An Aus
Nachdem Jax in sein neues, geräumigeres Zimmer gebracht worden war, begann er, die Klamotten, die er sich aussuchen durfte, in den Schrank zu räumen. Seine eigenen Klamotten waren schmutzig, und rochen nach Schweiß. Was auch kein Wunder war, denn schließlich hatte er, seit er hier war, nicht einmal duschen, oder sich umziehen können. Als Juliet im Türrahmen erschien, sah er zu ihr, als er sie bemerkte. "Hast du mit ihm geredet..?", fragte er und als sie nickte, erzählte sie ihm, was sie zu Mephisto gesagt hatte. "Hoffen wir, dass er es jetzt auch wirklich hält und es sich nicht schon wieder anders überlegt....", sagte er und sah dann zu ihr. "Ich danke dir wirklich sehr, dass du mir hier so sehr hilfst....ich hoffe, dass ich das irgendwann wieder gut machen kann...", sagte er und nickte leicht, als sie meinte, dass er erstmal duschen und sich ausruhen sollte. Als sie gegangen war, seufzte er leise, denn die Nächste würden wohl größtenteils schlaflos bleiben. Daran würde auch das bequemere Bett nichts ändern, aber immerhin würde es ihm schlimme Rückenschmerzen ersparen. Jax nahm sich was sauberes zum Anzziehen mit in sein Bad, sowie auch die Handtücher, die Seife und das Shampoo. Seine Schuhe zog er sich im Zimmer aus. ehe er ins Bad ging und dort den Rest seiner Klamotten auszog. Die warf er in den Wäschekorb, den man auch ins Bad gestellt hatte. In einer Ecke hinter der Tür standen auch ein Eimer und ein Wischmob. In dem Eimer befanden sich noch Putzmittel, Lappen und Schwämme. So konnte Jax seinen Wohnbereich auch sauber halten. Aber jetzt ging er erstmal duschen. Als er sich ausgezogen hatte, drehte er das Wasser auf und duschte erstmal ausgiebig. Er wusch sich auch sehr gründlich und hörte erst auf, als er sich richtig sauber fühlte. Als es soweit war, drehte er das Wasser ab und stieg aus der Dusche. Er trocknete sich ab und zog sich was Frisches an. Dann legte er sich auf das Bett und atmete tief durch, denn das war wirklich bequemer, als das andere. Da er die letzte Nacht so gut, wie gar nicht geschlafen hatte, schlief er sogar ein. Jedoch nur, bis die Alpträume wiederkamen und er dadurch wieder wach wurde. Er ging rüber ins Bad und wusch sich das Gesicht. Anschließend beschloss er die Kantine zu suchen, denn er hatte Hunger. Als er diese gefunden hatte, staunte er nicht schlecht, denn es gab tatsächlich auch frische Sachen. Das hatte er zwar gewusst, da Juliet ihm ja etwas mit frischen Zutaten gekocht hatte, aber er hatte nicht gedacht, dass diese Sachen offen zugänglich waren. Jax machte sich ein Brot mit Salat und Käse, der allerdings frisch und nicht ranzig war. Das aß er dann und machte sich anschließend auf den Weg zu Mephisto. Als er an dessen Büro ankam, klopfte er an und trat ein, als Mephisto "herein" sagte. "Oh, Jax.....ich hoffe, dein neues Zimmer ist zu deiner Zufriedenheit...", sagte Mephisto, woraufhin Jax nickte. "Ja, danke.....aber wie geht es weiter, wenn die Behandlung abgeschlossen ist und ich nichts mehr für dich tun kann...?", fragte Jax, denn er wollte wissen, ob die Chance bestand, dass er auch wieder nach Hause konnte, oder nicht. "Wenn die Behandlung fertig ist und Juliet die Weiterbehandlung übernehmen kann, dann stelle ich dir ein Auto zur Verfügung, mit dem du wieder nach Hause fahren kannst....", sagte Mephisto und Jax hoffte, dass Mephisto das, was er sagte auch wirklich so meinte. "Versprichst du, dass ich dann wirklich wieder nach Hause darf...?", hakte Jax nochmal nach und Mephisto nickte. "Ja, ich gebe dir mein Wort....", sagte Mephisto und Jax hatte nun wieder ein wenig Hoffnung, dass er Jesus und seine Familie bald wiedersehen würde. "Gut, dann erwarte ich dich morgen früh im Behandlungsraum...", sagte Jax und verließ das Büro dann wieder. Den restlichen Tag verbrachte er dann damit Juliet auf der Krankenstation zu helfen, da ihm zu langweilig wurde, wenn er nur auf seinem Zimmer saß.
In der folgenden Nacht schlief Jax trotz des bequemeren Bettes nur sehr schlecht. Immer wieder wachte er von seinen Alpträumen auf und konnte anschließend die halbe Nacht nichtz mehr schlafen. Stattdessen ließ er in dem Buch weiter, das er angefangen hatte. Als er am nächsten Morgen, nachdem er etwas gefrühstückt hatte, zur Krankenstation kam, konnte man ihm den Schlafmangel, den er hatte ansehen, aber er konnte das eben nicht ändern, denn ohne Jesus konnte er eben nicht gut schlafen. Er hoffte nur, dass Juliet es nicht merken würde und tat so, als hätte er gut geschlafen, als sie wissen wollte, wie er geschlafen hatte. Allerdings schien Juliet ihn zu durchschauen und fragte nochmal nach, ob er wirklich gut geschlafen hatte. "Okay...dir kann ich wohl nichts vormachen....Ich hab diese und auch letzte Nacht nicht viel geschlafen....ohne meinen Mann kann ich nur sehr schlecht schlafen....", gestand er schließlich und verstummte, als Mephisto ins Behandlungszimmer kam. Jax erfüllte seinen Teil der Abmachung und behandelte Mephisto. Als er fertig war, seufzte er leise, denn er hatte einen weiteren, aber immerhin kleineren Tumor gefunden. Er teilte Mephisto mit, dass er diesen auch entfernen musste und sagte dann, dass Mephisto also Morgen früh wieder nüchtern sein musste.
Als Mephisto gegangen war, suchte Jax im Medizinschrank nach Schlaftabletten. Er hoffte, dass die ihm helfen würden, wenigstens einigermaßen schlafen zu können. Leider fand er keine, also würde es wohl weiterhin schlaflose Nächte geben. Juliet fragte ihn, nach was er gesucht hatte, was ihn seufzen ließ. "Ich hab nach Schlaftabletten gesucht, aber es sind keine da...", gestand er, woraufhin Juliet ihn mit großen Augen ansah. "Keine Sorge...Ich hab nicht vor mich umzubringen...", sagte er und seufzte schwer. Nachdem, was Juliet für ihn getan hatte, war er bereit, ihr ein wenig aus seiner Vergangenheit zu erzählen. "Ich hab eine sehr schlimme Jugend durchgemacht und hatte vor einigen Jahren das schlimmste Erlebnis meines Lebens, das ich nur sehr knapp überlebt habe....als mein Vater damals rausfand, dass ich schwul bin, hat er mich fast tot geprügelt....und auch mein Mann wurde von seinem Vater terrorisiert...wir hatten also beide keine schöne Jugendzeit....umso mehr hat es uns zusammengeschweißt...", sagte Jax und erzählte ihr auch, dass er nach seinem Krankenhausaufenthalt in dieser Anstalt war, wo aus ihm ein körperlich und seelisches Wrack gemacht worden war. Er erzählte ihr davon, dass Jesus von seinem eigenen Vater entführt worden war und in ein Internat gesteckt wurde. Er erzählte ihr auch, dass seine Mutter und zwei seiner Schwestern bei einem schlimmen Autounfall ums Leben gekommen waren, während er im Koma gelegen hatte. Seine Schwester Eve hatte sich das Leben genommen, weil sie mit all dem nicht klarkam. Er erzählte ihr auch von dem Amokläufer in der Schule, durch den die Mutter von Jesus ums Leben gekommen war....und dann erzählte er ihr auch, wie sein Vater ihn entführt und an diese Typen verkauft hatte. Er erwähnte, dass diese Typen ihn drei Wochen lang auf brutalste Weise vergewaltigt und gefoltert hatten und er anschließend in dem Brunnen entsorgt worden war. "Das ich immernoch lebe, verdanke ich meinem Mann und Buckley.....hätte Buckley mich nicht aufgespürt und mein Mann daraufhin sofort Hilfe geholt, wäre ich in diesem Brunnen gestorben....aber all das hat tiefe Narben zurückgelassen...Nicht nur die auf meinem Rücken, sondern auch auf meiner Seele und auch auf der von Jesus....wir schlafen beide nur schlecht, wenn wir nicht zusammensein können...aber das hab ich in Kauf genommen, weil ich verhindern wollte, dass Mephisto meinen Mann von diesem Psychopaten verstümmeln lässt...Dass es meinem Mann gut geht und er körperlich unversehrt ist, ist mir wichtiger, als meine Alpträume....", sagte er und räumte den Medikamentenschrank wieder auf, da es bedauerlicherweise keine Schlaftabletten gab. Dann fiel Juliet aber ein, dass sie in der Küche eine Packung Baldriantee gesehen hatte und meinte, dass der Tee ja vielleicht helfen könnte, das Jax besser schlief. "Ein Versuch ist es Wert...vielleicht kann ich damit ja wenigstens ein kleines bischen besser schlafen....", sagte Jax, denn sonst hatte ihm sein Panda mit dem T-Shirt von Jesus geholfen, wenigstens einigermaßen schlafen zu können, aber den hatte Jax hier ja auch nicht. Nachdem sie den Tee aus der Küche geholt hatten und Jax sich auch eine Tasse und einen Wasserkocher organistiert hatte, half er Juliet wieder bei ihrer Arbeit. Jax hatte sich vorgenommen, Juliet beizubringen solche Operationen, wie die Entfernung von Tumoren, selbst durchführen zu können.
Trotz des Baldriantees schlief Jax auch in der folgenden Nacht sehr schlecht und wurde weiterhin von seinen Alpträumen geplagt. Am nächsten Morgen fühlte er sich gerädert, aber daran würde er sich gewöhnen müssen, solange er hier war, denn wieder richtig gut schlafen würde er wohl erst wieder können, wenn er wieder Zuhause bei Jesus war. Er wusch sich mit kaltem Wasser das Gesicht, um sich zu erfrischen und zog sich dann an. Als er auf die Krankenstation kam, lag Mephisto bereits auf dem OP-Tisch und Juliet hatte sich soweit um alles gekümmert. Jax musste sich nur noch um die Narkose und die OP kümmern. Diesmal erklärte Jax Juliet alles bis ins kleinste Detail und sie hörte ihm aufmerksam zu, denn sie wollte schließlich viel lernen. Er erklärte ihr, wieviel Narkosemittel pro Pfund Körpergewicht genommen werden musste und zeigte ihr dann auch, wie man bei der OP die richtigen Schnitte setzte. Sie sah ihm genau zu, aber üben würden sie später mal an einem der Untoten. Jetzt sah sie Jax erstmal nur zu und er erklärte ihr auch alles ausgiebig. Als er auch den zweiten Tumor entfernt hatte, verschloss er die OP-Wunde und klebte ein großes Pflaster darauf. Dann konnten zwei von Mephistos Männern ihn wieder in eines der Krankenbetten verlegen und ihn ins Krankenzimmer bringen, wo Mephisto auch die Nacht zur Beobachtung verbringen sollte. Nach der OP untersuchte Jax auch diesen Tumor wieder, während Juliet aufräumte und das OP Besteck spülte und es anschließend auch sterilisierte. Dieser Tumor war zum Glück nicht weiter auffällig. "Jetzt können wir hoffen, dass Mephisto erstmal für eine Weile Ruhe hat....Ich werde noch solange hierbleiben, bis du selbst kleinere OPs übernehmen kannst...Dann fahre ich nach Hause, wenn Mephisto mich lässt....", sagte er und hoffte, dass Mephisto ihn wirklich gehen lassen würde, wenn er nichts mehr für ihn tun konnte.
@Dr.Juliet Burke

Juliet stand im Türrahmen von Jax’ neuem Zimmer, die Arme hatte sie locker vor der Brust verschränkt, sie beobachtete ihn einen Moment schweigend.
Es war gut zu sehen, dass er wenigstens etwas mehr Platz bekommen hatte, sowie ein richtiges bequemeres Bett, einen Schrank und ein in Bad. Dinge, die hier fast schon wie Luxus wirkten. Das hatte bei weitem nicht jeder. Genau genommen kaum jemand hier.
Als er zu ihr aufsah und fragte, ob sie mit Mephisto gesprochen hatte, nickte sie ruhig.
Sie erzählte ihm genau, was sie gesagt hatte. Dass sie Mephisto deutlich gemacht hatte, dass Jax nicht länger wie ein Gefangener behandelt werden durfte. Dass man ihm zumindest diese kleine Würde schuldete, nachdem er Mephistos Leben gerettet hatte.
Seine Antwort ließ sie leise seufzen.
In seiner Stimme lag Hoffnung, aber auch diese tiefe Traurigkkeit, die sie mittlerweile nur zu gut kannte.
"Er wird sich daran halten." sagte sie ruhig.
Glaubte sie das wirklich? Vielleicht nicht ganz. Doch Jax brauchte diesen kleinen Funken Hoffnung.
Als er sich bedankte, wurde ihr Blick weicher.
Er war so unglaublich dankbar für jedes kleine Stück Menschlichkeit, und genau das ließ ihr Herz schwer werden. Schließlich schickte sie ihn ins Bad, damit er endlich duschen konnte, und als sie den Flur entlangging, blieb sie nochmal stehen und lauschte kurz dem Rauschen des Wassers, das durch die Wände drang.
Später traf sie ihn erst wieder auf der Krankenstation, müde, aber immerhin sauber und frisch gekleidet. Sie bemerkte sofort, dass er kaum geschlafen hatte,seine Augen verrieten es ihr. Als sie ihn darauf ansprach und er zunächst auswich, dann aber schließlich zugab, dass er ohne Jesus kaum schlafen konnte, verstand Juliet das nur zu gut.
Sie hatte schon viele Menschen mit einem Trauma gesehen, doch bei Jax schien es schlimmer zu sein als bei anderen. Dann erzählte er ihr eine ganze Menge. Juliet schwieg und hörte zu, während er von seiner Kindheit sprach, von der Gewalt seines Vaters, von dem, was man ihm angetan hatte. Von Jesus. Von dem Brunnen und wie er gefunden wurde von Jesus und jemandem namens Buckley. Sie wusste natürlich nicht wer Buckley ist. Sie vermutete ein Tier,wahrscheinlich ein Hund. Später wollte sie fragen.
Er erzählte weiter von all den Verlusten und von der Hölle, die er überlebt hatte. Langsam ballten sich ihre Hände zu Fäusten, während sie ihm zuhörte aus Wut auf die Welt und die vielen schlechten Menschen. Heute war es kaum besser, sicher sogar schlimmer.
Als er von den drei Wochen erzählte,von der Folter, den Vergewaltigungen, dem Brunnen konnte sie den Blick nicht mehr von ihm abwenden. Sie hatte schon viele Grausamkeiten erlebt, aber das hier war anders. Das waren Dinge, an denen er hätte zerbrechen müssen. Und doch stand Jax hier, lebendig und stark.
Er half Menschen und rettete sogar den Mann, der ihn gefangen hielt. Juliet fiel es schwer, ihre Stimme ruhig zu halten, als sie ihm schließlich vom Baldriantee berichtete..
In der folgenden Nacht schlief auch sie kaum und grübelte viel. Ihre Sorgen galten Jax, nicht wirklich Mepisto, auch wenn dieser im Moment immerhin ein kleines bisschen Menschlichkeit zeigte.
Am nächsten Morgen richtete sie den OP-Raum her, während Mephisto schon auf dem Tisch lag. Jax wirkte müde, aber wie immer konzentriert. Sie verfolgte jede seiner Bewegungen, hörte seine ruhige Stimme und sah seine genauen Handgriffe.
Die Art, wie er ihr alles erklärte, wirkte, als würde er nicht unter einer unvorstellbaren Last stehen. In diesen Stunden lernte sie viel von ihm. Nachdem der zweite Tumor entfernt und die Wunde versorgt war, atmete Juliet zum ersten Mal wieder richtig durch. Schweigend räumte sie auf, sterilisierte die Instrumente, während Jax den Tumor untersuchte. Als er sagte, er würde so lange bleiben, bis sie selbst kleinere Operationen durchführen könne, sah sie ihn ernst an. Sie wusste genau, was er damit meinte.
Er wollte einfach nur nach Hause, zu Jesus, seiner übrigen Familie und seinen Freunden. In diesem Moment nahm sie sich fest vor, alles so schnell wie möglich zu lernen, damit er bald das Gefängnis verlassen konnte.
@Jax Rovia
Jax war dankbar, dass er das größere Zimmer mit Bad bekommen hatte. Das war das Mindeste, was Mephisto tun konnte. Das bequemere Bett würde Jax wenigstens schlimmere Rückenschmerzen ersparen. Er hatte ja ohnehin immer mal Rückenschmerzen, die auch ab und zu mal so schlimm waren, dass er außer liegen kaum was machen konnte, aber zum Glück kam das recht selten vor. Während er die Klamotten, die er sich hatte aussuchen dürfen, im Schrank verstaute, kam Juliet und Jax wollte wissen, ob sie nochmal mit Mephisto gesprochen hatte. Sie nickte und erzählte ihm, was sie zu Mephisto gesagt hatte. "Hoffen wir, dass er sich endlich ändert und die Fühtung der Gemeinschaft ändert....es wäre doch auch für ihn von Vorteil, wenn das Verhältnis zu anderen Gemeinschaften auf Freundschaft, anstatt auf Gewalt und Angst basiert....Ich hoffe, dass er das irgendwann versteht...", sagte er und ging dann duschen, als sie ihn wieder allein ließ. Die Dusche tat gut und er konnte sich endlich mal wieder waschen. Das hatte er, seit er hier war bisher nicht gekonnt und dementsprechend sahen auch seine Klamotten aus, von dem Geruch ganz zu schweigen.
Um die Nacht besser schlafen zu können, wollte er nach Schlaftabletten suchen, doch leider gab es keine und Juliet bemerkte, dass er was suchte. Er wollte sie nicht anlügen und für das, was sie für ihn getan hatte, war er ihr schuldig etwas über sein Leben zu erzählen, also tat er das. Er erzählte ihr, was er und Jesus durchgemacht hatten. Als er fertig war, sah er, wie geschockt sie darüber war. "Und trotz alldem habe ich meinen Lebenstraum Arzt zu werden nie aus den Augen verloren und sehr hart dafür gearbeitet...Als der Ausbruch anfing war ich gerade in einer anderen Stadt und habe an einer Weiterbildung teilgenommen....Ich wollte mich weiterbilden, um auch Kindermedizin zu lernen...während ich da war, kam der Ausbruch und ich musste mich nach Hause durchkämpfen....Ich hatte immer den Traum irgendwann Chefarzt auf meiner eigenen Station im Krankenhaus zu werden....Naja...das sollte halt nicht sein, aber ich habe trotz den vielen Schicksalsschlägen sehr viel erreicht....und jetzt mach ich eben das Beste aus der Situation....", sagte er und holte dann mit ihr den Baldriantee.
Leider hatte der Tee nicht viel geholfen. Jax hatte auch in dieser Nacht sehr schlecht geschlafen, war aber bei der zweiten OP von Mephisto am nächsten Morgen sehr konzentriert und machte seine Arbeit präzise und erklärte Juliet nebenbei alles. Er würde sie in der Chirurgie ausbilden, denn wenn sie selbst Operationen durchführen konnte, dann brauchte Mephisto ihn nicht mehr und würde ihn dann vielleicht gehen lassen. Das hoffte Jax sehr, denn er konnte und wollte nicht für immer hierbleiben. Nach der OP sollte Mephisto eine Nacht auf der Krankenstation bleiben, was er auch tat. Als er wieder aus der Narkose erwacht und auch wieder fitter war, setzte sich Jax zu ihm. "Ist dir das Zimmer recht...?", wollte Mephisto wissen, worauf Jax nickte. "Ja, es ist okay...Ich hoffe, dass du dir das, was ich und was dir auch Juliet gesagt hast zu Herzen nimmst...Ich habe deinen zweiten Tumor untersucht und der war glücklicherweise unauffällig....Hoffen wir, dass es besser wird und sich keine Weiteren bilden....für den Notfall bilde ich Juliet in der Chirurgie aus, dann kann sie solche Operationen in Zukunft übernehmen....", sagte Jax, woraufhin Mephisto ihn ansah. "Dafür willst du, dass ich dich gehen lasse, oder...?", fragte Mephisto, woraufhin Jax nickte. "Und wenn ich dir alles biete, was du willst...? Bleibst du dann hier...?", fragte Mephisto, woraufhin Jax den Kopf schüttelte und seufzte. "Das, was ich will ist meine Freiheit....Ich will wieder nach Hause zurück...", sagte er und dann fiel ihm noch etwas ein. "Eine Sache gibt es....Habt ihr irgendwo auch Funkgeräte mit einer großen Reichweite...?", fragte Jax, woraufhin Mephisto den Kopf schüttelte. Nein, wir haben nur welche mit einer Reichweite von höchstens 100 Meilen...Es gibt hier zwar eine Funkstation, aber die ist zerstört worden...", sagte Mephisto, was Jax seufzen ließ. "Ruh dich aus....Die nacht bleibst du hier und Morgen kannst du die Krankenstation wieder verlassen....", sagte Jax und verließ dann das Krankenzimmer.
Am folgenden Tag begann er damit Juliet in der Chirurgie auszubilden. Dazu hatte er darum gebeten, einen toten Beißer zu bekommen, damit Juliet an diesem üben konnte. Jax hatte natürlich in der Nacht wieder nur sehr schlecht geschlafen, was seine dunklen Augenringe zeigten, aber er war dennnoch wachsam und erklärte Juliet genau, was sie bei einer Op zu tun hatte. Während sie übte, korrigierte er sie auch hin und wieder. Sie machte das gut und hörte ihm auch sehr aufmerksam zu. Als sie für heute genug gelernt hatte, machten die Beiden Feierabend, nachdem sie nochmal nach ihren Patienten gesehen hatten. Eigentlich müsste Jax sich nicht um die anderen Patienten kümmern, da er ja eigentlich nur wegen Mephisto hier war, doch was sollte er sonst den ganzen Tag tun? Und je mehr er Juliet beibrachte, desto näher würde der Tag kommen, an dem er endlich wieder nach Hause konnte.
@Dr.Juliet Burke

Schon beim Betreten des Zimmers merkte Juliet, wie sehr Jax die Ruhe und der größere Raum guttaten. Dass er das größere Zimmer mit eigenem Bad bekommen hatte, war für sie selbstverständlich nach allem, was er geleistet und durchgestanden hatte, war es kaum mehr als ein kleiner Ausgleich. Während er die Kleidung, die er sich ausgesucht hatte, ordentlich in den Schrank räumte, blieb sie einen Moment an der Tür stehen und beobachtete ihn. Er wirkte müde, aber auch dankbar. Auf seine Frage, ob sie noch einmal mit Mephisto gesprochen habe, nickte sie ruhig und erzählte ihm, was sie gesagt hatte.
Juliet hörte ihm dann aufmerksam zu, als Jax seine Hoffnung äußerte, dass Mephisto sich endlich ändern und die Führung der Gemeinschaft überdenken würde. Seine Worte klangen ruhig, fast hoffnungsvoll, und sie fragte sich, wie er sich diesen Glauben an das Gute bewahren konnte, nach allem, was er durchgemacht hatte. Als er schließlich duschen ging und sie ihn allein ließ, blieb sie noch einen Moment im Flur stehen. Das leise Rauschen des Wassers hinter der Tür ließ sie sanft lächeln,endlich konnte er sich waschen und zumindest ein kleines Stück Normalität zurückgewinnen, soweit dies an diesem Ort für ihn möglich war.
Später bemerkte sie, dass Jax unruhig im Raum umherging und offenbar etwas suchte. Als ihr klar wurde, dass es Schlaftabletten waren, seufzte sie leise. Zwar gab es hier Medikamente, aber keine Schlafmittel, und sie wusste, dass sie ihm nicht helfen konnte.
Sie mochte, dass er ehrlich blieb und sie nicht anlog. Stattdessen erzählte er von seinem Leben, von Jesus und dem, was sie gemeinsam durchgemacht hatten. Juliet setzte sich zu ihm und hörte still zu, während sich in ihr Fassungslosigkeit ausbreitete. Es schockierte sie, wie viel Leid in seinen Worten lag und noch mehr, wie gefasst er darüber sprach.
Als er von seinem Traum erzählte, Arzt zu werden, von seiner Weiterbildung und davon, wie der Ausbruch alles verändert hatte, musste Juliet schlucken. In ihren Augen war Jax nicht nur ein Arzt, sondern ein Mensch, der trotz allem nicht aufgegeben hatte. Sie holte mit ihm den Baldriantee, auch wenn sie selbst nicht wirklich daran glaubte, dass er helfen würde. Und tatsächlich brachte ihm die Nacht kaum Ruhe.
Am nächsten Morgen sah sie seine dunklen Augenringe sofort. Trotzdem war Jax während der zweiten Operation an Mephisto vollkommen konzentriert. Seine Bewegungen waren genau, seine Stimme ruhig, während er ihr jeden Schritt erklärte. Juliet stand aufmerksam an seiner Seite und nahm jedes Wort in sich auf. Dass er sie in der Chirurgie ausbilden wollte, erfüllte sie mit Stolz, aber auch mit Schmerz, sie wusste, warum er das tat. Er wollte frei sein und zurück zu seiner Familie unds seinen Freunden die hoffentlich sicher zuhause angekommen waren.
Juliet hätte vieles dafür gegeben, ihre Schwester Rachel und ihren Neffen Julien wieder bei sich zu haben, doch leider wusste sie weder, wo sich die beiden aufhielten, noch, ob sie überhaupt noch lebten.
Später, als Mephisto auf der Krankenstation lag und Jax sich zu ihm setzte, hielt sich Juliet im Hintergrund. Sie lauschte dem Gespräch, hörte Mephistos Angebot und Jax’ klare Antwort. Er wollte seine Freiheit und zurück nach Hause.
In diesem Moment wurde ihr richtig klar, dass Jax niemals wirklich hier bleiben würde, egal, welche Versprechen man ihm gab. Die Sache mit dem Funkgerät hatte ihn sichtlich enttäuscht, und Juliet konnte seinen Frust nur zu gut verstehen.
Am nächsten Tag begannen die OP-Übungen. Juliet stand über dem leblosen Beißer, während Jax ihr jeden Schnitt und jede Technik erklärte. Trotz seiner Müdigkeit arbeitete er sehr genau. Wenn sie einen Fehler machte, korrigierte er sie ruhig und geduldig. Sie wollte es richtig machen,für ihn, für die Patienten und für sich selbst.
Als sie am Ende des Tages gemeinsam noch einmal nach den Kranken sahen, spürte Juliet eine kleine Hoffnung in sich. Sie wusste, dass Jax nicht für immer bleiben würde aber solange er hier war, würde sie alles lernen, was sie konnte. Und vielleicht würde der Tag kommen, an dem er wirklich gehen durfte, frei, so wie er es verdiente und zu seiner Familie zurückkehren.
Juliet hoffte auch dass Mephisto Jax und seine Leute und auch andere Gemeinschaften in Ruhe lässt. Immerhin konnten sie sich hier mit etwas Mühe selber versorgen.
@Jax Rovia
Jax war enttäuscht, als Mephisto ihm miiteilte, dass es hier kein Funkgerät mit weiter Reichweite gab. Er hatte eigentlich geplant, wenigstens über Funk mit Jesus in Verbindung zu bleiben. Nun hatte er überhaupt keine Möglichkeit mit ihm und seiner Familie in Kontakt zu bleiben und das machte Jax fertig, aber er musste irgendwie durchhalten, um irgendwann, wenn Mephisto bereit war, ihn gehen zu lassen, wieder nach Hause zu seiner Familie zu fahren. Nachdem er Mephisto ein zweites Mal operiert hatte, redete Mephisto mit ihm und wollte wissen, ob das größere Zimmer und das bessere Bett gut waren. Jax sagte ihm, dass es okay war. Als Mephisto dann fragte, ob er hierbleiben würde, wenn er alles bekam, was er wollte, schüttelte Jax den Kopf und gab ihm zu verstehen, dass das, was er wollte, sein Mann und seine Familie war und er nach Hause wollte, wenn er hier nicht mehr gebraucht wurde.
Jax nahm sich fest vor, Juliet in der Chirurgie auszubilden, so gut es ging. So würde sie wenigstens kleinere Tumore selbst entfernen können. Zum Glück war Juliet auch bereit es zu lernen, um ihm zu ermöglichen irgendwann nach Hause zu können. Sie war die Einzige, die Verständnis für ihn hatte und ihm half, so gut sie konnte. Als er nach Schlaftabletten gesucht hatte, um Nachts wenigstens einigermaßen schlafen zu können, erzählte er ihr von seiner Vergangenheit, was er zusammen mit Jesus schon alles durchgemacht hatte. Auch, als er nach der Sache mit diesen Typen und dem Brunnen schwere Hirnschäden davongetragen hatte und alles wieder von vorne lernen musste, dass Jesus ihn nie hatte fallen lassen, auch wenn es anstrengend gewesen war, sich um einen Menschen zu kümmern, der in allem auf Hilfe angewiesen war. Dafür war Jax seinem Mann für immer dankbar, denn es kam oft vor, dass Familien in solchen Situationen überfordert waren und den Betroffenen in ein Pflegeheim abgeschoben hatten. Das war für Jesus niemals in Frage gekommen und zum Glück war Jax ja soweit wieder fast vollständig gesund geworden. Das Einzige, was er eben hatte, war die Sache mit seinem empfindlichen Rücken, von der hier niemand etwas wissen durfte. Er hatte Angst, dass man ihm sonst was antun würde, um ihn hier für immer festzuhalten.
Am nächsten Tag übte Jax mit Juliet am Körper eines Untoten, wie man OPs durchführte. Dafür hatte Jax um einen Untoten gebeten, der danach aussah, als hätte er Tumore. So einen hatten die Männer tatsächlich gefunden und Juliet konnte so sehr gut lernen, wie man Tumore entfernte. Jax erklärte und zeigte ihr alles ganz genaz und ließ sie es dann auch selbst machen, wobei er sie auch korrigierte, wenn sie einen Fehler machte. Jetzt an dem Untoten war das nicht so schlimm, aber später an einem lebenden Menschen durften Juliet keine Fehler passieren, denn das konnte verheernde Folgen haben. Die Beiden verbrachten den halben Tag damit, aber da es auch Anstrengend war, hörten sie am Nachmittag für heute auf und kümmerten sich um die Patienten, wobei Jax auch half, denn er wusste nicht, was er sonst tun sollte und er musste sich irgendwie beschäftigen, um sich von seinen Gedanken abzulenken. Er vermisste Jesus und seine Familie sehr und hoffte, dass es keine Monate, oder Jahre dauern würde, bis er hier wieder weg konnte.
Am Abend machten sich Jax und Juliet gemeinsam etwas zu essen, wobei Juliet merkte, dass Jax gut kochen konnte. Das kam bei Männern ja nicht allzu oft vor. Zumindest kannte sie hier keinen Mann, der kochen konnte. Aber das lag wohl auch daran, dass der Großteil der Männer hier der Meinung war, dass Kochen Frauensache war. "Die haben hier echt noch Mittelalterliche Ansichten....", sagte Jax, während er eine Tomatensoße kochte und Juliet Spaghetti kochte. Dann aßen sie zusammen und machten nach dem Essen auch sauber. Als er etwas später auf sein Zimmer kam, wurde er dort von einem jungen Mann erwartet, der aufstand, als er das Zimmer betrat. "Kann ich dir weiterhelfen...?", fragte Jax, der dachte, dass der junge Mann vielleicht Schmerzen, oder was anderes hatte und einen Arzt brauchte. Allerdings traute der junge Mann sich wohl nicht so recht zu sprechen und ließ stattdessen seine Hose fallen, wobei er rot anlief. "Mephisto schickt mich....ich soll.....naja....dich befriedigen....", sagte der junge Mann leise und schüchtern. "Bitte was...?!", fragte Jax leicht empört und seufzte dann leise. "Du kannst deine Hose wieder hochziehen....Ich werde nicht mit dir schlafen...", sagte Jax und schüttelte den Kopf. "Er kapierts einfach nicht...dem werd ich was erzählen....", knurrte Jax und wandte sich an den jungen Mann. Du kannst wieder gehen....Ich will und werde nicht mit dir schlafen...Ich habe einen Mann, dem ich treu bin...einen anderen will ich nicht...", sagte Jax und machte sich dann auf den Weg zu Mephisto, der die Krankenstation inzwischen verlassen hatte und sich auf seinem Zimmer auskurierte. Jax klopfte kurz an und trat dann ein. "Jax, was führt dich zu mir..?", fragte Mephisto, weshalb Jax ihn wütend ansah. "Du weißt genau, warum ich hier bin...du kapierst es nicht, oder? Du schickst mir einen jungen Mann auf mein Zimmer, damit ich mit ihm schlafe...? Was soll das?", fragte Jax und sah Mephisto wütend an. "Naja, ohne Sex ist es doch langweilig...ich hätte dir ja eine Frau geschickt, aber darauf stehst du ja nicht..."; sagte Mephisto, woraufhin Jax nur ungläubig den Kopf schüttelte. "Ach, und dann meinst du, wenn du mir einen jungen Mann schickst, dass ich dann mit ihm in die Kiste springe...? Gehts eigentlich noch...? Wenn du jede Frau vögelst, die dir über den Weg läuft, ist das deine Sache, aber ich bin mit Jesus verheiratet....Ich liebe ihn und will keinen Anderen..kapier das endlich....", sagte Jax und schüttelte den Kopf. "Du musst noch sehr viel lernen und das, obwohl du einige Jahre Älter bist, als ich...lass mich wissen, wenn du bereit bist, diese Gemeinschaft endlich Vernünftig, mit Verstand und vor allem Fair anzuführen....", sagte Jax und verließ das Zimmer von Mephisto wieder. Als er wieder auf dem Weg zu seinem Zimmer war, kam ihm Juliet entgegen, die Mephisto seine Medikamente für die Nacht brachte. Sie bemerkte, dass Jax aufgebracht war und wollte wissen, was los war. "Als ich vorhin auf mein Zimmer kam, hat da ein junger Mann auf mich gewartet, der seine Hose runtergelassen hat und meinte, dass Mephisto ihn schickte, um mit mir zu schlafen....Mephisto hat doch echt nicht alle Latten am Zaun...Ich liebe meinen Mann und werde ihn ganz sicher nicht betrügen, nur weil Mephisto meint, dass ich dann entspannter bin.....Ich bin erst wieder entspannt, wenn ich Zuhause bin....", sagte Jax und setzte den Weg zu seinem Zimmer fort. Dort angekommen ließ er sich auf das Bett fallen und dachte an Jesus, wobei ihm natürlich die Tränen kamen. "Du fehlst mir, Tigerchen....", murmelte er leise und hoffte, dass er bald nach Hause konnte.
@Dr.Juliet Burke
(@Paul Rovia (Jesus))

Paul Rovia (Jesus) und
Dr.Juliet Burke sind Schockiert.
Dr.Juliet Burke sagt dazu nichts mehr.
Juliet hatte Jax' angespannte Haltung schon bemerkt, als sie ihm im Flur begegnete. Jetzt verstand sie besser, wie sehr ihn alles belastete. Während sie ihm zuhörte, dachte sie an den Abend zuvor zurück, als sie zusammen in der kleinen Küche gekocht hatten. Sie erinnerte sich daran, wie Jax den Kochlöffel geführt hatte und wie entspannt er war, während er die Tomatensoße probierte. Sie hatte ihn sogar kurz angelächelt, ein ehrliches und fast erstauntes Lächeln, weil es so selten war, einen Mann zu sehen, der kochen konnte und es auch noch gern tat.
In diesem Augenblick hatte sie gedacht, dass das gemeinsame Kochen ihm vielleicht ein wenig Normalität zurückgegeben hatte. Für eine Weile war er nicht der gefangene und festgehaltene Arzt gewesen, nicht der verzweifelte Ehemann, der seinen Mann vermisste, sondern einfach nur Jax, der Tomatensoße kochte und sich über mittelalterliche Ansichten von den Männern hier ein wenig aufregte.
Juliet blieb stehen, während Jax weiterging, und schüttelte langsam den Kopf. "Das ist wirklich krank. sie leise, ihre Stimme war angespannt. Mephistos Verhalten überschritt jede Grenze, und sie spürte, wie die Wut wieder Mal in ihr aufstieg. Jax hatte ihr vertraut, hatte ihr von seiner Vergangenheit erzählt, von Jesus, von seiner Loyalität und davon, wie sehr Jax seine Familie liebte und genau das wurde hier mit Füßen getreten.
Als Juliet Mephisto kurze Zeit später die Medikamente brachte, war sie kühl und professionell und hielt sich dieses Mal zurück. Nur zu gern hätte sie ihm wieder irgendetwas aus der Hand geschlagen oder ihm eine Backpfeife verpasst. Auf dem Rückweg blieb sie kurz vor Jax’ Tür stehen, hörte nichts, nur Stille. Sie stellte sich vor, wie er auf dem Bett lag, allein mit seinen Gedanken, und ihr zog sich das Herz zusammen.
Ich werde alles lernen, schwor sie sich still. Alles, was ich lernen kann. Nicht nur, weil es richtig war, sondern weil es vielleicht der einzige Weg war, ihm irgendwann die Freiheit zurückzugeben.
Juliet atmete tief durch und ging dann weiter. Sie wusste, dass sie Jax’ Sehnsucht nicht lindern konnte. Aber sie konnte an seiner Seite sein, ihm zuhören und helfen. Und dafür sorgen, dass Mephisto ihn hoffentlich bald gehen lässt.
Am nächsten Morgen war Juliet früher wach als sonst. Der Vorfall vom Abend zuvor ließ sie nicht los, und noch bevor sie sich auf den Weg zur Küche machte, ging sie zu Jax’ Zimmertür. Sie klopfte leise, zögerte einen Moment, dann trat sie ein, als sie ein leises "Ja." hörte.
Jax saß bereits aufrecht auf dem Bett, er wirkte müde, aber gefasst. Die dunklen Schatten unter seinen Augen entgingen ihr nicht. "Guten Morgen. sie sanft. "Kommst du mit zum Frühstück?" Ein angedeutetes Lächeln huschte über ihr Gesicht.
Später in der Krankenstation arbeitete Juliet konzentrierter denn je. Jax erklärte ihr noch einiges, sie hörte aufmerksam zu, stellte Fragen, wiederholte Handgriffe, bis sie sicherer wurden. Sie merkte, wie viel ihm daran lag, ihr alles so genau wie möglich beizubringen, nicht aus Pflichtgefühl, sondern aus Hoffnung darauf, dass sie ihn irgendwann ersetzen konnte. Und genau das trieb Juliet an. Sie wollte, auch wenn sie Jax sehr mochte dass er hier möglichst bald wegkann.
In einer kurzen Pause reichte sie ihm eine Tasse Wasser. "Du musst auch auf dich achten." sagte sie leise. Es war keine Belehrung, eher eine Bitte. Sie wusste, dass er seine eigenen Schmerzen verbarg, seine Sorgen und seine Angst, hier nie wieder wegzukommen. Doch sie sah auch seine Stärke, seine Disziplin, seine Liebe zu seiner Familie, die ihn noch aufrecht hielt.
Am Nachmittag übten sie erneut an einem Untoten. Juliet war leicht nervös, doch Jax’ ruhige Stimme gab ihr Halt. Als sie es schließlich schaffte, einen schwierigen Schritt richtig auszuführen, nickte er anerkennend.
Ich werde das schaffen, dachte sie entschlossen für Jax und dass er bald nachhause kann.
Als der Tag sich dem Ende zuneigte, war sie erschöpft, aber auch zufrieden. Bevor sie ging, drehte sie sich noch einmal zu Jax um. "Wir kommen voran." sagte sie leise schon fast verschwörerisch.
Und während sie den Raum verließ, war sie sich sicher, der nächste Tag würde wieder schwer und anstrengend werden aber sie würde sich bemühen, lernen und alles dafür tun, dass Jax eines Tages wieder dort sein konnte, wo er hingehörte,bei Jesus,seiner Familie und seinen Freunden.
@Jax Rovia
Als Jax sich an dem Abend gemeinsam mit Juliet etwas zu essen kochte, konnte er immerhin für diesen Moment etwas entspannen. Jax kochte gerne und tat das immer, um sich zu entspannen. Als kurz ein anderer Mann in die Küche kam, um zu sehen, wer hier war, fiel dessen Blick auf Jax und der Typ fragte ernsthaft, wieso er kochte. Er meinte, das kochen Weiberkram sei. "Ja, klar und warum sind dann die bekanntesten Sterneküche fast immer Männer...?", Fragte Jax, woraufhin der Typ allerdings keine Antwort wusste und daher schnell wieder verschwand. Juliet schmunzelte und meinte, dass hier so ziemlich alle Männer der Meinung waren, dass Dinge, wie Kochen und Putzen Frauenarbeit sei. "Wenn wir hier keine mordernen Küchengeräte hätten, würde ich glatt glauben, dass ich hier im Mittelalter gelandet bin...Das ist doch echt blödsinn, dass Kochen und Putzen Frauenarbeit ist....Männer können ebenso auch mal den Putzlappen schwingen...bei uns in Hilltop ist das völlig normal....da ist jeder mit Putzen dran, sogar mein Mann, obwohl er der Anführer ist, oder auch ich, wenn ich keinen Arztdienst habe.....", erzählte Jax woraufhin Juliet den Kopf schüttelte, dass Mephisto niemals die Toiletten, oder irgendwas anderes putzen würde. "Naja....für ihn wäre es ja überhaupt schon ein großer Schritt, wenn er endlich anfangen würde, die Leute hier mit Vernunft und Fairness anzuführen...", sagte er und seufzte leise. "Mir tun die Leute leid, die er unten gefangen hält...Leute, die aus ihren Familien und Gemeinschaften gerissen wurden, damit Mephisto die Gemeinschaften erpressen und unter Druck setzen kann....so kann das wirklich nicht weitergehen....ich hoffe, dass ich ihn, solange ich hier bin, zur Vernunft bringen kann.....Ich hoffe, dass er lernt, dass man auch ohne Gewalt eine Gemeinschaft führen kann...", sagte er und als das Essen fertig war, aßen Jax und Juliet gemeinsam und machten anschließend auch gemeinsam den Abwasch. Sie verließen die Küche und wünschten sich eine angenehme Nacht. Jax seufzte leise, denn er wusste, dass seine Nacht wieder alles andere, als angenehm werden würde.
Als er sein Zimmer betrat, wurde er von einem jungen Mann erwartet, von dem er erst dachte, dass ihm vielleicht etwas fehlte und er einen Arzt brauchte. Als der junge Mann dann allerdings seine Hose fallen ließ, rot wurde und meinte, dass Mephisto ihn geschickt, um mit Jax zu schlafen, schüttelte Jax ungläubig den Kopf. Er bat den jungen Mann, seine Hose wieder anzuziehen und zu gehen. Als der junge Mann gegangen war, machte sich Jax auf den Weg zu Mephisto, der sich inzwischen auf seinem Zimmer von dert zweiten OP erholte. Jax sagte ihm, was er von der Sache hielt und bat ihn, sowas zu lassen. Mephisto meinte, dass er ihm ja nur was Gutes tun wollte. Jax gab ihn unmissverständlich zu verstehen, dass er auf gar keinen Fall mit einem anderen Mann schlafen würde. Jax liebte seinen Mann und würde ihn ganz sicher nicht betrügen. Zudem machte er Mephisto auch noch klar, dass das Sexleben von Jax ihn nichts anging und er sich rauszuhalten hatte. Als Jax Mephistos Zimmer verlassen hatte, kam ihm Juliet entgegen, die merkte, dass er wütend war und wissen wollte, was los war. Jax erzählte es ihr und auch Juliet fand das, was Mephisto getan hatte, unmöglich. Jax setzte seinen Weg fort und ging dann wieder auf sein Zimmer, wo er sich auf das Bett legte und an Jesus dachte. Er vermisste ihn, Tom, Joel, Malcolm und alle andere sehr und konnte sich ein paar Tränen nicht verkneifen. Schließlich ging er duschen und zog seine Schlafsachen an. Er legte sich ins Bett und zog sich das zweite Kissen heran, dass er umarmte und hineinweinte, dass man es nicht hörte. Auch wenn Juliet sehr nett war und auch einige andere Leute nett waren, fühlte sich Jax sehr einsam und die Sehnsucht nach Jesus und seiner Familie in Hilltop wurde immer größer.
In der Nacht wurde Jax natürlich wieder von schlimmen Alpträumen geplagt und verbrachte die halbe Nacht daher wieder wach. Am nächsten Morgen fühlte er sich gerädert und würde am liebsten einfach liegen bleiben, denn er hatte Rückenschmerzen und der Schlafmangel zerrte an seinen Kräften. Allerdings durfte er sich seine Rückenschmerzen nicht anmerken lassen. Zu groß war die Angst, dass Mephisto ihn in den Rollstuhl prügeln lassen würde und er dann nie wieder von hier wegkam. Als es an dem Morgen klopfte, saß Jax auf seinem Bett. Die halbe Nacht war er ohnehin wieder wach gewesen. "Ja, sagte er, um zu signalisieren, dass man hereinkommen konnte. Es war Juliet, die fragte, ob er mit ihr frühstücken kam. "Ja, warte nur kurz, ich zieh mich nur eben an und mach mich fertig....", sagte er und tat das dann auch. Allerdings sah er auch, nachdem er sich mit kaltem erfrischenden Wasser gewaschen hatte, völlig erschöpft aus. Er hatte dunkle Ränder unter den Augen und war auch blasser, als vorher. Seine Schmerzen versuchte er zu verbergen, so gut es ging. Da er am Vortag wieder zwei Männer gebeten hatte, einen der Untoten zum üben zu bringen, konnte Juliet heute wieder üben, wie man eine OP durchführte. Jax erklärte ihr wieder alles und war dabei auch sehr konzentriert. Juliet machte ihre Arbeit sehr gut und Jax war stolz auf sie, dass sie so gute Fortschritte machte. Als sie eine Pause machten, schüttete sie ihm etwas Wasser in eine Tasse, die sie ihm dann reichte. "Danke....", sagte Jax und trank das Wasser. Er musste sich auch hinsetzen, denn die Rückenschmerzen waren heute wirklich sehr schlimm. Leider hatte er solche Tage ja immer mal, wobei er diese Tage eigentlich im Bett verbrachte, aber hier ging das eben nicht. Von seinen Rückenschmerzen hatte er auch Juliet noch nichts verraten, doch da sie ihn anmerkte, dass etwas nicht stimmte, seufzte er leise und erzählte ihr schließlich von seinem kaputten Rücken, den er von dem, was ihm damals alles angetan worden war, davongetragen hatte und das auch sein Leben lang so bleiben würde. "Das musst du aber bitte auf jeden Fall für dich behalten....ich habe Angst, dass Mephisto mich in den Rollstuhl prügeln lässt, wenn er davon erfährt....", bat er sie und rieb sich die schmerzenden Stellen, was allerdings nichts nutzte.
@Dr.Juliet Burke

Juliet hatte den Abend in der Küche beim Kochen mit Jax als ruhig und angenehm empfunden. Sie mochte es, mit Jax zu kochen. Er war echt gute Gesellschaft.
Man merkte ihm auch an, wie sehr es ihn entspannte. Als der andere Mann hereingekommen war und diesen dummen Kommentar gemacht hatte, war Juliet sofort genervt gewesen.
"Das ist doch wirklich lächerlich." hatte sie später zu Jax gesagt und leicht den Kopf geschüttelt. "Als würden Männer keine Hände zum Kochen oder Putzen haben aber die meisten Männer hier sind nun mal so.. Nicht dass das irgendwas entschuldigt, dass sie nun mal so sind.." Meinte sie leicht schmunzelnd.
Jax’ Erzählungen über Hilltop hatte sie etwas nachdenklich gemacht.
"Das klingt… fast zu gut, um wahr zu sein," meinte sie leise. "Hier würde Mephisto eher verhungern und im Dreck leben schätze ich, als selbst einen Lappen in die Hand zu nehmen oder etwas zu kochen aber hat ja seine Arbeiter dafür."
Als Jax über die Gefangenen sprach, wurde Juliet still.
"Was er tut, ist falsch." sagte sie ernst. "Und grausam. Niemand sollte so behandelt werden."
Nachdem sie sich dann verabschiedet hatten, hatte Juliet ein ungutes Gefühl. Sie hatte gesehen, wie müde und angespannt Jax dann war.
Später, als sie ihm auf dem Flur begegnete und seine Wut bemerkte, blieb sie stehen.
"Jax… was ist passiert?" fragte sie besorgt.
Als er ihr erzählte, was Mephisto getan hatte, war sie entsetzt.
"Was?!" sagte sie fassungslos. "Das ist absolut unmöglich."
Sie schüttelte den Kopf. "Das war übergriffig, grausam und völlig falsch.“
Leiser fügte sie hinzu "Es tut mir leid, dass du das erleben musstest."
Am nächsten Morgen klopfte Juliet an seine Tür. Als sie ihn sah, erschrak sie innerlich etwas.
"Du siehst schrecklich müde aus." sagte sie vorsichtig."„Hast du überhaupt geschlafen?"
Später beim Üben im OP achtete sie genau auf Jax.
"Sag Bescheid, wenn ich etwas falsch mache." meinte sie konzentriert.
Als Jax sie lobte, lächelte sie kurz. "Das verdanke ich dir. Du bist ein guter Lehrer."
In einer Pause reichte sie ihm das Wasser. Als er sich setzen musste, runzelte sie leicht die Stirn.
"Jax…" sagte sie ruhig, "dir geht es nicht gut, oder?" Sie nahm neben ihm Platz.
Als er ihr von seinem Rücken erzählte, hörte sie ihm zu. Ihr Gesicht wurde ernst.
"Oh Gott.." sagte sie leise. "Das muss furchtbar sein."
Dann sah sie ihn an. "Und du läufst hier trotzdem jeden Tag herum und hilfst anderen."
Als er sie bat, es für sich zu behalten, nickte sie sofort zustimmend.
"Ich verspreche es." sagte sie. "Ich werde niemandem etwas verraten. Vor allem nicht Mephisto.“
Sie senkte die Stimme etwas "Deine Angst ist berechtigt."
Sanfter fügte sie dann noch hinzu.
„Du bist nicht schwach, Jax. Dein Körper wurde verletzt, aber das macht dich nicht weniger stark."
Nach einem kurzen Zögern sagte sie.
"Wenn ich dir noch irgendwie helfen kann… sag es mir. Du bist nicht allein. Auch wenn es sich bestimmt so anfühlt."
Juliet blieb noch einen Moment neben ihm sitzen.
"Wie wäre es mit einer Schmerzsalbe? Wäre das hilfreich? Und eine Wärmeflasche?" Sie seufzte leise etwas betrübt
"Du fehlst dort sicher schon, wo du hingehörst." sagte sie leise. "Deine Leute machen sich bestimmt große Sorgen und ich hoffe, dass du eines Tages wieder zu deiner Familie und deinen Freunden kannst.
Ich werde alles tun um zu erreichen, dass er dich nachhause gehen lässt." Meinte sie dann noch zu Jax ehe sie sich wieder an die Arbeit machte. Umso schneller sie das alles gelernt hatte, umso schneller konnte Jax hier weg.
@Jax Rovia
Das Kochen hatte Jax wenigstens ein wenig entspannt und immerhin für eine Weile von seinen Sorgen abgelenkt. Über den Kerl, der die Bemerkung gemacht hatte, dass Kochen Frauenarbeit sei, machten sich Jax und Juliet später ein wenig lustig. Jax verstand nicht, wieso die Männer hier scheinbar noch in der Steinzeit lebten. Hier gab es nur wenige, die für sich kochten, oder vielleicht trauten sich die meisten Männer das hier auch nur nicht. Aus Angst ausgelacht und schikaniert zu werden. Jax war das eigentlich egal, denn er glaubte sich, dass sich hier irgendjemand ändern würde. Er hoffte nur, dass Mephisto ihn gehen lassen würde, wenn Juliet alles Nötige gelernt hatte und Jax nicht mehr gebraucht wurde. Bis jetzt hatte Mephisto ihm sein Wort noch nicht gegeben. Jax hoffte sehr, dass er das noch tun würde. Bis dahin würde er weiterhin versuchen, ihn dazu zu bringen, seine Führungsansichten zu ändern. Dass er Jax jetzt nicht mehr schlecht behandelte, war ja schonmal ein Anfang. Wie ein Gefangener fühlte sich Jax trotzdem, denn schließlich war er das auch noch. Er konnte sich zwar innerhalb des Gefängnisses frei bewegen, aber die Ausgänge wurden bewacht und die Wachen sahen Jax immer recht böse an, wenn er an einem der Ausgänge vorbeikam. Es schien, als würden sie erwarten, dass Jax versuchen würde, einfach abzuhauen. Jax war aber nicht dumm und wusste, dass das keinen Sinn machte, da er wohl nicht weit kommen würde.
Während sie kochten erzählte Jax ein wenig was von Hilltop, wie die Aufgabenverteilung dort war udn als das Essen fertig war, räumten sie auf und zogen sich zurück. Allerdings hatte Jax dann den Jungen Mann auf seinem Zimmer, der von Mephisto geschickt worden war und seine Hosenrunter ließ, damit Jax mit ihm Sex haben konnte. Allerdings lehnte Jax das ab und schickte den Jungen wieder weg. Anschließend folgte ein ernstes Gespräch mit Mephisto, dem Jaxc klarmachte, dass er sich aus seinem Sexleben rauszuhalten hatte. Das erzählte er dann auch Juliet, als sie ihm auf dem Weg zu seinem Zimmer entgegenkam. Als sie sich dafür entschuldigte, schüttelte er leicht den Kopf. "Du musst dich nicht für Mephistos Fehler entschuldigen....", sagte Jax und zog sich auf sein Zimmer zurück. Er zog sich aus und legte sich ins Bett. Er zog das zweite Kissen wieder an sich und wanderte mit den Gedanken zu Jesus und den anderen in Hilltop.
Die Nacht war natürlich wieder schlimm gewesen. ständig war Jax durch seine Alpträume aufgewacht und hatte anschließend wieder nicht geschlafen. Den Schlafmangel sah man ihm auch an, aber ändern konnte er nichts. Das würde sich wohl erst wieder ändern, wenn Jax wieder Zuhause war, denn ohne Jesus konnte Jax nunmal nur sehr schlecht schlafen. Dennoch war Jax bei der Arbeit sehr konzentriert und zeigte Juliet alles ganz genau. Er ließ sie auch machen und korrigierte sie, wenn sie Fehler machte. Sie war wirklich eine gute Schülerin und Jax mochte sie. Auch einige andere Leute hier waren nett zu Jax und trotzdem hatte er schreckliches Heimweh. Zudem tat ihm an diesem Tag auch sein Rücken fürchterlich weh, aber er versuchte es so gut zu verstecken, wie es ging. Als sie eine Pause machten und er sich hinsetzte, sprach Juliet ihn darauf an, dass es ihm nicht gut ging. Da er sie nicht anlügen wollte, erzählte er ihr von seinem Rücken und bat sie inständig, hier niemandem was davon zu erzählen. Als sie meinte, dass er trotzdem hier herumlief und arbeitete, nickte er leicht. "Ich kann ja wohl schlecht den ganzen Tag im Bett liegen bleiben...dann würde Mephisto Fragen stellen...", sagte er und seufzte leise. Da seine Rückenschmerzen allerdings nicht besser wurden und Juliet ihm vorschlug, wenigstens den Rest des Tages freizunehmen und sich auszuruhen, nickte er leicht. Als sie ihn fragte, ob sie ihm den Rücken mit einem Schmerzgel einreiben sollte und ihm eine Wärmflasche anbot, lächelte er leicht. "Schmerzsalbe und Wärmflasche hört sich gut an....falls Mephisto fragen sollte, kannst du es einfach auf den Schlafmangel schieben....vielleicht lässt er mir ja Schlaftabletten besorgen....die würden wenigstens etwas helfen...", sagte Jax und machte sich dann auf den Weg ins sein Zimmer. Dort angekommen, zog er sich seine Schlafsachen an und legte sich ins Bett. Nur kurze Zeit später kam Juliet mit der Salbe und der Wärmflasche. Jax legte sich auf den Bauch, damit sie die Salbe auftragen konnte. Als sie das machte und die Salbe etwas einmassierte, seufzte Jax leise. "Das tut gut.....Danke....", sagte Jax und machte die Augen zu, während Juliet weiter die schmerzende Stelle massierte. Da er dafür sein Shirt ausgezogen hatte, konnte sie natürlich die vielen Narben sehen, die Jax auf dem Rücken hatte. Die meisten befanden sich im unteren Rückenbereich. Zuhause massierte Jesus ihm immer den Rücken, wenn Jax einen solchen Tag hatte, wie heute, aber er war ja leider nicht hier. Juliet machte es zwar anders, aber es tat dennoch so unheimlich gut, dass Jax die Augen schloss und sich tatsächlich mal entspannen konnte.
@Dr.Juliet Burke

Juliet hatte schon beim Kochen gemerkt, dass Jax ruhiger geworden war. Nicht wirklich entspannt,dafür war er viel zu angespannt in seinen Bewegungen aber zumindest war er für eine Weile abgelenkt von seinen Sorgen. Als sie sich später über den dummen Kommentar lustig gemacht hatten, hatte sie ihn kurz grinsen sehen. Ein echtes, kleines Grinsen.
Während er von Hilltop erzählte, hörte sie Jax aufmerksam zu. Die Art, wie er von seinem Zuhause sprach, verriet mehr als seine Worte. Dort war er kein Gefangener gewesen. Dort hatte er dazugehört.
Hier war er ein Gefangener, auch wenn er sich innerhalb des Gefängnisses frei bewegen konnte.
Als Mephisto später den jungen Mann zu ihm schickte und Jax ihn wieder fortschickte, war klar, dass es Ärger geben würde. Das Gespräch danach als Juliet ihm auf dem Gang begegnete, bestätigte es. Sie entschuldigte sich bei ihm für Mephistos Verhalten und sein Kopfschütteln ließ sie kurz nachdenken. Er war nicht wütend auf sie. Er war wütend auf Mephisto und er war einfach nur müde.
In dieser Nacht schlief sie selbst kaum, nicht wegen eigener Albträume, sondern weil sie mehrmals Schritte auf dem Flur gehört hatte. Unruhige Schritte. Und jedes Mal wusste sie, dass er wieder wach geworden war.
Am nächsten Tag beobachtete sie ihn deshalb genauer. Jax arbeitete konzentriert, erklärte ruhig und korrigierte ihre Fehler geduldig. Für Außenstehende wirkte sicher alles normal. Aber sie sah die kleinen Pausen zwischen seinen Bewegungen und das vorsichtige Strecken ab und zu und auch das kaum sichtbare Zusammenzucken, wenn er sich mal bückte.
Als sie ihn schließlich darauf ansprach und er ihr von den Rückenschmerzen erzählte, nickte sie ernst und versprach, nichts zu sagen. Seine Begründung verstand sie nur zu gut. Schwäche wurde hier ausgenutzt.
"Dann ruh dich wenigstens den Rest des Tages aus." hatte sie ruhig gemeint und war erleichtert gewesen, als er tatsächlich zustimmte.
Etwas später stand sie in seinem Zimmer mit der Salbe und der Wärmflasche in den Händen.
Als er sich das Shirt auszog und auf den Bauch legte, blieb sie einen Moment still.
Die Narben auf seinem Rücken trafen sie unerwartet hart.
Nicht, weil sie noch nie welche gesehen hatte, sondern wegen ihrer Menge, ihrer Tiefe und der Verteilung. Das war kein einzelnes Ereignis gewesen. Das war öfter passiert vermutete sie.
Ihre Bewegungen waren dann automatisch vorsichtiger.
Langsam verteilte sie die Salbe auf seinem Rücken und begann sie behutsam einzumassieren. Sie achtete darauf, Druck nur dort auszuüben, wo die Muskulatur verhärtet war und nicht zu fest auf den Narben selbst.
"Du hättest das früher sagen können… sie leise. "Mir kannst du vertrauen, auch wenn ich ja mehr oder weniger zu denen hier gehöre."
Als er leise seufzte, sah sie kurz auf. Die Anspannung in seinem Rücken ließ wohl etwas nach. Das war ein gutes Zeichen. Also massierte sie ihn weiter, ruhig,vorsichtig und gleichmäßig.
Nach einer Weile legte sie die Wärmflasche an seinen Rücken und zog die Decke vorsichtig über ihn.
Ihre Hand blieb noch einen Moment auf seinem Rücken über der Decke liegen, nicht mehr massierend.
"Du bist hier, aber irgendwie auch nicht. sie schließlich ruhig. "Wenn du von Hilltop erzählst… klingst du anders."
Eine kleine Pause folgte.
"Du vermisst sie sehr, deine Leute zu Hause."
Es war keine Frage. Mehr eine Feststellung.
Juliet zog ihre Hand langsam zurück, blieb aber noch auf der Bettkante sitzen.
Er wirkte im Moment etwas ruhiger und entspannt und sie wollte noch einen Moment hierbleiben bevor sie ging und er dann schlafen konnte, wenn Mephisto oder jemand anderes fragen würde, würde sie dann eben einfach erzählen das Jax müde war, weil er nicht gut schlafen kann und wie versprochen kein Wort über seine Rückenschmerzen verlieren.
@Jax Smith
Als Jax an diesem Morgen aufstand plagten ihn nicht nur die Folgen des Schlafmangels, sondern auf schlimme Rückenschmerzen. Diese Rückenschmerzen hatte er, seit dem, was sein Vater ihm angetan hatte, und nachdem er den Brunnen überlebt hatte, immer wieder mal. Es kam ungefähr einmal im Monat ein Tag, an dem er so starke Schmerzen hatte, dass er sich kaum rühren konnte. Daher verbrachte er diese Tage im Bett und nahm Schmerzmittel. Für diese Tage hatte er Zuhause in Hilltop seine besonderen Schmerztabletten, von denen er sich dort einen ziemlich großen Vorrat angelegt hatte, um so lange, wie es nur ging welche zu haben, denn die Rückenschmerzen würde er sein ganzes Leben lang haben. Wie oft er diese schlimmen Schmerzen hatte, hing auch oft davon ab, wiviel er seinen Rücken belastete, wenn er aufpasste und sich nicht zu sehr belastete, dann kam es auch mal vor, dass er mal einen Monat schmerzfrei war, aber seit dem Ausbruch waren völlig schmerzfreie Monate eher seltener geworden.
Hier im Gefängnis kam noch hinzu, dass Jax nicht richtig schlafen konnte und daher oft in der Nacht umherwanderte, was natürlich auch nicht gut für den Rücken war. Das trug dazu bei, dass Jax heute so schlimme Rückenschmerzen hatte, dass er sich eigentlich nicht viel bewegen wollte. Zuhause in Hilltop würde er heute im Bett bleiben, seine starken Schmerzmittel nehmen und schlafen. Zwischendurch würde Jesus ihn auch massieren, denn das tat er immer, wenn Jax so schlimme Rückenschmerzen hatte, da er wusste, dass er Jax mit der Massage helfen konnte. Leider war Jax hier nicht in Hilltop, sondern als Gefangener bei der Gemeinschaft, die in diesem Gefängnis lebte. Außer Juliet traute er hier niemandem, also durfte keiner was von seinen Rückenschmerzen wissen. Er quälte sich also aus dem Bett, zog sich an und wusch sich. Als er auf der Krankenstation war, überspielte er seine Schmerzen, so gut er nur konnte. Da er und Juliet wieder einen Untoten, der getötet worden war, zum üben hatten, bildete Jax sie weiter zur Chirurgin aus. Juliet machte es wirklich sehr gut und er lobte sie immer wieder. Als sie eine Pause machten, setzte er sich hin und rieb sich den Rücken. Juliet konnte er nichts vormachen. Sie hatte die ganze Zeit schon gemerkt, dass es ihm nicht gut ging, hatte aber bis jetzt nichts gesagt. Nun fragte sie allerdings nach, was Jax leise seufzen ließ. "Nein, mir gehts wirklich nicht gut...", sagte er und erzählte ihr von den Rückenschmerzen, die ihn schon seit Jahren begleiteten und darunter hin und wieder mal Tage waren, an denen er sich vor Schmerzen kaum rühren konnte. "Ja, ich hätte es dir schon eher sagen sollen.....verzeih mir...", sagte er und nickte leicht, als sie den Vorschlag machte, dass er sich den Rest des Tages ausruhen sollte. Als sie fragte, wie es mit einer Schmerzsalbe und einer Wärmflasche wäre, lächelte er leicht. Das hört sich sehr gut an....", sagte er und machte sich dann auf den Weg in sein Zimmer. Dort zog er sich um und legte sich ins Bett. Als Juliet zu ihm kam, zog er sich das Shirt aus, damit sie die Schmerzsalbe auftragen konnte. Wie immer schämte er sich für seine vielen Narben, denn sein Rücken war kein so hübscher Anblick. Juliet sagte aber nichts, sondern trug die Salbe auf und massierte sie sanft ein. Die Massage tat gut und Jax konnte sich entwas entspannen. Er machte die Augen zu, schlief aber nicht. Als sie meinte, dass er es schon eher hätte sagen sollen und er ihr vertrauen konnte, nickte er leicht. "Okay...das nächste mal, versuche ich es nicht zu verheimlichen....", sagte er und legte sich auf den Rücken, als sie aufgehört hatte, zu massieren. Er schob die Wärmflasche unter seinen Rücken, sodass er mit der schmerzenden Stelle auf der Wärmflasche lag. Auch das tat gut. "Ich danke dir, Juliet...", sagte er und seufzte leise, als sie ihre Feststellung äußerte, dass er seine Leute in Hilltop vermisste. "Ja, natürlich tu ich das.....meine Familie ist so weit weg und ich bin hier....Ich bin froh, dass du hier bist und ich dir trauen kann, sonst würde ich hier wohl eingehen, denn außer dir, traue ich hier niemandem...Du hast Hilltop nur kurz kennengelernt, aber da ist es schöner, als hier....man fühlt sich frei und nicht so eingesperrt, auch wenn Hilltop durch die hohe Holzwand geschützt ist...Vielleicht gibt es ja irgendwann auch für dich die Möglichkeit, etwas anderes kennenzulernen....", sagte er und machte dann die Augen zu. Nach einiger Zeit schlief er sogar ein. Als Juliet merkte, dass er eingeschlafen war, verließ sie, so leise wie es nur ging, das Zimmer, denn Jax brauchte den Schlaf und wer wusste schon, wie lange der Schlaf anhalten würde.
Während Jax schlief, fragte Mephisto tatsächlich nach ihm und Juliet erklärte ihm, dass Jax in den letzten Nächten sehr schlecht geschlafen hatte und nun etwas Schlaf nachholen würde. Als Mephisto dann meinte, dass er zu ihm gehen wollte, hielt Juliet ihn davon ab, denn im Moment Schlief Jax und jede Minute Schlaf, die er bekommen konnte, war Wertvoll. Juliet sagte, dass sie Jax später zu ihm schicken würde. Mephisto gab sich damit zufrieden und würde warten, bis Jax zu ihm kommen würde.
Der Schlaf von Jax dauerte leider nur 2 Stunden an. Er hatte immernoch Rückenschmerzen, aber die waren durch die Massage von Juliet und dem Schmerzgel immerhin etwas erträglicher geworden. Wieder hatten ihn seine Alpträume aus dem Schlaf gerissen. Immerhin war Jax ein wenig ausgeruht. Er blieb dennoch liegen, denn im Moment lag er immerhin so, dass seine Rückenschmerzen nicht ganz so schlimm waren. Er machte die Augen wieder zu und wollte versuchen, noch etwas zu schlafen, als er hörte, dass die Tür ganz leise und vorsichtig geöffnet wurde. Juliet steckte den Kopf durch die Tür und wollte scheinbar nachsehen, ob Jax noch schlief. "Du kannst ruhig reinkommen..ich bin wach....", sagte er und Juliet kam herein.
@Dr.Juliet Burke

Juliet hatte die Tür nur einen kleinen Spalt breit geöffnet, um ja kein Geräusch zu machen,da sie Jax nicht aufwecken wollte, sollte er noch schlafen.
Als sie seine Stimme hörte, schob die Tür vorsichtig ganz auf.
"Du bist schon wieder wach." stellte Juliet seufzend leise fest und trat ein. Sie schloss die Tür hinter sich und musterte ihn aufmerksam. Selbst im Liegen wirkte er immer noch angespannt, als würde sein Körper nie ganz zur Ruhe kommen hier.
Langsam ging sie zum Bett hinüber. "Du hast zwei Stunden geschlafen." sagte sie ruhig. "Mehr als die letzten Nächte zusammen, oder?“ Ein kleines, aufmunterndes Lächeln huschte über ihr Gesicht. "Das wäre immerhin ein kleiner Erfolg."
Als sie näher kam, sah sie es deutlicher. Die Schatten unter seinen Augen und sein Gesichtsausdruck verrieten, dass es kein friedlicher Schlaf gewesen war. "Hattest du schlechte Träume?" Fragte Juliet nach und setzte sich auf einen Stuhl in der Nähe des Bettes.
"Hat die Wärmflasche und die Salbe etwas gegen die Schmerzen geholfen?"
Einen Moment schwieg sie, dann seufzte sie leise. "Mephisto hat nach dir gefragt. Ich hab ihm gesagt, dass du schläfst und dass er warten muss." Ein leicht entschlossener Unterton lag in ihrer Stimme. "Und er wird auch weiter warten. Dein Rücken ist wichtiger, als das was er schon wieder will."
Sie musterte ihn eingehend. "Die Massage vorhin hat die Muskulatur zumindest sicher etwas gelockert. Wenn du willst, kann ich später nochmal nachhelfen. Oder ich versuche, dir irgendwas Stärkeres gegen die Schmerzen aufzutreiben… auch wenn das hier schwieriger ist als in Hilltop." vermutete sie. Bei der Erwähnung von Hilltop wurde ihr Blick einen Moment nachdenklich. Sie wusste, wie sehr er diesen Ort vermisste, seine Familie und dieses Gefühl von Sicherheit, das hier völlig fehlte.
"Du hast mir vorhin gesagt, dass du es das nächste Mal nicht verheimlichen willst, wenn du Schmerzen hast." erinnerte sie ihn ruhig. "Das war kein leeres Versprechen, oder?" Ein sanfter, aber bestimmter Blick traf seinen Blick. "Du musst hier nicht alles allein tragen. Nicht so lange ich hier bin.. Ich werde dir helfen."
Langsam streckte sie die Hand aus und legte sie leicht auf seinen Unterarm. "Wenn du noch versuchen willst zu schlafen, bleib ich in der Nähe und passe auf, dass dich niemand stört."
Ein kleines Lächeln war auf ihrem Gesicht zu sehen. "Gefängnis hin oder her, wir schaffen das schon. Irgendwann kommst du zurück nach Hilltop. Und vielleicht gibt es für mich ja wirklich irgendwann etwas anderes als dieses Gefängnis. Da hattest du Recht. Das kann man nur hoffen. Ich werde hier leider gebraucht und wir können ja nicht beide gehen, also können schon.. Irgendwie, wenn ich fliehen würde aber ob das richtig ist,ist die nächste Frage. Meine Hilfe hat Mephisto eigentlich gar nicht verdient .. Jedenfalls nicht mehr. Früher vielleicht schon, denn wenn ich diesen Ort nicht gefunden hätte wäre ich vielleicht schon nicht mehr am Leben. " Sie blickte Jax dann wieder an und nahm ihre Hand wieder von seinem Arm weg. "Hast du Hunger? Dann bring dir dann etwas zu essen, wenn du noch etwas geschlafen hast.."
@Jax Rovia
Jax war Juliet sehr dankbar für das, was sie für ihn tat. Als sie gemerkt hatte, dass es ihm überhaupt nicht gut ging und er ihr gebeichtet hatte, dass er sehr starke Rückenschmerzen hatte und ihr auch erklärte, wo diese herkamen und er sich schon seit Jahren damit rumplagen musste und auch für immer damit leben musste, wurde sie sehr fürsorglich und bat ihn, sich den Rest des Tages auszuruhen. Sie bot ihm auch eine Schmerzsalbe und Wärmflasche an. Beides nahm er dankend an und ging auf sein Zimmer. Dort zog er sich um und legte sich ins Bett. Das Liegen tat immerhin ein wenig gut. Nach einer Weile kam Juliet mit der Salbe und der Wärmflasche zu ihm. Er zog sich das Shirt aus und legte sich auf den Bauch. Er seufzte leise, denn ihm war ihr Blick nicht entgangen. "Ich weiß, mein Rücken sieht fürchterlich aus...", sagte er leise und war froh, dass Juliet sich nicht ekelte und begann ihn mit der Salbe einzureiben. Sie massierte ihn dabei, was wirklich sehr gut tat. Als sie nach einiger Zeit aufhörte, legte er sich auf den Rücken und schob sich die Wärmflasche an den schmerzenden Bereich. Sie unterhielten sich noch ein wenig. Jax erzählte ihr ein wenig von Hilltop und dass er hoffte für Juliet, dass sie vielleicht auch irgendwann an einem schöneren Ort leben konnte. Gut, hier war sie in Sicherheit, aber auch wenn man die Wände mit bunten Tapeten tapezierte und die Zellen und anderen Räume nett einrichtet, damit es wohnlicher wirkte, so war das hier immernoch ein Gefängnis und Jax fühlte sich hier ohnehin, wie ein Gefangener. Schließlich war er das ja auch, auch wenn man ihn nicht so behandelte, wie die anderen Gefangenen.
Da die Massage gut getan hatte und Jax sehr müde war, machte er die Augen zu und schlief nach einer Weile ein. Juliet verließ leise das Zimmer und sorgte dafür, dass es auf dem Flur ruhig blieb, denn Jax brauchte den Schlaf ganz dringend und sie hoffte, dass er lange schlafen würde. Leider wurde Jax schon nach 2 Stunden von seinen Alpträumen wieder aus dem Schlaf gerissen. Er schaute zur Tür, als diese ganz leise geöffnet wurde und Juliet hereinschaute. Soe wollte wohl nachsehen, ob er noch schlief. "Komm ruhig rein....ich bin wach...", sagte er und nickte, als sie feststellte, dass er schon wieder wach war. "Ja....leider....ich hätte mir gewünscht etwas länger schlafen zu können...", sagte er müde und seufzte leise, als sie nacxh seinen Schmerzen fragte. "Die sind noch da, aber durch die Salbe und die Wärmflasche nicht mehr ganz so schlimm.....ich danke dir dafür....", sagte Jax und seufzte erneut, als Juliet meinte, dass Mephisto nach ihm gefragt hatte. "Er wird sich bis Morgen gedulden müssen...Ich liege gerade so, dass mein Rücken einigermaßen entspannen kann und im Moment nicht so weh tut....", sagte er und hörte ihr zu, als sie wissen wollte, dass es kein leeres Versprechen gewesen war, als er gesagt hatte, dass er ab jetzt immer gleich sagen würde, wenn es ihmm nicht gut ging. "Nein, das ist kein leeres Versprechen....Ab jetzt sage ich dir immer gleich bescheid, wie es mir geht...", sagte er und lächelte leicht, als sie meinte, dass sie es schon schaffen würden und er hier irgendwann wieder herauskommen würde. Als Juliet fragte, ob er Hunger hatte, nickte er leicht und seufzte, denn er hasste solche Tage, an denen er zu nichts fähig war. "Ja, Hunger habe ich etwas, aber der Schlafmangel ist schlimmer...", sagte er und Juliet meinte, dass er nochmal versuchen sollte, etwas zu schlafen. "Okay, ich nehm eine, oder zwei von den Schlaftabletten...vielleicht geht es dann....", sagte er und tat das dann auch. Er hoffte wirklich sehr, dass ihm die Schlaftabletten ein paar Stunden Schlaf geben konnten, ohne, dass er schon nach kurzer Zeit wieder von Alpträumen aus dem Schlaf gerissen wurde. Nachdem er die Tabletten mit Wasser heruntergespült hatte, kuschelte er sich in sein Kissen und machte die Augen wieder zu. Es dauerte eine Weile, bis die Tabletten anfingen zu wirken und er wieder einschlief, in der Hoffnung, dass der Schlaf diesmal Apltraumfrei sein würde.
@Dr.Juliet Burke

Juliet blieb einen Moment an der Tür stehen, nachdem Jax die Tabletten genommen hatte. Sie beobachtete aufmerksam, wie er sich in sein Kissen kuschelte und langsam ruhiger wurde. Ihr prüfender Blick lag auf seinem Gesicht. Als sie merkte, dass die Müdigkeit endlich stärker wurde,sein Atem gleichmäßiger ging und er offenbar schlief, zog sie sich leise zurück.
Die Tür ließ sie nur einen Spalt offen. Nicht weit genug, um ihn zu stören aber genug, um jedes Geräusch zu hören, falls er wieder von einem Alptraum heimgesucht wurde.
Im Flur blieb sie stehen für einen Moment. Sie würde für Ruhe Sorgen in dem Bereich, heute. Möglichst keine lauten Schritte,laute Gespräche, Streitereien oder sonst was. Wenn jemand etwas von Jax wollte, sollten die Leute erst zu ihr kommen.
Ihr Blick ging immer wieder zu der leicht geöffneten Tür.
Sie wusste, wie schlimm Schlafmangel sein konnte und sie wusste auch, dass seine Schmerzen nicht nur körperlich waren. Über seine Worte über Hilltop dachte sie noch immer nach, ein schönerer Ort,Freiheit und Hoffnung.
Als sie nach einer Weile wieder ganz vorsichtig an die Tür trat, lauschte sie nur. Es war kein unruhiges Atmen zu hören,auch kein plötzliches Aufschrecken. Nur Stille und ruhiges, gleichmäßiges atmen
Ein kleines Lächeln huschte über ihr Gesicht.
Sie ging ein paar Schritte den Flur entlang, blieb jedoch noch in der Nähe. Sollte er sie brauchen, würde sie da sein.
Heute ging es für Jax nicht darum, möglichst viel zu arbeiten und Juliet zu unterrichten. Heute ging es nur darum, ihm die paar Stunden Schlaf zu ermöglichen, die er so dringend brauchte.
Juliet blieb zunächst noch in der Nähe seines Zimmers. Eine ganze Weile hörte sie nichts außer vereinzelten Schritten und Stimmen in der Ferne. in Jax Zimmer war es ruhig. Als sie sicher war, dass Jax tief und ruhig schlief, ging sie wieder ihrem eigentlichen Tagesablauf nach.
Ein paar Gänge weiter hörte sie plötzlich lautes Lachen. Drei Männer standen am Ende des Flurs, offenbar in eine Diskussion vertieft viel zu laut. Sie redeten und lachten.
Juliet ging mit ruhigen, bestimmten Schritten auf sie zu.
"Meine Herren." sagte sie mit fester kontrollierter Stimme. "Wenn ihr etwas zu besprechen habt, tut das draußen oder deutlich leiser.“
Einer der Männer wollte etwas erwidern, doch ihr Blick ließ keinen Platz für Widerworte zu.
"Es gibt Patienten hier, die Ruhe brauchen. Auch der Arzt braucht Ruhe. Er hatte einen harten Tag. Und ich werde nicht noch einmal darum bitten."
Das Lachen verstummte sofort. Nicht ohne zu meckern gingen die Männer weg, und der Flur wurde wieder still.
Erst als sie sicher war, dass die Ruhe anhielt, wandte sie sich ihrer Arbeit zu. In der Krankenstation warteten bereits zwei Verletzte, einer mit einer schlecht versorgten tiefen Schnittwunde am Unterarm, ein anderer klagte über anhaltendes Fieber. Juliet arbeitete konzentriert. Sie reinigte, nähte, überprüfte Pupillenreaktionen, maß Temperatur und gab Anweisungen zur weiteren Beobachtung.
Während sie arbeitete, schweiften ihre Gedanken dennoch immer wieder zu Jax. Sie fragte sich, ob die Tabletten hielten, was sie versprachen und ob sein Schlaf diesmal friedlicher war.
Es vergingen einige Stunden.
Als sie dann wieder in den Flur zurückkehrte, war es ruhig hier. Sie blieb vor seiner Tür stehen und lauschte.
Es war nichts zu hören, kein schweres Atmen oder panisches Aufschrecken.
Ganz vorsichtig öffnete sie die Tür einen Spalt weiter, nur weit genug, um einen Blick hineinwerfen zu können. Jax lag noch immer im Bett, die Wärmflasche war inzwischen etwas zur Seite gerutscht, aber er schlief ruhig und atmete gleichmäßig.
Ein leises, erleichtertes Aufatmen gab sie von sich.
Sie schloss die Tür wieder genauso vorsichtig wie sie die geöffnet hatte.
Jetzt, dachte sie sich, hatte sein Körper sich endlich die Ruhe angenommen, die er so dringend brauchte. Sie würde ihn schlafen lassen,solange es eben ging.
@Jax Rovia
Nach der Rückenmassage, die wirklich sehr gut getan hatte, legte sich Jax auf den Rücken und schob die Wärmflasche unter sich, an die Stelle, die so schlimm schmerzte. Die Wärme tat gut und nach der Massage wurde Jax schläfrig. Er machte die Augen zu und schlief nach einigen Minuten ein. Leider hielt dieser Schlaf nur 2 Stunden. Schließlich wurde er doch wieder von seinen Alpträumen aus dem Schlaf gerissen. Er merkte, dass Juliet durch den Türspalt schaute. Offenbar wollte sie sehen, ob er noch schlief. "Komm rein, ich bin wach..", sagte er seufzend. Er hatte gehofft mal ein kleines bischen länger zu schlafen und teilte ihr das auch mit. Sie gab ihm eine Packung Schlaftabletten, die sie schließlich doch noch ganz versteckt in einem der Meidizinschränke versteckt gefunden hatte. "Danke....ich hoffe, dass ich dadurch endlich mal Ruhe finde und mehr als 2 Stunden schlafen kann...", sagte er und nahm gleich 2 von den Tabletten. Sie fragte nach seinen Schmerzen und er sagte, dass die noch da waren, aber durch die Wärmflasche und die Salbe, sowie die Massage nicht mehr ganz so schlimm waren. Er bedankte sich nochmal bei ihr und als sie wissen wollte, ob er Hunger hatte, nickte er leicht. "Ja, Hunger schon, aber der Schlafmangel ist schlimmer...Ich versuch lieber noch etwas zun schlafen....hoffentlich helfen die Tabletten...", sagte er und Juliet meinte, dass sie ihm dann später etwas zu essen bringen würde. "Danke, das ist wirklich lieb von dir...", sagte Jax und machte dann die Augen wieder zu. Als die Tabletten anfingen zu wirken, schlief er ein.
Die Tabletten waren stärker, als Jax angenommen hatte, aber sie bewirkten, was sich Jax erhofft hatte. Sein Schlaf blieb traumlos und dadurch konnte er endlich mal vernünftig schlafen. Juliet sorgte auch dafür, dass es auf dem Flur ruhig blieb, damit er nicht durch Lärm gestört wurde. Als ein paar Männer zu laut dirskutierten und lachten, schickte sie sie weg. Natürlich meckerten die Männer ein wenig, gaben aber nach und gingen. Als sie weg waren, war es wieder völlig still. Während Juliet ihrer Arbeit nachging und ihre Patienten versorgte, schlief Jax einfach nur. Durch die Schlaftabletten bekam sein Körper nun endlich die Erholung, die er brauchte. Als Juliet nach ein paar Stunden ihre Arbeit beendete, sah sie noch einmal nach ihm. Jax lag im Bett und schlief tief und fest. Die Wärmflasche war etwas verrutscht, aber das Wasser darin war inzwischen nur noch geradeso lauwarm, also hatte die Wärmflasche keine Wirkung mehr. Juliet nahm sie ganz vorsichtig weg, darauf bedacht, Jax nicht zu wecken. Jax schlief allerdings durch die Tabletten so tief, dass er gar nichts mitbekam, also konnte Juliet die Wärmflasche mitnehmen.
Die Tabletten wirkten so gut, dass Jax auch noch die ganze Nacht durchschlief. Juliet hatte noch einmal nach ihm gesehen, bevor sie sich selbst auf ihr Zimmer zurückgezogen hatte und war froh, dass er dieses Mal so lange schlafen konnte. Jax wurde erst am nächsten Morgen wieder wach. Er fühlte sich gut und ausgeruht. Die Rückenschmerzen waren weg und er war endlich mal ausgeschlafen. Er sah sich die Packung der Tabletten etwas genauer an und las sich auch die Packungsanleitung durch. Auch wenn ihm die Tabletten gut getan hatten, waren sie mit Vorsicht zu nehmen, denn man konnte von Schlaftabletten auch abhängig werden und es konnten Nebenwirkungen auftreten, also würde Jax die nur nehmen, wenn er wirklich zu erschöpft war. Jetzt hatten sie ihm erstmal geholfen. Er fühlte sich ausgeruht und stand auf. Er ging ins Bad, wo er erstmal die Toilette benutzte und anschließend duschen ging. Nachdem er das getan hatte, zog er sich an und kämmte sich die Haare. Er machte sich heute einen Dutt und machte sich dann auf den Weg in die Kantine. Er hatte großen Hunger, schließlich hatte er den Tag zuvor nur gefrühstückt und danach den Rest des Tages und die ganze Nacht geschlafen. Er suchte sich alles zusammen, was er brauchte, um Pancakes zu machen und machte dann den Teig. Als dieser fertig war, machte er Öl in einer Pfanne heiß und machte dann Pancakes, als er die ersten in der Pfanne hatte, kam Juliet. Sie wünschte ihm einen guten Morgen und fragte, wie er geschlafen hatte. "Ich hab endlich mal sehr gut geschlafen....Die Tabletten haben gut gewirkt, sind aber mit Vorsicht zu nehmen....Die sind stark dosiert und können auch abhängig machen....daher werd ich sie nur nehmen, wenn ich wieder Schmerzen habe und durch Schlafmangel völlig am Ende bin...", sagte er udn seufzte leise. Wenn er wieder Zuhause in Hilltop war, würde er keine Tabletten brauchen, denn dann hatte er Jesus und würde wieder gut schlafen können, doch es war ungewiss, wann Mephisto ihn wieder nach Hause gehen lassen würde. "Wie hast du geschlafen...?", fragte er Juliet und gab ihr auch welche von seinen Pancakes ab, als diese fertig waren. Juliet hatte in der Zwischenzeit Tee gekocht, den sie nun zu den Pancakes tranken.
@Dr.Juliet Burke

Juliet hatte in der Nacht immer wieder kurze Rundgänge durch den Flur gemacht in dem sich auch Jax Zimmer befand.. Nicht nur, weil die Patienten versorgt werden mussten, sondern vor allem wegen Jax. Sie wusste, wie selten er wirklich zur Ruhe kam. Als sie nach einigen Stunden noch einmal leise seine Tür geöffnet hatte, war sie einen Moment im Türrahmen stehen geblieben.
Er schlief tief und fest.
Sein Atem war ruhig, sein Körper wirkte auch endlich nicht mehr so angespannt. Für jemanden, der die letzten Nächte kaum Schlaf bekommen hatte, musste dieser Schlaf beinahe wie eine kleine Erlösung sein. Sie hatte dann Wärmflasche vorsichtig entfernt, als sie gemerkt hatte, dass sie längst abgekühlt war. Jax hatte sich dabei nicht einmal bewegt.
Am Morgen, als sie ihre erste Runde machte, bemerkte sie jedoch, dass seine Tür offenstand. Sie sah hinein und das Bett war leer.
Für einen kurzen Moment runzelte sie die Stirn. Doch dann bemerkte sie einen leichten Duft in der Luft von gebratenen Teig und warmem Öl. Der Geruch führte sie direkt in Richtung Kantine.
Als sie den Raum betrat, sah sie Jax bereits am Herd stehen.
Ein kleines Lächeln huschte über ihr Gesicht.
"Guten Morgen" grüßte sie Jax.
Sie blieb kurz stehen und beobachtete ihn einen Moment. Allein die Art, wie er sich bewegte, verriet ihr schon, dass es ihm besser ging.
Als er ihr erzählte, wie gut er geschlafen hatte, nickte sie leicht.
"Das sieht man dir an." meinte sie ehrlich. "Du wirkst deutlich erholter."
Sie stellte die Tassen mit frisch aufgegossenem Tee auf den Tisch und setzte sich. Die Wärme der Tasse in ihren Händen war nach der langen Nacht angenehm.
Als Jax von den Tabletten sprach und davon, dass sie stark waren, wurde ihr Blick kurz ernst, aber sie nickte zustimmend.
"Du hast recht, vorsichtig damit zu sein." sagte sie ruhig. "Sie können helfen, wenn der Körper wirklich nicht mehr kann. Aber sie sollten nie zur Gewohnheit werden."
Ihre Stimme klang dabei nicht belehrend, eher ruhig und sachlich, wie jemand, der genau wusste, wie schnell Medikamente zu Abhängigkeit werden konnten.
Während Jax weiter die Pancakes machte, beobachtete sie ihn kurz nachdenklich.
Sie ahnte dass er in Hilltop wahrscheinlich keine Tabletten zum einschlafen brauchen würde und senkte sie für einen Moment den Blick in ihre Teetasse.
Das war sicher ein Ort, an dem man sich sicher fühlt,das macht viel aus, dachte sie sich.
Sie wusste nicht viel über Hilltop,aus eigener Erfahrung, aber sie wusste, was es bedeutete, irgendwo Menschen zu haben, bei denen man sich wirklich zu Hause fühlte. Leider hatte Juliet das schon lange nicht mehr.
Als Jax ihr schließlich Pancakes auf den Teller legte, lächelte sie leicht.
"Danke." sagte sie und nahm Messer und Gabel.
Sie schnitt ein kleines Stück ab und probierte es.
Nach einem kurzen Moment musste sie tatsächlich schmunzeln.
"Okay… Ich gebe zu, dafür hat sich das frühe Aufstehen gelohnt."
Ihre Stimme war dabei etwas lockerer als zuvor. Es tat gut, einmal einen Moment zu haben, in dem nicht alles nur aus Verletzungen, Sorgen und angespannten Gesprächen bestand.
Auf seine Frage hin, wie sie geschlafen hatte, zuckte sie leicht mit den Schultern.
"Ein paar Stunden" antwortete sie ehrlich. "Nicht besonders lange, aber ruhig genug."
Sie nahm einen Schluck Tee, bevor ihr Blick wieder prüfend zu ihm wanderte. Das war fast schon automatisch,die Gewohnheit einer Ärztin, die selbst im Gespräch immer noch den Zustand ihres Gegenübers beobachtete.
"Wichtiger ist, dass du endlich etwas Schlaf bekommen hast."
Dann legte sie den Kopf leicht schief.
"Und dein Rücken? Wirklich besser?" fragte sie noch einmal genauer.
Ihr Blick war aufmerksam, aber nicht streng. Sie kannte genügend Menschen, die Schmerzen herunterspielten.
Sie lehnte sich ein wenig zurück, die Hände wieder um die warme Tasse gelegt.
"Auch wenn es dir besser geht, solltest du es heute ruhig angehen lassen." fügte sie hinzu. "Dein Körper hat sich gerade erst ein wenig erholt."
Ein kleines, fast aufmunterndes Lächeln erschien auf ihrem Gesicht.
@Jax Rovia
Durch die Schlaftabletten waren die Alpträume weggeblieben und Jax konnte endlich mal richtig schlafen. Die Tabletten waren stark und wirkten so, dass Jax sogar noch die ganze Nacht durchschlief. Am nächsten Morgen war er endlich ausgeruht und fühlte sich gut. Als er audgestanden war, ging er duschen und als er damit fertig war und sich angezogen und seine Haare gekämmt und zu einem Dutt zusammengebunden hatte, machte er sich auf den Weg in die Kantine, um sich dort was zu essen zu machen. Es gab hier zwar Leute, die für andere kochten, aber Jax kochte sich sein Essen lieber selbst. Da musste er keine Angst haben, dass etwas darunter gemischt wurde. Schließlich war die einzige Person, der er hier vertraute, Juliet. Die meisten Leute waren zwar nett, aber dennoch vertraute Jax ihnen nicht.
Jax hatte sich dazu entschieden, sich ein paar Pancakes zu machen. Es gab zwar leider keine Beeren, weder frisch, noch gefroren, aber immerhin gab es Ahornsirup. Als er den Teig fertig hatte und das Öl in der Pfanne heiß genug war, gab er den Teig hinein. Als er gerade die ersten fertig hatte, kam Juliet in die Kantine. "Guten Morgen....", antwortete er und lächelte leicht. Man merkte, dass er erholt und entspannt war, was bei ihm ja, seit er alleine hier war, nicht mehr der Fall gewesen war. Er erzählte Juliet, dass er dank der Tabletten endlich mal gut geschlafen hatte, aber da die Tabletten stark waren und auch süchtig machen konnten, wollte er nicht so viele davon nehmen. Er wollte sie nur dann nehmen, wenn er wieder Schmerzen hatte und mit seinen Kräften am Ende war.
"Möchtest du mit mir frühstücken..? Die Pancakes reichen auch für 2 Personen...", sagte Jax und Juliet nahm die Einladung zum Frühstück gerne an. Jax hatte auch Tee aufgebrüht, den sie zusammen tranken. Als Juliet ihren ersten Bissen von den Pancakes nahm und dann meinte, dass sie dafür das frühe Aufstehen gelohnt hatte, lächelte Jax. Es freut mich, dass es dir schmeckt...", sagte er und aß dann selbst seine Pancakes. Als sie nach einer Weile mit dem Frühstück fertig waren, machten sie gemeinsam den Abwasch und gingen dann wieder zur Krankenstation. Dort warteten bereits 3 Patienten. Jax und Juliet zogen sich ihre Arztkittel an und machten sich an die Arbeit. Einer der Patienten hatte sich in den Unterarm geschnitten, was gereinigt und genäht werden musste. Das machte Juliet, während Jax eine Frau behandelte, die über Halsschmerzen klagte. Sie hatte eine Mandelentzündung. Jax gab ihr Medikamente und bat sie wiederzukommen, wenn es nicht besser werden würde. Der dritte Patient humpelte und hatte Schmerzen im Fuß. Er erklärte, dass er beim Arbeiten umgeknickt war. Jax untersuchte den Fuß und stellte fest, dass der Mann sich seinen Knöchel verstaucht hatte. Er behandelte ihn, gab ich auch Schmerztabletten und verordnete ihm 3 Wochen Ruhe, also durfte der Mann nicht mehr arbeiten und musste seinen Fuß hochlegen. Der restliche Vormittag verlief ziemlich ruhig und das war gut, denn so konnte Juliet mehr von der Chirurgie lernen. Neben der Praxis, gehörte aber auch chirugrgisches Wissen dazu, also hatte Jax ein paar Männer gebeten nach Büchern über Chirurgie zu suchen. Eins hatten sie immerhin bereits hier und das musste Juliet lesen. Jax fragte sie zu einzelnen Dingen ab und sie beantwortete die meisten Fragen richtig. Lange würde es nicht mehr dauern, bis Juliet mit der Ausbildung fertig war.
Als dann die Mittagszeit kam und Jax und Juliet sich gerade auf den Weg zur Kantine machen wollten, um sich etwas zu essen zu machen, kam ein Mann zur Krankenstation, der Jax sagte, dass Mephisto mit ihm sprechen wollte. Jax nickte leicht und wechselte dann einen Blick mit Juliet. "Mal sehen, was er will...dann machen wir uns was zu essen, wenn ich bei ihm gewesen bin....", sagte Jax und machte sich auf den Weg zu Mephisto.
Als er dort ankam, klopfte er an und trat ein. "Du hast nach mir rufen lassen..?", fragte Jax, woraufhin Mephisto nickte. "Das gabe ich für dich besorgen lassen....ich kann dir aber nicht versprechen, ob du deinen Mann damit erreichst....Möglich, dass auch damit die Reichweite nicht ausreicht...", sagte Mephisto und wies auf eine kleine Funkstation, die auf einem Tischc stand. "Ein Versuch ist es allemal Wert....Ich danke dir, dass du die für mich besorgt hast....", sagte Jax dankbar und nahm die Funkstation an sich. "Da wäre noch etwas....Ich möchte dich bitten, mir zu zeigen, wie ich diese Gemeinschaft fair und mit weniger Gewalt anführen kann. "Das mach ich...", sagte er und verließ das Büro. Das Mittagessen war jetzt erstmal vergessen. Die Hoffnung, Jesus zu erreichen und mit ihm zu reden ließ Jax seinen Hunger vergessen. Als er auf seinem Zimmer ankam, stellte er die kleine Funkstation auf seinem Schreibtisch ab und schloß die am Strom an. Dann setzte er sich auf den Stuhl und nahm das Teil zum Sprechen in die Hand. "Hilltop...Hier Jax....Paul, wenn du mich hören kannst, dann antworte bitte....", sagte er und wiederholte es immer wieder. Leider bekam er nur rauschen zu hören, aber so leicht wollte er nicht aufgeben und versuchte es weiter. Er probierte verschiedene Kanäle, doch außer Rauschen kam nirgendwo was. Jax machte das traurig, denn er vermisste Jesus und seine Familie sehr. Wenigstens mit ihm reden zu können, wäre für Jax viel Wert gewesen. "Vielleicht ist in Hilltop im Moment einfach nur gerade keiner am Funkgerät...vielleicht kannst du es später nochmal versuchen....", meinte Juliet, die zu ihm gekommen war. "Du hast recht....Ich probier es später nochmal....lass uns jetzt was zu essen kochen...", sagte er ein wenig niedergeschlagen und machte sich dann mit Juliet auf den Weg in die Kantine, wo sie sich dann zusammen etwas zum Mittag kochten.
@Dr.Juliet Burke

Als sie die Cafeteria des Gefängnisses betrat und ihn in der Küche an der Pfanne stehen sah, blieb sie einen Moment in der Tür stehen und beobachtete ihn still. Ein kaum merkliches Lächeln legte sich auf Juliets Lippen. So war das schon deutlich besser da er etwas ausgeruhter und erholter wirkte.
"Guten Morgen" sagte sie ruhig, während sie näher an ihn herantrat.
Während er sprach und von den Tabletten erzählte, hörte sie aufmerksam zu. Ihr Gesichtsausdruck wurde dabei etwas ernster, auch wenn sie versuchte, sich ihre Sorge nicht allzu sehr anmerken zu lassen. Sie wusste, wie schnell solche Mittel zur Gewohnheit werden konnten. Trotzdem nickte sie leicht.
"Solange du vorsichtig damit bist…" meinte sie leise, ohne ihn zu belehren. Es war mehr ein Einverständnis, da ihm die Tabletten ja helfen, als eine Warnung.
Als er sie zum Frühstück einlud, musste sie nicht lange überlegen. "Gern." antwortete sie und setzte sich dann. Der Duft der Pancakes erfüllte den Raum, und für einen kurzen Moment fühlte sich alles fast normal an. Fast so, als gäbe es keine Mauern, kein Gefängnis und keine Angst, die ständig im Nacken saß.
Sie nahm dann den ersten Bissen und hob dann überrascht die Augenbrauen etwas an. "Okay… Dafür hat sich das frühe Aufstehen wirklich gelohnt." sagte sie ehrlich mit einem kleinen Schmunzeln auf ihren Lippen.
Sein Lächeln daraufhin entging ihr nicht.
Nach dem Frühstück arbeitete sie wie gewohnt in der Krankenstation. Während sie die Wunde am Unterarm versorgte, war sie konzentriert und arbeitete genau aber immer wieder wanderte ihr Blick kurz zu ihm. Sie beobachtete, wie ruhig er mit der Patientin sprach, wie sicher seine Handgriffe waren. Es bestätigte ihr Gefühl von vorhin. Der Schlaf hatte ihm echt gutgetan.
Als es ruhiger wurde und er begann, sie abzufragen, setzte sie sich aufrecht hin. Juliet nahm das ernst, sehr ernst sogar. Sie beantwortete seine Fragen so gut sie konnte, dachte nach und korrigierte sich selber, wenn nötig. Und jedes Mal, wenn er leicht nickte, spürte sie einen kleinen Funken Stolz.
Sie wollte das alles lernen. Nicht nur für sich selber, sondern auch für Jax. sie wollte, dass er schnell nachhause konnte,da sie zu gut wusste wie es ist nicht bei den Menschen sein zu können, die man liebt.
Als dann der Mann kam und Jax zu Mephisto rief, veränderte sich ihre Haltung sofort ein wenig. Ihre Augen verengten sich leicht und auch wenn sie nichts sagte,Juliet mochte es nicht, wenn Jax zu ihm musste. Irgendetwas daran fühlte sich immer falsch an.
Sein Blick zu ihr reichte jedoch, und sie nickte knapp. "Ich warte hier." sagte sie ruhig.
Als er etwas später über den Flur ging mit dieser Funkstation in den Händen und diesem Ausdruck in den Augen wusste sie sofort, worum es ging. Er hatte wieder mehr Hoffnung mit seinen Leuten reden zu können. Leider war das eine zerbrechliche Hoffnung. Juliet hoffte, dass das Gerät funktioniert und er damit Erfolg hat.
Sie folgte ihm dann zu seinem Zimmer und lehnte sich leicht gegen die Wand, während er versuchte, Kontakt aufzunehmen.
Sie hörte ihm zu, jedes einzelne Mal.
Und mit jedem Rauschen, das zurückkam, wurde ihr Blick ein kleines Stück sanfter… aber auch trauriger.
Sie konnte sehen, wie viel ihm das bedeutete.
Als schließlich wieder nichts als Rauschen kam, stieß sie sich von der Wand ab und trat ein paar Schritte näher an Jax heran.
"Vielleicht ist gerade niemand in der Nähe des Funkgerätes." sagte sie ruhig.
Sie legte den Kopf leicht schief und sah ihn an.
"Du hast es versucht. Und du kannst es später nochmal versuchen."
Es war keine leeren Worte, sie meinte es ernst. Aufgeben passte ja auch nicht zu Jax. Und das wusste Juliet sehr gut.
Als er schließlich zustimmte, nickte sie leicht und trat einen Schritt zurück. "Okay,komm." sagte sie dann, mit gewisser Wärme in ihrer Stimme, "bevor du doch noch vergisst, dass du eigentlich Hunger hast. Es ist wichtig zu essen. Du musst bei Kräften bleiben."
Gemeinsam mit ihm verließ sie dann das Zimmer, um wieder zur Cafeteria zu gehen. Sie wollten jetzt dort zusammen kochen.
Die Arbeiter, die heute für das Essen kochen zuständig waren,waren auch da aber Juliet und Jax kochten lieber selber zusammen.
Es stand Gemüse dort was noch gewaschen und geputzt werden musste, sicher gab es auch irgendwo Käse und Gewürze hier in der Küche.
Juliet machte sich auf die Suche während sie ihn dann fragte. "Wollen wir Gemüseauflauf machen?" Die Arbeiter beobachteten Juliet kurz aber sagten nichts, weil sie einige Schränke öffnete, um noch andere Zutaten zu finden.
@Jax Rovia
Nachdem Jax diese Nacht ausnahmsweise mal gut geschlafen hatte, fühlte er sich am nächsten Morgen ausgeruht und machte für sich und Julia ein leckeres Frühstück. Während er Pancakes machte, redeten sie über die Schmerztabletten, die Jax genommen hatte. Als Arzt wusste er, was solche Tabletten bewirken konnten und entschied sich daher, sie nicht jede Nacht zu nehmen. Schließlich konnte man abhängig werden und Jax wollte kein Tablettenjunkie werden. Also würde er die Tabletten nur dann nehmen, wenn er wieder so erschöpft war und auch wieder schlimme Rückenschmerzen hatte. Das würde zwar bedeuten, dass er die kommenden Nächte wieder kaum schlafen würde, wegen seinen Alpträumen, aber was sollte er sonst machen?
Als das Frühstück fertig war, aßen sie gemeinsam und Juliet meinte, dass sich allein dafür schon das frühe Aufstehen gelohnt hatte. Nach dem Frühstück kam ein Mann zu Jax und teilte ihm mit, dass Mephisto ihn sprechen wollte. Jax tauschte einen Blick mit Julia und fragte sich, was Mephisto jetzt wieder wollte. Da sie gerade mit Spülen und Aufräumen fertig geworden waren, folgte Jax dem Mann.
In Mephistos Büro schenkte dieser ihm ein Fungerät, mit dem er versuchen konnte seine Familie in Hilltop zu erreichen. Jax bedankte sich und Mephisto konnte ihm ansehen, wieviel ihm das bedeutete. Jax nahm das Funkgerät mit in sein Zimmer und stellte es dort auf dem Schreibtisch ab. Dann setzte er sich hi und nahm das Sprechteil in die Hand. "Hilltop...Hier Jax....Paul, wenn du mich hören kannst, dann antworte bitte....", sagte er und wiederholte es immer wieder. Leider kam immer nur das Rauschen. Jax seufzte leise und versuchte es noch eine Weile weiter. Er stellte auch immer mal einen anderen Kanal ein, doch er konnte Jesus nicht erreichen, was ihn sehr traurig machte. Juliet, die die ganze Zeit dabei gewesen war, trat an ihn heran und legte ihm die Hand auf die Schulter. Sie meinte, dass vielleicht einfach nur im Moment niemand beim Funkgerät war und er es später nochmal versuchen sollte. "Ja, du hast recht....ich versuche es nachher nochmal....", sagte er und nickte, als sie den Vorschlag machte, in die Cafeteria zu gehen, um sich was zu Essen zu kochen.
In der Küche der Cafeteria sahen sie nach, was es noch an Zutaten gab und Juliet schlug vor, einen Gemüseauflauf zu machen. "Gute Idee....", sagte Jax und machte sich an die Arbeit. Juliet half ihm, doch diesmal redete Jax nicht so viel, wie noch beim Frühstück. Er war Gedanklich in Hilltop und wischte sich immer mal eine Träne weg. Als das Essen im Ofen war, spülten sie schonmal das Kochgeschirr, dass sie benutzt hatten. Anschließend stellten sie zwei Teller raus und warteten auf den Auflauf. Als dieser dann fertig war, holte Jax ihn aus dem Ofen und teilte ihn auf. Sie hatten ja nur eine kleine Auflaufform benutzt, die gerade für 2 Portionen reichte. Sie setzten sich hin und aßen gemeinsam, wobei Jax diesmal recht schweigsam war. Er dachte an Zuhause und fragte sich, was Jesus und die anderen gerade machten und ob es ihnen auch gut ging. Juliet bemerkte, dass er bedrückt war und meinte dann, dass er bestimmt später, oder Morgen jemanden in Hilltop erreichen würde. Jax nickte leicht und aß ein wenig von seinem Auflauf.
Als sie mit dem Essen fertig waren, gab Jax den Rest von seinem Auflauf in eine Frischhaltedose. Er hatte gerademal die Hälfte gegessen, da er im Moment einfach keinen Hunger mehr hatte. Nachdem sie wieder den Abwasch gemacht hatten, zog sich Jax wieder auf sein Zimmer zurück. Er versuchte es erneut mit dem Funkgerät, doch er erreichte wieder niemanden. Er machte das noch den ganzen Abend, bis es Zeit wurde ins Bett zu gehen. Jax war sehr traurig, denn er hatte wirklich gehofft, wenigstens die Stimme seines Mannes wieder hören zu können, doch leider war immer nur das Rauschen zu hören. Als es Zeit fürs Bett wurde, schaltete Jax alles aus und putzte sich im Bad die Zähne. Dann zog er sich um und legte sich ins Bett. Er nahm sich das zweite Kissen und weinte wieder leise hinein, damit ihn niemand hörte. Er vermisste Jesus und die anderen und hatte schreckliches Heimweh. Hinzu kam, dass er nicht wusste, ob Mephisto ihn wirklich gehen lassen würde, wenn er ihn nicht mehr brauchte. Irgendwann schlief er ein, doch diese Nacht war nicht so gut, wie die letzte, da Jax nun wieder auf die Tabletten verzichtete. Demnach war die Nacht wieder gefüllt mit Alpträumen und ständigem Aufschrecken, bis Jax es wieder aufgab zu schlafen und sich den Rest der Nacht mit Lesen beschäftigte. Am nächsten Morgen, sah man ihm die Schlaflose Nacht wieder an. Er saß am Morgen wieder an dem Funkgerät und versuchte Hilltop zu erreichen. Leider wieder ohne Erfolg. In seiner Stimme konnte man Verzweiflung hören. Schließlich ließ er es und nahm sich vor, es zu einem späteren Zeitpunkt nochmal zu versuchen. Als er vom Stuhl aufstand und sein Zimmer verlassen wollte, bemerkte er, dass Juliet in der Tür stand und ihn mit leicht besorgtem Blick ansah. "Guten Morgen...", sagte er leise, mit leicht brüchiger Stimme. Er wollte ihr nichts vorspielen, denn sie wusste ohnehin, wie er sich fühlte.
@Dr.Juliet Burke

Juliet hatte am nächsten Morgen eine kurze Zeit vor der Tür gestanden, ohne etwas zu sagen. Dann ar sie leise eingetreten ohne ihn im Moment zu stören. Sie hörte seine Stimme, dieses verzweifelte Sprechen ins Funkgerät und es hatte ihr das Herz schwerer gemacht. Als er schließlich aufstand und sie bemerkte, zwang sie sich zu einem sanften und ehrlichen Lächeln
"Guten Morgen…" , erwiderte sie leise und trat einen Schritt weiter in den Raum. Ihre Augen musterten Jax kurz und man konnte ihr deutlich ansehen, dass sie sich Sorgen machte. Die dunklen Ringe unter seinen Augen und die brüchige Stimme, er musste nicht viel sagen, damit sie verstand, wie schlecht seine Nacht gewesen wieder gewesen war.
Langsam ging sie auf ein Stück auf ihn zu und blieb dicht vor Jax stehen. Einen Moment zögerte Juliet, dann legte sie vorsichtig eine Hand an seinen Arm, sie wollte ihm Halt geben.
"Du hast wieder kaum geschlafen, oder…?" Fragte sie ihn ruhig. Ihr Blick wurde weicher.
Sie ließ ihre Hand einen Moment länger auf seinem Arm ruhen. "Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie sehr du deine Leute vermisst… und ich sehe, was es mit dir macht." Ihre Stimme war weiterhin ruhig und voller Mitgefühl.
Kurz sah sie zum Funkgerät hinüber. "Vielleicht… hat wirklich einfach nur noch niemand geantwortet, weil sie unterwegs sind oder arbeiten. Ich könnte mir vorstellen, dass es dort auch immer viel zu tun gibt.. oder die Wetterlage ist ungünstig.. Ich weiß es nicht." Es war ein kleiner Versuch, Jax etwas Hoffnung zu geben, ohne ihm etwas vorzumachen.
Dann sah sie ihn wieder direkt an. "Aber dich so fertig zu machen… hilft Dir und deinen Leuten auch nicht. Ich bin mir sicher es wird alles gut. Er wird dich gehen lassen.“ Juleits Worte waren vorsichtig gewählt, nicht vorwurfsvoll, sondern ehrlich besorgt. "Und wenn er es doch nicht tun sollte.. " Sagte sie sehr leise, fast flüsternd da das niemand hören durfte. "dann finden wir einen anderen Weg für dich hier wegzukommem.." Dann schwieg Juliet kurz.
Nach dem kurzen Moment sprach sie weiter. "Wie wäre es… wenn wir heute etwas Ruhigeres machen. Wenigstens für einige Stunden. Vielleicht gehen wir ein bisschen raus an die frische Luft,soweit das hier möglich ist."
Ihre Hand strich sanft von seinem Arm zu seiner Hand, das war nur eine freundschaftliche Geste um ihn zu beruhigen als sie seine Hand kurz hielt. . "Du bist nicht allein hier nicht ganz alleine Jax ohne Freunde.. und das ist gut so.
Eine kurze Pause von der Arbeit können wir uns gönnen und dann machen wir weiter und wenn ich alles gelernt habe gehst du nachhause.. Vielleicht schon in einigen Wochen.."
@Jax Rovia
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