An Aus
Player: Juliet & Mephisto
Ort: Gefängnis/Krankenstation
Einstiegspost
Juliet hatte in einem Dorf mit einer Gruppe von Menschen auf einer kleinen Insel an der Küste von Georgia zusammengelebt. Dort war sie Ärztin für Fruchtbarkeit und sorgte auch für das allgemeine Wohlbefinden der Anwohner noch bevor das Chaos ausbrach. Nachdem alles schlimmer wurde, entschied sie sich zu dennoch bleiben und half weiter allen bis zu jener Nacht, als viele Untote ans Ufer gespült wurden und die meisten Leute töteten. Die wenigen Glücklichen, die entkommen konnten, ertranken bei der Flucht im Meer oder waren einfach verschwunden.
Juliet hatte nie wieder einen ihrer Freunde getroffen und verbrachte eine lange Zeit alleine auf ihren Reisen, bis sie ein Gefängnis entdeckte mit anderen Überlebenden. Denen schloss sie sich an aus der Überzeugung heraus, es sei ihre einzige Chance zu überleben. Schnell erkannte sie jedoch die fragwürdigen Praktiken innerhalb dieser Gemeinschaft. Der Anführer der Inselgemeinschaft war allerdings auch kein ehrenwerter Mensch gewesen,ebenso gehörte Juliet nicht immer zu den Guten. Sie hielt sich selber allerdings nicht für einen schlechten Mensch. Sie hatte vielleicht in der Vergangenheit einige fragwürdige Entscheidungen getroffen,allerdings nur zum Wohle ihrer früheren Gemeinschaft.
Sie fand da sie hier gut reinpasste schnell ihren Platz innerhalb der neuen Gruppe. Sie gehorchte immer den Anweisungen des Anführers. Dafür, dass sie hier leben durfte, musste Juliet natürlich arbeiten, und das tat sie. Meist als Ärztin, aber sie konnte auch andere Aufgaben übernehmen, wie Gefangene beaufsichtigen oder dabei helfen, Untote zu beseitigen. Allerdings wurde sie in diesen Bereichen nicht oft eingesetzt, da es gefährlich war und es wichtig war, eine Ärztin zu haben. Außer ihr gab es hier nämlich niemand mit richtigen medizinischen Fähigkeiten.
Der Anführer war vor einigen Tagen zu Juliet gekommen und hatte über Rückenschmerzen geklagt.
Sie hatte Röntgenbilder erstellt und diese bereiteten ihr einige Sorgen. Jetzt stand sie davor und betrachtete die Aufnahmen genau. Etwas darauf schien da nicht hinzugehören, jedoch waren solche Dinge nicht in ihrem Fachgebiet, weshalb sie es nicht entfernen konnte für eine nähere Analyse. Möglicherweise war das ein Tumor an einem der Lendenwirbel.
Juliet lebte erst seit einigen Monaten hier und sah sich nun in der Situation, dem Anführer mitteilen zu müssen, dass er voraussichtlich bald nicht mehr in der Lage sein wird zu laufen und möglicherweise im weiteren Verlauf an seiner Erkrankung versterben könnte, wenn ihre Annahme zutrifft. Sie war jedoch machtlos in dieser Angelegenheit, da sie keine ausgebildete Chirurgin war. Der vorherige Arzt hier,ein Chirurg, war bedauerlicherweise verstorben. Juliet hatte den Verstorbenen zwar nie persönlich kennengelernt, doch wurde ihr von anderen über ihn berichtet.
Es war fast unmöglich, einen anderen Chirurgen zu finden, weil man ihn nicht leicht ausfindig machen konnte. Früher hätte man das Internet genutzt, um einen Spezialisten für Wirbelsäulenoperationen zu suchen oder wäre einfach ins Krankenhaus gegangen. Heute ist es leider nicht mehr so einfach. Juliet dachte gerade darüber nach, wie sie sein Leben retten könnte, als es plötzlich klopfte und sie aus ihren Gedanken gerissen wurde.
Sie setzte sich an ihren Schreibtisch und bat die Person, die draußen vor der Tür der Krankenstation stand, hereinzukommen. "Ja bitte? Komm rein." sagte sie und versuchte, ihre besorgten Blicke zu verstecken, was ihr jedoch nicht ganz leicht fiel.
@Mephisto
Einstiegspost:
Als die Welt unterging bauten sich Mephisto und seine Freunde eine Gemeinschaft in einem Gefängnis auf, das aufgegeben worden war. Allerdings waren noch einige Mitarbeiter, sowie Insassen anzutreffen, die allerdings nicht mehr lebten und sich in Untote verwandelt hatten. In dem Teil des Gefängnisses, in dem sich der Speisesaal und die Küche befand, hatten sich ein paar Insassen verbarrikadiert und überlebt. Die Insassen schlossen sich Mephisto und seinen Freunden an und säuberten mit ihnen das Gefängnis von den Untoten. Sie suchten nach weiteren Überlebenden, die sich ihnen bei der Aussicht auf einen sicheren Ort anschlossen.
Ein Jahr verging und die Gemeinschaft war in der Zwischenzeit so groß geworden, dass sie sogar in verschiedene Klassen eingeteilt worden war. Da gab es den Anführer Mephisto, dann die Obersten, welche Mephistos Freunde waren, dann gab es Arbeiter und sogar Sklaven, die gegen ihren Willen hierhergebracht worden waren und zur Arbeit gezwungen wurde. Wer sich widersetzte, wurde von Cyle, der einer von Mephistos guten Freunden war, gefoltert und davor hatten fast alle Sklaven Angst und wagten sich nicht, etwas zu tun, was Mephisto verärgern könnte. Nur Tyler hatte immer wieder versucht auszubrechen, doch da Tyler noch ein Teenager war, wurde er immer wieder sanfter bestraft. Allein hatte Tyler keine Chance dem Gefängnis zu entkommen. Erst, als er Robby und Dennis kennengelernt hatte, konnten sie sich einen Fluchtplan ausdenken und diesen dann auch umsetzen.
Das war jetzt schon einige Wochen her und es fehlte jede Spur von den Dreien. Anfangs hatte er nach ihnen suchen lassen, doch inzwischen gab es wichtigeres und Mephisto dachte daran, dass diese Drei ihm oder seinen Leuten irgendwann schon über den Weg laufen würden. Da es Sommer war, gab es Wichtigeres zu tun, denn in diesen Zeiten musste man sich gut für den Winter vorbereiten und bei einer so großen Gemeinschaft wurden viele Lebensmittel benötigt, die sich Mephisto durch Erpressung und Unterdrückung kleinerer Gemeinschaften beschaffte. Druck übte er aus, in dem er einige Mitglieder der Gemeinschaften als Gefangene mitnahm und sie als Sklaven hielt. Er drohte den Gemeinschaften damit die Leute zu töten, wenn sie seinen Forderungen nicht nachkamen und das funktionierte bisher ziemlich gut.
In letzter Zeit verspürte Mephisto allerdings Schmerzen im Lendenbereich, weswegen er zur Ärztin ging, die erst seit einigen Monaten hier war. Der Arzt, der zuvor hier gewesen war, war bedauerlicherweise gestorben, als er mit einigen anderen ein Krankenhaus plündern wollte. Das war erst wenige Wochen her und die junge Frau nun auf sich allein gestellt. Mephisto ließ sich von ihr untersuchen, doch die Auswertung der Untersuchung würde einige Tage dauern. Als er nach einigen Tagen wieder Schmerzen hatte, suchte er erneut die Krankenstation auf, um sich Schmerzmittel zu holen und nachzufragen, ob die Auswertung schon etwas ergeben hatte. Auf der Krankenstation angekommen, klopfte er an die Tür des Untersuchungszimmers und trat ein, als Juliet ihn hereinbat. "Ich brauche neue Schmerzmittel und will wissen, ob deine Untersuchungen was ergeben haben....", sagte er und setzte sich hin. Als er ihren bedrückten Gesichtsausdruck sah, legte er den Kopf schief. "Ist irgendwas nicht in Ordnung...?", fragte er, nicht wissend, dass es sein gesundheitlicher Zustand war, der Juliet Sorgen bereitete.
@Dr.Juliet Burke
Juliet war sich sicher, dass der Anführer ihr nichts antun würde und auch seine Leute nicht. Trotzdem war sie in seiner Nähe vorsichtig mit ihren Worten und Taten. Sie wollte ihn einfach nicht verärgern, um auf Nummer sicher zu gehen. Ihr ehemaliger Anführer hatte einmal aus Wut ihren Freund als Spion in eine andere Gruppe geschickt, wohlwissend, dass die herausfinden dass er ein Spion ist und getötet wird.
Der Anführer nahm sie mit aufs Festland und sagte, sie würden nach medizinischen Vorräten suchen. Dann brachte er sie zu dem Ort, wo seine Leiche lag da er wollte das sie es sieht und sagte zu Juliet dass sie ihm gehört und das jedem passieren würde der sich an sie heranmacht. Danach fuhren sie zurück zur Insel, obwohl Juliet nicht zurück wollte. Aber sie hatte keine andere Wahl, denn auf der Insel war es sicherer als auf dem Festland.
Hier hatte sie keinen Freund, aber wenn der Anführer wollte, würde er sicher Wege finden, sie zu bestrafen. Deshalb gab sie ihm keinen Grund dazu. Sie konnte nichts für seinen Gesundheitszustand tun, aber es bereitete ihr ein wenig Bauchschmerzen, ihm eine so schlechte Diagnose mitteilen zu müssen. Während sie die Röntgenbilder ansah, überlegte sie, ob und wie sie ihn retten könnte. Natürlich könnte sie sich einen Beißer bringen lassen und daran üben, aber selbst wenn es ihr gelänge, gab es keine Garantie dafür, dass er überlebt. Es gab zwar Narkosemittel und Schmerzmittel sowie alles für die Nachbehandlung, aber das Problem war der Mangel an einem ausgebildeten Chirurgen und einem Narkosearzt. Auf den Narkosearzt könnte man vielleicht verzichten, nicht jedoch auf einen Chirurgen.
Es war möglich, dass irgendwo in den Gemeinschaften einer war, die ständig um Nahrungsmittel und andere lebenswichtige Dinge erpresst wurden. Juliet hatte keine Ahnung davon, vielleicht waren aber der Anführer oder andere aus der Gemeinschaft hier informiert darüber. Falls dieser Arzt existiert sollten sie versuchen ihn zu kontaktieren und ihm im Austausch etwas anzubieten, ohne Druck auszuüben. Es ging schließlich wahrscheinlich um Mephistos Leben und jemanden gegen seinen Willen dazu zu bringen eine so komplizierte Operation durchzuführen wäre gefährlich,doch letztendlich lag diese Entscheidung nicht bei ihr.
Das war allein Mephistos Entscheidung.
Gerade als sie noch darüber nachdachte, hörte sie ein Klopfen an der Tür. Sie setzte sich an ihren Schreibtisch und versuchte ruhig und unbesorgt zu wirken, was ihr jedoch nur bedingt gelang. Juliet bat die Person draußen ein hereinzukommen, es stellte sich als Mephisto heraus. Ohne Umschweife erklärte er sein Anliegen. Er benötigte mehr Schmerzmittel und erkundigte sich nach dem Stand der Diagnose.
Er setzte sich, bemerkte sofort ihre besorgten Blicke und wollte wissen, ob etwas nicht in Ordnung sei. Sie seufzte leise und sah ihn direkt an. "Ja. Der Grund für deine Rückenschmerzen ist ein Tumor, und egal ob er gutartig oder bösartig ist, du wirst Probleme beim Laufen bekommen. Hat das schon begonnen?" fragte sie weiter. "Und wie ist es mit dem Toilettengang? Kommst du rechtzeitig dahin oder hast du Schwierigkeiten es zu halten?" Das waren zwar unangenehme Fragen, aber sie war Ärztin und musste so etwas fragen. Juliet wusste natürlich über die Symptome Bescheid, nur nicht über die Entfernung des Tumors. "Und wie steht es um die Kraft in deinen Armen? Funktioniert das noch?"
Wollte sie noch von ihm wissen und erhob sich von ihrem Platz und lief rüber zu den Röntgenbildern.
"Komm mal her. Ich zeig es Dir. Man sieht es leider ganz deutlich."
@Mephisto
Mephisto galt zwar als recht brutaler Anführer, was auch in den meisten Fällen zutraf, doch er war auch bemüht seine Leute gerecht zu regieren und solange sich jeder an die Regeln hielt, hatte auch niemand etwas zu befürchten. Allerdings gab es natürlich auch nichts umsonst. Das war schließlich schon immer so und würde sich auch nicht ändern, auch wenn die Welt dabei war unterzugehen. Jeder hatte hier seinen Beitrag zu leisten und wer das nicht tat, hatte eben mit Konsequenzen zu rechnen.
Nach einem Jahr hatten sich Mephisto und seine Freunde eine gut funktionierende Gemeinschaft aufgebaut und konnten es sich sogar leisen, sich Sklaven zu halten. Da die Ernten nicht allzu gut ausfielen, hatte Mephistos Gemeinschaft angefangen, kleinere Gemeinschaften zu überfallen und zu erpressen. Da es so kleine Gemeinschaften waren, die Mephisto überfiel, blieb den Leuten nichts anderes übrig, als einen Teil ihrer Ernten an Mephisto abzugeben. Denn die Leute wurden von Mephisto bedroht und gezwungen, ihre Ernte zu teilen. Als Druckmittel nahm er Menschen aus den Gemeinschaften als Druckmittel mit. Da die meisten Gemeinschaften natürlich nicht wollten, dass ihren Leuten, was passierte, taten sie, was verlangt wurde. Die Geiseln mussten bei Mephisto natürlich Sklavenarbeiten ausführen. Einmal hatte sich eine Gemeinschaft geweigert, sich unterdrücken zu lassen, weshalb Mephisto die ganze Gemeinschaft umbringen ließ.
In letzter Zeit wurde er von Schmerzen im Lendenbereich geplagt und ging deswegen zur Ärztin der Gemeinschaft. Zuvor hatte es auch einen Arzt gegeben, doch der war auf einer Besorgungstour bedauerlicherweise den Untoten zum Opfer gefallen. Daher hatte Mephisto nun das neue Gesetz der Gemeinschaft erlassen, dass kein Medizinisches Personal das Gefängnis verlassen durfte. Das hieß, dass Ärzte, oder auch Krankenpfleger, oder Krankenschwestern die Gemeinschaft nicht verlassen durften.
Mephisto hatte die Ärztin aufgesucht und ihr von seinen Schmerzen erzählt. Er hatte sich untersuchen lassen, doch die Auswertung würde wohl einige Tage dauern. Als diese vergangen waren und er zudem auch neue Schmerzmittel brauchte, machte sich Mephisto wieder auf den Weg zur Krankenstation. Als er das Behandlungszimmer betrat, bemerkte er den besorgten Blick von Juliet, den sie zu vertuschen versuchte. Allerdings gelang ihr das nicht so,. also wollte er wissen, was der Grund für die Besorgnis war. Juliet redete nicht um den heißen Brei und sagte ihm, was sie bedrückte. Das, was sie sagte, hörte sich allerdings gar nicht gut an. Dann stellte sie Fragen, die ziemlich unangenehm waren . "Nein, bisher ist bis auf die Schmerzen noch alles soweit in Ordnung...", sagte er und war nun selbst besorgt, denn das,. was die Ärztin sagte, war nicht gut. Sie zeigte ihm die Röntgenbilder, die sie ihm erklärte und teilte ihm dann mit, dass er ohne einen Chirurgen bald erst im Rollstuhl landen würde. "Ist das mit dem Rollstuhl das Schlimmste, was passieren kann, oder werde ich auch daran sterben...?", wollte Mephisto dann wissen und die Ärztin redete es auch nicht schön. Er würde auch daran sterben, wenn es weiterhin unbehandelt blieb. "Und was soll ich jetzt machen...? Ins nächste Krankenhaus gehen und es behandeln lassen geht wohl schlecht....wo soll ich denn einen Chirurgen herkriegen...?", polterte er und seufzte dann leise. "Entschuldige....ich wollte dich nicht so anfahren....aber was soll ich jetzt machen...?"fragte er dann erneut, obwohl er die Antwort schon wusste. Er würde in anderen Gemeinschaften nach einem Chirurgen suchen müssen.
@Dr.Juliet Burke
Juliet zeigte dem Anführer dann seine Röntgenbilder und erklärte ihm auch alles ganz genau. Sie hörte sich auch seine Fragen an und beantwortete die Wahrheitsgemäß.
"Du wirst aufjeden Fall einen Chirurgen brauchen, bestenfalls auch noch einen Narkosearzt aber auf den kann man,
wenn sich keiner findet notfalls auch verzichten. Das Risiko der Narkose ist natürlich gleich, egal wer dir die gibt und überwachen
könnte ich das während der Operation und dem Chirurgen assistieren, wenn sich einer finden sollte."
Sie hielt kurz inne und sah sich die Röntgenaufnahmen nochmals an.
"Vielleicht gibt es ja wirklich in einer der Gemeinschaften, von denen ihr eure Lebensmittel bekommt einen Chirurgen." Meinte Juliet und richtete ihre Blicke dann auf ihn. "Wenn ja" schlug sie vor "Ohne eure übliche Vorgehensweise kritisieren zu wollen, wäre es vielleicht sinnvoll darum zu bitten und etwas anzubieten was die brauchen könnten. Schließlich reden wir hier über mehr als nur ein paar Früchte oder Gemüse, es geht um dein Leben." Sie meinte das keinesfalls böse, vielmehr wollte sie ihm helfen damit er nicht irgendwann im Rollstuhl sitzt oder möglicherweise sogar stirbt,
wenn der Tumor bösartig wäre, was man erst feststellen kann, nachdem dieser entfernt wurde, eine Aufgabe die Juliet schlichtweg nicht übernehmen konnte.
Sicherlich könnte sie es an einem Beißer üben und es versuchen, aber da es seine Gesundheit betraf und um sein Leben ging, erschien ihr das als eher schlechte Idee.
"Und ich sollte mitkommen zu den Gemeinschaften,wenn ihr euch auf die Suche macht. Wenn wir jemanden finden sollten kann ich mit ihm oder ihr reden und genau erklären was Sache ist."
Nachdem er sich angehört hatte was Juliet zu sagen hatte, wurde der Anführer kurz wütend und laut, was sie dazu brachte,
ein wenig zurückzuweichen.
Sie sah ihn warnend an und er entschuldigte sich sofort.
Juliet war jetzt etwas nervös, da sie die Methoden der Gruppe gerade ein wenig infrage gestellt hatte, aber sie konnte das gut verbergen.
Mephisto verstand sicher, dass es gefährlich sein könnte, jemanden zu zwingen,
diese Operation durchzuführen.
@Mephisto
Da Mephisto wieder Schmerzen hatte und er neue Schmerzmittel brauchte, führte ihn sein Weg zur Krankenstation. Zudem wollte er auch wissen, ob es schon Ergebnisse von den Untersuchungen gab, die Juliet gemacht hatte. Als er bei der Krankenstation ankam, klopfte er an die Tür und trat dann herein. Er fragte nach den Ergebnissen und merkte schon an Juliets Gesichtsausdruck, dass etwas nicht in Ordnung zu sein schien. Mephisto wollte wissen, was los war und Juliet schien es für sinnlos zu halten, um den heißen Brei zu reden. Also kam sie direkt mit der Wahrheit herüber und die war ziemlich schockierend, weshalb Mephisto sich erstmal setzen musste. "Bist du dir da auch wirklich sicher...? Vielleicht hast du dich getäuscht und es ist nur ein Fettfleck auf dem Bild, oder sowas...", sagte er,. doch Juliet zeigte ihm, dass es kein Fettfleck war. Die Erkenntnis, dass er eine tödliche Krankheit hatte, machte Mephisto wütend und er wurde grantig. "Wo soll ich denn bitteschön einen Chirurgen herkriegen...? Mal eben ins Krankenhaus fahren??!! Geht wohl schlecht...", maulte er und entschuldigte sich kurz darauf bei Juliet, denn sie konnte ja nichts dafür. Sie konnte ihm nur den Rat geben in den anderen Gemeinschaften nach einem Chirurgen zu suchen.
Als Juliet dann aber meinte, dass er seine Vorgehensweise dieses Mal vielleicht ändern sollte, sah er sie grimmig an. "Ich gehe so vor, wie ich es für richtig halte.....wenn man den anderen nicht zeigt, wer der Stärkere ist, hat man verloren...so läuft es in der Welt, wie sie jetzt ist nunmal...", blaffte er und ließ sich dann von ihr die Schmerztabletten geben, die er brauchte. Anschließend verließ er die Krankenstation und wies seine Leute an, in den Gemeinschaften, die ja schon von ihm und seinen Leuten kontrolliert wurden, nach einem Chirurgen zu suchen. Allerdings wurde er in den Gemeinschaften, die sich in der näheren Umgebung befanden und bereits von ihm und seinen Leuten unterdrückt wurden, nicht fündig, also schickte er nun auch Gruppen weiter weg, um Gemeinschaften zu finden, bei denen sie nach einem Chirurgen suchen konnten. Leider gestaltete sich das alles andere, als einfach.
Als wieder einmal die Schmerztabletten leer waren, ging er wieder zur Krankenstation und wollte sich auch wieder untersuchen lassen, denn schließlich musste der Tumor überwacht werden, ob er sich verändert hatte. "Hat es sich verändert...?", fragte er, als Juliet die Stelle mit einem Ultraschallgerät untersuchte. "Wir hatten bisher noch kein Glück bei der Suche....", erklärte er und wollte dann wissen, ob Juliet einschätzen konnte, wieviel Zeit er noch haben würde.
@Dr.Juliet Burke
Als sie ihm den Vorschlag machte, seine Vorgehensweise mal ändern zu sollen in diesem speziellen Fall würde er wieder wütend und sagte ihr klar, dass er nichts ändern will. "Na gut. Wenn Du Dir unbedingt Dein eigenes Grab schaufeln willst.." Gab sie zurück. Das war letztendlich seine Sache aber sie sorgte sich eben um ihn und auch um die Menschen die wieder hierher gebracht und gequält werden würden. Es wunderte Juliet nicht, dass vor einer Weile die beiden Teenager und ein Erwachsener verschwunden waren. Das würde sie niemals aussprechen aber sie dachte es sich eben und auch wenn sie es hier gut hatte und den Anführer eigentlich sogar mochte, jedenfalls meistens, hatte sie schon mal darüber nachgedacht heimlich zu verschwinden und woanders ein neues Leben zu beginnen, eben genau wegen der Tatsache, dass andere Gemeinschaften von dieser hier unterdrückt wurden und auch öfters Menschen von denen einfach mitgenommen wurden um hier gequält, gefoltert und zu Drecksarbeiten gezwungen wurden, darauf dass die eine Familie hatten, wurde nie Rücksicht genommen und selbst wenn jemand hergebracht wurde der keine Familie hatte war das in Juliets Augen falsch.
Mephisto verließ dann die Krankenstation und Juliet blickte ihm nach. Sie seufzte leicht und machte sich dann wieder an ihre Arbeit. Sicher kamen heute noch einige Patienten vorbei. Zunächst wollte sie aber einen Tee trinken und eine Kleinigkeit essen und stand dann als sie den Tee zubereitet hatte am Fenster und beobachtete Mephisto draußen am Tor mit seinen Männern. Die Männer stiegen in ihre Fahrzeuge und fuhren los.
Juliet wurde recht betrübt und dachte darüber nach, dass es vielleicht besser gewesen wäre ihm nichts zu sagen und die Schmerzen nur auf normale Verschleißerscheinungen im Alter hindeuten. Dann hätte er jetzt nicht wieder seine Schläger losgeschickt, um andere Gruppen zu bedrohen. Wer weiß, ob die nicht jemanden töten werden unterwegs.
Nach einigen Stunden kamen sie an diesem Tag wieder, allerdings ohne jemanden gefunden zu haben und am nächsten Tag und auch an vielen weiteren darauffolgenden Tagen wurden Gruppen hinausgeschickt. Die waren tagelang unterwegs und fuhren verschiedene Gegenden ab und kamen dann ohne Erfolg gehabt zu haben wieder.
Als nach einer Weile Mephisto seine Schmerztabletten alle aufgebraucht hatte, kam er wieder zu Juliet um sich neue zu holen und sich untersuchen zu lassen.
Sie wollte sich die Stelle dieses Mal nur mit dem Ultraschallgerät ansehen. "Zieh Dein Shirt aus und leg Dich auf den Bauch.." Forderte sie ihn auf und begann dann damit als er lag. Sie betrachtete den Monitor seufzend da sich der Tumor anscheinend etwas vergrößert hatte was natürlich schlecht war.
Möglicherweise würde Mephisto das schon bald deutlich spüren in den Armen und Beinen und Probleme mit dem Laufen bekommen und auch Schwierigkeiten bekommen Gegenstände anzuheben. Schießen und gegen Untote kämpfen könnte er dann auch nicht mehr und müsste immer innerhalb des Gefängnisses bleiben.
Er fragte dann, nach ob es sich denn verändert hatte. "Ja, hat es. Der hat sich vergrößert und das ist natürlich schlecht. Du wirst schon bald große Probleme beim Laufen bekommen und auch damit Gegenstände anzuheben. Also wenn ihr zeitnah einen Chirurgen finden würdet wäre das gut und Du Dir dann vielleicht auch nochmal meinen Vorschlag durch den Kopf gehen lassen würdest wegen dem du mich ja bei dem letzten Besuch so angefahren hast." Sie war natürlich immer noch der Meinung in diesem speziellen Fall etwas freundlicher vorzugehen, allerdings ahnte Juliet schon, dass er ihrem gutgemeinten Rat nicht Folge leisten wird aber das war ja seine Sache.
Sie wischte dann das Gel mit einem Tuch wieder vorsichtig von seinem Rücken ab, um ihm keine unnötigen Schmerzen zuzufügen, auch wenn er das, wenn auch nicht durch seine eigene Hand, anderen Menschen ja ständig antat.
"Zieh Dich an. Du bekommst noch mehr Schmerzmittel. Mehr können wir im Moment nicht tun. Nimm zur Sicherheit den Rollstuhl mit, falls du Probleme beim Laufen bekommst.." Schlug Juliet ihm vor.
@Mephisto
Mephisto verstand nicht recht, wieso er seine Vorgehensweise ändern sollte, denn bisher war er mit dem Erpressen und unter Druck setzen kleinerer Gemeinschaften Erfolgreich gewesen. Aus Angst, wichtige Gemeinschaftsmitglieder zu verlieren, taten die Gemeinschaften, was Mephisto von ihnen verlangte. Um zu beweisen, dass seine Gefangenen noch lebten und einigermaßen wohlauf waren, nahm er sie bei seinen Besuchen bei den Gemeinschaften mit, wobei sie von seinen Männern bewacht und gezwungen wurden, die Lebensmittel in den Wagen zu räumen, die die Gemeinschaft an Mephistos Leute abgeben musste. Da das bisher immer sehr gut funktioniert hatte, würde er das auch weiterhin so machen. Das machte er Juliet auch deutlich klar. Der Arzt würde schon tun, was er von ihm verlangte, wenn er dessen Familie als Druckmittel benutzen würde.
Mephisto verließ die Krankenstation und gab seinen Männern den Auftrag, in den Gemeinschaften und der gesamten Umgebung nach einem Chirurgen zu suchen. Die gehorchten und machten sich auf den Weg. Es dauerte etwa zwei Wochen, bis sie die nähere Umgebung abgesucht hatten, doch die Gemeinschaften, die sie bereits unterdrückten, hatten größtenteils nichtmal richtige Ärzte. Sie hatten Arzthelfer, oder vielleicht auch Krankenpfleger, oder Krankenschwestern, die die ärztlichen Aufgaben übernahmen. Bei Operationen waren sie jedoch selbst aufgeschmissen. Also ging die Suchen weiter, was Mephisto ärgerte, denn er wusste, dass ihm die Zeit davon lief. Wenn er nicht bald einen fähigen Arzt finden würde.
Als er wieder neue Schmerzmittel brauchte, ging er zur Krankenstation, wo Juliet ihn auch gleich nochmal gründlich untersuchte. Während sie das tat, seufzte er schwer. "Die Suche nach einem fähigen Chirurgen gleicht der Suche nach der Nadel im Heuhaufen....", meinte er und schnaufte leicht. Ich werde die Suche ausweiten müssen und auch in Gegenden suchen, die weiter weg sind....wenn ich keinen Chirurgen finde....was glaubst du, wie lange ich dann noch haben werde....?", wollte er wissen, auch wenn er wusste, dass es sich um sehr wenig Zeit handelte. Vielleicht hatte er noch ein, oder vielleicht auch zwei Jahre. So genau konnte ihm das Juliet auch nicht sagen. Sie konnte ihm nur sagen, womit die Zustandsverschlechterung anfangen würde und riet ihm, schonmal einen Rollstuhl mit auf sein Zimmer zu nehmen. "Nein...das kann ich nicht....ich kann keine Schwäche zeigen...Ich muss diesen verdammten Arzt finden, solange ich mich noch bewegen kann...", sagte er und nahm die Schmerzmittel an sich.
Auch in der Umgebung von 100 Meilen, gab es nichtmal eine Spur von irgendwas. Erst, als Mephisto ein Gebiet in 300 Meilen Entferung absuchen ließ, kamen seine Männer irgendwann mit der Nachricht zurück, dass sie eine neue Gemeinschaft ausgemacht hatten. Ein Herrenhaus umgeben von Wald und einer stabilen Mauer. Dieser würden sie am nächsten Tag einen Besuch abstatten und Mephisto hoffte sehr, dass es dort das gab, was er so dringend brauchte, denn allmählich spürte er, dass er sich nicht mehr so gut bewegen konnte, aber noch ging es, auch wenn er zum Laufen schon einen Gehstock brauchte. Mit der Nachricht, dass sie endlich eine neue Gemeinschaft gefunden hatten, ging er zu Juliet, um ihr zu berichten, dass sie diese Gemeinschaft morgen besuchen würden. Natürlich würde das ein Überfall werden und Mephistos Leute überlegten sich bereits, wie sie die Gemeinschaft dazu bringen konnten, ihre Tore zu öffnen. Vielleicht würde Mephisto erst so tun, als wären sie freundlich, um sie dann zu überrumplen.
@Dr.Juliet Burke
Juliet hatte ihm ja schon erklärt, weshalb sie das besser finden würde, wenn er seine übliche Vorgehensweise ändern würde. Wenn er den oder die Ärztin, sollten seine Männer überhaupt jemanden finden,dazu zwingen würde die Operation durchzuführen, seine oder ihre Familie bedrohen würde oder vielleicht sogar wieder foltern, verletzen und unter doch recht unmenschlichen Bedingungen zur Arbeit zwingen würde, könnte das sehr gefährlich werden für Mephisto. Nur ein Chirurg konnte natürlich diese Operation machen und wenn er oder sie mit Absicht irgendwelche Komplikationen hervorrufen würde konnte auch nur der Chirurg das wieder beheben und das war eben die Gefahr bei dem Ganzen. Sicher konnten die Männer dann drohen die Familie zu töten und das vielleicht dann auch tun aber dann würde auch Mephisto sterben und bei denen die nicht hier als Gefangene waren, war er beliebt. Auch Juliet mochte ihn aber das war in der letzten Zeit etwas weniger geworden. Sie konnte es nicht verstehen, warum er immer an seinen alten Gewohnheiten festhalten musste und den Ratschlag von ihr freundlich um Hilfe zu bitten sollte in einer der Gemeinschaften ein Chirurg gefunden werden aber das war nicht ihr Problem. Schließlich ging es hier nicht um ihr Leben. Sie durfte die Gruppe ja nicht mal begleiten, sollte eine Gemeinschaft gefunden werden, die möglicherweise helfen könnte. Also würde Juliet sich auch keiner Gefahr aussetzen müssen. Sie würde ja schließlich hier bleiben.
Als seine Schmerzmittel wieder aufgebracht waren, kam er wieder zu Juliet in die Krankenstation. Sie untersuchte ihn dann auch nochmal und hörte ihm zu.
"Das wäre zwar nicht ideal aber notfalls ginge auch ein Tierarzt." Teilte sie ihm mit und nachdem die Untersuchung beendet war, gab sie ihm seine Schmerzmittel. "Nimm besser den Rollstuhl mit auf dein Zimmer." riet Juliet ihm so wie beim letzten Mal auch schon. Er lehnte den ab und meinte, er dürfte keine Schwäche zeigen. "Sicher." Meinte sie dazu. "Und wenn du dann stürzt und dir was brichst dann gibt es niemanden hier der den Bruch richten kann." Sie verdrehte leicht die Augen aber ließ ihn das machen, was er für richtig hielt in der Sache. "Dann hoffe ich mit Dir dass du einen findest.. Wenn das was nutzt." Das war eben sehr schwer einen Chirurgen zu finden da draußen und die Chance war wirklich sehr klein.
Erst als er die Suche noch mehr ausweitete auf 300 Meilen fanden die Männer draußen eine neue Gemeinschaft.
Mephisto besuchte Juliet an dem Tag wieder auf der Krankenstation, um ihr davon zu erzählen, was seine Männer entdeckt hatten.
"Ach wirklich? Wo?" Fragte sie nach und er erzählte dann von der Gemeinschaft die, die Männer entdeckt hatten. Die lag allerdings mehr als 300 Meilen entfernt und die Fahrt dahin würde unter normalen Umständen schon ungefähr 8 Stunden dauern. Zwar gab es auf den Highways keine Staus mehr aber es war eben riskant wegen den Untoten und vielleicht auch wegen Banditen und Plünderern oder auch schlimmerem. Vielleicht gab es sogar Kannibalen da draußen. Juliet wusste es nicht aber befürchtete es und wenn diese Gruppe die bei diesem Herrenhaus hinter der stabilen Mauer lebte, bösartig und gefährlich war dann wäre das vielleicht das Todesurteil für alle. Vielleicht eröffneten die ja bei Sichtkontakt auf Fremde gleich das Feuer. Das wäre alles möglich.
Mephisto erzählte ihr dann, dass sie morgen nochmals hinfahren werden und dann Kontakt zu den Menschen aufnehmen werden, die dort leben.
"In Ordnung. Und wie wollt ihr das tun?" Sie befürchtete ja, dass sie die Antwort darauf schon kannte und er seine Pläne wie üblich vorzugehen nicht geändert hat. Er teilte ihr dann auch mit, dass er das so machen wollte und erstmal so tun wollte als wären sie freundlich gesinnt und wenn das Tor dann offen war, wollten sie diese Menschen überfallen. Juliet seufzte leicht. Dabei würden sicher wieder Menschen sterben oder verletzt werden, vielleicht sogar auf beiden Seiten und das wollte sie nicht.
"Du hörst wohl nie auf meine Ratschläge was?" Fragte sie nach und drückte ihm nochmals eine Packung Schmerzmittel in die Hand.
"Nehmt ihr mich wenigstens mit? Ich kann sicher erreichen, wenn es dort jemanden gibt, der die Operation machen kann, dass er oder sie es freiwillig tut. Es gibt auch heutzutage noch hilfsbereite Menschen, man muss sie eben nur darum bitten und ihnen die Situation erklären."
@Mephisto
Da Mephisto wirklich Angst um sein Leben hatte, ließ er die Suche nach neuen Gemeinschaften ausweiten, denn er musste unbedingt einen Chirurgen finden, also ließ er die Suche weiter ausdehnen. Dazu würden die ausgesandten Gruppen zwar länger unterwegs sein, aber er hoffte, dass sie fündig werden würden. In der Zwischenzeit ließ er sich von Juliet behandeln, die allerdings nicht viel tun konnte, außer ihn mit Schmerzmitteln zu versorgen und ihn darüber aufzuklären, dass er wohl bald im Rollstuhl sitzen würde, wenn der Tumor nicht recht bald entfernt werden würde. Das störte Mephisto sehr, denn er konnte doch als Anführer keine Schwäche zeigen. Als Juliet wissen wollte, wie er vorgehen wollte, falls sie eine Gemeinschaft finden würde, meinte er, dass er dann wie immer vorgehen würde. Das gefiel Juliet nicht, aber das war Mephisto egal. Nett sein konnte man sich in dieser Welt nicht leisten, also würde er den Chirurgen, wenn er einen finden sollte, ihn zwingen, ihn zu behandeln.
Es dauerte eine ganze Weile, bis eine der Gruppen endlich mit guten Nachricht zurückkam. Sie hatten eine neue Gemeinschaft endeckt. Ein Herrenhaus das von einer stabilen Mauer umgeben war. Sie hatten es eine Weile beobachtet und waren dann wieder zurückgekehrt. Ob es dort einen Chirurgen gab, wussten sie nicht. Das müsste Mephisto wohl selbst herausfinden. Da Mephisto keine Zeit verlieren wollte, wollte er gleich am nächsten Tag dorthin aufbrechen und viele seiner Männermitnehmen, um die andere Gemeinschaft zu unterwerfen. Juliet versuchte nochmal, ihm das auszureden und meinte, er sollte es wirklich mal mit Freundlichkeit versuchen, doch das lehnte er ab und verbat ihr obendrein mitzukommen.
Als der nächste Tag anbrach, machten sie sich mit mehreren Transportern auf den Weg, denn die Truppe musste ja Platz haben. Mephisto ließ sich in seiner Limousine fahren und hatte keine Ahnung, dass sich ein blinder Passagier in einem der Transporter, die Waren, wie Waffen und Vorräte für die Fahrt transportierten, versteckt hatte. Juliet hatte sich darin versteckt, da sie unbedingt dabei sein wollte und vielleicht sogar irgendwas bewirken konnte, denn wenn Mephisto sein Vorhaben wirklich umsetzen würde, dann würde sich der Chirurg doch weigern, ihn zu behandeln....
........ ( Fortsetzung in Hilltop)
@Dr.Juliet Burke
Jax trennte sich an diesem Morgen nur ungern von Jesus, denn er wusste nicht, was dieser Tag bringen würde. Er küsste ihn und hielt ihn solange im Arm, wie es möglich war. Schließlich meinten die Männer, die ihn abholten, um ihn zur Krankenstation zu bringen, dass er sich endlich lösen und mitkommen sollte. Jax küsste Jesus nochmal und flüsterte ihm leise ins Ohr, dass er sich bereit halten sollte.
Er ließ sich von den Männern zur Krankenstation bringen, wo Mephisto schon bereit für die OP auf dem OP-Tisch saß. Juliet hatte ihm auch schon einen Zugang gelegt. Jax zog das Narkosemittel auf eine Spritze und gab es Mephisto über den Zugang. "Jetzt zähl bis 10...", sagte Jax und Mephisto begann zu zählen. Er kam allerdings nur bis zur 4 und war dann weg. Nun konnte Jax mit der OP anfangen und Juliet erwies sich als gute Assistensärztin. Als Jax die Stelle an Mephistos Rücken offen hatte, wo der Tumor saß, begann er allerdings nicht sofort diesen zu entfernen, sondern setzte den Plan, den er hatte, in die Tat um und drohte damit, Mephisto umzubringen, wenn die Leute seiner Forderung nicht nachkamen. Er verlangte, dass alle Personen aus Hilltop ihre Waffen zurückbekamen und ihnen ein Wohnmobil gegeben wurde, mit dem sie wieder nach Hause fahren konnten. Jax verlangte also, dass seine Familie freigelassen wurde. Da die Leute nicht wollten, dass Mephisto starb, erfüllten sie die Forderungen von Jax, der zudem auch verlangte, dass man ihm und Jesus Walkie Talkies gab, denn schließlich musste er sich ja vergewissern, dass seine Familie auch wirklich freigelassen worden war.
"Tigerchen....hörst du mich...?". fragte er, als man ihm das Walkie gegeben hatte und wartete auf die Antwort seines Mannes. Die kam nur Sekunden später, als Jesus sich meldete und ihm sagte, dass sie nun Unterwegs waren. Auch wenn Jax vorerst nicht mehr bei seiner Familie sein konnte, war er dennoch erleichtert, dass sie nun nicht mehr hier gefangen waren. "Das ist gut...ich komme nach, sobald ich kann......Ich liebe dich..", sagte er und steckte das Walkie Talkie in seine Kitteltasche. Da Mephistos Leute seinen Forderungen nachgekommen waren, machte er nun mit der OP weiter. Was Jesus über das Walkie Talkie gesagt hatte, kam leider nicht mehr an. Die ganze OP dauerte ungefähr drei Stunden. Als Jax alles vom Tumor entfernt hatte, vernähte er die offenen Stellen und zuletzt die Wunde. Dazu benutzte er verschiedene Arten von Garn. Das für die Inneren Nähte, löste sich mit der Zeit von ganz alleine auf. Die äußere Wunde nähte er mit dem üblichen Garn. Die Fäden würde sicher auch Juliet ziehen können, denn eigentlich hatte Jax nicht vor, bis dahin hierzubleiben. Als alles fertig war, wurde Mephisto rüber in das Krankenzimmer gebracht und in eines der Betten verlegt. Jax hängte ihm noch eine Infusion an. Dann ging er wieder rüber in das Behandlungszimmer, wo es auf einem Schreibtisch in der Ecke auch ein Mikroskop gab. Er nahm sich eine Objektplatte und entnahm etwas Gewebe von dem Tumor. Die verstrich er auf dem Plätchen und legte dieses dann unter das Mikroskop. "Ich hatte keine andere Wahl....", sagte er zu Juliet, die in der Zwischenzeit den OP Bereich aufräumte. Sie reagierte verständnisvoll und meinte, dass sie auch schonmal etwas Fragwürdiges getan hatte, um ihre Schwester zu retten. das war sogar vor dem Ausbruch gewesen. Als sie dann meinte, dass Mephisto seine Art und Weise die Gemeinschaft zu führen, jetzt vielleicht überdenken würde, seufzte Jax leise. Das hoffe ich....", sagte er und untersuchte die Gewebeprobe. Das Ergebnis gefiel ihm allerdings nicht, was ihn seufzen ließ. Juliet hörte das und fragte, ob etwas nicht in Ordnung war. "Nein.....der Tumor ist offenbar bösartig gewesen....", sagte er und nahm dann das Walkie Talkie in die Hand. "Tigerchen, hörst du mich...?", fragte er, doch es kam keine Antwort. Er versuchte es immer wieder, doch es kam nur rauschen aus dem Ding, also seufzte Jax erneut und steckte es wieder weg. Er würde es später nochmal versuchen. Er untersuchte die Probe dann nochmal, in der Hoffnung, sich vielleicht geirrt zu haben, doch das Ergebnis blieb dasselbe. "So ein verdammter Mist...", murmelte Jax leise und Juliet wollte wissen, was das zu bedeuten hatte. "Das bedeutet, dass ich noch nicht nach Hause fahren kann....Ich werde wohl noch länger hierbleiben müssen....", sagte Jax, dem das gar nicht gefiel. Eigentlich hatte er gedacht, dass er spätestens in zwei Tagen nach Hause fahren würde, doch jetzt musste er herausfinden, ob der Tumor gestreut hatte, oder nicht und sowas konnte durchaus Wochen dauern. Was zudem auch noch schlimm war, war, dass Jesus nicht mehr zu erreichen war und Jax sich Sorgen machte, ob ihm und den anderen unterwegs etwas passiert war.
Nach einer Weile kam ein Mann, der ihnen bescheid sagte, dass Mephisto wieder wach war. Jax ging zusammen mit Juliet rüber ins Krankenzimmer, wo Mephisto in seinem Bett lag und etwas Wasser trank. "Die OP ist soweit gut verlaufen, aber der Tumor war bösartig...", sagte Jax und Mephisto wollte wissen, was das zu bedeuten hatte. "Das bedeutet, dass es möglich ist, dass der Tumor gestreut hat und ich schauen muss, ob sich ein neuer bildet...", erklärte Jax, was Mephisto wütend machte. "Was...? Ich dachte nach der OP wäre das Thema erledigt....was bist du für ein Arzt...?", meckerte der, weshalb Jax sauer wurde. "Sagt Cyle, er soll seinem Mann einen Finger abhacken...!!", knurrte Mephisto, weswegen Jax ihn wütend ansah. "Jesus ist nicht mehr hier....und die anderen auch nicht...ich hab während der OP dafür gesorgt, dass sie frei gelassen wurden....", sagte er und sah Mephisto grimmig an. "Du hast jetzt nichts mehr, womit du mich erpressen kannst..also überleg dir, ob du endlich auf mich und Juliet hörst, und dich änderst, oder nicht...", sagte Jax und sah Mephisto an. "Und wieso bist du noch hier..?", wollte Mephisto dann wissen, woraufhin Jax den Kopf schief legte. "Dann denk mal darüber nach...", sagte Jax und verließ dann das Krankenzimmer, um sich auf sein Zimmer zurückzuziehen. Es war das Zimmer, in dem er die Nacht mit Jesus verbracht hatte. Das Bett war nicht so bequem, wie das, was sie Zuhause hatten, doch immerhin besser, als die schmalen Pritschen in den Zellen. Jax nahm sich wieder das Walkie und versuchte Jesus zu erreichen, doch es kam nur Rauschen, sonst nichts. Nach einer Weile klopfte es an der Tür und Juliet kam zu ihm, um nach ihm zu sehen. "Ich mach mir Sorgen....Ich kann Jesus einfach nicht erreichen...", sagte er und Juliet meinte, dass sie mal mitbekommen hatte, dass die Walkie Talkies nicht allzuweit reichten. Das ließ Jax seufzen, denn eigentlich wollte er darüber mit Jesus in Kontakt bleiben. Als Juliet dann wissen wollte, wie er mit Mephisto weiter vorgehen wollte, schnaufte Jax leicht. "Wenn er mir weiterhin droht, werde ich ihn nicht weiter behandeln....seine Entscheidung, ober er sein Leben verlängern will, oder nicht....mir egal...", sagte Jax und würde Mephisto erst auf weitere Tumore untersuchen, wenn dieser bereit war, ruhig, vernünftig und vor allem freundlich mit ihm zu reden.
@Dr.Juliet Burke
@Paul Rovia (Jesus)

Juliet sah Jax an, wie schwer ihm der Abschied von Jesus an diesem Morgen gefallen sein musste. Er sah besorgt aus aber auch konzentriert. Als sie ihn das erste Mal an diesem Tag sah, war sie bereits in der Krankenstation gewesen.
Im OP erlebte sie Jax so, wie sie es erwartet hatte, konzentriert, ruhig und professionell. Jeder Handgriff saß, alles wirkte durchdacht. Juliet assistierte ihm und merkte schnell, wie sehr er ihr vertraute. Er erklärte kaum etwas, weil er wusste, dass sie es verstand. Dennoch spürte sie, dass etwas in der Luft lag,eine Anspannung, die nichts mit der Operation selbst zu tun hatte.
Als Jax den Tumor freilegte und nicht sofort mit der Entfernung begann, wusste Juliet, dass es keinen medizinischen Grund gab und er nun seinen Plan umsetzen würde. Sie ließ ihn machen und stellte keine Fragen. Juliet verurteilte ihn nicht,im Gegenteil. Sie wusste nur zu gut, wie weit man gehen konnte, wenn es um die Familie ging. Auch sie hatte vor dem Ausbruch Entscheidungen getroffen, die niemand gutgeheißen hätte, außer jemand, der verstand, was es bedeutete, jemanden zu retten den man liebt.
Nach der Operation bemerkte Juliet, wie die Anspannung bei Jax langsam ein wenig nachließ, zumindest äußerlich. Doch als er das Tumorgewebe unter dem Mikroskop betrachtete, änderte sich sein Ausdruck. Sein leises Seufzen ließ sie sofort aufhorchen. Als er schließlich sagte, dass der Tumor bösartig war, wurde ihr klar, dass diese Geschichte noch lange nicht zu Ende war.
Sie beobachtete, wie er immer wieder zum Walkie Talkie griff, wie seine Stimme leiser und hoffnungsvoller wurde und dann jedes Mal wieder von dem gleichmäßigen Rauschen erstickt wurde. Juliet sagte nichts, doch sie sah ihm an, wie sehr ihn das beunruhigte. Die Ungewissheit nagte an ihm.
Mephistos Erwachen und seine Reaktion machten sie wütend. Die Vorwürfe, die Arroganz, die erneuten Drohungen,all das, nachdem Jax ihm das Leben gerettet hatte. Als Jax ihm schließlich offen entgegentrat und klarstellte, dass er keine Macht mehr über ihn hatte, verspürte Juliet stillen Respekt. Jax ließ sich nicht länger unterdrücken.
Später ging sie in sein Zimmer, um ihn zu sehen. Er wirkte erschöpft und müde, nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Seine Sorge um Jesus und die anderen war ständig da, selbst wenn er versuchte, sie zu verbergen. Juliet bemühte sich, ihn zu beruhigen, obwohl sie wusste, dass Worte manchmal nicht ausreichten.
"Ich bin mir sicher, es geht ihnen gut. Diese Walkies haben keine sehr große Reichweite, aber andere gibt es hier leider nicht." Sie lauschte seinen Worten aufmerksam.
Jax sagte, dass er Mephisto nur weiter behandeln würde, wenn dieser sich änderte und wusste Juliet, dass er es ernst meinte. Für sie war das keine Grausamkeit, sondern eine Grenze, die längst hätte gezogen werden müssen.
"Ich hoffe, er denkt darüber nach und hört auf, diese Leute hier so anzuführen wie bisher. Es ist der falsche Weg, aber eben seiner. Er ist überzeugt, dass es der richtige ist, nur leider stimmt das nicht. Männer, die Macht haben, wollen diese meist auch ausüben und andere unterdrücken" meinte Juliet nachdenklich und rückte einen Stuhl in Jax’ Nähe, auf dem sie Platz nahm. "Wie soll es weitergehen, wenn er sich entschließt, sich zusammenzureißen und dich, sobald ich die weitere Behandlung übernehmen kann, nach Hause zu schicken? Fährst du alleine? Der Weg ist weit. Und wenn du keinen Kontakt zu deinen Leuten aufnehmen kannst, wissen sie nicht einmal, ob du noch lebst. Vielleicht sollte ich einen Boten organisieren und ihn dorthin schicken. Ich habe hier ein paar Freunde unter den Arbeitern, und wenn ich einem etwas anbiete, das er gerne hätte, würde er es sicher tun." schlug sie vor und sah Jax an. Sie tat ihm wirklich leid.
Sie war sich nicht sicher, ob es richtig war, aber Juliet nahm ihn kurz tröstend in den Arm. Sie mochte es nicht, wenn andere leiden und traurig sind, zumindest nicht gute Menschen.
@Jax Rovia
Nach dem Streit mit Mephisto zog sich Jax auf sein Zimmer zurück. Das Bett war nicht sonderlich bequem und auf die Dauer würde er sicher wieder Rückenschmerzen kriegen, denn das Bett war viel zu hart. Das, was er und Jesus Zuhause in Hilltop hatten, war viel weicher und gemütlicher. Aber das spielte auch keine Rolle, denn Jax würde ohne Jesus sowieso nicht gut schlafen. Ohne Jesus waren seine Nächte von Alpträumen gezeichnet, durch die er immer wieder aufwachte, also stellte sich Jax auf schlechte Nächte ein. Er hoffte, dass es nicht viele werden würden und er in ein paar Tagen auch wieder nach Hause konnte. Das lag wohl daran, wann es ihm gelang, Mephisto dazu zu bringen, seine Art und Weise mit anderen Leuten umzugehen, zu ändern. Solange Mephisto so drauf war, wie jetzt, würde er Jax wohl niemals gehen lassen.
Jax saß auf dem Bett und versuchte immer wieder Jesus über das Walkie Talkie zu erreichen. Als es an der Tür klopfte und Juliet kurze Zeit später hereinkam, seufzte er leise, als sie wissen wolltem, wie es ihm ging. Er erklärte ihr, dass er sich Sorgen machte, weil er Jesus nicht mehr erreichen konnte. Sie sagte ihm, dass sie mal mitbekommen hatte, dass die Walkie Talkies, die sie hier hatten, keine große Reichweite hatten. Das versetzte Jax einen Stich ins Herz, denn eigentlich wollte er wenigstens über das Walkie Talkie den Kontakt zu Jesus halten. Jetzt war das nicht mehr möglich und Jax hatte keine Ahnung, wann er hier endlich wieder wegkommen würde. Der Gedanke, dass er jetzt vielleicht Wochen-, oder Monatelamg seine Familie nicht wiedersehen konnte, tribe ihm Tränen in die Augen. So hatte er das Ganze nicht geplant. Vor allem die Ungewissheit, ob seine Familie überhaupt heil Zuhause angekommen war, machte ihn fertig. Juliet machte ihm ein Angebot, dass sie einen Boten zu seiner Familie schicken konnte, doch Jax bezweifelte, dass irgendjemand von hier das machen würde. Zumal der Weg weit und Gefährlich war. Die meisten Leute dachten nur noch an ihr eigenes Wohl, da würde wohl keiner die Gefahr auf sich nehmen, nur um irgendwelche Botschaften zu überbringen. "Das ist wirklich nett von dir und ich bin dir dankbar, aber ich glaube nicht, dass es jemand machen würde, egal was du ihm dafür bietest...", sagte er und seufzte schwer. "Ich bleibe solange hier, wie es sein muss, aber solange sich Mephisto nicht ändert, werde ich ich nicht weiter behandeln...Vielleicht kannst du ja nochmal versuchen mit diesem sturen Esel zu reden. Ich habe für heute die Schnauze voll von seinem Gehabe....", sagte Jax und sah auf, als es erneut an der Tür klopfte. "Was...?", fragte er und als sich die Tür öffnete, kam ein junger Mann herein, der etwas schüchtern wirkte. Er trug Sklavenkleidung, die aus einem grauen Overall bestand, auf dem ein schwarzes C auf den Rücken gemalt worden war. Jax hatte auch schon welche mit einem A, oder einem B gesehen und fragte sich, was das bedeutete. "Mephisto schickt mich....er möchte mit ihnen beiden reden....", sagte er, woraufhin Jax schnaufte. "Ist mir egal....Ich habe im Moment keinen Redebedarf.....", sagte Jax, woraufhin der junge Mann ihn mit großen Augen ansah. "Aber das müssen Sie, sonst lässt er sie bestrafen....", sagte der junge Mann, was Jax kurz auflachen ließ. "Der ist doch als Kind zu oft vom Wickeltisch gefallen, oder was..?",sagte Jax und verließ sein Zimmer. Juliet und der junge Mann folgten ihm. Auf dem Krankenzimmer angekommen, trat Jax an Mephistos Bett heran. "So, jetzt pass mal auf.....langsam reicht es mir....Ich werde nicht nach deiner Pfeife tanzen...!! Und wenn du meinst, mich bestrafen zu müssen, wenn ich nicht tu, was du willst, dann bitteschön, aber dann kannst du dir weitere Behandlungen in die Haare schmieren...Ich sag es dir jetzt noch ein letztes Mal....Ich bin hier NICHT dein Gefangener, sondern dein Gast und so will ich auch behandelt werden....ist das klar?! Ich hab so langsam echt die Schnauze voll....du kannst froh sein, dass deinen Leuten hier dein Leben wichtig ist, sonst hätten sie nicht getan, was ich verlangt habe.....Ich denke jetzt ist es mal an der Zeit, dass du dich für ihre Loyalität bedankst und endlich deine beschissene Art sie anzuführen änderst..."sagte Jax und seufzte leise. "Und was mich angeht....ändere dein Benehmen, mir gegenüber, denn das ist unangemessen....Du willst, dass ich dir dein Leben verlängere, aber wenn du mich weiterhin bedrohst, werde ich dir nicht weiter helfen....du willst mich dann bestrafen...? Mich von Cyle foltern lassen...? Bitteschön...tu, was du nicht lassen kannst, aber dann wünsche ich dir viel Glück dabei den Krebs alleine zu besiegen...Du solltest dir echt mal überlegen, wer hier wen in der Hand hat....Wenn ich dir weiterhin helfen soll, dann kostet dich das so einiges...als erstes will ich ein bequemeres Bett...das worauf ich vergangene Nacht mit meinem Mann geschlafen habe, ist mir zu unbequem...", sagte Jax, ohne zu erwähnen, dass er Rückenprobleme hatte, denn das musste Mephisto nicht wissen. "Du kannst dir überlegen, ob du anfängst für das, was du haben willst auch Gegenleistung zu bringen, oder nicht...willst du mich weiterhin erpressen, mach ich keinen Finger krumm....keine Ahnung, ob du noch weitere Tumore hast...ist mir auch egal...ich wünsche dir dann einen recht langen und sehr qualvollen Tod, denn ohne Behandlung erwartet dich das...", sagte Jax und verließ das Krankenzimmer wieder. Vielleicht würde ja Julia etwas erreichen, wenn auch sie nochmal mit Mephisto sprach.
@Julia Carson
(@Paul Rovia (Jesus))

Als Mephisto aus der Narkose erwacht war, wollte er wissen, wie es gelaufen war. Als der Arzt meinte, dass der Tumor bösartig gewesen sei, wurde er wütend und beschuldigte den Arzt, nicht richtig gearbeitet zu haben. Er wollte dem Mann des Arztes zur Strafe einen Fringer abschneiden lassen, doch dann meinte der Arzt, dass er dafür gesorgt hatte, dass seine Leute frei gelassen wurden und auf dem Weg nach Hause waren. Mephisto fand bemerkenswert, dass der Arzt soviel Mut hatte. Nun hatte er allerdings kein Druckmittel mehr und musste sich etwas anderes überlegen. Nachdem der Arzt und auch Juliet das Krankenzimmer verlassen hatten. trat Mitchell, einer von Mephistos besten Freunden an sein Bett. "Der Arzt hat recht....du solltest wirklich deine Art überdenken....andere zu unterwerfen ist der falsche Weg....", sagte er und seufzte, als Mephisto den Kopf schüttelte und meinte, dass so alles gut wäre. "Wie du meinst...", sagte Mitchell und verließ das Krankenzimmer, um sich um Mephistos Aufgaben zu kümmern, solange dieser krank war. Mitchell war schon seit der Kindheit der beste Freund von Mephisto und verstand nicht, wieso sein Freund die kranke Idee hatte, ausgerechnet Cyle zum nächsten Anführer zu ernennen. Mitchell fand, dass Cyle nicht der Richtige dafür war und hoffte, dass der neue Arzt Mephisto vielleicht doch noch auf den richtigen Weg bringen konnte.
Mephisto ruhte sich nach der OP noch aus. Nach einiger Zeit schickte er einen der Sklaven zu Jax, da er mit dem Arzt und auch Juliet reden wollte. "Und wenn sich der Arzt weigert zu kommen, dann kann er was erleben...", sagte Mephisto und wartete dann. Es dauerte einige Zeit, bis der Arzt und Juliet zu ihm kamen. Allerdings fragte der Arzt weder nach seinem Befinden, noch wollte er wissen, warum Mephisto ihn sprechen wollte. Der Arzt polterte sogleich los und erwaähnte auch nochmal, dass sich Mephisto ändern musste, da er sich sonst weigern würde, ihn weiter zu behandeln. "Wenn du das nicht machst, lass ich dich von Cyle bestrafen...", drohte er dem Arzt, der davon allerdings nicht sonderlich beeindruckt war und meinte, dass er ihm nicht helfen würde, wenn er ihm weiterhin drohte. Der Arzt verlangte, wie ein Gast behandelt zu werden und verlangte als erste Gegenleistung ein bequemeres Bett. Mephisto sah dem Arzt nach, als er das Krankenzimmer verließ und wandte sich dann Juliet zu. "Denkst du, er meint das ernst...? ER muss mich doch behandeln....legt man als Arzt nicht irgendein Gelübte ab, dass man sich verpflichtet, allen Menschen zu helfen...?", fragte er und bemerkte den Blick, mit dem Julia ihn bedachte. "Du bist auch seiner Meinung, oder....?", fragte er und seufzte, denn sie war ja nicht die Einzige, die meinte, dass er einer großen Fehler machte.
@Dr.Juliet Burke
Juliet hatte in den letzten Tagen viel gesehen, vielleicht sogar zu viel. Mephisto war stur wie ein Esel, Jax stark und kaum zu unterdrücken. Beide waren auf ihre Weise überzeugt, das Richtige zu tun und genau das machte die Lage so kompliziert und gefährlich. Als sie Jax’ Zimmer betrat, lag eine spürbare Anspannung in der Luft. Er wirkte nicht nur körperlich, sondern auch seelisch erschöpft. Seine Augen verrieten tiefe Sorge, die sie sofort verstand, als er von Jesus erzählte und erwähnte, dass der Kontakt über das Walkie-Talkie abgebrochen war.
Juliet konnte seinen Schmerz gut verstehen. Sie wusste nur zu gut, wie es war, jemanden zu vermissen, ohne zu wissen, ob diese Person in Sicherheit war. Auch wenn sie ihm gern Mut zugesprochen hätte, war ihr klar, dass ihre Worte kaum Trost spenden würden. Ihr Angebot, einen Boten zu schicken, war ernst gemeint, doch insgeheim ahnte sie, dass Jax wohl recht behalten würde. Kaum jemand würde sich freiwillig auf eine gefährliche Reise begeben, nur um eine Nachricht zu überbringen. Trotzdem wollte sie es versuchen. Vielleicht fand sie jemanden, der sich mit Vorräten oder ein wenig Menschlichkeit überzeugen ließ, falls es Letzteres hier überhaupt noch hier gab.
Als dann plötzlich der schüchterne junge Mann an der Tür auftauchte, in seiner grauen Kleidung , spürte Juliet bereits, dass Mephisto sie sprechen lassen wollte. Sie hätte es ahnen müssen. Noch während Jax sich über dessen Drohungen ausließ, beobachtete sie ihn aufmerksam, fasziniert davon, wie viel Mut er zeigte. Er stellte sich ohne Zögern einem Mann entgegen, der jeden hier mit einem Satz in den Tod schicken könnte. Doch in Jax’ Stimme lag keine Angst, nur Entschlossenheit.
Auf dem Weg zu Mephistos Krankenzimmer blieb Juliet einen Schritt hinter Jax. Sie bemerkte, wie wütend und zugleich verletzt er war. All die Enttäuschung, die Sorge um seine Familie, die Verzweiflung darüber, festgehalten zu werden,all das spiegelte sich in seinen Worten, als er Mephisto direkt die Meinung sagte. Juliet hielt kurz den Atem an. Niemand sprach so mit Mephisto. Niemand... außer vielleicht seine engsten Freunde. Und jetzt Jax.
Als Jax den Raum verließ, war sie allein mit Mephisto. Einen Augenblick lang lag eine drückende Stille in der Luft. Mephisto lag auf dem Bett, noch blass von der Operation, seine Stimme schwach, aber immer noch mit dem gewohnten harten Ton. Doch etwas war anders,er wirkte unsicher. Als er fragte, ob Jax es ernst meinte, sah Juliet zum ersten Mal Zweifel in seinen Augen.
Sie verschränkte die Arme und atmete tief durch, bevor sie sprach. "Ja, Mephisto. Er meint das ernst. Und ehrlich gesagt, ich kann ihn verstehen. Er hat dir das Leben gerettet, aber du behandelst ihn, als wäre er dein Eigentum. Menschen wie er helfen, weil sie glauben, dass jeder ein Leben verdient und das tun sie freiwillig, nicht, weil du sie zwingst." Ihre Stimme war ruhig, aber bestimmt. "Du sprichst von einem Schwur, einem Gelübde. Ja, den gibt es. Ärzte sind verpflichtet, kranken Menschen zu helfen, aber Jax ist kein Werkzeug deiner Macht. Wenn du ihn weiter erpresst, verlierst du seine Unterstützung. Und wahrscheinlich auch das bisschen Menschlichkeit, das dir noch bleibt."
Juliet sah Mephisto eine Weile schweigend an. Sie wusste, dass ihre Worte gefährlich waren.Widerspruch bedeutete hier oft Folter oder sogar den Tod. Doch sie konnte nicht länger schweigen. Es war Zeit, dass jemand Mephisto die Wahrheit sagte. "Du solltest wirklich über dein Verhalten nachdenken. Du hast schon viel verloren, vielleicht mehr, als du wahrhaben willst. Jax ist keine Bedrohung für dich. Er ist deine Chance, etwas wiedergutzumachen. Aber wenn du ihn nicht wie einen Arzt behandelst, der dir hilft, könnte das dein Todesurteil sein. Ich bin zwar Ärztin und kann einiges, aber das, was er kann, ist nicht mein Fachgebiet. Wenn er sich weigert, weiterzuforschen, stirbst du vielleicht sehr bald."
Mit diesen Worten wandte sie sich ab. Bevor sie den Raum verließ, blieb sie an der Tür stehen und warf einen Blick über die Schulter. In ihren Augen lag kein Trotz, sondern eher ein Flehen. "Denk darüber nach, bevor es zu spät ist. Lass ihn nach Hause fahren, wenn es dir besser geht, und ich die weiteren Behandlungen und Untersuchungen übernehmen kann."
Dann verließ sie das Zimmer, in der Hoffnung, Mephisto würde endlich erkennen, dass wahre Stärke nicht darin liegt, andere zu brechen, sondern auch mal gnädig zu sein.
@Jax Rovia
@Mephisto
Nachdem Jax Mephisto klar gemacht hatte, dass er ihn erst weiter behandeln würde, wenn er aufhören würde, ihn zu bedrohen und zu erpressen, zog sich Jax auf das kleine Zimmer zurück, das er sich mit Jesus geteilt hatte. Die Tatsache, dass es hier keine Funkgeräte mit größerer Reichweite gab, machte Jax fertig. Mephisto würde ihn sicher nicht freilassen und Jax war sich auch nicht sicher, ob Mephisto seine Drohung ernst nahm. Das war Jax auch egal. Sollte Mephisto ihn doch foltern lassen. Dann würde er eben qualvoll an seiner Krankheit zugrunde gehen. Sicher war Jax Arzt aus Leidneschaft und er hatte sich diesen Wunsch Arzt zu werden erfüllt, obwohl er hart dafür kämpfen musste und natürlich half er Menschen, die seine Hilfe brauchten, aber jetzt waren andere Zeiten und Jax hatte nicht nötig, sich erpressen zu lassen. Zumal Jax vor dem Ausbruch seine Arbeit ja auch nicht umsonst gemacht hatte. Er war dafür bezahlt worden. Umsonst hatte es noch nie etwas gegeben und das schien Mephisto zu vergessen. Jax hatte auf jeden Fall für sich entschieden, dass er sich weigern würde, Mephisto weiter zu behandeln, wenn dieser ihn weiterhin so mies behandeln würde.
Jax legte sich auf das Bett und spürte, dass sich leichte Rückenschmerzen breit machten. Die würden im Laufe der nächsten Tage wohl auch schlimmer werden, wenn er kein weicheres Bett bekam und dann musste er seine Rückenschmerzen auch noch geheimhalten, denn davon durfte hier niemand etwas wissen. Juliet war zwar nett und wohl hier der einziog vernünftige Mensch, doch auch ihr würde er nichts von seinen Rückenproblemen erzählen, denn so großes Vertrauen hatte er zu ihr nicht. Schließlich kannte er sie erst seit einem Tag und war sich nicht sicher, ob sie es Mephisto erzählen würde und er durfte das auf gar keinen Fall erfahren, denn dann würde er ihm ganz sicher damit drohen, ihm zum Krüppel zu machen, wenn er nicht das machte, was Mephisto verlangte. Schließlich war der Rücken von Jax so schwer geschädigt, dass wohl schon ein paar feste Tritte in den Rücken reichen würden, um Jax für immer an den Rollstuhl zu fesseln und wenn das passierte, dann würde Jax ganz sicher nie wieder von hier wegkommen.
Während er auf dem Bett lag dachte er an Jesus, Joel und die anderen und hoffte, dass es ihnen gut ging. Eigentlich wollte er die ganze Zeit mit ihnen in Verbindung bleiben, doch dieser Teil von Jax´ Plan war leider nicht aufgegangen. Jax würde keinen Kontakt mehr zu Jesus und seiner Familie haben, solange er hier war. Er wusste nicht, wo sie gerade waren und ob es ihnen gut ging. Er konnte nur hoffen, dass sie heil in Hilltop angekommen waren. Jax spürte, wie ihm die Tränen kamen, als er daran dachte, dass er seinen geliebten Mann, seinen kleinen Bruder und den Rest seiner Familie und Freunde vielleicht nie wieder sehen würde. Schließlich waren Ärzte in dieser Zeit nur noch selten zu finden und das machte sie für Leute, wie Mephisto wertvoll. Vor allem waren Chirurgen in dieser Zeit besonders selten. Die meisten waren vielleicht schon tot, oder irrten als Untote umher. Vielleicht waren auch welche genauso Gefangene, wie er.
Nach einer Weile klopfte es an der Tür, weshalb sich Jax eilig die Tränen wegwischte. "Was...?", fragte er grimmig, denn alles hier nervte ihn nur noch. Er wollte nach Hause zu seiner Familie, aber das würde wohl ein Traum bleiben, denn sicher würde Mephisto seine Art nicht ändern und ihn für immer gefangen halten. Ein junger Mann kam herein mit einem Teller. "Ich soll Ihnen etwas zu essen bringen....", sagte der junge Mann, den Jax auf etwa 19, oder 20 schätzte. Als Jax sah, was sich auf dem Teller befand, seufzte er und wandte sich wieder ab. "Das kannst du wieder mitnehmen...ich werde es nicht essen...", sagte er, denn offenbar hatte Mephisto wohl weiterhin vor, ihm ranzige Käsebrote vorzusetzen und die würde Jax ganz sicher nicht mehr essen. Dann würde er lieber mit der Zeit verhungern.
Der junge Mann nickte und verließ das Zimmer wieder. Draußen lief er Juliet entgegen. "Der Doctor will nichts essen....", sagte er bedrückt, wohl aus Angst, deswegen Ärger zu bekommen, oder sogar bestraft zu werden, denn schließlich trug der junge Mann Sklavenkleidung. Als Juliet einen Blick auf den Teller warf, konnte sie es Jax auch nicht verübeln, dass er es nicht essen wollte. Der Käse war ranzig und das Brot hatte an einer Stelle sogar schon einen kleinen Schimmelfleck. Sie nahm den Teller an sich und versprach, dass sie das regeln würde. Der junge Mann nickte und machte sich dann wieder an seine Arbeit.
Jax saß auf dem Bett und umklammerte seine Beine. Als es erneut klopfte, seufzte er. "Lasst mich doch einfach in Ruhe...", knurrte er und sah zu Juliet, als sie in die Zelle kam. Als er den Teller in ihrer Hand sah, drehte er den Kopf wieder weg. "Willst du mich jetzt überreden das gammelige Brot zu essen...? Lieber verhungere ich, als den vergammelten Abfall zu essen...", sagte er und fragte sich, wann sie ihn wohl in eine Zelle sperren würden. Schließlich schien Mephisto ihn weiterhin wie einen Gefangenen behandeln zu wollen. "Wenn du hier bist, um mich zu überreden, ihn weiter zu behandeln, dann vergiss es....solange ich hier wie Dreck behandelt werde, mache ich hier keinen Finger mehr krumm und wenn er mich zur Strafe foltern lässt, kann ich ihm eh nicht mehr helfen, aber das scheint der Spinner ja nicht zu kapieren...", sagte er und spürte, wie ihm die Trauer und Sehnsucht nach seiner Familie die Kehle zuschnürte. "Er wird mich niemals gehen lassen..also ist der Tod wohl meine einzige Chance, von hier wegzukommen...", sagte Jax leise und wischte sich eilig wieder einige Tränen weg.
@Dr.Juliet Burke
@

Juliet blieb im Türrahmen stehen und ließ ihren Blick langsam zu Jax wandern. Er kauerte zusammengerollt auf dem Bett, die Arme fest um seine Beine geschlungen. Seine geröteten Augen verrieten nicht nur die Wut, die in seinem Gesicht stand, sondern auch die Angst und die Traurigkeit darüber, dass er nicht nach Hause konnte. Einen Moment lang schwieg sie.
Sie betrat den Raum langsam und stellte den Teller auf einen kleinen Tisch an der Wand, weit genug von ihm entfernt, als wolle sie zeigen, dass sie ihn nicht bedrängen wollte.
"Ich bin nicht hier, um dich zu überreden, Mephisto weiter zu behandeln." sagte sie ruhig. "Und auch ganz sicher nicht, um dich zu zwingen, dieses… Zeug zu essen."
Sie warf einen Blick auf den Teller, verzog angewidert das Gesicht und schüttelte den Kopf.
"Ganz ehrlich, das ist eine Zumutung, für jeden Menschen, und für einen Arzt erst recht."
Juliet sah ihn wieder an.
"Ich habe den Teller an mich genommen, weil ich das nicht akzeptiere. Du bekommst heute noch etwas Richtiges. Frisches Essen. Und wenn ich dafür mit Mephisto streiten muss oder Ärger bekomme, dann ist mir das egal."
Sie trat ein paar Schritte näher an das Bett, blieb aber stehen, ohne ihn zu berühren.
"Ich sehe, wie fertig du bist, Jax. Ich sehe, dass du nicht mehr kannst."
Ihre Stimme wurde etwas leiser.
"Und ich verstehe es. Mehr, als du vielleicht denkst."
Einen Augenblick schwieg sie, dann fuhr sie fort,
"Aber du willst nicht sterben. Du willst einfach nur weg von hier. Weg von all dem hier. Weg von ihm."
Sie ließ die Worte langsam wirken.
"Mephisto versucht, alles zu kontrollieren,die Menschen,das Essen, die Entscheidungen."
Sie schnaubte leise.
"Aber er kontrolliert mich nicht. Und auch nicht das, was ich für richtig oder falsch halte.“
Juliet blickte ihn an.
"Du bist hier nicht ganz auf dich allein gestellt. Und ich lasse nicht zu, dass du hier langsam zugrunde gehst,nicht durch Hunger, nicht durch Verzweiflung, nicht durch seine Spielchen“, sagte sie entschlossen.
Dann wurde ihre Stimme sanfter und freundlicher.
"Du hast eine Familie. Einen Mann, einen Bruder, andere Menschen, die auf dich warten. Und sie brauchen dich."
Sie nahm den Teller wieder in die Hand.
"Ich komme später zurück. Mit Essen, das man ohne Ekel essen kann."
An der Tür blieb sie noch einmal stehen und sah ihn an.
"Bitte gib nicht auf, Jax. Du kommst nachhause, irgendwie."
Dann ging sie hinaus, den Teller in der Hand, mit einem entschlossenen Blick, als hätte sie bereits begonnen, einen Kampf zu führen, gegen Mephisto und seine fragwürdige Art die Gemeinschaft hier anzuführen.
Es vergingen über 3 Stunden, bis die Tür erneut leise aufging.
Juliet trat ein, diesmal mit einem Tablett, voll beladen mit frischem Essen. Auf dem Tablett lag ein sauberes Tuch, in das noch warmes, frisch gebackenes Maisbrot gewickelt war, das Juliet selbst zubereitet hatte. Daneben stand ein kleines Gefäß mit weißem,noch kühlem Käse, etwas Butter, gerade gekochte heiße Spaghetti mit frisch zubereiteter Tomatensoße in einer Schüssel, eine Flasche Wasser und ein Kännchen Milch. Auf dem Tablett lag auch eine Käsereibe,ein Buttermesser und eine Gabel.
Nichts davon erinnerte an das, was man sonst den Gefangenen vorsetzte.
Sie stellte alles vorsichtig auf dem Tisch ab und blickte zu Jax.
"Ich habe mein Wort gehalten." sagte sie leise. "Alles ist frisch gebacken und gekocht, von mir persönlich. Ich habe gesagt, es sei für mich, als ich die Zutaten aus der Vorratskammer geholt habe."
Dann setzte sie sich auf den Stuhl neben dem Tisch, um ihm nicht von oben herab zu begegnen, sondern auf Augenhöhe zu sein. Juliet musterte ihn einen Moment lang.
"Niemand hat das hier vergiftet. Niemand hat hineingespuckt."
Ein schwaches Lächeln huschte über ihr Gesicht.
"Ich wollte, dass du das weißt."
Sie lehnte sich leicht zurück und verschränkte die Hände in ihrem Schoß.
"Mephisto weiß nichts davon, und er wird es auch nicht erfahren."
Ihre Stimme wurde ernster.
"Ich werde dir helfen, Jax, so gut ich kann. Das habe ich die ganze Zeit getan und werde es auch weiterhin tun, selbst wenn ich dafür mein Leben aufs Spiel setze."
Sie sah ihm direkt in die Augen.
"Aber du musst am Leben bleiben. Du bist zu wichtig, nicht für ihn, sondern für die Menschen, die dich lieben. Ich konnte meine Schwester nicht retten und weiß, wie es ist, jemanden zu verlieren, den man liebt."
Dann stand sie auf, ging zur Tür und blieb dort noch einmal stehen.
"Ich komme später wieder. Versteck das Tablett und das Geschirr, wenn du fertig gegessen hast." Mit diesen Worten verließ sie den Raum dann wieder.
@Jax Rovia
Jax saß auf dem Bett und wischte sich eilig die Tränen weg, als es erneut an der Tür klopfte und Juliet hereinkam. Sie hatte den Teller mit dem vergammelten Käsebrot dabei. Jax sagte, dass er lieber langsam verhungern würde, als weiterhin diese Abfälle zu essen und er stellte auch klar, dass er Mephisto nicht weiter behandeln würde, wenn der ihn weiterhin wie Dreck behandelte. Juliet teilte ihm mit, dass sie ihm ansah, wie fertig er war. Sie sagte ihm, dass er aber nicht aufgeben sollte und ganz sicher nicht sterben wollte. "Ich will ja nicht sterben...Ich würde alles dafür geben, um wieder zu meiner Familie zurückzukehren, aber er wird mich nicht gehen lassen und ich werde keinen Müll essen...", sagte Jax, was irgendwann darauf hinauslaufen würde, dass er langsam aber sicher verhungern würde, wenn Mephisto ihn nichts vernünftiges essen ließ. Man müsste ja nichtmal für ihn kochen, das würde Jax selbst machen, aber er wollte keine vergammelten Brote mehr essen. Als Juliet ihm versicherte, dass er hier nicht auf sich allein gestellt war und ihn bat, nicht aufzugeben, nickte er leicht. "Ich hoffe, dass er mich irgendwann nach Hause lässt....", sagte Jax und sah dann wieder aus dem vergitterten Fernster, nachdem Julia die Zelle verlassen hatte. Die Zelle war zwar größer, als die anderen im Gefangenenbereich und auch ein wenig eingerichtet, aber es war dennoch eine Zelle. Die Tür war zwar nicht verschlossen, also konnte Jax die Zelle jederzeit verlassen, aber er würde nicht aus dem Gefängnis herauskommen. Das würden Mephistos Männer ganz sicher verhindern.
Und dennoch wollte Jax es versuchen. Er verließ seine Zelle und schlich sich zu einem der Ausgänge. Allerdings wurde dieser bewacht und als Mephistos Männer merkten, dass er versuchte abzuhauen,. brachten sie ihn zu Mephisto. "Du hast versucht zu fliehen...?", fragte dieser, nachdem ihm einer seiner Männer den Vorfall geschildert hatte. "Das wundert dich...? Ich werde hier wie Dreck behandelt....da ist es doch nur normal, dass ich versuche abzuhauen..", sagte Jax und sah Mephisto grimmig an. "Du scheinst mich ja weiterhin wie einen Gefangenen behandeln zu wollen, anstatt wie einen Gast, aber solange du das tust, werde ich mich nicht um deine weitere Behandlung kümmern...Denk nochmal über das, was ich vor ein paar Stunden gesagt habe, nach...und ich will auch was gescheites zu essen und keine verschimmelten Käsebrote...", sagte Jax und verließ Mephistos Büro einfach, ohne auf dessen Erlaubnis zu warten. Den Weg zu seiner Zelle kannte er ja inzwischen. Er setzte sich wieder auf das Bett und seufzte schwer.
Nach einer Weile kam Juliet wieder herein und stellte in Tablett auf dem Tisch ab. "Ich habe nochmal versucht mit Mephisto zu reden. Hoffentlich geht er endlich auf meine Forderungen ein...Ich bin ja bereit ihm zu helfen, aber ich will einfach nur nicht wie Dreck behandelt werden und das kann ja wohl nicht zuviel verlangt sein....", sagte Jax und sah dann auf das Essen, das sehr lecker aussah und wahnsinnig gut roch. Als Juliet meinte, dass es nicht vergiftet sei und auch nicht reingespuckt worden war, lächelte er leicht. Das hätte ich auch nicht gedacht. Hab vielen Dank für das Essen, aber ich möchte, dass du vorsichtig bist...Ich will nicht, dass du dich wegen mir in Gefahr begibst..", sagte er und bedankte sich dann nochmal bei ihr. Als Juliet die Zelle verlassen hatte, fing Jax an zu essen. Die Butter schmierte er sich auf das Brot und den Käse gab er über die Nudeln. Dann mischte er alles und begann zu essen. Das schmeckte wirklich sehr gut. Juliet konnte gut kochen und Jax war ihr dankbar, dass sie das für ihn getan hatte, denn weiterhin vergammelte Käsebrote zu essen, würde auf die Dauer seiner Gesundheit schaden, oder er würde irgendwann verhungern, denn essen wollte er das vergammelte Zeug nicht. Als er mit Essen fertig war, spülte er das Geschirr in dem kleinen Waschbecken neben der Toilette, die sich in der kleinen Zelle befand. Trotz der paar Möbel, die hier reingestell wurden, war es dennoch eine einfache Zelle. Wenn auch ein wenig größer, als die unten im Keller, wo die Gefangenen eingesperrt waren. Jax dachte sich, dass einige von ihnen sicher auch aus ihren eigenen Gemeinschaften gerissen worden waren und nun als Erpressungsmittel in den Zellen saßen. Als er fertig gespült hatte, versteckte er das Geschirr unter dem Bett und ließ die Decke etwas herunterhängen, damit man es nicht sah.
Nach einer Weile kam Juliet nochmal zu ihm, um das Geschirr abzuholen. Er gab es ihr und bedankte sich nochmal für alles, was sie für ihn tat. Als sie meinte, dass er den Kopf nicht hängen lassen und durchhalten sollte, nickte er leicht. Als die Nacht hereinbrach, legte Jax sich hin und versuchte zu schlafen. Er schlief auf ein, doch dann kamen die Alpträume, die er immer wieder hatte, wenn Jesus nicht bei ihm schlief. Er träumte von der Prügelattacke seines Vaters und schließlich von diesen Kerlen, die ihm weh taten und ihn immer wieder brutal vergewaltigten. Das ließ Jax schweißgebadet aufwachen. Er stand auf und ging zum Waschbecken, um sich das Gesicht zu waschen. Als er das getan hatte, trank er noch etwas Wasser und legte sich dann wieder hin. Als er wieder eingeschlafen war, kamen die Alpträume wieder und er wurde wieder wach. Das wiederholte sich, bis Jax entschloss nicht mehr zu schlafen. Er stand auf, zog sich an und verließ die Zelle. Immerhin sperrte man ihn nicht darin ein, was immerhin etwas war. Langsam lief er durch den Korridor. Es war leise und es war niemand unterwegs, außer die Leute, die zur Nachtwache eingeteilt waren. Die drehten regelmäßige Runden durch die Korridore und einer entdeckte Jax. "Hey, was machen Sie hier, Doc..?", wollte der Mann wissen und sah Jax fragend an. "Ich kann nicht schlafen und wollte sehen, ob ich irgendwo etwas zu lesen finde...", sagte er und der Mann bat ihn, ihm zu folgen. Er führte ihn zu einem der Büros und ging mit ihm hinein. An einer der Wände gab es ein großes Bücherregal, in dem so einige Bücher standen. Von denen durfte Jax sich welche aussuchen. Jax nahm drei Bücher heraus. Zwei waren eher lustige Geschichten und das Dritte ein Liebesroman. Dann brachte der Mann ihn wieder zu seiner Zelle. Die Wachleute wussten alle, wo der neue Arzt derzeit untergebracht war, also wusste der Mann, wo er Jax hinbringen musste. Jax bedankte sich beim ihm für die Bücher, was den Mann leicht lächeln ließ. Er wünschte Jax eine gute Nacht und ging dann wieder zu seinem Wachposten. Jax machte die Tür seiner Zele zu und schaltete die Lampe auf dem Nachttisch an. Er nahm sich eines der lustigen Bücher und begann zu lesen.
Jax hatte den Rest der Nacht gelesen, da er eh wegen den Alpträumen eh nicht mehr schlafen konnte. Das war ein Problem, denn irgendwann würde der Schlafmangel an seinen Kräften zehren und ihn anfälliger für Krankheiten machen, aber das würde Jax in Kauf nehmen müssen, denn ohne Jesus konnte er nunmal nur schlecht schlafen. Jax hoffte, dass man ihm zum Frühstück nicht schon wieder ein vergammeltes Käsebrot vorsetzen würde. Nach einer Weile klopfte es an der Tür und zwei von Mephistos Männern kamen herein. "Guten Morgen, Dr.Rovia....wir sind hier, um Sie zu ihrem neuen Zimmer zu bringen...", sagte einer der Männer und Jax rechnete damit, dass sie ihn nach unten in den Keller bringen würden. Er nahm sich die Bücher mit, denn Besitz hatte er hier nicht. Als Mephisto ihn und die anderen aus Hilltop entführt hatte, hatten sie außer ihren Waffen nichts weiter dabei und die Waffen hatten sie Jesus und den anderen zurückgegeben, als sie sie freigelassen hatten. Darunter war auch das Katana von Jax gewesen, das sie mit den anderen Waffen zusammen in das Wohnmobil gelegt hatten. Jax hatte also nichtmal mehr sein Katana hier. Er hatte nichts, außer den Klamotten, die er trug und die schrieen schon längst nach einer Waschmaschine, denn er hatte sie die ganze Zeit schon an. Etwas zum Wechseln hatte er ja nicht. Seine Sachen waren schmutzig und rochen auch nach Schweiß. Jax würde unheimlich gerne duschen, aber eine Dusche hatte es in seiner Zelle ja nicht gegeben. Zu seiner Verwunderung brachten ihn die Männer nicht nach unten, sondern gingen mit ihm in den Korridor, auf dem sich auch die Krankenstation befand. Die Zimmer hier hatten zwar auch Gitter an den Fenstern, aber sie waren größer und hatten sogar ein kleines Bad. Die Männer brachten Jax zu einem der Zimmer und hielten ihm die Tür auf. "Das ist ab heute ihr neues Zimmer, Doc...", sagte einer der Männer. Das Zimmer war freundlich eingerichtet und das Bett größer, als das in der Zelle. Auf dem Bett lagen frische Handtücher und ein Waschlappen, sowie ein Stück Seife und eine Flasche Shampoo. In der Ecke gab es auch einen Schreibtisch, auf dem Jax erstmal die Bücher ablegte. Dann öffnete er die Tür, die in das kleine Bad führte. Es gab ein Waschbecken, eine Toilette und eine Dusche. Jax freute sich schon auf eine Dusche, aber er hatte keine frischen Klamotten. "Wenn Sie uns nun zum Lager folgen, können Sie sich dort frische Klamotten aussuchen...wir wussten ihre Größe und ihren Geschmack nicht...", sagte einer der Männer und Jax folgte ihnen zum Lager. Dort suchte sich Jax einige Klamotten aus und auch neue Untwerwäsche. Er nahm sich auch eine Haarbürste mit, denn seit er hier war, hatte er seine Haare immer nur notdürftig mit den Fingern durchkämmen können. Als er genug Klamotten hatte, brachten ihn die beiden wieder zu seinem neuen Zimmer. Er legte die Klamotten erstmal auf dem Bett ab, um sie dann in den Kleiderschrank zu räumen. "Danke...", sagte er zu den Männern, die nickten und ihn dann alleine ließen. Die Tür ließen sie offen. Als Jax begann, die Sachen in den Schrank zu räumen, erschien Juliet im Türrahmen und lächelte leicht, denn auch sie schien erleichtert zuu sein, dass Mephisto seine Ansichten scheinbar endlich ändern wollte. "Hast du nochmal mit ihm geredet, oder warum erfüllt er jetzt meine Forderungen...?", fragte Jax, der erstaunt darüber war, dass Mephisto ihm wohl nun gab, was er verlangte.
@Dr.Juliet Burke

Nachdem Juliet bei Jax das Geschirr abgeholt hatte, ging sie nicht direkt zurück an die Arbeit. Stattdessen steuerte sie geradewegs Mephistos Büro an. Sie klopfte zweimal kräftig an die Tür und trat sofort ein, als er öffnete. Normalerweise war Juliet ruhig, beherrscht und eine Frau, die Probleme mit klarem Kopf anging. Doch wenn Grenzen massiv überschritten oder Macht missbraucht wurde, konnte auch sie sehr temperamentvoll reagieren. Mephisto hielt gerade ein Glas Wasser in der Hand und sah sie an. Vielleicht wollte er seine Medikamente nehmen,Juliet wusste es nicht, und es war ihr in diesem Moment auch egal.
"Genug", sagte sie kalt. "Sei still und hör zu." Er wollte gerade etwas erwidern, doch sie ließ ihn kaum zu Wort kommen.
"Ich habe schon für Männer gearbeitet, die genauso waren wie du. In einer Forschungseinrichtung. Gleiche Machtspiele. Gleiche Kontrolle. Gleiche Arroganz. Und ich habe mir geschworen, so ein Verhalten nie wieder zuzulassen.
Mit einer schnellen Bewegung schlug sie ihm das Glas aus der Hand, als er erneut versuchte, etwas zu sagen.
Es zerbrach, und Wasser spritzte über den Teppich.
Sie trat näher an ihn heran, der Blick voller Zorn.
Ihre Stimme klang ruhig, doch in ihr lag ein gefährlicher Unterton.
"Du hältst hier Menschen fest, zwingst sie, für dich zu arbeiten, und behandelst alle wie den letzten Dreck, genau wie jetzt Jax. So kann es nicht weitergehen." Juliet machte ihm deutlich, in welchem Zustand Jax sich befand,vermutlich schlaflose Nächte, verdorbenes Essen, Angst, Erschöpfung und eine angeschlagene psychische Verfassung.
"Wenn er ausfällt, hast du keinen Arzt mehr, der dich behandeln kann. Und dann hast du ein echtes Problem."
Sie verlangte für Jax ein ordentliches Zimmer außerhalb des Gefängnisbereichs, frische Kleidung, eine Dusche, vernünftiges Essen und vor allem, dass er ab sofort wie ein Gast behandelt wird.
"Du wirst ihn von jetzt an wie einen Gast behandeln. Er bekommt ein Zimmer bei der Krankenstation, saubere Kleidung, gutes Essen und die Möglichkeit, sich regelmäßig zu duschen."
Dann drehte sie sich um und verließ das Büro, ohne ein weiteres Wort zu sagen. Wenn Mephisto klug war, würde er die Forderungen erfüllen und davon absehen, sie für ihre klare Ansage zu bestrafen. Schließlich hatte sie mit allem, was sie gesagt hatte, recht.
Am nächsten Morgen ging Juliet den Korridor entlang zu Jax’ neuem Zimmer. Die Tür stand offen. Auf dem Bett lagen frische Handtücher, Seife, Shampoo und saubere Kleidung. Jax war gerade dabei, die Sachen in den Schrank zu räumen, als er sie bemerkte und fragte, warum Mephisto plötzlich auf seine Forderungen einging. Juliet trat ein.
"Ich war bei ihm, nachdem ich bei dir das Geschirr abgeholt hatte", sagte sie gelassen. "Und ich habe ihm deutlich gemacht, dass sein Verhalten nicht in Ordnung ist. Anscheinend hat es gewirkt." Sie sah ihn direkt an.
"Normalerweise bin ich ruhig. Aber wenn jemand andere so behandelt, kann ich auch anders reagieren." Ihr Blick wurde etwas weicher. "Er behandelt dich jetzt wie einen Gast. Es gibt Essen, das dich nicht krank macht, saubere Kleidung, eine Dusche und Ruhe, soweit man hier eben haben kann,in deiner Situation.
Geh duschen, ruh dich aus und versuch, dich so gut es geht zu entspannen“ riet sie ihm. "Ich hoffe, er hält sich an die Abmachung und lässt dich gehen, sobald du nichts mehr für ihn tun kannst und ich die weitere Nachbehandlung übernehmen kann."
Dann verabschiedete sie sich und ließ Jax erst einmal allein, damit er duschen und sich frische Kleidung anziehen konnte.
Später wollte sie noch einmal vorbeikommen und ihm vielleicht sogar noch etwas zur Unterhaltung mitbringen.
Auf dem Schreibtisch waren ihr die Bücher aufgefallen, die er sich wohl ausgeliehen haben musste.
@Jax Rovia
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