An Aus
Julia hatte Diegos Sorge in der letzten Zeit natürlich bemerkt. Ihr Bauch war inzwischen deutlich sichtbar und sogar etwas größer, als man es eigentlich erwarten würde. Sie selbst wusste ja bereits, dass sie Zwillinge erwartet aber sie hatte noch nicht den richtigen Zeitpunkt gefunden, um das Diego zu sagen.. Es gab immer soviel zu tun und wegen Jax war die Stimmung in Hilltop eher bedrückt..
Der Winter lag schwer über Hilltop. Nicht nur die Kälte belastete die Bewohner, sondern vor allem auch die Ungewissheit über Jax. Julia versuchte, die Hoffnung nicht zu verlieren, doch auch sie hörte immer mal wieder die Gespräche der anderen Bewohner. Viele glaubten nicht mehr daran, dass Jax noch lebte. Jedes Mal, schmerzte es, solche Worte zu hören. Besonders wenn sie sah, wie sehr Jesus und Joel darunter litten.
Während Diego seine Arbeit draußen erledigte, blieb Julia immer in Hilltop. Die Schwangerschaft machte sie schneller müde als sonst und sie achtete darauf, sich nicht zu überanstrengen. Trotzdem half sie bei den täglichen Aufgaben, so gut sie es noch konnte.
Als plötzlich Unruhe in Hilltop aufkam, verstand Julia zunächst nicht, was passiert war. Menschen liefen aufgeregt zum Tor und dann zum, Haus und überall wurde durcheinander geredet. Erst als sie einzelne Worte aufschnappte, begann ihr Herz schneller zu schlagen.
Jax ist wieder da.. hörte sie einige sagen..
Für einen Moment konnte sie es kaum glauben.
Sofort machte sie sich dann auf den Weg zum Haupthaus und stand in der Nähe der Treppe.. Als Diego wenig später hereinkam, ging sie ihm direkt ein Stück entgegen.
"Jax ist wieder da!" sagte sie aufgeregt zu ihrem Freund..
Gemeinsam gingen sie anschließend ins Büro als Jesus die vielen Leute weggeschickt hatte..
Als Julia Jax dort sitzen sah, wurde ihr bewusst, dass die Nachricht wirklich stimmte. Er lebte.
Doch gleichzeitig erschrak sie über seinen Zustand. Er war deutlich dünner geworden, wirkte erschöpft und hatte tiefe Augenringe. Die vergangenen Monate mussten die Hölle für ihn gewesen sein.
Still hörte sie zu, während Jax erzählte, was passiert war. Je mehr sie hörte, desto mehr wurde ihr bewusst, wie knapp er dem Tod entkommen war. Mehrmals musste sie tief durchatmen, als sie sich vorstellte, was er alles durchgemacht hatte.
Als Joel schließlich meinte, dass Jax und Jesus sich ausruhen sollten, nickte Julia zustimmend. Beide sahen aus, als könnten sie es dringend gebrauchen..
Bevor die beiden gingen, trat sie gemeinsam mit Diego zu Jax.
Sie beobachtete, wie Diego ihm seine Begrüßung auf der Tafel zeigte und ihn anschließend umarmte. Dabei lächelte sie leicht.
Danach trat auch sie näher und umarmte Jax vorsichtig.
"Wir haben uns solche Sorgen um dich gemacht." sagte sie leise.
Als sie sich wieder von ihm löste, bemerkte sie seinen Blick auf ihren Bauch. Sofort musste sie schmunzeln.
"Ja, du hast einiges verpasst." Ihre Hand legte sich dann schon fast automatisch auf ihren Bauch.
"Aber darüber können wir später sprechen. Jetzt solltet ihr beide erstmal etwas schlafen."
Sie war einfach nur froh, dass Jax lebend zurückgekehrt war.
Nachdem sie Jax und Jesus einen erholsamen Schlaf gewünscht hatte, verließ Julia gemeinsam mit Diego das Büro. Anschließend konzentrierte sie sich auf die Vorbereitungen für die Feier. Es gab noch einiges zu tun, und da sie in ihrem Zustand nicht mehr auf Leitern klettern sollte, überließ sie solche Aufgaben Diego und den anderen Männern die mithalfen. Diego hing Girlanden auf, befestigte Dekorationen und half überall dort, wo er gebraucht wurde.
Trotz der Arbeit huschte Julia immer wieder ein Lächeln über die Lippen. Jax war wieder zu Hause. Joel und Jesus wirkten endlich wieder glücklich und auch für sie selbst fühlte sich alles plötzlich viel leichter an. Vielleicht war heute wirklich der richtige Tag ,um Diego mitzuteilen, dass er bald Dad von 2 kleinen Babys sein wird..
Nach etwa zwei Stunden ging sie zu Diego hinüber, der gerade dabei war, weitere Girlanden aufzuhängen.
"Diego? Lass uns kurz eine Pause machen, ja?" sagte sie mit einem sanften Lächeln. "Ich muss dir etwas erzählen. Jetzt, wo Jax zurück ist und sich alles langsam wieder normal anfühlt, ist vielleicht der richtige Zeitpunkt dafür."
Diego stieg von der Leiter und folgte ihr. Gemeinsam setzten sie sich hin. Julia nahm seine Hand in ihre.
Für einen Moment schwieg sie und sammelte ein wenig ihre Gedanken, bevor sie ihn ansah und anfing zu reden..
"Ich war schon bei Harlan, während du mit den anderen draußen nach Jax gesucht hast. Er hat nach dem Baby gesehen."
Ihr Lächeln wurde etwas breiter. "Und mit dem Kind ist alles in Ordnung." Kurz machte sie eine kleine Pause, ehe sie weitersprach..
"Na ja ... eigentlich sollte ich sagen, mit den Kindern ist alles in Ordnung." Sie beobachtete dann gespannt seine Reaktion.
"Es sind zwei, Diego. Wir bekommen Zwillinge. Mittlerweile kann mein Bruder ja vielleicht sogar schon das Geschlecht der beiden erkennen.."
Ihre Augen leuchteten vor Freude sehr, während sie seine Hand etwas fester drückte und gespannt darauf wartete, wie er auf die Neuigkeiten reagieren würde.
@Diego Dixon
Als Joel und Malcolm ins Haus kamen und ein Mann ihnen sagte, dass Jax wieder zurück war, drängelte sich Joel durch die Menschen hindurch. Als er es geschafft hatte und seinen Bruder im Büro von Jesus stehen sah, fing er an vor Freude zu weinen und lief zu ihm. "Jax, endlich bist du wieder da....du hast mir so gefehlt..", sagte Joel und umarmte Jax, der auch Tom auf dem Arm hatte. Als es auch Malcolm durch die Menschen geschafft hatte, begrüßte auch er Jax und umarmte ihn, so gut es ging, da Jax ja Tom auf dem Arm hatte und Joel seinen Bruder nicht loslassen wollte, aus Angst, er würde sich auflösen. Auch Jesus kuschelte mit, löste sich dann aber, um die Leute rauszuschicken.
Als die Leute weg waren, waren im Büro nur noch Jax, Jesus, Diego, Julia. Joel, Malcolm, Harlan, Vane und Leah. Jax ließ sich auf dem Sofa nieder und Jesus und Joel setzten sich links und rechts dicht neben ihn. Die anderen verteilten sich auf die restlichen Sitzgelegenheiten. Diego lehnte sich gegen den Schreibtisch. Dann begann Jax zu erzählen, wie es ihm im Gefängnis ergangen war. Joel schluckte leicht, als er hörte, dass Jax dem Tod offenbar gleich zweimal davongekommen war. Joel fand, dass Jax einen sehr starken Schutzengel hatte, denn auch in der Vergangenheit war Jax dem Tod immer wieder knapp entgangen. Diesmal zum Glück auch und dafür war Joel Vane und Leah dankbar, denn hätten sie Jax bei ihrer Abendrunde nicht gefunden, wäre er in der Nacht erfroren. Als Jax mit seiner Erzählung fertig war und gähnte, schlug Joel vor, dass er und Jesus sich erstmal ausruhen sollten, denn auch Jesus hatte ja in den letzten Monaten sehr schlecht geschlafen. Es war schließlich erst 11 Uhr, also noch recht früh am Tag und die Party würde ja erst am späten Nachmittag stattfinden, also hatten Jax und Jesus ein paar Stunden, um sich auszuruhen. Alle anderen würden sich um die Vorbereitungen für die Party kümmern. Da Jax und Jesus wirklich sehr müde und erschöpft waren, willigten sie ein und Jax gab Tom an Julia weiter, die sich solange um ihn kümmern würde. So konnten Jax und Jesus in Ruhe schlafen.
Nachdem Jax und Jesus nach oben gegangen waren, machten sich Malcolm, Joel, Diego, Julia, Vane, Leah und Harlan an die Planung der Party. Womit sollen wir dekorieren..? Wir haben nichts für Geburtstage. "Dann besorgen Malcolm und ich etwas....Im Supermarkt der nicht allzuweit weg ist, wird sicher noch was zu finden sein. Sowas wird selten geplündert...", schlug Joel vor und Malcolm war einverstanden, sowie auch die anderen. "Okay, dann lass uns gehen...", sagte Joel, der nun wieder viel besser drauf war, als in den letzten Monaten. Er hatte ja auch allen Grund zur Freude. Bevor sich die Beiden aber auf den Weg machten, holten sie im Wohnmobil ihre Waffen. "Ich bin glücklich, dass Jax endlich wieder da ist....", sagte er und küsste Malcolm zärtlich.
Als sie alles hatten, gingen sie zum Stall, wo sie Merlin und Mercury nochmal sattelten und sich dann auf den Weg machten. Ihr Ziel war das Dorf, das etwa 6 Meilen entfernt war. Dort gab es einen kleinen Supermarkt, in dem sie sicher finden würden, was sie suchten und vielleicht gab es ja auch noch andere brauchbare Dinge. Natürlich mussten die Beiden mit Vorsicht vorgehen, denn sie wussten ja nicht, wieviele Beißer es dort noch gab, oder ob die schon weitergezogen waren. Das würden sie ja sehen, wenn sie ankamen.
Es dauerte eine knappe Stunde, bis die beiden die Siedlung erreichten. Diese war zum Glück, wie ausgestorben. Auf den Straßen waren keine Beißer unterwegs. Das hieß aber nicht, dass es keine gab, denn es konnte immernoch eingesperrte Beißer in den Häusern geben. Aber das Ziel von Joel und Malcolm war der kleine Supermarkt, bei dem die Eingangstür offen stand. Die beiden stiegen von ihren Pferden ab und banden die beiden an eine Straßenlaterne. Leider war Diego nicht dabei, dann hätten die Pferde jemanden der aufpasst, aber Joel und Malcolm waren wachsam und würden hören, wenn sich den Pferden Gefahr näherte. Joel hatte sein Messer und seinen Bogen mitgenommen. Er war gut im Bogenschießen und zudem war die Waffe leise. Mit Vorsicht gingen Joel und Malcolm in den Supermarkt und suchten nach der Abteilung mit Dekoartikeln. Hinter einem der Regale hörten sie dann auch schon die Geräusche, die die Beißer von sich gaben. Die beiden bewegten sich leise und sahen sich vorsichtig um. In einem der Gänge waren drei Beißer unterwegs. Leider war das ausgerechnet der Gang mit den Dekoartikeln. Joel spannte seinen Bogen und schoss einem der Beißer einen Pfeil durch den Kopf. Dann war der nächste dran. Den Dritten erledigte Malcolm von Hinten mit dem Messer. Joel sammelte seine Pfeile wieder ein und machte sie sauber, ehe er sie wieder in den Köcher steckte. Dann schauten sie sich um und fanden das, wonach sie suchten. "Ich sag ja, sowas plündert niemand...", grinste Joel und steckte einige Packungen mit Geburtstagsgirlanden in seinen Rucksack. Malcolm entdeckte sogar eine verpackte Heliumflasche, die sie auch mitnahmen, sowie einie Packungen mit Luftballons. Joel entdeckte dann auch einen Banner auf dem Welcome Home stand. Den nahm er auch mit. Darauf konnten sie auch den Namen von Jax schreiben. Als sie noch nach anderen Sachen suchen wollten, hörten sie Geräusche aus dem Lagerraum, wo irgendwas umgefallen zu sein schien. Sie sahen nach udn schauten vorsichtig durch die Fenster des Lagerraumes. Dort tummelten sich eng aneinander gedrängt etwa 40 Beißer. Zum Glück war die Tür fest verschlossen. Allerdings konnten Joel und Malcolm auch sehen, dass der Lagerraum noch viele verpackte Paletten enthielt. Größtenteils waren es Konserven, aber Joel entdeckte auch eine Palette mit Toilettenpapier und anderen Hygieneartikeln. "Das hat noch keiner geplündert wegen den Beißern....das müssen wir Jesus erzählen...wenn wir mit einer größeren Gruppe herkommen, können wir die Beißer in dem Lager sicher erledigen...Am Besten gleich Morgen, bevor andere auf die Idee kommen....", sagte Joel, der hoffte, dass das Lager bis Morgen unberührt blieb. Er wollte ungern Jax und Jesus gleich schon aus dem Schlaf reißen....Außerdem musste das nicht unbedingt heute sein. Um die Türen zu verstärken, suchten sie nach etwas, womit sie die Türen noch mehr verschließen konnten. Malcolm fand schließlich ein paar Fahrradschlösser, mit denen sie das dann machten. "Gut, das sollte halten...", meinte Joel und dann machten sich die Beiden auf den Weg nach draußen. Dort torkelte gerade ein Beißer auf die Pferde zu. Joel schoss ihn mit einem Pfeil ab und sammelte diesen wieder ein. Sie banden die Pferde los und stiegen auf.
Sie ritten zurück nach Hilltop und als sie dort ankamen, waren die Vorbereitungen für die Feier schon im vollen Gange. Diego stand auf einer Leiter, sowie auch Tristan und hängte mit ihm Lichterketten auf. Joel und Malcolm kümmerten sich erst um die Pferde und brachten dann die Deko ins Haus, wo sie dann auch dabei halfen, sie aufzuhängen. Auf den Welcome Home Banner schrieb Joel noch den Namen seines Bruders. Zwischendurch küsste er Malcolm immer wieder mal. Joel war einfach nur Glücklich. Endlich mussten sie keine Angst mehr um Jax haben.
@Malcolm Whitly
RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 18.06.2026 14:05von Malcolm Whitly •
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Malcolm hatte Joel schon lange nicht mehr so glücklich gesehen wie heute. Während er mit seinem Freund die Waffen holte und dann die Pferde vorbereitete, beobachtete er immer wieder das erleichterte Lächeln auf seinem Gesicht. Er freute sich das zu sehen.. Die vergangenen Monate hatten an ihnen allen gezehrt, doch besonders Joel und Jesus hatten sehr darunter gelitten das Jax nicht da gewesen war.. Umso schöner war es nun, Joel wieder glücklich zu sehen.
Als Joel ihn dann küsste, erwiderte Malcolm den Kuss liebevoll und legte für einen Moment eine Hand an seine Wange.
"Ich auch." sagte er leise und sah ihm in die Augen.. "Endlich können wir aufhören, uns zu fragen, ob er noch lebt."
Während sie dann losritten, blieb Malcolm sehr aufmerksam. Die Gegend wirkte ruhig, aber er wusste nur zu gut, wie trügerisch diese Ruhe sein konnte.
Im Supermarkt angekommen bewegte er sich vorsichtig zwischen den Regalen und behielt die Umgebung im Auge, während Joel nach den Dekorationen suchte. Als die drei Beißer auftauchten, war er sofort bereit. Joel erledigte zwei von ihnen mit seinen Pfeilen, während Malcolm sich lautlos an den letzten heranschlich und ihm sein Messer durch den Schädel rammte. Der Körper sackte dann reglos zusammen.
"Nicht schlecht." sagte Malcolm anerkennend, als Joel seine Pfeile wieder einsammelte.
Er half dabei, die gefundene Dekoration zu tragen und musste etwas schmunzeln, da sie tatsächlich Girlanden, Luftballons und sogar eine Heliumflasche gefunden hatten..
"Wer hätte gedacht, dass wir mal mitten in der Apokalypse eine richtige Willkommensfeier organisieren? Geburtstag.. Ja. Das hat ja jeder mal.. aber so eine Willkommensfeier.." Meinte Malcolm lächelnd..
Doch als sie die Geräusche aus dem Lager hörten, verschwand das Lächeln wieder aus seinem Gesicht. Gemeinsam sahen sie durch das Fenster und entdeckten die große Gruppe Beißer.
"Verdammt..."
Sein Blick wanderte über die Paletten hinter den Untoten.
"Das könnte Hilltop monatelang versorgen."
Er nickte zustimmend, als Joel vorschlug, am nächsten Tag mit einer größeren Gruppe zurückzukommen.
"Ja. Das Risiko ist es wert. Und wenn wir vorbereitet sind, schaffen wir das."
Nachdem sie die Türen noch zusätzlich gesichert hatten, überprüfte Malcolm die Schlösser noch einmal genau..
"Das sollte halten.. Zumindest bis morgen.“
Draußen hielt er dann Ausschau nach weiteren Gefahren, während Joel den Beißer erledigte, der sich den Pferden näherte. Erst als die Umgebung wieder ruhig war, schwang er sich in den Sattel.
Der Rückweg nach Hilltop verlief dann zum Glück ohne weitere Zwischenfälle.
Als die Mauern von Hilltop in Sicht kamen und sie die drinnen dann geschäftigen Vorbereitungen entdeckten, musste Malcolm lächeln. Überall waren Menschen unterwegs. Es wurde gelacht, gearbeitet und geredet. Zum ersten Mal seit langer Zeit fühlte sich Hilltop wieder wie ein richtiges Zuhause an. Die betrübte Stimmung war weg und keiner redete mehr davon, dass Jax tot sei..
Nachdem sie die Pferde versorgt hatten, trug Malcolm zusammen mit Joel die erbeutete Dekoration und die Heliumflasche ins Haus und half dann dabei, alles aufzuhängen und die Ballons mit dem Helium zu befüllen.. Immer mal wieder blieb sein Blick an Joel hängen, der gerade das Banner beschriftete.
Als Joel ihn immer mal wieder küsste, zog Malcolm ihn bei einem Kuss für einen kurzen Moment näher zu sich.
"Heute sieht die Welt schon viel besser aus als gestern." sagte er leise und strich Joel durch sein Haar..
Dann blickte er zu dem Banner mit Jax' Namen darauf und lächelte. Er war wieder zu Hause und Malcolm war auch einfach nur dankbar dafür..
@Joel Smith
Nachdem sich Jax und Jesus draußen solange in den Armen gelegen hatten, bis es ihnen zu kalt wurde, gingen sie ins Haus. Drinnen war es schön warm. Im Haus gingen sie ins Büro, wo Charlotte mit Tom spielte. Als der Kleine allerdings Jax sah, war das Spielen vorbei, denn natürlich erkannte er seinen Daddy und wollte zu ihm. Er fing an zu weinen und streckte die Arme nach Jax aus. Jax nahm den kleinen sofort auf den Arm und drückte ihn sanft und liebevoll an sich. Nur kurz darauf kamen Joel und Malcolm ins Büro. Da sich viele Menschen vor dem Büro versammelt hatten und viele auch halb im Büro drin standen, mussten sich Joel und Malcolm durch die Leute hindurchzwängen. Als sie es geschafft hatten, lief Joel gleich zu Jax und umarmte ihn, so gut es ging, Da Jax ja Tom auf dem Arm hatte. "Hey, kleiner Bruder, du hast mir auch gefehlt...", lächelte Jax und wurde dann auch von Malcolm und auch nochmal von Jesus umarmt.
Als sie sich aus der Umarmung lösten, setzte sich Jax auf die Couch, während Jesus die Leute weg schickte, damit es hier wieder ruhiger wurde. Er teilte den Leuten auch mit, dass sie Später noch genug Gelegenheit hatten, Jax zu begrüßen, da es am späten Nachmittag eine große Feier geben würde, bei der der Geburtstag von Jesus und Malcolm und auch die Rückkehr von Jax gefeiert wurde. Jetzt sollte Jax erstmal in Ruhe ankommen und sich ausruhen. Als sie dann nur noch zu Zehnt waren, Tom eingeschlossen, erzählte Jax was ihm im Gefängnis alles passiert war. Das er zusammen mit Juliet daran gearbeitet hatte, Mephistos Ansichten zu ändern, da dieser Jax sonst für immer festgehalten hatte. Zwischendurch hatte Jax das auch befürchtet und wurde dadurch etwas depressiv, aber zum Glück hatte sich Mephisto geändert und Jax hoffte, dass es so bleiben würde. Er erzählte, dass er Juliet beigebracht hatte, kleinere Operationen selbst durchzuzführen und er erzählte von der Krankheit, die ausgebrochen war und vielen Leuten das Leben gekostet hatte und dann erzählte er auch davon, wie Cyle ihn absichtlich angesteckt hatte und Jax lange und schwer mit der Krankheit zu kämpfen gehabt hatte. Als er fertig erzählt hatte, gähnte er, wobei er versuchte, das unauffällig zu machen, aber es fiel auf und Joel meinte, er und Jesus sollten sich ein paar Stunden ausruhen und schlafen. Der Meinung waren auch Malcolm, Diego, Julia, Harlan, Vane und Leah, die Joel zustimmten und meinten, dass sie sich um alles für die Party kümmerten. Jax und Jesus bedankten sich und Jax gab Tom an Julia weiter, die sich in der Zeit um ihn kümmern würde, damit die Beiden auch erstmal richtig und vor allem in Ruhe schlafen konnten. Tom war ja erst vor kurzem aus dem Bett geholt worden und war daher jetzt überhaupt nicht müde, also würde Julia sich mit ihm beschäftigen, bis es Zeit für den Mittagsschlaf sein würde.
Jax und Jesus gingen nach oben und wurden dann von den Hunden begrüßt, die wild mit ihren Schänzen wedelten und japsten, da auch sie sich sehr freuten. "Hey, ihr beiden...", lächelte Jax und streichelte die Hunde. Als dann auch Bob und Maddie wach wurden, da sie nach der Jagd ein Nickerchen gemacht hatten, miaute Bob laut und sprang auch gleich auf die Schulter von Jax. "Hi, Bob...", lächelte Jax und kraulte seinen Kater, der sich an ihm rieb. Da sich Jax nun umziehen wollte, setzte er Bob ab und zog sich aus. Er ließ nur seine Shorts an und schlüpfte unter die Bettdecke. Jesus zog sich ebenfalls aus, bis auf die Shorts und legte sich dann zu ihm. Jax kuschelte sich eng an ihn heran und küsste ihn liebevoll. "Happy Birthday, mein Tigerchen...tut mir leid, dass ich kein Geschenk für dich hab....", sagte er, woraufhin Jesus den Kopf schüttelte und meinte, dass Jax selbst das größte Geschenk war, was man ihm machen konnte und er glücklich war, dass Jax wieder da war. "Danke...", sagte Jax leise und küsste Jesus dann wieder. Das taten sie solange, bis sich bei beiden die Erschöpfung breit machte und sie einschliefen. Jetzt, wo Jax endlich Zuhause war und sich endlich entspannen und abschalten konnte und vor allem endlich wieder seinen geliebten Mann im Arm halten und mit ihm kuscheln durfte, konnte er auch endlich richtig schlafen, ohne Alpträume und ständiges Aufwachen.
@Paul Rovia (Jesus)

RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 19.06.2026 12:30von Paul Rovia (Jesus) •
| 2.487 Beiträge
Als Jesus gemeinsam mit Jax das Haus betrat, breitete sich sofort ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit aus. Das hatte er vorher lange Zeit so nicht mehr wahrgenommen.. Vorher draußen hatte er seinen Mann nur ungern losgelassen, doch die Kälte hatte sie schließlich nach drinnen getrieben, da es wirklich sehr eisig draußen war. Kaum hatten sie das Büro betreten, bemerkte er wie Charlottes und Tom fröhlich spielten.. . Doch als der kleine Junge Jax entdeckte, war das Spiel vergessen. Ein sanftes Lächeln legte sich auf Jesus' Lippen, als Tom sofort die Arme nach Jax ausstreckte und dieser ihn dann liebevoll auf den Arm nahm.
Für einen Moment blieb Jesus einfach nur stehen und beobachtete die beiden.. . Nach all den Monaten war seine Familie endlich wieder vollständig. Alle Schmerzen, alle Sorgen und die unzähligen schlaflosen Nächte waren plötzlich weit weg..
Als Joel und Malcolm schließlich durch die Menschenmenge ins Büro gelangten und Jax in die Arme schlossen, spürte Jesus, wie ihm erneut ein wenig die Tränen kamen. Es war ein Anblick, auf den er so lange gehofft hatte. Seine Familie war wieder vereint.
Nachdem die Begrüßungen vorbei waren, schickte Jesus dann die neugierigen Bewohner freundlich weg. Er wusste, dass alle Jax sehen wollten, doch ebenso wusste er, wie erschöpft sein Mann sein musste. Deshalb erklärte er allen, dass es später noch eine große Feier geben würde und Jax nun erst einmal Ruhe brauchte.
Als endlich etwas Ruhe eingekehrt war und Jax begann zu erzählen, hörte Jesus aufmerksam zu. Mit jedem Wort zog sich sein Herz etwas mehr zusammen. Zu erfahren, wie schwer die Zeit im Gefängnis wirklich gewesen war, schmerzte sehr.. . Besonders die Erzählungen über die Krankheit und darüber, dass dieser Cyle Jax absichtlich angesteckt hatte, machte Jesus wütend.. . Am liebsten würde er die Verantwortlichen alle dafür zur Rechenschaft ziehen aber das ging ja jetzt nicht.. Diese Leute waren weit weg..
Gleichzeitig erfüllte Jesus aber auch Stolz. Trotz aller Schwierigkeiten hatte Jax niemals aufgegeben. Er hatte Menschen geholfen, Leben gerettet und sogar versucht, Mephisto zu verändern. Genau das war der Mann, den Jesus kannte und so sehr liebte.
Als Jax schließlich gähnte, musste Jesus leicht schmunzeln. Natürlich versuchte sein Mann, seine Müdigkeit zu verbergen. Doch niemand hier im Raum ließ sich davon täuschen. Als Joel und die anderen vorschlugen, dass sie sich ausruhen sollten, nickte Jesus sofort zustimmend. Ehrlich gesagt war ja auch er vollkommen erschöpft.
Nachdem sie sich bei allen bedankt hatten und Julia sich um Tom kümmerte, ging Jesus gemeinsam mit Jax nach oben. Dort wurden sie sofort von den Hunden begrüßt. Das freudige Wedeln und Jaulen brachte ihn zum Lachen. Selbst die Tiere hatten ihren geliebten Menschen schmerzlich vermisst.
Während Jax die Hunde und dann Bob begrüßte, beobachtete Jesus ihn einfach nur dabei. Er konnte kaum glauben, dass er seinen Mann endlich wieder bei sich hatte. Es war kein Traum. Jax war wirklich wieder hier in Hilltop..
Als sie sich dann auszogen bis auf die Shorts, fühlte sich das alles beinahe unwirklich an. So oft hatte er sich vorgestellt, wieder neben Jax einzuschlafen. So oft hatte er nachts allein im Bett gelegen und hatte sich gewünscht, seinen Mann einfach nur im Arm halten zu können
Als Jax sich unter die Decke kuschelte und sich eng an ihn schmiegte, schloss Jesus für einen Moment die Augen. Die vertraute Nähe nahm ihm dann endgültig alle Sorgen, die er monatelang mit sich herumgetragen hatte..
Bei den Geburtstagsglückwünschen musste er lächeln und strich Jax sanft durch die Haare. "Du bist wieder da.. Das ist mein Geschenk. Was anderes habe ich mir gar nicht gewünscht.." sagte er ehrlich und lächelte etwas ..
Und genau so meinte Jesus es auch. Kein Gegenstand der Welt hätte ihn glücklicher machen können als die Tatsache, dass Jax lebt, halbwegs gesund war und endlich wieder zu Hause ist ..
Als sie sich küssten, genoss Jesus jede einzelne Sekunde. Die Wärme, die Nähe und das Gefühl, endlich nicht mehr allein zu sein.. Zum ersten Mal seit vielen Monaten fühlte sich alles wieder richtig an.
Als die Erschöpfung die beiden schließlich einholte, zog Jesus seinen über alles geliebten Mann noch etwas näher an sich heran. Einen Arm hatte er über ihn gelegt, während sein Kopf an Jax' Schulter lag..
Mit einem leichten Lächeln schlief er dann recht schnell ein.
Dieses Mal ganz ohne Angst, ohne Sorgen und auch ohne die Furcht in einigen Stunden wieder allein aufzuwachen.
Denn Jax war endlich wieder da, wo er hingehörte, zu Hause in Hilltop bei ihm und auch bei seiner Familie und seinen Freunden..
@Jax Rovia

Tyler fand es schlimm, dass Jax immernoch in diesem Gefängnis war. Er hatte sich geopfert, damit Jesus, Diego, Joel, Malcolm, Robby und Tyler wieder frei waren. Gepofert hatte sich Jax in dem Sinne, dass er dort geblieben war, als Bezahlung für ihre Freiheit. Tyler machte sich Sorgen, dass Jax vielleicht niemals wieder zurückkommen würde. Tyler war lang genug in dem Gefängnis gewesen, um zu wissen, was Cyle für ein Psychopath war. Vielleicht hatte der Jax schon zwischengehabt, als Strafe für das, was Jax getan hatte. Tyler hoffte das allerdings nicht, denn Cyle liebte es zu foltern und tat daher immer grausame Sachen. Tyler selbst war ja nur knapp mit dem Leben davon gekommen.
In der Zwischenzeit vergingen einige Monate. Im November waren Daryl, Diego, Jesus und Ellie nochmal losgezogen, um nach dem Gefängnis zu suchen, denn leider konnte sich niemand an den genauen Weg erinnern. Leider kehrten sie nach dem ersten Schneefall Anfang Dezember ohne Jax wieder zurück. Tyler hatte sich das aber auch gedacht. Selbst wenn sie das Gefängnis gefunden hätten, wäre es ihnen kaum möglich gewesen, ihn direkt da raus zu holen, denn schließlich hatte Mephisto mehr Leute. Es gab höchstens eine Chance, wenn sich die drei Gemeinschaften zusammentun würden.
Wieder verging etwas Zeit und inzwischen war der 20. Dezember. Tyler war inzwischen wieder völlig gesund und hatte auch schon ein wenig mit Karatetraining angefangen. Leider ohne Jesus, denn Jesus ging es überhaupt nicht gut, auch wenn er sich zusammenriss und irgendwie funktionierte. Man merkte ihm dennoch an, dass es ihm nicht gut ging. Daher zeigte Robby Tyler, die ersten Schritte im Karatetraining, so wie er es damals selbst gelernt hatte, und soweit er sich erinnern konnte.
Am Nachmittag des 20. Dezember kam Tristan zu ihm und Robby, während sie ein wenig in der Eingangshalle trainierten. Sie hatten eigentlich mit Ärger gerechnet, denn eigentlich war das Trainieren hier nicht erlaubt, da sie versehentlich vorbeigehende Leute treffen könnten. Tristan ermahnte die beiden auch, denn sie hatten im Keller einen Raum für Training hergerichtet, den sollten sie dafür nutzen, wenn er frei war. Wegen dem begrenzten Platz, musste man sich in eine Liste eintragen, wann man den Raum nutzen wollte. Das war im Winter dfas Beste, was machbar war, denn draußen trainieren, wie in den anderen Jahreszeiten war im Winter nicht möglich. Tristan hatte aber auch ein anderes Anliegen. Er wollte die Beiden am nächsten Tag mit auf eine Besorgungstour nehmen, um in der Tierklinik in der nahegelegenen Stadt Medikamente zu besorgen. Harlan hatte ihm den Tipp gegeben, da oft nur Einrichtungen für Humanmedizin geplündert wurden. Tyler und Robby stimmten zu und bereiteten sich vor.
Am 21. Dezember machten sich die drei schon sehr früh am Morgen auf den Weg. Tristan hatte seinen Hummer startklar gemacht und sie stiegen ein. Als sich das Tor öffnete, fuhren sie hindurch und machten sich auf den Weg. Während sie weg waren, hatten sie ja keine Ahnung, dass es am Abend einen Grund zum Feiern geben würde. Tyler war ein wenig angespannt, denn Besorgungstouren waren immer gefährlich, egal zu welcher Jahreszeit. Die Fahrt dauerte etwa 2 Stunden, bis sie schließlich die Stadt erreichten und bis zu der Tierklinik fuhren. Tristan versteckte den Wagen in einer Seitenstraße und sie stiegen aus. In der Stadt waren einige Beißer unterwegs, aber die waren verteilt und wegen der Kälte ohnehin langsamer als sonst. Einige waren sogar irgendwo festgefroren. Tristan. Tyler und Robby erledigten die, die ihnen im Weg waren und betraten dann die Tierklinik. Sie durchsuchten alle Schränke und erledigten auch ein paar Beißer, die sich hier drin aufhielten. Darunter war leider auch ein Hund, der Tristan fast gebissen hätte, wenn Robby ihn nicht mit einem gekonnten Karatekick von ihm weggetreten hätte. Tyler jagte dem Hund mit seiner Pfeilpistole einen Pfeil in den Kopf, der den Hund tot zusammensacken ließ. Als der sich nicht mehr rührte, zog Tyler seinen Pfeil heraus und machte ihn sauber. "Danke Jungs...Ich merk, dass ich auch nicht mehr der jüngste bin....", bedankte sich Tristan, der schon fast 60 war. Als es wieder ruhig war, suchten sie weiter und wurden in den Behandlungsräumen auch fündig. "Harlan hatte Recht....Packt alles ein...", sagte Tristan, der auch anfing, sich Taschen und Tüten vollzupacken. Als sie alles eingepackt hatten, verstauten sie es im Wagen und sahen sich noch weiter in der Stadt um.
Am Nachmittag fuhren sie dann wieder nach Hause, da nichts mehr zu finden war. Als sie nach 2 Stunden wieder in Hilltop waren und ihre Ausbeute ins Haus brachten, sahen sie, dass hier reges Treiben herrschte. "Was ist los...?", wollte Tyler wissen und eine Frau sagte ihm, dass Jax wieder da war und es nun eine Feier geben würde. Zum einen als Geburtstagsfeier für Jesus und Malcolm und zum Anderen als Wilkommensfeier für Jax. Tyler und Robby freuten sich und wollten wissen, wo Jax war. "Jesus und Jax ruhen sich aus, bis die Party anfängt....", sagte dann Victor, der mit Benji zusammen eine Rolle Stoff und bunte Farbstifte trugen. Wir machen ein Willkommensbanner für Jax, macht ihr mit...?", fragte Victor, woraufhin Tyler kurz zu Robby sah und dann beide gleichzeitig nickten. Ellie und Dina hängten Ballons auf und Diego stand auf einer Leiter und hängte Lichterketten auf, die Julia ihm reichte. Tyler und Robby gestalteten dann zusammen mit Victor und Benji das Banner. "Ich bin froh, dass Jax wieder da ist...ich hoffe, dass es ihm gut geht...", sagte Tyler lächelnd und küsste Robby zärtlich, ehe sie sich dann wieder dem Banner widmeten.
@Robby

Robby hatte sich in den vergangenen Monaten genauso viele Sorgen um Jax gemacht wie fast alle anderen in Hilltop.. Auch wenn er versuchte, stark zu bleiben, ließ ihn der Gedanke nicht los, dass Jax sich für sie alle geopfert hatte. Während Tyler, er und die anderen ihre Freiheit wiedererlangt hatten, war Jax freiwillig in den Händen eines Mannes geblieben, von dem jeder von ihnen wusste, wie grausam er sein konnte. Oft hatte Robby sich gefragt, ob Jax überhaupt noch am Leben war... Doch trotz aller Zweifel hatte er die Hoffnung nie ganz aufgegeben.
Als Jesus, Diego, Daryl und Ellie Anfang Dezember ohne Jax zurückkehrten, hatte Robby die Enttäuschung deutlich gespürt bei allen Bewohnern.. Es wurde aber niemandem Vorwürfe gemacht deswegen. Er wusste ja selbst, wie schwierig es gewesen wäre, wenn die Gruppe das Gefängnis gefunden hätte, Jax aus einem Gefängnis voller Feinde zu befreien. Dafür hätten sie deutlich mehr Leute gebraucht aber bei der Suche ging es ja zunächst hauptsächlich darum erstmal einige Gefängnisse ausschließen zu können von den zahlreichen in Georgia..
In der Zeit danach hatte Robby sich viel mit seinem Freund Tyler beschäftigt. Es tat gut zu sehen, dass Tyler wieder gesund wurde und langsam zu seiner alten Stärke zurückfand. Da Jesus momentan kaum die Nerven und die Kraft dafür hatte die Teenager hier in Hilltop in Karate zu trainieren, übernahm Robby diese Aufgabe, zumindest für Tyler.. Robby hatte keine Erfahrung als Sensai aber ein bisschen was konnte er seinem Freund dennoch beibringen bis Jesus diese Aufgabe wieder übernehmen kann.. Geduldig zeigte er Tyler die Grundlagen, korrigierte auch immer mal seine Haltung und erklärte ihm alles so, wie Jesus es ihm beigebracht hatte.
Als Tristan sie am 20. Dezember in der Eingangshalle ansprach, hatte Robby bereits damit gerechnet, Ärger zu bekommen. Er grinste leicht, als Tristan sie tatsächlich ermahnte und auf den Trainingsraum im Keller verwies. Als dieser sie jedoch fragte, ob sie ihn auf eine Besorgungstour begleiten wollten, stimmte Robby sofort zu. Solche Touren waren zwar gefährlich, aber notwendig.
Am nächsten Morgen saß Robby mit Tyler und Tristan im Fahrzeug und beobachtete die verschneite Landschaft, die an den Fenstern vorbeizog.
In der Tierklinik angekommen, bewegte er sich mit Tyler und Tristan vorsichtig durch die Räume. Die Beißer stellten zunächst kein großes Problem dar, bis plötzlich der untote Hund auftauchte. Als das Tier auf Tristan zu rannte, reagierte Robby instinktiv und schnell. Mit einem schnellen gezielten Karatekick traf er den Hund seitlich und schleuderte ihn von Tristan weg. Im nächsten Moment erledigte Tyler das Tier mit seiner Pfeilpistole bevor es sich wieder aufrichten konnte, um erneut anzugreifen..
"Kein Problem.." meinte Robby , als Tristan sich bedankte. "Außerdem bist du noch nicht zu alt.."
Gemeinsam suchten sie dann weiter und fanden schließlich die erhofften Medikamente. Robby half dabei, alles einzupacken und zum Fahrzeug zu bringen. Nachdem sie die restliche Stadt erfolglos durchsucht hatten, machten sie sich auf den Heimweg.
Als sie schließlich wieder in Hilltop ankamen, bemerkte Robby sofort die ungewöhnliche Stimmung. Überall waren Menschen unterwegs, alle wirkten aufgeregt und beschäftigt. Jax war wieder zurück hatte eine der Frauen gesagt als Tyler gefragt hatte..
Für einen kurzen Moment blieb Robby wie angewurzelt stehen. Dann breitete sich ein Lächeln auf seinem Gesicht aus.
"Er hat es echt geschafft..." sagte er erleichtert..
Als Victor erklärte, dass Jax und Jesus sich ausruhten und später gefeiert werden sollte, nickte Robby sofort. Die Freude darüber, dass Jax lebend zurückgekehrt war, war wirklich groß..
Zusammen mit Tyler setzte er sich dann zu Victor und Benji, um das Banner für Jax zu gestalten. Während um sie herum Ballons aufgehängt und Lichterketten befestigt wurden, schrieb Robby sorgfältig die Buchstaben auf den Stoff zusammen mit den anderen..
Als Tyler schließlich sagte, dass er froh war, dass Jax wieder da war, blickte Robby zu ihm auf und lächelte ihn an.. Den zärtlichen Kuss erwiderte er sofort und strich kurz über Tylers Wange.
"Ich auch." sagte er leise. "Und was auch immer dort in diesem Gefängnis noch passiert ist .. jetzt ist er wieder zu Hause. Das ist alles, was jetzt noch zählt."
Anschließend widmete sich Robby dann wieder dem Banner. Während er die nächsten Buchstaben malte, konnte er sich ein zufriedenes Lächeln gat nicht verkneifen. Zum ersten Mal seit vielen Monaten fühlte sich Hilltop wieder richtig vollständig an..
@Tyler Dixon

Victor war glücklich, dass er zu dieser Gemeinschaft gekommen war, denn auch Benji war hier angekommen. Victor war traurig, weil Benjis Freunde von der Band nicht überlebt hatten, aber es war auch ungewiss, ob Felix, Mia, oder sonst irgendjemand von Victors Freunden überlebt hatte. Seine Familie lebte nicht mehr. Er hatte sie alle als Beißer wiedergefunden. Allerdings hatte er es nicht fertig gebracht, ihnen in den Kopf zu schießen, oder zu stechen, daher war er einfach geflohen. Als er kurz vorm Verhungern gewesen war und aus Verzweiflung Pilze gegessen hatte und sich damit vergiftet hatte, war er zum Glück hier gelandet. Harlan und Julia hatten ihm mit der Vergiftung geholfen und ihn aufgenommen.
Als der Anführer und die anderen Vermissten wieder zurück waren, hatten sie Benji mitgebracht, wofür Victor ihnen unendlich dankbar war. Er und Benji erzählten Jesus wo sie herkamen und was sie bisher gemacht hatten. Jesus hieß die Beiden in Hilltop willkommen und Victor war froh, dass er und Benji nicht wieder weggeschickt wurden. Sie lebten sich hier ein und übernahmen auch Aufgaben. Zumindest Victor, denn Benji musste sich erstmal von seinen Verletzungen erholen, wobei Victor ihm auch half, so gut er konnte. Victor und Benji bekamen mit, dass offenbar noch der Ehemann des Anführers vermisst wurde und ihm fiel auch auf, dass er und Benji hier nicht das einzige schwule Paar waren. Da waren Jesus, der seinen Mann ja leider vermisste, deren Brüder Malcolm und Joel, die ebenfalls ein Paar waren, dann gab es noch Aaron und Eric, die wohl enge Freunde des Anführers waren. Und dann waren da auch noch Tyler und Robby, die seit ein paar Wochen ein Paar waren und da sich Victor im Laufe der Zeit auch mit Ellie anfreundeten, merkten sie, dass sie sich eher zu anderen Mädchen hingezogen fühlte. Tyler, Robby und Ellie wurden Freunde von Victor und Benji und einer der Picknicktische wurde zu dem Stammplatz der kleinen Qlique. Victor hoffte, dass Ellie auch noch eine Freundin finden würde, denn das einzige andere Mädchen hier, war zwar ganz okay, aber sie stand auf Jungs und hing zudem lieber mit den Jungs rum, die Victor, Benji, Tyler und Robby nicht leiden konnten. Victor verstand nicht, was deren Problem war, denn schließlich war Homosexualität nicht ansteckend und zusehen mussten sie beim Sex auch nicht. Sie bekamen höchstens mal mit, wenn sich Victor und Benji küssten, oder auch Tyler und Robby, aber das war doch auch nichts Schlimmes und doch taten die anderen Teenager, als wäre es das Schlimmste auf der Welt.
Dann verging die Zeit. Der Sommer war vorbei und im Herbst gab es jede Menge zu tun. Benjis Verletzungen heilten gut und er konnte sich immer besser bewegen und hatte auch immer weniger Schmerzen. Auf den Feldern gab es jetzt viel zu tun, denn das Obst und Gemüse musste geernet werden und es wurde auch Wintergemüse gepflanzt. Das waren Kohlsorten, aber auch Möhren und ein paar andere Gemüsesorten. Das Gemüse, was jetzt geerntet wurde, kam dorthin, wo man es je nach Sorte am längsten lagern konnte. Das Meiste kam daher in den Keller des Hauses, wo es eine Vorratskammer gab.
Ende November kam Daryl und machte sich mit Jesus, Diego und Ellie auf die Suche nach dem Gefängnis, in dem Jax gefangen gehalten wurde. Victor hoffte, dass sie Erfolg haben würden und auch irgendwie einen Weg finden würden, um Jax dann dort rauszuholen. Leider kehrten sie anfang Dezember ohne ihn zurück, aber sie hatten ein Mädchen dabei, die sich mit ihnen anfreundete und recht bald auch zur Qlique gehörte. Als auch der Dezember sich langsam dem Ende zuwandte, kam der Geburtstag von Jesus und Malcolm. Da Jesus aber nicht zu Feiern zumute war, wollte er keine Feier. Als der Geburtstag dann kam, passierte etwas, womit eigentlich die Meisten schon nicht mehr rechneten. Jax kehrte endlich zurück. Vane und Leah hatten ihn hergebracht und Jesus freute sich darüber so sehr, dass er beschloss, dass es doch eine Party geben sollte. Da er aber in den letzten Monaten nur schlecht geschlafen und zuviel gearbeitet hatte, sollten er und Jax sich erstmal ausruhen und schlafen. Das taten sie auch, während alle anderen die Party vorbereiteten. Victor und Benji holten eine Rolle Stoff aus dem Lager. Daraus machten sie ein Banner, bei dem Tyler und Robby ihnen halfen. Sie dekorierten die Eingangshalle, das Büro und auch die Küche, wo Charlotte zusammen mit Julia und ein paar anderen Frauen ein Bufett zauberten. Dieses wurde in der Küche aufgebaut und als alles fertig war, kam Charlotte zu Victor und Benji. "Könnt ihr bitte Jax und Jesus wecken....Jetzt ist alles fertig, aber ohne Ehrengäste macht die Party keinen Sinn....", sagte sie und Victor und Benji machten sich auf den Weg nach oben. Allerdings traute sich Victor nicht an die Tür zu klopfen und die Beiden dann wohl aus dem Schlaf zu reißen, also übernahm Benji das. Er musste sogar mehrmals klopfen, bis man aus dem Zimmer ein "was ist?" hörte. Sie hatten Jesus geweckt. "Ähmm...tut uns leid....aber Charlotte schickt uns.....es ist alles fertig und ihr sollt zur Party kommen.....", sagte Victor ein wenig schüchtern, denn er hatte Angst, das Jesus nun wütend auf ihn und Benji sein könnte. Als Jesus schließlich sagte, dass er und Jax in einer halben Stunde runterkommen würden, machten sich Victor und Benji auf den Weg nach unten, um Bescheid zu sagen. Victor war schon etwas neugierig, denn er und auch Benji hatten Jax nur ganz kurz gesehen, als er Jesus umarmt hatte und dann mit ihm, Vane und Leah ins Haus gegangen war.
@Benji
@Paul Rovia (Jesus)

Benji hätte niemals gedacht, dass er noch einmal so etwas wie ein Zuhause finden würde, vor allem keins in dem auch Victor lebte..
Als er damals nach Hilltop gekommen war, hatte er kaum noch Hoffnung gehabt ihn jemals wiederzusehen.. Seine Verletzungen schmerzten ständig, die anderen Mitglieder seiner Band waren tot und die Welt schien nur noch aus Verlusten zu bestehen. Das Wiedersehen mit Victor hatte ihm jedoch wieder neue Kraft gegeben. Allein zu wissen, dass wenigstens einer der wichtigsten Menschen in seinem Leben noch lebte, hatte vieles wirklich leichter gemacht.
Als er nach Hilltop gebracht wurde, war Benji erleichtert gewesen, dass man ihn nicht wieder weggeschickt hatte. Stattdessen war er hier willkommen.. Seitdem fühlte sich Hilltop wirklich wie ein echtes Zuhause an.
Während Benji sich von seinen Verletzungen erholte, übernahm Victor viele Aufgaben für sie beide. Oft hatte Benji deswegen ein schlechtes Gewissen, doch Victor hatte sich nie beschwert. Er war einfach froh gewesen, Benji wieder bei sich zu haben.
Mit der Zeit hatten die beiden auch Freunde gefunden. Tyler und Robby waren schnell Teil ihres Alltags geworden. Benji hatte auch mitbekommen, dass die beiden eine Beziehung haben, und freute sich ehrlich für die beiden... Auch Ellie gehörte bald zu ihrer kleinen Gruppe. Viele Nachmittage verbrachten sie gemeinsam an ihrem Stammplatz bei den Picknicktischen und redeten über alles Mögliche.
Benji war außerdem froh, dass sie in Hilltop nicht die einzigen homosexuellen Menschen waren. Jesus und sein vermisster Ehemann, Aaron und Eric,Malcolm und Joel sowie Tyler und Robby waren es und auch Ellie aber sie hatte noch keine Freundin.. Niemand machte zum Glück daraus ein großes Thema, zumindest die meisten nicht.
Leider gab es auch einige Jugendliche, die ihnen immer wieder dumme Blicke zuwarfen oder miese Kommentare losließen.. Benji verstand das genauso wenig wie Victor. Die Welt war untergegangen, überall draußen liefen Untote herum und jeden Tag kämpften Menschen ums Überleben und trotzdem schienen manche Menschen immer noch ein Problem damit zu haben, wen andere liebten. Mit der Zeit lernte Benji jedoch, diese Leute zu ignorieren.
Der Sommer ging dann vorbei und der Herbst brachte jede Menge Arbeit mit sich. Während seine Verletzung immer mehr heilte, half Benji so gut er konnte bei den täglichen Aufgaben. Die Erntezeit war anstrengend gewesen. Obst und Gemüse musste geerntet werden, Wintergemüse wurde gepflanzt und Vorräte für die kalten Monate angelegt. Benji mochte diese Arbeiten, auch wenn sie anstrengend waren..
Die erinnerten ihn daran, dass das Leben weiterging.
Als Ende November Daryl zusammen mit Jesus, Diego und Ellie aufbrach, um nach dem Gefängnis zu suchen, in dem Jax gefangen gehalten wurde, hatte Benji gehofft, dass sie Erfolg haben würden bei der Suche.. Er hatte die Sorgen in Jesus' Augen oft genug gesehen, um zu wissen, wie wichtig ihm sein Mann war.
Als die Gruppe dann Anfang Dezember ohne Jax zurückkehrte, war auch Benji enttäuscht gewesen.
Zwar hatten sie ein neues Mädchen mitgebracht, das sich schnell mit allen anfreundete, doch die Enttäuschung blieb trotzdem bestehen. Er wusste ja selbst nur zu gut, wie sich Hoffnungen anfühlten, die nicht erfüllt wurden.
Die Wochen vergingen und langsam näherte sich der Geburtstag von Jesus und Malcolm. Benji war nicht überrascht, als Jesus erklärt hatte, dass er keine Feier wollte für sich. Der Mann hatte in den letzten Monaten kaum geschlafen, ständig gearbeitet und sich ununterbrochen Sorgen um seinen Mann gemacht. Niemand rechnete eigentlich damit, dass sich die Situation sehr bald ändern würde. Dann kam Jax zurück.
Die Erleichterung, die Freude und die Ungläubigkeit, war in ganz Hilltop zu spüren. Vor allem aber erinnerte er sich an Jesus' Gesichtsausdruck.
Zum ersten Mal seit langer Zeit hatte er wieder wirklich glücklich ausgesehen.
Nachdem dann beschlossen worden war, doch eine Feier zu veranstalten, half Benji natürlich bei den Vorbereitungen. Zusammen mit Victor holte er Stoff aus dem Lager. Mit Tyler und Robby bastelten sie ein Banner und dekorierten den Raum..
Obwohl er noch nicht wieder vollständig gesund war, machte Benji die Arbeit Spaß.
In der Küche wurde auch gearbeitet. Charlotte, Julia und mehrere andere Frauen bereiteten ein großes Buffet vor und sorgten dafür, dass genug für alle da war ..
Als schließlich alles fertig war, kam Charlotte zu ihnen.
"Könnt ihr bitte Jax und Jesus wecken? Ohne Ehrengäste macht die Party keinen Sinn." Hatte sie gesagt..Benji grinste leicht.
Er konnte verstehen das niemand so gerne diese Aufgabe übernahm auch enn Jesus immer echt freundlich war..
Gemeinsam mit Victor machte er sich auf den Weg nach oben. Als sie vor der Tür standen, bemerkte er sofort, wie nervös sein Freund war.
Also übernahm Benji das Anklopfen.. Er klopfte zunächst einmal.. Es kam keine Antwort.. Dann klopfte er erneut..
Wieder keine Antwort.. Erst nach mehreren Versuchen hörten sie schließlich ein verschlafenes "Was ist?" von drinnen..
Es war Jesus Stimme.
Victor erklärte etwas schüchtern den Grund ihres Kommens und Benji wartete geduldig auf die Antwort.
Als Jesus erklärte, dass er und Jax in etwa einer halben Stunde nach unten kommen würden, nickte Benji zufrieden.
"Alles klar." sagte er.. Dann machten Victor und er sich wieder auf den Weg nach unten.
Dort gaben sie Charlotte Bescheid und halfen noch bei den letzten Vorbereitungen.
Insgeheim war Benji allerdings wirklich neugierig auf Jax..
Er hatte ihn bisher nur ganz kurz gesehen. Gerade lange genug, um zu erkennen, wie sehr sich Jesus über seine Rückkehr gefreut hatte..
Bei der Party würde er ihn endlich richtig kennenlernen.
Während sie dann warteten und Benji erwartungsvoll auf die Treppe blickte, konnte er sich ein kleines Lächeln gar nicht verkneifen.
"Ich bin echt neugierig wie Jesus' Mann so ist .." sagte er dann noch leise zu Victor während sie warteten, dass die beiden herunterkommen..
@Victor Salazar

Nachdem Jax erzählt hatte, was er im Gefängnis durchgemacht hatte, spürte er die aufkommende Müdigkeit. Jetzt war er endlich Zuhause, Jesus und Joel saßen neben ihm, so wie auch Malcolm, Leah und Vane, den Jax zwar noch nicht so gut kannte, aber das würde sich mit der Zeit auch legen. Jax war ihm dankbar, dass er Leah gerettet und aufgenommen hatte. Als Jax gähnen musste, versuchte er es zu verbergen, doch es wurde dennoch bemerkt und Joel schlug vor, dass er und Jesus sich erstmal ausruhen und etwas schlafen sollten. Jax war so müde, dass er zustimmte, sowie auch Jesus. Er übergab Tom an Charlotte, die den Kleinen schon solange beschäftigen würde.
Dann machten sich Jax und Jesus auf den Weg nach oben, wo sie von ihren Tieren begrüßt wurden. Vor allem Bob und Benny waren völlig aus dem Häuschen und gaben erst Ruhe, als sie Streicheleinheiten von Jax bekommen hatten, aber natürlich begrüßte Jax auch Maddie und Buckley, die sich nicht weniger freuten. Als die Tiere zufrieden waren und sich die Hunde wieder in ihren Korb legten, setzte Jax Bob auf dem Bett ab und zog sich aus. Er legte sich unter die Decke und nur einige Sekunden später, legte sich Jesus zu ihm. Die Nähe seines Mannes ließ Jax völlig entspannen. Er genoss es sehr, ihn wieder im Arm zu halten und ihn zu küssen. Das taten sie auch eine Weile, bis sie dabei regelrecht einschliefen.
Jax schlief nach Monaten endlich mal wieder sehr gut. Jesus wirkte wie ein Schutzschild, der alles Böse fernhielt. Jax hatte keine Alpträume und wurde auch nicht mehr von seinen Ängsten geplagt, denn auch ihn hatte die Ungewissheit aufgefressen, da er ja nicht gewusst hatte, ob Jesus, Joel, Malcolm, Diego, Tyler und Robby heil Zuhause angekommen waren. Jetzt hatte er endlich die Gewissheit, dass es allen gut ging. Seine Sorgen waren weg und er konnte endlich mal wieder richtig schlafen. Jax schlief so tief und fest, dass er nichtmal das Klopfen hörte, auch nicht, als Jesus wach wurde und auf das Klopfen antwortete. Jax schlief seelig an Jesus gekuschelt weiter und wurde erst wach, als Jesus ihn mit sanften Küssen weckte. Jax machte verschlafen die Augen auf und lächelte, als er in das Gesicht von Jesus sah. "Hey, mein Tigerchen..", sagte er und stahl sich noch einen Kuss. "Hmm...davon kann ich gar nicht genug kriegen...", grinste er und küsste Jesus dann inniger. Als Jesus dann den Kuss löste und meinte, dass sie schon auf der Party erwartet wurden, seufzte Jax leise. "Nagut.....aber heute Nacht entkommst du mir nicht, mein süßer Tigerpopo...", grinste Jax und kniff Jesus ganz sanft in den Hintern. Dann löste er sich von ihm und ging an seinen Schrank, um sich frische Sachen rauszusuchen. "Kommst du mit duschen...?", fragte Jax, woraufhin Jesus nickte und sich dann auch Sachen aus dem Schrank nahm. Zusammen gingen sie ins Bad und zogen ihre Shorts aus. Sie stiegen unter die Dusche und Jax drehte das Wasser auf. Jax fiel es allerdings schwer, die Finger von seinem Mann zu lassen. Vor allem jetzt, als dieser nackt mit ihm zusammen unter der Dusche stand. Da aber alle schon auf sie warteten, beherrschte er sich und wusch sich. Als die Beiden fertig waren, drehte Jax das Wasser ab und sie trockneten sich ab. Dann zogen sie sich an und kämmten sich die Haare, die sie sich dann auch gegenseitig föhnten. Als sie schließlich fertig waren, machten sie sich auf den Weg nach unten, wobei Jax die Hand seines Mannes hielt und ihn anlächelte. Er war jetzt richtig glücklich, denn jetzt war endlich wieder alles so, wie es sein sollte.
Als sie auf der Party ankamen, wurden sie begrüßt und Jax fielen auch gleich die neuen Gesichter auf. Er kannte Victor, Benji und Dina ja noch nicht. "Okay, hier scheint sich auch einiges geändert zu haben....Dass Julia schwanger ist, habe ich schon gemerkt, aber das ist sicher nicht das Einzige, was neu ist....", sagte Jax, der die Gemeinschaft von Vane ja ein kleines Bischen kennengelernt hatte, aber von Alexandria und Diegos Zwillingsbruder noch nichts wusste.
@Paul Rovia (Jesus)

RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 23.06.2026 18:05von Paul Rovia (Jesus) •
| 2.487 Beiträge
Jesus hatte Jax die ganze Zeit aufmerksam zugehört, während dieser von den schrecklichen Monaten dort im Gefängnis erzählt hatte. Mit jedem Wort wurde Jesus immer bewusster, wie viel sein Mann hatte durchmachen müssen. Es brach ihm das Herz, daran zu denken, wie viel Angst, Schmerz und Einsamkeit Jax an diesem furchtbaren Ort erlebt hatte. Gleichzeitig war Jesus aber unendlich dankbar, dass Jax jetzt wieder hier war..
Als Jax schließlich gähnte, konnte Jesus sich ein kleines Lächeln gar nicht verkneifen. Er sah ihm die Erschöpfung schon die ganze Zeit an. Deshalb war er auch froh, als Joel vorschlug, dass sie sich etwas ausruhen sollten. Jax brauchte Schlaf, richtigen Schlaf und Jesus wusste, dass er selbst ebenso Schlaf nötig hatte.
Gemeinsam gingen sie nach oben und wurden sofort von ihren Tieren begrüßt. Der Anblick brachte Jesus zum Schmunzeln. Benny drehte völlig durch vor Freude, Bob freute sich auch, auch wenn er das natürlich ganz anders zeigte als der Hund, Maddie und Buckley forderten dann ebenfalls etwas aufmerksamkeit und freuten sich auch darüber das Jax zurück war.. Endlich war alles wieder normal so wie früher.
Als Jax sich auszog und sich ins Bett legte, beobachtete Jesus seinen Mann liebevoll währenddessen.. Er sah, wie Jax sich entspannte, sobald er sich ins Bett gelegt hatte.. . Als Jesus sich auch ausgezogen hatte und neben ihm unter die Decke kuschelte, zog er ihn sofort eng in seine Arme. Die vertraute Wärme und der vertraute Duft seines Liebsten und das Gefühl, Jax endlich wieder bei sich zu haben, ließen ihn selbst endlich zur Ruhe kommen und richtig entspannen..
Die Küsse, die, die beiden austauschten, waren wirklich voller Liebe und auch Erleichterung. Kein einziges Wort hätte ausdrücken können, wie glücklich Jesus in diesem Moment war. Irgendwann waren beide dann eingeschlafen.
Als es später an der Tür klopfte, wurde Jesus als Erster wach. Vorsichtig löste er sich etwas von Jax, ohne ihn aufzuwecken. Ein kurzer Blick genügte ihm, um zu sehen, wie tief und friedlich sein Mann schlief. Das war etwas, das er ja schon länger nicht mehr gesehen hatte.
Nachdem er erfahren hatte, dass alles für die Party bereit war betrachtete er Jax erstmal einfach nur. Dann begann er, ihm sanfte Küsse auf die Stirn, die Wange und schließlich auch seine süßen Lippen zu geben.
Als Jax dann verschlafen die Augen öffnete und ihn sofort anlächelte, wurde es Jesus gleich richtig warm uns Herz..
"Hi Honeybärchen.." antwortete er schmunzelnd und erwiderte den Kuss nur zu gerne.
Als Jax meinte, er könne davon gar nicht genug bekommen, musste Jesus leicht grinsen..
"Das glaube ich dir.. Ich auch nicht.."
Der innigere Kuss von Jax ließ ihn für einen Moment beinahe vergessen, dass unten bereits alle warteten. Dennoch löste er sich irgendwann widerwillig.
"Die Party wartet auf uns, wir sollten uns bald blicken lassen."
Bei Jax' Bemerkung über die kommende Nacht grinste Jesus leicht frech..
"Ist das ein Versprechen?"
Als Jax ihm anschließend spielerisch in den Hintern kniff, grinste Jesus wieder und folgte ihm zum Schrank.
Jax wollte wissen ob er mit ihm duschen gehen würde. Natürlich würde er das.. Frechgrinsend nickte Jesus..
Unter der Dusche fiel es ihm ebenfalls schwer, sich auf das Duschen zu konzentrieren und das unten die anderen warteten. Immer mal wieder erwischte er sich dabei, wie er seinen Blick über Jax wunderschönen Körper wandern ließ. Doch sie hatten ihre Familie und Freunde schon lange genug warten lassen, weshalb er sich zusammenriss.
Nachdem sie sich dann angezogen und fertig gemacht hatten, genoss Jesus den Weg nach unten umso mehr zusammen mit Jax. Er hielt Jax' Hand fest und lächelte ihn auch immer wieder an. Noch vor wenigen Tagen hatte er nicht gewusst, ob er ihn jemals wiedersehen würde. Nun lief Jax neben ihm her und alles fühlte sich endlich wieder alles richtig an.
Unten angekommen, wurden sie herzlich begrüßt. Jesus bemerkte sofort, wie Jax die ihm unbekannten Gesichter musterte.
Als Jax seine Beobachtung aussprach, dass sich hier einiges geändert hatte, musste Jesus schmunzeln.
"Ja. Du hast auf jeden fall einiges verpasst."
Er legte einen Arm um Jax' Schultern und deutete dann zunächst auf Victor, Benji und Dina.
"Die drei gehören inzwischen auch schon eine ganze Weile zu Hilltop.. . Victor und Benji sind vor einiger Zeit hier angekommen und Dina ist noch nicht ganz so lange hier. Sie haben sich aber wirklich alle schon gut eingelebt."
Dann blickte er kurz zu Julia und lächelte.
"Ja, das mit Julia hast du ja gleich bemerkt. Die Nachricht hat hier für ziemlich viel Freude gesorgt."
Anschließend sah Jesus wieder zu Jax.
"Aber keine Sorge. Du bekommst noch die komplette Zusammenfassung von allem, was hier los war.. Heute wird erstmal gefeiert. Du bist wieder zu Hause, und genau das zählt gerade am meisten."
Sanft drückte er Jax' Hand und küsste ihn kurz auf die Lippen..
Für Jesus war dieser Tag etwas ganz Besonderes. Nach all der Angst, den Sorgen und den schlaflosen Nächten war seine Familie wieder vollständig und genau das wollte er heute einfach nur genießen.
@Jax Rovia

Nachdem Jax erzählt hatte, wie es ihm im Gefängnis ergangen war, merkten alle, wie müde er war und auch Jesus hatte seit Monaten offenbar schlecht geschlafen, denn auch er hatte dunkle Augenränder und sah erschöpft aus. Joel schlug schließlich vor, dass die beiden sich ausruhen sollten und bis zur Party schlafen sollten. Er, Malcolm und die anderen würden sich um alles kümmern. Dem Vorschlag von Joel gingen Jax und Jesus nur zu gerne nach und zogen sich auf ihr Zimmer zurück. Joel und Malcolm machten sich dann nochmal auf den Weg ins nächste Dorf, um in dem Supermarkt nach Deko zu schauen. Diego wusste nicht recht, was er genau machen sollte, als Julia ihn bat in der Abstellkammer im Keller nach Lichterketten zu suchen. Er nickte und gab Julia noch einen Kuss, ehe er in den Keller ging, um nach den Lichterketten zu suchen.
Die Suche nach den Lichterketten ging recht schnell, da sie die ja auch schon für die Weihnachtsdeko verwendet hatten. In der Kiste befanden sich auch Partylichterketten und die nahm Diego mit. Als er wieder oben war, legte er die Lichterketten auf einem Tisch ab und ging dann nochmal in den Keller, um eine Leiter zu holen. Als er auch das erledigt hatte, stellte er die Leiter auf, um die Lichterketten aufzuhängen. Julia half ihm dabei, indem sie ihm die Lichterketten anreichte. Tyler, Robby, Victor und Benji bemalten ein Banner, das sie dann auch aufhingen. Nach einer Weile kehrten auch Joel und Malcolm zurück, die jede Menge Geburtstagsdeko, Luftballons und sogar eine Heliumflasche gefunden hatten. Malcolm füllte dann die Ballons und Ellie und Dina hängten diese dann auf. Zwischendurch wehte ein herrlicher Duft von der Küche herüber, wo Charlotte und ein paar andere Frauen das Bufett vorbereiteten.
Nach einiger Zeit war alles fertig und die Party konnte losgehen, doch Jax und Jesus fehlten noch. Charlotte schickte Victor und Benji nach oben, um die beiden zu wecken. Nach einigen Minuten kamen die Beiden wieder nach unten. Sie sagten, dass Jax und Jesus in einer halben Stunde runterkommen würden. Allerdings wurde aus der halben Stunde eine ganze Stunde, bis Jax und Jesus endlich nach unten kamen. Sie sahen schon ein wenig erholter aus, doch man merkte ihnen immernoch den Stress und die Schlaflosigkeit der letzten Monate an. Jax war ja zudem auch dünner, als vorher, also hatte er im Gefängnis wohl auch nicht viel gegessen. Diego und Julia begrüßten die Beiden mit einer Umarmung und wünschten dann auch Jesus und Malcolm alles Gute zum Geburtstag. Diego bemerkte den Blick von Jax, der ja so einiges verpasst hatte, aber Jesus würde ihm sicher noch erzählen, was sich hier alles ereignet hatte, während Jax weg war. Jetzt wurde aber erstmal gefeiert. Es wurde Musik aufgelegt, getanzt und vor allem auch endlich mal wieder gelacht. Als sich Julia ein wenig zurückzog und sich in einem Sessel niederließ, ging Diego zu ihr. "Ist alles okay...?", fragte er in Gebärdensprache, die Julia ja verstehen konnte. Sie beruhigte ihn, da er sich immer Sorgen um sie machte. Sie hatte ihm ja gesagt, dass sie Zwillinge erwartete, worüber er sich sehr gefreut hatte, aber er machte sich auch noch mehr Sorgen, denn Zwillinge auszutragen kostete viel Kraft, weshalb Julia in letzter Zeit öfter müde wurde. Diego zog sich einen Stuhl heran und setzte sich zu ihr. Zusammen beobachteten sie das Geschehen. Die Leute belagerten Jax regelrecht, da natürlich alle wissen wollten, wo er gewesen war. Jesus sagte ihnen allerdings, dass sie das in einigen Tagen auf einer Versammlung erfahren würden. Sonst müsste Jax es ja ständig jedem einzelnen erzählen.
Die Party war toll und auch das Essen war super. Es gab sowohl genug zu Essen für Vegetarier, als auch für die Leute, die auch Fleisch aßen. Es war genug für alle da. Diego brachte Julia auch einen Teller mit Essen, so musste sie sich nicht extra anstellen. Nach einiger Zeit wurde Julia allerdings müde und fragte Diego, ob er mit ihr nach oben gehen wollte. Diego nickte und sagte kurz Ellie und Jesus bescheid. Dann machte er sich mit Julia auf den Weg nach oben.
@Julia Carson

Julia hatte schon von Anfang an gesehen, wie erschöpft Jax und Jesus wirkten. Während Jax von seiner Zeit im Gefängnis erzählt hatte, war ihr aufgefallen, wie schwer dabei seine Augenlider wurden. Auch Jesus sah aus, als hätte er seit Monaten kaum eine Nacht wirklich durchgeschlafen. Als Joel schließlich vorschlug, dass die beiden sich bis zur Party ausruhen sollten, war Julia erleichtert. Nach allem, was geschehen war, hatten sie sich diese Ruhe wirklich mehr als verdient,endlich wieder zusammen..
Nachdem Jax und Jesus nach oben gegangen waren, kümmerte sich jeder um die Vorbereitungen. Julia verteilte die Aufgaben und erinnerte sich schließlich daran, dass noch irgendwo die alten Lichterketten sein mussten. Deshalb bat sie Diego, in der Abstellkammer im Keller danach zu suchen. Sein Kuss ließ sie lächeln, bevor sie ihn nach unten verschwinden sah.
Während Diego die Kisten durchsuchte, half Julia den anderen bei den Vorbereitungen so gut sie konnte.. Als Diego die Lichterketten gefunden hatte, reichte sie ihm diese, während er auf der Leiter stand und sie aufhängte. Zwischendurch beobachtete sie kurz Tyler, Robby, Victor und Benji, die gemeinsam das Banner gestalteten. Es tat gut, die Hilltop-Bewohner mal wieder fröhlich zu sehen..
Als Joel und Malcolm zurückkehrten, staunte Julia nicht schlecht über die Menge an Dekoration, die sie draußen gefunden hatten. Überall wurden Ballons aufgehängt, Lichterketten befestigt und die Räume festlich geschmückt für die Party.. Gleichzeitig zog der leckere Duft aus der Küche durch das Haus, wo Charlotte und die anderen Frauen das Buffet vorbereiteten und sicher auch eine Torte backten..
Schließlich war alles fertig. Nur die Ehrengäste fehlten noch.
Als Charlotte Victor und Benji losschickte, um Jax und Jesus zu wecken, musste Julia etwas schmunzeln. Nach allem, was die beiden durchgemacht hatten, wunderte es sie nicht, dass sie noch schliefen. Erst eine ganze Stunde später,naschdem die Jungs oben gewesen waren um sie zu wecken, erschienen die beiden schließlich unten.
Als Julia Jax dann wieder sah, machte sie sich gleich wieder Sorgen... Er war deutlich dünner geworden und wirkte trotz der kurzen Erholung noch ziemlich gezeichnet von den vergangenen Monaten. Dennoch freute sie sich, ihn endlich wieder hier zu sehen. Gemeinsam mit Diego umarmte sie dann zuerst Jax und anschließend Jesus und Malcolm, um den beiden zum Geburtstag zu gratulieren.
Während die Feier dann begann, beobachtete Julia die Menschen um sie herum. Jeder wollte mit Jax sprechen und jeder hatte Fragen. Sie war froh, als Jesus die Neugierigen etwas bremste und erklärte, dass Jax nicht alles mehrfach erzählen musste und es in einigen Tagen eine Versammlung geben würde..
Die Musik erfüllte den Raum und überall wurde getanzt, gelacht und geredet. Für einen Moment fühlte sich die Welt wieder ganz normal an.
Doch Julia merkte auch, wie ihre Kräfte schneller weniger wurden als sonst. Die Schwangerschaft machte sich immer deutlicher bemerkbar, besonders deswegen da sie ja Zwillinge erwartete. Deshalb zog sie sich dann irgendwann in einen Sessel zurück und legte eine Hand schützend auf ihren Bauch. Sie brauchte einfach gerade eine Pause..
Es dauerte dann auch nicht lange, bis Diego zu ihr kam.
Allein das zeigte ihr wieder, wie aufmerksam er war.
Als er sie in Gebärdensprache fragte, ob alles in Ordnung sei, lächelte sie liebevoll und versicherte ihm, dass er sich keine Sorgen machen musste. Natürlich war sie müde, aber ansonsten ging es ihr gut. Trotzdem berührte es sie jedes Mal aufs Neue, wie sehr er sich um sie kümmerte.
Als Diego sich einen Stuhl heranzog und sich zu ihr setzte, lehnte Julia den Kopf gegen seine Schulter. Gemeinsam beobachteten sie wie die anderen feierten und wie glücklich alle waren.. außer einer .. Peter stand frustriert mit einem Drink in der Ecke herum..
Alles andere war ein schöner Anblick.
Später brachte Diego ihr sogar einen Teller mit Essen, sodass sie sich nicht durch die Menschenmenge kämpfen musste um etwas zu bekommen.. Dankbar nahm sie das Essen entgegen und bedankte sich mit einem sanften Lächeln.
Die Feier verlief friedlich und alle waren fröhlich. Für einige Stunden konnten alle die Sorgen vergessen, die sie sonst jeden Tag begleiteten.
Irgendwann wurde Julia immer müder. Ihre Augen wurden auch recht schwer und sie merkte, dass sie dringend Ruhe brauchte. Deshalb wandte sie sich an Diego und fragte ihn leise, ob sie nach oben gehen könnten.
Als er sofort zustimmte, lächelte sie dankbar.
Nachdem Diego kurz Ellie und Jesus Bescheid gegeben hatte, stand Julia langsam auf. Sie hakte sich bei Diego ein und ließ sich von ihm begleiten. Während sie gemeinsam die Treppe hinaufgingen, war sie glücklich darüber, dass in Hilltop jetzt wieder alles
Zum ersten Mal seit vielen Monaten fühlte sich Zukunft noch etwas hoffnungsvoller an.
Während unten die Party weiterging, freute sich Julia jetzt auf die Ruhe, die sie nun gemeinsam mit Diego genießen würde.
@Diego Dixon
Nachdem Dina mit Ellie, Jesus, Diego und Daryl in Hiltop angekommen war, sah sie sich um und Ellie zeigte ihr auch alles und stellte ihr ihre Freunde vor. Das waren die Vier Jungs Tyler, Robby, Victor und Benji, die alle super nett waren. Zu Anfang hoffte Dina, sie würden nicht versuchen, sie anzubaggern, doch es dauerte gar nicht lange, bis sie merkte, dass Tyler und Robby ein Paar waren, ebenso Victor und Benji. Es gab in Hilltop auch noch drei weitere Jungs und ein Mädchen, das Sarah hieß. Sie war ganz okay, hing aber lieber mit diesen drei Jungs rum. Diese Jungs hatten offenbar ein Problem damit, dass Tyler, Robby, Victor und Benji schwul waren, aber mehr, als immer mal ein paar dumme Sprüche kamen da nicht. Allerdings versuchten diese Jungs Dina immermal anzubaggern, wenn sie allein in Hilltop unterwegs war. Dina ließ sich allerdings nicht darauf ein, denn zum einen fand sie die Jungs zu albern und außerdem fühlte sie sich mehr zu Mädchen hingezogen und vor allem mochte sie Ellie sehr und konnte sich mit ihr auch mehr vorstellen.
Wochen vergingen und von Jax fehlte immernoch jede Spur. Ellie hatte ihr inzwischen alles erzählt. Dina fand das alles sehr schlimm und sie hoffte, vor allem für Jesus, dass Jax bald wieder zurück sein würde. Dann ging es auf Weihnachten zu. Die Leute fingen an, Hilltop Weihnachtlich zu schmücken. Am 21. Dezember schmückten sie den großen Baum vor dem Haus. Sie hatten Jesus gefragt, ob er mitmachen wollte, doch er hatte abgelehnt, ebenso Joel, der ebenfalls sehr darunter litt, dass Jax nicht da war. Dina verstand auch, dass ihnen nicht nach feiern zumute war, weder Geburtstag, noch Weihnachten. Jesus zog sich in sein Büro zurück, was er in letzter Zeit sehr oft tat.
Dann überschlugen sich die Ereignisse. Die Wachen am Tor riefen, dass Vane und Leah kamen. Einer von den Wachen rannte ins Haus. "Was ist denn jetzt los..?", fragte Dina, woraufhin Ellie mit den Schultern zuckte und meinte, dass sie ja mal nachsehen konnten. Als der Truck von Vane durch das Tor fuhr, versuchte Dina was zu sehen. Sie konnte Vane und Leah erkennen. Sie hatte die Beiden ja bereits kennengelernt, aber den Mann den sie dabei hatten, kannte sie noch nicht, also fragte sie Ellie, ob sie das wusste, wer das ist. Ellie erkannte Jax sofort. "Oh, mein Gott, das ist Jax...", sagte Ellie und kurz darauf stieg der Mann aus dem Auto. Gerade kam auch Jesus ausn dem Haus und die beiden fielen sich weinend und küssend in die Arme. "Das ist super, dass er wieder zurück ist....", sagte Dina und als Jesus mit Jax ins Haus ging, gingen Dina und Ellie auch rein. Natürlich kamen auch alle anderen Leute auf die Idee und drängelten sich schließlich vor dem Büro, so dass Dina und Ellie gar keine Chance hatten, durchzukommen. Schließlich schickte Jesus die Leute weg und meinte, es würde später noch eine Feier geben. Sowohl Geburtstagsfeier für Jesus und Malcolm, als auch Willkommensparty für Jax. "Das ist echt cool.....so ziemlich alle scheinen sich zu freuen, dass er wieder da ist......hm...außer der Typ da.....der macht ein Gesicht, als wäre jemand gestorben...", sagte Dina, worauhin Ellie leicht lachte. "Ja, es ist etwas gestorben...seine Hoffnung, bei Jesus landen zu können..", grinste sie und erzählte Dina, dass der Typ seit Jax weg gewesen war, versucht hatte, sich an Jesus ranzumachen, aber immer nur Körbe kassiert hatte. "Okay, dann muss Jesus von dem wohl ziemlich genervt sein....", meinte Dina und setzte sich mit Ellie auf die Treppe, da sie warten wollten. Jesus hatte die Tür vom Büro geschlossen und war nun mit Jax, Diego, Julia, Harlan, Joel, Malcolm, Vane und Leah da drin.
Nach einer Weile kamen sie endlich raus und Jesus ging mit Jax nach oben. Joel und Malcolm kamen zu ihnen und baten sie, nach Luftballons zu suchen. Joel und Malcolm machten sich dann auf den Weg in die nächste Kleinstadt um dort im Supermarkt nach mehr Deko zu schauen. Dina und Ellie taten, was ihnen aufgetragen wurde und suchten im Lager nach Luftballons. Allerdings fanden sie dort nur eine angefangene Packung, in der nur noch 5 Luftballons drin waren. "Naja, besser als nichts...", meinte Dina und sie nahmen die Ballons mit. Als einige Zeit später Joel und Malcolm wieder da waren, hatten sie viel Deko und auch mehr Ballons gefunden. Die bliesen Dina und Ellie auf, wobei sie einige auch mit dem Helium füllten. Natürlich konnten sie sich den Spaß nicht verkneifen, etwas von dem Helium einzuatmen und dann mit sehr hohen Stimmen zu reden. Das fanden auch die Jungs witzig, die damit beschäftigt waren, Banner zu bemalen.
Nach einer Weile war alles fertig und aus der Küche duftete es lecker nach Essen. Es gab sogar 2 Geburtstagskuchen. Auf dem einen stand Happy Birthday Jesus und auch dem anderen stand Happy Birthday Malcolm. Die Party konnte also steigen, fehlten nur noch Jax und Jesus, die eine Stunde auf sich warten ließen. Als sie dann da waren, konnte die Party losgehen. Es wurde getanzt, gefeiert und Jesus und Malcolm pusteten ihre Geburtstagskerzen um die Wette aus. Jesus war schneller und durfte sich das erste Stück aussuchen. Malcolm nahm sich das Zweite und da es auch eine Willkommensfeier für Jax war, durfte er das dritte Stück nehmen. Neben den Beiden Torten gab es aber auch jede Menge andere leckere Sachen, von denen sich Dina und Ellie etwas holten und dann zu Tyler, Robby, Victor und Benji gingen, die zusammen im einer Ecke saßen und ebenfalls etwas aßen.
@Ellie
Als Dina zusammen mit Ellie, Jesus, Diego und Daryl in Hilltop angekommen war, hatte Ellie sofort bemerkt, wie aufmerksam sich Dina hier umsah. Für Ellie war das verständlich. Für Dina war alles neu hier,die kleinen Containerwohnungen,das große Haus,die Menschen, die Gemeinschaft,all das war ihr noch fremd. Deswegen zeigte Ellie ihr in den ersten Tagen alles, was Hilltop so zu bieten hatte, und stellte ihr auch die Leute vor, die ihr wichtig waren.
Besonders gut verstand Dina sich schnell mit Tyler, Robby, Victor und Benji. Ellie musste etwas schmunzeln, als sie bemerkte, wie Dina anfangs befürchtete, die Jungs könnten versuchen, sie anzubaggern. Diese Sorge erledigte sich dann jedoch recht schnell von selbst. Tyler und Robby waren unübersehbar ein Paar und auch Victor und Benji ließen keinen Zweifel daran, dass sie zusammengehörten.
Mit Sarah kam Dina ebenfalls zurecht, auch wenn Sarah die meiste Zeit lieber mit diesen drei anderen Jungs verbrachte. Diese drei gingen Ellie schon etwas länger auf die Nerven. Ihre dummen Kommentare gegenüber Tyler, Robby, Victor und Benji waren bekannt und obwohl es nie zu wirklich ernsthaften Problemen kam, fand Ellie ihr Verhalten einfach nur peinlich.
Als Dina ihr eines Tages erzählte, dass die drei ständig versuchten, mit ihr zu flirten, verdrehte Ellie nur die Augen.
"Die haben einfach zu viel Zeit." hatte sie daraufhin gesagt.. "Vielleicht Jesus denen mal mehr Arbeit geben.. "
Insgeheim freute sie sich allerdings darüber, dass Dina kein Interesse an ihnen zeigte und nicht nur, weil sie die Jungs albern fand. Ellie bemerkte dass sie wirklich gerne ihre Zeit mit Dina verbrachte. Sie lachten zusammen, erledigten Aufgaben gemeinsam und verstanden sich oft ohne viele Worte.Die Wochen vergingen und von Jax fehlte weiterhin jede Spur.
Ellie hatte Dina irgendwann alles erzählt über Jax und Jesus und auch über das Gefängnis in dem Jax war.
Sie erzählte ihr dann auch noch alles über die Suche und die Hoffnung, dass er zurückkehrt ,die mit jedem Tag allerdings weniger wurde.. Der Dezember war dann da..
Hilltop begann sich dann langsam auf Weihnachten vorzubereiten. Überall wurden Girlanden aufgehängt, Dekoration gebastelt und Vorbereitungen getroffen. Am 21. Dezember schmückten viele Bewohner den großen Weihnachtsbaum vor dem Haus.. Natürlich hatten sie auch Jesus gefragt. Er hatte er abgelehnt.Joel ebenfalls..
Ellie verstand beide nur zu gut. Seit Monaten sah sie die Erschöpfung bei den beiden.. Die Sorgen,die Schlaflosigkeit und das Warten ob Jax sich irgendwie noch melden oder zurückkehren würde.. Jesus verbrachte inzwischen den Großteil seiner Zeit in seinem Büro.
An diesem Tag hatte Ellie nicht mit irgendetwas Besonderem gerechnet,bis plötzlich laute Rufe vom Tor her zu hören waren..
"Tor auf! Vane und Leah sind da.." Rief einer der Wachen und das Tor wurde geöffnet..
Mehrere der Bewohner drehten sich beinahe gleichzeitig um. Eine der Wachen rannte dann direkt zum Haus.
Was ist denn jetzt los? hatte Dina gefragt.. Ellie zuckte mit den Schultern.
"Keine Ahnung." antwortete Ellie.. Gemeinsam gingen sie dann näher zum Tor.
Als der Truck durch das Tor fuhr, erkannte Ellie zuerst auch nur Vane und Leah. Dann fiel ihr Blick auf den Mann der noch mit im Fahrzeug saß..
Für einen Augenblick blieb ihr wirklich fast die Luft weg.
"Oh mein Gott... Verdammt!!" Rief sie aus..
Dina sah sie an und wollte wissen wer das ist..
Ellie sah kurz zu Dina und starrte dann wieder auf den Wagen. "Das ist Jax..."
In diesem Moment hielt dann der Truck an. Jax stieg aus.
Fast gleichzeitig kam dann auchJesus aus dem Haus gerannt.
Nur Sekunden später lagen sich die beiden in den Armen. Beide weinten wirklich vor Freude..
Beide hielten sich fest gegenseitig fest im Arm.. Als sie sich küssten, ging ein erleichtertes Murmeln durch die Menschenmenge,die das beobachtete.. Ellie spürte selbst, wie ihr die Augen ein wenig feucht wurden,was ja eher etwas untypisch für sie war. Nach all den Monaten,nach all der Angst war Jax endlich zurück.
Ellie nickt zu Dinas Worten..
"Ja.."Mehr brachte sie im ersten Moment nicht heraus. Natürlich wollten dann anschließend alle zu Jax.
Innerhalb weniger Minuten versammelte sich ein Großteil der Gemeinschaft vor Jesus' Büro.
Ellie und Dina hatten praktisch keine Chance, überhaupt bis zur Tür zu kommen..
Schließlich schickte Jesus die Leute alle wieder weg und versprach eine Feier für später,eine Geburtstagsfeier für Malcolm und ihn und gleichzeitig auch eine Willkommensparty für Jax.
Als sich die Menge der Bewohner dann langsam auflöste, bemerkte Dina einen Mann, der alles andere als glücklich aussah.
Ellie konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen über Dinas Worte..
"Ja. Seine Hoffnung wahrscheinlich." Dina sah sie fragend an.
Also erklärte Ellie ihr, wie der Kerl während Jax' Abwesenheit ständig versucht hatte, sich an Jesus heranzumachen und wie jeder einzelne Versuch gescheitert war.
Dina meinte dass Jesus wohl ziemlich genervt von ihm sein musste..
"Aufjeden Fall." Die beiden setzten sich dann zusammen auf die Treppe und warteten.
Im Büro waren nun nur noch Jax, Jesus, Diego, Julia, Harlan, Joel, Malcolm, Vane und Leah.
Es dauerte eine ganze Weile, bis die Tür wieder aufging. Kurz darauf verschwanden Jesus und Jax gemeinsam nach oben.
Joel und Malcolm dagegen kamen direkt auf Ellie und Dina zu.
"Wir brauchen Luftballons." sagten Malcolm und Joel.. "Sucht ihr bitte welche im Lager?"
Kurze Zeit später machten sich Joel und Malcolm auf den Weg in die nächste Stadt, während Ellie und Dina das Lager durchsuchten.
Viel fanden sie nicht .. Es waren nur noch fünf Luftballons da..
Naja,besser als nichts hatte Dinas gesagt.. Ellie lachte etwas..
"Wir werden die schönsten fünf Luftballons der Welt haben." meinte sie grinsend..
Zum Glück kamen Joel und Malcolm später mit reichlich Ballons und Deko aus der Stadt zurück. Gemeinsam machten sich dann alle an die Arbeit. Ellie und Dina bliesen Ballons auf,einige wurden sogar mit Helium gefüllt.
Natürlich dauerte es nicht lange, bis beide neugierig wurden.
Nachdem sie etwas Helium eingeatmet hatten, redeten sie mit piepsigen Stimmen miteinander.
Ellie musste so lachen und Dina auch.. Die Jungs fanden das nicht weniger lustig.
Währenddessen bemalten Tyler, Robby, Victor und Benji Banner für die Feier. Stück für Stück nahm die Partydeko dann Gestalt an.
Aus der Küche kam der Duft von frisch gekochtem Essen. Auf einem Tisch dort standen zwei Geburtstagskuchen.Einer für Jesus und einer für Malcolm. Als schließlich alles vorbereitet war, fehlten nur noch zwei der Ehrengäste.
Die beiden ließen sich wirklich Zeit, fast eine Stunde. Dann erschienen sie endlich hier unten auf der Party..
Jax und Jesus kamen gemeinsam die Treppe herunter. Die Party begann dann gleich..
Es wurde Musik gespielt, die Menschen tanzten. Es wurde auch gelacht, geredet und gefeiert.
Als die Kerzen angezündet wurden, lieferten sich Jesus und Malcolm sogar einen kleinen Wettkampf wer zuerst die Kerzen ausgepustet hatte..
Jesus gewann. Unter lautem Jubel durfte er sich dann das erste Stück Kuchen aussuchen.
Malcolm bekam das zweite und weil die Feier auch Jax galt, erhielt dieser dann das dritte Stück.
Ellie schnappte sich dann zusammen mit Dina etwas zu essen.
Anschließend gingen sie zu Tyler, Robby, Victor und Benji, die es sich gemeinsam in einer Ecke gemütlich gemacht hatten.
"Na endlich." meinte Robby grinsend als die beiden sich zu ihnen setzten. "Wir haben schon überlegt, ob ihr den ganzen Kuchen alleine aufesst."
"Halt die Klappe.." erwiderte Ellie grinsend und setzte sich neben Dina. "Wir haben euch extra etwas übrig gelassen." Sie lachte ..
"Wie großzügig von euch." sagte Benji gespielt gerührt und lachte auch..
Während um sie herum gefeiert wurde, ließ Ellie ihren Blick kurz durch den Raum schweifen.
Überall sah sie lächelnde Gesichter. Joel wirkte entspannter.Malcolm strahlte auch und natürlich waren auch Jax und Jesus glücklich..
Leah und Vane unterhielten sich mit einigen Bewohnern.
Ellie lächelte.
Zum ersten Mal seit vielen Monaten fühlte sich Hilltop wieder so an wie früher..
Nur Peter stand immer noch schlecht gelaunt alleine in einer Ecke herum mit einem Drink..
@Dina

Endlich, nach Monaten hatte Joel endlich wieder einen Grund fröhlich zu sein. Jax war endlich wieder Zuhause und es ging ihm auch soweit gut. Offenbar war er nur etwas zu dünn, da er wohl im Gefängnis nicht viel gegessen hatte und er war sehr erschöpft, weshalb es gut war, dass er und Jesus sich jetzt erstmal ausruhten und schliefen. Joel hatte zum Glück nur ab und zu mal einen Alptraum gehabt, aber er hatte ja auch Malcolm, der ihn getröstet hatte. Nachdem Jax und Jesus nach oben gegangen waren, machten sich Joel und Malcolm auf den Weg zum Stall, wo sie nochmal Merlin und Mercury sattelten und dann in die nahegelegene Kleinstadt ritten. Dort suchten sie im Supermarkt nach Deko für die Party und fanden mehr als genug, aber das hatte sich Joel schon gedacht. Sie packten soviel in ihre Rucksäcke, wie reinpasste und Malcolm fand sogar eine kleine Heliumflasche, die er noch gerade so in seinen Rucksack stopfen konnte.
Als sie alles hatten, machten sie sich wieder auf den Rückweg. Zum Glück war der Ausflug ohne Schwierigkeiten verlaufen. Ein paar Beißer waren ihnen begegnet, aber dadurch, dass Winter war und es so kalt war, waren diese langsamer unterwegs, als sonst. Daher waren sie kein Problem für die Beiden und die, die im Supermarkt drin gewesen waren, hatten sie auch problemlos getötet.
Als sie wieder Zuhause in Hilltop waren, brachten sie die Pferde in den Stall, sattelten sie ab und versorgten sie auch noch. Dann gingen sie ins Haus und halfen dabei, es zu dekorieren. Als nach einer Weile alles fertig war, schickte Charlotte Victor und Benji nach oben, um Jax und Jesus zu wecken. Die beiden Jungs taten, was ihnen aufgetragen worden war und kamen nach einiger Zeit wieder runter. Sie meinten, dass Jax und Jesus in einer halben Stunde runterkommen würde. Aus der halben Stunde wurde schließlich eine ganze Stunde, bis die Beiden Hand in Hand endlich die Treppe herunter kamen. Nun konnte die Party beginnen und das tat sie auch. Es wurde getanzt, gelacht und gegessen, sowie auch getrunken. Als Malcolm zwischendurch mal auf die Toilette musste, nutzte Joel die Chance und flitzte schnell zum Wohnmobil wo er die Geschenke für Malcolm und Paul versteckt hatte. Er hatte die Geschenke einfach in Handtücher gewickelt, da er kein Geschenkpapier gefunden hatte. Als er wieder zurück war, begannen Malcolm und Jesus um die Wette die Kerzen auf den Torten auszupusten. Da Jesus gewonnen hatte, durfte er sich das erste Stück nehmen. Danach war Malcolm dran und dann Jax. Erst danach durften sich auch alle anderen ein Stück nehmen. Da musste man schnell sein, denn es dauerte nicht lange, bis von den beiden Torten nichts mehr übrig war. Aber Joel hatte noch ein Stück bekommen. Nachdem er es gegessen hatte, waren die Geschenke dran. "Ich hab ein Geschenk für dich, Schmusebär...", lächelte Joel und überreichte Malcolm ein in ein Handtuch gewickeltes Kurzschwert, das er sogar graviert hatte. "Ich habs mit Vane zusammen gemacht, als du den einen Tag draußen mit der Gruppe unterwegs warst.....", sagte Joel und lächelte, als Malcolm meinte, dass er es wundervoll fand und von nun an immer tragen würde. "Für dich hab ich auch was...", lächelte Joel und überreichte Jesus einen, ebenfalls in ein Handtuch gewickelten Dolch. Als Jesus dieses auspackte, konnte er auf dem Dolch die Gravur 'Jax+Jesus Forever' lesen. "Ich hatte ihn für dich gemacht, damit du Jax niemals vergisst...", sagte Joel, der ja nun überglücklich war, dass Jax wieder da war. Dieser hatte dann auch noch ein Geschenk für Jesus, wenn auch ein kleineres und ohne Geschenkpapier.
@Malcolm Whitly
@Paul Rovia (Jesus)
RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 28.06.2026 12:46von Malcolm Whitly •
| 317 Beiträge
Malcolm konnte sich kaum noch daran erinnern, wann er Joel das letzte Mal so unbeschwert hatte lächeln sehen. Seit Jax verschwunden gewesen war, hatte ständig eine bedrückte Stimmung über Hilltop gelegen. Doch heute war endlich alles wieder anders. Heute war mit Jax Rückkehr auch die Hoffnung zurückgekehrt.
Während alle lachten, tanzten und feierten, blieb Malcolms Blick immer mal wieder mit einem zufriedenen Lächeln an Joel hängen. Es machte ihn glücklich, seinen Freund endlich wieder so entspannt zu sehen. Genau dafür hatte sich jeder einzelne gefährliche Tag gelohnt.
Als Malcolm kurz zur Toilette verschwand, ahnte er nicht, dass Joel diese Gelegenheit nutzte, um noch etwas vorzubereiten.
Als er zurück im Gemeinschaftsraum war, stellte er sich wieder neben Joel und machte mit bei dem kleinen Wettstreit mit Jesus beim Auspusten der Kerzen. Als Jesus knapp gewann, lachte Malcolm nur herzlich.
"Na warte... nächstes Jahr gewinne ich ganz sicher.."
Nachdem alle ihr Stück Torte bekommen und gegessen hatten, gab es Geschenke..
Überrascht sah Malcolm zu Joel, als dieser plötzlich mit einem in ein Handtuch gewickelten Gegenstand vor ihm stand.
Er nannte ihn dann wieder einmal Schmusebär..
Allein bei diesem Spitznamen musste Malcolm wieder breit grinsen. Vorsichtig nahm er das Handtuch entgegen und wickelte es auseinander.
Für einen Moment blieb ihm dann die Stimme weg..
In seinen Händen lag ein wunderschön gearbeitetes Kurzschwert. Die Gravur ließ sofort erkennen, wie viel Mühe Joel hineingesteckt hatte.
Malcolm strich mit den Fingern leicht über das Metall und sah dann zu Joel. Seine Augen glänzten wirklich vor Freude..
"Joel.. das hast du selbst gemacht?"
Als Joel erklärte, dass Vane ihm dabei geholfen hatte, während Malcolm mit der Gruppe unterwegs gewesen war, schüttelte dieser ungläubig den Kopf.
"Das ist... unglaublich schön.."
Ohne zu zögern, legte er das Schwert dann vorsichtig beiseite, zog Joel fest in seine Arme und drückte ihn liebevoll an sich.
"Danke... wirklich. Das ist das schönste Geschenk, das ich je bekommen habe."
Er gab Joel einen langen Kuss auf die Lippen und lächelte ihn voller Wärme an.
"Und keine Sorge... das wird mich von heute an überallhin begleiten, wenn ich draußen unterwegs bin.."
Er meinte jedes einzelne Wort total ernst.
Anschließend beobachtete Malcolm lächelnd, wie Joel auch Jesus seinen gravierten Dolch überreichte. Als dieser die Worte "Jax + Jesus Forever" las, musste Malcolm leicht schmunzeln. Nach allem, was Jax und Jesus durchgemacht hatten, hätte dieses Geschenk kaum passender sein können für Jesus..
Er lehnte sich dann wieder entspannt an Joel heran.
Zum ersten Mal seit einer gefühlten Ewigkeit fühlte sich Hilltop wieder wie ein echtes Zuhause und vollständig an..
@Joel Smith
Nachdem Jax und Jesus zum Schlafen nach oben gegangen waren, zogen sie sich aus und kuschelten sich zusammen ins Bett. Sie küssten sich noch eine Weile, bis sie so müde wurden, dass sie dabei einschliefen. Jax schlief endlich mal wieder richtig gut. Er war endlich wieder Zuhause, musste sich keine Sorgen mehr machen und hatte Jesus endlich wieder in seinen Armen liegen. Er kuschelte mit ihm und schlief tief und fest ein. Endlich konnte er schlafen, ohne ständig von Alpträumen aus dem Schlaf gerissen zu werden.
Da Jax so tief und fest schlief, bekam er nicht mit, dass Victor und Benji an der Tür klopften. Erst als Jesus ihn mit Küssen überhäufte, wurde er langsam wach und machte die Augen auf. Er sah Jesus verschlafen an und lächelte. "Hey, mein Tigerchen...", sagte er und als Jesus meinte, dass alles für die Party fertig war und sie runterkommen sollten, nickte Jax leicht. Er küsste Jesus noch einige Male und seufzte leicht, als Jesus meinte, dass sie jetzt aufstehen sollten. "Hmm...Na gut....aber heute Nacht entkommst du mir nicht, mein süßer Tigerpopo..", grinste Jax und nickte, als Jesus fragte, ob das ein Versprechen war. "Ohja....", sagte und und ging dann mit Jesus duschen, nachdem sie sich auch frische Sachen zum Anziehen mit ins Bad genommen hatten. Unter der Dusche musste sich Jax sehr zurückhalten und er merkte, dass auch Jesus sich nur schwer beherrschen konnte, aber alle warteten schon unten im Haus, also wuschen sie sich, trockneten sich dann ab, zogen sich an, machten sich zurecht und gingen dann nach unten. Aus der halben Stunde, wie Jesus zu Victor gesagt hatte, war eine ganze Stunde geworden, aber alle freuten sich, als sie endlich unten waren. Jetzt konnte die Party endlich beginnen und das tat sie auch. Alle lachten, tanzten und unterhielten sich. Natürlich waren die Leute neugierig und wollten wissen, was er in den letzten Monaten gemacht hatte und wie er aus dem Gefängnis entkommen war. Jax war ein wenig überfordert, denn er wollte nicht jedem einzelnen alles erzählen, also brachte Jesus die Leute dazu, ihm zuzuhören und erklärte, dass Jax in einigen Tagen bei einer Versammlung alles erzählen würde. Die Leute gaben sich damit zufrieden und belagerten Jax nicht mehr. Es freuten sich alle, dass Jax wieder da war, nur Peter stand mit einem Drink in einer Ecke und sah immermal grimmig zu Jax. Das fiel Jax natürlich auf. "Welche Laus ist Peter denn über die Lebergelaufen..?", wollte Jax wissen, woraufhin Jesus kurz zu Peter sah und sich dann wieder Jax zuwandte. Jesus erzählte Jax, dass Peter versucht hatte, sich an Jesus ranzumachen, dabei aber natürlich keinen Erfolg gehabt hatte. "Okay...Er muss halt akzeptieren, dass du mein Mann bist und ich eben nicht tot bin, wie er wohl gehofft hat...", sagte Jax und bedachte Peter mit einem Lass-die-Finger-von-meinem-Mann Blick, der verstand den Blick offenbar und suchte lieber das Weite. Jax dachte aber jetzt auch nicht weiter darüber nach. Das mit Peter konnte er auch noch in den kommenden Tagen klarstellen. Jetzt wollte er die Party genießen und mit Jesus und seiner Familie feiern. Als es Zeit wurde, die Kerzen auf den Geburtstagstorten auszupusten, lieferten sich Jesus und Malcolm einen kleinen Wettkampf, den Jesus gewann. Jax durfte sich als Dritter ein Stück Kuchen nehmen und tat das auch. Als jeder ein Stück Torte hatte, ließen sie sich diese schmecken und Jax und Jesus küssten sich beim Essen immer wieder und fütterten sich auch gegenseitig.
Danach waren die Geschenke dran und eigentlich hatte Jax ja keine Geschenke, doch dann viel ihm die Kette ein, die er im Gefängnis graviert hatte. Die wollte er Jesus schenken. Er nutzte die Chance, als Jesus auf Toilette war und lief rasch nach oben. Der Rucksack, den er aus dem Gefängnis mitgebracht hatte, stand im Büro noch in der Ecke. Jax holte die Kette dort raus und wartete dann erstmal, bis Joel seine Geschenke überreicht hatte. Als er dann an der Reihe war. sah er Jesus in die Augen. "Ich weiß, ich habe gesagt, dass ich kein Geschenk habe, aber eine Kleinigkeit, habe ich doch...", sagte Jax und nahm die Hand seines Mannes, in die er dann die Kette legte. Als Jesus sie ansah, freute er sich sehr darüber. "Ich hab sie im Gefängnis selbst graviert. Ich habe dich da so sehr vermisst....", sagte Jax und legte Jesus die Kette um den Hals, als er ihn darum bat. Jax war froh, das Jesus sein Geschenk gefiel und Malcolm nicht böse war, weil Jax kein Geschenk für ihn hatte. Auch er meinte, dass es eigentlich schon Geschenk genug warm, dass er lebend wieder zurückgekommen war. Dafür war Jax dankbar und sie feierten weiter. Nach einer Weile zogen sich Jax und Jesus in eine ruhigere Ecke zurück, wo sie sich auf einem Sofa niederließen und sich leidenschaftlich küssten. Joel und Malcolm waren auch nicht mehr zu sehen. "Lass uns nach oben gehen, Tigerchen...Ich kann dir nicht noch länger widerstehen...", hauchte Jax in den Kuss und Jesus nickte zustimmend. Die Meisten Leute waren ohnehin schon ins Bett gegangen und aufräumen würden sie Morgen. Als die Beiden vom Sofa aufgestanden waren, nahm Jax die Hand von Jesus und ging mit ihm nach oben. Sie betraten ihr Zimmer und kaum hatten sie die Tür geschlossen, küssten sie sich wild und begannen sich gegenseitig auszuziehen. Die Klamotten landeten einfach kreuz und quer auf dem Boden. Als Beide nackt waren, legten sie sich aufs Bett und küssten sich heiß und innig, während sie sich auch gegenseitig streichelten. Jax hörte, wie Jesus zufrieden vor sich hingrummelte und lächelte, denn auch das hatte ihm in den letzten Monaten sehr gefehlt.
@Paul Rovia (Jesus)

RE: Home sweet Home
in Hilltop Innenbereich 29.06.2026 18:00von Paul Rovia (Jesus) •
| 2.487 Beiträge
Jesus hatte an Jax' Seite so tief und fest geschlafen wie schon lange nicht mehr. Zum ersten Mal seit Monaten war sein Mann endlich wieder an seiner Seite. Allein das Gefühl, Jax im Arm zu halten, ließ ihn jetzt vollkommen zur Ruhe kommen. Selbst als es an der Tür klopfte, bewegte er sich zuerst kaum. Erst beim zweiten Klopfen öffnete Jesus dann langsam die Augen.
Verschlafen richtete er sich etwas auf und erkannte an den Stimmen vor der Tür Victor und Benji.
"Einen Moment! Wir stehen auf und kommen dann runter.." rief er ihnen zu, ehe er lächelnd zu Jax hinübersah, der noch immer tief und fest schlief. Er hatte gar nichts mitbekommen..
Dieser Anblick ließ sein Herz wieder etwas höherschlagen. Jax war wirklich wieder da und schlief friedlich..
Langsam beugte Jesus sich über ihn und begann Jax liebevoll mit kleinen Küssen zu wecken. Geduldig wartete er, bis Jax langsam die Augen öffnete und ihn verschlafen anlächelte. "Hi Honeybärchen.." , sagte Jesus leise und strich ihm sanft liebevoll durchs Haar.
Als Jax ihn begrüßte und ihn verschlafen ansah, musste Jesus ein wenig schmunzeln.
"Unten ist alles fertig. Die Party kann starten.. Alles wartet nur noch auf uns."
Er erwiderte jeden einzelnen Kuss, den Jax ihm gab, nur zu gerne. Am liebsten wäre er einfach mit ihm liegen geblieben, doch alle freuten sich auf die Party und natürlich auch darauf, Jax endlich wiederzusehen.
Als Jax dann sagte, dass Jesus ihm in der Nacht nicht entkommen würde, lachte dieser leise.
"Ist das ein Versprechen?" fragte er frech grinsend nach..
Bei Jax' Antwort nickte er zufrieden. "Darauf freue ich mich auch schon.."
Gemeinsam gingen sie dann ins Badezimmer. Unter der Dusche fiel es ihm ebenfalls schwer, sich auf das Duschen zu konzentrieren und das unten die anderen warteten. Immer mal wieder erwischte er sich dabei, wie er seinen Blick über Jax wunderschönen Körper wandern ließ. Doch sie hatten ihre Familie und Freunde schon lange genug warten lassen, weshalb er sich zusammenriss. Nach so vielen Monaten war eben jede Berührung etwas Besonderes. Trotzdem riss er sich im Moment zusammen.
"Wir sollten die anderen nicht noch länger warten lassen“, meinte er leise schmunzelnd und küsste Jax noch einmal kurz richtig liebevoll..
Nachdem sie dann die Dusche verlasen und sich angezogen hatten, gingen sie schließlich gemeinsam nach unten.
Schon als sie den Gemeinschaftsraum betraten, wurden sie von fröhlichen Stimmen empfangen. Überall wurde gelacht, Musik spielte und jeder freute sich, dass Jax endlich wieder Zuhause war.
Jesus bemerkte sofort, dass viele wissen wollten, was in den vergangenen Monaten passiert war. Als immer mehr Leute Jax gleichzeitig ansprachen, stellte er sich schützend leicht vor ihn..
"Gebt ihm bitte etwas Zeit." sagte Jesus ruhig. "Er wird euch alles erzählen. In ein paar Tagen machen wir eine Versammlung, dann kann jeder seine Fragen stellen."
Die meisten nickten verständnisvoll und ließen Jax erst einmal in Ruhe.
Während sie gemeinsam feierten, bemerkte Jax irgendwann Peters Blick. Dieser stand etwas abseits und beobachtete Jax und ihn mit sichtbarer Unzufriedenheit.
Als sein Mann ihn darauf ansprach, seufzte Jesus.
"Er hat wohl gedacht, dass du nicht mehr zurückkommst. Er hat versucht, mich für sich zu gewinnen."
Jesus lächelte sofort, als Jax ruhig darauf reagierte.
"Aber das war natürlich aussichtslos für ihn.. . Für mich gab es nie jemanden anderes außer dich Jaxi.."
Als Peter schließlich den Blick von Jax verstand und sich zurückzog, legte Jesus erleichtert einen Arm um seinen Mann.
"Das Wichtigste ist, dass du wieder hier bist." Etwas später standen schließlich die Geburtstagstorten auf dem Tisch.
Grinsend ließ Jesus sich auf den kleinen Wettkampf mit Malcolm ein und pustete seine Kerzen mit einem kräftigen Atemzug aus.
"Gewonnen!" rief er lachend.
Nachdem jeder ein Stück Torte bekommen hatte, setzte Jesus sich neben Jax. Immer wieder tauschten sie liebevolle Blicke aus, küssten sich zwischendurch und fütterten sich gegenseitig mit der Torte..
Für Jesus fühlte sich dieser Moment beinahe immer noch etwas unwirklich an. Dann sollte es Geschenke geben..
Jesus hatte gar nicht damit gerechnet, auch noch Geschenke zu bekommen. Von Joel bekam er einen Dolch mit der Gravur "Jax&Jesus forever"
Er lächelte Joel an und umarmte ihn.. "Danke.. Der ist wirklich wunderschön. Er strich leicht über die Gravur, legte den dann beiseite.
Als Jax ihm dann nach dem Jesus sich bei Joel bedankt hatte, eine Kette in die Hand legte und erklärte, dass er sie im Gefängnis selbst graviert hatte, blieb Jesus einen Moment wirklich sprachlos. Lächelnd betrachtete er sie.
Seine Augen wurden auch ein wenig feucht vor Freude..
"Jax... Die ist wunderschön.."
Mehr brachte er zunächst nicht heraus.
"Du hast die dort selbst gemacht? Für mich?"
Er war echt gerührt und bat Jax sie ihm um den Hals zu legen..
Sofort griff Jesus nach der Kette und strich vorsichtig nochmals über die Gravur.
"Das ist eines der schönsten Geschenke, die ich jemals bekommen habe.."
Er zog Jax dann in eine feste Umarmung und küsste ihn innig.
"Ich werde sie so gut wie immer tragen.."
Malcolm reagierte verständnisvoll und war nicht sauer weil er kein Geschenk von Jax bekam worüber Jesus sich ebenfalls freute.
Die Feier ging dann noch eine ganze Weile weiter. Irgendwann wurde es jedoch ruhiger. Viele waren bereits schlafen gegangen.
Jesus setzte sich mit Jax auf das Sofa in eine etwas ruhigere Ecke. Dort küssten sich die beiden und genossen einfach die Nähe zueinander..
Als Jax schließlich leise vorschlug, nach oben zu gehen, musste Jesus lächeln. "Sehr gerne."
Er nahm seine Hand und ließ sich von ihm dann nach oben ins Schlafzimmer führen.
Kaum war die Tür geschlossen, zog Jesus ihn wieder eng an sich.
Er erwiderte den leidenschaftlichen Kuss voller Sehnsucht, legte beide Hände an Jax' Wangen und sah ihn anschließend einen langen Moment einfach nur an. "Ich liebe dich" flüsterte er leise ..
"Du glaubst gar nicht, wie sehr du mir gefehlt hast. Jeden einzelnen Tag habe ich gehofft, dass du wieder nach Hause kommst."
Er legte seine Stirn gegen die von Jax und schloss für einen Moment die Augen.
"Jetzt bist du endlich wieder hier... und das ist alles, was zählt."
Jesus hielt ihn noch einen Augenblick fest im Arm, bevor sie sich gemeinsam, nachdem ihre Klamotten überall auf dem Boden verteilt lagen, auf das Bett legten und sich wieder wild und leidenschaftlich küssten. Er blieb dabei dicht an Jax gekuschelt, genoss dessen Nähe und war einfach nur dankbar, dass sie endlich wieder zusammen waren.
Die beiden streichelten sich dann gegenseitig und Jesus genoss das wirklich sehr sodass er wie immer vor sich hin grummelte wie ein kleiner Tiger bei Jax Berührungen.. Er hatte das alles wirklich sehr vermisst und freute sich jetzt schon auf die heiße lange Nacht mit seinem Liebsten..
Stören würde sie ja heute Nacht hoffentlich niemand.
@Jax Rovia

Auch Tyler machte sich in den letzten Monaten viele Gedanken um Jax. Wären er und Diego nicht gewesen, hätte Tyler die Heimreise nicht angetreten, sondern würde jetzt irgendwo auf dem Gefängnisgelände begraben sein. Er hoffte sehr, dass es Jax einigermaßen gut ging und er es irgendwann schaffen würde, aus diesem Gefängnis zu entkommen.
In Hilltop ging der Alltag weiter, Tyler hatte sich immernoch nicht getraut, Daryl zu sagen, dass er sein Vater war. Als Winter wurde, kam Daryl Ende November, um nach dem Gefängnis zu suchen. Diego, Jesus und Ellie machten sich zusammen mit Daryl auf die Suche. Tyler half zusammen mit Robby und den anderen dabei Hilltop auf den Winter vorzubereiten. Es wurde das letzte Gemüse geernet und neues Winterfestes Gemüse gepflanzt. Als der erste Schnee fiel, kehrten Jesus, Daryl, Diego und Ellie mit einem fremden Mädchen wieder zurück. Jax hatten sie leider nicht dabei. Sie hatten das Gefängnis nicht gefunden, aber konnten jetzt einige ausschließen. Im Frühling würden sie weitersuchen. Tyler hoffte, dass es dann nicht zu spät war.
An dem Tag, als Jesus und Malcolm Geburtstag hatte, sollte es nur eine kleine Feier für Malcolm geben. Jesus wollte nicht feiern und zog sich zurück, wie er es schon seit einer Weile machte. Zum Einen, um Ruhe vor Peter zu haben, denn ihm war es untersagt, das Büro zu betreten. Zum Anderen, weil er Jax vermisste und vor lauter Sorge nicht gut schlief. Das konnte man ihm auch ansehen, denn Jesus sah ziemlich fertig aus und musste sich zudem auch ständig das Gelaber von Peter anhören, der ihm einreden wollte, dass Jax ganz sicher nicht mehr lebte und Jesus ihn doch loslassen sollte.
Recht früh am Morgen, es musste ungefähr 10 Uhr sein, als die Wachen meinten, dass Vane und Leah kommen würden. Tyler und Robby wunderten sich, denn sie waren doch erst Vorgestern hier gewesen, um die Waffen zu liefern, die Jesus bestellt hatte und im Gegenzug etwas von der Ernte mitzunehmen, wie Kartoffeln und ein paar andere Sachen. Als Tyler und Robby dann aber sahen, dass Vane und Leah noch jemanden dabei hatten, blieb ihnen fast der Atem weg, denn es war Jax. Er war dünner, als noch vor einigen Monaten und er sah ausgemergelt und übermüdet aus, aber er lebte und war jetzt wieder Zuhause.
Da die Leute ziemlich neugierig waren, sammelten sie sich im Haus und es gab kaum eine Möglichkeit ins Büro zu kommen. Jesus schickte die Leute nach einer Weile weg und meinte, dass es am Abend eine große Party geben sollte. Zum einen, um den Geburtstag von Jesus und Malcolm zu feiern und die Rückkehr von Jax. Das war wohl der Hauptgrund, weshalb Jesus nun doch feiern wollte. Also machten sich alle daran, die Party vorzubereiten. Die würde hier im Haus stattfinden, da es draußen zu kalt war. Natürlich wollten Tyler und Robby mithelfen und taten das auch. Victor und Benji hatten Stoff aus dem Lager geholt, aus dem sie Banner basteln wollten. Tyler und Robby halfen ihnen dabei und als die Banner fertig waren, hängten sie sie gemeinsam auf. Joel und Malcolm hatten noch mehr Deko besorgt und Ellie und Dina füllten Luftballons mit Luft und einige mit Helium.
Als alles fertig war, warteten sie auf Jax und Jesus, die eine Stunde, nachdem Benji und Victor oben gewesen waren, endlich runter und die Party konnte losgehen. Es wurde getanzt, gelacht und die Leute fingen an, Jax zu belagern , da sie wissen wollte, was er die ganze Zeit im Gefängnis gemacht hatte. Jesus bat sie allerdings, Jax erstmal in Ruhe zu lassen. Jax würde es in ein paar Tagen bei einer Versammlung erzählen. Tyler konnte sich vorstellen, dass die Zeit im Gefängnis für Jax nicht schön gewesen war und er es bestimmt nicht jedem einzeln erzählen wollte. Jesus bat sie Rücksicht zu nehmen, da Jax erstmal wieder richtig ankommen und sich erholen musste.
Die Party ging noch eine ganze Weile. Malcolm und Jesus bekamen Geschenke und es gab auch reichlich zu essen. Als es später wurde, leerten sich die Eingangshalle und das Büro langsam. Joel und Malcolm waren schon rüber in ihr Wohnmobil gegangen und Tyler und Robby sahen, wie auch Jax und Jesus Händchen haltend nach oben gingen, nachdem sie schon auf dem Sofa im Büro angefangen hatten, wild zu knutschen. "Lass uns auch ins Bett gehen...", sagte Tyler und wurde ein wenig Rot. Er und Robby hatten bis jetzt immer nur gekuschelt und sich gegenseitig massiert, aber richtigen Sex hatten sie noch nicht gehabt. Tyler wollte gern einen Schritt weitergehen, aber er war sich nicht ganz sicher, ob Robby das auch wollte.
@Robby

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