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Wir suchen noch ganz dringend Aaron und Eric. Ohne euch ist Hilltop unvollständig! Bitte meldet euch! Hartlan Carson wird auch dringend gesucht, also melde auch du dich bitte! Die Moonlight Kolonie sucht noch weitere Bewohner! Gerne Free Characters, aber auch Seriencharaktere, die mal einen Tapetenwechsel brauchen, sind herzlich willkommen.

An Aus


#61

RE: Moonlight Colony

in
Moonlight
13.01.2026 14:08
von Paul Rovia (Jesus) | 2.498 Beiträge

Jesus saß auf dem Beifahrersitz des Wohnmobils, die Karte fest in den Händen, doch seine Gedanken waren zeitweise weit weg.
Er dachte an Jax.
Seit sie die Moonlight-Kolonie verlassen hatten, hatte er kaum ein Wort gesprochen. Zu viele Sorgen lasteten derzeit auf ihm, die Erinnerung an die Gefangenschaft, die Erleichterung über die Freiheit seiner Familie und die Leere an seiner Seite,da Jax an diesem furchtbaren Ort geblieben war.

Als die Mauer von Hilltop endlich in der Ferne auftauchte, zog sich sein Herz schmerzhaft zusammen. Er kannte jeden Winkel dieser Gegend und jede Biegung des Feldwegs zum Tor, doch heute fühlte es sich völlig anders an, nach Hause zu kommen ohne Jax.
"Wir sind fast da", sagte er und deutete nach vorn. "Noch ein paar Minuten."
Sein Blick glitt automatisch zum Platz neben ihm.
Jax hätte gerade noch so hingepasst, aber der Platz war leer.
Er hätte hier sitzen und diesen Moment miterleben sollen, wenn sie nach Hilltop zurückkehrten.
Doch er war nicht da.
Er war in diesem Gefängnis geblieben, bei den Menschen, die sie gefangen gehalten hatten. Er war dort geblieben, um sicherzustellen, dass Jesus, Malcolm, Diego,Robby und Tyler wegkommen konnten, damit sie in Sicherheit waren.
Jesus’ Kehle schnürte bei dem Gedanken, dass er noch dort war wieder etwas zu.

Als Diego plötzlich den Galopp anzog und vorausritt, wusste Jesus sofort, was es bedeutete. Jeder von ihnen hatte jemanden, der auf ihn wartete. Auch auf Jesus warteten sein Sohn Tom und seine Freunde, und die Bewohner schätzten ihn als Anführer. Dann bemerkte er Bewegungen über dem Tor auf dem hohen Holzzaun. Die Wachen spähten durch Ferngläser, bis schließlich Rufe zu hören waren. "Oh mein Gott, das ist Diego! Und im Wohnmobil erkenne ich Joel. Sie sind wieder da! Unsere Leute sind zurück!" Jesus schloss kurz die Augen und lehnte den Kopf an die Seitenscheibe.
Sie hatten es geschafft. Jedenfalls beinahe.
Sein Blick ging zu Vane und Leah, die ruhig nebeneinander herritten, und zwischen all der Erleichterung dass sie fast zuhause waren und dem Schmerz darüber, dass Jax nicht hier war, wusste er eines sicher, Er wollte unbedingt etwas tun, um Jax zu befreien, falls dieser es nicht allein schaffte zu entkommen. Vielleicht konnten sie von Hilltop aus doch irgendwie Kontakt zu ihm aufnehmen, über das Funkgerät, das Jax bei sich hatte. Die Chancen standen schlecht, aber er wollte es trotzdem versuchen.
Zuerst wartete Hilltop, und er hatte eine Menge zu erledigen. Er wollte sicherstellen, dass der neue Bewohner Benji zunächst zur Krankenstation gebracht wurde. Danach würde er mit Harlan sprechen, sich um Tom kümmern und anschließend eine Versammlung einberufen, um allen zu berichten, was im Gefängnis vorgefallen war. Dabei wollte er ihnen auch mitteilen, dass es einen neuen Bewohner gibt, und herausfinden, was geschehen war, während er mit den anderen nicht hier gewesen war.

@Vane Dixon

@Joel Smith

-----------► GO TO Wohnbereich Hilltop (46)



zuletzt bearbeitet 13.01.2026 21:58 | nach oben springen

#62

RE: Moonlight Colony

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Moonlight
14.04.2026 22:26
von Vane Dixon • 81 Beiträge

<--------- COME FROM Wohnbereich Hilltop (50)

Nachdem Vane auf der Versammlung gesagt hatte, was er zu sagen hatte und sich auch vorgestellt hatte, übernahm Leah das Wort, die erzählte, dass sie Jax schon sehr lange kannte und er zu ihrer Familie gehörte. Auch sie stellte klar, dass man ein Familienmitglied nicht einfach im Stich ließ und dass sie und Vane helfen würden, ihn zu finden. Vane nickte zustimmend, denn er würde auf jeden Fall dabei helfen, dass Jax wieder nach Hause kam. Nach der Versammlung machte sich Daryl wieder auf den Weg nach Alexandria, um Rick zu holen. Er würde in wenigen Tagen mit Rick wieder zurückkommen. Vane und Leah blieben noch so lange in Hilltop. Halfen bei der Arbeit mit und lernten die Leute besser kennen. Einige hatten allerding zu große Angst vor seiner Wölfin und kamen ihm daher lieber nicht zu nahe, auch wenn er sagte, dass sie nichts tun würde.

Es dauerte etwa 2 Tage, bis Daryl wieder zurückkam.Wie versprochen hatte er Rick mitgebracht und auch noch ein paar andere Leute aus Alexandria. Vane stellte sich jedem einzelnen vor und Leah tat das auch. Dann ging Vane mit Jesus und Rick ins Büro, um zu redne sie sprachen über ihre Gemeinschaften, tauschten Informationen aus und sprachen auch über Handel. Vane war Waffenschmied und hatte sogar in der Psychatrie eine Maschine, mit der er mehrere Sorten Munition herstellen konnte. Die hatte er mit einer Gruppe mal auf einer Besorgungstour entdeckt und abgeholt, was nicht einfach gewesen war, denn die Machine war sehr schwer gewesen und es hatte lange gedauert damit vorranzukommen, aber schließlich hatten sie es geschafft und nun stand sie in Vanes Werkstatt. Sowohl Rick, als auch Jesus waren beeindruckt, dass Vane Waffenschmied war und bestellten auch gleich Waffen, sowie Munition. Sie schrieben die Bestellungen auf, wobei Vane leicht schluckte, denn das, was Rick und Jesus aufgeschrieben hatten, war nicht wenig und Vane hatte leider keinen Gehilfen, oder Lehrling. Die Männer im Moonlight interessierten sich nicht fürs Schmieden und einen Hufschmied hatten sie nicht. Das machte Vane auch noch, auch wenn er das nicht gelernt hatte. Er hoffte, dass sich vielleicht jemand von den Teenagern dafür interessieren würde. Das würde sich dann noch zeigen.

Nach ein paar Tagen traten Vane und Leah die Heimreise an. Das Moonlight und Hilltop waren ja zum Glück nicht weit auseinander. Nach Alexandria war es weiter, da Hilltop zwischen Alexandria und Moonlight laf. Nach Hilltop war es eine gute Stunde, je nachdem. wie man durchkam und nach Alexandria waren es zwei. Mit dem Auto war es wohl etwas weniger, als mit Pferden, die Vane und Leah jedoch lieber nahmen. Als sie wieder im Moonlight angekommen waren, sattelten sie die Pferde ab und brachten sie in den Stall.

In den folgenden Tagen machte sich Vane an die Aufträge, die ihm allerdings viel abverlangten, denn er wollte damit noch bis zum Ende des Jahres fertig werden. Sie wussten ja nicht, ob sie sich auf einen Krieg gegen Mephisto und seinen Leuten vorbereiten mussten, oder nicht. Daher wollte Vane lieber auf Nummer Sicher gehen, denn ohne Waffen gewann man eben keinen Krieg. Da die Aufträge allerdings nicht gerade klein waren, war Vane den ganzen Tag in der Schmiede beschäftigt. Nur für die wichtigen Dinge nahm er sich etwas Zeit. Schließlich war er der Anführer und musste die Gemeinschaft leiten. Das kam noch dazu, sodass er und Leah sich im Moment nur noch Abends im Bett sahen. Allerdings machte sich Leah Sorgen um ihn, denn die viele Arbeit war nicht gut für einen alleine. Er brauchte Hilfe, aber leider gab es außer ihn keinen weiteren Waffenschmied, also musste er die Waffen alleine schmieden. Das war natürlich harte, körperliche Arbeit. Als er an diesem Abend mit der Arbeit aufhörte und auf seinem Zimmer ankam, wurde er dort bereits von Leah erwartet, die ihm ein Bad eingelassen hatte und ihn heute mal etwas verwöhnen wollte.

@Leah Rovia



zuletzt bearbeitet 15.04.2026 16:40 | nach oben springen

#63

RE: Moonlight Colony

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Moonlight
15.04.2026 18:02
von Leah Rovia • 35 Beiträge

Leah hatte das Bad angefangen vorzubereiten, lange bevor Vane überhaupt in die Nähe des Zimmers kam. Sie hatte es sauber gemacht,frische Handtücher geholt und die Bademäntel hingehängt für danach.. Kerzen hatte sie auch noch besorgt im Vorratslager...
Die Badewanne war bis zum Rand mit warmen Wasser gefüllt und Dampf zog durch den Raum.
Die letzten Tage hatten auch an Leah ihre Spuren hinterlassen.
Während Vane in der Schmiede gearbeitet hatte, war Leah von einer Arbeit zur nächsten gewandert. Früh am Morgen war sie im Stall um zu helfen die Pferde zu versorgen, danach kümmerte sie sich um Gypsi und auch um Vanes Wölfin, die nicht mit in die Werkstatt konnte, da das ein gefährlicher Arbeitsplatz war.. Danach war sie in der der Küche, wo sie half, das Essen vorzubereiten, Vorräte im Blick zu behalten, dass noch genug da war und mitzuhelfen dafür zu sorgen, dass jeder etwas zu essen bekam.
Und dann half sie oft auf der Krankenstation.
Dort war sie am meisten gebraucht worden. Alte Erinnerungen an früher kehrten zurück, als hätten sie nur darauf gewartet wieder eingesetzt zu wrden.. Verbände wechseln, Wunden säubern und Erkrankungen einschätzen.. ihre Zeit als Hilfskrankenschwester von früher zahlte sich aus. Es war nichts Großes aber es half den Menschen und das reichte.
Trotzdem war sie mit den Gedanken immer wieder bei Vane gewesen und auch bei Jax und Jesus.. Sie machte sich sorgen um alle drei und auch Joel.. Schließlich war Jax sein Bruder und es war unklar ob er zurückkommen würde..
Als sie schließlich Vanes Schritte hörte, hob sie langsam ihren Blick und ging vom Bad rüber ins Zimmer.. Sie sagte zunächst nichts und ließ ihn erst eintreten. Doch ihr Blick wanderte über ihn.
Er sah erschöpft aus..
"Hi.. Da bist du ja.." sagte sie lächelnd..
Leah trat näher an ihn heran und nahm ihm die Jacke ab,die er trug..
"Ich hab dich kaum gesehen die letzten Tage." sagte sie,nicht vorwurfsvoll aber mit Sorge in der Stimme. "Nur am Abend , wenn du irgendwann todmüde ins Bett gefallen bist.“
Ein kurzes Zwinkern,dann deutete sie Rchtung Badezimmer..
"Nimm ein bad .. Das wird Dir guttun.."
Sie trat einen Schritt zurück und verschränkte locker ihre Arme vor dem Oberkörper.
Leah lächelte etwas.
Dann wurde ihr Blick ernster.
"Und was die Schmiede angeht… du solltest dir Hilfe holen. Tyler vielleicht und Robby. Oder einer der anderen Teenager aus Hilltop. Wenn jemand Interesse hat, bringst du’s ihnen bei. Auch mehreren, wenn sie wollen.."
Sie sah ihn direkt an..
"Du brauchst niemanden, der gleich perfekt ist. Nur jemanden, der dir ein bisschen von der Last abnimmt und es lernen will.."
Dann ging ihr Blick wieder Richtung Bad.
"Aber das klären wir morgen.. oder so.."
Ihre Stimme wurde etwas sanfter..
Langsam löste sie ihre verschränkten Arme wieder und trat wieder einen Schritt näher an ihn heran. Leah blieb direkt vor ihm stehen. Für einen Augenblick betrachtete sie ihn einfach nur.
"Und falls du auf die Idee kommst, dich rauszureden und kein Entspannungsbad nehmen willst.." Ein leicht verschmitztes Lächeln erschien auf ihren Lippen. "dann komm’ ich einfach mit rein. Dann hast du keine Ausrede mehr."

@Vane Dixon


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#64

RE: Moonlight Colony

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Moonlight
08.06.2026 16:34
von Jax Rovia | 2.138 Beiträge

< ---------- COME FROM Krankenstation (4)

Als Jax endlich wieder gesund war, durfte er endlich wieder nach Hause fahren. Der Abschied von Juliet fiel ihm allerdings schwer. Vor allem, als sie ihm die selbstgenähten Mützen schenkte. "Vielen Dank...die werde ich auf jeden Fall tragen...", sagte er und zog sich seine Mütze direkt an. Die für Tom und Jesus verstaute er in seiner Tasche. "Du wirst mir fehlen.....vielleicht kriegen wir es ja doch noch irgendwann hin Funkkontakt herzustellen...", sagte er, wobei er allerdings nicht wirklich daran glaubte, denn all die Zeit war es ihm nie gelungen Kontakt mit Hilltop herzustellen. Dass dafür alleine Peter verantwortlich gewesen war, ahnte Jax ja nicht. Jax hätte Juliet auch gerne etwas zum Abschied geschenkt, aber er hatte nichts. All die Sachen, die er in der Zeit hier benutzt hatte, waren nur geliehen gewesen. Mehr als ein paar Klamotten und die Geschenke der Leute, hatte Jax also nicht. Da das Schwert von Jax mit in die Waffentasche gepackt worden war, die Jesus und die anderen mitgenommen hatten, als sie das Gefängnis mit dem alten Wohnmobil verlassen hatten, gab Mephisto ihm ein Messer und eine Schusswaffe, sowie genug Munition mit. Allerdings wäre Jax sein Schwert lieber, denn wirklich gut schießen konnte er nicht. Wenn er zurück in Hilltop war, würde er wohl auch am Schießtraining teilnehmen.

Jax verabschiedete sich auch von Mephisto, dem er riet so weiterzumachen, wie er es jetzt tat und nicht mehr anderen Leuten Gewalt anzutun und sie zu erpressen. Mephisto gab ihm sein Wort, woraufhin Cyle, der auch hier war, nur schnaufte. Jax verstand nicht, wieso der überhaupt hier war. Da Jax immernoch wütend auf ihn war, beachtete er ihn auch nicht weiter. Schließlich stieg er in das Auto und fuhr los. Er winkte Juliet nochmal, ehe er dann durch das Tor fuhr und dieses hinter ihm geschlossen wurde. Jax fuhr auf die Landstraße und folgte dem Weg, den Mephisto auf der Karte markiert hatte. Leider konnte er sich nur schwer an den Straßenschildern orientieren, denn meistens standen die nicht mehr, wo sie sollten, oder waren nicht mehr zu lesen. Nur manchmal gab es noch ein einigermaßen brauchbares. Jax wusste also, dass er in die richtige Richtung unterwegs war.

Leider machte der Motor des Autos das nicht mit und begann nach einer Weile zu qualmen und ging aus. "Nein....nein.....verdammt....", fluchte Jax, denn es würde ihm wohl nichts anderes übrig bleiben, als zu Fuß weiterzugehen. Das war natürlich alles andere, als Lustig. Als er am Abend immernoch unterwegs warm, suchte er sich einen Unterschlupf, wo er nicht erfrieren würde. Er kam zu einer kleinen Siedlung und zog sein Messer. Er erledigte ein paar Beißer, die sich auf der Straße herumtrieben und ging dann in das erste Haus. Das hatte aber leider keinen Kamin, sondern nur Elektroheizung, die natürlich nicht mehr funktionierte. Also ging er in das nächste Haus. Auch hier gab es nur eine Elektroheizung, also suchte er weiter. Das fünfte Haus, das er betrat, hatte endlich einen funktionierenden Kamin. Die Fenster waren zugenagelt, also hatten wohl schonmal Menschen hier übernachtet. Jax sah sich in dem Haus um unds als er sicher war, dass hier niemand war, verbarrikadierte er die Türen und machte ein Feuer im Kamin. Er sah sich auch oben um und entdeckte in einem der Schlafzimmer über dem Bett ein Katana. Er nahm es von der Wand und sah es sich an. Es hatte keinen einzigen Kratzer, also war es wohl noch nie benutzt worden. Jax nahm es an sich, denn damit würde er um einiges Besser zurechtkommen, als nur mit dem Messer und der Schusswaffe, die er nur im wirklichen Notfall benutzen wollte und ja leider nicht ganz so gut schießen konnte, wie Jesus, oder Diego. Er nahm sich Decken und Kissen mit und machte es sich auf dem Sofa vor dem Kamin gemütlich. Irgendwann schlief er ein.

Am nächsten Morgen aß er zum Frühstück etwas von seinem eingemachten Obst, das er ja geschenkt bekommen hatte. Die ganzen Gläser machten seinen Rucksack schwer, aber sicherten sein Überleben, denn so musste er nicht auch noch nach Essen suchen, sondern konnte einfach weitergehen. Allerdigs verlief er sich, trotz der Karte, da er manche Wege nicht nehmen konnte, da sich dort entweder zu viele Beißer aufhielten, oder die Wege durch irgendwas anderes blockiert waren, also musste er andere Wege gehen. Es vergingen einige Tage und inzwischen war bereits der 20. Dezember. Jax hatte eigentlich gehofft vor dem Geburtstag von Jesus Zuhause zu sein, doch nun fragte er sich, ob er überhaupt dort ankommen würde. Als er am Abend wieder nach einem Unterschlupf suchte, kam er an der Psychatrie vorbei, in der Vane und Leah mit ihren Leuten lebten. Jax war inzwischen wieder völlig erschöpft, denn wie auch schon im Gefängnis, hatte er auch hier draußen die letzten Nächet kaum geschlafen und hatte sich zudem ja auch noch nicht ganz von seiner Krankheit erholt. Er wusste nicht, ob an diesem Ort jemand lebte, aber er hatte auch keine Kraft mehr, um gegen Beißer, oder andere Menschen zu kämpfen. Er ließ sich an der Mauer neben dem Tor nieder und fragte sich, ob er jemals wiedre nach Hause kommen würde.

@Leah Rovia



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#65

RE: Moonlight Colony

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Moonlight
08.06.2026 22:07
von Vane Dixon • 81 Beiträge

Vane war froh, dass sie mit Hilltop und Alexandria nun starke Verbündete hatten. Sie alle würden sich in der Not gegenseitig zur Seite stehen und nun auch mit Handel helfen. Da Vane Waffenschmied war und in seiner Ausbildung auch gelernt hatte, wie man Munition herstellte, war er in dieser Welt, wie sie jetzt war sehr Wertvoll, denn die Industriell hergestellte Munition würde nicht ewig reichen und in manchen Dingen brauchte man leider auch Schusswaffen. Sowohl Jesus, als auch Rick hatten bei Vane Waffen bestellt. Im Gegenzug bekam Vane ein paar Säcke Mehl und vor allem Kartoffeln und noch anderes Gemüse. Aus Alexandria bekam er dafür Ethanol und Pfirsiche. Leider war Vane derzeit der einzige Waffenschmied und musste daher alles alleine machen. Das dauerte seine Zeit, also hatten sie sich darauf geeinigt, dass Vane erst die Bestellung von Hilltop und dann die von Alexandria fertig machte.

Vane hate sich auch gleich an die Arbeit gemacht und verbrachte jeden Tag in der Schmiede. Er fing früh am Morgen an und hörte erst Abends auf. Auch Leah arbeitete viel und half überall. Sie kümmerte sich auch um Vanes Wölfin, die ihr inzwischen auch sehr vertraute. Ihre Abendliche Runde machten sie aber trotzdem, wenn auch erst später. Als er mit der Bestellung für Hilltop fertig war, lieferte er sie auch zusammen mit Leah aus. Inzwischen war Dezember. Hilltop hatte den Sommer und Herbst über eine gute Ernte gehabt und Vane bekam die versprochenen Mehl und Kartoffelsäcke. Vane bemerkte, wie traurig und angeschlagen Jesus war. Auch Vane hatte zwei Gruppen losgeschickt, um dieses Gefängnis zu finden. Auch seine Kundschafter waren zum ersten Schneefall wieder nach Hause gekommen. Sie erzählten von den Gefängnissen, die sie gefunden hatten, aber die waren verlassen gewesen. Eins davon war sogar völlig zerstört gewesen.

Am 19. Dezember hatten Vane und Leah die Waffenlieferung nach Hilltop gebracht. Vane hatte Jesus auch gezeigt, welche Gefängnisse seine Männer gefunden hatten. Die markierten sie auch auf der Karte von Jesus. Dann brauchten sie in diesem Gebiet nicht mehr suchen. Als das Thema dann auf den Geburtstag von Jesus fiel, stellte dieser gleich klar, dass er nicht feiern wollte und Vane und Leah daher nicht extra kommen brauchten. Vane verstand das. Wenn Leah verschwunden wäre, hätte er auch keine Lust irgendwas zu feiern, also fuhren sie wieder nach Hause. Als Vane und Leah einen Tag später ihre Abendliche Runde machten, hatte es gerade erst wieder geschneit. Vanes Wölfin stöberte im Wald herum, bis sie ein Rebhuhn aufscheuchte, dass sie fing und tötete. Fressen würde sie es in Ruhe Zuhause, gemeinsam mit Gipsy, dem sie immer einStück übrig ließ. Als die Wölfin auch alle Geschäfte gemacht hatten, gingen Vane und Leah wieder zur Psychatrie zurück. Vanes Wölfin merkte allerdings, dass etwas anders war und fing trotz des Rebhuhns in ihrem Maul an zu knurren. Als sie näher kamen, entdeckte Vane jemanden, der vor dem Tor auf dem Boden kauerte. Man konnte aus der Entferung nicht sagen, ob es sich um einen Menschen, oder einen Beißer handelte. Daher zog Vane sein Gunblade aus der Halterung, um reagieren zu können, sollte es wirklich ein Beißer sein. Mit Vorsicht näherten sie sich, bis sie schließlich Nahe genug waren und Leah den mann erkannte. "Oh, mein Gott, es ist Jax.....", sagte sie und lief zu ihm. "Jax....?", fragte Vane erstaunt und folgte Leah, die schon bei ihm war und sich zu ihm runterhockte.

@Leah Rovia



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#66

RE: Moonlight Colony

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Moonlight
09.06.2026 13:23
von Leah Rovia • 35 Beiträge

Leah war auch sehr froh darüber, dass die Gemeinschaften immer enger zusammenarbeiteten. Gerade in dieser Welt konnte keine Gemeinschaft auf Dauer allein bestehen. Hilltop, Alexandria und Moonlight unterstützten sich gegenseitig und jede Gemeinschaft brachte das ein, was sie am besten konnte. Auch Vane war dabei unglaublich wichtig geworden. Es gab nicht viele Menschen, die Waffen herstellen oder sogar Munition anfertigen konnten. Leah wusste, wie viel Zeit und Arbeit in jeder einzelnen Bestellung steckte.
In den vergangenen Wochen hatte sie kaum einen Tag erlebt, an dem Vane nicht in der Schmiede gestanden hatte. Schon früh am Morgen hörte sie oft das Hämmern und die Maschinen und abends war er meist völlig erschöpft. Leah selbst hielt die Gemeinschaft währenddessen mit am Laufen, half immer dort, wo sie gebraucht wurde. Sie kümmerte sich auch um die Tiere und natürlich auch um Vanes Wölfin. Das Tier hatte längst Vertrauen zu ihr gefasst und suchte oft ihre Nähe, wenn Vane beschäftigt war.
Trotz der vielen Arbeit ließen sie ihre gemeinsamen Abendrunden nicht ausfallen. Diese Spaziergänge gehörten inzwischen einfach zu ihrem Alltag.
Als sie die Waffenlieferung nach Hilltop gebracht hatten, war Leah sofort aufgefallen, wie sehr Jesus sich verändert hatte. Die Sorge um Jax stand ihm wirklich ins Gesicht geschrieben. Er wirkte müde, angespannt und traurig und dennoch funktionierte er als guter Anführer von Hilltop. Leah konnte ihn nur zu gut verstehen. Sie selbst hätte wahrscheinlich genauso reagiert, wenn jemand verschwunden wäre, der ihr sehr nahe stand und vor allem kannte sie ja auch Jax schon seit ihrer Kindheit.. Sie machte sich auch große Sorgen um ihn..
Auch als das Gespräch auf Jesus' Geburtstag gekommen war und er meinte er wollte nicht feiern, hatte sie seine Entscheidung akzeptiert. Niemand hätte Lust zu feiern, während ein geliebter Mensch vermisst wurde.
Also waren Vane und Leah wieder nach Hause gefahren.

Am nächsten Abend hatte es erneut geschneit. Es war sehr still hier draußen.. Nur das Knirschen ihrer Schritte im Schnee und die Geräusche der Wölfin und von Gypsi waren zu hören, die neugierig zwischen den Bäumen umherstreiften. Leah musste lächeln, als die Wölfin ein Rebhuhn aufscheuchte und erfolgreich fing. Die Wölfin kümmerte sich ja meist selbst um ihr Abendessen von dem Gypsi dann auch etwas abbekam.
"Da wird Gipsy sich später auch drüber freuen." meinte Leah leicht schmunzelnd.
Doch ihre gute Laune hielt nicht lange an als sie wieder in der Nähe des Tores ankamen.. Die Wölfin blieb plötzlich stehen.
Ihr Fell stellte sich auf und ein tiefes Knurren war zu hören..
Sofort wurde auch Leah aufmerksam. "Was ist denn los?" fragte sie und sah nach vorne..
Ihr Blick wanderte in die Richtung, in die das Tier starrte. Vor dem Tor war eine dunkle Gestalt zu erkennen. Zusammengekauert saß jemand im Schnee. Leah wurde sofort etwas angespannt..
Vane zog bereits sein Gunblade, während sie sich vorsichtig näherten. Im ersten Moment konnten sie nicht erkennen, ob es ein Mensch oder ein Beißer war. Die Gestalt bewegte sich kaum. Mit langsamen Schritten gingen sie vorsichtig näher..
Leah blieb kurz wie angewurzelt stehen, als sie erkannte, wer das war..
Für einen Augenblick glaubte sie, sich zu irren. Nach all den Monaten, den erfolglosen Suchaktionen und nach all den Sorgen um ihn saß er plötzlich einfach so hier im Schnee vor den Toren der Psychiatrie..
"Oh mein Gott... Es ist Jax... Er ist zurück.. "
Noch bevor Vane überhaupt reagieren konnte, lief sie los.
Der Schnee knirschte unter ihren Stiefeln, als sie die letzten Meter zu Jax eilte und sofort neben ihm in die Hocke ging..
"Jax! Hörst du mich?"
Vorsichtig griff sie nach seiner Hand. Er sah schrecklich erschöpft aus.
Sein Gesicht war etwas eingefallen und seine Haut wirkte blass. Dunkle Schatten waren unter seinen Augen. Als sie ihm vorsichtig die Haare aus dem Gesicht strich, sah sie das dann erst richtig.. "Verdammt..."
Ihre Sorge wurde größer..
"Was ist mit Dir passiert?"
Sie betrachtete ihn dann noch genauer. Seine Kleidung war nass vom Schnee. Er wirkte völlig erschöpft und ausgelaugt, als hätte er seine letzten Kraftreserven wirklich aufgebraucht, um überhaupt bis hierher zu gelangen. Er wusste ja nicht das Leah hier lebt,also musste er zufällig hier gelandet sein.. Leah atmete einmal tief durch..
Die Erleichterung darüber, dass er lebte, war groß aber sie hatte auch Angst, da es ihm sehr schlecht zu gehen schien..
"Jax, hörst du mich?" Fragte sie dann nochmal. "Ich bins Leah.. Du bist hier in Sicherheit.."
Behutsam legte sie eine Hand an seine Wange und strich sanft darüber..
"Du bist ganz in der Nähe von Hilltop..."
Ihre Stimme klang gerade sehr sanft. Wo auch immer er gewesen war und was auch immer ihm alles zugestoßen war.
Es spielte gerade keine große Rolle mehr.
Er hatte den Weg bis hierher gefunden und Hilltop war nicht mehr weit weg..
Als Vane sich neben Jax und sie stellte, blickte Leah zu ihm hoch.
Sie hatte Tränen in den Augen.. Es waren wohl mehr Freudentränen..
"Wir müssen ihn sofort reinbringen ins Warme .."
Sie legte einen Arm um Jax und versuchte ihm aufzuhelfen, merkte jedoch sofort, wie schwach er war.
"Komm schon... Wir helfen dir.." Vane half ihr dann dabei ihn reinzubringen..

@Vane Dixon

@Jax Rovia


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#67

RE: Moonlight Colony

in
Moonlight
09.06.2026 17:35
von Jax Rovia | 2.138 Beiträge

Nachdem der Motor des Autos kaputt gegangen war, blieb Jax nichts anderes übrig, als zu laufen. Das würde natürlich viel länger dauern, aber eine andere Wahl hatte er nicht. Also packte er sich die Geschenke der Leute, die er in einer Kiste im Kofferraum hatte, in seinen Rucksack, der dadurch recht schwer wurde und lief dann weiter. Natürlich versuchte er unterwegs ein neues Auto zu finden, doch die, die er fand, waren nicht zu gebrauchen. Da die Wege, die Mephisto auf der Karte markiert hatte manchmal wegen dem Schnee nicht erkennbar waren, verlief sich Jax immer wieder und wurde immer verzweifelter, denn die Angst, allein hier draußen zu erfrieren, war groß. Zum Glück fand er in einem der Häuser, in denen er die Nächste verbrachte, ein neues Katana. Das war nicht so gut, wie sein eigenes, aber es würde seinen Zweck erfüllen. Zumindest fühlte sich Jax damit sicherer.

Da er sich verlaufen hatte, irrte Jax umher, bis ihn erneut seine Kräfte verließen. Er war zu erschöpft, um noch weiterzugehen. Es war Abends und bereits dunkel, als er an einer Psychatrie vorbeikam. Zumindest wiesen die Überreste eines Schilds darauf hin, dass es eine gewesen war. Jax war entkräftet und konnte nicht mehr weitergehen. Er hatte auch keine Kraft mehr zum rufen. Er wusste nicht, ob hier Menschen lebten, oder nicht. Zum Kämpfen hatte er ohnehin keine Kraft mehr, also spielte es keine Rolle. Früher oder später würden ihn irgendwelche Beißer erwischen. "Vergib mir, Paul....ich hab versucht nach Hause zu kommen.....", murmelte er und kämpfte gegen aufkommende Bewusstlosigkeit an.

Er bekam kaum mit, dass sich zwei Menschen näherten. Erst, als Leah sich zu ihm runterhockte und ihn ansprach, sah er sie an. "Leah..?", fragte er und glaubte seinen Augen kaum. "Du lebst....? Wir haben nach dir gesucht und immer gehofft, dass du noch lebst...", sagte Jax leicht benommen und fing dann an zu weinen. "Paul.....Paul weiß nicht, dass du lebst.....", murmelte er und hörte dann, was Leah sagte. "Nahe bei Hilltop.....das wäre so schön....", murmelte er benommen und spürte dann, wie ihm jemand aufhalf und ihn stützte. Jax hörte, wie Leah sagte, dass sie ihn ins Warme bringen sollten. "Ja, ein heißes Bad, was zu Essen und ein warmes Bett wird ihm gut tun....Morgen bringen wir ihn mit dem Truck nach Hause. Der hat Schneeketten drauf, damit kommen wir gut durch den Schnee...Ich sage auch meinen Ärzetn bescheid...ist vielleicht sinnvoll, wenn er die Nacht auf der Krankenstation bleibt...", meinte Vane, der sich einen Arm von Jax über die Schulter legte und ihm aufhalf. Er hielt ihn gut fest und Leah öffnete das Tor. Jax hatte an dem kleineren Tor gesessen, durch das Vane und Leah immer für ihre Abendrunde rausgingen. Durch dieses brachten sie Jax nun hinein. Als Leah das Tor wieder geschlossen hatte, gingen sie ins Gebäude. "Sag bitte den Ärzten bescheid. Ich bringe ihn erstmal in eins der Gästezimmer, damit er dort in Ruhe ein heißes Bad nehmen kann...", sagte Vane und brachte Jax zu einem der Gästezimmer. Das angrenzende Bad war nicht groß, verfügte aber über eine Badewanne. Es kamen auch 2 Frauen un dein Mann zu Vane, die wissen wollten, wer das ist. "Das ist Jax....wir haben ihn vor dem Tor gefunden...wir bringen ihn Morgen nach Hilltop....bitte sag Granny, sie soll eine Hühnerbrühe kochen...", sagte Vane, als Leah ihm dann sagte, dass Jax Vegetarier war. "Okay, dann eher eine Gemüsebrühe...", sagte Vane, während die andere Frau trockene Kleidung holen ging. Der Mann half Vane dabei, Jax von den nassen, kalten Klamotten zu befreien. Zusammen halfen sie Jax dann in die Wanne. Jax spürte, wie das heiße Wasser ihn umgab und ihm allmählich wieder warm wurde. Nun wurde er auch wieder klarer im Kopf und nickte, als Vane ihn fragte, ob er allein baden konnte. "Gut, dann ruf, wenn du fertig bist, dann helf ich dir aus der Wanne raus...", sagte Vane freundlich und verließ das Bad. Jax sah sich um und fragte sich, ob das ein Traum war, oder ob er einfach gestorben war und das jetzt hier der Himmel war, denn Leah war hier, er hatte sie gesehen und Morgen wollten sie und der Mann ihn nach Hilltop bringen. Das hörte sich zu schön an, um wahr zu sein. Jax blieb in der Wanne liegen und je mehr das heiße Wasser ihn wärmte, desto mehr Leben kehrte in ihn zurück. Er sah sich um. Auf der Toilette lagen ein Pyjama und ein Bademantel. neben der Wanne hing ein großes, frisches Badetuch. Jax wusch sich mit dem Shampoo, das am Wannenrand stand, die Haare und benutzte dann auch das Duschgel. Als er fertig war, genoss er noch etwas das Wasser, welches wirklich gut tat.

Nachdem er genug gebadet hatte, stieg Jax aus der Wanne. Das Bad hatte gut getan und er fühlte sich etwas besser. Immerhin bekam er es alleine hin, sich abzutrocknen und sich anzuziehen. Der warme Pyjama war weich und bequem. Er zog sich auch den Bademantel über und setzte sich auf den Toilettendeckel, da ihn seine Kräfte nun auhc schon wieder verließen. "Ich bin fertig....", rief er, woraufhin Vane wieder ins Bad kam. "Ich bin übrigens Vane...Leahs Freund und Anführer dieser Gemeinschaft...Jesus und die anderen sind auch hier gelandet, als sie vom Gefängnis weggefahren sind....Es geht ihnen gut und Morgen bringen wir dich nach Hause....Jetzt solltest du dich erstmal ausruhen und etwas Essen....Granny macht dir eine Gemüsesuppe.....und es ist vielleicht auch ganz gut, wenn ich dich zur Krankenstation bringe. Da kannst du dich ausruhen und meine Ärzte kümmern sich um dich...", erklärte Vane, woraufhin Jax nur nickte. Er war einfach zu erschöpft, um irgendwas zu sagen, oder zu fragen.

Auf der Krankenstation angekommen, kümmerten sich die beiden Ärzte um Jax. Sie untersuchten ihn, aber bis auf die Erschöpfung und das Untergewicht war soweit alles okay. Sie gaben ihm ein paar Vitamintabletten und dann durfte sich Jax in ein Bett legen. Als Jax zu liegen kam, seufzte er zufrieden und schlief nach wenigen Minuten ein. "Lassen wir ihn erstmal etwas schlafen...Essen kann er auch später etwas....", sagte Vane und verließ mit Leah das Krankenzimmer. Leah freute sich, dass Jax endlich wieder da war, auch wenn sein Zustand nicht ganz so gut war. "Das wird wieder...und Morgen bringen wir ihn nach Hause...Ich denke, wenn er endlich wirklich Zuhause ist, kann er sich auch wieder richtig erholen...", sagte Vane und gab Leah einen sanften Kuss.

@Leah Rovia



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#68

RE: Moonlight Colony

in
Moonlight
10.06.2026 11:36
von Leah Rovia • 35 Beiträge

Leah hatte sich große Sorgen gemacht, als sie erfahren hatte das Jax in diesem Gefängnis zurückgeblieben war um Jesus und den anderen zu ermöglichen, dass sie nachhause können.. Zwar hatte sie die Hoffnung nie aufgegeben, dass er noch lebte, doch mit jedem Tag, der verging, war die Angst größer geworden, ihn niemals wiederzusehen. Umso unwirklicher fühlte sich dieser Moment an als er plötzlich einfach so vor dem Tor der Psychiatrie im Schnee saß..
Als sie während ihrer Abendrunde die Gestalt im Schnee entdeckt hatten, waren sie und Vane zunächst vorsichtig näher gekommen. Erst als Leah das erschöpfte Gesicht erkannt hatte, war ihr beinahe das Herz stehen geblieben. Es war tatsächlich Jax..
"Oh mein Gott... Es ist Jax... Er ist zurück.. " hatte sie leise gesagt und war sofort neben ihm in die Hocke gegangen.
Der Anblick erschütterte sie. Jax war sehr abgemagert, völlig erschöpft und halb erfroren, doch er lebte. Das war alles, was in diesem Augenblick zählte.
Als er ihren Namen aussprach, spürte Leah, wie ihr die Tränen in die Augen stiegen. Sie hatte sich oft vorgestellt, wie ein Wiedersehen mit Jax aussehen könnte, doch niemals unter solchen Umständen wie jetzt gerade..
"Ja, ich bin es." antwortete sie sanft und legte ihm vorsichtig ihre Hand auf seine.. "Ich lebe und du auch. Du bist jetzt in Sicherheit."
Als Jax zu weinen begann, seufzte Leah etwas betrübt. Sie konnte sich kaum vorstellen, was er alles durchgemacht hatte, um hierher zu gelangen.
"Paul weiß, dass ich lebe. Morgen bringen wir dich nach Hilltop. Dann kannst du endlich nach Hause. Die vermissen dich schon.."
sagte sie zu Jax..
Während Vane ihm aufhalf, hielt Leah das Tor offen und beobachtete aufmerksam jeden seiner Schritte. Es war offensichtlich, wie sehr seine Kräfte ihn verlassen hatten. Allein die wenigen Meter bis ins Gebäude schienen für Jax sehr schwer zu sein.
Im Gästezimmer angekommen, blieb Leah zunächst bei ihm. Sie hörte wie Vane den Leuten erzählte, wer Jax war, und musste lächeln, als sofort mehrere Bewohner ihre Hilfe anboten. Genau deshalb liebte sie diese Gemeinschaft. Hier halfen sich auch immer alle gegenseitig wie auch in Hilltop.. wobei es da dort einige schwarze Schafe geben sollte aber wo gabs die nicht?
"Lass ihm besser keine Hühnerbrühe kochen." bemerkte sie und lächelte Vane kurz an. "Jax ist Vegetarier."
Nachdem Jax in der Badewanne saß, verließ Leah das Zimmer und wartete davor.. Sie wollte Jax etwas Privatsphäre geben. Vane blieb in dem Zimmer..
Erst später, als Vane ihn zur Krankenstation brachte, begleitete sie die beiden dann wieder. Dort beobachtete sie aufmerksam die Untersuchungen der Ärzte. Zum Glück fanden sie nichts wirklich Ernstes außer seine Erschöpfung und sein Untergewicht.
Als Jax dann im Bett lag und eingeschlafen war, trat Leah leise an sein Bett heran. Für einen Moment betrachtete sie ihn einfach nur.
Nach der langen Zeit, nach all den Sorgen um ihn und nach der Frage, ob er überhaupt noch lebt, war er endlich wieder da.
Einfach so durch puren Zufall hier vor den Toren der Psychiatrie aufgetaucht an dem Eingang den Vane und Leah immer benutzten um mit dem Hund und der Wölfin spazieren zu gehen.. Wären sie gerade nicht draußen gewesen wäre Jax erfroren und sie hätten ihn dann nur noch erlösen können.. bis zum morgen wäre er sicher schon verwandelt gewesen und das wäre richtig schlimm gewesen.. Wahrscheinlich wären Jesus,Joel und auch sie selbst nie darüber hinweggekommen..
Behutsam zog sie die Decke etwas höher und strich ihm eine Haarsträhne aus der Stirn.
Sie nickte Vane kurz und sah dann wieder zu dem schlafenden Jax..
"Schlaf erstmal." flüsterte sie leise und gab Jax einen Kuss auf die Wange.. "Du bist zu Hause. Fast jedenfalls."
Anschließend verließ sie gemeinsam mit Vane das Krankenzimmer.
Draußen auf dem Flur lehnte sie sich kurz gegen ihn und atmete tief durch. Die Anspannung wurde langsam wieder weniger da Jax wieder gesund werden würde.
"Ich kann immer noch nicht glauben, dass er wirklich hier ist." sagte sie leise.
Als Vane ihr versicherte, dass alles wieder gut werden würde, nickte sie.
"Ja. Sobald er Paul wiedersieht und die anderen und zurück in Hilltop ist, wird es ihm bald besser gehen."
Leah lächelte leicht.
Als Vane ihr einen sanften Kuss gab, erwiderte sie ihn liebevoll und legte den Kopf kurz an seine Schulter.
"Danke." sagte sie dann wieder leise. "Dafür, dass du ihm geholfen hast. Ich bin wirklich froh, dass wir ihn rechtzeitig gefunden haben."
Danach blickte sie noch einmal durch das kleine Fenster an der Türe des Krankenzimmers zu Jax hinein.
Morgen würde er endlich nach Hause kommen zu Jesus,Joel,Tom und den anderen in Hilltop die ihn vermissten..

@Jax Rovia

@Vane Dixon


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#69

RE: Moonlight Colony

in
Moonlight
10.06.2026 16:43
von Vane Dixon • 81 Beiträge

Als Vane die Bestellung für Hilltop fertig hatte und sie mit Leah auch am 19. Dezember ausgeliefert hatte, gönnte er sich bis nach Neujahr eine Pause. Mit Rick hatte er ja ausgemacht, dass er Ricks Waffenbestellung bis Ende Januar fertig haben würde. Dennoch würde sich Vane ein paar Menschen wünschen, denen er das Schmiedehandwerk beibringen konnte. Er hoffte, dass welche der Jugendlichen aus Hilltop Interesse an einer Ausbildung als Waffenschmied hatten. Immerhin die Abende hatte Vane sich nicht nehmen lassen. 12 Stunden am Tag in der Schmiede zu stehen hatte auch gereícht. Am 20. Dezember machten sie auch wieder, wie jeden Abend ihre Runde mit Gypsi und Vanes Wölfin. Unterwegs stöberte die Wölfin ein Rebhuhn auf, das wohl noch einen Unterschlupf für den Winter gesucht hatte. Das fing sie sich und trug es in ihrem Maul nach Hause. Erst Zuhause auf ihrem Platz würde sie es fressen und auch was für Gypsi übrig lassen.

Als sie sich allerdings wieder dem Eingangstor näherten, durch das sie Abends immer gingen, begann Vanes Wölfin zu knurren. Vor dem Tor saß eine Gestalt auf dem Boden. Man konnte von hier aus nicht erkennen, ob es ein Beißer, oder ein lebender Mensch war, also zog Vane vorsichtshalber sein Gunblade, um im Notfall eingreifen zu können. Mit Vorsicht näherten sie sich der kauernden Person, bis Leah die Person erkannte und meinte, es sei Jax. Als sie auch gleich zu ihm lief und sich zu ihm hockte, hoffte Vane, dass er okay war und sich nicht in einen Beißer verwandelt hatte.
Leah sprach ihn an und da er antwortete, atmete Vane erleichtert aus und steckte sein Gunblade wieder in seine Halterung. "Alles gut, mein Mädchen....er ist okay...", sagte Vane dann zu seiner Wölfin, die dann auch aufhörte zu knurren. Jax sah nicht sehr gesund aus. Er war recht blass, hatte dunkle Ränder unter den Augen und eingefallene Wangen. Man sah ihm auch an, dass er an leichtem Untergewicht litt. Vane vermutete, dass er in den Monaten, die er in dem Gefängnis gewesen war, nicht viel gegessen hatte. Er fragte sich, wie er von dort entkommen war, aber das hatte noch Zeit. Jetzt mussten sie zusehen, dass sie Jax ins Warme brachten. Vane legte sich einen Arm von Jax über die Schulter und hielt ihn fest. Er half ihm beim Aufstehen und stützte ihn. Vane spürte, dass Jax kaum noch Kraft hatte, aber er konnte immerhin noch einigermaßen laufen. So musste Vane ihn nicht ganz tragen.

Leah hielt das Tor und verschloss es direkt danach auch wieder. Dann öffnete sie auch die Tür, die sie dann auch schloss, nachdem Vane mit Jax und sie mit den Tieren hineingegangen waren. Sie brachten Jax erst zu einem der Gästezimmer, das ein Bad mit einer Wanne hatte. Dort konnte sich Jax erstmal in einem heißen Bad aufwärmen. Das schaffte er allein, aber zum Laufen war er zu erschöpft. Als er frische, trockene Sachen anhatten, brachten Vane und Leah Jax zur Krankenstation, wo sich die beiden Ärzte um ihn kümmerten. Er hatte aber zum Glück nichts schlimmes. Bis auf die Erschöpfung und das Untergewicht, aber das würde man mit viel Schlaf und ordentlicher Ernährung wieder in den Griff kriegen. Die Nacht würde Jax aber dennoch sicherheitshalber auf der Krankenstation verbringen. Als Jax in einem der Krankenbetten zu liegen kam, konnte er endlich entspannen und vor allem abschalten. Hier war er in Sicherheit. Er musste nicht mit einem offenen Auge schlafen und auch keine Angst mehr vor diesem Irren haben. Das brachte Jax dazu, schon nach wenigen Minuten einzuschlafen.

Vane und Leah ließen ihn schlafen und verließen das Zimmer. "Morgen bringen wir ihn nach dem Frühstück nach Hause. Jesus wird sich freuen, wenn er wieder da ist..und dann kann sich Jax auch wieder richtig erholen...", sagte Vane und nahm Leah in den Arm. Er küsste sie sanft und lächelte. "Jetzt wird alles wieder gut...", sagte er und streichelte sie sanft, als sie ihren Kopf an seine Brust legte und sich bedankte. "Ich bin froh, dass er es bis hierher geschafft hat und Morgen darf er endlich wieder nach Hause...", sagte Vane und ging dann auch mit Leah schlafen.

Am nächsten Morgen sahen Vane und Leah nach Jax. Leider hatte er auch in dieser Nacht nicht viel geschlafen, denn seine Alpträume würden wohl erst dann wieder Ruhe geben, wenn er eng an Jesus gekuschelt wieder in seinem Bett in Hilltop schlafen konnte. Aber immerhin war er ausgeruht und durfte auch die Krankenstation verlassen. Vane hatte ihm neue Klamotten bringen lassen, die Jax sich angezogen hatte. Dann nahmen er und Leah Jax mit in die Kantine, wo Granny schon mit ihrem Küchenteam für das Frühstück gesorgt hatte. "Bedien dich....du musst wieder zu Kräften kommen...", sagte Vane und nahm sich zwei Crossaints und etwas Obst. Jax nahm sich zwei von den Pancakes und eine Tasse Tee. Er wollte es mit dem Essen nicht gleich übertreiben. "Jetzt erzähl mal...wie bist du aus diesem Gefängnis entkommen...?", wollte Vane dann wissen und sah Jax interessiert an. "Mephisto hat mich gehen lassen...ich hätte schon viel eher nach Hause gehen können, aber im Gefängnis brach eine Epedemie aus....alle sind krank geworden und Juliet hätte es alleine nicht geschafft, also hab ich ihr geholfen, als dann schon fast alle wieder gesund waren und wir schon geplant hatten, dass ich nach Hause fahren kann, hat dieses Arschloch Cyle mich angesteckt und ich wurde krank, weil ich aber wegen dem Schlafmangel und weil ich dort nicht viel gegessen habe, war mein Immunsystem im Eimer und ich habe ewig gebraucht, um wieder Gesund zu werden...", sagte Jax und fing dann wieder an zu weinen, allerdings aus Freude. "Ich kann es immernoch nicht glauben, dass du lebst...hier bist und ich heute auch endlich Jesus wiedersehen darf...als ich im Gefängnis war, wollte Mephisto mich eine lange Zeit nicht gehen lassen...der Gedanke, dass ich für immer in diesem Gefängnis leben sollte, hat mich so fertig gemacht, dass ich lieber gestorben wäre, als für immer dort zu bleiben...Zum Glück konnten Juliet und ich seine Meinung ändern...Er versprach , mich gehen zu lassen, sobald es möglich ist...als es soweit war, hat er mir ein Auto gegeben, das hat aber auf dem halben Weg den Geist aufgegeben und ich musste zu Fuß weiter....Ich hab mich verlaufen und landete irgendwann hier....ich hatte einfach keine Kraft mehr, um weiterzulaufen....und dann habt ihr mich gefunden....", erzählte Jax, woraufhin Vane leicht nickte. "Ja, vor allem rechtzeitig...wärst du erst später angekommen, hätten wir vielleicht nicht gemerkt, dass du da bist...", sagte Vane, sprach aber nicht weiter, denn wenn es so gekommen wäre, dann wäre Jax in der letzten Nacht erfroren.

Nach dem Frühstück holte Vane seinen Truck aus der Garage. Er hatte schon die Schneeketten auf den Reifen und war vollgetankt. "Machen wir uns auf den Weg....Mit etwas Glück sind wir in einer Stunde in Hilltop...", sagte Vane und machte die Hintertür auf, damit seine Wölfin auf den Rücksitz springen konnte. Leah nahm Gypsi auf den Arm und setzte ihn auch auf die Rückbank. Sie machte die Tür zu und stieg dann vorne ein. Jax war schon eingestiegen und saß nun in der Mitte. Vane startete den Motor und fuhr los. "Jetzt bist du bald Zuhause...", sagte Leah, woraufhin Jax weinen musste. Er weinte aus Freude, denn jetzt würde es nicht mehr lange dauern, bis er endlich wieder Zuhause war.


@Leah Rovia

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zuletzt bearbeitet 11.06.2026 13:00 | nach oben springen


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