einem anderen, der innerhalb Hilltops unten stand zu, dass Vane und Leah da waren und sie auch Jax dabei hatten..
Der Mann lief natürlich sofort los, um das Jesus mitzuteilen.
@Vane Dixon
@Jax Rovia
Obwohl Jax hier nicht mehr im Gefängnis war, sondern in einer anderen Gemeinschaft, in der Leah mit Vane lebte und er hier viel sicherer war, als im Gefängnis und sich auch schon ein wenig wohler fühlte, schlief er in der Nacht dennoch nicht so gut. Er war zwar wegen der Erschöpfung sehr schnell eingeschlafen, aber der Schlaf hielt, wie schon in den ganzen letzten Wochen nicht lange an. Immerhin hatte er drei Stunden am Stück geschlafen, ehe er von seinen Alpträumen aus dem Schlaf gerissen wurde. Da einer der Ärzte die Nachtschicht auf der Krankenstation hatte, sah dieser auch gleich nach Jax und gab ihm was zum Trinken und zur Beruhigung. Dadurch schlief Jax auch langsam wieder ein, doch es wiederholte sich in dieser Nacht noch einige Male. Am nächsten Morgen sah Jax aber immerhin nicht mehr ganz so blass aus. Immerhin hatte er ein kleines bischen besser geschlafen, als im Gefängnis und wenn er erstmal wieder Zuhause bei Jesus war, würde er auch wieder richtig gut schlafen können.
Nachdem er aufgestanden war und sich die frischen Klamotten angezogen hatte, die man ihm bereit gelegt hatte, wurde er von Leah und Vane abgeholt. Er umarmte Leah zur Begrüßung, denn er konnte es immernoch nicht fassen, dass sie wieder da war. Und sie und Vane wussten, wo Hilltop war und würden ihn hinbringen. Vor Vanes Wölfin hatte Jax Respekt und fand es bemerkenswert, dass Vane eine Wölfin, die eigentlich ein wildes Tier war, als Haustier hatte. Gypsi kannte Jax ja, da Leah ihn ja auch schon vor dem Ausbruch hatte. In der Kantine, wurden sie von Granny begrüßt. "Oh, es ist schön, Sie wieder etwas lebendiger zu sehen, junger Mann...ich hab Kamillentee für Suie gemacht...der wird gut tun...", sagte Granny und machte weiter mit ihrer Arbeit. "Vielen Dank...", sagte Jax und nahm sich ein Crossaint und etwas Obst. Im Gefängnis hatte er in der Zeit, als Mephisto ihn noch nicht gehen lassen wollte nur schlecht gegessen und als er krank gewesen war, hatte er auch kaum gegessen. Daher musste er sich erst wieder langsam daran gewöhnen normal zu essen.
Nach dem Frühstück gingen sie nach draußen. Jax und Leah warteten vor dem großen Tor, während Vane seinen Pickup Truck aus der Garage holte. Der hatte bereits Schneeketten auf den Rädern. Die Tasche von Jax mit den restlichen Geschenken und den Mützen für Jesus und Tom legte Vane auf die Rückbank und ließ dort auch seine Wölfin einsteigen. Leah setzte auch Gypsi auf die Rückbank und machte die Tür zu. Vane stieg vorne ein und Jax stieg als nächster Vorne ein. Leah schloss die Tür, nachdem auch sie eingestiegen war. Ihnen wurde das große Tor geöffnet und sie fuhren hindurch. Das Tor wurde hinter ihnen geschlossen und Vane fuhr auf die Straße. "In ungefähr einer Stunde bist du wieder Zuhause....", sagte Vane und fuhr den Weg, der nach Hilltop führte. Eine Karte brauchte er nicht mehr, da er den Weg in der Zwischenzeit schon sooft gefahren war, dass er ihn auswendig kannte.
Jax saß zwischen Vane und Leah und realiesierte, dass er nun von den Beiden wirklich nach Hause gebracht wurde in einer Stunde würde er Jesus, Joel, Malcolm und alle anderen wiedersehen. Das machte Jax so glücklich, dass er während der Fahrt anfing vor Freude zu weinen. Leah sah zu ihm und lächelte. Sie legte ihre Hand an seinen Arm, während Vane weiter fuhr. Da es aufgehört hatte zu schneien und die Sonne schien, kamen sie gut durch. "Ich denke, jetzt hat Jesus auch einen Grund seinen Geburtstag zu feiern....", sagte Vane, als Leah Jax ihre bemalten Steine zeigte. "Jesus hat heute Geburtstag...ich hab gar kein Geschenk..", sagte Jax woraufhin Vane leicht lächelte. "Mach dir deswegen keine Gedanken...ich denke, dass du endlich wieder Zuhause bist, ist für Jesus das größte Geschenk, das du ihm machen kannst....", sagte Vane, während er sich auf die Straße Konzentrierte. Nach etwa einer halben Stunde stießen sie allerdings auf ein Hindernis. Auf der Straße waren 5 Beißer unterwegs, die den Weg versperrten. Sie einfach überfahren war zu riskant, denn dazu musste Vane schneller fahren und konnte dabei auch wegrutschen, trotz der Schneeketten, also hielt er an und stieg aus. "Ich mach das. Ihr bleibt im Wagen...", sagte er zu Jax und Leah und machte die Tür zu. Da sich die Beißer wegen der Kälte viel langsamer bewegten, hatte Vane kein Problem damit sie nacheinander zu erledigen. Als er fertig war, räumte er sie an den Straßenrand und säuberte sein Gunblade. Als er das getan hatte, stieg er wieder ein und fuhr weiter. Durch den kleinen Zwischenfall brauchten sie etwas länger, als eine Stunde, bis endlich die Mauer von Hilltop auftauchte. Als sie näher kamen, wurden sie von den Wachen erkannt. Die riefen einem Mann auch zu, dass er Jesus holen sollte, da Jax mit im Auto saß.
Der Mann rannte ins Haus und stürmte ohne anzuklopfen in das Büro, wo sich Jesus mit Charlotte und Tom aufhielt. "Jesus....Vane und Leah sind gerade gekommen....und sie haben Jax mitgebracht...", sagte der Mann und als er das ausgesprochen hatte, sah Jesus ihn mit großen Augen an und lief dann eilig nach draußen. Nachdem sie durch das Tor gefahren waren und dieses wieder geschlossen worden war, stiegen Vane und Leah aus. Auch Jax stieg aus und konnte kaum glauben, dass er endlich wieder Zuhause war. Als er Jesus aus dem Haus kommen sah, fing er wieder vor Freude an zu weinen und lief zu ihm. Als er ihn erreicht hatte, schloss er ihn fest in seine Arme. Er weinte, sowie auch Jesus und war gar nicht in der Lage, irgendwas zu sagen. Zwischendurch küsste er Jesus immer wieder, ohne die Umarmung zu lösen, denn er würde Jesus erstmal nicht mehr loslassen.

@Paul Rovia (Jesus)
@Leah Rovia

RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 12.06.2026 12:13von Paul Rovia (Jesus) •
| 2.481 Beiträge
Jesus hatte den Morgen und den Vormittag eigentlich damit verbringen wollen einige Dinge für Hilltop zu organisieren. Gemeinsam mit Charlotte saß er in seinem Büro, die ihm ein wenig bei der Arbeit half und mit auf Tom achtete zwischendurch, der auf dem Boden saß auf seiner Decke und spielte, doch Jesus Gedanken schweiften immer mal wieder ab. Es war sein Geburtstag, sowie auch Malcolms aber weil Jax nicht hier war, fühlte sich dieser Tag nicht mehr wie sein Geburtstag an. Jesus wollte seinen Geburtstag nicht feiern aber für Malcolm sollte am Nachmittag eine kleine Feier stattfinden mit Torte und auch Geschenken.. Das Einzige, was Jesus sich zum Geburtstag gewünscht hatte, war die Hoffnung, dass Jax noch lebt und irgendwann auch wieder nach Hause kommen würde. Dass dieser Tag heute sein würde ahnte er ja nicht ..
Als plötzlich die Tür aufgerissen wurde und einer der Bewohner hereinstürmte, sah Jesus erschrocken zu ihm.. Er dachte es wäre etwas Schlimmes los.. Vielleicht Feinde oder Untote in der Nähe oder noch schlimmer, infizierte Tiere aber es war nichts dergleichen. Jesus hörte dann die Worte des Mannes.
"Jesus... Vane und Leah sind gerade gekommen... und sie haben Jax mitgebracht." Meinte er, etwas aufgeregt..
Für einen Moment blieb für Jesus die Welt stehen.
Jesus starrte den Mann einfach nur ungläubig an. Sein Herz begann so heftig zu schlagen, dass er glaubte, es würde ihm gleich rausspringen. Er hatte diese Worte unzählige Male hören wollen und gleichzeitig kaum noch daran geglaubt, dass sie jemals ausgesprochen werden würden.
"Was...?" Fragte er nach ..
Mehr brachte er nicht heraus im Moment..
Dann sprang er von seinem Platz hinter dem Schreibtisch auf, zog sich schnell seinen Mantel über und eine Mütze auf..
Ohne ein weiteres Wort lief er dann aus dem Büro ins Freie.. Er hörte hinter sich noch die Stimmen von Charlotte und dem Mann, achtete aber nicht weiter darauf im Moment.. Tom konnte Jax dann später sehen.. Der kleine hatte noch seinen Pyjama an und draußen war es zu kalt.. Seine Beine trugen ihn gefühlt von alleine aus dem Haus und Richtung Tor.. Als er die Menschenmenge die sich am Tor versammelt hatte,sah lief er noch einmal schneller..
Dann sah er ihn. Es war tatsächlich Jax der gerade aus dem Fahrzeug stieg..
Er war lebendig und endlich wieder zu Hause.. Das war kein Traum. Er war wirklich hier.
Jesus blieb für eine Sekunde stehen. Tränen kamen ihm sofort in die Augen, natürlich Freudentränen.. All die Angst, die Verzweiflung, die schlaflosen Nächte und die schlimmen Gedanken darüber, was mit Jax passiert sein könnte, waren plötzlich nebensächlich..
Als Jax auf ihn zulief, bewegte auch Jesus sich wieder vorwärts..
Er fing Jax auf, als er ihn erreichte und schloss ihn sofort fest in seine Arme. So fest, als hätte er Angst, Jax könnte gleich wieder verschwinden, und das es vielleicht doch nur ein schöner Traum war aber es war zum Glück keiner..
Seine Stimme versagte,er konnte im Moment wirklich gar nichts sagen..
Er drückte seinen Kopf gegen Jax' Oberkörper und weinte vor Freude.. . Es war ihm vollkommen egal, wer sie dabei sah. Das spielte in diesem Moment keine Rolle. Das Peter in der Nähe herumlungerte, bekam Jesus im Moment auch nicht mit und es war ihm auch egal..
Peter bekam das alles mit und lief dann weg ins Haus..
"Du bist da..."
Mehrmals küsste er Jax auf die Wange,sah ihn dann an und küsste dann auch seine Lippen, während ihm weiter die Tränen über das Gesicht liefen.
"Du bist wirklich da.. Ich habe dich so sehr vermisst.. Ich dachte dir hätte jemand dort in diesem Gefängnis etwas Schlimmes angetan, weil wir dich überhaupt nicht erreicht haben.. "
Seine Hände zitterten leicht, während er Jax festhielt. Erst jetzt bemerkte er, wie dünn und geschwächt sein Mann wirkte. Sofort machten sich wieder Sorgen in ihm breit, doch die Erleichterung war größer das er nun zu Hause war.. Hier konnte Jax sich erholen..
"Ich hatte solche Angst um dich."
Jesus löste die Umarmung nur ein kleines Stück, um Jax ansehen zu können. Seine Augen waren gerötet von den Tränen, doch darin lag jetzt endlich wieder Hoffnung und Glück.
"Du musst nie wieder weggehen, hörst du? Nie wieder." Dann zog er Jax sofort wieder an sich und hielt ihn fest.
Erst nach einigen Augenblicken sah er zu Leah und Vane.
"Danke." sagte er zu den beiden..
"Ich weiß gar nicht, wie ich euch dafür danken soll."
Charlotte hatte in der Zwischenzeit Tom angezogen und kam mit ihm auf dem Arm ins Freie.. Als Tom Jax sah, fing auch er an zu weinen und streckte seine Arme aus in Jax und Jesus Richtung." Charlotte lächelte erleichtert und ging auf die beiden zu um ihnen Tom zu bringen..
Für Hilltop war dieser Tag jetzt zu einem besonderen geworden.. Für Jesus war der Tag jetzt zum schönsten Geburtstag geworden, den er sich jemals hätte wünschen können.
Joel wusste ja noch nicht mal Bescheid aber er und Malcolm hatten sicher schon mitbekommen das hier irgendwas los war..
"Wir haben nach Dir gesucht.." sagte er dann leise wieder an Jax gewandt .. "Wir wollten im Frühling weitersuchen.. aber jetzt bist du hier und alles wird wieder gut werden.." Jax musste ihm unbedingt alles erzählen, was dort los gewesen war und ihm passiert ist aber das musste ja nicht jetzt sein.. Erst sollte er sich ausruhen und wenn er heute Nachmittag fiit genug war konnte er ja auch an der kleinen Geburtstagsfeier teilnehmen, die für Malcolm geplant war .. Jetzt war es eine Feier für Malcolm und Jesus und zeitgleich auch eine Willkommensfeier für Jax da er wieder zuhause war.
Jetzt gab es ja wieder genug Gründe zum Feiern..
@Jax Rovia

Seit Joel Peter dabei erwischt hatte, wie er im Zimmer von Jax und Jesus am Kleiderschrank stand und an der Unterwäsche von Jesus rumschnüffelte, hielt Jesus das Zimmer immer abgeschlossen. Joel und Malcolm hatten Jesus natürlich davon erzählt und auch Jesus fand das einfach pervers. "Du solltest deine Tür am Besten jetzt immer abschließen, wenn du nicht drin bist....sonst hast du Peter irgendwann noch Nackt im Bett liegen....", sagte er, woraufhin Jesus nickte. Nachts einschließen würde er sich wohl nicht müssen, denn Buckley und Benny schliefen ja auch mit im Zimmer und würden ja sofort anschlagen, wenn jemand einfach ins Zimmer kam, der dort nicht hingehörte.
Da Jesus und die anderen nun wieder zurück waren, übernahm Jesus auch wieder seine Aufgaben. Allerdings merkten Joel und Malcolm, wie sehr ihn das alles belastete. Seine Aufgaben als Anführer, die Belästigung von Peter, und die Angst um Jax zehrten sehr an Jesus Kräften und man sah ihm inzwischen auch deutlich an, dass er Nachts nur schlecht, oder manchmal auch gar nicht schlief. Joel vermisste Jax sehr und hoffte, dass er bald wieder nach Hause kommen würde. Seit der Rückkehr von Jesus und den anderen verging die Zeit schneller, als Joel lieb war. Inzwischen war Dezember und der Geburtstag von Malcolm und Jesus rückte näher. Joel hatte mal einen Tag genutzt, als Malcolm mit einer Gruppe unterwegs war, um noch brauchbare Dinge zu besorgen, und war mit zu Vane und Leah gefahren. Er hatte zusammen mit Vane ein Geburtstagsgeschenk für Malcolm gemacht, das er ihm dann an seinem Geburtstag geben wollte. Für Jesus hatte er auch etwas gemacht, obwohl Jesus ausdrücklich gesagt hatte, dass er seinen Geburtstag ohne Jax nicht feiern wollte. Es würde nur eine kleine Feier für Malcolm geben. Joel verstand, dass Jesus nicht nach Feiern zumute war. So wirklich war Joel auch nicht danach, aber er wollte Malcolm seinen Geburtstag nicht vermiesen.
Am Tag des Geburtstags der Beiden, musste sich Joel schon früh Morgens, als er auf dem Weg zum Stall war, anhören, wie zwei Frauen darüber redeten, dass sie die Suche nach Jax aufgeben sollten. Ständig hörte er, dass Jax sicher schon tot war, sonst hätte es doch Lebenszeichen gegeben. Das machte Joel wieder so fertig, dass er einfach hier raus musste. Als er mit seiner Arbeit fertig war, ging er zu Malcolm. Er hatte wieder geweint, was man an den geröteten Augen sah. "Malcolm....? Können wir einen Ausritt machen...? Ich halt das hier einfach nicht aus....Ich brauche mal ein paar Stunden Ruhe, ohne ständig hören zu müssen, dass Jax angeblich schon tot ist...Ich glaub nicht daran...ich bin sicher, dass er noch lebt, aber immernoch in diesem Gefängnis festsitzt....vielleicht hat er da einfach nur keine Möglichkeit sich mit uns in Verbindung zu setzen....Diese Gerede, dass er tot ist und wir uns damit abfinden sollen, macht mich fertig....Ich brauch einfach mal ein paar Stunden Ruhe...", sagte er und hoffte, dass Malcolm mitkommen würde.
Da sich Malcolm das Gerede auch nicht mehr anhören konnte und mal eine Weile einfach nur Ruhe haben wollte, stimmte er zu und ging mit Joel zum Stall. Sie holten Merlin und Mercury aus den Boxen und sattelten die Beiden. Sie sagten auch Jesus bescheid und machten sich dann auf den Weg. Als sie durch den Wald ritten, genossen sie die Ruhe. Beißer gab es kaum welche, da die ja regelmäßig beseitigt wurden. Meistens von Diego, der mit seinem Hengst oft hier draußen war. Da sie den Hengst vorhin nicht gesehen hatten, musste Diego auch jetzt unterwegs sein, Vielleicht würden sie ihn ja treffen.
Sie waren eine ganze Weile draußen unterwegs. Bis ihnen zu kalt wurde und sie wieder zurückritten. Auf dem Weg zurück, trafen sie tatsächlich auf Diego, der sich ihnen anschloss. Als sie wieder zurück waren und durch das Tor gelassen wurden, bemerkten sie, dass irgendwas los zu sein schien. Sie kümmerten sie um die Pferde, die sie absattelten und in ihre Boxen brachten. Dann bemerkte Joel den Truck von Vane. "Ich dachte Vane und Leah würden heute nicht kommen....", sagte Joel und ging dann mit Malcolm ins Haus. Dort standen viele Leute herum. Die Meisten waren bei der Tür zu Jesus´ Büro. "Was ist hier los....?", wollte Joel wissen und als ein Mann meinte, dass Jax wieder da sei, versuchte sich Joel durch die Menschen zu quetschen. "Jetzt lasst mich doch mal durch...", maulte er und schaffte es schließlich, sich durchzuquetschen. Als er dann im Büro stand und Jax sah, fing er an zu weinen. "Jax...", sagte er und lief zu seinem großen Bruder, der ihn in den Arm nahm. "Du hast mir so gefehlt...", sagte Joel, dem dann auch auffiel, wie schlecht Jax aussah. Er war dünner, war blass, hatte Augenringe und eingefallene Wangen, aber er lebte und schien ansonsten gesund zu sein. Sicher würde Jax auch erzählen, was er im Gefängnis durchgemacht hatte.
Als Malcolm es dann auch endlich durch die zuschauenden Leute geschafft hatte, konnte auch er Jax begrüßen, wobei Joel seinen Bruder nicht wirklich loslassen wollte. Er hatte Angst, dass es nur ein Traum war und Jax sich auflösen würde, wenn er ihn losließ.
@Malcolm Whitly
@Paul Rovia (Jesus)
RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 13.06.2026 17:39von Malcolm Whitly •
| 312 Beiträge
Malcolm hatte in den vergangenen Wochen oft bemerkt, wie sehr die ganze Situation an Jesus belastete.. aber auch für Joel war das ganze alles als einfach.. Jesus' Verantwortung für die Gemeinschaft, die ständigen Sorgen um Jax und dazu noch Peters widerliches Verhalten belasteten ihn wirklich sehr. Als Joel und er Jesus davon erzählt hatten, dass Peter in seinem Zimmer an seiner Unterwäsche geschnüffelt hatte, war Malcolm kurz davor gewesen, dem Typ persönlich eine Lektion zu erteilen. Stattdessen hatte Jesus dann aber einfach damit begonnen, sein Zimmer abzuschließen, sobald er es verließ,wie Joel es ihm geraten hatte..
Jesus hatte zustimmend genickt zu Joels Vorschlag..
Malcolm,sowie auch Joel und einige der anderen Bewohner,darunter leider auch Peter,bemerkten das Jesus mit jeder Nacht die anbrach schlechter zu schlafen schien.. Die Augenringe wurden dunkler, sein Gesicht erschien schmaler und seine Geduld weniger.. Ab und an war er sehr gereizt aber riss sich möglichst zusammen.. Malcolm machte sich Sorgen, sagte aber nicht viel dazu. Jesus hatte schon genug Last auf seinen Schultern zu tragen..
Die Wochen vergingen und schließlich kam der Dezember näher.
Eigentlich hätten Malcolm und Jesus sich auf ihren Geburtstag freuen sollen, doch niemandem war wirklich danach zumute. zu feiern.. Nicht solange Jax verschwunden war. Jesus hatte ja bereits angekündigt, dass er seinen Geburtstag nicht feiern wollte.
„Ohne Jax fühlt sich das falsch an“, hatte er gesagt.
Malcolm verstand das sehr gut..
Er selbst hatte auch keine große Lust auf Feiern aber er wollte er nicht, dass Joel das Gefühl bekam, alles müsste stillstehen. Sein Freund hatte in den vergangenen Monaten genug durchgemacht.
Am Morgen von seinem und Jesus' Geburtstag bemerkte Malcolm sofort, dass etwas mit Joel nicht stimmte.
Als er später zu ihm kam, waren seine Augen gerötet. Während Joel sprach, hörte Malcolm schweigend zu. Er verstand Joel absolut. Schließlich hatte auch Malcolm die Gespräche einiger Bewohner öfter mitbekommen..
Wie die Menschen, die davon sprachen, dass Jax wahrscheinlich tot sei und meinten, man solle endlich aufgeben und sich damit abfinden dass er nicht nach Hilltop zurückkehren wird..
Malcolm hasste diese Gespräche.
"Ja." antwortete er schließlich. "Lass uns ausreiten.."
Mehr musste er nicht sagen im Moment..
Gemeinsam gingen die beiden Männer dann zum Stall.
Während sie Merlin und Mercury vorbereiteten, erschien Jesus kurz bei ihnen,der wohl eine kurze Pause machte von der Arbeit im Büro zusammen mit Charlotte.. "Hi,Wo wollt ihr hin?" Fragte Jesus die beiden..
"Wir reiten etwas raus.." sagte Malcolm zu ihm..Jesus betrachtete Joel einen Moment lang und schien sofort den Grund zu verstehen.
"Okay. Passt auf euch auf."
Dann sah er Joel direkt an. "Joel ? Hör nicht auf die Leute,ja? Solange wir nichts sicher wissen, geben wir Jax nicht auf.“
Kurz darauf machten sich Joel und Malcolm dann sich auf den Weg.Jesus ging zurück ins Haus..
Der Wald war ruhig und wirkte friedlich unter der weißen Schneedecke..
Malcolm genoss die Stille,sowie auch Joel.. Zum ersten Mal seit Tagen musste er nicht hören, wie jemand über Jax sprach.
Nicht über dieses Gefängnis,nicht über den möglichen Tod von Jax und nichts über die Hoffnungslosigkeit,die sie dadurch verbreiteten..
Hier draußen war es einfach nur ruhig.. Die beiden ritten eine Weile durch den verschneiten ruhigen Wald bis es ihnen zu kalt wurde, dann beschlossen die beiden umzudrehen. Auf dem Rückweg nach Hilltop begegneten sie Diego.
"Na, ihr beiden.." begrüßte er die beiden mit Zeichensprache.. "Was macht ihr hier ?" Wollte er dann noch wissen..
"Wir suchen nur etwas Abstand, Ruhe und Frieden.." antwortete Malcolm.
"Dann seid ihr hier draußen richtig, um diese Jahreszeit.." meinte Diego dann noch in seiner Sprache und geneinsam ritten sie dann wieder zurück nachhause..
Schon als sie durch das Tor gelassen wurden, bemerkte Malcolm die Unruhe hier in Hilltop..
Menschen liefen hinauf zum Haus.. Einige standen davor und auf dem Hof standen auch vereinzelt Gruppen zusammen und redeten..
Etwas war hier passiert aber was?
Während sie die Pferde versorgten, entdeckte Joel plötzlich Vanes Truck und meinte, dass er und Leah doch heute eigentlich gar nicht kommen würden..Malcolm runzelte ein wenig die Stirn.
"Eigentlich nicht, ja" sagte Malcolm, als er den Truck ebenfalls erkannte. "Vielleicht ist irgendwas passiert.. ein Notfall oder so.."Gemeinsam gingen sie zum Haupthaus.
Je näher sie kamen, desto deutlicher wurde das Stimmengewirr der Bewohner..
Vor Jesus' Büro hatte sich eine Menschenmenge gebildet.
"Was ist hier los?" fragte Joel einen der Männer.
"Jax ist zurück." Hatte der geantwortet..
Für einen Moment blieb jetzt sicher die Welt für Joel stehen. Für Malcolm allerdings auch..Er starrte den Mann ungläubig an.
"Was?" Fragte er .. "Jax ist zurück?"
Joel war bereits losgelaufen und versuchte sich durch die Menschenmenge zu drängeln..
Malcolm folgte ihm dann sofort.
Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis auch er sich durch die Menge gedrängt hatte.
Als Malcolm schließlich das Büro erreichte, blieb er in der Tür stehen und sah Joel wie er seinen großen Bruder umarmte..
Da stand tatsächlich Jax zusammen mit Jesus und dem kleinen Tom. Charlotte war auch im Büro und Julia mit ihrem Bruder..
Jax war wirklich hier.. Er war lebendig. Zwar recht abgemagert, blass, hatte eingefallene Wangen und dunkle Augenringen aber er war am Leben..
Joel hatte seinen großen Bruder bereits erreicht und klammerte sich an ihm fest..
Auch Jesus stand direkt neben Jax zusammen mit Tom.
Malcolm hatte Jesus lange Zeit nicht so gesehen..
Die Erleichterung und Freude stand ihm wirklich ins Gesicht geschrieben. Als Malcolm näher kam, lächelte er etwas ..
Da Joel Jax nicht loslassen wollte umarmte Malcolm einfach alle beide zusammen..
"Weißt du eigentlich, wie oft ich mir vorgestellt habe, dass genau das passiert?"
Malcolms Stimme klang erleichtert ..
"Irgendwann hatte ich Angst, dass es nie passieren wird.. und jetzt bist du hier.."
Malcolm atmete einmal tief durch.
Die Sorgen der vergangenen Monate waren vergessen..
"Willkommen zurück." Sagte Malcolm dann. Ein kleines Lächeln war bei ihm zu sehen..Es tat einfach gut zu wissen, dass Jax lebte.Jesus stand immer noch daneben mit Tom, wischte sich kurz über die Augen und atmete auch tief durch.
Dann wandte Jesus sich an die Menschenmenge.
"Okay. Die Vorstellung ist vorbei." sagte er..
"Geht bitte wieder an eure Arbeit.." Zunächst bewegte sich niemand weg..
Jesus verschränkte die Arme leicht schmunzelnd..
Dann begann sich die Versammlung erst aufzulösen..
Einige grummelten, andere lachten.
"Wir treffen uns dann alle heute Nachmittag zu dem Fest .." sagte Jesus noch zu den Leuten und machte die Türe zu..
Jetzt waren nur noch Joel,Malcolm,Julia,Tom und Harlan hier im Büro. Harlan hatte seine Arzttasche dabei da er Jax vermutlich untersuchen wollte..
Jesus, sowie auch Joel und Malcolm blieben dicht bei Jax stehen.
Jesus betrachtete seinen Mann für einen etwas längeren Moment, so als wollte er sich vergewissern, dass er wirklich da war.
"Du bist jetzt endlich wieder zu Hause .. Hier kannst du dich erholen.."
Jesus' Stimme klang ruhig, doch Malcolm konnte heraushören, wie viel Angst und Erleichterung gleichzeitig in seiner Stimme lagen..
Malcolm konnte sehen, wie die Anspannung bei Jesus langsam weniger wurde, sowie auch bei Joel..
Monatelang hatten alle beide damit zu kämpfen gehabt.
Jesus hatte mit den anderen gesucht, war verletzt worden unterwegs und hätte, wie auch der Rest des Suchtrupps, sterben können..
Jesus hatte die Hoffnung nie aufgegeben und auch Joel nicht.
Beide hatten sich geweigert Jax einfach so aufzugeben und jetzt stand er tatsächlich wieder hier vor ihnen in Hilltop und war in Sicherheit..
Zum ersten Mal seit vielen Monaten fühlte sich die Gemeinschaft von Hilltop jetzt wieder vollständig an.
Malcolm war sich sicher, dass dies der beste Geburtstag war, den Jesus sich hätte wünschen können und auch Malcolm freute sich jetzt wieder mehr auf die Feier heute Nachmittag..
@Joel Smith
@Jax Rovia
Als Jax die Mauer von Hilltop auftauchen sah, fing er vor Freude an zu weinen, denn endlich war er wieder Zuhause. Noch vor ein paar Wochen hatte er nicht mehr daran geglaubt, jemals wieder nach Hause zu können. Das war die Zeit, in der Mephisto ihn absolut nicht gehen lassen wollte, weil ein Chirurg in der Welt, wie sie heute war, etwas sehr seltenes war. Doch zum Glück hatte sich Mephisto durch ihn und Juliet geändert und ihn dann schließlich gehen lassen. Und Jax wäre ja schon viel früher wieder Zuhause gewesen, wenn diese Krankheit nicht ausgebrochen wäre. Aber jetzt war es endlich soweit. Als Jax sah, wie sie auf das große Tor von Hilltop zufuhren, wischte er sich wieder neue Tränen weg. Die Wachen am Tor hatten Vane, Leah und ihn offenbar erkannt und öffneten das Tor. Sie fuhren hindurch und Vane hielt den Truck an. Zuerst stiegen Vane und Leah aus. Jax wischte sich noch rasch die Tränen weg und stieg dann auch aus.
Als er dann allerdings Jesus sah, kamen ihm wieder neue Tränen. Er konnte einfach nicht anders, als vor Freude zu weinen. Vor allem jetzt, wo er endlich seinen geliebten Mann sah. Jax lief zu ihm und schloss ihn fest in die Arme. Er weinte und küsste Jesus immer wieder. Reden konnte er jetzt gerade nicht und loslassen würde er Jesus auch erstmal nicht. Die Angst, dass es einfach nur ein Traum, oder eine Halluzination sein könnte, war zu groß. Es dauerte eine ganze Weile, bis sie sich schließlich ein wenig voneinander lösten und ins Haus gingen, da es nach einer Weile hier draußen doch zu kalt wurde. Sie gingen in das Büro von Jesus, wo Charlotte auf Tom aufpasste. Als der Kleine Jax sah, fing er an zu weinen und streckte die kleinen Arme nach ihm aus. Jax nam den Kleinen auf den Arm und drückte ihn sanft an sich. Er gab seinem kleinen Sohn auch einen liebevollen, väterlichen Kuss. Die Bewohner von Hilltop waren neugierig, weshalb sie sich an der Tür des Büros versammelten. Nach einiger Zeit drückten sich Joel und Malcolm durch die Leute. Die Beiden waren unterwegs gewesen. "Joel...", sagte Jax und umarmte seinen kleinen Bruder, sogut es mit Tom auf dem Arm ging. Auch Malcolm kam dann dazu und umarmte Jax, so gut es mit Joel und Tom ging. Nach einer Weile beschloss Jesus die Leute wegzuschicken, damit sie Ruhe hatten und Jax erzählen konnte, was ihm passiert war und weshalb er solange dort festgehalten worden war. Da es ja nun Gründe zum Feiern gab, sagte Jesus den Leuten, dass sie am Nachmittag seinen und Malcolms Geburtstag, sowie Jax Rückkehr feiern würden und die Leute dafür alles vorbereiten sollten. Charlotte und drei weitere Frauen, gingen in die Küche, um ein Büfett zu kochen.
Jesus schloss erstmal die Tür vom Büro, damit sie erstmal etwas Ruhe hatten. Im Büro waren jetzt nur noch Jesus, Jax mit Tom, Joel, Malcolm, Vane, Leah, Diego, Julia und Harlan, der sogar seine Arzttasche dabei hatte, offenbar wollte er Jax wohl noch untersuchen. Jax setzte sich mit Tom auf das Sofa. Jesus setzte sich neben ihn und Joel auch, dass Jax zwischen ihm und Jesus saß. Dann fing Jax an zu erzählen, was ihm alles im Gefängnis passiert war. "Nachdem ich die Leute gezwungen habe, euch frei zu lassen, indem ich ihnen gedroht habe, ihren Anführer sterben zu lassen, wenn sie es nicht tun, habe ich die OP durchgeführt, als ich wusste, dass ihr wieder frei seid. Ich hatte eigentlich vor, nachzukommen, sobald Mephisto die OP überstanden hat....Ich bin höchstens von ein paar Tagen ausgegangen, doch dann kam alles Anders.....Ich wusste nicht, dass das Funkgerät, was wir hatten, nicht viel Reichweite hatte...daher ist dann der Kontakt abgebrochen....Das hatte ich eigentlich anders geplant. Als Mephisto wieder wach war und erfahren hat, was ich getan habe, hat er mir gedroht, aber ich hab ihm damit gedroht ihn nicht weiter zu behandeln, wenn er so weitermacht...Eigentlich wollte ich nur noch sloange bleiben, bis er wieder fitter ist, aber dann hatte sich ein weiterer Tumor gebildet, den ich entfernt habe....Er wollte mich deswegen nicht mehr gehen lassen, also hab ich beschlossen, Juliet die Chirurgie beizubringen und ich hab Mephisto erklärt, dass der Weg, den er geht, falsch ist...Dass er viel mehr erreicht, wenn er nicht gleich andere Menschen quälen lässt und erpresst...Er hat sich darauf eingelassen und ich durfte ihm den Weg zeigen, wie du unsere Gemeinschaft anführst...", sagte er, wobei er sich bei dem letzten Satz an Jesus wandte. "Mephisto hat gemerkt, dass es viel mehr bringt, wenn man seine Gemeinschaft mit Güte anführt....Er hat den Sklavenstand aufgelöst und die Leute freigelassen...nur mich nicht....obwohl ich Juliet ausgebildet habe....Er wollte den Luxus haben zwei Ärzte zu haben, die sich mit Chirurgie auskennen...gut, Juliet hat nur die Grundkenntnisse, aber zum Tumor erkennen und entfernen, sowie andere kleinere Operationen reicht es...Juliet fand das auch nicht fair und hat auf ihn eingeredet...Ich hatte in dieser Zeit solche Angst, dass ich nie wieder nach Hause komme, dass ich depressiv wurde....Geschlafen habe ich dort ohnehin immer nur sehr schlecht, aber dann hab ich auch nur sehr wenig gegessen und mich fast nur verkrochen...Juliet hat weiter auf Mephisto eingeredet und ihm klargemacht, dass ich sterbe, wenn ich länger dort bleibe....Als er dann auch selbst gesehen hat, wie schlecht es mir ging, hat er eingewilligt, mich frei zu lassen....Aber dann brach eine Krankheit aus.....fast alle Leute wurden krank....Juliet wäre allein nicht damit fertig geworden, also bin ich geblieben, um ihr zu helfen....Mit Mephisto hab ich dann ausgemacht, dass ich nach Hause fahre, wenn die Leute wieder gesund sind, aber dann wurde Cyle krank und als ich ihn untersucht habe, riss er mir dem Mundschutz vom Gesicht und hat mir ins Gesicht gespuckt und gehustet....Ich habe so sehr gebetet, nicht angesteckt worden zu sein, aber nach drei Tagen wurde ich krank...da mein Körper durch die Schlaflosigkeit, den Nahrungsmangel und dem ständigen Stress sehr geschwächt war, wurde die Krankheit bei mir richtig schlimm und ich hab 4 Wochen gebraucht, um wieder gesund zu werden....Juliet hatte schon Angst, dass ich an dieser Krankheit sterbe und hat alles getan, um mich gesund zu pflegen. Als ich dann vor etwa einer Woche wieder richtig gesund war, hab ich mich endlich auf den Weg nach Hause gemacht...Mephisto wollte mich nicht so recht gehen lassen und hat gefragt, ob ich mich nicht erst noch richtig erholen will, doch dort hätte ich mich nie richtig erholt....und Mephisto hat es eingesehen....Er hat mir ein Auto gegeben, Benzin und die Leute haben mir sogar Geschenke gebracht... ", sagte Jax und nahm die Tasche, die er neben dem Sofa abgestellt hatte. Die gab er Jesus. "Schau rein....", sagte er und Jesus öffnete die Tasche...Er stellte die paar übrigen Gläser mit Obst und Gemüse auf den Tisch und legte auch die beiden Mützen auf den Tisch. "Die Mützen hat Juliet für dich und Tom gemacht...mir hat sie auch eine gemacht....", sagte Jax, der seine ja noch auf dem Kopf hatte. "Die Vorräte waren eigentlich mehr gewesen.....aber unterwegs hat der Motor des Autos aufgegeben....Ich musste zu Fuß weiter und hab mich verlaufen....Ich war einige Tage unterwegs und hab dann mein eingemachtes Gemüse gegessen. So konnte ich einfach nur weiterlaufen und musste nicht auch noch Essen suchen....Durch den Schnee und fehlende Schilder hab ich mich trotz Karte dann doch verlaufen....Schließlich kam ich bei dieser Psychatrie an...Ich dachte mir, dass da Menschen leben, denn es brannte Licht, aber ich hatte keine Kraft mehr...Ich war zu erschöpft, um noch irtrgendwas zu machen....Dann haben mich Leah und Vane gefunden und mit reingenommen....wären sie nicht spazieren gewesen, wäre ich letzte Nacht wohl erfroren.....Darüber bin ich so froh und dankbar, denn jetzt bin ich wieder hier und lebe noch....", erzählte Jax und küsste seinen Mann zärtlich. "Ich bin glücklich, dass ich endlich wieder hier bin....", sagte er und gähnte dann leicht. Jetzt, wo er endlich wieder Zuhause war, fiel die ganze Anspannung ab und er konnte sich endlich richtig entspannen.
@Paul Rovia (Jesus)
@Malcolm Whitly
@Julia Carson
@Leah Rovia

Joel hielt es zur Zeit nur noch schwer in Hilltop aus. Ständig hörte er Leute darüber reden, dass sie Jax aufgeben sollten, da er eh nicht mehr leben würde. "Wenn er noch leben würde, hätte er doch sicher mal was hören lassen...", hörte Joel einen Mann sagen. "Dieser Typ hat ihn ganz sicher hinrichten lassen...", meinte eine Frau. Einige achteten darauf, dass sie sowas nicht sagten, wenn Joel in der Nähe war, aber vielen war das leider egal und Joel hatte es satt, sich das dauernd anzuhören, daher verkroch er sich in letzter Zeit, wenn er mit der Arbeit fertig war, meistens im Wohnmobil, in dem er mit Malcolm wohnte. Die Wände des Wohnmobils waren dick genug, sodass das Gerede der Leute nicht hindurchkam, es sei denn, eins der Fenster war offen. Das war jetzt im Winter aber nicht der Fall. Da machten sie die Fenster nur Morgens kurz auf zum Lüften, aber nur solange sie sich anzogen und fertigmachten.
Heute war der Geburtstag von Malcolm und Jesus und Joel hatte sogar Geschenke für die Beiden. Die hatte er heimlich bei Vane gemacht. Dazu hatte er einen Tag genutzt, an dem Malcolm und Jesus zusammen auf Besorgungstour gewesen waren. Wirklich zum Feiern war Joel eigentlich nicht Zumute, aber ein wenig würde er mit Malcolm feiern, denn er wollte ihm den Geburtstag nicht vermiesen. Allerdings brauchte er jetzt etwas Ruhe, also fragte er Malcolm, ob er mit ihm einen Ausritt machen wollte. Malcolm stimmte zu und die beiden machten sich auf den Weg, nachdem sie Merlin und Mercury gesattelt hatten. Jesus war auch kurz zum Stall gekommen und hatte gefragt, wo sie hinwollten. Da Joel wegen dem, was die Leute gesagt hatten, wieder geweint hatte, konnte man es ihm ansehen und Jesus bat die beiden auf sich aufzupassen. Da Diegos Hengst auch nirgendwo zu sehen war, war Diego wohl auch draußen unterwegs. Hier draußen war es sehr ruhig. Man hörte nur den Schnee knistern, wen die Pferde durchliefen. Beißer sahen sie keine. Nur irgendwann einen mit einem zermatschten Kopf, also war der wohl Diego und seinem Hengst zum Opfer gefallen. Joel und Malcolm redeten nicht viel, sondern genossen einfach nur die Ruhe. Als ihnen nach einer Weile allerdings zu kalt wurde, kehrten sie um und ritten zurück. Unterwegs schloss sich ihnen Diego an, der die beiden mit einem Kopfnicken grüßte und dann mit ihnen zusammen wieder nach Hause ritt.
Als sie wieder Zuhause waren, sattelten sie die Pferde ab und merkten jetzt schon, dass irgendwas los war, denn es waren fast keine Leute draußen,obwohl es auch im Winter Aufgaben hier draußen gab. Als die Pferde versorgt waren, gingen sie zum Haus, da sie Jesus bescheid sagen wollten, dass sie wieder da waren. Allerdings kamen sie kaum durch die Leute. Scheinbar hatten sich hier alle Bewohner versammelt. Eine dicke Menschntraube hatte sich an der offenen Bürotür von Jesus gebildet und jeder schien einen Blick ins Büro werfen zu wollen. Was ist denn hier los...?", fragte Joel, dem einer der Männer dann antwortete und meinte, Jax sei zurück. Joel sah den Mann mit großen Augen an und konnte es gar nicht glauben. Das musste er mit eigenen Augen sehen, also versuchte er sich durch die Leute zu quetschen. "Hey, lasst mich durch...", sagte er und machte einfach weiter. Schließlich schaffte er es, sich durchzudrücken und stand dann im Büro. Dort stand tatsächlich Jax mit Tom auf dem Arm. Jesus stand sehr dich bei ihm und hatte einen Arm um Jax. "Jax...du bist wieder da...", sgate Joel und fing vor Freude an zu weinen. Er lief zu Jax und umarmte ihn, ohne Tom zu sehr zu drücken. Auch Malcolm schaffte es, sich durch die Leute zu quetschen und umarmte Jax einfach zusammen mit Joel, denn er wollte seinen großen Bruder nicht loslassen. Aus Angst, er würde sich dann einfach auflösen.
Als Jesus sich dann löste und die Leute wegschickte, setzte sich Jax auf das Sofa. Joel setzte sich rechts neben ihn und Jesus auf die andere Seite. Es waren auch noch Diego, Julia, Harlan, Vane und Leah hier, die sich auf die restlichen Sitzmöbel verteilten. Jax erzählte, was er durchgemacht hatte und Joel war froh, dass sein Bruder all das überstanden hatte, und sich nun erstmal in Ruhe wieder erholen konnte. Joel bedankte sich auch bei Vane und Leah, denn hätten die Beiden Jax bei ihrer Abendrunde nicht gefunden, wäre er in der letzten Nacht erfroren und würde dann jetzt auch als Beißer durch die Gegend torkeln.
Als Jax fertig erzählt hatte, gähnte er und Joel merkte, wie erschöpft Jax war, aber auch Jesus hatte Augenringe und war erschöpft, da ja auch er in den letzten Monaten nur sehr schlecht geschlafen hatte. "Was haltet ihr davon, wenn ihr euch bis zur Party ausruht...? Malcolm und ich kümmern uns um die Vorbereitungen....Dann könnt ihr wenigstens schonmal vier, oder fünf Stunden schlafen....", meinte Joel, denn es war ja noch recht früh. Es war erst 11 Uhr Morgens. Als Joel und Malcolm ausgeritten waren, war es erst 9 Uhr gewesen. Die Party würde ja erst am späten Nachmittag anfangen. Joel war glücklich, dass Jax wieder da war und würde nun zu gerne Feiern. Jetzt gab es dazu ja auch mehr, als einen Grund.
@Malcolm Whitly
@Paul Rovia (Jesus)
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